Jetzt läuft auf Ö1:

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Spirituelle Jahresregenten 2018" - Schicksale, Leitbilder. Der Kirchenhistoriker Rupert Klieber spürt den Botschaften historischer Persönlichkeiten nach. - Gestaltung: Alexandra Mantler Im kaum begonnenen Jahr 2018 runden sich die Todestage einiger bemerkenswerter Gestalten der europäischen Geschichte, nicht zuletzt des Alpen-Donau-Raumes. Die Palette reicht von den Salzburger Gründerheiligen Rupert und Erentrud von 718 bis hin zu den sogenannten evangelischen Pastoren-Märtyrern aus dem Baltikum von 1918, die Opfer der menschenverschlingenden russischen Revolution wurden. Sie verdienen es, dem Vergessen entrissen zu werden, weil sie zu ihrer Zeit Pioniere und Weichensteller für ganze Regionen waren oder aber exemplarische Lebensläufe verkörpern und damit stellvertretend die Erinnerung an das Schicksal Abertausender aufrechterhalten. Die Gedanken dieser Woche spüren den Botschaften nach, die sie uns Heutigen über die Jahrhunderte hinweg zurufen.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello

Was ist Film? Vortrag Peter Kubelka im Filmmuseum Seit über 20 Jahren zeigt das Österreichische Filmmuseum den von Peter Kubelka konzipierten Filmzyklus mit Beispielen aus der Filmgeschichte. Doch wie hat sich das Medium Film für den Filmemacher und Mitbegründer des Filmmuseums über die Jahre verändert? Wird es den analogen Film weiterhin geben? Und wie wird in Österreich heute Filmkultur gelebt? Peter Kubelka blickt zurück und schaut voraus. Ein Vortragsabend von Peter Kubelka am Dienstag, 16.1.2018 ist dem 2017 verstorbenen Viennale-Direktor Hans Hurch gewidmet, der 1995 den Filmzyklus als Bundeskurator durch den Erwerb von Filmkopien unterstützt hat.- Gestaltung:


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Otto Brusatti. Der Jänner ist gefährlich, weil der langweiligsten Monat (vor allem - schon wieder - zum Wochenbeginn). Der Jänner ist manchmal auch langweilig, weil so gefährlich fürs Gemüt. Mittel dagegen gibt's beim "lustigen" Berlioz, beim "lustigen" Schubert, im strengen Sonatensatz und in der geschmeidigen Fantasie. Auf #metoo wird nicht vergessen, selbstverständlich in diesem Zusammenhang. Auf das, auch in diesem Zusammenhang, was ein Hashtag in der Musik / aus der Musik so wäre.


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Winterbrüter mit Spezialschnabel. Der Ranger Matthias Mühlburger vom Nationalpark Hohe Tauern spricht über den Fichtenkreuzschnabel. Teil 1: Ein geschickter Samenfresser Gestaltung: Wolfgang Bauer Der Fichtenkreuzschnabel aus der Familie der Finken ist ein häufig anzutreffender Vogel der Fichten-, Tannen- und Lärchenwälder. Sein auffälligstes Merkmal ist ein dicker, gebogener Schnabel mit gekreuzten Schnabelspitzen. Der Legende nach hat er diese Schnabelform erhalten, als er dem am Kreuz sterbenden Jesus zu Hilfe kommen wollte, indem er versucht hat, mit seinem Schnabel die Nägel am Handgelenk Jesu herauszuziehen. Dabei habe sich der Schnabel vor Anstrengung verbogen. Das von Jesus herabtropfende Blut wiederum sei für die Rotfärbung des Vogels verantwortlich. Der auffällig gebogene und gekreuzte Schnabel stellt in Wahrheit ein hervorragendes Werkzeug dar, um die Hauptnahrung des Vogels, die Samen, aus den Zapfen der Fichten und anderer Nadelbäume heraus zu arbeiten. Mit diesem Schnabel gelingt auch die Jagd nach Spinnen, Raupen und anderen Insekten ganz hervorragend - vor allem in den Sommermonaten. Ebenfalls auffällig ist die Brutzeit des Fichtenkreuzschnabels. Der Nachwuchs kommt nämlich in den Wintermonaten zur Welt. Aufgrund der hervorragenden Anpassung des Vogels geht selbst bei tiefsten Temperaturen die Brutpflege und die Entwicklung der Jungvögel problemlos vonstatten. In günstigen Jahren, wenn das Angebot an Fichtensamen groß ist, kann es auch zu einer zweiten Brut kommen. Vom Nahrungsangebot sind auch die Wanderbewegungen des Vogels abhängig. Wenn das Angebot an Samen in heimischen Nadelwäldern groß ist, kann es vorkommen, dass der Fichtenkreuzschnabel und seine Verwandten (Bindenkreuzschnabel, Kiefernkreuzschnabel) aus anderen Regionen Europas diese Wälder aufsuchen. Umgekehrt können sich bei schlechtem Nahrungsangebot vergleichsweise wenige Fichtenkreuzschnäbel in unseren Wäldern aufhalten.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Männergesundheit

Die zweite Hälfte der Gendermedizin (1). Gestaltung: Winfried Schneider und Nikolaus Scholz Männergesundheit ist mehr als Prostatauntersuchung oder das Messen des Testosteronspiegels. Ihr Themenfeld geht über das der Urologie und Andrologie weit hinaus. Anders als die einleuchtende Forderung nach gendergerechter Frauenmedizin ist Männergesundheit als eigener Bereich noch kaum etabliert. Dabei harren viele offene Fragen seit langem auf Antworten: Warum ist die Lebenserwartung von Männern deutlich kürzer? Wie wirken sich männlicher Habitus und Rollenbilder auf die Gesundheit aus? Welche Rolle spielen Arbeit und soziale Lage? Gehen Männer mit körperlichen und psychischen Krankheiten anders um als Frauen? Und vor allem: Lassen sich aus den Antworten auf diese und auf viele weitere Fragen konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Männergesundheit ableiten? Angeblich "typisch männliche" Verhaltensweisen wirken sich auf die Gesundheit und die Lebenserwartung von Männern nachteilig aus. Viele Männer nehmen weit höhere Risiken in Kauf als Frauen, im Straßenverkehr wie auch im Sport. Für berufliche Karrieren rackern nicht wenige bis zum Kollaps. Alkoholabusus ist unter Männern deutlich weiter verbreitet als bei Frauen. Dazu kommt, dass Krankheit von Männern oft mit Schwäche gleichgesetzt wird. Nicht zuletzt deshalb suchen Männer erst deutlich später ärztliche Hilfe. Häufig erst viel zu spät. Kein Wunder, dass Männer in Bezug auf ihr Gesundheitsverhalten einen ziemlich schlechten Ruf haben. Aber haben sie diesen schlechten Ruf auch zu Recht? Expert/innen beklagen in diesem Zusammenhang, dass der Diskurs zur Männergesundheit viel zu undifferenziert sei. Schließlich handle es sich nicht um eine homogene Gruppe. Vielmehr gelte es, historische, soziale, regionale, und viele weitere Aspekte mit zu berücksichtigen. Denn mit biologistischen Ansätzen lassen sich Fakten wie beispielsweise die männliche Übersterblichkeit jedenfalls nicht ausreichend erklären. Eher schon mit sozial-körperlichen Theorien, die so wie Pierre Bourdieu geschlechtstypische Habitusmuster in den Blick nehmen. Oder mit historischen Ansätzen, mit denen sich zum Beispiel zeigen lässt, dass die Lücke in den Lebenserwartungen von Männern und Frauen besonders während der rasanten Industrialisierung im 19. Jahrhundert weit aufgegangen ist. Winfried Schneider und Nikolaus Scholz haben für ihre Radiokolleg-Reihe mit Ärzten und Ärztinnen, Soziologen, Demographen und anderen Expert/innen gesprochen und Männer und deren Frauen über ihr Gesundheitsverhalten befragt.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das ABC der Finanzwelt

R wie Risikokapital, S wie Staatsschulden, T wie Transaktionssteuer und U wie Unternehmensanleihe (1). Gestaltung: Juliane Nagiller Ohne Wissen über die Finanzwelt lässt sich die Welt von heute nicht mehr verstehen. Die Radiokollegreihe "Das ABC der Finanzwelt" greift ausgewählte Börsen- und Wirtschaftsbegriffe auf und blickt hinter die Fachtermini. In der Staffel mit den Buchstaben R bis U geht es um Begriffe wie Risikokapital, Staatsschulden, Transaktionssteuer und Unternehmensanleihe. Alle bislang gesendeten Beiträge stehen von "A wie ATX bis Z wie Zinsen" als offene Bildungsressource unter http://oe1.orf.at/archiv_abcfinanzwelt zur Verfügung. Junge Unternehmen oder Start-ups sind im Gründungsprozess mit einer zentralen Frage konfrontiert: Wie die Finanzierung für die innovative Geschäftsidee aufstellen? Viele greifen dafür auf "R wie Risikokapital" zurück. Bei Risikokapital, auch Venture Capital, handelt es sich um eine zeitlich begrenzte Kapitalbeteiligung an jungen, nicht börsennotierten Unternehmen. Für die Unternehmen ist das Kapital Eigenkapital. Sie müssen also keine Zinsen dafür zahlen. Die Geldgeber/innen sind im Gegenzug am Unternehmen beteiligt. Ist es erfolgreich, hat sich die Investition ausgezahlt. Derzeit wird aber nur eines von zehn Start-ups richtig groß. Ein gewagtes Unternehmen also für Investor/innen und Gründer/innen.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Vielschichtiges Schaffen in finsteren Zeiten

Wilhelm Grosz - ein "entarteter" Musiker (1). Gestaltung: Nadja Kayali und Michaela Schierhuber Die Brandmarkung als "entartet" durch die Nationalsozialisten bewirkte bei vielen Künstlern auch nach dem Ende des "Dritten Reichs" ein Verschwinden aus der öffentlichen Wahrnehmung. Dieses Schicksal teilt auch Wilhelm Grosz, ein österreichsicherer Komponist, welcher auf die 1938 gegründete Liste der "entarteten" Komponisten gesetzt wurde. Grosz Karriere begann in seiner Geburtsstadt Wien, in der er Komposition, Klavier und Dirigieren und Musikwissenschaften studierte. Bis 1927 lebte er in Wien als freischaffender Komponist und Pianist, ehe er mit seiner Frau nach Berlin zog. Dort erfolgte seine Hinwendung zu aktuellen Schlagerliedern und der Rundfunk- und Filmmusik. Sein Erfolg in der Unterhaltungsbranche wurde durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 unterbrochen. Es folgte die Flucht nach Großbritannien, ehe Grosz in der Hoffnung auf ein Unterkommen in Hollywood 1939 in die USA auswanderte, dort aber an einem Herzinfarkt starb. Grosz musikalisches Schaffen besteht aus vielen verschiedenen Gattungen: von Kunstlied, Oper, Operette, symphonische und Kammermusik, über Jazz, Bühnen- und Filmmusik zu Songs und Schlagern. Dieses umfangreiche ?uvre geriet ob seiner Ächtung durch die Nationalsozialisten und durch seinen unerwarteten Tod in Vergessenheit. Das Radiokolleg zeichnet die musikalische Entwicklung ab den 1920er Jahren nach, deren innovative Aufbruchsstimmung durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten jäh beendet wurde. An Wilhelm Grosz werden die Stationen von Erfolg über die Stigmatisierung bis hin zur Auswanderung nachgezeichnet.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Johannes Leopold Mayer. Mehr als eine Liegestatt - Musikalische Betterzählungen Honi soit qui mal y pense: das Motto des Hosenbandordens ist auch hier höchst angebracht. Die Liegestatt ist ja gleichermaßen der Ort des Geborenwerdens und des Dahingehens - und auch davon weiß die Tradition Lieder zu singen, aber selbstredend ebenso über allerhand anderes.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Ex libris-Nachlese. "Gedanken - Pensées". Von Blaise Pascal (aus dem Französischen von Bruno Kern). Gestaltung: Peter Zimmermann


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. 1. Yasmo die Klangkantine in Hall in Tirol 2. Die Mozartwoche in Salzburg 3. "Metternich" in Wien Yasmo die Klangkantine in Hall in Tirol Yasmin Hafedh steht seit Jugendtagen mit ihren Texten auf der Bühne, als Slam-Poetin machte sich im ganzen deutschen Sprachraum einen Namen, gewann Preise und tourte durch Europa. Seit einigen Jahren umgibt sie sich mit einer neunköpfigen Jazzband und verbindet das alles zu Yasmo die Klangkantine. Kommenden Freitag, das ist der 19. Jänner spielen Yasmo die Klangkantine in Hall in Tirol. Das Konzert im Kulturlabor Stromboli beginnt um 21 Uhr. Die Mozartwoche in Salzburg Mozart immer wieder neu erlebbar machen. Das ist das Bestreben der Mozartwoche, die jährlich seit 1956, rund um den 27. Jänner stattfindet. Die Wiener Philharmoniker begleiten die Mozartwoche seit Jahrzehnten, 2018 wird das Orchester mit drei Konzerten unter der Leitung von Alain Altinoglu, Robin Ticciati und Valery Gergiev zu erleben sein. Alain Altinoglu dirigiert Georges Bizets 1. Symphonie, sowie Mozarts Pariser Symphonie und das Klavierkonzert Nr. 25, KV 503, mit dem Solisten Piotr Anderszewski. "Metternich" in Wien Fürst Clemens von Metternich war ab 1809 Außenminister Österreichs und hatte vor allem auf dem Wiener Kongress eine führende Rolle bei der politischen Neuordnung Europas inne. Auf der freien Bühne Wieden lässt Reinhard Hauser in seinem Stück "Metternich" den Staatskanzler an seinem Lebensabend, sein politisches und privates Leben noch einmal Revue passieren. Metternich. Von und mit Reinhard Hauser, Premiere ist übermorgen Mittwoch den 17. Jänner. Gezeigt wird das Stück bis 2. Februar auf der freien Bühne Wieden. Vorstellungsbeginn ist um 19 Uhr 30.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Gerhard Krammer. Eine Debüt-CD, die den Atem raubt Der junge italienische Pianist Filippo Gorini (Jahrgang 1995) hat für seine erste CD-Einspielung kein geringeres Werk als Beethovens Diabelli-Variationen gewählt. Und diese Wahl ist mehr als geglückt - ebenso diese Aufnahme!


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

"Alles ist lächerlich, wenn man an den Tod denkt!" Gast: Franz Schuh. Moderation: Philipp Blom. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 Mit diesem Satz sorgte Thomas Bernhard einst für einen Eklat. Aber auch ohne zum Äußersten zu gehen, ist Lächerlichkeit oft heiß umkämpft und fast immer eine Frage der Perspektive. Was darf oder muss sogar lächerlich gemacht werden? Wie funktioniert Lächerlichkeit als politische Waffe, etwa in der Hand eines Karikaturisten? Zu Gast bei Philipp Blom ist Franz Schuh, der fasziniert ist von der Lächerlichkeit und davon, dass jemand nur dann lächerlich sein kann, wenn er oder sie für sich selbst Würde in Anspruch nimmt. Nur wer ernst genommen werden will, kann lächerlich sein. Schließlich kann das Lachen, bei dem man die Zähne zeigt, ohne zu beißen, sowohl vereinigen als auch trennen, unterdrücken und befreien. Die Redaktion freut sich über Fragen und Gedanken zum Thema: Sie erreichen uns per Mail an punkteins(at)orf.at oder live während der Sendung unter der Telefonnummer 0800 22 69 79 - kostenlos aus ganz Österreich.


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. Internationale Barocktage Stift Melk 2004. Heinrich Ignaz Franz Biber: Missa ex B * Johann Joseph Fux: Laudate Dominum * Claudio Monteverdi: Magnificat a 6 voci (Cappella nova Graz, Cornelia Horak, Johanna van der Deken, Rudolf Brunnhuber, Otto Kargl, u.a.) Präsentation: Gustav Danzinger


15.30 Uhr

 

 

Moment

Super voll, Scheibe sauber. Vom Verschwinden des Tankwartes Einst war der Tankwart der Herr über den begehrten Treibstoff. Heute setzen wenige Tankstellen auf Bedienung. In Wien nur mehr 20 von 240, österreichweit sind es sechs Prozent. Die heutigen Tankstellen-Mitarbeiter sitzen hauptsächlich hinter der Kassa. Über die letzten Vertreter eines Berufsstandes. Gestaltung: Wenzel Müller Randnotizen: Marie-Claire Messinger


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Vorab gelesen! Vom Lektorieren und Korrigieren Höchst wahrscheinlich haben viele Kinder, Damen, Herren und Welpen unter dem Christbaum ein Buch gefunden. Und vielleicht haben sich auch die Hörerinnen und Hörer schon einmal gefragt, wie eigentlich ein Buch entsteht! Das lässt sich Rudi von Verena Petrasch erklären, die es schließlich wissen muss: 528 Seiten in 10 Jahren Arbeit geschrieben, stecken in ihrem ersten Buch "Sophie im Narrenreich". Der Radiohund ist überrascht, als er erfährt, wie viele Menschen das Buch vorher schon gelesen haben - und ihre Anmerkungen dazu gemacht haben... Verena Petrasch, Schriftstellerin, Grafikdesignerin: "Dann geht das Buch ins Korrektorat. Da schaut jemand auf die Beistrichregeln, auf Rechtschreibfehler und auf Umbrüche am Ende der Zeile, damit die Trennung eines Wortes auch richtig ist. Und, Rudi, wie heißen die Menschen, die ein Buch auf diese Art und Weise lesen und darauf achten?" Rudi: "Die heißen: Lehrerinnen und Lehrer!" Verena Petrasch: "LACHT.... Die heißen Korrektorin und Korrektor. Aber sie sind wohl so etwas ähnliches wie Lehrerinnen und Lehrer." Gestaltung: Barbara Zeithammer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Passagen

Literatur ist der Rede Wert: Die literarische Soiree Aufgenommen am 13. Dezember 2017 im Literaturhaus am Inn in Innsbruck. Bearbeitung: Robert Weichinger Eine erlesene Runde aus Kritiker/innen diskutiert sehr leidenschaftlich über literarische Neuerscheinungen. Es geht um Schärfe, Fundiertheit, Prägnanz, aber auch um eine lustvolle Streitkultur. Das Ping-Pong der Meinungen der Expert/innen soll dem Publikum Anregung und Aufforderung zum Lesen sein. Denn: Literatur ist der Rede wert! Unter der Leitung von Günter Kaindlstorfer diskutieren Erika Wimmer (Schriftstellerin) Gabriele Wild (Literaturvermittlerin) und Joe Rabl (Lektor). Auf dem Programm stehen diesmal: Daniel Kehlmann: "Tyll" (Rowohlt) Gertraud Klemm: Erbsenzählen (Droschl) Edouard Louis: "Im Herzen der Gewalt" (S. Fischer)


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben

Die Digi Play Days Gestaltung: Isabella Ferenci Bereits zum zweiten Mal hat die Julius Raab Stiftung Ende des Jahres die Digi-Play Days veranstaltet. Einen Tag lang wurde der neue Campus der Erste Bank in Wien-Simmering zu einem digitalen Spielplatz umgestaltet. Das Ziel: Kinder und Jugendliche sollen ein Gefühl dafür entwickeln, wie Technologien zusammenpassen, welche Probleme man damit lösen kann und auch welche neuen Berufsmöglichkeiten sich dadurch bieten. Und das alles greifbar und spielerisch. Isabella Ferenci berichtet vom digitalen Spielplatz. Moderation und Redaktion: Franz Zeller


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Astrid Schwarz. Aus der Reihe tanzen! Neues von Holler My Dear und Leyya Optimistische Entschlossenheit gepaart mit Grooves und ohrwurmtauglichen Melodien schildern den Weg von Holler My Dears neuer musikalischer Reise aus. Auf ihrem dritten Album "Steady as she goes" vertreiben sie die Tristesse mit hintergründigem Witz und Poesie. Die internationale Formation aus Berlin führt den Disco-Folk mit Trompete, Mandoline und Akkordeon in akustische Weiten. Als Gravitationszentrum fungiert die souveräne Stimme der österreichischen Sängerin Laura Winkler. Ein facettenreiches Album. Mühelos hat das österreichische Electro-Pop-Duo Leyya 2015 sein elektronisch-melancholisches Debütalbum "Spanish Disco" auf das internationale Parkett gespielt. Auf ihrem neuen Album "Sauna" weicht die Melancholie einem fast fröhlichen Sound, von rhythmisch komplex bis leichtfüßig beschwingt.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die Rolle der sogenannten "Barbaren" im Alpen- und Donauraum. Mit Roland Steinacher, Althistoriker und Mediävist. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Barbaren, das waren im Römischen Reich all jene, die keine griechisch-römische Bildung besaßen und daher von den Römern als unzivilisiert und ungebildet angesehen waren. Zum Beispiel die Heruler, die Rugier und die Gepiden. Diese, oft als "Völker" bezeichneten ethnischen Gruppen sind in der bisherigen Geschichtsschreibung allerdings eher untergegangen - sie standen stets im Schatten etwa der Goten und der Hunnen. Dabei spielten die Heruler, die Rugier und die Gepiden durchaus eine wichtige Rolle in der weichenstellenden Epoche Europas zwischen dem 3. und dem 6. Jahrhundert. Die drei barbarischen Verbände kämpften teils mit und teils gegen die Römer, sie taten sich mit den Hunnen zusammen und versuchten schließlich, an der Donau und auf dem Balkan am Rande des Reiches eigene Königreiche zu errichten. Folgt man dieser "barbarischen" Geschichte, lässt sich auch die römische Geschichte, also die Geschichte der Herrschenden, besser verstehen.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Nach Schätzungen fügt sich ein Prozent der Bevölkerung selbst Verletzungen zu; meist schneiden, ritzen oder kratzen sich die Betroffenen die Hautoberfläche auf. - Gestaltung: Ursula Theiretzbacher Für die meisten Menschen ist es unvorstellbar, sich selbst absichtlich mit einem Messer zu schneiden oder sich eine Zigarette auf der Haut auszudrücken. Jene, die es tun, nehmen den Schmerz oft nicht einmal richtig wahr; sie fühlen Erleichterung, psychische Spannung wird abgebaut. Es geht dabei nicht um Menschen mit Selbstmordabsichten; meist handelt es sich um kleine oder mittelgroße Verletzungen. Autoaggressives Verhalten kann alleine auftreten, oft leiden die Patient/innen aber gleichzeitig an anderen Erkrankungen, wie etwa einer Borderline-Störung, Depressionen oder einer Essstörung. Das Ritzen, Schneiden oder mit dem Kopf gegen die Wand Schlagen beginnt häufig im Teenageralter und wird meist geheim gehalten - die Hemmschwelle, sich jemandem anzuvertrauen, ist groß. Dabei ist selbstverletzendes Verhalten immer ein Hilfeschrei der Seele


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

An der Schnittstelle von Wissenschaft und Fantasie Von Jennifer Rieger Flora und Fauna unseres Planeten sind weitgehend bekannt. Auch wenn lange noch nicht alle Tier- und Pflanzenarten entdeckt wurden, so finden sich doch immerhin 1,2 Millionen Arten fein säuberlich klassifiziert in unseren Katalogen - sogar solche, die längst ausgestorben sind. Doch hätte nicht alles ganz anders kommen können? Wie sähe die Welt heute aus, wären die Dinosaurier nie verschwunden? Und welche Wesen werden die Erde in 10.000 Jahren bevölkern? Mit derlei Fragen beschäftigt sich die Spekulative Biologie. Tiere und ganze Planeten erfinden, die existieren könnten. Damit beschäftigen sich Künstler und Wissenschaftler, Autoren und Filmemacher. Und manchmal holt die Realität ihre Fantasien ein. Sie entwerfen ganze Planeten mit den dazugehörigen Ökosystemen. Zum Teil ist das Spielerei, aber Wissenschaftszweigen wie der Astrobiologie helfen solche Gedankenexperimente, um die Lebensbedingungen auf anderen Planeten zu erforschen.


19.30 Uhr

 

 

On stage

On stage mit Marlene Schnedl. Tori Freestone Trio und Yves Robert Trio beim Jazzfestival Leibnitz 2017. (Ausstrahlung in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Zwei sehr unterschiedliche Dreierteams bestritten am 28. September letzten Jahres im Weinkeller von Schloss Seggau die Eröffnung des Jazzfestivals Leibnitz: Die aus London stammende, 44-jährige Tenorsaxofonistin Tori Freestone überzeugte durch kraftvollen, facettenreichen Sound und dichtes Interplay mit ihren Partnern Dave Manington (Bass) und Tim Giles (Schlagzeug). Der 59-jährige Yves Robert, aus der "Association à la Recherche d'un Folklore Imaginaire" in Lyon hervorgegangen und seit vielen Jahren eine Fixgröße des französischen Jazz, ordnete seine Linien und die mitunter elektronisch erweiterten Sounds einem kollektiven rhythmischen Konzept unter, zu dem Bruno Chevillon (Bass) und Cyril Atef (Schlagzeug, Sampler) kongenial beitrugen.


21.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen. Moderation: Nicole Dietrich Kalt-Warm 1 Peter Handke: Die Obstdiebin, Suhrkamp Verlag Blaise Pascal: Gedanken - Pensées, Marix Verlag (Übersetzung: Bruno Kern) Thomas Mulitzer: Tau, Roman, Kremayr Scheriau Verlag Kalt-Warm 2 Stefan Maurer, Doris Neumann-Rieser, Günther Stocker: Diskurse des Kalten Krieges. Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur, Böhlau Verlag. Gespräch mit den Herausgebern Kalt-Warm 3 Ein Blick auf Brasilien mit Luiz Ruffato und Luis Sergio Krausz



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. 1. Yasmo die Klangkantine in Hall in Tirol 2. Die Mozartwoche in Salzburg 3. "Metternich" in Wien Yasmo die Klangkantine in Hall in Tirol Yasmin Hafedh steht seit Jugendtagen mit ihren Texten auf der Bühne, als Slam-Poetin machte sich im ganzen deutschen Sprachraum einen Namen, gewann Preise und tourte durch Europa. Seit einigen Jahren umgibt sie sich mit einer neunköpfigen Jazzband und verbindet das alles zu Yasmo die Klangkantine. Kommenden Freitag, das ist der 19. Jänner spielen Yasmo die Klangkantine in Hall in Tirol. Das Konzert im Kulturlabor Stromboli beginnt um 21 Uhr. Die Mozartwoche in Salzburg Mozart immer wieder neu erlebbar machen. Das ist das Bestreben der Mozartwoche, die jährlich seit 1956, rund um den 27. Jänner stattfindet. Die Wiener Philharmoniker begleiten die Mozartwoche seit Jahrzehnten, 2018 wird das Orchester mit drei Konzerten unter der Leitung von Alain Altinoglu, Robin Ticciati und Valery Gergiev zu erleben sein. Alain Altinoglu dirigiert Georges Bizets 1. Symphonie, sowie Mozarts Pariser Symphonie und das Klavierkonzert Nr. 25, KV 503, mit dem Solisten Piotr Anderszewski. "Metternich" in Wien Fürst Clemens von Metternich war ab 1809 Außenminister Österreichs und hatte vor allem auf dem Wiener Kongress eine führende Rolle bei der politischen Neuordnung Europas inne. Auf der freien Bühne Wieden lässt Reinhard Hauser in seinem Stück "Metternich" den Staatskanzler an seinem Lebensabend, sein politisches und privates Leben noch einmal Revue passieren. Metternich. Von und mit Reinhard Hauser, Premiere ist übermorgen Mittwoch den 17. Jänner. Gezeigt wird das Stück bis 2. Februar auf der freien Bühne Wieden. Vorstellungsbeginn ist um 19 Uhr 30.


22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Männergesundheit. Die zweite Hälfte der Gendermedizin (1). Gestaltung: Winfried Schneider und Nikolaus Scholz Das ABC der Finanzwelt. R wie Risikokapital, S wie Staatsschulden, T wie Transaktionssteuer und U wie Unternehmensanleihe (1). Gestaltung: Juliane Nagiller Vielschichtiges Schaffen in finsteren Zeiten. Wilhelm Grosz - ein "entarteter" Musiker (1). Gestaltung: Nadja Kayali und Michaela Schierhuber


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Salzburger Uraufführungen mit dem oenm. Gestaltung: Philipp Weismann Mit einem Ensemble-Konzert für zeitgenössische Musik startet das österreichisches ensemble für neue musik (oenm) in die Saison 2017/18. Die neue Reihe in Kooperation mit der Universität Mozarteum umfasst vier Konzerte pro Saison, vier klare Themensetzungen und vier verschiedene Blicke auf die musikalische Gegenwart. Im Eröffnungskonzert stand die Thematik der musikalischen Stimmung im Zentrum. In der Teilwiedergabe dieses Konzertes stehen zwei Uraufführungen im Mittelpunkt: "Schlechte Stimmung" des Österreichers Alexander Moosbrugger, der neue Intonationssysteme kreiert, sowie das Werk "Innehalten" des ägyptisch-österreichischen Komponisten Hossam Mahmoud, der Klassisch- Arabisches und Innovativ-Westliches in der Musik verknüpft. Aufgenommen am 11. November 2017 im Solitär der Universität Mozarteum. Es spielte das Österreichische Ensemble für Neue Musik, die Solisten waren Mohamed Fouda (orientalische Längsflöte Ney) und Hany Bedeir (Rahmentrommel Reqq).


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr)


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation und Musikauswahl: Stephanie Maderthaner dazw. 03:00 Uhr Nachrichten