Jetzt läuft auf Ö1:

Musiktage Mondsee 2017

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Rosh ha Schana" ist nicht nur ein Neujahrstag - darüber spricht Sarah Egger, Geschäftsführerin des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Gestaltung: Alexandra Mantler Das jüdische Neujahrsfest, das heuer auf den 21./22. September fällt, ist hauptsächlich als Rosch ha Schana (Kopf des Jahres) bekannt. Doch es sind nicht nur Tage der Anfänge. Es sind ist auch Tage der Verhüllung, des Lärmblasens, ein Neumondfest. Auf dem Boden jüdischer Weisheit, Schriften und Traditionen macht sich Sarah Egger, Geschäftsführerin des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Gedanken für den Tag.


07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello


08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Die Herausforderung der globalen Erwärmung. Die Meteorologin Helga Kromp-Kolb über Klimaforschung vor 50 Jahren, jetzt, und in der Zukunft. Teil 5: Die Gefahr einer nicht stabilisierbaren Entwicklung Gestaltung: Thomas Thaler Im Rahmen von "Baujahr 67 - Zeitreise Wissenschaft" ist diese Woche eine der Ikonen der österreichischen Wissenschaft zu hören. Die Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb tritt als unermüdlich Mahnerin dafür ein, die Erkenntnisse ihrer Disziplin ernst zu nehmen. Sie fordert Umdenken und konkretes Handeln, um ein Entgleisen des Weltklimas zu verhindern. Begonnen hat alles mit ihrer Studienwahl im Jahr 1967. Helga Kromp-Kolb entschied sich damals für die Meteorologie in der Hoffnung, "viel Zeit im Freien" verbringen zu können. Diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Dafür wurde sie Umwelt- und Klimaforscherin und nahm in der Diskussion um die globale Erwärmung eine zentrale Rolle in Österreich ein. Bis heute arbeitet sie unermüdlich auf ein großes Ziel hin: Die Menschheit muss die größte kollektive Herausforderung ihrer Geschichte erfolgreich meistern.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl


09.42 Uhr

 

 

Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Intrada - Festivalmagazin

"Bruckner elementar" - Internationales Brucknerfest 2017 +++ Preisträger/innenkonzert Allegro Vivo. Präsentation: Eva Teimel


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten - Neue Literatur aus Österreich

"Seelenruhig". Eine Erzählung von Florjan Lipu? (aus dem Slowenischen von Johann Strutz). Sprecher: Peter Uray. Gestaltung: Michaela Monschein Ein Buch über ein Leben im Süden Kärntens. Das Aufwachsen als Kärntner Slowene in einer bäuerlichen Umgebung in einer Familie, die von den Entsetzlichkeiten der Geschichte nicht verschont wurde. Neben dem Tod ist es aber immer wieder die Liebe, die zum Thema wird. Von den ersten scheuen Blicken bis zum langen Leben mit der Frau, der er vor so vielen Jahren einen Kuss geraubt hat. Noch heute fragt sich der Erzähler, ob sie ihm damals eine geschmiert hätte, wenn sie dazugekommen wäre. Lipu? Schreiben schöpft immer aus dem eigenen Leben und Erleben. "Ein Schriftsteller, der sein ganzes Leben an ein und demselben Text schreibt". Und damit trotz zahlreicher Ankündigungen glücklicherweise nicht aufgehört hat. Florjan Lipu? 1937 in Lobnig bei Bad Eisenkappel geboren. Österreichischer Dichter und Schriftsteller, der auf Slowenisch publiziert. Bekannt wurde Florian Lipu? durch den 1972 in Slowenien erschienenen Roman "Zmote dijaka Tja?a", den Peter Handke und Helga Mracnikar unter dem Titel "Der Zögling Tja?" 1981 gemeinsam ins Deutsche übersetzten. 2016 erschien bei Jung und Jung eine Neuauflage mit einer Nachschrift des Autors. Ausgezeichnet mit dem Preseren-Preis (2004) und dem Petrarca-Preis (2011).


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Peter Kislinger.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Mirjam Jessa. Terror, Furor und Explosivität. Interpretationsansätze und Überlegungen zu Beethovens "sonata mulattica", bekannt als Kreutzersonate. Vollkommen unverdient verewigt diese wirkmächtige Violinsonate in Konzertdimension den Namen des Virtuosen Rodolphe Kreutzer, denn er hat sie nicht nur nie gespielt, sondern sie sogar öffentlich diffamiert. Der Geiger George Polgreen Bridgetower, ein Mulatte, der seine frühe Kindheit auf Schloss Eszterháza verbrachte, war der eigentliche Adressat. Mit ihm zusammen hat Beethoven am 24. Mai 1803 die hastig fertiggestellte Uraufführung im Augarten Pavillon gespielt. Doch ein falsches Wort über eine beiden bekannte Dame (vielleicht war es auch mehr) genügte und Beethoven entzog Bridgetower die Widmung. Die frappierende Lebensgeschichte dieses hochbegabten Musikers fungiert aber in diesem "Ausgewählt" nur als Nebenthema. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Interpretationsansätze und Überlegungen zu den enormen Herausforderungen, die dieses Werk an beide Interpreten stellt. Ein Rezensent der Allgemeinen musikalischen Zeitung 1805 bezeichnete sie als "seltsames Werk". Man müsse, so setzte er fort, einem ästhetischen oder artistischen Terrorismus anhängen, um die Sonate genießen zu können.


15.30 Uhr

 

 

Moment - Kulinarium

Warum alles - von Massenware bis zum ewig gereiften Spitzenessig - "Aceto Balsamico" heißen darf Der "Aceto Balsamico di Modena" gilt als Luxus-Essig. Es ist dabei allerdings das "wenn" zu beachten - wenn er von ausgezeichneter Qualität ist, handwerklich hergestellt und lange gelagert wurde. Denn erst durch die langjährige Reifung in verschiedenen Holzfässern wird er zu diesem dickflüssigen, dunkelbraunen Elixier, das man in der Regel nur tröpfchenweise verwendet. Der "Mastro Acetaio" Ricordano Dodi, ein Essigmeister aus Modena, erklärt den Prozess der Herstellung von Aceto Balsamico, was man unter der Herkunftsbezeichnung IGP versteht und wodurch sich dieser Essig vom edlen "Aceto Balsamico Tradizionale" unterscheidet. Leider - bedauert Ricordano Dodi - erlaubt die Herkunftsregelung auch die Produktion von billiger Massenware. Gestaltung: Alois Schörghuber Kostnotizen: "Spirit of Austria" - ein Buch über den Stroh-Inländerrum Gestaltung: Alexander Bachl Moderation und Redaktion: Xaver Forthuber


15.55 Uhr

 

 

Schon gehört? Tipps für Klein und Groß

1. Steirischer Herbst 2. Kinderfestspiele in Salzburg 3. Theaterort in Perchtoldsdorf 1. Heute startet in Graz der Steirische Herbst. Dauern wird das renommierte, internationale Kulturfestival bis Sonntag den 15. Oktober. An unterschiedlichen Veranstaltungsorten bietet das vielfältige Programm Performances, Konzerte, Ausstellungen und vieles andere mehr. So zum Beispiel ein Mitmachworkshop für Kinder ab 8 Jahren im Festivalzentrum im Palais Attems. Veranstaltet wird der Workshop vom Kindermuseum "Frida und Fred". Die jungen Forscher können dabei hinter die Kulissen der Roboter Technologie blicken und sogar eigene Roboter bauen. Über die Bühne geht der Workshop gleich übermorgen Sonntag von 15 bis 18 Uhr. 2. Die 2007 von der Dirigentin Elisabeth Fuchs gegründeten Kinderfestspiele sind mittlerweile der größte Konzertveranstalter für Kinder, Jugendliche und Familien in Salzburg. Geboten werden pro Saison 6 verschiedene Aufführungen. Die Nächste steht am Samstag den 30. September ab 14 Uhr in der Großen Universitätsaula auf dem Programm. Präsentiert wird Tschaikowskis weltberühmtes Ballett Schwanensee. Geeignet ist die Aufführung für ab 3 jährige. 3. Nur noch bis Sonntag steht die Geschichte von "Heidi" auf dem Programm des Theo in Perchtoldsdorf. Die Beginnzeiten sind Morgen und Übermorgen jeweils um 16:30 Uhr. Für 5 bis 12 jährige erzählt wird folgende Geschichte: "Heidi lässt sich nicht von Äußerlichkeiten beeindrucken. Mit ihrer herzerfrischenden Direktheit gewinnt sie im Nu das Vertrauen ihrer Mitmenschen. Ihrem liebevollen, manchmal auch burschikosen Charme können sich weder der anfangs verbitterte Großvater, der Alm-Öhi, noch der Geißen-Peter, ja, nicht einmal Fräulein Rottenmeier entziehen. Und für die gelähmte, neue Freundin Klara ist Heidi fast schon Medizin."


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Da capo: Im Gespräch

Günter Kaindlstorfer im Gespräch mit Jochen Jung, Verleger und Autor Bücher sind sein Leben: Seit einem halben Jahrhundert gehört Jochen Jung zu den zentralen Protagonisten der österreichischen Literaturszene. Ob als Verleger von Thomas Bernhard, Peter Handke, H.C. Artmann, Barbara Frischmuth und Peter Waterhouse oder als scharfzüngiger Literaturkritiker für die "Zeit" und das "Presse-Spectrum", ob als elegant-ironischer Erzähler oder als gewandter Lyriker: Der gebürtige Frankfurter, der seit Menschengedenken in Salzburg lebt, reüssiert auf vielen Gebieten. Jochen Jung ist seit Kindesbeinen ein enthusiastischer Leser, ein Erbteil seiner Mutter, die bereits dem Knaben die unauslöschliche Liebe zu Schiller, Stifter, Gottfried Keller einimpfte. "Ich bin bis heute gern Opfer von Texten", behauptet der 75-Jährige Wahlösterreicher. Zusammen mit seiner aus Griechenland stammenden Frau gründete der passionierte Büchermacher, der siebzehn Jahre lang die Geschicke des renommierten Residenz-Verlags leitete, im Jahr 2000 sein eigenes Verlagshaus: "Jung und Jung". Das Gespräch führt Günter Kaindlstorfer.


17.00 Uhr

 

 

Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Wolfgang Schlag.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Über das Verhältnis von Staat und Gesellschaft. Mit Peter Becker, Professor für Österreichische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert an der Universität Wien. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Staatlichkeit beeinflusst Denken und Handeln der Bürger. Staatliche Forderungen, Leistungen und Zumutungen wirken sich auf die Lebensentwürfe und Chancengleichheit der einzelnen Menschen aus. Der Staat erzielt also Wirkungen mit seinem Bildungs-, Fürsorge- und Kontrollapparat. In Österreich, wie überall auch, haben verschiedene Formen von Staatlichkeit im Laufe der Zeit auf die Gesellschaft eingewirkt und sie verändert - zugleich forderte eine sich verändernde Gesellschaft auch immer wieder staatliche Veränderungen. Diese wechselseitige Beziehung lässt sich bereits seit den Habsburgern nachverfolgen: Die Monarchie scheiterte als Staat, weil sie nicht genug Integrationspotential innehatte. Doch ihre Rechtsordnung, ihre Verfassung und Behördenkultur prägte die nachfolgenden Staatssysteme. In der Ersten Republik wird das Parteibuch ein wichtiges Kriterium für die soziale Zugehörigkeit. Nach den Erfahrungen mit dem Faschismus und dem Leben unter Besatzungsmächten stehen im Österreich der Zweiten Republik der Sozialstaat und die Sozialpartnerschaft im Zentrum der Staatlichkeit. Zugleich findet der Schriftsteller Thomas Bernhard harte Worte über den Bürger der Zweiten Republik: "Wenn wir Menschen sehen, sehen wir nur Staatsmenschen, Staatsdiener, wie ganz richtig gesagt wird, keine natürlichen Menschen sehen wir, sondern durch und durch unnatürlich gewordene Staatsmenschen als Staatsdiener, die ihr ganzes Leben dem Staat dienen und also ihr ganzes Leben der Unnatur dienen". Die heutige Mitgliedschaft in der Europäischen Union und das Subsidiaritätsprinzip verändert wiederum das Verständnis vom Staat - und wirft Fragen für die Zukunft des traditionellen Staates auf.


18.00 Uhr

 

 

Abendjournal


18.20 Uhr

 

 

Europa-Journal


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

matrix - computer neue medien

Bots, Cyberattacken und Big Data: werden Wahlen im Netz entschieden? Personalisierte Wahlwerbung auf Facebook und das gezielte Ansprechen von kleinen Bevölkerungsgruppen im Netz haben nach der Wahl von US-Präsident Donald Trump für viel Aufsehen gesorgt. Spekuliert wird aktuell auch über gezielte Hackerattacken auf das US-Wahlsystem. Ähnliche Befürchtungen äußert der deutsche Verfassungsschutz im Vorfeld der Bundestagswahl. Nervosität herrscht auch bei Meinungsforschern: Nach den Prognoseschlappen rund die US-Wahl und das Brexit Referendum, entstehen Initiativen die neue Vorhersagetools entwickeln. Matrix über Micro-Targeting, Manipulationen durch Cyberattacken und über bessere Prognosetools im Vorfeld der Wahlen in Österreich und Deutschland.


19.30 Uhr

 

 

Musiktage Mondsee 2017

Julian Bliss, Klarinette; Richard Galler, Fagott; Zora Slokar, Horn; Jens Oppermann und Matthias Lingenfelder, Violine; Aroa Sorin und Stewart Eaton, Viola; Niklas Schmidt und Andreas Arndt, Violoncello; Stanislav Anischenko, Kontrabass; Minguet Quartett. Franz Berwald: Septett B-Dur * Wolfgang Rihm: Geste zu Vedova * Ludwig van Beethoven: Septett Es-Dur op. 20 (aufgenommen am 6. September auf Schloss Mondsee). Präsentation: Alice Ertlbauer-Camerer


21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.



22.00 Uhr

 

 

Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin


22.23 Uhr

 

 

Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Lange Nacht der Filmmusik

"Hollywood in Vienna" und Wien als Filmmusikstadt. Gestaltung: Irene Suchy Komponierende aus Wien wie Max Steiner oder Erich Wolfgang Korngold lieferten einst kompositorischen Humus für die Filmmusikproduktion Hollywoods. Dies in Erinnerung rufend und gleichzeitig in die filmmusikalische Zukunft weisend wurde vor zehn Jahren erstmals das Filmmusik-Gala-Konzert "Hollywood in Vienna" veranstaltet, in dessen Rahmen jährlich der "Max Steiner Film Music Achievement" Award vergeben wird. Heuer findet diese Veranstaltung am 28. und 29. September im Wiener Konzerthaus statt, der amerikanische Filmmusikkomponist Danny Elfman wird dirigieren und den Max Steiner Award überreicht bekommen. Das Jubiläum wird von einem Symposium begleitet, die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien lädt Danny Elfman, der u.a. für viele Filme von Tim Burton komponiert hat, zu einem Workshop vor Publikum ein. Von der Öffentlichkeit weniger bemerkt hat sich Wien in den vergangenen Jahren in Fachkreisen einen internationalen Ruf als Filmmusikstadt erworben. Das hängt eng mit einem Tonstudiokomplex namens "Synchron Stage Vienna" zusammen, ein historisches, neu renoviertes Studiogebäude in den ehemaligen Rosenhügel-Filmstudios. Dort wird regelmäßig Filmmusik auch für große Hollywood Produktionen eingespielt. Die Stadt Wien vergibt seit neun Jahren einen Filmmusikpreis, der von professionellem Feedback und einem Film Composers Day begleitet wird. Alle Initiativen haben das Ziel, das Genre Filmmusik in all seinen Facetten wertschätzend zu beleuchten: Von der Ausbildung über die Finanzierung bis zur Produktion. In dieser langen Radionacht der Filmmusik lädt Irene Suchy Musikschaffende und Fachleute ins Studio und das Ö1 Publikum zu einer sieben Stunden langen akustischen Reise voller imaginärer Bilder.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Lange Nacht der Filmmusik

(Fortsetzung) "Hollywood in Vienna" und Wien als Filmmusikstadt. Gestaltung: Irene Suchy dazw. 1:00, 3:00 und 5:00 Uhr Nachrichten Komponierende aus Wien wie Max Steiner oder Erich Wolfgang Korngold lieferten einst kompositorischen Humus für die Filmmusikproduktion Hollywoods. Dies in Erinnerung rufend und gleichzeitig in die filmmusikalische Zukunft weisend wurde vor zehn Jahren erstmals das Filmmusik-Gala-Konzert "Hollywood in Vienna" veranstaltet, in dessen Rahmen jährlich der "Max Steiner Film Music Achievement" Award vergeben wird. Heuer findet diese Veranstaltung am 28. und 29. September im Wiener Konzerthaus statt, der amerikanische Filmmusikkomponist Danny Elfman wird dirigieren und den Max Steiner Award überreicht bekommen. Das Jubiläum wird von einem Symposium begleitet, die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien lädt Danny Elfman, der u.a. für viele Filme von Tim Burton komponiert hat, zu einem Workshop vor Publikum ein. Von der Öffentlichkeit weniger bemerkt hat sich Wien in den vergangenen Jahren in Fachkreisen einen internationalen Ruf als Filmmusikstadt erworben. Das hängt eng mit einem Tonstudiokomplex namens "Synchron Stage Vienna" zusammen, ein historisches, neu renoviertes Studiogebäude in den ehemaligen Rosenhügel-Filmstudios. Dort wird regelmäßig Filmmusik auch für große Hollywood Produktionen eingespielt. Die Stadt Wien vergibt seit neun Jahren einen Filmmusikpreis, der von professionellem Feedback und einem Film Composers Day begleitet wird. Alle Initiativen haben das Ziel, das Genre Filmmusik in all seinen Facetten wertschätzend zu beleuchten: Von der Ausbildung über die Finanzierung bis zur Produktion. In dieser langen Radionacht der Filmmusik lädt Irene Suchy Musikschaffende und Fachleute ins Studio und das Ö1 Publikum zu einer sieben Stunden langen akustischen Reise voller imaginärer Bilder.