Jetzt läuft auf Ö1:

Guten Morgen Österreich

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Rosh ha Schana" ist nicht nur ein Neujahrstag - darüber spricht Sarah Egger, Geschäftsführerin des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Gestaltung: Alexandra Mantler Das jüdische Neujahrsfest, das heuer auf den 21./22. September fällt, ist hauptsächlich als Rosch ha Schana (Kopf des Jahres) bekannt. Doch es sind nicht nur Tage der Anfänge. Es sind ist auch Tage der Verhüllung, des Lärmblasens, ein Neumondfest. Auf dem Boden jüdischer Weisheit, Schriften und Traditionen macht sich Sarah Egger, Geschäftsführerin des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Gedanken für den Tag.


07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello

Vom Volkstheater nach Vietnam Die Autobiografie der "Tatort-Kommissarin" Vom Volkstheater nach Vietnam Theatermacher Michael Schottenberg packte seinen Ranzen und reiste nach Vietnam. Seine Erlebnisse dort, aber auch Erinnerungen an seine Zeit als Volkstheater-Direktor, schildert er nun im Buch "Von der Bühne in die Welt. Unterwegs in Vietnam" - Gestaltung: Hanna Ronzheimer Die Autobiografie der "Tatort-Kommissarin" Im Wiener "Tatort" besticht sie seit langem als unkonventionelle Ermittlerin "Bibi Fellner", nun hat Adele Neuhauser eine ungewöhnliche Autobiographie geschrieben: "Ich war mein größter Feind" heißt das Buch, Leporello hat mit der Schauspielerin ein beeindruckendes Gespräch geführt.- Gestaltung: Ursula Mürling-Darrer


08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Chris Tina Tengel. Händel zu "dürftig"? wir verbessern! - Pauken"wirbel" und andere Exzesse - Erinnerung an die Pianistin Lubka Kolessa "Kompositorisch bin ich bestimmt weitergegangen, als Brahms oder Mozart in ihren Händel-Bearbeitungen. Ich habe mich nicht, wie sie, darauf beschränkt, Sequenzen und uninteressantes Figurenwerk auszumerzen und die Satzweise zu bereichern, sondern insbesondere im dritten und vierten Satz, deren Dürftigkeit hinsichtlich der thematischen Erfindung und Ausführung keinem aufrichtigen Zeitgenossen genügen könnte, habe ich ganz frei und unabhängig geschaltet und unter Benützung des Brauchbaren einen ganz neuen Aufbau vorgenommen." Das Inkognito des Autors dieser Zeilen wird in der Sendung gelüftet!


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Die Herausforderung der globalen Erwärmung. Die Meteorologin Helga Kromp-Kolb über Klimaforschung vor 50 Jahren, jetzt, und in der Zukunft. Teil 1: Vom Aufschwung zum Umweltschutz Gestaltung: Thomas Thaler Im Rahmen von "Baujahr 67 - Zeitreise Wissenschaft" ist diese Woche eine der Ikonen der österreichischen Wissenschaft zu hören. Die Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb tritt als unermüdlich Mahnerin dafür ein, die Erkenntnisse ihrer Disziplin ernst zu nehmen. Sie fordert Umdenken und konkretes Handeln, um ein Entgleisen des Weltklimas zu verhindern. Begonnen hat alles mit ihrer Studienwahl im Jahr 1967. Helga Kromp-Kolb entschied sich damals für die Meteorologie in der Hoffnung, "viel Zeit im Freien" verbringen zu können. Diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Dafür wurde sie Umwelt- und Klimaforscherin und nahm in der Diskussion um die globale Erwärmung eine zentrale Rolle in Österreich ein. Bis heute arbeitet sie unermüdlich auf ein großes Ziel hin: Die Menschheit muss die größte kollektive Herausforderung ihrer Geschichte erfolgreich meistern.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Forschungsobjekt Ich

Erfahrungswissenschaft Oral History (1). Gestaltung: Ute Maurnböck Vor 50 Jahren wurde eine neue Ära der Geschichtsforschung durch die Gründung der US-amerikanischen Oral History Association wissenschaftlich anerkannt. Mit einem revolutionären Ansatz, der sich seit den 1930er und besonders den 1950er Jahren abgezeichnet hatte: Das Neue und Bahnbrechende dabei war die "Geschichte von unten" zu erzählen. Die Methode der Geschichtswissenschaft, also jene mündlich tradierte Geschichte, die ja eigentlich uralt ist, beschäftigt sich mit dem subjektiven Erleben und Umgang der eigenen Geschichte. Einfache Zeitzeug/innen wurden zum Forschungsmittelpunkt, ihre Erinnerungen waren gleichwertig mit jenen von Adeligen oder Vertreter/innen der herrschenden Gesellschaftsschichten. Zwangsarbeiter/innen im Nationalsozialismus, Überlebende von Naturkatastrophen, Vertreter/innen der Arbeiterklasse, der Frauengeschichte, von sozialen Minderheiten oder einfach der Alltagswelt sind ihre Protagonist/innen. Auch das Oral-History-Projekt der Österreichischen Mediathek, "MenschenLeben", lässt das Jahr 1967 lebendig werden. In persönlichen Erinnerungen erzählen Menschen von der Bedeutung dieses speziellen Jahres für sie. Die Methodik der Befragung hat sich seit ihren Anfängen weiterentwickelt. Kein Interview dauert unter 12 Stunden, die Art der Fragestellung hat sich methodisch verfeinert. Inzwischen ist die Oral History fix in der Geschichtswissenschaft angekommen, auch wenn nach wie vor Kritik daran geübt wird. Wenn es etwa heißt, dass heute schon einfache Interviews in der Geschichtsforschung als Oral History bezeichnet werden oder dass aus der Subjektivität der Erzählungen historische Zusammenhänge abgeleitet werden. Neben dem Wunsch nach einer demokratischen Geschichtsschreibung möchte die Oral History eines erreichen: das aus der Vergangenheit für die Zukunft gelernt wird.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Vom Wesen der Hülle

Verpackungen, Nutzen und Nebeneffekte (1). Gestaltung: Paul Lohberger Große Mengen Müll entstehen nur durch Verpackungen. Wie kann man sie vermeiden? Ohne Verpackung gäbe es weniger Müll, unsere Warenwelt wäre aber auch eine völlig andere. Zwar gibt es bereits kleine Läden, wo Lebensmittel wieder wie in alten Zeiten verkauft werden - die großen Handelsketten können solche Konzepte aber nicht adaptieren. Die gesamte Logistik wäre ohne Verpackung undenkbar, manche Produkte würden beim Transport kaputt. Mitunter macht aber auch die Verpackung erst das Produkt zu einem solchen; nicht zuletzt sind Verpackungen ein Wirtschaftsfaktor. In Schottland betrifft dies nicht nur die Herstellung von Whiskey, sondern auch die der schönen Verpackungen. Würden wir teuren Whiskey kaufen, wenn er in einer banalen Flasche zu uns kommt, ohne schön gestaltete Schachtel? Die Vermarktung von Zigaretten hängt stark an dem Image, das die Marke über die Verpackung transportiert. Aber auch natürliche Produkte werden künstlich verpackt: Bioäpfel werden auf einer Kartontasse in Klarsichtfolie eingeschweißt. Würden wir sie sonst nicht kaufen? Verpackungen werden aufwendig gestaltet und produziert. Der Aufwand scheint manchmal größer als der für das eigentliche Produkt. Mittlerweile arbeiten nicht nur kreative Designer, sondern auch Forscher an dieser Materie. Wenn Verpackungen zum Produkt gehören, gilt es, umweltverträgliche Materialen zu entwickeln, wie beispielsweise Plastikflaschen aus Biomasse.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die letzte "Diva assoluta" - Maria Callas (192

3 - 1977) Ein Portrait zum 40. Todestag (1). Gestaltung: Sabrina Adlbrecht "La Divina", die "Göttliche", wurde sie genannt, und eine Zeit lang galt sie sogar als berühmteste Frau der Welt - die Sopranistin Maria Callas. Ihre Triumphe feierte sie in den 1950er Jahren an den großen Opernhäusern der Welt, vor allem an der Mailänder Scala. "Die Callas", griechischer Herkunft und in Amerika geboren, war in mehrfacher Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung: Ihre Stimme umfasste in ihren besten Zeiten drei Oktaven. Derart universal angelegt, wurde sie allen drei Sopran-Kategorien gerecht, dem lyrischen, dem dramatischen ebenso wie dem Koloratur-Fach und sprengte damit die traditionellen Kategorien des Opernrepertoires. Dazu kam ein enormes schauspielerisches Talent: Starke Emotionen stellte die Callas nicht nur dar, es entstand vielmehr der Eindruck, sie würde diese tatsächlich durchleben. Dadurch wurden tragische Heldinnen wie die "Violetta" aus Verdis "La Traviata", Bellinis "Norma", Puccinis "Tosca" und Cherubinis "Medea" zu glaubwürdigen Figuren. Für die Sängerin hatten sie geradezu existentielle Bedeutung. Der Musik ordnete die Callas von Anfang an alles kompromisslos unter. Bei ihr gab es nichts Halbherziges, kein Mittelmaß und keine Routine. Als gnadenlose Perfektionistin selten mit sich zufrieden, konnte sie unprofessionelles Verhalten anderer nicht ausstehen. All das hat wohl auch den Umgang mit ihr schwierig gemacht und ihr letztlich den Ruf einer Diva im negativen Sinn eingebracht. Außerdem entsprachen starke Frauen wie sie in der Nachkriegszeit einfach nicht dem weiblichen Ideal. Jedenfalls wurde Maria Callas wie kein anderer Bühnen- und Filmstar der Zeit angefeindet. Sie galt als egozentrisch, jähzornig und unberechenbar. Zu diesem Bild trugen ganz wesentlich die Medien bei: Aufsehen erregende Absagen, Prozesse, Rivalitäten und vor allem das Privatleben der Sängerin standen immer mehr im Mittelpunkt. Als sie eine Liaison mit dem griechischen Reeder Aristoteles Onassis einging, war es längst nicht mehr die Opern-, sondern die Jetset-Diva, über die genüsslich berichtet wurde. Als die sich und andere Fordernde und oft Überfordernde stimmliche Probleme bekam, trat sie nicht mehr auf. Ende der 60er Jahre war ihre Karriere zu Ende. Maria Callas starb am 16. September 1977 in Paris an Herzversagen. Sie wurde nur dreiundfünfzig Jahre alt.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Johannes Leopold Mayer. Sommerliche Reise durch österreichische Volksmusiklandschaften: Oberösterreich (Teil 8 von 9) Der "Landler" - er ist die unverzichtbare Grundlage der oberösterreichischen Volksmusik. Aber - in einem Land mit vier Vierteln ist Landler nicht gleich Landler. Und zudem gibt es noch die Spezialitäten des Salzkammergutes, mit ausgeprägten Eigenständigkeiten, wie dem Schleunigen oder den Seitlpfeifen.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Ex libris-Nachlese. "Phantome". Roman von Robert Prosser. Gestaltung: Peter Zimmermann


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. 1. Nestroys "Höllenangst" im Wiener Volkstheater 2. Offenbachs "Die schöne Helena" in St.Pölten 3. "50 Jahre Ö1: Feiern, wie es sich gehört" Nestroys "Höllenangst" im Wiener Volkstheater Am 23. September kommt Nestroys dunkle Komödie "Höllenangst" von 1849 in der Neuinszenierung von Felix Hafner auf die Bühne des Wiener Volkstheaters. Neu sind auch die Couplets des Kabarettisten Peter Klien sowie Musik und Sounddesign von Clemens Wenger - altbekannt ist der Nestroysche Plot: Auf der Flucht nach einem nächtlichen Stelldichein mit seiner heimlich angetrauten Adele steigt der junge Oberrichter von Thurming bei der verarmten Schusterfamilie Pfrim ein. Wendelin, der mit seinem Schicksal hadernde Sohn des Hauses, glaubt, den Teufel vor sich zu haben. Von "Höllenangst" getrieben, nehmen die Verwicklungen ihren Lauf. Die Mechanismen einer Gesellschaft im Umbruch will Felix Hafner in seiner Neuinszenierung von Johann Nestroys "Höllenangst" herausarbeiten. Es spielen u.a. Thomas Frank, Christoph Rothenbuchner und Claudia Sabitzer. Premiere ist am Samstag, 23. September im Wiener Volkstheater. Offenbachs "Die schöne Helena" in St.Pölten Rasant-brillante Nächte erwartet das Publikum zur Eröffnung der neuen Saison im Festspielhaus St. Pölten am 23. und 24. September. Mit Jacques Offenbachs Opera bouffe "Die schöne Helena" in der Regie des Intendanten der Komischen Oper Berlin Barrie Kosky geht es heuer in die neue Spielzeit des Festspielhauses. Große Stimmen, irrwitzige Bildwelten und umwerfende Spiellust sind Markenzeichen dieser gefeierten Inszenierung. Nonsens-Elemente, die "Monty-Python-Haftigkeit" der Musik und des Texts sowie das irrwitzige Tempo machen für Barry Kosky den besonderen Charme von Offenbachs Antiken-Travestie aus. Am Samstag, 23. und Sonntag, 24. September ist die Opera bouffe "Die schöne Helena" als Gastspiel der Komischen Oper Berlin im Festspielhaus St. Pölten zu sehen. "50 Jahre Ö1: Feiern, wie es sich gehört" "50 Jahre Ö1: Feiern, wie es sich gehört" ist das Motto am Sonntag, dem 1. Oktober im Wiener Funkhaus. Kern des Geburtstagsprogrammes im gesamten Funkhaus sind Live-Sendungen, die Sie besuchen können, wie etwa das Ö1 Geburtstagsquiz mit prominenten Kandidaten oder ein Auftritt von Thomas Maurer im Rahmen der Kabarettreihe "Contra". Backstage-Führungen erlauben einen Blick hinter die Kulissen von Ö1. Und beim "50 Jahre Ö1"-Gewinnspiel kann man u.a. eine Paris-Reise gewinnen.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Helmut Jasbar. Krystian Zimerman, Eistaucher und Pianist. Krystian Zimerman war immer vorsichtig mit seinen Plattenveröffentlichungen; er nimmt weiterhin auf, doch meistens entschließt er sich, die Aufnahmen nicht auf den Markt zu bringen, weil sie seinen hohen persönlichen Standards nicht genügen. Die Deutsche Grammphon hat ihn zu einer Veröffentlichung bewegen können. Für das renommierte Label hat er die beiden letzten Klaviersonaten Franz Schuberts aus dessen Todesjahr 1828 eingespielt. Die am 8. September erschienene Aufnahme ist hörenswert, ja beeindruckend. Krystian Zimerman wird seinem scheinbar bescheiden wirkenden Credo, dass "Musik die Kunst sei, Emotionen zeitlich zu organisieren", mehr als gerecht.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Österreich von außen gesehen. Gäste: Gäste: Franz Grafl, Filmwissenschaftler, Marijana Stoisits, Leiterin der Vienna Film Commission. Moderation: Rainer Rosenberg. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 Basis eines Spielfilmes sind Wahrnehmung und Imagination - Drehbuch, Regie, Kamera, Schauspieler und Schauspielerinnen lassen das Publikum in eine Welt eintreten, die bekannt und neu zugleich sein kann. Österreich als Dreh- und Handlungsort und das Bild, das dadurch entsteht, ist das Thema des Buches des Filmwissenschaftlers Franz Grafl - Imaginiertes Österreich: Erzählung und Diskurs im internationalen Film. Rainer Rosenberg spricht mit ihm und Marijana Stoisits, der Leiterin der Vienna Film Commission, die dazu beitragen soll Wien als Drehort weltweit beliebt zu machen, über die Reflexionen Österreichs im internationalen Film. Von "Sound of Music" bis zu "Klimt", von Brigitte Bardot bis Charlie Chaplin. Ist Österreich von außen mehr als ein Land mit Trachtenidylle, Nazis, Agenten und Hochkultur? Hörerinnen und Hörer sind wie immer herzlich eingeladen, sich an der Sendung zu beteiligen: Sie erreichen uns per Mail an punkteins(at)orf.at oder live während der Sendung unter der Telefonnummer 0800 22 69 79 - kostenlos aus ganz Österreich.


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. Das Ensemble "Il Pomo d'Oro" und die Mezzosopranistin Ann Hallenberg. Präsentation: Gerhard Hafner Am 24. September gibt es eine konzertante Aufführung von Georg Friedrich Händels Oper "Ottone, re di Germania" im Theater an der Wien mit dem 2012 gegründeten Barockensemble "Il Pomo d'Oro". In der Rolle der Gismonda ist die schwedische Mezzosopranistin Ann Hallenberg, ein Star der Alten-Musik-Szene, zu hören. Ann Hallenberg und das Ensemble "Il Pomo d'Oro" unter der musikalischen Leitung von Maxim Emelyanychev waren auch zu Gast bei den diesjährigen "Händel-Festspielen" in Halle. Bei einem Konzert am 28. Mai 2017 in der Ulrichskirche in Halle kamen Instrumentalwerke von Georg Friedrich Händels sowie Opernarien von Leonardo Leo, Nicolo Porpora, Giuseppe Maria Orlandini und Leonardo Vinci zur Aufführung.


15.30 Uhr

 

 

Moment - Leben heute

Multikulturelle Altenpflege. Wenn eingewanderte Arbeitnehmer in Pension gehen. Sie sind nach Österreich gekommen, um zu arbeiten. Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien oder der Türkei. Viele von Ihnen sind schon in Pension und werden nun in Österreich alt. Allerdings nehmen sie selten Pflegegeld, eine Heimhilfe oder Essen auf Rädern in Anspruch. Nur wenige leben in Pensionistenhäusern. Aufgrund der demografischen Voraussagen bereiten sich Pflegeanbieter wie Hilfswerk, Caritas oder das Kuratorium der Wiener Pensionistenhäuser verstärkt auf Menschen unterschiedlicher Herkunft vor. Es geht um Sprachbarrieren und kulturelle Gepflogenheiten. Gestaltung: Shenja Mannstein Randnotizen: Bea Sommersguter Moderation und Redaktion: Marie-Claire Messinger


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Radio für Kinder

Lieblingsfach: Turnen! Bitte mehr davon. Die tägliche Turnstunde soll nun kommen und unser Radiohund sieht das mit gemischten Gefühlen. Aber Madita, Lorenz und Emely würden sich freuen. Das Lieblingsfach der drei Kinder ist Turnen, aber das tun sie viel zu selten, sagen sie. Stillsitzen ist eigentlich nichts für Kinder, finden sie. Dem Radiohund erzählen sie vom Sitzen als Strafe und der Last der Verantwortung. Madita: "Wir dürfen in der Pause meist nicht in der Klasse rennen, sonst müssen wir uns wieder hinsetzen." Lorenz: "Wenn man irgendwie stolpert, kann ein anderer auch umfallen und dann geht es in einer Reihe weiter und dann tut jeder sich weh." Emely: "Unsere Lehrerin macht sich nämlich große Sorgen um uns, dass wir, wenn jemand einen Sessel hinstellt, drüber stolpern und eine Beule haben oder so etwas." Lorenz: "Sie hat die Verantwortung." Gestaltung: Barbara Zeithammer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Passagen

How I did the story - Florian Klenk (Mitschnitt aus dem RadioCafe vom 19. Juni 2017) Bearbeitung: Robert Weichinger Zu Gast in der Reihe "How I did the story", die renommierte Journalistinnen und Journalisten über ihre Arbeit zu Wort kommen lässt, ist Florian Klenk. Florian Klenk, "Falter"-Chefredakteur und "Journalist des Jahres" 2016, spricht über die Hintergründe der Affäre um den ehemaligen niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll.


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Johann Kneihs. Zwischen Mainstream und Experiment. Tori Amos und Juana Molina Die eine ist ein Fixstern am Pophimmel: Tori Amos, geboren in den USA, inzwischen in Irland und England beheimatet. Nach musikalischen Anfängen als Klavier-Wunderkind ist sie seit Anfang der 1990er-Jahre als Sängerin und Songkomponistin erfolgreich; eingängige Melodien kennzeichnen ihre Lieder ebenso wie Texte mit Tiefgang. So präsentiert sich auch Tori Amos' neues Album "Native Invader" als musikalisch abwechslungsreich und nachdenklich, die aktuellen Konflikte in den USA verbinden sich mit persönlich Erlebtem und Gedanken etwa über die bedrohte Zukunft von Natur und Menschheit. Am kommenden Mittwoch wird Tori Amos ihre aktuellen Songs im Linzer Brucknerhaus vorstellen, am Tag darauf im Volkshaus in Zürich und am 1. Oktober im Wiener Konzerthaus. Fesselnde Klänge und eine Aura des Unheimlichen finden sich auf dem jüngsten Album der argentinischen Musikerin Juana Molina. In ihrer Heimat wurde sie als TV-Kabarettistin berühmt, doch seit gut zwanzig Jahren widmet sie sich selbstkomponierter Musik. Die Lieder des Albums "Halo" (Lichthof oder Heiligenschein) handeln von Magie und Verzauberung - wie auch Molinas akustisch-elektronische Musik je nach Stimmung (der Hörenden) bezaubern oder aber dunkel schaudern lassen kann.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Über das Verhältnis von Staat und Gesellschaft. Mit Peter Becker, Professor für Österreichische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert an der Universität Wien. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Staatlichkeit beeinflusst Denken und Handeln der Bürger. Staatliche Forderungen, Leistungen und Zumutungen wirken sich auf die Lebensentwürfe und Chancengleichheit der einzelnen Menschen aus. Der Staat erzielt also Wirkungen mit seinem Bildungs-, Fürsorge- und Kontrollapparat. In Österreich, wie überall auch, haben verschiedene Formen von Staatlichkeit im Laufe der Zeit auf die Gesellschaft eingewirkt und sie verändert - zugleich forderte eine sich verändernde Gesellschaft auch immer wieder staatliche Veränderungen. Diese wechselseitige Beziehung lässt sich bereits seit den Habsburgern nachverfolgen: Die Monarchie scheiterte als Staat, weil sie nicht genug Integrationspotential innehatte. Doch ihre Rechtsordnung, ihre Verfassung und Behördenkultur prägte die nachfolgenden Staatssysteme. In der Ersten Republik wird das Parteibuch ein wichtiges Kriterium für die soziale Zugehörigkeit. Nach den Erfahrungen mit dem Faschismus und dem Leben unter Besatzungsmächten stehen im Österreich der Zweiten Republik der Sozialstaat und die Sozialpartnerschaft im Zentrum der Staatlichkeit. Zugleich findet der Schriftsteller Thomas Bernhard harte Worte über den Bürger der Zweiten Republik: "Wenn wir Menschen sehen, sehen wir nur Staatsmenschen, Staatsdiener, wie ganz richtig gesagt wird, keine natürlichen Menschen sehen wir, sondern durch und durch unnatürlich gewordene Staatsmenschen als Staatsdiener, die ihr ganzes Leben dem Staat dienen und also ihr ganzes Leben der Unnatur dienen". Die heutige Mitgliedschaft in der Europäischen Union und das Subsidiaritätsprinzip verändert wiederum das Verständnis vom Staat - und wirft Fragen für die Zukunft des traditionellen Staates auf.


18.00 Uhr

 

 

Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Es gibt eine Krankheit, die bisher auf dem Kontinent fast vollkommen missachtet wurde, die aber tödlicher ist als Ebola: Krebs. - Gestaltung: Simone Schlindwein Ob für Malaria, Gelbfieber, HIV-AIDS oder wirklich gefährliche Seuchen wie Ebola - in die Behandlung und Vorbeugung von gefährlichen Virus- und Tropenkrankheiten investieren internationale Partner sehr viel Geld in Afrika. Nicht so bei Krebs. In Ländern wie Uganda sterben 85 Prozent der Krebspatient/innen innerhalb eines Jahres nach der Diagnose. Der Grund liegt in der späten Erkennung der Krankheit, der hohen Zahl an Virusinfektionen, dem schlechten Gesundheitssystem. In Uganda war vergangenes Jahr das einzige Strahlentherapiegerät einer ganzen Region kaputtgegangen. Rund 27.000 Patienten konnten nicht behandelt werden. Immerhin, dieser Skandal hat dazu geführt, dass Uganda dem Kampf gegen den Krebs jetzt mehr Aufmerksamkeit schenkt.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

Die Eroberung des Zellkerns Von Birgit Dalheimer 1967 haben Marshall Nirenberg und seine Kollegen Har Gobind Khorana und Robert Holley den genetischen Code entziffert. Damit konnte die alte Frage "Was ist Leben?" auf molekularbiologischer Ebene neu gestellt werden. Dass die drei Amerikaner eine essentielle Teilantwort gefunden hatten, wurde schon ein Jahr später mit dem Nobelpreis für Medizin gewürdigt. - Ein halbes Jahrhundert später versteht man die Vorgänge innerhalb des Zellkerns immer besser, man weiß mehr Details über die Genetik und die Umwelteinflüsse auf das Erbgut. Methoden, in das Erbgut einzugreifen, zählen mittlerweile zum Standard molekularbiologischer Labors rund um die Welt. Synthetische Biologie nennen sich Versuche, nahezu beliebige Lebewesen wie nach einem Baukastensystem zu konstruieren. Und das relativ neue Genome Editing stellt bisher ungeahnte Möglichkeiten nicht nur der Veränderung von Individuen, sondern auch ganzer Arten in Aussicht. Immer wieder neu stellt sich damit auch die Frage: Was ist Leben?


19.30 Uhr

 

 

On stage - live

On stage mit Andreas Felber. 5 Millionen Pesos spezial: Filippa Gojo Quartett, Sain Mus und David Helbock Trio live im Wiener RadioKulturhaus. Anno 2017 feiert das RadioKulturhaus den 20. Geburtstag und "5 Millionen Pesos", die vor zwei Jahren gestartete Reihe für jungen Jazz in und aus Österreich, feiert mit. Drei vielversprechende Newcomer-Bands stehen auf der Bühne: Mit der 29-jährigen Filippa Gojo ist eine Sängerin geladen, die in ihrer Wahlheimat Köln als Shootingstar gefeiert wird, nicht zuletzt, weil sie sich gerne von der Sprachmelodie des Vorarlberger Dialekts inspirieren lässt. Das Wiener Duo "Sain Mus" alias Philipp Erasmus (Gitarre) und Clemens Sainitzer (Cello) setzt dem einen kammermusikalischen Kontrapunkt entgegen, ist aber auch für rassige Grooves gut. Und der bereits international gefeierte Pianist David Helbock wird mit seinem Trio die Musik der CD "Into the Mystic" zum Besten geben.


22.00 Uhr

 

 

Nachtjournal



22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Forschungsobjekt Ich. Erfahrungswissenschaft Oral History (1). Gestaltung: Ute Maurnböck Vom Wesen der Hülle. Verpackungen, Nutzen und Nebeneffekte (1). Gestaltung: Paul Lohberger Die letzte "Diva assoluta" - Maria Callas (1923 - 1977). Ein Portrait zum 40. Todestag (1). Gestaltung: Sabrina Adlbrecht


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Klangspuren 2017. Sofia Gubaidulinas Annäherung an Christian Morgenstern. Gestaltung: Patrizia Jilg Die von Sofia Gubaidulina vertonten Galgenlieder auf Gedichte von Christian Morgenstern sind bei den Tiroler Klangspuren Schwaz in der um das russische Knopfakkordeon Bajan und Querflöte erweiterten Fassung zu hören. Es ist die mystische Seite des späten Morgenstern, die Gubaidulina in diesen humoristischen Texten spürt und der ihre sparsame Vertonung nachgeht. Die aus Moskau stammende Vokalartistin Natalia Pschenitschnikova hat ein Ensemble exzellenter Berliner Musiker zusammengestellt, die das Werk erstmalig einstudieren und zur Aufführung bringen.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr)


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Nina Strehlein Musikauswahl: Friederike Raderer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten