Jetzt läuft auf Ö1:

Tonspuren

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Zeit für Spiritualität" - Gedanken zum jüdischen Pessachfest von der Jazzsängerin Timna Brauer. - Gestaltung: Alexandra Mantler "Dieser für Juden zentrale Feiertag bringt mich jedes Jahr dazu, innezuhalten und mich mit meiner eigenen Spiritualität zu verbinden", meint die Jazzsängerin Timna Brauer auf das jüdische Pessachfest angesprochen. Denn "im hektischen Alltag bleibt diese wesentliche Ebene unseres Daseins so oft auf der Strecke". In ihren "Gedanken für den Tag" erzählt sie von den Pessachfesten ihrer Kindheit ebenso wie davon, was ihr das Fest heute bedeutet. Timna Brauer, in Wien geboren, wuchs in Paris und Israel auf. Als Jazzsängerin stand sie mit Weltgrößen wie Miles Davis oder Herbie Hancock auf der selben Bühne. Im Laufe ihrer Karriere wurden ihre Auftritte immer mehr zu Brückenschlägen zwischen der jüdischen, christlichen und muslimischen Kultur: So tourte sie etwa mit ihrem Liedprogramm aus drei Religionen "Voices for peace" durch Europa.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello

Veronika Fileccia, Toilettenfrau am Wiener Burgtheater Veronika Fileccia ist Toilettenfrau am Wiener Burgtheater. Seit 22 Jahren schaltet und waltet die Hausmeistertochter aus Wien-Penzing schon am bedeutendsten österreichischen Sprechtheater. Sie hat bereits die Euphorien und Triumphe der legendären Ära Peymann aus nächster Nähe miterlebt: "Ich hab beim Peymann angefangen, im 1997er-Jahr. Ich habe kein Problem mit ihm gehabt, er war ein super Boss, er hat gegrüßt, er war ganz ein normaler Typ. Die Zeit vom Peymann hab ich genossen." Anfang der 80er-Jahre, gerade volljährig geworden, hat Veronika Fileccia eine Karriere als Striptease- und Revuetänzerin begonnen. - Nun zählt sie zu den längstdienenden Mitarbeitern der Burg: "Man darf nicht vergessen, der nächste Direktor, der nächste Saison kommt, ist mein fünfter Direktor. Also, ich habe Peymann, Bachler, Hartmann und Bergmann erlebt. Ich habe mit allen ein gutes Verhältnis gehabt, außer mit dem Hartmann, der hat frauenfeindliche Ansagen gemacht, das hat mir nicht getaugt. Na ja, er hat gemeint, alle, die über fünfzig sind, sind alt, und darauf hab ich gesagt: Wenn Sie weiter so reden, dann werden Sie nicht alt, weil dann erschlagen die Frauen Sie vorher". Gestaltung: Günter Kaindlstorfer


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Otto Brusatti. Heute: Der freie Tag (sowieso nur für manche) Ausgehend davon, dass freie Tage wie aktuell ein Osterdienstag (und einige weitere um Pfingsten und sonstige Verehrungs-Daten herum) etwa im Schul-Wesen eher ein heikles Thema sind, gehen wir dem ebenso heiklen Thema nach, was denn sich so als freie Pasticcio-Musik anbietet. Schwierig zugegeben, aber nicht unoriginell-ergiebig.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Pelzige Blütenbesucher. Die Agrarökologin Sophie Kratschmer über heimische Hummeln. Teil 1: Stachel ohne Widerhaken Gestaltung: Renate Pliem Im Frühling summt und brummt es auf den Wiesen. Zahlreiche Blütenbesucher sorgen für die Bestäubung, wie die Hummeln, die zu den Echten Bienen gehören. Hummeln haben - wie alle Bienen - einen Stachel, doch hat dieser keine Widerhaken und bleibt bei einem Stich daher auch nicht stecken. Heimische Hummelarten unterscheiden sich durch ihre charakteristische Streifenfärbung, wobei eine Bestimmung nicht so einfach ist. Bei der Veränderlichen Hummel zum Beispiel unterscheiden sich die Individuen sogar innerhalb eines Volkes. Andere Hummelarten, wie zum Beispiel die Erdhummel oder die Wiesenhummel sind leichter zu bestimmen. Der Hummelstaat lebt nur ein Jahr. Die Königin überwintert, sucht sich einen Nistplatz und brütet Arbeiterinnen aus. Erst wenn das Volk stark genug ist, werden Drohnen und Jungköniginnen geboren. Im Winter stirbt das Volk, und die Jungköniginnen suchen Plätze zum Überwintern, um im Frühling wieder ein neues Volk gründen zu können. Es gibt neben den sozialen Hummelarten auch die so genannten "Kuckuckshummeln", bei denen sich eine Kuckuckshummel-Königin in ein soziales Volk drängt, dessen Königin vertreibt und die Arbeiterinnen quasi "versklavt".


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Nicht willkommen

Die Rückkehr der Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg (1). Gestaltung: Ute Maurnböck Sie sind heute ältere Herren und Damen, die Mitglieder der "Kinderjause", Söhne und Töchter von aktiven Gegner/innen des Nationalsozialismus. Die Eltern waren in der Arbeiterbewegung oder im Austromarxismus aktiv, waren jüdische Flüchtlinge oder einfach Gegner/innen des Regimes. Die Biographien eint die Zerrissenheit. Die Kinder wuchsen in der Fremde auf, viele verloren ihre Mütter und Väter, haben frühe Erinnerungen an Konzentrationslager. Die Eltern führten schon davor ein Leben außerhalb der Mehrheit, ihre nach Österreich zurückgekehrten Kinder mussten sich nach 1945 einen Platz in einer Gesellschaft suchen, die sie nicht mit offenen Armen empfing. 55 Millionen Tote waren durch den Krieg zu beklagen, davon 6 Millionen, die in Lagern ermordet worden waren. 10 Millionen Menschen wurden aus ihrer Heimat vertrieben, Millionen gerieten in Kriegsgefangenschaft, Europa war in großen Teilen zerstört. Wie stellte sich das Leben für jene dar, die ein neues Österreich nach dem Kriegsende vorfanden? In einem Land, in dem ehemalige Täter Karriere machen konnten und schon vor einer Aufarbeitung der vergangenen Jahre lieber an einen Schlussstrich gedacht wurde? Wie bauten sie sich ein Leben abseits der Mainstream-Gesellschaft auf? Und war den Rückkehrenden Anpassung oder Widerstandsgeist wichtiger? Die Mitglieder der Kinderjause treffen sich auch über 70 Jahre nach dem Kriegsende. Die Schicksale ihrer Eltern und die Erfahrungen der eigenen frühen Jahre eint sie.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die österreichische Ikone: Paul Hörbiger

Leichtfuß mit Heurigen-Charme (1). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Er war der Prototyp des gemütlich-phäakischen Wieners - und beliebt wie kaum ein anderer Volksschauspieler seiner Zeit: Paul Hörbiger, Sohn eines weltbekannten Wissenschafts-Esoterikers und einer ehemaligen Handschuhmacherin. Zusammen mit Bruder Attila und Schwägerin Paula Wessely hat der 1894 geborene Paul die österreichische Schauspiel-Dynastie der "Hörbigers" mitbegründet. In 250 Spielfilmen und unzähligen Theaterproduktionen verkörperte der Publikumsliebling über sechs Jahrzehnte hinweg sympathische Volkstypen wie Fiaker, Heurigensänger, Hausknechte, Dienstmänner und Schuster, er spielte aber auch Ärzte, Kavaliere und bedeutende Künstler wie Franz Schubert, Johann Strauß und Franz Grillparzer. Paul Hörbiger, in jungen Jahren auf die Rolle des kauzigen Leichtfusses mit Heurigen-Charme festgelegt, war in vielem so etwas wie das Inbild des Durchschnitts-Österreichers - auch in seinem Verhalten während der NS-Zeit. Im Frühjahr 1938 stellte sich der Leinwandstar der NS-Propaganda, wie viele andere Künstler, für einen Aufruf zur "Anschluss"-Volksabstimmung zur Verfügung. In der Folge gehörte Paul Hörbiger zu meistbeschäftigten Schauspielerin des Dritten Reichs. 1944 setzte ihn Joseph Goebbels sogar auf die sogenannte Gottbegnadeten-Liste. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs schloss sich Hörbiger dann einer Widerstandsgruppe an. Dabei dürfte er seine politische Unantastbarkeit als "Gottbegnadeter" überschätzt haben: Er übergab der Widerstandsgruppe rund um den Kaffeehausbesitzer Richard Patsch kurzerhand einen Scheck über 3000 Reichsmark mit seiner eigenhändigen Unterschrift. Die Folge: Hörbiger wurde im Wiener Landesgericht inhaftiert und wegen "Hochverrats" zum Tode verurteilt. Das Kriegsende und die Niederlage der Nazis retteten dem populären Künstler das Leben. Nach dem Krieg konnte Hörbiger seine Karriere ohne Unterbrechung fortsetzen: in den 1940er- und 50er-Jahren drehte er einige seiner erfolgreichsten Filme: "Der Hofrat Geiger" (1947), "Der Engel mit der Posaune" (1949), "Der dritte Mann" (1949) und "Hallo, Dienstmann" (1952). In Hans Holt und Theo Lingen, in Oskar Sima und vor allem in Hans Moser fand Paul Hörbiger kongeniale Leinwandpartner, die das Bild des österreichischen Nachkriegs-Films wesentlich mitbestimmten. Zu Paul Hörbigers 125. Geburtstag erinnert das "Radiokolleg" an eine österreichische Ikone, an einen wandlungsfähigen Komödianten, der zu den populärsten Künstlern seiner Zeit gehörte, an einen leutseligen, charmanten und verführerisch vielseitigen Schauspieler und Sänger, den man als paradigmatische Verkörperung der "österreichischen Seele" sehen kann.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Musik Kretas

Lebendige Traditionen einer Mittelmeerinsel (1). Marie-Theres Himmler und Michaela Schierhuber Es ist schon lange dunkel, wenn Jung und Alt der kretischen Bevölkerung am Dorfplatz zusammentreffen, um in dionysischer Atmosphäre zu essen, zu trinken und bis in die frühen Morgenstunden nach lokaler Tradition mit schleifenden und gesprungenen Schrittfolgen im Kreis zu tanzen. Und das alles zu Musik, die live von der Bühne gespielt wird. Dieses Szenario beschreibt ein typisches "Glendi" (dt. Fest) - eine von vielen Gelegenheiten, traditionelle kretische Musik zu erleben. Kretische Musik offenbart sich als Schmelztiegel orientalischer und okzidentaler Einflüsse, von denen sie sich durch lokaltypische Eigenheiten aber auch abzugrenzen weiß. Die dreisaitige Kniegeige Lyra gilt in Begleitung der kretischen Laouto (Laute) weitgehend als das Aushängeschild des inseltypischen Instrumentariums. Das war und ist aber nicht immer so: Hier eine Daouli (Trommel), da eine Violine mit Gitarre und plötzlich eine im wahrsten Sinne des Wortes aufgeblasene Ziege, aus deren Vorderbeinen Mundstück und Spielpfeifen herausragen: der kretische Dudelsack, welch Kuriosum! Es sind die von einer Generation zur nächsten weitergegebenen regionalen Spezifika, ebenso wie das Entdecken von Altem und das Entwickeln von Neuem, das flexible Reagieren auf gesellschaftliche Veränderungen und vor allem das Interesse und Engagement einzelner Personen, herausragender Musikerpersönlichkeiten sowie Institutionen, die diese Musiktradition so lebendig halten. Im Radiokolleg zur Musik Kretas beleuchten Marie-Theres Himmler und Michaela Schierhuber verschiedene Aspekte einer der aktivsten Musiktraditionen Europas.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

Instrumentaler Sopran und volltönender Mezzo: Erinnerungen an Maria Stader und Hertha Töpper. Ausschnitte aus Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Gaetano Donizetti, Christoph Willibald Gluck, Richard Strauss, Bela Bartok u.a. Gestaltung: Michael Blees Insbesondere in Mozart-Aufnahmen unter der musikalischen Leitung von Ferenc Fricsay ist die instrumental geführte Stimme der vor 20 Jahren verstorbenen, in Budapest geborenen und später durch ein Schweizer Ehepaar adoptierten Maria Stader in Opern-Partien dokumentiert; auf Grund ihrer zierlichen Körpergröße hat sie aber Oper nur höchst selten auf der Bühne gesungen, war dafür umso erfolgreicher auf dem Konzert-Podium. Ebenfalls im Konzertrepertoire weithin angesehen und begehrt war die vor 95 Jahren geborene Grazerin Hertha Töpper, ihre Domäne waren aber dennoch mehr die großen Mezzo-Partien der Opernliteratur von Mozart bis zur Moderne - insbesondere an der Bayerischen Staatsoper, der sie über Jahrzehnte verbunden war, aber auch bei erfolgreichen Gastspielen in Mailand, London und Berlin genauso wie in New York und San Francisco.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Der Berg Analog" von René Daumal. Aus dem Französischen von Maximilian Gilleßen. Es liest Markus Hering. Gestaltung: Nicole Dietrich Der Berg ist ein Bindeglied zwischen Himmel und Erde, Menschen und Göttern: Symbol des Aufstiegs und Allegorie des höchsten Seins. Eine solche Analogiekraft kann jedoch nur ein Berg ausüben, dessen Gipfel den Menschen unzugänglich ist. Dazu aber muss er geographisch verortbar sein, also tatsächlich existieren, wenn er den Weg zum Höheren nicht nur bedeuten, sondern als reale Möglichkeit darstellen soll. - Eine Gruppe von Bergsteigern begibt sich auf die Suche nach jenem unsichtbaren, aber notwendig existierenden Berg: dem Analog. René Daumal, Alpinist, Gründer der Literaturzeitschrift Le Grand Jeu, Anhänger des Esoterikers Georges I. Gurdjieff und Sympathisant der von Alfred Jarry etablierten Pataphysik, hat seinen Roman nie beendet. Er starb 1944 mit 36 Jahren an Tuberkulose und hinterließ dieses Romanfragment, das zugleich Science-Fiction- und Abenteuerroman, philosophische Meditation und alpinistischer Traktat ist.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Helmut Jasbar. Das Nicolai Quartett mit den Quartetten op. 59 Nr. 1, 2 und 3 von Ludwig van Beethoven Beethovens "Rasumowsky-Quartette", wie die Streichquartette Nr. 7., 8. und 9 im Allgemeinen genannt werden, zeichnen sich durch große Konzentration des kompositorischen Materials und dichten dramaturgischen Zusammenhang aus, der die geneigten Hörerinnen und Hörer insbesondere beim wiederholten Anhören intensiv zu beschäftigen vermag. Diplomat Andrei Kirillowitsch Rasumowski, der Auftraggeber, der dem diese Werke zugeeignet sind, war für Beethoven wichtiger Förderer und wohl auch Freund. Die vier Musiker des Nicolai Quartetts bieten eine eigenständige Lesart der bekannten Kompositionen an, die sich nicht in Nebensächlichkeiten verliert, sondern umstandslos zum Wesen der Musik vordringt. Der packende Zugriff wird durch die ausgewogene Eleganz des Quartettklangs in der Schwebe gehalten. Diese Aufnahme erhielt den Pasticciopreis des Monats März.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Sexualerziehung zwischen neuen Anforderungen und Politik. Gast: Horst Stein, Sexualpädagogischer Moderator und Künstler. Moderation: Philipp Blom. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 Nachdem die Sexualerziehung an österreichischen Schulen per Erlass neu geregelt wurde, um ihre Unabhängigkeit von ideologischer Einmischung zu sichern, scheint einiges erreicht. Der sexualpädagogische Moderator Horst Stein gibt seit zwanzig Jahren Workshops zur sexuellen Aufklärung für Jugendliche mit und ohne Behinderung. Er warnt vor den praktischen Auswirkungen der Neureglung, die in vielen Fällen effektiven pädagogische Betreuung und offene Gespräche unmöglich mache. Über die letzten zwei Jahrzehnte haben sich dabei die Anforderungen an die Sexualpädagogik wesentlich geändert, sagt Horst Stein im Gespräch mit Philipp Blom. Das Internet erleichtert den Zugang zu Pornographie, soziale Medien formen Körperbilder und Identitäten. Offene Gespräche über Beziehungsfähigkeit, Sexualität, Geschlechterrollen und Selbstbestimmung sind nötiger denn je. Wenn Sie sich in der Sendung beteiligen möchten: Rufen Sie an unter 0800 22 69 79 - kostenlos aus ganz Österreich - oder schreiben Sie ein E-Mail an punkteins(at)orf.at.


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Tonkünstler-Orchester, Dirigent: Fabien Gabel; Alisa Weilerstein, Violoncello. Richard Strauss: Liebesszene aus der Oper "Feuersnot" op. 50 * Ernest Bloch: "Schelomo", Hebräische Rhapsodie für Violoncello und Orchester * Erich Wolfgang Korngold: Sinfonietta für großes Orchester op. 5 (aufgenommen am 14. April im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Gustav Danzinger Mit einem erlesenen Programm debütiert der junge Dirigierstar Fabien Gabel bei den Tonkünstlern: Erich Wolfgang Korngold, er galt in Wien als Wunderkind, stattete 14-jährig sein viersätziges Opus 5 mit dem bescheidenen Titel "Sinfonietta" aus - und mit einer opulenten Orchesterbesetzung. Ein klingendes Porträt des alttestamentarischen Königs Salomo hinterließ Ernest Bloch, der "Prophet der jüdischen Musik", mit seiner hoch expressiven hebräischen Rhapsodie "Schelomo". Den Auftakt bildet die nicht minder plastische Darstellung einer Liebesnacht in Richard Strauss? Opern-Einakter "Feuersnot". (Tonkünstler-Orchester)


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Der naturnahe Garten als Lebensraum Wer seinen Garten schön zusammenräumt - verblühte Blumen rasch entsorgt, alte Bäume nicht verrotten lässt, auch Laub zusammenträgt - der macht es Insekten schwer, sich wohlzufühlen. Es sind aber gerade die kleinen Hausgärten, die für den Lebensraum von Insekten wichtig sind. Was können wir tun, damit sie sich ansiedeln? Dass sie bleiben? Etwas gelassener alles sehen, meinen ökologisch bewusste Gärtner/innen. Historisch werden Insekten oft mit Parasitentum und Krankheit verbunden, aber in einem naturnahen Garten sichern gerade sie eine gesunde Vielfalt, die Lebensgrundlage auch für Vögel und größere Tiere sind. Ein naturnaher Garten ist auch oft weniger Arbeit, braucht aber mehr Wissen. Gestaltung: Lothar Bodingbauer


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Das kann der Osterhase nie! Am Osterwochenende haben viele Zweibeiner und Innen Osternester gesucht, gefüllt mit herrlich köstlichen Leckereien. Rudi indes macht sich Sorgen um die Vögel, denn er kann sich das nicht anders erklären als so: Der Osterhase stiehlt den Vögeln ihre Nester. Wie sonst soll er es zustande bringen, derart viele Nester zu basteln? Und dann auch noch Eier zu bemalen? Eva Karner-Ranner von Birdlife ist sicher, dass Rudi sich diese Sorgen ganz unnötigerweise macht - denn das, was Vögel in Punkto Baumeisterei draufhaben, hat mit den Osternestern nichts gemeinsam. Unser Radiohund staunt - wieder einmal - über die unglaublichen Fähigkeiten der Vögel. Eva Karner-Ranner, Birdlife Österreich: "Man kann nicht sagen, dass DIE Vögel die schöneren Nester bauen. Es gibt Vögel, die wirklich sehr schöne und kunstvolle Nester bauen und dann gibt es Vögel, die scharren ein bisschen mit den Füßen am Boden und legen dort die Eier hinein. Allgemein kann man das also nicht sagen, weil es gibt so viele unterschiedliche Nester. So ein Vogelnest zu bauen, das würde einem Menschen extrem schwer fallen - erst recht einem Hund. Wenn man zum Beispiel ein Baumnest anschaut von einer Krähe: Die sitzen auf einer Astgabelung und dann sind die Äste so eingebaut, dass es hält und auch bei starkem Wind nicht runterfällt. Die Vogelart die bei uns in Österreich sicher die kunstvollsten Nester baut, ist die Beutelmeise." Gestaltung: Barbara Zeithammer


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

Michelangelo Buonarroti. Der Maler als Dichter. Feature von Barbara Zeithammer Eine Pietà im Petersdom, der überlebensgroße David aus Marmor, die monumentalen Fresken in der Sixtinischen Kapelle - Michelangelo Buonarroti wurde von seinen Zeitgenossen "Il Divino - der Göttliche" genannt. Der Künstler selbst sah sich in erster Linie als Bildhauer, doch er war auch Maler, Architekt und Dichter und leistete auf all diesen Gebieten etwas Bedeutendes. Neben seinen bildnerischen Werken sind von Michelangelo heute etwa 300 Gedichte erhalten, von denen ein großer Teil seiner langjährigen Freundin Vittoria Colonna und seinem Freund Tommaso de' Cavalieri gewidmet ist. Diese Gedichte seien "Denkmäler seiner inneren Entwicklung", schrieb Carl Frey 1897 in der ersten kritischen Edition einer Gesamtausgabe. Aus den Gedichten sei "der innere Roman seines Lebens ersichtlich", schrieb Georg Simmel in seinem Aufsatz "Michelangelo als Dichter" und weiter: "Er war unliebenswürdig und ungehobelt in seinem Auftreten und zeigte doch in seinen Gedichten, wie weich und widerstandslos, von zartestem Empfinden durchgeistet, sein Inneres war". Wenn Michelangelo von seinen Gefühlen übermannt wurde, legte er Meißel und Pinsel beiseite und griff zur Feder: "Er warf sich gegen die Sprache mit der ganzen Wucht seines im Stein nicht unterzubringenden Gefühls", schrieb Rainer Maria Rilke, der viele von Michelangelos Gedichten übersetzte.


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16.45 Uhr

 

 

Heimspiel


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Aufstieg und Fall des US-amerikanischen Präsidenten Richard Nixon. Mit Siegfried Beer, Historiker, Amerika-Experte. Gestaltung: Julia Reuter Am 22. April jährt sich Richard Nixons Todestag zum 25. Mal. 1913 in Kalifornien geboren, wurde "Tricky Dick" - so lautete sein Spitzname - 1969 zum 37. Präsidenten der USA gewählt. Sein demokratischer Vorgänger Lyndon B. Johnson, der das Land in den Vietnamkrieg geführt hatte, verzichtete auf eine Wiederwahl. Nixon, der für die Republikaner kandidierte, punktete bei der Bevölkerung mit dem Wahlkampfversprechen, den Krieg zu beenden. Nixon war ein engagierter Außenpolitiker, der seinen größten Erfolg 1972 verzeichnen konnte: Als erster Präsident der USA besuchte er das kommunistische China. Im selben Jahr fand allerdings auch jenes Ereignis statt, das Nixon zu Fall bringen sollte, der Einbruch in das Watergate-Gebäude in Washington. Fünf Einbrecher hatten versucht, eine Abhöranlage im Hauptquartier der Demokratischen Partei zu installieren. Die Recherchen der beiden mittlerweile legendären Washington-Post-Journalisten, Bob Woodward und Carl Bernstein, ergaben eine Verbindung der Einbrecher mit dem Komitee zur Wiederwahl Präsident Nixons und somit zum Weißen Haus. Monatelang beschäftigte sich der vom Senat einberufene Watergate-Ausschuss mit dieser Affäre, die dazugehörigen Hearings wurden landesweit im Fernsehen übertragen. Nixons Beteiligung konnte schließlich dank des sogenannten "Smoking Gun Tapes" nachgewiesen werden. Um einem schmachvollen Impeachment-Verfahren zu entgehen, trat Richard Nixon am 8. August 1974 - als bislang einziger Präsident der USA - von seinem Amt zurück.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Seit der Schließung der sogenannten Balkanroute für Migranten und Flüchtlinge sitzen in mehreren Regionen des ehemaligen Jugoslawien tausende Menschen fest. Gestaltung: Alexander Behr Der Kanton Una Sana im Nordwesten von Bosnien-Herzegowina ist eines der Gebiete, in denen Flüchtlinge stranden. Seit dem vergangenen Sommer hat sich die Situation zugespitzt. Der bosnische Staat ist praktisch nicht in der Lage, Hilfe zu leisten. Die Unterstützung durch internationale Organisationen ist in vielerlei Hinsicht unzureichend, die von ihnen geführten Flüchtlingslager sind überfüllt. Dazu kommen schwere Vorwürfe gegen die kroatische Polizei - ihr wird vorgeworfen, im Grenzgebiet zwischen Kroatien und Bosnien systematisch Gewalt gegen Flüchtende anzuwenden.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Gefäßanomalien und ihre Therapie Von Sabrina Adlbrecht Unter einer Gefäßfehlbildung versteht man angeborene oder erworbene Anomalien der Lymphgefäße, Venen und Arterien. Diese Missbildungen treten einzeln oder vielfach auf, sie können oberflächlich auf der Haut oder tiefer und in verschiedenen Körperregionen auftreten. Angeborene Gefäßanomalien sind seltene, aber oft schwerwiegende Erkrankungen, die meist sehr junge Menschen betreffen. Am häufigsten treten sie an Armen, Beinen, Becken und Rumpf in Erscheinung. Die fehlerhafte Blutzirkulation in Extremitäten und Organen verursacht oft Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen. Es kann aber auch zu schweren Blutungen und offenen Hautgeschwüren kommen. Unterschieden werden die unterschiedlichen Formen dieser Erkrankung anhand des Wachstumsmusters und der Durchblutungsverhältnisse. Weil sie so vielgestaltig sind, werden solche Gefäßfehlbildungen von verschiedenen Fachdisziplinen diagnostiziert und behandelt.


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19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

ORF Radio-Symphonieorchester, Dirigent: Ryan Wigglesworth; Simon Keenlyside, Bariton. Ryan Wigglesworth: Locke's Theatre (2013; Österreichische Erstaufführung) * Jean Sibelius: Kaituar op. 72/4; An den Abend op. 17/6; Im Feld ein Mädchen singt op. 50/3; Aus banger Brust op. 50/4; Die stille Stadt op. 50/5; Schwarze Rosen op. 36/1; Komm herbei, Tod op. 60/1; War das ein Traum? op. 37/4 * Edward Elgar: Falstaff. Symphonische Studie c-Moll op. 68 * Felix Mendelssohn Bartholdy: Scherzo, Notturno und Hochzeitsmarsch aus "Ein Sommernachtstraum" op. 61 (aufgenommen am 11. April im Großen Konzerthaussaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Eva Teimel Brush up your Shakespeare: Der Barde aus Stratford-upon-Avon und seine Gestalten ziehen sich als Leitmotiv durch dieses ungewöhnliche und zugleich opulente Programm - und sei es in den Liedern von Jean Sibelius. "Komm herbei, Tod", das Narrenlied aus "Twelfth Night", hat Sibelius 1909 komponiert: Kein Geringerer als Simon Keenlyside erschließt den nordischen Zauber. Am Pult des RSO steht dabei erstmals Ryan Wigglesworth. Der englische Dirigent und Komponist überträgt in "Locke?s Theatre" die Ecken und Kanten von Matthew Lockes 350 Jahre alter Schauspielmusik zu Shakespeares "Tempest" in die Gegenwart, lässt dabei aber das barocke Vorbild noch durchschimmern. Auch der melancholische Grandseigneur Edward Elgar hat Shakespeare seine Reverenz erwiesen. 1913 schuf er in "Falstaff" ein Porträt des feisten Ritters, gemalt in musikalischem Öl. Tiefsinn und Tragikomik münden hier wie dort in den Tod: für viele Verehrer und Elgar selbst sein bestes Werk. 17 Jahre nach der berühmten Ouvertüre schuf Felix Mendelssohn für die erste Aufführung des "Sommernachtstraum" auf einer deutschen Bühne eine Schauspielmusik, deren Höhepunkte für sich selbst sprechen. Die Holzbläser trippeln durch das Scherzo, das Adagio verströmt weihevolle Ruhe und der Hochzeitsmarsch erstrahlt in prunkvoller Inszenierung: Die ganze Welt ist Bühne. (Walter Weidringer)


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Nicht willkommen. Die Rückkehr der Vertriebenen nach dem 2. Weltkrieg (1). Gestaltung: Ute Maurnböck Die österreichische Ikone: Paul Hörbiger. Leichtfuß mit Heurigen-Charme (1). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Die Musik Kretas. Lebendige Traditionen einer Mittelmeerinsel (1). Marie-Theres Himmler und Michaela Schierhuber


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Das Schallfeld Ensemble beim Grazer impuls festival. Gestaltung: Franz Josef Kerstinger. (Übertragung in Dolby Digital 5.1 Surround Sound) Das Ensemble Schallfeld, das vor fünf Jahren aus Musikerinnen und Musikern gegründet worden ist, die an der Grazer Kunstuniversität beim Klangforum Wien studiert haben, hat die diesjährige Ausgabe des impuls festivals eröffnet, das sich den unterschiedlichsten Aspekten der Auseinandersetzung mit Neuer Musik widmet. Dafür hat die Interpretengemeinschaft ein Programm kreiert, das eine Momentaufnahme des aktuellen Musikschaffens darstellt; zugleich stellen die Kompositionen eine Verbindung zur Malerei, zu Bildern her: zum Beispiel durch die musikalische Ausdeutung und Auseinandersetzung mit Stilelementen aus der Malerei, oder durch die Entwicklung des musikalischen Porträts einer Großstadt. Jorge Sánchez-Chiong hat für diesen Abend zudem ein neues Werk geschrieben, das sich mit Farben und Farbenlehren beschäftigt (aufgenommen am Sonntag, 10. Februar 2019 in der Grazer Helmut-List-Halle).


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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