Jetzt läuft auf Ö1:

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Ironie und Vorurteil". Zum 200. Todestag von Jane Austen wirft die Feuilletonchefin der Wochenzeitung "Die Furche", Brigitte Schwens-Harrant, einen Blick auf die Werke der Autorin. Gestaltung: Alexandra Mantler Drei oder vier Familien in einem Dorf auf dem Lande, das ist der ideale Romanstoff", schrieb Jane Austen einst. Das klingt vielleicht öd, kann aber ganz schön spannend werden. Vor allem wenn man eine so genaue Wahrnehmung mitbringt und so großartig beschreiben kann wie die 1775 geborene britische Schriftstellerin. An ihrer Literatur scheiden sich die Geister. Sie macht wütend und sie begeistert, ist den einen zu unpolitisch, während andere den so typischen bösen Blick auf die Gesellschaft und die starken Frauengestalten lieben. Austen charakterisiert ihre Figuren, indem sie sie handeln und reden lässt, in witzigen, bissigen und dynamischen Dialogen. Ihr Ton ist humorvoll: Sie karikiert und pointiert und entlarvt äußerst vergnüglich Vorurteile und Stereotype, die keineswegs der Vergangenheit angehören. Vor 200 Jahren, am 18. Juli 1817, ist Jane Austen 41-jährig gestorben, Anlass für eine Wiederentdeckung der Werke dieser bedeutenden Autorin.


07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)


08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


08.15 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Ulla Pilz. Tiere, Virtuosen und eine Radiosonate. Luise Adolpha Le Beaus Erinnerungen an ihre Klavierlehrerin Clara Schumann sind durchwachsen; in ihr Tagebuch schreibt sie: "Ihre Auffassung ist wirklich sehr schön und ich kann viel bei ihr lernen, wenn sie auch nicht so brummig sein sollte, wie sie ist. Liebenswürdigkeit besitzt sie nicht; sagt alles so ungeduldig, selbst brutal, dass ich leider wenig Sympathie für sie behalten kann."


08.55 Uhr

 

 

nach-gehört

Aus der Ö1 CD-Produktion. Gestaltung: Jörg Duit Vokalmusik aus dem 13., 14. und 21. Jahrhundert und zeitgenössische Miniatur-Uraufführungen. Ausgangspunkt für diese spannende Zeitreise ist die Idee einer Logik-Maschine des vor 700 Jahren verstorbenen mallorquinischen Philosophen und Theologen Ramon Llull. Llull beschreibt in seinem Buch Ars magna eine Logik-Maschine, mit der es gelingen sollte, Wahrheit und Lüge zu unterscheiden. Zu hören ist das großartige Vokalensemble NOVA. Die Logik der Engel ORF-CD3199 Bestellnr.: 2016810


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Hörbilder

Sonic Blue. Angélica Castelló und die Entstehung einer Komposition. Von Susanna Niedermayr In der Reihe "Abgetaucht. Geschichten vom Wasser". Im Ö1 Online-Auftritt begleitet von Arbeiten der Fotokünstlerin Silvia Maria Grossmann. Es wird ein zentrales Werk im musikalischen Schaffen von Angélica Castelló sein, das stand zu Beginn des Kompositionsprozesses von "sonic blue" bereits fest. Die 40-jährige Komponistin, Blockflötistin und Soundelektronikerin aus Mexiko, die schon viele Jahre in Wien lebt, hat sich dafür gemeinsam mit der Autorin des Features, Susanna Niedermayr, auf eine ungewöhnliche Reise begeben: Auf der nordnorwegischen Inselgruppe Lofoten treffen die beiden die Biologin und Bioakustikerin Heike Vester, die in dem Fischerdorf Henningsvær 2005 die Organisation "Ocean Sounds" gegründet hat. "Ocean Sounds" widmet sich der Erforschung von Meeressäugern und dem Schutz der marinen Umwelt. Vester nimmt Castelló mit hinaus zu den in den Gewässern rund um die Lofoten heimischen Walen. Die gemeinsam eingefangenen Tonaufnahmen bilden die klangliche Basis von "sonic blue". Und noch in einer weiteren Hinsicht ist der Kompositionsprozess dieses Stückes eine Auseinandersetzung mit dem Tiefgründigen, symbolisiert das Meer für Angelica Castelló doch auch das Unterbewusste. Ton: Martin Leitner Redaktion: Eva Roither


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live vom Kulturfest Traisental in Schloss Walpersdorf, NÖ. Gäste: Johanna Doderer, Harald Kosik, Mitglieder des Auner-Quartetts und des Duos Arcord. Präsentation: Otto Brusatti Seit der "Klassik-Treffpunkt" mit seinem ganzen Team jeden Sommer auf Festivalreisen geht, war das Renaissanceschloss Walpersdorf im Bezirk St. Pölten-Land noch nie Austragungsort. Das ändert sich heute und Gestalter Otto Brusatti begrüßt im Festsaal des Schlosses im Rahmen des Kulturfestes Traisental seine Gäste: die Komponistin Johanna Doderer, den künstlerischen Leiter des Vereins "Kultur Schloss Walpersdorf" Harald Kosik sowie Mitglieder des Auner-Quartetts und des Duos Arcord, die auch live musizieren werden. Inmitten der lieblichen Landschaft des Traisentales gelegen, ist das 1571 erbaute Schloss Walpersdorf, das in seiner Geschichte viele Besitzer erlebt hat, ein idealer Ort, um Musik, Kunst und Kulinarik zu verbinden und zu einem kulturellen Zentrum zu machen. Seit 2014 der Missionsorden das Schloss verkaufte, beherbergt es den Interieur Store der Firma Lederleitner und die Schlossbrauerei Walpersdorf. Der Kulturverein bietet einen Konzert-Abonnementzyklus an und ist Organisator für das Kulturfest Traisental, das heuer von 15. bis 23. Juli unter dem Motto "Lebensfreude" stattfindet und an diesem Wochenende ein reiches Kulturangebot bereithält: Gestern interpretierten Bo Skovhus und Stefan Vladar Franz Schuberts Liederzyklus "Die schöne Müllerin", heute Abend steht unter dem Motto "Mein Leben ist die Musik" das Werk von Johanna Doderer im Mittelpunkt eines Konzerts (u.a. mit Werken von Beethoven, Liszt und Piazzolla) und morgen beschließt eine virtuose Matinée mit Kammermusik von Haydn, Mendelssohn-Bartholdy und Brahms das Festival. Besuchen Sie mit Otto Brusatti und seinen Gästen dieses Kulturfest Traisental und den "Ö1 Klassik-Treffpunkt", lauschen Sie den Live-Darbietungen der Musiker/innen und lassen Sie sich vom Ambiente des Schlosses und seiner Umgebung verzaubern!


11.35 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.40 Uhr

 

 

help - das Konsumentenmagazin


12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal

Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) ist am Samstag, 15.07.2017, bei Birgit Pointner "Im Journal zu Gast".


12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


13.00 Uhr

 

 

Le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib


14.00 Uhr

 

 

Die Hörspiel-Galerie

"Was geschah mit der Königin der Nacht?" von Werner Kofler. Mit Dagmar Manzel, Inge Keller, Ulrike Krumbiegel, Johanna Schall, Friedrich Knilli u.a. Regie: Robert Matejka (SFB/ORF/WDR 1992) "Vier Mutmaßungen" nannte der 1947 in Kärnten geborene Schriftsteller und Lyriker Kofler dieses Hörspiel im Untertitel. In der Nazizeit sind angeblich in Graz, in Breslau, in Salzburg und in Prag Sängerinnen, die die Partie der "Königin der Nacht" in Mozarts Zauberflöte gesungen haben, verschwunden. Ob etwas wahr ist an diesen Geschichten? Zeugenaussagen, Dokumente, Berichte, Erzählungen und die Musik Mozarts vermischen sich in Koflers Hörspiel zu einem Stück, in dem die Gespenster einer unseligen, unbewältigten Vergangenheit ihr beängstigendes Spiel treiben. Durch eine einfache Montage, die die Oper mit der politischen Zeitgeschichtegeschichte kontrastiert, wird der schöne humanistische Schein der "Zauberflöte" entzaubert. Über die Musik zieht der Schatten des Grauens auf ...


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


15.05 Uhr

 

 

Apropos Klassik

mit Philipp Weismann. Werke von Otto Nicolai. Richard Strauss, Wolfgang Amadeus Mozart, Gustav Mahler, Gottfried von Einem und Richard Wagner, aufgenommen zwischen 1953 und 2016. Heuer feiert eines der berühmtesten Orchester der Welt sein 175-jähriges Bestehen. Die Wiener Philharmoniker, 1842 von Otto Nicolai gegründet, verstehen sich als "musikalische Botschafter" und versuchen, den Spagat zu schaffen zwischen Tradition, Männerverein, Selbstbestimmung und Wirtschaftsunternehmen. "Die Philharmoniker preisen heißt Geigen nach Wien tragen" soll Richard Strauss einst geschwärmt haben. Als Opernorchester hochgeschätzt, für ihre Neujahrskonzerte und Sommernachtskonzerte heiß geliebt, sind sie auch bei den Salzburger Festspielen nicht wegzudenken, das sieht auch die Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler so. "Ohne die Philharmoniker gäbe es zwar Festspiele in Salzburg, aber das wären nicht mehr die Salzburger Festspiele. Die Philharmoniker sind das Herz". Seit 1925 ist das Orchester engstens mit dem Festival verbunden und hat dem Publikum seither unzählige Sternstunden geschenkt. Ausgewählte Ausschnitte aus Festspielproduktionen beweisen dies eindrucksvoll.


16.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten


17.05 Uhr

 

 

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

Im Reich der Striche und Schatten. Diagonal zur Person William Kentridge. Präsentation: Ines Mitterer* Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon William Kentridge, Jahrgang 1955, ist der bekannteste Künstler Südafrikas. Aber Schublade kann aus dieser Zuschreibung keine werden, denn Kentridges Engagement ist schlicht universell. Er übt sich in den verschiedensten Genres von Zeichnung, Animationsfilm, Performance, Theater bis Oper und setzt sich mit überzeitlichen, menschlichen, allzu menschlichen Themen auseinander: Zeit, Gewalt, Scham, oder wie wir ständig dabei sind, aus allem Sinn machen zu wollen: Spuren im Sand, Wolken am Himmel. Das macht den Spross einer jüdisch-litauischen Familie, die nach Südafrika emigriert war, zum genussfreudigen Melancholiker und "vorsichtigen Pessimisten". Seine Animationsfilme sind gezeichnet, Kohlestift auf Papier, und immer schwarz weiß. Der Radiergummi, der auslöscht, ist dabei gleich wichtig wie der Stift, der Dinge entstehen lässt. Menschen auf der Wanderschaft. Flucht? Vertreibung? Totentanz? Trotz ihrer Schlichtheit fällt man schnell hinein in diese Welt. Präsent in den wichtigsten Museen, vertreten auf Kunstweltschauen wie der Documenta oder bei Festivals wie den Salzburger Festspielen in diesem Sommer, ist William Kentridge der Antikunst Dada verpflichtet und schätzt das schöne Scheitern. Denn hätte er es als Maler, Schauspieler, Filmemacher und Dirigent geschafft, wäre er heute nicht der Universalkünstler, der er ist ...


19.00 Uhr

 

 

Salzburger Festspiele 2017 live

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Dirigent: Kent Nagano; Chor des Bayerischen Rundfunks; Pierre-Laurent Aimard, Klavier. György Ligeti: Lux aeterna * Olivier Messiaen: La Transfiguration de Notre Seigneur Jésus-Christ (Übertragung aus der Felsenreitschule Salzburg in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Nicole Brunner


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten



22.05 Uhr

 

 

Nachtbilder - Poesie und Musik

Sommerreprisen: "fleurs". Von Friederike Mayröcker. Es liest die Autorin. Gestaltung: Nikolaus Scholz. Es liest die Autorin Friederike Mayröcker erhielt für ihren neuen Band lyrischer Prosa den Österreichischen Buchpreis, 2016 zum ersten Mal vergeben vom Bundeskanzleramt der Republik Österreich, dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und der Arbeiterkammer Wien. In der Begründung der Jury heißt es: "Friederike Mayröcker wird ausgezeichnet für ein faszinierend freies Spiel der Worte und Assoziationen, für ein Gedankenstöbern, das auf fast schon verstörende Weise wunderschön und gelungen ist. Fleurs öffnet einen Resonanzraum, bildet einen ganz eigenen poetischen Raum, der für Leserinnen und Leser nicht selten rätselhaft, manchmal auch nicht zu entschlüsseln ist. Der Text wird dadurch aber zu einem Fenster zu Welten, die sich der realistischen Darstellung entziehen. Er macht den Möglichkeitssinn von Literatur auf eine ganz besondere Weise erfahrbar. Friederike Mayröckers Notate sind Zwiegespräche mit Schwalben und Mohnfeldern, Lebenden und Toten, mit Derrida und Genet, und nicht zuletzt mit Ernst Jandl, dem schmerzlich vermissten Lebenspartner. Dabei sind diese Notate aber durchaus hell und heiter, von Jugend und Neugier durchdrungen, sie laden zu irrwitzigen Reisen durch Zeit und Raum ein. Das sich allen Zwängen der Syntax entziehende, unbändig wuchernde florale Textgeflecht wird darüber hinaus durch Typografie, Satz und Druck zu einem auffällig schönen Buch, das zum Blättern und Staunen verführt".


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

Die Ö1 Jazznacht mit Christian Bakonyi. Benny Omerzell im Jazznacht-Studio, Andreas und Matthias Pichler im Oktober 2016 im Wiener Konzerthaus. Zu Gast im Studio ist der Keyboarder Benny Omerzell. Der Musiker aus Vorarlberg lebt seit 2008 in Wien und ist vorwiegend in der Gruppe "Kompost 3" und im Jazzorchester Vorarlberg tätig. Vor kurzem hat er gemeinsam mit dem Gitarristen und Soundtüftler Martin Siewert sowie dem Schlagzeuger Lukas König eine neue CD mit dem Namen "Battleship Euphoria" vorgelegt. Im Gespräch mit Christian Bakonyi wird er diese vorstellen und auch über sein Interesse für Naturwissenschaften (Physik) und Plastilin sprechen. Weiters steht Musik von und mit Harri Stojka auf dem Programm, der Gitarrist feiert am 22. Juli seinen 60. Geburtstag. Der Livemitschnitt stammt diesmal von den in Berlin lebenden Tiroler Zwillingsbrüdern Andreas und Matthias Pichler: Der Schlagzeuger und der Kontrabassist stellten ihr jazziges Singer/Songwriter-Projekt am 8. Oktober 2016 in Quintettbesetzung im Berio-Saal des Wiener Konzerthauses vor und gaben dabei neben eigenen Liedern auch solche von Woody Guthrie und Bob Dylan zum Besten.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung) Die Ö1 Jazznacht mit Christian Bakonyi. Benny Omerzell im Jazznacht-Studio, Andreas und Matthias Pichler im Oktober 2016 im Wiener Konzerthaus; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Zu Gast im Studio ist der Keyboarder Benny Omerzell. Der Musiker aus Vorarlberg lebt seit 2008 in Wien und ist vorwiegend in der Gruppe "Kompost 3" und im Jazzorchester Vorarlberg tätig. Vor kurzem hat er gemeinsam mit dem Gitarristen und Soundtüftler Martin Siewert sowie dem Schlagzeuger Lukas König eine neue CD mit dem Namen "Battleship Euphoria" vorgelegt. Im Gespräch mit Christian Bakonyi wird er diese vorstellen und auch über sein Interesse für Naturwissenschaften (Physik) und Plastilin sprechen. Weiters steht Musik von und mit Harri Stojka auf dem Programm, der Gitarrist feiert am 22. Juli seinen 60. Geburtstag. Der Livemitschnitt stammt diesmal von den in Berlin lebenden Tiroler Zwillingsbrüdern Andreas und Matthias Pichler: Der Schlagzeuger und der Kontrabassist stellten ihr jazziges Singer/Songwriter-Projekt am 8. Oktober 2016 in Quintettbesetzung im Berio-Saal des Wiener Konzerthauses vor und gaben dabei neben eigenen Liedern auch solche von Woody Guthrie und Bob Dylan zum Besten.