Jetzt läuft auf Ö1:

Ex libris

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Der göttliche Zweifel". Der Literatur- und Kulturwissenschaftler Wolfgang Müller-Funk tritt in einen Dialog mit göttlichen Zweiflern wie Blaise Pascal, Sören Kierkegaard, Muguel de Unamuno oder Hans Blumenberg. - Gestaltung: Alexandra Mantler "Wir sind Christen im gleichen Sinne, wie wir Schwaben oder Perigordiner sind, notiert der französische Philosoph Michel de Montaigne 1580 in seinen berühmten "Essais". Der scheinbar harmlose Satz meint, dass es keinen absoluten und hinreichenden Grund gibt, Christ zu sein, erklärt der Literatur- und Kulturwissenschaftler Wolfgang Müller-Funk in seinen "Gedanken für den Tag". Religion liege - nach Montaigne - ein menschliches Grundbedürfnis zugrunde, das alle Religionen befriedigen. Keine Religion oder Konfession sei indes in einem absoluten Sinne wahr oder objektiv. Das menschliche Erkenntnisvermögen sei zu schwach, um die Existenz Gottes zu bekräftigen. "Montaigne verwirft den Glauben keineswegs, denn der Atheismus ist in diesem Sinne genauso verwegen wie jene Frömmigkeit, die Montaigne zufolge "unseren Leidenschaften schmeichelt". Es ist der Absolutismus des Glaubens, der Krieg und Grausamkeit entfacht. Von daher ist Skepsis gegen religiöse Wahrheiten ein Gebot der Bescheidenheit", so Müller-Funk. In seinen "Gedanken für den Tag" tritt der Literatur- und Kulturwissenschaftler in einen Dialog mit göttlichen Zweiflern wie Blaise Pascal, Sören Kierkegaard, Miguel de Unamuno oder Hans Blumenberg.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Helmut Jasbar


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Mit dem Biologen Peter Prack am Zusammenfluss von Enns und Steyr. Teil 2: Der Auwald entlang der Enns Gestaltung: Lothar Bodingbauer Flüsse bilden Lebensräume von Lebewesen im Wasser. An ihren Rändern sind die Schnittstellen zum Land nicht scharf und plötzlich, sondern zoniert, was sich auch auf die Vielfalt der Lebewesen in diesem Bereich überträgt. Dies gilt für naturnahe Flüsse, deren Ränder die Einflüsse von Hochwassern widerspiegeln. In hochwassergefährdeten Gebieten sind die Ufer oft von Menschen in einer Weise geformt, die stark in diese Zonierung eingreift. Zusätzlich gibt es Eingriffe, die entlang der Flüsse die Lebensräume ändern: Kraftwerke und Geschiebefänge, die Kies zurückhalten. Auch sie sind in den Hochwasserschutz eingebunden. Naturnahe Flüsse mit ursprünglichen, zonierten Ufern sind gleichzeitig wertvolle Naherholungsgebiete für die Menschen angrenzender Siedlungen. So stehen die Wünsche nach Erholung und die Wünsche nach Schutz vor Hochwassern in einem Widerspruch, den es zu lösen gilt. Am Zusammenfluss von Enns und Steyr im Großraum der Stadt Steyr sind alle Frage- und Problemstellungen des Naturschutzes samt ihren derzeitigen Lösungen und Visionen modellhaft auf einem kleinen Raum versammelt.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Lernen Sie Geschichte!

Modems, Lichtermeer und Europäische Union. Die 90er Jahre in Österreich (2). Gestaltung: Julia Reuter "Lernen Sie Geschichte!" Das berühmte Zitat von Alt-Kanzler Bruno Kreisky ist Titel und Motto dieser Radiokolleg-Reihe: Rückblickend wird jenes Jahrzehnt näher betrachtet, in dem Österreich "Ja" zur EU sagte und wir mit lauten Modem-Geräuschen auf Verbindung zum Internet warteten. Nostalgisch betrachtet schien es uns hierzulande gut zu gehen: Die Wirtschaft war weitgehend in Ordnung, der "Kalte Krieg" vorbei, im Fernsehen spielte es "Friends" und "Hör mal, wer da hämmert"; musikalisch sorgten Boybands wie die Backstreet Boys für Furore. Wer diese Art von Popmusik verweigerte, hörte Nirvana, Techno oder Elektronik. In letzterem Genre reüssierten Kruder Dorfmeister zu Weltstars und verschafften somit auch Wien wieder einen Platz im Rampenlicht der internationalen Musiklandschaft. In Sachen Mode begann der Aufstieg von Kleiderketten wie H M, während das sogenannte "Arschgeweih" der Tattoo-Szene einen kurzlebigen Trend bescherte. Dass nicht alles rosig war, zeigt der Krieg im ehemaligen Jugoslawien. Für die daraus resultierende Flüchtlingswelle wurde bei "Nachbar in Not" eifrig gespendet und in Wien demonstrierten 300.000 Menschen beim sogenannten "Lichtermeer" gegen den Fremdenhass. Außerdem entschieden wir uns mehrheitlich dafür, der Europäischen Union beizutreten und somit auch auf "unseren Schilling" zu verzichten. Als die FPÖ unter Jörg Haider bei den Wahlen 1999 einen starken Zugewinn verzeichnen konnte, folgten international viele Proteste, die zu den "bilateralen Maßnahmen" der EU - den sogenannten "Sanktionen" - führten. In den USA sorgte die Affäre von Präsident Bill Clinton mit seiner Praktikantin Monica Lewinsky für politischen Tumult, in Russland kam 1991 mit Boris Jelzin zum ersten Mal ein demokratisch gewählter Präsident an die Macht, der 1999 von Wladimir Putin abgelöst wurde. Auch in Südafrika fanden nach dem Ende der Apartheid Wahlen statt, die Nelson Mandela für sich entschied. Die Medienlandschaft veränderte sich insofern, dass der ORF nicht mehr das alleinige Monopol auf die Rundfunklandschaft besaß, sondern nun auch Privatsender mitspielten. Im Printbereich begann sich der Boulevard mit Zeitschriften wie "News" und "Format" mehr auszubreiten, während "Der Standard" 1995 als erste deutschsprachige Zeitung online ging. Wie lässt sich diese Dekade aus heutiger Sicht einordnen, wie denken Zeitzeug/innen und Vertreter/innen der Generation Y darüber?


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Last und Lust der Hochsensibilität

Erklärungen für das Gefühl, anders zu sein (2). Gestaltung: Ingrid Götz Hochsensible, Vielfühler, Hochsensitive, Highly Sensitive Persons - mittlerweile gibt es viele Begriffe für ein Persönlichkeitsmerkmal, das Betroffene mehr und intensiver wahrnehmen lässt als andere. Auswirken kann es sich positiv wie negativ. Hochsensible Menschen erleben alle oder bestimmte Arten von Sinneseindrücken besonders stark. Ihr vegetatives Nervensystem reagiert darauf mit erhöhter Alarmbereitschaft. Was die Mehrheit nur erlebt, wenn Krieg und extreme Armut herrschen oder jemand täglichem Mobbing ausgesetzt ist, das geschieht bei Hochsensitiven aus relativ geringem Anlass. Ihre Körperchemie reagiert wesentlich früher. Auslöser können äußere Reize wie Lärm, Gerüche, Schmerzen oder Menschenansammlungen sein, aber auch Gefühle wie Verliebtheit oder Wut. Manchmal reichen auch schon zu viele Informationen gleichzeitig, um Hochsensitive in einen Zustand der Überstimulation zu bringen. Sie können dann nicht mehr klar denken und empfinden nur noch Stress. Das Thema Reizüberflutung, dem sie nahezu ohnmächtig gegenüber stehen, kennen alle Betroffenen. Andererseits hat die hohe Empfindsamkeit auch ihre guten Seiten: Feinheiten und Nuancen werden besser erfasst. Viele Hochsensible sind kreative und intuitive Menschen. Sie verfügen über ein ausgeprägtes ästhetisches Empfinden, können gut zuhören, sind loyal und gewissenhaft. Einige setzen sich für idealistische Ziele ein und kämpfen für eine bessere, gerechtere Welt. Das individuell unterschiedliche Paket an Eigenschaften, das die Hochempfindsamkeit mit sich bringt, ist meist schon von Kindheit an zu spüren. Bei der Berufswahl schließlich ist entscheidend, ob sie das eigene Naturell unterstützt oder ihm entgegensteht. Und ob auch grundsätzlich auf die überstarken Reaktionen Rücksicht genommen wird, indem etwa Auszeiten und Regeneration eingeplant werden. Denn je besser Betroffene sich selbst und ihre Bedürfnisse kennen, desto eher können sie Strategien für den Umgang mit ihrer Besonderheit entwickeln und das Beste aus sich herausholen. Doch welche Erklärung gibt es für das Phänomen, welches weder eine Diagnose noch eine Erkrankung darstellt? Was die Entstehung angeht, so ist sich die Wissenschaft nicht einig. Eindeutig messbar ist Hochsensibilität ebensowenig. Wer wissen möchte, ob er betroffen ist, und das sind immerhin 10-15% der Bevölkerung, findet es am besten über die Literatur zu diesem Thema oder einen Selbsttest heraus. Den ersten dieser Art entwickelte in den 1990er Jahren die amerikanische Psychologin Elaine Aron. Anhand von 27 Fragen lässt sich einschätzen, ob man sich den "Highly Sensitive Persons" zuordnen kann. Doch auch Therapeut/innen und Coaches befassen sich zunehmend mit dem Konzept der Hochsensitivität. Denn Beobachtungen zeigen, dass ein nicht unbeträchtlicher Teil der Klient/innen in ihren Praxen hochsensibel ist.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Alte Tasten - Neue Klänge

Renovierung historischer Klaviere, Cembali und Orgeln (2). Gestaltung: Nikolaus Scholz Die gotische Orgel von St. Andreas in Ostönnen (Nordrhein-Westfalen) zählt zu den ältesten spielbaren Orgeln der Welt, wurde Anfang des 15. Jahrhunderts gebaut und zwischen 2000 und 2003 umfassend restauriert. Das weltweit älteste Klavier aus dem Jahr 1726, ein über die Jahre hinweg aufwendig restauriertes Stück des Italieners Bartolomeo Cristofori, ist heute noch spielbar. Dennoch sehen sich heutige Instrumentenrestauratoren bei ihrer Arbeit immer wieder mit der Frage konfrontiert, wie die Klangvorstellung jener Zeit war, in denen die Instrumente gebaut wurden. Denn bei der Restaurierung geht es nicht nur um detailgenaue Präzisionsarbeit, sondern auch um musikalisches Einfühlungsvermögen in ein längst vergangenes Klangspektrum. Die Komponisten von damals ließen sich von den musikalischen Nuancen der Instrumente inspirieren. Heute gilt es, dem Originalklang so nahe wie möglich zu kommen.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

"Sie füllte die großen Opernhäuser bis in die letzte Reihe": Erinnerungen an die Sopranistin Eva Marton. Ausschnitte aus Werken von Amilcare Ponchielli, Giacomo Puccini, Richard Wagner u.a. Gestaltung: Robert Fontane Von Wolfgang Amadeus Mozart bis Richard Wagner, vom Belcanto bis zum hochdramatischen Fach: Die aus Budapest stammende, an der berühmten Franz-Liszt-Musikakademie ausgebildete Sopranistin Eva Marton hat in ihrer langen Karriere kaum ein Rollenfach ausgelassen. Mit ihrer opulenten Stimme und raumgreifenden Spitzentönen hat sie einst das Publikum in allen großen Opernmetropolen der Welt - auch an der Wiener Staatsoper - in Begeisterung versetzt. In diesem Monat feiert die Künstlerin, die zuletzt in ihrer Heimatstadt als Professorin für Gesang ihre großen Erfahrungen an den Nachwuchs weitergegeben hat, ihren 75. Geburtstag.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Der Freund". Von Isabelle Eberhardt. Aus dem Französischen übersetzt von Grete Osterwald. Es liest Matthias Hack. Gestaltung: Judith Raab. Bearbeitung: Nicole Dietrich Louis Lombard und Dahmane-Bou-Said leisten ihren Militärdienst in der riesigen algerischen Sandwüste ab. Zunächst nehmen sie voneinander kaum Notiz, doch bald entsteht eine enge Freundschaft zwischen den jungen Männern, die beide niederen militärischen Rängen angehören. Lombard und Bou-Said machen sich mit ihren unterschiedlichen Lebenswelten und Kulturen vertraut. Sie lesen einander die kostbaren Briefe aus der Heimat vor und erleben Liebesgeschichten mit Mädchen mit ambraduftender Haut und samtigen Augen ... Isabelle Eberhardt wurde 1877 in Genf geboren. Sie stammte aus einer adeligen russischen Emigrantenfamilie und erlernte bereits als Kind die arabische Sprache. Gemeinsam mit der Mutter konvertierte sie zum Islam und siedelte sich in einer französischen Kolonie in Algerien an. Isabelle Eberhardt führte ein unkonventionelles Leben. In Männerkleidern bereiste sie den Maghreb und schrieb Reiseberichte, Romane und Erählungen. Mit nur 27 Jahren starb sie in der Sahara.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Nadja Kayali.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Webern Symphonie Orchester, Dirigent: Christoph von Dohnányi. Robert Schumann Symphonie Nr. 4 d-Moll op. 120 * Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 (aufgenommen 20. April im Großen Musikvereinssaal in Wien). Präsentation: Stefanie Maderthaner Das Orchester der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien - ist fast so alt wie die Institution selbst. Seit der Gründung im Jahr 1812 (als ?Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde?) wird hier der typische Wiener Musizier- und Klangstil gepflegt.


15.30 Uhr

 

 

Moment

Krankheitsverleugnung und die Folgen Vom Problem der fehlenden Krankheitseinsicht Für viele Menschen bedeutet Krankheit Schwäche. Je schwerer die Krankheit, umso stärker empfinden sie diese "Schwäche". Oft Symptom bei psychischen oder Demenzerkrankungen, beschäftigt die "fehlende Krankheitseinsicht" Behörden ebenso wie Familie, Freunde und Arbeitskollegen. Die Betroffenen und ihre Angehörigen bekommen nicht die Unterstützung, die sie brauchen - auch nicht finanziell, etwa durch Pflegegeld. Wie geht man damit um? Wie können Angehörige sich helfen lassen? Gibt es ein Recht auf Nichtwissen? Nach der Sendung sind die Hörerinnen und Hörer unter 0800 22 69 79 um ihre Meinung gefragt. Gestaltung: Andrea Hauer


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Rudi im Russlandfieber, Teil 2: Über die Transsibirische Eisenbahn. Der Kater befindet sich immer noch im Ausland bei seinem russischen Vetter. Einmal in der Woche telefoniert er mit Rudi und erzählt ihm alles Mögliche über Russland. Gestern hat er behauptet, dass er demnächst von Moskau, der Hauptstadt Russlands, nach China fahren wird. "Diese Katze spinnt!", denkt sich der Radiohund. Sofort wobbelt er zu Susanne Scholl. Wenn jemand über diesen Zug Bescheid weiß, dann sie. Immerhin hat sie zwanzig Jahre dort als Journalistin gearbeitet. Susanne Scholl: " Ja die gibt es wirklich! Die fährt von Moskau nach China und mit der bin ich schon einmal gefahren. Da bist du zwischen fünf und sechs Tage lang unterwegs. Das macht aber Spaß, weil man fährt die ersten Tage durch den Wald und dann fährt man durch die Mongolei - das Land - das zwischen Russland und China liegt. Und in der Mongolei gibt es vor allem Wüste und Kamele. Da fährst du vorbei und die Kamele schauen ins Zugfenster herein." Gestaltung: Kathrin Wimmer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

"Ich bin der, den jeder Politiker kennt". Wie aus dem berühmten syrischen Flüchtling Omar Khir Alanam ein berühmter Steirer wurde. Feature von Claudia Gschweitl "Heimat ist eine Möglichkeit, die du erhältst", meint Omar Khir Alanam. Seit 2014 lebt der junge Syrer in Graz. Seine Flucht vor dem Assad-Regime führte ihn zunächst in den Libanon und dann in die Türkei. Mit einem Schlauchboot gelangte er nach Griechenland, mit einem Schlepper durch Serbien. Seinen Humor und seine Lebensfreude hat sich Khir Alanam immer bewahrt. Mittlerweile spricht er so gut Deutsch, dass er auch bei Poetry Slams auftritt, außerdem hat er eine Ausbildung zum Sozialbetreuer absolviert. Dass er in Österreich so freundlich aufgenommen wurde, ist für ihn keineswegs selbstverständlich. Aus diesem Grund hat er ein Buch verfasst, es trägt den schlichten Titel "Danke!". Während der Revolution in Syrien 2011 begann Omar Khir Alanam erste Texte zu verfassen. In Österreich lernte er mithilfe von Youtube-Videos Deutsch und indem er einfach Menschen auf der Straße ansprach, um das Reden zu üben. Manchmal kam es dabei auch zu unfreiwillig komischen Szenen, wenn Sätze herauskamen wie: "Können Sie mir meinen Blinddarm zeigen?". Omar Khir Alanam wohnt mit seiner Freundin, einer Grazerin, in der Innenstadt. Claudia Gschweitl hat ihn besucht.


16.45 Uhr

 

 

Heimspiel

Die Woche im RadioKulturhaus


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.25 Uhr

 

 

Hundert Häuser

Die Republik Österreich im Spiegel ihrer Architektur. 1963 - Europabrücke. Gestaltung: Michael Neuhauser Als Wunderwerk der Ingenieurskunst und als architektonisches Meisterwerk wurde die Europabrücke bei ihrer Fertigstellung gepriesen - heute gilt die höchste Brücke Österreichs vor allem als eine große Baustelle der Verkehrspolitik. "Diese neue Autobahn mit ihrer gewaltigen Brücke sind das Herzstück einer der größten Nord-Süd-Verbindungen Europas. Darum habe ich auch, als ich vor viereinhalb Jahren mit dem unvergesslichen Landeshauptmann Tschiggfrey den Spatenstich vornehmen konnte, den Vorschlag gemacht, dieser Brücke den Namen ihres Kontinents zu geben", sagte der damalige Bundesminister für Handel und Wiederaufbau, Fritz Bock, anlässlich der Freigabe der Europabrücke für den Verkehr am 17. November 1963. Die auf gewaltigen Betonpfeilern liegende Brennerautobahn südlich von Innsbruck ist heute einer der meistbefahrenen Verkehrswege Europas; die Balkenbrücke mit 815 Metern Länge und bis zu 190 Metern Höhe überspannt das Wipptal und verbindet das österreichische Nordtirol mit dem italienischen Südtirol. Legenden ranken sich um die Entstehung des gigantischen Bauwerks; so erzählte man sich, dass jene 22 Arbeiter, die bei der Errichtung ums Leben gekommen sind, in den Betonpfeilern einbetoniert worden sind. Planung: Waagner-Biro und VOEST Eröffnung: 1963 Adresse: 6143 Schönberg im Stubaital, Brennerautobahn Gestaltung: Michael Neuhauser Text: Anna Soucek


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp. Inselmusik im Ö1 Kulturzelt an der Donau, Grenzüberschreitungen an der Mur.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Eine Kulturgeschichte der Höhlenforschung. Mit Johannes Mattes, Höhlenforscher und Historiker an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie Autor des Buchs "Reisen ins Unterirdische: Eine Kulturgeschichte der Höhlenforschung in Österreich bis in die Zwischenkriegszeit". Gestaltung: Daphne Hruby Höhlen haben die Menschen schon immer in ihren Bann gezogen. Ob nun als Rückzugsort, als Orakelstätten, als Schatzkammer oder als geheimnisumwobener Schauplatz romantisierender Märchen. Dabei wurden die Höhlen gleich selbst zu Kunstwerken. Die ältesten Malereien prangen auf ihren Wänden. Aber auch Gedanken auf philosophisch höchster Ebene haben dort ihren Schauplatz, denken wir nur an Platons Höhlengleichnis. Etwas später trieb die Menschen vor allem die Gier in die Tiefen hinab. Ende des 16. Jahrhunderts befahl etwa der Kaiser des Heiligen Römischen Reichs und Erzherzog von Österreich, Rudolf II., eine Expedition ins niederösterreichische Ötscherhöhlensystem zu unternehmen, um nach Gold und anderen wertvollen Rohstoffen zu suchen. Einfache Bergknappen hingegen versuchten nur ihren Lebensunterhalt in den Höhlen zu bestreiten - unter kräftezehrenden und gefährlichen Bedingungen. Auch die Wissenschafter entdeckten die Höhlen für sich. Bereits im Grimm'schen Wörterbuch ist von der Höhlenforschung die Rede. Professionell erkundet und topografisch dargestellt wurde die Welt unter der Oberfläche dann ab dem späten 19. Jahrhundert. 1923 wurde in Österreich das "Speläologische Institut" - spelaeum ist das lateinische Wort für Höhle - gegründet. In Österreichs Geschichte spielen Höhlen eine zentrale Rolle. Hierzulande gibt es etwa 16.000 davon - und es werden immer mehr. Immer wieder entdecken Forscher/innen bisher unbekannte Höhlen in Österreich.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Nicaragua: Aufstand gegen Ortega

Seit zwei Monaten tobt im mittelamerikanischen Nicaragua ein Aufstand, der sich gegen das von Präsident Daniel Ortega und seiner Frau errichtete autoritäre Regime richtet. Es ist derselbe Ortega, der vor 40 Jahren am Guerillakrieg gegen die Diktatur der Familie Somoza führend beteiligt war. Gestaltung: Ralf Leonhard Aus den spontanen Demonstrationen gegen Ortega, die mit erschreckender Brutalität niedergeschlagen wurden, hat sich eine breite - weitgehend unbewaffnete - Oppositionsbewegung entwickelt, die das Land lahmzulegen droht. Das Ziel ist, dass Ortega und seine Clique zurücktreten. Ein Lokalaugenschein bei den Rebellen im aufständischen Masaya und bei den letzten Freunden von Daniel Ortega.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Oder: Wer baut da oben das globale Dorf? Von Karl Urban 46 Jahre lang ist kein Mensch auf dem Mond gestanden, aber das könnte sich bald ändern. Pläne für eine Rückkehr zum Erdtrabanten gibt es derzeit in Amerika, China, Indien und Europa. Man baut gigantische Raketen, plant neue Raumsonden und gründet Raumfahrtagenturen, wie in Australien. - Aber warum wollen nun alle auf den Mond? Einmal gibt es da noch immer viele offene Fragen in der Wissenschaft, zudem wäre der Regolith eine lukrative Rohstoffquelle - und ein "Moon Village" die ideale Zwischenstation auf dem zum Mars. Allerdings: Der Weg zum Mond wird wieder teuer. Ohne Kooperationen, an denen sich auch die private Raumfahrt beteiligt, finanziell kaum zu stemmen. Und rechnet man die derzeitigen Beziehungen zwischen den USA und China ein, den zwei zahlungskräftigsten Akteuren im Weltraum, könnte es noch länger dauern, bis der 13. Mensch auf dem Mond steht.


19.30 Uhr

 

 

Musikverein Festival Wien 2018

Münchner Rundfunkorchester, Dirigent: Ivan Repusic; Diana Damrau, Sopran; Nicolas Testé, Bassbariton. VERDIssimo - ausgewählte Arien von Giuseppe Verdi. Giuseppe Verdi: Ouvertüren und Arien aus "Nabucco", "La Traviata", "Macbeth", "Giovanni d'Arco" und "Luisa Miller" (aufgenommen am 4. Juni im Großen Musikvereinssaal Wien). Präsentation: Chris Tina Tengel Diana Damrau, gerade erst mit Jonas Kaufmann als Interpretin von Wolfs "Italienischem Liederbuch" gefeiert, kehrt mit purer Opern-Italianità in den Musikverein zurück. Der Titel des Abends ist Programm: VERDIssimo! "La traviata", mit der Diana Damrau gerade erst an der New Yorker Met gefeiert wurde, steht selbstverständlich auf dem Programm, dazu aber auch viel Rares und Neues im Repertoire der deutschen Sopranistin. Auf Wien, "ein Mekka der Sänger", freut sie sich - und auf den Musikverein ganz besonders. "Für mich", sagt sie, "ist das einfach der schönste Konzertsaal der Welt!" Das Münchner Rundfunkorchester und Bassbariton Nicolas Testé stehen ihr zur Seite. Verdi, gesungen von einer der besten Sängerinnen unserer Zeit. (Wiener Musikverein)


21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.



22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Lernen Sie Geschichte! Modems, Lichtermeer und Europäische Union. Die 90er Jahre in Österreich (2). Gestaltung: Julia Reuter Last und Lust der Hochsensibilität. Erklärungen für das Gefühl, anders zu sein (2). Gestaltung: Ingrid Götz Alte Tasten - Neue Klänge. Renovierung historischer Klaviere, Cembali und Orgeln (2). Gestaltung: Nikolaus Scholz


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Österreich in den Sprachen von eingewanderten Komponierenden. Gestaltung: Irene Suchy Zeitton zum Weltflüchtlingstag: Politik und Musikleben: Politik, die Musikschaffen vertreibt und jene politischen Strukturen, die sie in das Musikleben integriert. Österreich ist nach 1945 Arbeits- und Lebensort von Komponierenden geworden: für György Ligeti, Ivan Eröd, Nader Mashayeki. Das europäische Musikleben ist auch eines des Komponierens über die persönlichen Erfahrungen der Vertreibung, von Orwa Saleh aus Syrien bis Coalman aus Nigeria. Eine Spurensuche nach kompositorischen und musikalischen Elementen der Bewältigung


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten