Jetzt läuft auf Ö1:

Betrifft: Geschichte

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Rosh ha Schana" ist nicht nur ein Neujahrstag - darüber spricht Sarah Egger, Geschäftsführerin des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Gestaltung: Alexandra Mantler Das jüdische Neujahrsfest, das heuer auf den 21./22. September fällt, ist hauptsächlich als Rosch ha Schana (Kopf des Jahres) bekannt. Doch es sind nicht nur Tage der Anfänge. Es sind ist auch Tage der Verhüllung, des Lärmblasens, ein Neumondfest. Auf dem Boden jüdischer Weisheit, Schriften und Traditionen macht sich Sarah Egger, Geschäftsführerin des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Gedanken für den Tag.


07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello


08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Mirjam Jessa. "Wenn ich recht für mich bin und guter Dinge..." (W. A. Mozart) Kunst und Wissenschaft vertragen sich wieder miteinander, den Weg weist die Quantenphysik. Sie erklärt vielleicht auch unsere Eingebungen, die Gleichzeitigkeit bestimmter Entwicklungen und Erkenntnisse und warum Mozart plötzlich so viel eingefallen ist. Und möglicherweise entschlüsselt sie auch den berühmten "Flow".


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Die Herausforderung der globalen Erwärmung. Die Meteorologin Helga Kromp-Kolb über Klimaforschung vor 50 Jahren, jetzt, und in der Zukunft. Teil 2: Die Erforschung des Treibhauseffekts Gestaltung: Thomas Thaler Im Rahmen von "Baujahr 67 - Zeitreise Wissenschaft" ist diese Woche eine der Ikonen der österreichischen Wissenschaft zu hören. Die Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb tritt als unermüdlich Mahnerin dafür ein, die Erkenntnisse ihrer Disziplin ernst zu nehmen. Sie fordert Umdenken und konkretes Handeln, um ein Entgleisen des Weltklimas zu verhindern. Begonnen hat alles mit ihrer Studienwahl im Jahr 1967. Helga Kromp-Kolb entschied sich damals für die Meteorologie in der Hoffnung, "viel Zeit im Freien" verbringen zu können. Diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Dafür wurde sie Umwelt- und Klimaforscherin und nahm in der Diskussion um die globale Erwärmung eine zentrale Rolle in Österreich ein. Bis heute arbeitet sie unermüdlich auf ein großes Ziel hin: Die Menschheit muss die größte kollektive Herausforderung ihrer Geschichte erfolgreich meistern.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Forschungsobjekt Ich

Erfahrungswissenschaft Oral History (2). Gestaltung: Ute Maurnböck Vor 50 Jahren wurde eine neue Ära der Geschichtsforschung durch die Gründung der US-amerikanischen Oral History Association wissenschaftlich anerkannt. Mit einem revolutionären Ansatz, der sich seit den 1930er und besonders den 1950er Jahren abgezeichnet hatte: Das Neue und Bahnbrechende dabei war die "Geschichte von unten" zu erzählen. Die Methode der Geschichtswissenschaft, also jene mündlich tradierte Geschichte, die ja eigentlich uralt ist, beschäftigt sich mit dem subjektiven Erleben und Umgang der eigenen Geschichte. Einfache Zeitzeug/innen wurden zum Forschungsmittelpunkt, ihre Erinnerungen waren gleichwertig mit jenen von Adeligen oder Vertreter/innen der herrschenden Gesellschaftsschichten. Zwangsarbeiter/innen im Nationalsozialismus, Überlebende von Naturkatastrophen, Vertreter/innen der Arbeiterklasse, der Frauengeschichte, von sozialen Minderheiten oder einfach der Alltagswelt sind ihre Protagonist/innen. Auch das Oral-History-Projekt der Österreichischen Mediathek, "MenschenLeben", lässt das Jahr 1967 lebendig werden. In persönlichen Erinnerungen erzählen Menschen von der Bedeutung dieses speziellen Jahres für sie. Die Methodik der Befragung hat sich seit ihren Anfängen weiterentwickelt. Kein Interview dauert unter 12 Stunden, die Art der Fragestellung hat sich methodisch verfeinert. Inzwischen ist die Oral History fix in der Geschichtswissenschaft angekommen, auch wenn nach wie vor Kritik daran geübt wird. Wenn es etwa heißt, dass heute schon einfache Interviews in der Geschichtsforschung als Oral History bezeichnet werden oder dass aus der Subjektivität der Erzählungen historische Zusammenhänge abgeleitet werden. Neben dem Wunsch nach einer demokratischen Geschichtsschreibung möchte die Oral History eines erreichen: das aus der Vergangenheit für die Zukunft gelernt wird.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Vom Wesen der Hülle

Verpackungen, Nutzen und Nebeneffekte (2). Gestaltung: Paul Lohberger Große Mengen Müll entstehen nur durch Verpackungen. Wie kann man sie vermeiden? Ohne Verpackung gäbe es weniger Müll, unsere Warenwelt wäre aber auch eine völlig andere. Zwar gibt es bereits kleine Läden, wo Lebensmittel wieder wie in alten Zeiten verkauft werden - die großen Handelsketten können solche Konzepte aber nicht adaptieren. Die gesamte Logistik wäre ohne Verpackung undenkbar, manche Produkte würden beim Transport kaputt. Mitunter macht aber auch die Verpackung erst das Produkt zu einem solchen; nicht zuletzt sind Verpackungen ein Wirtschaftsfaktor. In Schottland betrifft dies nicht nur die Herstellung von Whiskey, sondern auch die der schönen Verpackungen. Würden wir teuren Whiskey kaufen, wenn er in einer banalen Flasche zu uns kommt, ohne schön gestaltete Schachtel? Die Vermarktung von Zigaretten hängt stark an dem Image, das die Marke über die Verpackung transportiert. Aber auch natürliche Produkte werden künstlich verpackt: Bioäpfel werden auf einer Kartontasse in Klarsichtfolie eingeschweißt. Würden wir sie sonst nicht kaufen? Verpackungen werden aufwendig gestaltet und produziert. Der Aufwand scheint manchmal größer als der für das eigentliche Produkt. Mittlerweile arbeiten nicht nur kreative Designer, sondern auch Forscher an dieser Materie. Wenn Verpackungen zum Produkt gehören, gilt es, umweltverträgliche Materialen zu entwickeln, wie beispielsweise Plastikflaschen aus Biomasse.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die letzte "Diva assoluta" - Maria Callas (192

3 - 1977) Ein Portrait zum 40. Todestag (1). Gestaltung: Sabrina Adlbrecht "La Divina", die "Göttliche", wurde sie genannt, und eine Zeit lang galt sie sogar als berühmteste Frau der Welt - die Sopranistin Maria Callas. Ihre Triumphe feierte sie in den 1950er Jahren an den großen Opernhäusern der Welt, vor allem an der Mailänder Scala. "Die Callas", griechischer Herkunft und in Amerika geboren, war in mehrfacher Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung: Ihre Stimme umfasste in ihren besten Zeiten drei Oktaven. Derart universal angelegt, wurde sie allen drei Sopran-Kategorien gerecht, dem lyrischen, dem dramatischen ebenso wie dem Koloratur-Fach und sprengte damit die traditionellen Kategorien des Opernrepertoires. Dazu kam ein enormes schauspielerisches Talent: Starke Emotionen stellte die Callas nicht nur dar, es entstand vielmehr der Eindruck, sie würde diese tatsächlich durchleben. Dadurch wurden tragische Heldinnen wie die "Violetta" aus Verdis "La Traviata", Bellinis "Norma", Puccinis "Tosca" und Cherubinis "Medea" zu glaubwürdigen Figuren. Für die Sängerin hatten sie geradezu existentielle Bedeutung. Der Musik ordnete die Callas von Anfang an alles kompromisslos unter. Bei ihr gab es nichts Halbherziges, kein Mittelmaß und keine Routine. Als gnadenlose Perfektionistin selten mit sich zufrieden, konnte sie unprofessionelles Verhalten anderer nicht ausstehen. All das hat wohl auch den Umgang mit ihr schwierig gemacht und ihr letztlich den Ruf einer Diva im negativen Sinn eingebracht. Außerdem entsprachen starke Frauen wie sie in der Nachkriegszeit einfach nicht dem weiblichen Ideal. Jedenfalls wurde Maria Callas wie kein anderer Bühnen- und Filmstar der Zeit angefeindet. Sie galt als egozentrisch, jähzornig und unberechenbar. Zu diesem Bild trugen ganz wesentlich die Medien bei: Aufsehen erregende Absagen, Prozesse, Rivalitäten und vor allem das Privatleben der Sängerin standen immer mehr im Mittelpunkt. Als sie eine Liaison mit dem griechischen Reeder Aristoteles Onassis einging, war es längst nicht mehr die Opern-, sondern die Jetset-Diva, über die genüsslich berichtet wurde. Als die sich und andere Fordernde und oft Überfordernde stimmliche Probleme bekam, trat sie nicht mehr auf. Ende der 60er Jahre war ihre Karriere zu Ende. Maria Callas starb am 16. September 1977 in Paris an Herzversagen. Sie wurde nur dreiundfünfzig Jahre alt.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Christoph Wagner-Trenkwitz. Der Grandseigneur: Paul Schöffler zum 120. Geburtstag. Ausschnitte aus Werken von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Richard Wagner, Richard Strauss u.a.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Eine Tote". Erzählung von Rainer Maria Rilke. Es liest Helmut Berger. Gestaltung: Edith Vukan Gaudolf weiß um sein nahes Ende. Der Husten wird stärker, die Leiden nehmen zu. Gerade deshalb muss er einem Freund von einer Begebenheit erzählen, die zwar schon über ein Jahr zurückliegt, ihn aber nicht mehr loslässt. Damals - er war auf Kur und ahnte von seiner Krankheit noch nichts - fiel ihm bei seinen Spaziergängen ein seltsames Mädchen auf, und obwohl es ihn bei jeder Begegnung schauderte, suchte er die Nähe dieses sonderbaren Wesens.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Gustav Danzinger.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Herbstgold-Festival 2017

Haydn Philharmonie, Dirigent und Oboe: François Leleux. Joseph Haydn: Symphonie f-Moll Hob. I/49, "La Passione" * Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu Coriolan op. 62 * Joseph Haydn: Konzert für Oboe und Orchester C-Dur Hob. VIIg/C1 * Franz Schubert: Symphonie Nr. 4 c-Moll D 417, "Tragische" (aufgenommen am 13. September im Haydnsaal des Schlosses Esterhazy). Präsentation: Gerhard Krammer


15.30 Uhr

 

 

Moment - Leben heute

Während koschere Lebensmittel für gläubige Juden streng kontrolliert werden, gilt das für Halal-Lebensmittel für Muslime nur bedingt. Über Etikettenfragen und dubiose Geldflüsse am boomenden Markt für religiös kontrollierte Nahrungsmittel. Religiöse Speisevorschriften haben Juden wie Muslime. Was koscher ist, ist detailliert geregelt. Was halal ist, indes nicht. Es gibt keine einheitliche Norm - auch wenn das halal-Komitee im Normungsinstitut "Austrian Standards" eine solche schaffen wollte. Die stark wachsende Zahl der Muslime macht halal zu einem riesigen Markt. Die Muslime vertrauen auf entsprechende halal-Zertifizierungen. Doch nicht überall wo halal drauf steht, ist auch halal drin. Doch weit gefährlicher als ein falsches Label ist das Geld, das mit den Zertifizierungen verdient wird und radikal-islamistischen Gruppierungen wie der Muslimbruderschaft zugute kommt. Denn halal ist Teil der Scharia, des islamischen Rechtssystems, und damit des politischen Islam. Mit Speisevorschriften lässt sich gutes Geld verdienen - ob bei gläubigen Juden oder Muslimen, wobei sich die Vorschriften durchaus überschneiden. Gestaltung: Alexander Musik Moderation und Redaktion: Xaver Forthuber


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Radio für Kinder

Von Tiernamen und Pflanzen: Ein Marsch für Gänseblümchen! Rudi und Kater schütteln die Köpfe. Sie stellen fest, dass Zweibeiner doch sehr einfallslose Wesen sind. Einerseits können Sie Kühlschränke öffnen und fliegen zum Mond, doch andererseits sind sie damit überfordert, Pflanzennamen zu erfinden. Sie benennen einfach alles nach Tieren! Zum Beispiel nach Hähnen, Gänsen oder Löwen. Der Kater vermutet, dass sie das deshalb machen, weil sie so Salat und Fleisch auf einmal erledigen können. Der Radiohund ist sich da nicht so sicher und besucht seinen Freund, den Direktor des Botanischen Gartens der Universität Wien, Michael Kiehn. Der weiß bestimmt, was es mit den Federviehblumen auf sich hat und ob Gänseblümchen im Garten auch so viel schnattern. Gestaltung: Kathrin Wimmer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

Der Wortwanderer. Porträt des Grenzverlegers Lojze Wieser. Von Nikolaus Scholz Alois. Mit diesem Vornamen steht er bis heute in allen Dokumenten. Schriftlich. In seiner Jugend wurde er Lojzi gerufen, mit einem stimmhaften "s". Lojze Wieser, der 1954 in Klagenfurt geborene, slowenisch-sprachige Buchverleger und Autor, ist ein Grenzgänger zwischen Mitteleuropa und dem europäischen Osten. Er ist in Kärnten aufgewachsen, in jenem österreichischen Bundesland, in dem Slowenisch-sprechende Menschen oft deutsche Namen tragen und Deutschsprechende slowenische. 1987, vor 30 Jahren, startete Lojze Wieser seinen gleichnamigen Verlag mit dem programmatischen Ziel, unbekannte Literatur aus Slowenien, und anderen Ländern Ost- und Mitteleuropas in deutscher Übersetzung herauszugeben. Eine vielstimmige Welt hatte er im Sinn gehabt, und so begab er sich auf eine abenteuerliche Berg- und Talfahrt in ein bis dahin nahezu unbekanntes Terrain, die ihn mehr als einmal an den Rand des finanziellen Ruins brachte. Doch selbst Morddrohungen, Briefbomben und Subventionsabsagen vermochten es nicht, die literarischen Extravaganzen von Lojze Wieser zu stoppen. Und so erschienen in den vergangenen drei Jahrzehnten an die 900 Bücher, viele davon literarische Kleinodien, die ohne den leidenschaftlichen Verleger wahrscheinlich nie den Weg in die Welt gefunden hätten.


16.45 Uhr

 

 

Heimspiel

Die Woche im RadioKulturhaus


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp. Entfrostete Geigen. Aktuelle CDs aus Finnland, mit Frigg, der Hyväluoma Group und dem Tango-Sänger Nikolai Blad.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Über das Verhältnis von Staat und Gesellschaft. Mit Peter Becker, Professor für Österreichische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert an der Universität Wien. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Staatlichkeit beeinflusst Denken und Handeln der Bürger. Staatliche Forderungen, Leistungen und Zumutungen wirken sich auf die Lebensentwürfe und Chancengleichheit der einzelnen Menschen aus. Der Staat erzielt also Wirkungen mit seinem Bildungs-, Fürsorge- und Kontrollapparat. In Österreich, wie überall auch, haben verschiedene Formen von Staatlichkeit im Laufe der Zeit auf die Gesellschaft eingewirkt und sie verändert - zugleich forderte eine sich verändernde Gesellschaft auch immer wieder staatliche Veränderungen. Diese wechselseitige Beziehung lässt sich bereits seit den Habsburgern nachverfolgen: Die Monarchie scheiterte als Staat, weil sie nicht genug Integrationspotential innehatte. Doch ihre Rechtsordnung, ihre Verfassung und Behördenkultur prägte die nachfolgenden Staatssysteme. In der Ersten Republik wird das Parteibuch ein wichtiges Kriterium für die soziale Zugehörigkeit. Nach den Erfahrungen mit dem Faschismus und dem Leben unter Besatzungsmächten stehen im Österreich der Zweiten Republik der Sozialstaat und die Sozialpartnerschaft im Zentrum der Staatlichkeit. Zugleich findet der Schriftsteller Thomas Bernhard harte Worte über den Bürger der Zweiten Republik: "Wenn wir Menschen sehen, sehen wir nur Staatsmenschen, Staatsdiener, wie ganz richtig gesagt wird, keine natürlichen Menschen sehen wir, sondern durch und durch unnatürlich gewordene Staatsmenschen als Staatsdiener, die ihr ganzes Leben dem Staat dienen und also ihr ganzes Leben der Unnatur dienen". Die heutige Mitgliedschaft in der Europäischen Union und das Subsidiaritätsprinzip verändert wiederum das Verständnis vom Staat - und wirft Fragen für die Zukunft des traditionellen Staates auf.


18.00 Uhr

 

 

Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Vor der Nationalratswahl begeben wir uns in verschiedene österreichische Regionen, um zu ergründen, mit welchen Schwierigkeiten und Sorgen die Bevölkerung zu kämpfen hat und was sie bewegt. - Gestaltung: Barbara Gansfuss und Astrid Plank Das mittlere und südliche Burgenland und Teile der Steiermark sind von starker Abwanderung gekennzeichnet. Vor allem zieht es junge Frauen weg: Auf der Suche nach Ausbildung und Berufschancen siedeln sie ab und kommen oft nicht mehr zurück. Fehlende Arbeitsplätze, lange Arbeitswege, mangelnde Kinderbetreuung in der Heimatregion lassen den urbanen Raum attraktiver erscheinen. In der Folge dünnt das Land noch mehr aus. Die Landflucht ist weiblich - ein Lokalaugenschein.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

Wie der Mensch versucht, sein Gehirn zu verstehen Von Juliane Nagiller 1967 veröffentlichten Roger Sperry und Michael Gazzaniga das Ergebnis ihres "Split Brain Experiments": Die rechte und linke Gehirnhälfte erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Dies konnten die beiden Wissenschaftler zeigen, nachdem sie bei Epilepsie-Patienten die Hauptverbindungen zwischen ihren Gehirnhemisphären unterbrochen hatten. - Heute lassen sich die Funktionen spezieller Hirnareale mit bildgebenden Verfahren wie der Kernspintomografie non-invasiv und wesentlich präziser kartieren. Dennoch wird das menschliche Gehirn - diese etwas mehr als ein Kilogramm schwere, weiche, graue Masse - längst noch nicht verstanden. Es ist das komplexeste System, das die Menschheit erforscht, in dem 100 Milliarden Nervenzellen über 100 Billionen Kontaktstellen Signale austauschen. Dieses neuronale Netz- und Feuerwerk reguliert unsere Körperfunktionen, steuert unsere Wahrnehmung, lässt uns denken, dosiert unsere Gefühle, archiviert und sortiert unsere Erinnerungen, formt unser Bewusstsein. Auf welche Weise genau, das müssen Forscher/innen aus den Neurowissenschaften, der experimentellen Psychologie, der Biologie, Genetik, Medizin und Informatik noch klären. Ob sich der Erfolg durch das "Human-Brain-Project", ein milliardenschweres EU-Flaggschiffprojekt, schneller bzw. überhaupt einstellen wird, bezweifeln allerdings einige Forscher. Ihr Argument: Das Informationsverarbeitungsmodell des Gehirns in einem Supercomputer nachzubauen und zu simulieren, sei nicht zielführend - weil unmöglich.


19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Baujahr 67 - Eine Ö1 Zeitreise. Werke aus 1967: Von Italien über Frankreich nach England. Gestaltung: Nina Polaschegg In der dritten von vier Zeitreisen zum Thema 1967 begeben wir uns von Italien über Frankreich nach England. Wieder wird ausschließlich Musik zu hören sein, die 1967 entstanden ist. Kompositionen, aber auch IMprovisationen ganz unterschiedlicher stilistischer und ästhetischer Ansätze, die zeigen, wie vielfältig udn unterschiedlich zeitgenössisches Kunstschaffen auch in der Blütezeit der sogenannten Nachkriegsavantgarde war. Erklingen wird unter anderem Musik von Sciacitno Scelsi, Bruno Maderna, Nuova Consonanza und AMM, aber auch von Beatriz Fereyra oder Benjamin Britten.


21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.



22.00 Uhr

 

 

Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Forschungsobjekt Ich. Erfahrungswissenschaft Oral History (2). Gestaltung: Ute Maurnböck Vom Wesen der Hülle. Verpackungen, Nutzen und Nebeneffekte (2). Gestaltung: Paul Lohberger Die letzte "Diva assoluta" - Maria Callas (1923 - 1977). Ein Portrait zum 40. Todestag (2). Gestaltung: Sabrina Adlbrecht


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Klangspuren 2017. Tirol-Debüt eines musikalischen Kollektivs aus Graz. Gestaltung: Patrizia Jilg Das in Graz ansässige Schallfeld Ensemble zeichnet sich durch sorgfältig erarbeitete Interpretationen in bester Klangkultur aus und pflegt insbesondere ein Repertoire mit Einsatz von Elektronik. Das Programm ihres Tirol-Debüts wurde weitgehend vom Schallfeld Ensemble selbst kuratiert und präsentiert drei Komponistinnen und zwei Komponisten, die das Kollektiv besonders schätzt.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten