Jetzt läuft auf Ö1:

Styriarte 2019

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Als lachten alle Sterne" - Texte von Antoine de Saint-Exupéry aus Anlass seines 75. Todestages, gelesen von Schauspieler Manuel Rubey. - Gestaltung: Alexandra Mantler. "Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es Dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können", hat der Schriftsteller und Pilot Antoine de Saint-Exupéry in seinem wohl bekanntesten Werk "Der kleine Prinz" geschrieben. Bis heute begeistert Antoine de Saint-Exupéry ein millionenfaches Publikum mit Werken wie "Südkurier", "Wind, Sand und Sterne", "Flug nach Arras" und "Der kleine Prinz", in denen er große menschliche Themen wie Angst und Freundschaft, Liebe und Tod thematisiert. Der Flieger Antoine de Saint-Exupéry kehrte von seinem letzten Flug, einem Aufklärungsflug über Korsika am 31. Juli 1944, nicht zurück und wurde vermutlich von deutschen Jagdfliegern abgeschossen. - Anlässlich von Saint-Exupérys 75. Todestag liest der Schauspieler Manuel Rubey Texte des französischen Schriftstellers.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello

Peter Littger: Lost in Trainstation Seien es englische Lehnwörter wie Feedback oder Meeting, seien es Pseudo-Anglizismen, die so im Englischen gar nicht existieren, wie der Smoking oder das Handy, seien es eingedeutschte Phrasen wie etwa die Tatsache, dass auch im deutschen Sprachgebrauch zunehmend zu hören ist, dass jemand neue Freunde oder Liebe "gemacht" habe, oder dass etwas "keinen Sinn mache". Das Englische ist im alltäglichen deutschen Sprachgebrauch allgegenwärtig. Der Autor Peter Littger ist überzeugt: Englisch ist für uns schon lange keine Fremdsprache mehr. Und das reine Deutsch gibt es sowieso auch längst nicht mehr. In seinem neuen Buch mit dem langen Titel "Lost in Trainstation. Wir versteh'n nur Bahnhof. English made in Germany - das Bilderbuch" hält Peter Littger "denglischen" Kauderwelsch in Schnappschüssen fest: Er dokumentiert die witzigsten Missverständnisse, unabsichtliche Fehler und bewusste Verballhornungen, die "English made in Germany" hervorgebracht hat und fügt seinen Fotos kurze, teils lustige, teils erklärende, teils belehrende Kommentare bei. In der Hoffnung, dass die Leserinnen Wortbedeutungen genauer zu verstehen beginnen, Missverständnisse vermeiden lernen und auch einfach mal beherzt über die Sprachkreationen lachen können. "Lost in Trainstation" ist bei Kiepenheuer Witsch erschienen.- Gestaltung: Sophie Menasse


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Ulla Pilz. Florentiner Erinnerungen, ein Abstecher nach New England und zwei Lieder aus Wien ... "Eines der Lieblingsthemen des Wienerlieds ist der Tod; das Schöne daran: das muss in keinster Weise tragisch daherkommen."


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Ökologe Andreas Richter über die arktische Tundra. Teil 2: Anpassung an Extrembedingungen. Gestaltung: Jakob Fessler Die arktische Tundra grenzt im Norden an die arktischen Eisgebiete und im Süden an den nördlichen Nadelwald. Die größten Teile der Tundra liegen in Russland, Kanada und auf Grönland, weitere im US-Bundesstaat Alaska sowie in Nordeuropa. Vom Menschen ist die Tundra nur sehr dünn besiedelt. Vereinzelt gibt es Nomaden mit Rentieren. In der Tundra zu forschen ist herausfordernd. Tiefe Temperaturen, abgelegene Standorte und das Forschen in Feldlagern mit eingeschränkter Infrastruktur erschweren die Arbeit. Die Tundra ist gekennzeichnet durch ein extremes Klima. Kalte Winter, kurze Vegetationsperioden, starker Wind, Permafrostböden und Staunässe ermöglichen es nur wenigen Pflanzen zu überleben. Im Laufe der Jahreszeiten verändert die Tundra ihr farbliches Erscheinungsbild. Im Winter überspannt eine weiße Schneedecke die Landschaft, im Frühling dominieren Blätter und Pflanzenteile in Grün- und Braunschattierungen, später im Sommer bunte Blüten. In der Tundra gibt es keine Bäume, sondern nur kleinere Pflanzen. Dazu zählen strauchähnliche Gewächse wie etwa Zwergbirken sowie Gräser und Moose. Die Vegetationsperiode beträgt in der Tundra nur wenige Wochen. In dieser Zeit müssen die Pflanzen zum Fruchten kommen und Samen ausbilden. Manche Pflanzen legen schon im Herbst Blüten an, die im darauffolgenden Frühjahr nach dem Verschwinden der Schneedecke möglich rasch zu blühen beginnen und dann befruchtet werden können. Bei anderen Arten kommt es zu Viviparie. Dabei entsteht an der Mutterpflanze selbst ein Sämling, der dort geschützt zu wachsen beginnt und erst später zu Boden fällt, um als eigenständige Pflanze weiterzubestehen. Die Tundra besteht aus Permafrostböden. Diese sind in einer gewissen Tiefe permanent gefroren. Darüber liegt eine sogenannte "aktive Zone", die im Sommer auftaut. Im Laufe der Jahreszeiten frieren Teile des Bodens ein und tauen später wieder auf, wodurch sich die Bodenschichten durchmischen. Diese Kryoturbation prägt auch die Landschaft oberhalb der Bodenschichten. So entstehen etwa Steinringe. Durch Frosthebungen können außerdem bis zu 60 Meter hohe Hügel, sogenannte Pingos, sowie vieleckige Bodenformen in der Landschaft entstehen. Die Tundra ist ein sensibles Ökosystem. In den Permafrostböden sind enorme Mengen an Kohlenstoff gespeichert sind. Durch die Kälte und die Feuchtigkeit können Mikroorganismen den organischen Kohlenstoff nur eingeschränkt zu Kohlendioxid abbauen. Eine wärmere Tundra aufgrund des Klimawandels könnte eine Freisetzung großer Kohlenstoffmengen in Form von Kohlendioxid und Methan zur Folge haben.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Gruppen machen Menschen

Von der Urhorde zur Whatsapp Group (2). Gestaltung: Christian Schüller Selbstbestimmung und Individualität gelten als wichtige Errungenschaften der westlichen Gesellschaft. Doch wie unabhängig sind wir voneinander wirklich? Psychologie, Verhaltensforschung und Biologie haben längst gezeigt, dass vor dem Ich das Wir kommt. Es sind Rollen, die unser Verhalten bestimmen - ob im Kindergarten, am Arbeitsplatz oder in sozialen Medien. Wie funktionieren Gruppen, zu denen wir freiwillig oder unfreiwillig gehören? Was machen sie mit uns? Und was können wir mit Gruppen machen? *Der Zwang zur Gruppe* Arbeitgeber haben zwar erkannt, dass der Teamgeist kleiner Gruppen sehr motivierend sein kann. Dem steht aber die Angst gegenüber, abgesonderte Untergruppen könnten sich der Kontrolle entziehen. Großraumbüros sollen Abhilfe schaffen, werden aber von Mitarbeiterinnen oft als Zumutung empfunden. Wie groß oder wie klein sollen Arbeitsgruppen sein? Und was macht eigentlich ihren Zusammenhalt aus? Die Beobachtung von Organisationen zeigt, dass sich in Arbeitsteams häufig Muster der Kleinfamilie wiederholen. Rollenkonflikte, Angst vor Kontrollverlust, Abhängigkeiten, Ohnmachtsgefühle und die Neigung zu Sündenböcken prägen auch den Arbeitsplatz. Oft spielen Mitarbeiterinnen im Team eine Rolle, die sie aus ihrer Herkunftsfamilie gewohnt sind. Und doch hat auch die Kerngruppe Familie viele Veränderungen durchgemacht. In der Patchwork-Familie werden Eltern-Rollen vielfach besetzt, Verantwortung wird unklarer, Kinder müssen sich flexibler verhalten - ähnlich dem, wie moderne Unternehmen funktionieren. Lebenslanges Lernen und Anpassen - für viele eine Entwicklungschance, für andere ein Alptraum.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Pigmente

Partikel für eine bunte Welt (2). Gestaltung: Sabine Nikolay "Pigment" ist die Bezeichnung für farbgebende Substanzen. Ohne sie wäre das Blut nicht rot, wären Blätter nicht grün, Haare nicht blond und die Haut von Tieren und Menschen durchsichtig. Pigmente dienen in der Natur und in der Kultur als Orientierung, haben Signalwirkung, sind Tarnung und Täuschung und bieten in ihrer organischen Form Schutz vor der Sonne. Ohne Farben kein Michelangelo, kein Raffael, keine Maria Lassnig ... und natürlich keine Höhlenmalerei! Über 40.000 Jahre alt sind die Zeichnungen aus der spanischen La Castillo-Höhle, gemalen mit Pigmenten von Holzkohle, Ocker und Lehm. Ein Farbstoff sticht unter allen anderen hervor: Das tiefblaue Indigo, das aus Indien nach Europa kam und als Farbe für Textilien einen Siegeszug antrat: ohne Indigo keine Arbeitskleidung, keine Jeans, kein "Blaumann" und auch kein "blau machen". Das Gegenstück für den Farbstoff Indigo ist das Pigment Ultramarin, ein Gestein von geradezu himmlischer Farbe - das in der Malerei passenderweise für die Farbgebung des Himmels aber auch den Mantel der Maria auf unzähligen Gemälden von unschätzbarem Wert war. Es wurde teurer gehandelt als Gold, kommt vor allem in Afghanistan vor, und ist mit ein Grund, warum dieses Land über Jahrhunderte ausgebeutet und seine gewachsene Kultur zerstört wurde. Pigmente und Farbstoffe lassen sich in drei Gruppen einteilen: anorganische, mineralische Pigmente; organische, die in Flora und Fauna zu finden sind, und von Menschen geschaffene Effektpigmente auf chemischer Basis. Welche Folge hat das Fehlen von Pigmenten für alle Organismen? Wie (über)leben Menschen und Tiere, denen alle Pigmente fehlen, die an "Albinismus" erkranken? Und: sind nun Cochenille-Läuse im tiefroten beliebten Sommerdrink oder nicht? - Ein Streifzug durch unsere farbenfrohe Welt und ihre Bedeutung.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Konzert für Stimme und Kurbelorchester

Natasa Mirkovic Matthias Loibner im Doppelporträt (2). Gestaltung: Dorothee Frank Mit "Sängerin" und "Drehleierspieler" wäre das musikalische Tun von Natasa Mirkovic und Matthias Loibner nur unzureichend beschrieben. Beide mäandern zwischen Barock und Rock, traditioneller Musik unterschiedlicher Provenienz, Jazz und Elektronik. Natasa Mirkovic mit einer Stimme, die Gänsehaut erzeugt, insbesondere in der Darstellung von Trauer und Schmerz und deren Überwindung mit musikalischen Mitteln. Matthias Loibner hat die Drehleier zu seinem Multi-Instrument gemacht. Unplugged, oder auch mit Live-Elektronik zum zeitgenössischen "Kurbelorchester" erweitert, und zwar durch ein selbst konzipiertes "Kastl" plus Software. Die beiden haben schon im Sandy Lopicic Orkestar zusammen gearbeitet. Eines ihrer wichtigsten Duoprojekte ist Schuberts Zyklus "Winterreise", für Stimme und Drehleier adaptiert. Ein Konzert in der Elbphilharmonie im Februar 2018 erbrachte eine glänzende Rezension in der New York Times. Das Doppelporträt im "Radiokolleg" beobachtet Natasa Mirkovic und Matthias Loibner bei ihren jeweils eigenen, stilistisch vielfältigen Unternehmungen und an ihrer Schnittstelle als Duo.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

"Basso profondo" - Erinnerungen an Martti Talvela Ausschnitte aus Opern von Wolfgang Amadeus Mozart, Giuseppe Verdi, Richard Wagner, Modest Mussorgsky u.a. Gestaltung: Christoph Wagner-Trenkwitz. Er beeindruckte nicht nur mit seiner imposanten Statur von zwei Metern Körpergröße, sondern auch mit einem Organ von prachtvoller Sonorität und tiefschwarzer Farbe: der aus dem finnischen Hiitola stammende Martti Talvela. Nach Auftritten in den frühen 1960er-Jahren in Helsinki und Stockholm begann er rasch eine internationale Karriere zwischen Bayreuth, Berlin, New York, Wien, Mailand und Rom und wurde in einem breiten Repertoire von Mozart über Wagner und Verdi bis Mussorgsky und Werken seiner finnischen Heimat gefeiert. Von 1972 bis 1979 war er der künstlerische Leiter der Opernfestspiele in Savonlinna, Ende der 1980er-Jahre hätte er die Direktion der Oper von Helsinki übernehmen sollen, doch nur 54-jährig ist der Künstler, vor 30 Jahren, im Juli 1989 nach einer langen Phase gesundheitlicher Probleme verstorben.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Die Flucht". Von Katherine Mansfield (aus dem Englischen von Heide Steiner). Es liest Brigitte Karner. Gestaltung: Stefanie Zussner. Das Versäumen des Zuges war seine alleinige Schuld, und all das, was danach noch an Ungemach auf sie zukam. Ein Kutscher, der einfach nur lächelt, anstatt schneller zu fahren. Die schrecklichen Kinder, die ihre Gesichter und die Blumensträußchen in die Kutsche zwängen. Seine Ignoranz, der Wind, der verlorene Sonnenschirm - oh, wie sie ihn durchschaut! Während sie den Sonnenschirm holt, streckt sich der Mann im Wagen aus ... Katherine Mansfield wurde 1888 in Wellington, Neuseeland geboren. Während des Studiums in London (1903 - 1906) beginnt sie zu schreiben. Ihren ersten Band mit Erzählungen ("In einer deutschen Pension", 1911) lehnt die Autorin selbst später wegen seiner angeblichen Unreife ab, der Erzählband "Das Gartenfest und andere Geschichten" (erschienen 1922) wird von Kritik und Lesern hoch gelobt. Ihre Kurzgeschichten sind immer handlungsarm, eigentlich eher Charakterstudien, in denen das Atmosphärische vorrangig ist. In ihrer zweiten Ehe ist Katherine Mansfield, die an Tuberkulose leidet und ständig mit finanziellen Sorgen kämpft, mit dem Literaturkritiker John Middleton Murry verheiratet. Sie stirbt 1923 im Alter von 34 Jahren in Fontainebleau. Die neuseeländisch-britische Autorin, die Henry James bewunderte und sich eher Tschechow als der angelsächsischen Erzähltradition verwandt fühlte, zählt zu den Wegbereiterinnen der modernen short story. In feministischen Kreisen gilt Mansfield als Bahnbrecherin weiblicher Literatur.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Helmut Jasbar. Adam Fischer ist ein beherzter und mutiger Bergwanderer. Er hat sich im Laufe von Jahrzehnten intensiv dem Schaffen Joseph Haydns gewidmet, sich aber immer wieder mit Beethovens symphonischem Werk auseinandergesetzt. Das aktuell hörbare Ergebnis, seine Gesamteinspielung der Symphonien mit dem Danish Chamber Orchestra, ringt Bewunderung ab. Mit den Musizierenden gemeinsam kann man in (Klang)Farben schwelgen. Sowohl die bukolischen, feierlichen Momente als auch die zornigen, scheinbar miteinander kämpfenden Motive wirken wieder fast unberechenbar neu und bereichern unser Verständnis dieser Höhepunkte der Symphonik von einem der größten Komponisten der europäischen Musikgeschichte.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

38. Kammermusikfest Lockenhaus 2019

Nicolas Altstaedt und Freunde. "Authentikos" (aufgenommen vom 4. bis 13. Juli auf der Burg Lockenhaus). Präsentation: Gerhard Krammer


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Die Last des Lärms Wenn Arbeit das Gehör gefährdet Lärmschwerhörigkeit zählt mit Abstand zu den häufigsten Berufskrankheiten. Der Hörverlust kommt schleichend und ist irreversibel. Man versteht nicht mehr, was gesprochen wird, kann Unterhaltungen nicht mehr folgen. Betroffene leiden in der Folge oft an sozialer Isolierung. Nicht nur Bauarbeiter laufen Gefahr, ihr Gehör unter dem höllischen Getöse von Maschinen zu schädigen. Lärm zieht sich durch die unterschiedlichsten Branchen, von der Landwirtschaft bis in den Orchestergraben. Selbst der Kindergarten kann sich in ein akustisches Inferno verwandeln. Wie gehen Betroffene mit der Lärmbelastung um? Nach der Sendung bitten wir Sie um Ihre Meinungen und Erfahrungen. Was löst Lärm bei Ihnen aus? Sind Sie in Ihrem Arbeitsumfeld mit Lärm konfrontiert? Was empfinden Sie als störend? In welchen Situationen schützen Sie Ihr Gehör? Waren Sie schon einmal von Hörproblemen betroffen? Rufen Sie uns an unter der Telefonnummer 0800/22 69 79 oder schreiben Sie ein Mail an moment@orf.at. Gestaltung: Georg Pöchhacker


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Rudi, gib Acht!" Teil 2: Gewusst wie! Das Leben ist lebensgefährlich. Diese Erkenntnis ist nicht sonderlich hilfreich, findet Rudi, denn vieles, was gefährlich sein kann, ist eigentlich unverzichtbar: Feuer, elektrischer Strom, Kochen. Viele Gefahren sind gar nicht so gefährlich, wenn man weiß, was gefährlich sein kann und was man in gefährlichen Situationen zu tun hat. Dieser Meinung ist auch Anke Leitzgen, die über 60 gefährliche Dinge, die Mut machen, ein Buch geschrieben hat. Sie hat Fett angezündet und an einer Batterie geleckt. Aber ihren vier Kindern hat sie auch einiges verboten... Anke Leitzgen: "In unserem Buch geht es darum, dass Kinder und Eltern gemeinsam herausfinden, was guter Mut ist und was Übermut ist. Um Übermut geht es uns nicht. Es geht darum, Dinge auszuprobieren, die man kontrollieren kann, die ein Abenteuer für den Alltag sind, ohne, dass man etwas riskiert. Gerade elektrischer Strom ist so etwas sehr kompliziertes: Man weiß, er ist da, aber man sieht ihn nicht. Deswegen ist es interessant, zu wissen, wie man zum Beispiel an einem Weidezaun herausfindet, ob der unter Strom steht. Also es geht darum, herauszufinden, wie die Dinge funktionieren, was dahinter liegt, und sie zu verstehen - damit man niemals in eine Steckdose fasst." Gestaltung: Barbara Zeithammer


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

Zwischen den Zeilen Von Lyrik und ihren Menschen Eine Tonspuren Sommerserie Teil 3: Die Ursonate. Kurt Schwitters dadaistisches Lautgedicht. Feature von Matthias Haydn. Die "Ursonate" oder "Sonate in Urlauten" ist wohl das bekannteste Werk des 1887 in Hannover geborenen Künstlers Kurt Schwitters. Sie schwebt zwischen verschiedenen Kunstgattungen: Sie ist Literatur, Musik, bildende Kunst und Performance. Kurt Schwitters arbeitet neun Jahre lang an seiner phonetischen Dichtung - inspiriert haben ihn Plakatgedichte von Raoul Hausmann. 1932 veröffentlicht Schwitters das Werk in der Nummer 24 seiner Zeitschrift "Merz". Im Sommer des gleichen Jahres baut er eine Hütte auf der norwegischen Insel Hjertøya um - dort wird er in Zukunft die Sommermonate verbringen. 1937 wandert der als "entartet" diffamierte Künstler sogar auf die Nordseeinsel aus. 60 Jahre später reist der Berliner Autor, Journalist und Künstler Wolfgang Müller nach Hjertøya. Er findet Kurt Schwitters' unversperrte Hütte und entdeckt darin zahlreiche Kunstwerke, die Schwitters dort zurückgelassen hatte. Eine andere Entdeckung fasziniert ihn noch mehr: Er ist überzeugt, dass die vielen Stare von Hjertøya Schwitters Ursonate singen.


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16.45 Uhr

 

 

Wir haben einen Traum

Salzburg: Vom Traum-Erfüllen im Beruf Der Traum von einem geglückten Leben - dazu gehört sehr wesentlich der Gedanke an einen Beruf, der einem Spaß und Freude macht. Für Jugendliche und junge Erwachsene ist das eine mehr oder weniger ferne Zukunftsvorstellung, andere blicken zurück auf einen Lebenslauf, in dem der eine oder andere Traum in Erfüllung gegangen ist. Aber auch mit achtzig ist es mit dem Träumen nicht vorbei. Im Gegenteil, auch da sind Träume, die noch vor einem liegen, wichtig - man muss sie sich allerdings gut einteilen, und sich damit abfinden, dass sich nicht mehr alles ausgehen wird. Von ihren Träumen erzählen die Schülerin Carla Remeneyi, der Koch und Kellner Michael Sebald, Vizepräsident des Down-Syndrom-Verbands Österreich, Sally Razak, Busfahrer in Salzburg und Initiator des Vereins Sorinatu - Kinderhilfe in Ghana, und Carla Remeneyis Großtante: die Architektin Heide Mühlfellner. Ihr Beruf bestand darin, die Wohn- und damit Lebensträume anderer Menschen zu verwirklichen. Gestaltung: Georg Wimmer


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16.55 Uhr

 

 

Der Himmel voller Götter

Hinreißend abstoßend wird sie beschrieben - mit einer Kette aus Menschenköpfen um den Hals, einem Gürtel aus abgeschlagenen Gliedmaßen und herausgereckter Zunge. Sie tanzt auf dem Leichnam des Hindu-Gottes Shiva und es heißt, ihr Geheul durchdringt den ganzen Kosmos. Kali gehört zu den sogenannten wilden Göttinnen der Hindu-Traditionen. "Diese Göttinnen tendieren zur Unabhängigkeit von männlichen Gottheiten und konnten sich zu großen Göttinnen entwickeln", erklärt die Religionswissenschafterin Birgit Heller. Andrea Eckert und Florian Teichtmeister werden die Sendereihe mit ihren Stimmen bereichern, Wissenschafter/innen von der Österreichischen Gesellschaft für Religionswissenschaft stellen ihre Expertise zur Verfügung. Ende August werden alle 28 Folgen als Doppel-CD erscheinen.


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp. Von Ungarn nach Bosnien, von Italien nach Frankreich Der bosnische Sänger Milutin Sretenovic hat viel zu erzählen, auch eine traurige christlich-muslimische Liebesgeschichte. Die ungarische Truppe Söndörgö spielt, äußerst beredsam, virtuose Musik im Geiste Bela Bartoks. Der gruppo spontaneo trallalero pflegt die a cappella-tradizione vom Hafen Genuas. Akkordeonist Riccardo Tesi schließlich setzt sich mit Patrick Vaillant auf die Veranda und blickt vom Piemont nach Frankreich.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Zur Kulturgeschichte des Alkohols. Mit Regina Thumser-Wöhs, Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte der Johannes Kepler Universität Linz. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Das Geheimnis der Gärung kannten die Menschen schon vor Jahrtausenden. Bier, Wein und Met waren bereits bei den Sumerern beliebt. Hochprozentiges wurde allerdings erst ab dem siebten Jahrhundert hergestellt. Lange Zeit zog man den leichten Alkohol sogar dem Wasser als Durstlöscher vor, denn Alkohol tötete Erreger ab, die sich im ungeklärten Wasser befinden konnten. Außerdem hat Alkohol viele Kalorien- er galt daher früher auch als Nahrungsmittel. Der preußische König Friedrich der Große (1712-1786) trat noch im 18. Jahrhundert einen Propagandafeldzug gegen den in Europa aufkommenden Kaffee an. Er selbst sei, sowie alle seine Vorfahren, mit Bier-Suppe erzogen worden, das sei "viel gesünder als der Caffee". Alkohol war schon immer auch eine Medizin, die schmerzlindernd wirkte - etwa bei Hippokrates, der sich gern mit Wein kurierte. Die gesundheitlichen Gefahren des übermäßigen Alkoholkonsums sind heute allseits bekannt und unbestritten, doch wissenschaftliche Erkenntnisse darüber gibt es erst seit gut 200 Jahren.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Betroffene sind oft mit Unverständnis konfrontiert. Gestaltung: Christoph Dirnbacher und Sandra Knopp Was fällt Ihnen zum Thema Behinderung ein - ein Rollstuhl, ein Hörgerät, ein Blindenstock? Die allermeisten Einschränkungen sind jedoch unsichtbar, etwa Depressionen, Krebserkrankungen, Diabetes oder Lernschwierigkeiten. Nach einer Stichprobenerhebung der Statistik Austria aus dem Jahr 2015 haben rund 18 Prozent der heimischen Bevölkerung ab 15 Jahren eine dauerhafte Beeinträchtigung. Hochgerechnet sind das rund 1,3 Millionen Menschen. Nach wie vor tun sich Menschen mit Behinderung schwer am Arbeitsmarkt. Während die allgemeine Arbeitslosigkeit im Juni 2019 leicht gesunken ist, stieg sie bei Menschen mit Behinderung um 2,9 Prozent auf rund 13.800 Menschen. Auch bei Menschen, die wegen gesundheitlicher Einschränkungen schwerer vermittelbar sind, gab es einen Anstieg von 2 Prozent. Welche Faktoren erschweren das Arbeitsleben von Menschen mit unsichtbaren Behinderungen?


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Europäische Intellektuelle und die japanische Kultur Von Nikolaus Halmer. "Warum Japan?" Diese Frage stellte sich der französische Literaturwissenschafter Roland Barthes. "Weil es das Land der Schrift ist", lautete seine Antwort. Der Philosoph Michel Foucault verbrachte einige Wochen in einem Zen-Tempel in Japan. Der Ethnologe Claude Lévi-Strauss war von der japanischen Kunst und der Musik begeistert und der Philosoph Karl Löwith, der mehrere Jahre an der Universität Sendai lehrte, befasste sich mit der japanischen Mentalität und der Verwestlichung der Gesellschaft. Diese Beispiele zeigen die Vorliebe von zahlreichen Intellektuellen für die japanische Kultur, die sich seit dem Zweiten Weltkrieg ausbreitete. Sie interessierten sich speziell für das japanische Denken, das einen Gegenpol zur europäischen Tradition darstellt. Westliche Philosophen beeindruckte die japanische Schrift - laut Roland Barthes "das Reich der Zeichen" oder der Begriff der Leere im Zen-Buddhismus. Von der japanischen Philosophie sollte eine Anregung für "eine Philosophie der Zukunft" erfolgen - so Michel Foucault - "als Folge von Begegnungen und Erschütterungen zwischen Europa und Japan".


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19.30 Uhr

 

 

Styriarte 2019

The King's Singers. "Greensleeves". Musik von Henry VIII. und William Byrd bis Benjamin Britten und The Beatles (aufgenommen am 26. Juni in der Helmut List Halle, Graz in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Franz Josef Kerstinger 50 Jahre nach ihrer Gründung sind die King?s Singers so lebendig wie eh und je. Was sechs Absolventen des King?s College in Cambridge 1968 in die Welt setzten, hat sich rasch zur Marke gemausert: makelloser A-cappella-Gesang im edelsten englischen Outfit. Bei der "Golden Tour" zum Jubiläum ist von der Urbesetzung keiner mehr dabei, und doch ist die Metamorphose vollkommen gelungen. Wieder stimmen sie wie aus einem Munde ihr "Greensleeves" an und erzählen rührende Geschichten von der Insel. Natürlich geht es um die "Royals", die Tudors und die Windsors, natürlich um Englands Landschaften und - last, but not least - um die "Beatles". (styriarte)


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Gruppen machen Menschen. Von der Urhorde zur Whatsapp Group (2). Gestaltung: Christian Schüller Pigmente. Partikel für eine bunte Welt (2). Gestaltung: Sabine Nikolay Konzert für Stimme und Kurbelorchester (2). Natasa Mirkovic Matthias Loibner im Doppelporträt. Gestaltung: Dorothee Frank


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Musik von Sofia Gubaidulina beim Internationalen Musikfest im Wiener Konzerthaus (Teil 2). Gestaltung: Marie-Therese Rudolph Das 39. Internationale Musikfest im Wiener Konzerthaus bietet einen vierteiligen Schwerpunkt zu Sofia Gubaidulina, der Grande Dame der Neuen Musik und bedeutendsten russischen Komponistin der Gegenwart. Zwei Konzerte daraus werden in der Reihe Zeit-Ton präsentiert. Am 15. Juni interpretieren das Minguet Quartett und Mitglieder des Ensembles Musikfabrik unter der Leitung von Christian Eggen das Streichquartett Nr. 1 (1971) und "Perception" für Sopran, Bariton, Streichseptett und Tonband (1981-1986). Letzteres verfasste die Komponistin auf Texte von Francisco Tanzer und auf Psalmen. Das 13-teilige Werk besteht aus neun vertonten Gedichten und vier instrumentalen Stücken. Diese Komposition ist Grundlage ihrer später entstandenen Symphonie "Stimmen ... verstummen". Der Umgang mit Zeit - in ihrer Musik, in ihrem Leben, beschäftigt Sofia Gubaidulina immer wieder. Sie hielt dazu fest: "Das zeitliche Sein kann man vierfach gliedern: Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft - und die vierte Zeit wäre die ?ewige Möglichkeit' oder die ?Zeitentrücktheit'. Das bedeutet, dass die Gegenwart bereits in der Vergangenheit enthalten ist, die Vergangenheit vielleicht schon in der Zukunft. Und so lange die Zeit in der Gegenwart andauert, gibt es in der Gegenwart keine Möglichkeit zur Sühne. Sühne kann nur in der ?Zeitentrückung' stattfinden. Gegenwart und Vergangenheit tragen nicht viel zu unserem Bewusstsein bei. Bewusstsein bedeutet, sich außerhalb der Zeit zu stellen."


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation und Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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