Jetzt läuft auf Ö1:

Zeit-Ton

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Mariendarstellungen und Himmelfahrten aller Art" von Martina Pippal, Kunsthistorikerin und Künstlerin. - Gestaltung: Alexandra Mantler


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.55 Uhr

 

 

Ö1 Talentebörse

Junge Künstlerinnen und Künstler im Porträt Lucy Schreiber studiert TransArts an der Universität für angewandte Kunst in Wien und ist die Gewinnerin des Publikumspreises des Ö1 Talentestipendiums 2017. Sie verwendet als Farben eine ganze Palette von Medien und Materialien. Mit Licht, Laser, Video, Klängen und überwiegend Naturmaterialien schafft sie groß- und kleinformatige Kunstwerke von der Landschaftsinstallation bis hin zu kleinen Objekten.


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Stefanie Maderthaner. Als junge Frau, kurz vor ihrer Heirat mit Mahler, zieht Alma Schindler die Musik von Zemlinsky deutlich der von Mahler vor: "Das ist ein genialer Kerl!" schreibt sie in ihr Tagebuch. Auf eine Weise genial war auch Franz Ignaz Beck (Jahrgang 1734 und überall in Europa zuhause, zuletzt in Frankreich) - von diesem experimentierfreudigen Komponisten gibt es jede Menge Musik mit Ecken und Kanten und voll von überraschenden Wendungen.


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Geschätzt, verbreitet, bekämpft. Die Ökologin und Forstwissenschafterin Elisabeth Pötzelsberger spricht über den Götterbaum. Teil 2: Strategien einer invasiven Art Gestaltung: Renate Pliem Mit seinen großen Fiederblättern begrünt er die Stadt, kommt aus Mauerritzen und Asphaltbrüchen: der Götterbaum. Das Gewächs ist in China beheimatet und kam im 18. Jahrhundert nach Europa. Ein Jesuitenpater schickte Pflanzensamen aus China nach Paris - und so wurde der Götterbaum verbreitet. Er war sehr geschätzt in Parks und Alleen und bildete auch - gemeinsam mit der Platane - die erste Bepflanzung der Wiener Ringstraße. Weniger bekannt ist, dass der Götterbaum in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Österreich zur Befestigung der sandigen Böden im Marchfeld gepflanzt wurde. Genetische Untersuchungen des Instituts für Waldbau ergaben, dass die heute dort wachsenden Götterbäume direkt von der "Ursprungsbepflanzung" abstammen. Der Götterbaum wächst schnell und kommt auch mit hohen Temperaturen gut zurecht. Und er ist ein Meister der Vermehrung: Er kann sich entweder durch Samen oder durch Ausläufer verbreiten, und so wurde er in den letzten Jahrzehnten nicht nur zum geschätzten Stadtbaum, sondern auch zur Plage für Grundbesitzer. Die invasive Art verdrängt heimische Baumarten und breitet sich rasch aus. Elisabeth Pötzelsberger ist Expertin für nicht-heimische Baumarten an der Universität für Bodenkultur Wien. Sie beschreibt die Geschichte des Götterbaums in Europa, erklärt seine Verbreitungsstrategien und erläutert, welche Auswirkungen diese invasive Pflanzenart auf das gesamte Ökosystem hat.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Der vernetzte Mensch

Codes und Communities (2). Gestaltung: Sarah Kriesche Zwischen Gemeinschaft und Gesellschaft ist der Mensch sowohl Individuum, als auch Teil des sozialen Lebens. Ob Sprache, Mimik, Gestik oder Schrift, im Laufe der menschlichen Evolution wurden die Codes, mit denen wir kommunizieren, immer nuancierter, die Gesellschaftsformen immer komplexer. Wie schon die Erfindung der Schrift stellt die Digitalisierung, insbesondere "soziale Netzwerke" wie Facebook, Twitter, Instagram oder Snapchat, einen einschneidenden Punkt in der Menschheitsentwicklung dar: Wir kommunizieren anders, schließen anders Freundschaften und streiten anders. Ein "Digitales Ich", das wir in sozialen Netzwerken erschaffen, steht oftmals optimiert und konkurrierend zum "Analogen Ich". Die neuen Möglichkeiten des sozialen Miteinanders scheinen oft Überschattet von Schlagworten wie "Hate speech" oder "shitstorms", in welcher die dunklen Eigenschaften des Menschseins unkontrolliert auszubrechen scheinen. Mit Konsequenzen, die sich schon längst auch im Analogen niederschlagen. Das Ö1 Radiokolleg begibt sich auf eine Reise zu den Ursprüngen des sozialen Miteinanders des homo sapiens. Welche Erfolgsstrategien haben sich bewährt, wie haben sie sich im Laufe der Geschichte verändert und wie verändern soziale Netzwerke unser globales Miteinander? Welche sozialen Herausforderungen ergeben sich durch neue Kommunikationsformen? Kann ein Smiley tatsächlich ein Lächeln ersetzen, bedeutet das Bild eines Herzes bereits Liebe und inwieweit kann die menschliche Interpretationsfähigkeit den nonverbalen digitalen Nuancen gerecht werden? Denn nicht alles, was in einem Chat geschrieben steht, muss immer so gemeint sein. Beim Blick hinter die Kulissen boomt das Geschäft rund um unsere Kommunikation. Für die Betreiber-Unternehmen wie Facebook ist die technologisierte Form unserer Kommunikation, unsere Emotionen, Gedanken und Diskurse das Benzin, mit dem ihr Geschäftsmodell betrieben wird. Sie verfügen nicht nur über eine Daten-Hoheit, sondern auch über die Macht, Diskurse zu lenken, beziehungsweise die moralischen Richtlinien vorzugeben, unter denen Teilnehmerinnen und Teilnehmer partizipieren können. Zwischen selbstauferlegter ethischer Verantwortung und einem Wirtschaftsmodell, welches auf usergenerierten Daten basiert, ergibt sich zwangsläufig ein Zwiespalt, dessen gesamtgesellschaftliche Konsequenzen noch nicht im vollen Maße absehbar scheinen. Das Ökonomisieren der Privatsphäre wirkt sich auch auf die Art und Weise aus, was und wie wir miteinander kommunizieren: Zwischen Utopien des weltweiten konstruktiven Diskurses und Dystopien, in welcher Propaganda Wahrnehmungen beeinflussen soll, entwickelt der Mensch neue Strategien der Kommunikation und des sozialen Miteinanders, dessen Ausgang für Demokratie und Gesellschaft derzeit kaum abschätzbar scheinen.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Kurieren nach Kneipp

Die Wechselbäder des Volksmediziners (2). Gestaltung: Ilse Huber Kneipp in aller Munde: Kuranstalten, Wassertherapien, pflanzliche Arzneien und naturkosmetische Produkte sind nur ein kleiner Teil dessen, womit sich der römisch-katholische Priester in seinen 76 Jahren auseinandersetzte. Wasser, Pflanzen, Ernährung, Bewegung und Ordnung - auf diesen fünf Säulen fußt eine gesunde Lebensweise à la Sebastian Kneipp. Er selbst ist schon mehr als 120 Jahre tot, doch seine naturkundliche Philosophie lebt weiter fort. Dabei wäre er als 25-Jähriger beinahe gestorben. An Tuberkulose - einer weitverbreiteten Krankheit des vorletzten Jahrhunderts. Es dauerte mehrere Jahre bis er vollständig genesen war, und das auch dank eines Buches, das ihn darauf brachte, mit kaltem Wasser zu experimentieren. Inspiriert durch den Arzt Johann Sigmund Hahn, unternahm er Bäder in Dillingen an der Donau. Die belebenden Erfolge sollten ihn nicht mehr loslassen und brachten ihm die Bezeichnungen "Wasserdoktor" und "Cholera-Kaplan" ein. Sehr zum Missfallen der anerkannten Ärzte. Sie verklagten ihn wegen Kurpfuscherei. Mit dem Effekt, dass 1873 die allgemeine Kurierfreiheit erlassen wurde. Damit konnte das Universum Kneipp so richtig starten. Mit der Veröffentlichung des Buches "Meine Wasserkur" ging es los, es folgten pharmazeutische und kosmetische Produkte der Marke Kneipp. Die Menschen würdigten seine kostenlosen Behandlungen im Dienste der Gesunderhaltung. Schon zu Lebzeiten strömten sie zu ihm. Und auch heute ist Sebastian Kneipp omnipräsent. Ein Rückblick und Ausblick über einen Mann, der vom Papst mit dem Titel Monsignore ausgezeichnet und von den Menschen als Kräuterpfarrer bezeichnet worden ist.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Ella Fitzgerald

First Lady of Song (2). Gestaltung: Ute Maurnböck. Ihr Improvisationstalent brachte sich nach ganz oben. Weil der damals 17jährigen Ella beim ersten Vortanzen die Knie so schlotterten, dass sie sich kaum auf den Beinen halten konnten, improvisierte sie: sie sang stattdessen ein Lied und wurde prompt als Sängerin engagiert. Als ihr Jahre später der Text von "Mack the Knife" bei einem Auftritt in Berlin nicht einfallen wollte, improvisierte sie wiederum: "Oh Bobby Darin and Louis Armstrong They made a record, oh but they did And now Ella, Ella, and her fellas We're making a wreck, what a wreck of Mack the Knife" Das Leben der unprätentiösen, drei Oktaven umfassenden Stimmakrobatin gehörte der Musik. Sie interpretierte Songs auf eine Weise wie keine Jazzsängerin vor ihr, spielte Instrumente mithilfe ihrer Stimmbänder, scattete als eine der Ersten und bewegte sich musikalisch sicher zwischen den unterschiedlichsten Genres: von Bebop über Samba bis zum Hip Hop. - Am 25. April 2017 jährte sich ihr Geburtstag zum 100. Mal.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

"Die amerikanische Nachtigall" - Erinnerungen an die Sopranistin Kathleen Battle. Ausschnitte aus Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Gaetano Donizetti, Giuseppe Verdi, u.a. Gestaltung: Robert Fontane. Bei Herbert von Karajans opulentem (und einzigem!) Neujahrskonzert im Jahr 1987 hat sie mit dem "Frühlingsstimmen-Walzer" von Johann Strauß gleich zu Jahresbeginn einem Millionenpublikum in aller Welt Frühlingsgefühle beschert. Mit ihrer schimmernden, virilen, ganz individuell getönten Stimme hat Kathleen Battle das Opern- und Konzertpublikum der 1980er und 90er Jahre zu betören gewusst, auch wenn sie abseits des Scheinwerferlichts an Liebreiz gespart hat und mit den liebenswürdigen Personen, die sie auf der Bühne dargestellt hat, meist wenig gemein hatte. Zu ihrem 70. Geburtstag in diesem Monat beleuchten wir die außergewöhnliche Karriere der Sopranistin aus Portsmouth in Ohio.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Psycho-Putz" und andere Geschichten aus New York von Lily Brett (aus dem Englischen von Melanie Walz). Es liest Michou Friesz. Gestaltung: Edith Vukan. Präsentation: Stefanie Zussner Wer Lily Brett kennt, weiß, dass ihre Geschichten untrennbar mit New York verbunden sind: Manhattan und Brooklyn sind die Orte, an denen Bretts Geschichten spielen, wo sie ihre Begegnungen macht und ihre Erlebnisse hat, die sie mit ihren Leser/innen teilt. Seit ihrem ersten Kolumnenband, erschienen 2000, sind die New-York-Texte der australisch-amerikanischen Schriftstellerin Klassiker. Auch in den Geschichten "Psycho-Putz", "Wörterbücher" und "Weich" erzählt sie von sich selbst und ihren kleinen Neurosen, von ihrer jüdischen Familie und den vielen Eigenheiten dieser Stadt, die sie auch heute noch fasziniert. Lily Brett wurde 1946 in einem bayerischen Lager für Displaced Persons geboren. Ihre Eltern hatten im Ghetto von Lodz geheiratet und, getrennt voneinander, das Vernichtungslager Auschwitz überlebt. 1948 wanderte die Familie nach Australien aus. Mit 19 Jahren begann Lily Brett für ein australisches Rockmusikmagazin zu schreiben. 1989 zog sie mit ihrem Ehemann, dem Maler David Rankin, nach New York City, wo sie seither lebt. Lily Brett ist Autorin zahlreicher Romane - u. a. "Chuzpe", "Lola Bensky" - sie veröffentlichte sieben Gedichtbände und vier Bände mit Essays und Kolumnen. Eine Auswahl aus ihrem gesamten lyrischen Werk ist unter dem Titel "Wenn wir bleiben könnten" 2014 in deutscher Übertragung erschienen.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. 1. "Walserherbst" in Vorarlberg 2. Sächsische Staatskapelle Dresden beim Grafenegg Festival 3. Kammermusikfestival Schloss Laudon 2018 Ab kommendem Freitag verwandelt das Festival "Walserherbst" das Große Walsertal in Vorarlberg zur Begegnungszone für zeitgenössisches Kunst- und Kulturschaffen. Das dreiwöchige Festival bietet neben Literatur, bildender Kunst, Performances, Workshops, Gesprächen und Film auch eine Vielfalt an musikalischen Begegnungen. Ausstellungen aber auch Gespräche widmen sich Themen wie "Landwirtschaft", raumplanerischen Visionen für ein "Walsertal der Zukunft" sowie der Beziehung von Mensch und Rind, die in Form eines fliegenden Kuheuter - Heißluftballons einen weit sichtbaren künstlerischen Ausdruck erhält. Die Flusslandschaft an der Lutz wir in Atelier, Galerie und Bühne verwandelt. Die Literaturtage in der frischrenovierten Burgruine Blumenegg setzen einen Schwerpunkt auf das Thema Flucht und die Radix Musikwerkstatt, ein Jodelfest, eine lange Musiknacht und die traditionellen Klingenden Bergkirchen setzen musikalische Highlights. Der "Walserherbst" im Großen Walsertal dauert von 17. August bis 9. September. Wuchtige Töne aus der Symphonie Nr. 1, genannt "Der Titan" von Gustav Mahler - ideale Klangdimensionen für die Open-Air Konzertbühne "Wolkenturm" im Schlosspark Grafenegg. Am 8. September ist die Sächsische Staatskapelle Dresden unter Alan Gilbert zu Gast beim Grafenegg Festival. Neben der Symphonie Nr. 1, genannt der "Titan" von Gustav Mahler wird die georgische Geigerin Lisa Batiashvili Sergej Prokofjews Violinkonzert Nr. 2 g-Moll interpretieren. Das Konzert am Samstag, 8. September im Wolkenturm in Grafenegg beginnt um 19 Uhr. Von 20.- 26. August findet im barocken Wasserschloss Laudon in Wien-Mauerbach das 11.Kammermusikfestival des aron quartetts statt. Das Wiener Ensemble widmet sich neben der klassischen Literatur besonders Werken der Zweiten Wiener Schule. Dieses Mal stehen Werke von unter dem Naziregime verfolgten Komponisten im Zentrum. Korngold zählt dazu, aber auch Zemlinsky, Hans Gàl, Erwin Schulhoff u.a.. Zu diesen Stücken werden solche aus der Klassik aber auch zeitgenössische österreichische Kompositionen kombiniert. Neben dem aron quartett gestalten auch das Koehne Quartett, Gottlieb Wallisch, Valentin Erben und andere diese Festivalausgabe.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Irene Suchy.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Carinthischer Sommer 2018

Emmanuel Tjeknavorian, Violine; Maximilian Kromer, Klavier. Clara Schumann: Drei Romanzen für Violine und Klavier op. 22 * Johannes Brahms/Albert Dietrich/Robert Schumann: FAE-Sonate für Violine und Klavier * Johannes Brahms: Ungarische Tänze (Auswahl) * Eugène Ysaÿe: Sonate für Violine solo Nr. 5 G-Dur * César Franck: Sonate für Violine und Klavier A-Dur (aufgenommen am 23. Juli in der Stiftskirche Ossiach). Präsentation: Angelika Benke Der junge Wiener Geiger Emmanuel Tjeknavorian hat zu einem Höhenflug angesetzt. Seine Weltkarriere startete mit einer Auszeichnung beim Jean Sibelius Violinwettbewerb 2015. Für die Saison 2017/2018 wurde er für den Rising Stars Zyklus der European Concert Hall Organisation ausgewählt. Emmanuel Tjeknavorians phänomenales Talent, seine tief verinnerlichte Musikalität, technische Souveränität gepaart mit Intelligenz, Witz und Leichtigkeit machen ihn zu einer Ausnahmeerscheinung. Emmanuel Tjeknavorian wird begleitet von seinem langjährigen Partner am Klavier Maximilian Kromer. Ihr Konzert steht ganz im Zeichen der Freundschaft: Robert Schumann, Albert Dietrich und Johannes Brahms schrieben gemeinsam 1853 die Sonate FAE, "in Erwartung der Ankunft des verehrten und geliebten Freundes", des Violinvirtuosen Joseph Joachim. Am Klavier bei der Uraufführung im Hause Schumann saß Clara Schumann. Sie ist am Konzertabend mit den drei ebenfalls Joachim zugedachten Romanzen op. 22 präsent. Joachim seinerseits bearbeitete Brahms ungarische Tänze für Violine. Die zweite Hälfte des Abends gehört zwei ebenfalls freundschaftlich und musikalisch verbundenen französischen Meistern. (Carinthischer Sommer)


15.30 Uhr

 

 

Moment

Junge, Alte, Stammbesucher, Flanierer. Sozialleben im Park Parks, so sagt man, sind die grüne Lunge der Stadt, sauerstoffspendende Flecken Natur im dichtverbauten Stadtgefüge. Sie sind Orte, die atmen. Besuchen wir sie deswegen so gern? Im zweiten Teil unseres Schwerpunktes über den Park erforscht "Moment" am Parkbankerl, warum es Parkbesucher ins angelegte Grün zieht und was sich dort anstellen lässt. Gestaltung: Tanja Rogaunig


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Volle Kraft voraus! Unterwegs auf dem Wasser, Folge 2: Mit dem Wind über den Attersee Rudi und der Kater sind auf dem Schlauchboot geblieben und lassen sich auf der Donau zum Schwarzen Meer treiben. Deswegen muss der Tonmeister übernehmen, obwohl er Wasser gar nicht so gerne mag. Am Attersee trifft der Tonmeister David, der gerade mit seinem Segelboot auf dem Steg anlegt. Er und seine Mutter erzählen über ihre Faszination für den Sport. David: "Das Coolste ist, wenn man die Wellen hinunterrast, reinkracht, dann richtig schnell fliegt und alles passt." Sylvia Vogl: "Was mich am Segeln fasziniert ist, dass es so komplex ist. Man muss körperlich halbwegs fit sein und vom Wetter eine Ahnung haben, weil du vom Wind abhängig bist. Außerdem muss man die Wolken lesen können. Technisch muss man auch eine Ahnung haben - veränderst du etwas am Mast und am Segel, kann sich alles auf die Geschwindigkeit vom Boot auswirken." Gestaltung: Johanna Steiner


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

"Ein Amerikaner in Tanger. Das Leben des Paul Bowles". Feature von Hannes Doblhofer Als "Kultautor der Beat Generation", wie er manchmal bezeichnete wurde, verstand sich Paul Bowles nie. Auch wenn er beim Schreiben seinen Gedanken freien Lauf ließ, wie das auch die Beatniks gerne machten. Allerdings war Bowles für die Dichter der "geschlagenen Generation" von großer Bedeutung, allein schon wegen seines Wohnortes. Alle wichtigen Autoren der Beat Generation - Kerouac, Ginsberg, Burroughs - besuchten Bowles in Tanger, wo der in New York geborene Autor seit 1947 lebte. Tanger, das verhieß Sex, Drogen, Exotik und Sonnenschein, und zu dem Mythos der magischen Stadt hatte auch Bowles wesentlich beigetragen. In Tanger, das zu einem Mekka für amerikanische Schriftsteller geworden war, hatte Bowles vier große Romane, eine Autobiografie und über 60 Erzählungen verfasst. Als Schriftsteller wurde er vergessen und wiederentdeckt, zuletzt wenige Jahre vor seinem Tod, als der Regisseur Bernardo Bertolucci seinen erfolgreichsten Roman, "Der Himmel über der Wüste", verfilmte. Bowles starb 1998 in Tanger.


16.45 Uhr

 

 

Notabene 45: Ein Tagebuch

Von Erich Kästner. Gestaltung: Matthias Däuble, Philip Scheiner. Das "Dritte Reich" ist vorbei. Den Berliner Besuchern sind in Mayrhofen Spaziergänge gestattet, sechs Kilometer weit. Kästner notiert seine Erinnerungen an 1933, als die Bevölkerung der Großstädte einen Judenboykott boykottierte. Fünf Jahre später wurde der Pogrom "exerziert".


16.55 Uhr

 

 

Das Ö1 Musiklexikon

Redaktion: Irene Suchy und Hans Georg Nicklaus Für viele sieht es aus wie ein Xylophon, es ist aber eine Marimba. Multipercussionist Christoph Sietzen unterrichtet an der Musikuniversität Wien, ist Mitglied des Wave-Quartetts bestehend aus 4 Marimba-Solist/innen und gehört in diesem Jahr zu den "rising stars" der European Concert Hall Organisation. Er erklärt für das Ö1-Musiklexikon "Marimba", auch Marimbaphon genannt - Der Klang dieses Instruments ist vielen von uns aus dem Alltag wohl vertraut.


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.25 Uhr

 

 

Hundert Häuser

1973 - ORF-Zentrum Küniglberg


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Der Spanische Erbfolgekrieg (1701 - 1714). Mit Friedrich Edelmayer, Institut für Geschichte, Universität Wien. Gestaltung: Martin Adel Seltsam wie "unterbelichtet" der Spanische Erbfolgekrieg hierzulande in der öffentlichen Wahrnehmung ist. Ganz anders etwa - auch ganz aktuell - in Katalonien, wo man mit dem Machtwechsel von den spanischen Habsburgern zu den Bourbonen den Verlust nationaler Eigenständigkeit betrauert - und ihn zum Anlass, Ausgangspunkt neuerlicher Bestrebungen zur Eigenstaatlichkeit nimmt. Eine vielleicht verständliche, aber doch regionale Sicht auf einen dynastischen Machtkampf, in den allerdings große Teile Europas involviert waren. Die Schauplätze der kriegerischen Auseinandersetzungen zeigen es schon an: Sie reichen von Norditalien über deutsche Fürstentümer bis Süd-Spanien, ja sogar bis Rio de Janeiro. - Schließlich ging es bereits um Kolonialmacht und daraus abgeleitet, wirtschaftliche Vormacht. Wenn man außerdem bedenkt, dass in genau diese Zeit auch die "Vereinigung" Schottlands mit England fällt oder der Finanzplatz Amsterdam zugunsten Londons absackt, dann ist folgende These gar nicht so gewagt, wie sie klingt: Hier vollzieht sich die letzte große Weichenstellung für Europa vor der Französischen Revolution und insbesondere dem Wiener Kongress. Und bis auf Spanien (und die Katalanen und die Basken) haben eigentlich alle west- und mitteleuropäischen Mächte am Ende aus der Neuordnung Vorteile gezogen.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Von den Hermann-Göring-Werken zur VOEST Wiederholung einer Sendung vom Mai 2018 Gestaltung: Maria Harmer Vor gut 80 Jahren, im Mai 1938, ist in Linz der Spatenstich für jenen NS-Rüstungsbetrieb erfolgt, aus dem später die für das Nachkriegsösterreich identitätsstiftende VÖEST hervorgehen sollte. Die Hermann Göring-Werke allerdings waren ein Ort des Zwanges, der Angst und der Kriegstreiberei. Der Spatenstich erfolgte unter Anwesenheit des Namensgebers, Reichsfeldmarschall Hermann Göring. Mehr als 500 Hektar Land in der Nähe von Linz wurden für Europas modernstes Hüttenwerk bereitgestellt, das die kostbaren Rohstoffe vom steirischen Erzberg verarbeiten und das Deutsche Reich von Rohstoffimporten möglichst unabhängig machen sollte. Der eklatante Arbeitskräftemangel ab Kriegsbeginn wurde durch den Einsatz tausender Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, Kriegsgefangener und KZ-Häftlinge ausgeglichen. Dieses düstere Kapitel der eigenen Geschichte hat die voestalpine AG, wie der Konzern nun heißt, aufgearbeitet.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Was wir verlieren, wenn eine Sprache stirbt Von Wibke Bergemann Rund 7.000 Sprachen gibt es weltweit. Nie zuvor gingen so viele Sprachen verloren wie heute. Nach Schätzung der UNESCO wird zum Ende des 21. Jahrhunderts nur noch die Hälfte der heutigen Idiome existieren. Mit jeder Sprache, die ausstirbt, geht etwas Wertvolles unwiederbringlich verloren. Während die Hälfte der Weltbevölkerung eine der 19 großen Sprachen spricht, wie etwa Chinesisch, Englisch oder Spanisch, spricht die andere Hälfte der Menschheit eine der unzähligen kleinen und Kleinstsprachen, mit manchmal verblüffend einfachen Lösungen für komplizierteste Sachverhalte. Ihre Verdrängung durch die jeweiligen National- und Kolonialsprachen hat sich beschleunigt, seit die kulturell dominanten Idiome nicht mehr nur von den Eliten gesprochen werden, sondern in alle Ecken und Schichten der Gesellschaften vordringen. Die betroffenen Gemeinschaften verlieren nicht nur ihre Sprache, sondern auch Identität und geistige Heimat. Dabei ist es oft erst die zweite Generation, der dies schmerzlich bewusst wird.


19.30 Uhr

 

 

Gottfried von Einem: "Der Prozess"

Mit Michael Laurenz (Josef K.), Jochen Schmeckenbecher (Der Aufseher / Der Geistliche / Der Fabrikant / Ein Passant), Matthäus Schmidlechner (Der Student / Der Direktor-Stellvertreter), Jörg Schneider (Titorelli), Lars Woldt (Der Untersuchungsrichter / Der Prügler), Johannes Kammler (Willem / Der Gerichtsdiener / Der Advokat), Tilmann Rönnebeck (Franz / Kanzleidirektor / Albert K.), Ilse Eerens (Fräulein Bürstner / Die Frau des Gerichtsdieners / Leni / Ein buckliges Mädchen), Anke Vondung (Frau Grubach). ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigent: HK Gruber (Live-Übertragung aus der Felsenreitschule in Salzburg im Rahmen der Salzburger Festspiele in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)


22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal



22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Der vernetzte Mensch. Codes und Communities (1). Gestaltung: Sarah Kriesche Kurieren nach Kneipp. Die Wechselbäder des Volksmediziners (1). Gestaltung: Ilse Huber Ella Fitzgerald. First Lady of Song (2). Gestaltung: Ute Maurnböck


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Beat Furrer. Der Ernst-von-Siemens-Preisträger 2018 bei den Salzburger Festspielen. Gestaltung: Stephan Höllwerth "Zeit mit Furrer" nennt sich ein Salzburger-Festspiel-Schwerpunkt, der dem Komponisten, Dirigenten und heurigen Ernst-von-Siemens Preisträger Beat Furrer (geb. 1954) gewidmet ist. Der österreichisch-schweizerische Musiker brachte am 6. August 2018 im Großen Saal des Mozarteums ein Programm mit eigenen Werken zur Aufführung. Im Zentrum des Abends standen Szenen aus seinem 2010 uraufgeführten Musiktheaterwerk "Wüstenbuch" nach Texten von Ingeborg Bachmann. Als musikalische Partner fungierten neben den Solisten Eva Furrer, Querflöte, und Uli Fussenegger, Kontrabass, auch die Schauspielerin Isabel Karajan sowie die Neuen Vocalsolisten Stuttgart und das von Furrer 1985 selbst gegründete Klangforum Wien.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Scheidle Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 3:00 und 5:00 Uhr Nachrichten