Jetzt läuft auf Ö1:

Anklang

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Haltbar.Achtsam.Gerecht" - Wie heute religiös sprechen? Religiös Sprechende sollten bei den Dichtern in die Schule gehen, da religiöse Rede und Poesie mehr gemein haben, als es den Anschein hat, meint Otto Friedrich, Religionsjournalist bei der Wochenzeitung "Die Furche". - Gestaltung: Alexandra Mantler Die einen pressen das, was zu sagen ist, in 140 Zeichen lange Botschaften. Die andern posaunen privateste Äußerungen in den hintersten Erdenwinkel hinaus. Es ist schwer, einen Satz "haltbar zu machen" (© Ingeborg Bachmann). Aber genau das muss religiöse Sprache können, meint Otto Friedrich, Religionsjournalist bei der Wochenzeitung "Die Furche". "Und ebenso muss es ihr um Achtsamkeit gehen, um das heilende Wort - Sprache, die nicht verletzt. Oder um Gerechtigkeit - gerade im Reden, in dem Religion daherkommt". Nicht gemeint sei da die technokratische Sprache der Dogmen-Bewahrer, die Religion wie einen juristischen Fall verstehen. "Aber ebenso geht es nicht um eine religiöse Biedermeier-Moderne: Wellness-Religion lacht uns aus den Titeln der spirituellen Ratgeber entgegen, und ein Gutteil der Sonntagspredigten ist gleichfalls nicht dagegen gefeit. Religiös Sprechende sollten vielmehr bei den Dichtern in die Schule gehen. Religiöse Rede und Poesie haben viel mehr gemein, als es zunächst den Anschein hat".


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello

Wespennest: Schwerpunkt Idiotie Die Tanzquartierfilale Wespennest: Schwerpunkt Idiotie "Derzeit laufen viele gefährliche Idioten herum, ob als heilige Krieger oder als Präsidenten. Aber Stumpfsinn ist nicht nur das Merkmal von Personen, sondern auch von ganzen Systemen". Diesen Satz liest man als Ankündigung der neuen Ausgabe von "Wespennest" - der "Zeitschrift für brauchbare Texte und Bilder", die sich diesmal mit dem Thema "Idiotie" auseinandersetzt. Leporello spricht mit Andrea Roedig, Mitherausgeberin des Wespennest, darüber, ob die Welt zwar permanent smarter, aber der Mensch dabei irgendwie auch dümmer wird.- Gestaltung Hanna Ronzheimer Die Tanzquartierfilale Das Tanzquartier Wien - beheimatet im Museumsquartier - betreibt auch eine "Filiale" in der Neustiftgasse 31. Es handelt sich dabei um ein Geschäft, in dem man zwar nichts kaufen kann, wo aber ein Jahr lang jeden Tag von 10 bis 18 Uhr getanzt wird. Mit dieser Marathon-Performance zeigen Choreograf Alexander Gottfarb und seine Tänzerinnen, dass Tanzen echte Arbeit ist. Doch nicht nur das: Tanz hat auch sehr viel mit Philosophie zu tun. Das beweist u.a. am 10 Juni der Schauspieler und Radiomacher Alexander Tschernek mit Texten von Martin Heidegger.- Gestaltung: Sophie Menasse


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Gerhard Krammer. Wie doch die Zeit vergeht. Schon wieder eine "kurze" Woche! Wobei "lang" und "kurz" nicht erst seit Dr. Einstein eine auf einander bezogene Relativität aufweisen. Hat es hier die Musik einfacher? Auch sie "passiert" in der Zeit und bietet sich somit als Bezugssystem an: mit umfassender Diversität und Vielstimmigkeit. Ludwig van Beethoven, Jenö Takács, György Ligeti u.a.


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Landschaftsgestalter Stefan Schmidt über robuste Bepflanzungen für den öffentlichen Raum. Teil 1: Der Trend zur bunten Vielfalt Gestaltung: Ilse Huber Seit Jahrzehnten dominieren auf Plätzen vor den Gemeindeämtern, vor Kirchen und in Verkehrsinseln entweder immergrüne bodenbedeckende Gehölze oder saisonale Blütenpflanzen wie Tulpen, Stiefmütterchen und Pelargonien. In Zeiten knapper werdender Ressourcen, sei es Personal, sei es Wasser und Gartenerde, schwenken die Gemeindeverantwortlichen allmählich um: Die Bepflanzungen im öffentlichen Raum sollen länger attraktiv bleiben, die jahreszeitlichen Veränderungen sichtbar machen und ökologischer werden. Soll heißen: keine Pestizide, einfache Bodenaufbauten und vielfältige Pflanzenkompositionen, die der heimischen Tier- und Pflanzenwelt genügend Lebensraum geben. Kiesbeete, die Trockenheit genauso vertragen wie Starkregen, sind eine Möglichkeit, robusten Pflanzenmischungen zum Wachsen zu verhelfen. Die Abteilung Garten- und Landschaftsgestaltung der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt Schönbrunn testet seit mehr als fünf Jahren heimische Pflanzenmischungen, die langfristig geeignet sind, den öffentlichen Raum zu bereichern.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Zur Wiederholung verdammt

Zwänge, Tics und Obsessionen (1). Gestaltung: Daphne Hruby Ein kurzer Blick auf die Uhr zeigt, sie sollte eigentlich schon längst im Büro sein. Trotzdem, sie kann einfach nicht anders. Sie hastet die Stiegen hinauf, sperrt mit zittrigen Fingern die Wohnungstür auf und kontrolliert nochmals, ob der Herd auch wirklich ausgeschaltet ist - zum fünften Mal. Anderer Schauplatz, selbe Zeit: Ein Mann zählt auf dem Weg zur Arbeit jeden einzelnen Pflasterstein, auf den er tritt. Das verschafft ihm irgendwie ein Gefühl der Sicherheit. Am Schreibtisch angekommen, ordnet er dann als erstes die Post - alphabetisch nach Datum und Name des Absenders. Zwei Stockwerke über ihm sitzt sein Vorgesetzter. Er schlürft wie jeden Morgen seinen Kaffee, wie jeden Morgen aus der blauen Tasse, der mit dem goldenen Schriftzug "Chef des Jahrhunderts". Und wie jeden Morgen überfliegt er dabei die Zeitung und kratzt sich auf der Nase, obwohl es ihn eigentlich gar nicht juckt. Wir alle haben unsere Marotten, Alltagsrituale und Tics. Pathologisch werden diese erst, wenn sie beginnen unser Leben zu kontrollieren beziehungsweise zu belasten und wir den Alltag nach ihnen ausrichten. Zwangsstörungen können sich in Form von Obsessionen - also unerwünschten Gedanken - und/oder Handlungen äußern. Dabei ist das Spektrum schier unendlich groß. Die meisten Zwangshandlungen beziehen sich laut dem Klassifikationssystem der Weltgesundheitsorganisation für medizinische Diagnosen "ICD-10" auf Reinlichkeit, etwa Händewaschen, und wiederholtes Kontrollieren von Dingen. Oft werden diese Tätigkeiten ausgeführt, weil der oder die Betroffen denkt, damit ein Unheil abwenden zu können. Unterdessen kehren die Gedanken immer wieder zum befürchteten Ereignis zurück. Die Spirale aus Grübeleien und Zwangshandlungen beginnt sich immer weiter zu drehen. Von Tics spricht man, wenn Menschen unwillkürlich und ohne erkennbaren Grund Bewegungen ausführen oder Laute von sich geben. Das kann von Grimassen über Räuspern bis hin zu ausgestoßenen Schimpfwörtern reichen. Auch hier ist die Grenze zwischen gewöhnlich und pathologisch für den Laien oft schwer zu ziehen. Wenn die Tics äußerst komplexen Mustern folgen und in Kombination auftreten, kann es sich auch um das Tourette-Syndrom handeln. Die Ursachen für derlei Verhaltensmuster oder Erkrankungsbilder sind vielfältig und führen manchmal erst in der Kombination zur Herausbildung eines Zwangs. Bei einigen Betroffenen spielen etwa genetische Faktoren eine Rolle, man hat familiäre Häufungen beobachtet. Allerdings wird der Habitus auch oft über die Erziehung weitergegeben. Auch dem Stoffwechsel in unserem Gehirn kommt bei gewissen Formen eine Relevanz zu. Und nicht zuletzt können Erlebnisse und Traumata eine Zwangsstörung auslösen. Indessen entwickelt auch so manches Tier Tics oder Zwänge. Bei Pferden etwa nennt man das "Weben", wenn sie ihren Kopf vor den Boxgitterstäben unentwegt hin und her bewegen.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - An der Wurzel gepackt

Mathematik kreativ vermittelt (1). Gestaltung: Ilse Huber Schnell und einfach lassen sich Zahlen in die Maschinen tippen. Ob im Restaurant, beim Fachmarkt oder bei der Kinokassa. Wer rechnet noch die Summen im Kopf aus? Derweil helfen Daumen mal Pi Überschlagsrechnungen ungemein im Alltag. Zum Beispiel auf Reisen, bei Vorratskalkulationen oder bei der Bedienung smarter Haushaltsgeräte. "Fremdrechnen" geht leicht, aber will man sich immer mit Punkt und Dezimalstelle auf die Anzeigen verlassen? Ohne Kontrolle, Überprüfung und Eigenleistung? Mathematik hat viele Gesichter. Die Disziplin formt Schneckenhäuser, Bienenwaben, erzeugt Symmetrien, Kurven und Funktionen. Ihr haftet aber ein Spezialistentum an, wer sich für Mathematik, Softwarecodes und Programmieren interessiert, wird gerne als Nerd oder Geek bezeichnet. Abseits grauer Theorie gewinnen unkonventionelle mathematische Zugänge zunehmend an Bedeutung. Bücher, Experimente mit Häusern oder unterhaltsame Programmiersprachen sollen die Lust aufs Rechnen und Coden steigern. Kreative mathematische Vermittlungsformen sind sehr gefragt. Und es gibt auch eigene "mathemagische" Orte, die man besuchen kann, sowie Interessensgruppen und Fans, die sich ganz der Förderung dieser naturwissenschaftlichen Disziplin widmen.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - An Schuberts Seite

Der Komponist Anselm Hüttenbrenner (1). Gestaltung: Gerhard Hafner Vor 150 Jahren, am 5. Juni 1868, starb Anselm Hüttenbrenner in seiner Heimatstadt Graz. Während sein Name heutzutage meist nur mit seinem engen Freund Franz Schubert in Verbindung gebracht wird, war der Komponist und Musikkritiker Anselm Hüttenbrenner zu seinen Lebzeiten eine Größe der heimischen Kulturszene. Er komponierte 27 geistliche Werke - darunter sechs Messen und drei Requien -, acht Opern, über 250 Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung sowie 280 Werke für Männerchor. Als der Grazer Anselm Hüttenbrenner 1815 zum Jurastudium nach Wien ging, lernte er nebenbei auch Gesang und Komposition beim k. k. Hofkapellmeister Antonio Salieri, wo er auch mit dem damals 18-jährigen Franz Schubert bekannt wurde, woraus sich eine lebenslange Freundschaft entwickeln sollte. Gemeinsam mit seinen Brüdern Heinrich, Josef und Andreas war Anselm Hüttenbrenner einer der ersten "Schubertianern", wie man damals die Fans des jungen Komponisten nannte. Der Tod seines Vaters zwang Anselm Hüttenbrenner 1821 zur Rückkehr nach Graz, wo er als Komponist und Musikkritiker tätig war. Zweimal war er auch Direktor des Steiermärkischen Musikvereins. Als Hüttenbrenner vom kritischen Zustand Ludwig van Beethovens hörte, reiste er eilig nach Wien, wo er am Totenbett Beethovens aus dessen Haar eine Locke als Andenken nahm, die noch heute im Universalmuseum Joanneum in Graz aufbewahrt wird. Anselm Hüttenbrenner setzte sich stark für die Ernennung Franz Schuberts zum Ehrenmitglied des Steirischen Musikvereins ein, was schließlich auch gelang. Schubert war darüber so erfreut, dass er daraufhin seine h-Moll-Symphonie, die sogenannte "Unvollendete" dem Steiermärkischen Musikverein widmete und nach Graz sandte. Lange Zeit galt das Werk jedoch als verschollen, weil Anselm Hüttenbrenner die Originalpartitur bis wenige Jahre vor seinem Tod unter Verschluss hielt.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Johannes Leopold Mayer. Etwas Kleines? - Miniaturen und Bagatellen. Sind musikalische Kleinigkeiten halt "eh nur Kleinigkeiten?" Wie kommt die Würze in die Kürze. Allenthalben sind ja Meister wie Beethoven, Schubert und Chopin nicht nur in den großen Formen zu Hause.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Ex libris-Nachlese. "Ein kleiner Held" von Fjodor Dostojewskij. Es liest Peter Simonischek. Gestaltung: Peter Zimmermann


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. 1. Musiktage "Con Anima" in Ernstbrunn 2. "Harold Maude" in Villach 3. Goldegger Dialoge Musiktage "Con Anima" in Ernstbrunn Am 30. Mai eröffnen die Musiktage in Ernstbrunn "Con Anima" - heuer bereits zum 20. Mal. Das Jubiläums-Programm spannt seinen Bogen vom 30. Mai bis zum 9. Juni, mit Sonderveranstaltungen und einigen "Special-Guests", darunter das Paracelsus Trio Wien und Philipp Blom. Beim Eröffnungskonzert in der Barockkirche Ernstbrunn heißt es "Alles Haydn", es spielen Christian Altenburger, Reinhard Latzko und das Con Anima Ensemble. Tags darauf stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Anton Bruckner und Arnold Schönberg auf dem Programm, und am 1. Juni findet im Schüttkasten Klement das "Con Anima Remmi-Demmi" statt: ein "Volksfest-Heuriger" mit musikalischen Einlagen und Buffet. Vielfältig geht es weiter, u.a. mit Werken von Astor Piazzolla, Franz Schubert, Ludwig van Beethoven und Antonin Dvorak. "Harold Maude" in Villach Die neue Bühne Villach bringt ab 30. Mai Colin Higgins schwarzhumorigen Kultfilm "Harold Maude" auf die Theaterbühne, und zwar im besonderen Ambiente einer Schifffahrt. Kurz zur Handlung: Harold, ein todessüchtiger, neurotischer 18-Jähriger aus gutem Hause, trifft auf Maude, eine lebensfrohe und impulsive 79-Jährige, die in gestohlenen Autos durch die Stadt rast und in einem Haus voll bizarrer Erinnerungsstücke lebt. Harolds wohlhabende Mutter versucht ihren Sohn mit jungen Frauen zu verkuppeln, was aber regelmäßig misslingt. Gleichzeitig entwickelt sich zwischen Harold und Maude eine Liebesbeziehung jenseits aller gesellschaftlichen Konventionen. Unter der Regie von Bernd Liepold-Mosser spielen u.a. Johanna Mertinz, Katharina Schmölzer und Clemens Matzka - im Theater am Schiff der neuen Bühne Villach. Goldegger Dialoge Gesundheit ist lernbar - "Die Magie des Berührens" - so das Motto der Goldegger Dialoge, die heuer vom 30. Mai bis zum 2. Juni den vielfältigen Aspekten des Berührens und Berührt-Werdens nachgehen - in Vorträgen, Workshops, Gesprächen und künstlerischen Beiträgen, u.a. von Susanne Pointner, Ruth Knaup und Martin Grunwald.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Nadja Kayali.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Österreichs Landwirtschaft auf der Suche nach Strategien. Gäste: Anton Brandstetter, Leiter der Abteilung Pflanzenproduktion in der Landwirtschaftskammer Niederösterreich; Walter Klingenbrunner, Biogetreidebauer und Vorstandsmitglied BIO Austria. Moderation: Natasa Konopitzky. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 Österreich importiert jedes Jahr mehr Getreide. Der Klimawandel und der Verlust von Ernteflächen sorgen für schwankende Erträge. Bauern sind mit Wetterextremen, höheren Temperaturen, neuen Schädlingen und Trockenheit konfrontiert. 2018 brachte bis jetzt ein Niederschlagsdefizit von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wie wird sich das auf die heurige Weizenernte auswirken? Wie lässt sich verhindern, dass die Erträge kontinuierlich sinken? Natasa Konopitzky spricht mit Anton Brandstetter von der niederösterreichischen Landwirtschaftskammer und dem Biogetreidebauern Walter Klingenbrunner über Gegenstrategien im Getreideanbau. Wenn Sie sich an der Sendung beteiligen möchten: Schreiben Sie ein E-Mail an punkteins(at)orf.at oder rufen Sie live während der Sendung an unter der Nummer 0800 22 69 79 - kostenlos aus ganz Österreich.


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Virtuos - Bach Händel. Gestaltung: Gustav Danzinger Zum ersten Mal gastiert das österreichische Originalklang-Ensemble "dolce risonanza" beim Festival "Klangfrühling" auf Burg Schlaining im Südburgenland, das sich seit kurzem vermehrt der Barockmusik zugewendet hat und einen thematischen Bogen in die zeitgenössische Musik schlägt. Gemäß dem Festivalmotto "Genuss und Klang" hat sich das Ensemble den jungen österreichischen Tenor Daniel Johannsen eingeladen, der seine Wurzeln im Südburgenland hat - also quasi ein Heimspiel. Auf dem Programm stehen virtuose Werke von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel. Aufgenommen beim Eröffnungskonzert am 6. Mai 2018 im Granarium der Burg Schlaining. Programm: Georg Friedrich Händel (1685-1759) Ouverture und Arien aus dem Oratorium Jephtha HWV 70 Johann Sebastian Bach (1685-1750) Ouverture BWV 1067 Georg Friedrich Händel: "Look down, harmonious saint", Kantate für Tenor, Streicher und Basso continuo HWV 124 Johann Sebastian Bach: "Jede Woge meiner Wellen", Arie für Tenor, Violine und Basso continuo aus der Kantate Schleicht, spielende Wellen BWV 206/5 Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr.5 D-Dur BWV 1050


15.30 Uhr

 

 

Moment

Ich schreib' für dich. Elisabeth Steinkellner und Michael Roher Elisabeth Steinkellner schreibt Texte, Lyrik und Kurzprosa. Michael Roher illustriert, zeichnet und fertigt Collagen. Das Paar hat viele gemeinsame Jugend- und Kinderbücher veröffentlicht. Während der Sozialpädagogikausbildung in Wien hatten sich die beiden kennengelernt, durch ein gemeinsames Musikprojekt sind sie sich nähergekommen. Gestaltung: Lukas Tremetsberger Randnotizen: Andrea Hauer


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Mutter Erde, Folge 4: Über Fleisch am Teller Rudis Gedanken kreisen diese Woche ausschließlich um das Essen. Im Rahmen des ORF-Schwerpunkts Mutter Erde "Schau, wo dein Essen herkommt!" konzentriert er sich auf Grundnahrungsmittel aus der Landwirtschaft. An diesem Tag geht es um ein Lieblingsgericht von Rudi: "Schnitzerl mit Pommes". Er besucht einen Bauernhof in Neukirchen am Walde in Oberösterreich. Gemeinsam mit der Bäuerin Brigitte Obernhumer schnüffelt er durch den Stall. Brigitte Obernhumer: "Es gibt Schweinsschnitzel und es gibt Kalbsschnitzel. Wenn das Kalb jetzt eine Kuh wird oder das Schweinderl eine Sau, dann kommt es zum Schlachter. Der schlachtet es auf einem Schlachtbetrieb, oder in seltenen Fällen zuhause." Rudi: "Und schlachten bedeutet?" Brigitte Obernhumer: "Schlachten heißt töten. Wenn man es nicht tötet, gibt es kein Schnitzel. So ist das." Gestaltung: Kathrin Wimmer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Passagen

Literatur ist der Rede wert: Die Literarische Soiree Drei literarische Neuerscheinungen, von einer journalistischen Kritikerrunde unter die Lupe genommen. (aufgenommen am 18. April 2018 im RadioCafe in Wien) Bearbeitung: Robert Weichinger Unter der Leitung von Günter Kaindlstorfer diskutieren Julia Danielczyk (Salzburger Nachrichten), Evelyne Polt-Heinzl (Die Presse) und Peter Klein (Ö1 Programmchef) Die Buchauswahl: T. C. Boyle "Good Homes", Hanser Milena Michiko Flasar "Herr Kato spielt Familie", Wagenbach Andreas Maier "Die Universität", Suhrkamp


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.25 Uhr

 

 

Hundert Häuser

2000 - Hauptbücherei Wien Der außergewöhnliche Standort des neuen Hauptgebäudes der Wiener Büchereien erwies sich als genialer Schachzug: Über der bestehenden U-Bahn-Trasse, an einem urbanen Knotenpunkt auf dem Gürtel, wurde das Bauwerk errichtet, und es funktioniert als städtebauliche Brücke zwischen zwei sehr unterschiedlichen Bezirken. Die einladende Geste auch an solche Bevölkerungsgruppen, die gemeinhin als "bildungsfern" bezeichnet werden, wirkt: Das Gebäude ist überaus gut besucht, wohl auch wegen der zahlreichen Veranstaltungen und wegen der großzügigen Aufenthaltsräume. Es hat darüber hinaus zur Aufwertung des öffentlichen Raumes am Urban-Loritz-Platz beigetragen, vor allem mit der öffentlich zugänglichen Freitreppe und Dachterrasse. Als ein "Ort der größtmöglichen Offenheit" wird die Hauptbücherei am Gürtel vom diesjährigen Wiener-Festwochen-Programm "Into the city" ab 28. Mai für Performances, Ausstellung und Filmscreenings genützt. Architekt: Ernst Mayr Baubeginn: 2000 Adresse: 1070 Wien, Urban-Loritz-Platz 2A


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Johann Kneihs. Das finale Album "Lost Memory Theatre - act-3" von Jun Miyake Wenn es ein Theater gäbe, in dem sich alle verlorenen Erinnerungen versammeln - welche Art Musik würde dort gespielt? Seit zwei Jahrzehnten beschäftig diese Frage den Trompeter und Komponisten Jun Miyake. Sie hat zuerst sein preisgekröntes Album "Stolen from Strangers" inspiriert und danach die Trilogie seines "Lost Memory Theatre". Dieses "Theater der verlorenen Erinnerungen" wirkt wie eine Wunderkammer, bestückt mit Fundstücken, Kuriositäten und Preziosen, in Musik übersetzt: die verschiedensten Stimmungen und Emotionen, ebenso wichtig wie die einzelnen Kompositionen sind ihre Kombination und Abfolge. Wie ein Alchimist legiert der Miyake seine Elemente: ein bulgarischer Chor hier, brasilianische Gitarre und Gesang dort, Streicherensembles, diese immer akustisch eingespielt und nie synthetisch imitiert. Von Lied zu Lied unterschiedlich kombiniert, ergänzt und erweitert, entstanden im Lauf der Jahre fünfundsechzig Kompositionen für die drei Alben des Zyklus. Ein Anstoß für Jun Miyakes "Theaterarbeit" war die Zusammenarbeit mit der Choreografin Pina Bausch. Wie in ihrem Tanztheater bringen auch in seiner Musik die "Darsteller" ihre Persönlichkeit und ihren biografischen Hintergrund ein. Alle Lieder sind von den Sängern und Sängerinnen mit eigenen Texten in ihrer Muttersprache gesungen, auf Griechisch, Portugiesisch, Englisch, Spanisch, Bulgarisch, Japanisch, Deutsch ... Im dritten Akt neu zu entdecken ist etwa der Sänger Bruno Capinan, neben den schon vertrauten Stimmen von Lisa Papineau und Arto Lindsay sowie langjährigen Weggefährten wie dem Flötisten und Klarinettisten Dairo Miyamoto oder dem Cellisten Vincent Ségal.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Panoptikum der Stadtgeschichte. Mit Peter Autengruber, Zeit- und Lokalhistoriker, Univ. Lektor und DÖW. Gestaltung: Martin Adel Zur Zeit der rasant wachsenden Großstadt Wien, an der Jahrhundertwende zum 20. Jh., begann jene Kleingartenbewegung, die noch heute das Stadtbild der Außenbezirke maßgeblich mitbestimmt: besser bekannt unter der teils mit selbstverständlicher Sympathie geäußerten, teils abwertenden Bezeichnung "Schrebergärten". Vorformen dazu gab es in weiten Teilen Europas im Rahmen von Lebensreformbewegungen, die sich schon parallel zur Industrialisierung entwickelten: zum Wohl und nicht zuletzt zur Selbstversorgung der Arbeiterschaft. (Mit dem Leipziger Orthopäden und tief "schwarzen" Pädagogen D. G. M. Schreber hat der erste nach ihm benannte "Schreberverein" (Leipzig 1864) nur namentlich zu tun. Dessen Gründer, ein Schuldirektor, setzte Schreber damit nur ein unverdientes wie posthumes Andenken). In Wien standen die Anfänge im Zeichen der "Natur" und ihrer "heilenden Kräfte", d.h. als Ausgleich zu "De-Naturierung" und "Naturentfremdung" durch das Stadtleben. Was also zunächst begann, um auch Minderbemittelten Urlaubs- und Naturgefühle am Rand der Stadt zu ermöglichen, wurde spätestens mit dem 1. Weltkrieg zu einer wichtigen Nahrungsmittelressource. Kein Wunder, dass daher die Kleingartenbewegung geradezu "explodierte". Noch heute, nachdem viele Kleingärten dem Straßen- oder Wohnungsbau gewichen sind, gibt es allein in Wien 247 Vereine mit weit mehr als 25.000 Kleingärten! (- zwei Drittel aller in österreichischen Städten). Seit 1992 ist in Wien ganzjähriges Wohnen in diesen Siedlungen gesetzlich erlaubt und sehr beliebt. Begonnen haben sie aber als Naherholungsmöglichkeit und als Ort v.a. sozialdemokratischer Vereinstätigkeit. Dann in den Zeiten der Not wandelten sie sich zu lebensnotwendigen Nutzgärten, in denen auch Kleintiere zum Verzehr gezüchtet wurden (1919 waren es 2.500 Waggons allein an Gemüse und Erdäpfeln). Erst in den 1950er Jahren wurden sie langsam zu Ziergärten. Und schließlich änderte ganzjähriges Wohnen in Verbindung mit der Möglichkeit zum Eigentumserwerb der Flächen nicht nur die gebaute Struktur, sondern auch die soziale Zusammensetzung. So spiegelt sich in dieser Entwicklung die Stadt- und Zeitgeschichte Wiens der vergangenen 125 Jahre wie in einem Mikrokosmos wider.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Eine akustische Reise in die Welt aus Feuer, Lava und Glut. Gestaltung: Lena Bode Derzeit speien mehrere Vulkane entlang des pazifischen Feuerrings Lava und Asche: Der Kilauea auf Hawaii etwa oder der Merapi auf der Insel Java; er hat vor kurzem mehrere hundert Menschen in die Flucht getrieben. Sorgen bereitet den Vulkanologen auch der Mount Agung, der im vergangenen Jahr Aschewolken ausstieß und etwa 60.000 Urlauber vor Weihnachten daran hinderte, den Heimflug anzutreten. Gleich 127 aktive Vulkane halten die Menschen auf dem indonesischen Archipel in Atem und auf Trab. Immer wieder müssen die Bewohner vor Lava, Geröll und Gasen flüchten. Und immer wieder kommen Bauern, Forscherinnen und Urlauber ums Leben. Die indonesischen Inseln sind Teil des pazifischen Feuerrings, eines Vulkangürtels, der den Pazifik umgibt. Hier kommt es häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Die Erforschung der Einsamkeit Von Hanna Ronzheimer Die bekannteste Definition von Einsamkeit stammt von zwei US-Psychologen aus dem Jahr 1982, Letitia Anne Peplau und Daniel Perlmann: Sie sei ein subjektiv erfahrener Zustand, bei dem ein Mensch sich mehr Sozialkontakte wünscht, als er oder sie in der Realität hat. Mit ernsthaften gesundheitliche Konsequenzen, die so schädlich wie 15 Zigaretten pro Tag seien, ergänzten Wissenschafter im Jahr 2010. Und schädlicher, als keinen Sport zu treiben oder fettleibig zu sein. - Von Einsamkeit sind nicht nur ältere Menschen betroffen, wie eine aktuelle Studie belegt, sondern besonders auch 18- bis 35-Jährige. Die Frage ist: Trotz oder wegen sozialer Medien? In Großbritannien kümmert sich seit einiger Zeit eine "Einsamkeitsministerin" um Menschen, die sich einsam fühlen. Denn es werden immer mehr. Könnte dieser Trend, wie manche Wissenschafter/innen behauptet, die Demokratie gefährden?


19.30 Uhr

 

 

On stage live

mit Marlene Schnedl. Klingende Bild-Folgen: Das Klaus Paier/Asja Valcic Quartett live im ORF RadioKulturhaus in Wien. "Cinema Scenes" heißt die bei ACT Music erschienene, heute live präsentierte CD, für die der aus Kärnten stammende Akkordeonist Klaus Paier zwei Ensembles zu einem Quartett vereint hat: das Duo mit der auch aus dem Radio.String.Quartet.Vienna bekannten Cellistin Asja Valcic einerseits, das Trio mit Stefan Gfrerrer (Kontrabass) und Roman Werni (Schlagzeug) andererseits. Als dynamischer Vierer rücken die drei Musiker und die eine Musikerin den Farb- und Bilderreichtum ihrer Kompositionen nun bewusst in den Vordergrund. Spritzigen Kammer-Jazz mit Verweisen in vielerlei Richtungen, von Tango bis Orient, vernimmt man da. Und zuweilen entzündet sich die Phantasie an konkreten filmischen Inspirationsvorlagen, etwa am Clint-Eastwood-Drama "Die Brücken am Fluß". Wehmut, Trauer, Nostalgie, Euphorie: Die ganze breite Palette existenzieller Befindlichkeiten an einem Abend. Großes Kino für die Ohren!


21.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. 1. Musiktage "Con Anima" in Ernstbrunn 2. "Harold Maude" in Villach 3. Goldegger Dialoge Musiktage "Con Anima" in Ernstbrunn Am 30. Mai eröffnen die Musiktage in Ernstbrunn "Con Anima" - heuer bereits zum 20. Mal. Das Jubiläums-Programm spannt seinen Bogen vom 30. Mai bis zum 9. Juni, mit Sonderveranstaltungen und einigen "Special-Guests", darunter das Paracelsus Trio Wien und Philipp Blom. Beim Eröffnungskonzert in der Barockkirche Ernstbrunn heißt es "Alles Haydn", es spielen Christian Altenburger, Reinhard Latzko und das Con Anima Ensemble. Tags darauf stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Anton Bruckner und Arnold Schönberg auf dem Programm, und am 1. Juni findet im Schüttkasten Klement das "Con Anima Remmi-Demmi" statt: ein "Volksfest-Heuriger" mit musikalischen Einlagen und Buffet. Vielfältig geht es weiter, u.a. mit Werken von Astor Piazzolla, Franz Schubert, Ludwig van Beethoven und Antonin Dvorak. "Harold Maude" in Villach Die neue Bühne Villach bringt ab 30. Mai Colin Higgins schwarzhumorigen Kultfilm "Harold Maude" auf die Theaterbühne, und zwar im besonderen Ambiente einer Schifffahrt. Kurz zur Handlung: Harold, ein todessüchtiger, neurotischer 18-Jähriger aus gutem Hause, trifft auf Maude, eine lebensfrohe und impulsive 79-Jährige, die in gestohlenen Autos durch die Stadt rast und in einem Haus voll bizarrer Erinnerungsstücke lebt. Harolds wohlhabende Mutter versucht ihren Sohn mit jungen Frauen zu verkuppeln, was aber regelmäßig misslingt. Gleichzeitig entwickelt sich zwischen Harold und Maude eine Liebesbeziehung jenseits aller gesellschaftlichen Konventionen. Unter der Regie von Bernd Liepold-Mosser spielen u.a. Johanna Mertinz, Katharina Schmölzer und Clemens Matzka - im Theater am Schiff der neuen Bühne Villach. Goldegger Dialoge Gesundheit ist lernbar - "Die Magie des Berührens" - so das Motto der Goldegger Dialoge, die heuer vom 30. Mai bis zum 2. Juni den vielfältigen Aspekten des Berührens und Berührt-Werdens nachgehen - in Vorträgen, Workshops, Gesprächen und künstlerischen Beiträgen, u.a. von Susanne Pointner, Ruth Knaup und Martin Grunwald.


22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Zur Wiederholung verdammt. Zwänge, Tics und Obsessionen (1). Gestaltung: Daphne Hruby An der Wurzel gepackt. Mathematik kreativ vermittelt (1). Gestaltung: Ilse Huber An Schuberts Seite. Der Komponist Anselm Hüttenbrenner (1). Gestaltung: Gerhard Hafner


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Das Klangforum Wien unter Peter Rundel im Wiener Konzerthaus. Gestaltung: Reinhard Kager Drei Kontinente verbinden sich, zumindest musikalisch, im letzten Zykluskonzert des Klangforum Wien im Wiener Konzerthaus: Amerika (in Gestalt der Komponistin Ashley Fure), Europa (vertreten durch den slowenischen Komponisten Vito Zuraj) und Australien (präsent durch die Komponistin Liza Lim). Zu dem im Titel dieses Konzertabends angeführten Kontinentaldrift dürfte es allerdings eher nicht kommen, denn die Kompositionen der drei Künstler/innen besitzen durchaus Anknüpfungspunkte. Weit eher könnte sich also eine Vision Alfred Wegeners einlösen: eine Art Superkontinent, den der deutsche Geowissenschafter "Panagea" ("Alles Land") nannte und der alle bekannten Kontinentalmassen umfasst. Die unter Wasser liegenden Küstenlinien der Kontinente erweisen sich nicht als Trennlinien, sondern als Nahtstellen. Geeint werden alle drei Stücke dieses Abends - Ashley Fures "A Library on Lightning", Vito Zurajs "Tension" und Liza Lims "Extinction Events and Dawn Chorus" - jedenfalls durch den Umstand, dass sie zum ersten Mal in Österreich zu hören sind. Ausschnitte aus allen drei Werken sind in der heutigen "Zeit Ton"-Sendung zu hören.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr)


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation und Musikauswahl: Stephanie Maderthaner dazw. 03:00 Uhr Nachrichten