Jetzt läuft auf Ö1:

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Mind the Gap". Brigitte Schwens-Harrant, Feuilletonchefin der Wochenzeitung "Die Furche" und Buchautorin, geht wichtigen Fragen nach, etwa wie Gerechtigkeit in Form von gegenseitiger Anerkennung gelingen kann. - Gestaltung: Alexandra Mantler 2001 rief die UNESCO den Welttag der kulturellen Vielfalt aus, der am 21. Mai begangen wird. Die Rede von der Diversität hat ihren Ursprung in der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, die sich gegen den Rassismus richtete. Seither wurden europaweit Maßnahmen für Gleichbehandlung und gegen Diskriminierung eingeführt, doch der Diskurs verschiebt sich allmählich. Das berechtigte Hinterfragen traditioneller Geschlechterrollen wird als "Genderideologie" beschimpft, der Ruf nach einer "Leitkultur" verstummt nicht und "Identität" wird gegen andere eingesetzt, mit enormen politischen, ökonomischen und sozialen Folgen. Menschen sind verschieden, brauchen aber offensichtlich auch kollektive Identitäten. Die katholische Theologin und Germanistin Brigitte Schwens-Harrant geht wichtigen Fragen nach: Wie bringe ich Vorstellungen des Fremden und Anderen hervor? Wie gehe ich mit diesem "Fremden" und "Anderen" um? Wie gelingt gegenseitige Anerkennung, eine Haltung der Gerechtigkeit? "Ich weiß, ich verlange Unmögliches", schrieb der Bürgerrechtler James Baldwin 1963. "Doch in unserer Zeit, wie in jeder Zeit, ist das Unmögliche das Mindeste, was man verlangen kann".


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Mehlschwalbe, Mauersegler, Haussperling. Ferdinand Schmeller von der Wiener Umweltschutzabteilung spricht über die Gebäudebrüter der Großstadt. Teil 3: Nestbau an der Fassade Gestaltung: Renate Pliem Sie nisten versteckt in Mauerritzen, in unbenutzten Kaminen, unter Dachvorsprüngen: die Gebäudebrüter Wiens. Es sind Mauersegler, Mehlschwalben, Haussperlinge, Dohlen, Turmfalken oder Hausrotschwänze, die das "Flugleben" der Großstadt bunt und lebendig machen. Diese Vögel sind - wie auch ihre Brutplätze - nach dem Naturschutzgesetz geschützt, im Gegensatz zu den Tauben, die für das schlechte Image der Vögel an und in Gebäuden gesorgt haben. Der Mauersegler ist ein "Flugkünstler", der mit hoher Geschwindigkeit in sein Nest hinter Mauerritzen oder in Hohlräumen zischt. Genauso wie die Mehlschwalbe fängt er seine Beute im Flug und verbringt sehr viel Zeit in der Luft. Die Mehlschwalbe baut kunstvolle Nester aus Lehm, aus Tausenden Kügelchen. Mit jedem Kügelchen fliegt der Vogel einzeln zum Nistplatz. "Man kann nur etwas schützen, wenn man weiß, wo es ist", sagt der Landschaftsökologe Ferdinand Schmeller. Er arbeitet bei der Wiener Umweltschutzabteilung MA 22 und sammelt Daten über die Gebäudebrüter Wiens - Vögel wie Fledermäuse. Dabei setzt er auf einen Citizen-Science-Ansatz: Die Bevölkerung wird aufgerufen, Brutplätze von Mauersegler Co zu melden. Außerdem kann man seit kurzem eine Plakette am Haus anbringen, die auf die "geflügelten Bewohner" hinweist. Ein Problem für die Gebäudebrüter Wiens sind Sanierungen und Dachbodenausbauten. Da die Vögel immer denselben Brutplatz nutzen, ist es wichtig, Arbeiten am Gebäude außerhalb der Brutsaison zu beginnen und dann Ersatzbrutplätze in Nistkästen etc. in der Nähe zu schaffen, damit die Vögel später zurückkehren können.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Wie viele Regeln braucht der Mensch?

Sinn und Unsinn von Vorschriften (3). Gestaltung: Daphne Hruby "Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen". Diese Einschätzung traf der römische Historiker Tacitus schon um das Jahr 100 herum. Auch heute beobachten viele, einen regelrechten Verordnungswahn um sich greifen. Für jede noch so kleine soziale Interaktion braucht es neuerdings eine Vorschrift - so ihre Kritik. Und tatsächlich werden laufend Regeln für das gesellschaftliche Miteinander erlassen. Das Essverbot, das seit 2019 in allen Wiener U-Bahnen gilt, ist nur ein Exempel dafür. Manche Regeln haben durchaus Sinn, andere wieder orientieren sich bloß am gesellschaftspolitischen Stimmungsbarometer. Mit der zunehmenden Verregelung des Alltags steht Österreich keineswegs alleine da. In Singapur darf man seit 1992 keinen Kaugummi mehr kauen. Die USA gelten überhaupt als Mekka für Vorschriftsfanatiker. In der Stadt Kennesaw sind die Menschen beispielsweise gesetzlich verpflichtet eine Waffe zu besitzen. Jeder Zeit und Gesellschaft ihre Regeln des Zusammenlebens. Transportiert werden diese über die Erziehung - sei es nun im familiären Rahmen oder in Bildungseinrichtungen - und das soziale Umfeld. Konventionen sind dabei keineswegs in Stein gemeißelt - das gilt auch für ihre Tragweite. Das Richtschnurkorsett wird teils schon im Säuglingsalter übergestreift. Die Bücherregale biegen sich unter Ratgebern mit Titeln wie "Zehn Regeln zum Wunderkind". Andere wieder lassen ihrem Nachwuchs so ziemlich alles durchgehen - im Fachjargon Laissez-faire-Erziehung genannt. Gesellschaften, die einem besonders restriktiven Regelkatalog unterworfen sind, eignen sich als perfekter Nährboden extremistischen Gedankenguts. Gleichzeitig werfen Gemeinschaften, die von sich behaupten mit gängigen Hierarchien oder Regeln zu brechen, diesen Grundsatz teils recht schnell über Bord - wie die Entwicklung diverser Sekten vor Augen führt. Die persönliche Freiheit und das kollektive Bedürfnis nach Prosperität und Sicherheit, können teils in heftigen Widerspruch geraten. Aber würden wir uns ohne Gesetze wirklich alle die Köpfe einschlagen? Eine Studie der MedUni Wien ergab, dass sich Personen auch ohne vorgegebene Regeln großteils sozial verhalten und untereinander einen eigenen Verhaltenskodex entwickeln. Andererseits haben Untersuchungen wie das "Milgram-Experiment" gezeigt, dass Menschen unter gewissen Bedingungen auch recht schnell bereit sind, anderen Leid zuzufügen - vorausgesetzt sie erhalten den Befehl beziehungsweise glauben sich damit an die geltenden rechtlichen wie ethischen Normen zu halten. Überall wo Menschen zusammentreffen, entwickeln sie bestimmte Spielregeln - sei es nun die Sitte am Arbeitsplatz oder der Putzplan in einer Wohngemeinschaft. Woher kommt das Bedürfnis nach Regeln? Welchen Nutzen haben Gesetze, Verordnungen und Konventionen? Und was bedeutet es für das ethische Miteinander, wenn man plötzlich für jede Interaktion eine Vorschrift braucht?


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Ich kenne die Welt nur, wenn ich schreibe

Der Romancier und Journalist Joseph Roth (3). Gestaltung: Sabrina Adlbrecht Mit ihm verbinden Literaturinteressierte zunächst wohl die Romane "Radetzkymarsch" und "Die Kapuzinergruft" - beides Abgesänge auf die Habsburgermonarchie, deren Kultur und Gesellschaft: Joseph Roth. Seinen Zeitgenossen war der 1894 in Brody, Galizien, geborene und 1914 nach Wien übersiedelte Schriftsteller aber vor allem als Journalist bekannt, der in der Zwischenkriegszeit Reportagen, Essays und feuilletonistische Arbeiten für verschiedene deutschsprachige Zeitungen verfasste. Auf beiden Gebieten erwies sich Roth als Meister der Beobachtung und Beschreibung, als ein sensibler, leidenschaftlich-subjektiver, aber - oder gerade deswegen - äußerst präziser Porträtist seiner Zeit. Engagiert, wortgewaltig und weitsichtig, haben seine Arbeiten bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Was Joseph Roth ebenso charakterisiert, ist seine Widersprüchlichkeit. Kaum ein anderer Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, das wurde mehrfach angemerkt, habe seine Biographie und seine Haltung zur Welt so geschickt immer wieder neu erfunden wie er. Aus Kummer über die unheilbare Geisteskrankheit seiner Frau wurde Alkohol schon früh zu seinem ständigen Begleiter; überhaupt war Roths Leben von Verlust und Abschied geprägt: Mit dem Untergang der Donaumonarchie hatte er seine politische Heimat verloren; die jüdische Kultur, wesentlicher Teil seiner Identität, wurde von den Nationalsozialisten in die Emigration getrieben; Roth war einer, der früh und eindringlich vor deren verheerender Ideologie gewarnt hatte - und zwar schon in seinem ersten, 1923 erschienenen, jedoch unvollendet gebliebenen Fortsetzungsroman "Das Spinnennetz", der in der Wiener "Arbeiterzeitung" abgedruckt wurde. Schauplatz des Romans ist Berlin. Dorthin war der Autor - der Arbeit wegen - 1920 übersiedelt, kurz nach Gründung der NSDAP in Deutschland. 1933 ging Joseph Roth ins Pariser Exil. Von dort aus unternahm er Reisen, u.a. in die Niederlande, nach Österreich und nach Polen; im Unterschied zu vielen anderen emigrierten Schriftstellern, gelang es ihm, weiterhin zu publizieren. In seinen letzten Lebensjahren verschlechterten sich allerdings Roths finanzielle und gesundheitliche Situation dramatisch. Der unbändige Trinker, schreibende Nomade und Mann ohne Interesse an einem "bürgerlichen Fundament" starb am 27. Mai 1939 in einem Pariser Armenspital. Neben einem umfangreichen journalistischen Werk hat Joseph Roth Weltliteratur hinterlassen - Bücher wie "Hiob", "Tarabas", die "Flucht ohne Ende", die "Geschichte von der 1002. Nacht" und die "Legende vom heiligen Trinker". Sein kurzes, nur fünfundvierzig Jahre dauerndes Leben war wild, leidenschaftlich und durchsetzt von Brüchen wie das Jahrhundert, in dem er lebte.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - And the winner is ...

Musikpreise quer durch die Genres (3). Gestaltung: Paul Lohberger Der deutsche Musikpreis Echo wird gerade neu konzipiert. Denn in der Kategorie Pop kam es 2018 zu einer umstrittenen Auszeichnung. Als Branchenevent konzipiert, orientierte sich die Auszeichnung primär an Verkaufszahlen. So kam ein Rap Duo mit hasserfüllten Texten zum Zug, was viele als Entwertung von Preis und Veranstaltung empfanden. Prominente Künstlerinnen und Künstler gaben ihre Preise zurück, darunter Popacts ebenso wie der Dirigent Christian Thielemann - der Musikpreis Echo wurde spartenübergreifend vergeben. So trafen Genres aufeinander, die sonst wenig Berührungspunkte hatten. Das könnte spannend sein, birgt aber auch in Österreich Konfliktpotenzial. Hier will die Songwriterin Soap Skin nicht erscheinen, ihr Album ist in derselben Kategorie nominiert wie der Volks-Rocker Andreas Gabalier - inhaltlich stehen sie sich diametral entgegen. Muss der Amadeus nun auch neu konzipiert werden? Im klassischen Bereich haben Wettbewerbe eine klar definierte Rolle in den Karrieren der Musizierenden. Im Pop sind Sinn und Nutzen nicht so klar, auch die Methoden zur Bewertung sind sehr unterschiedlich. Wie es den Nominierten und Prämierten damit geht, ist ebenso Thema wie die Wirkung einer Auszeichnung. Dass Musikpreise wichtig sind, zeigt sich am Beispiel der österreichischen Jazz Szene. Beklagt wird, dass nach 2009 der Hans-Koller-Preis mangels Sponsoren abgeschafft wurde. Hier soll Ersatz geschaffen werden.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Stefanie Maderthaner. Henriette Renié: Trio für Harfe, Violine und Violoncello (Xavier de Maistre, Ingolf Turban, Wen Sinn Yang) Die 1875 geborene Henriette Gabrielle Marie Sophie Renié rückte das Instrument Harfe in ein völlig neues Licht: Durch ihre Leidenschaft als virtuose Harfenistin und Komponistin inspirierte sie viele Komponisten, vor allem die späteren Impressionisten, zu neuen Werken für dieses Instrument. Henriette Renié kam aus einem Künstlerhaushalt, ihr Vater war Sänger und Maler. Sie besuchte schon mit zehn Jahren das Pariser Konservatorium. Als 13-Jährige wurde sie die jüngste Studentin der Kompositionsklasse von Théodore Dubois. Ihr Trio für Harfe, Violine und Cello schrieb sie in den 1930er Jahren, musikalisch noch tief verwurzelt in der französischen, oft schwebend-eleganten Spätromantik. Eine Zeit, in der sie groß geworden war und aus der sie musikalisch schöpfen konnte, mit der sie sich identifizierte.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Löwenchor. Novellen" von György Dragomán. Aus dem Ungarischen von Timea Tankó und Terézia Mora. Es liest Irina Wanka. Gestaltung: Gudrun Hamböck Seit ihre Mutter einen schrecklichen Unfall hatte, kocht die zehnjährige Erzählerin ihrem Vater die Suppe. Eine Fleischsuppe soll es das nächste Mal sein, denn da kommt Mutter aus dem Krankenhaus zurück. Sie ist nicht gestorben, wie er ihr damals erzählt hat. Das Huhn für die Suppe soll Tante Olga besorgen. Jene Tante, die - laut Vater - der Mutter "die Flausen in den Kopf gesetzt hat" Chanson-Sängerin zu werden und für das Unglück verantwortlich sei. In seinem Band "Löwenchor" erzählt György Dragomán Geschichten über die Macht der Musik. Über sadistischen Drill, gescheiterte Karrieren, leidenschaftliche Fans, Glück und Qual von Musikerexistenzen und die Frage, ob Musik eigentlich glücklich oder unglücklich macht. György Dragomán, 1973 in Siebenbürgen geboren, übersiedelte 1988 mit seinen Eltern nach Ungarn. Er promovierte über Samuel Beckett, übersetzte aus dem Englischen und arbeitete als Webdesigner. Seine Romane "Der weiße König" (2005) und "Der Scheiterhaufen" (2015) waren große internationale Erfolge.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Daniela Knaller. Stefan Stroissnig mit Schuberts Sonate D 960. Den Wiener Pianisten Stefan Stroissnig begleitet die letzte Schubertsonate B-Dur D960 schon auf viele Konzertreisen in vielen Teilen der Welt. So hat er sich nun entschlossen, die Sonate bei paladino music auf einem neuen Album zu veröffentlichen: "Obwohl es bereits eine große Zahl von Aufnahmen dieser Sonate gibt, haben neue Aufnahmen - so denke ich - nach wie vor ihre Berechtigung [.... Das manifestiert sich in diesem Werk vor allem schon im ersten Satz "Molto moderato", bei dem von diversen Interpreten verschiedenste Tempi gewählt werden und dieser allein schon dadurch unterschiedliche Aussagen und Bedeutungen bekommt." Vollendet im August 1828, in seinen letzten Lebensmonaten, spricht hier der ureigene, tief persönliche Ton des Komponisten vielleicht am klarsten.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

City of Birmingham Symphony Orchestra, Dirigent: John Wilson; CBSO Chorus; Bo?idar Smiljanic, Bariton. Aaron Copland: Appalachian Spring Suite(Ausschnitt) * Samuel Barber: Konzert für Violine und Orchester op. 14 * William Walton: Belshazzar's Feast (aufgenommen am 6. April in der Symphony Hall, Birmingham). Präsentation: Peter Kislinger


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Schmalfilm-Erinnerungen im Rahmen von "eumigFlimmern" Geschichte(n) von Super8-Hobbyfilmern und einem fast vergessenen, österreichischen Großunternehmen Der erste Urlaub in Jesolo und das Eislaufen mit den Kindern im Faschingskostüm, die Feuerwehr bei einer Brandschutz-Übung und der stolze Kameraschwenk über das eigene Firmengelände: In den 1960er und 70er Jahren wurde so ziemlich alles auf Super8-Film festgehalten, was den österreichischen Alltag ausgemacht hat. Die meisten dieser filmischen Dokumente wurden jedoch seit Jahrzehnten auf keine Leinwand mehr projiziert. Dabei haben viele noch einen alten Projektor zu Hause. Wahrscheinlich sogar von der österreichischen Firma "eumig" - einst Weltspitze in der Produktion von Filmausrüstung für den Heimbedarf. Zum 100jährigen Jubiläum werden nun auf 100 Projektoren ebenso viele Schmalfilme gezeigt, die zwischen 1955 und 1985 von BürgerInnen und Vereinen in und um Wiener Neudorf gedreht worden sind. Dort, wo sich einst die "eumig"-Firmenzentrale befunden hat. Gestaltung: Dominique Gromes Moment-Echo: Nadja Kwapil Wort der Woche: Elisabeth Stecker


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Spricht hier jemand Latein? Salve! Elias begrüßt Rudi auf Latein, in einer Sprache von der Rudi gehört hat, dass sie "tot" sei. Leben und sterben also auch Sprachen, fragt sich der Radiohund. Wer hat früher Latein gesprochen und warum lernen Zweibeiner heute noch diese Sprache? Anders als bei Italienisch oder Englisch können sie damit nicht im Urlaub nach dem Weg fragen oder ein Eis kaufen. Rudi unterhält sich mit der Schülerin Antonia Hotter, dem Lateinlehrer Elias Ledermann und Katharina-Maria Schön von der Universität Wien über ihre Faszination für Latein. Katharina-Maria Schön, Altphilologin an der Universität Wien: "Mehr als 2000 Jahre ist es her, dass Menschen Latein gesprochen und geschrieben haben. Das ist also schon eine gewaltige Zeit her, aber Latein war viel länger wichtig. Bis ins späte Mittelalter war Latein die Sprache, mit der man sich verständigt hat - auch über Landesgrenzen hinweg. Ein Mensch aus dem heutigen Frankreich und einer aus dem heutigen Italien, die konnten sich mit Latein verständigen." Gestaltung: Johanna Steiner


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Praxis - Religion und Gesellschaft


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16.40 Uhr

 

 

Das Ö1 Gesundheitsmagazin


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Zur Geschichte der Wiener Staatsoper. Mit Oliver Rathkolb, Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Die Geschichte der Oper in Wien geht zurück bis ins 17. Jahrhundert. Damals dienten Opernaufführungen dem Kaiserhaus als fantasievolle und prächtige Machtdemonstration und Herrschaftslegitimation. Opernaufführungen gab es beispielsweise zu Geburtstagen des Kaisers und der Kaiserin. Nicht selten standen auch Mitglieder des Kaiserhauses und des Hofadels selbst auf der Bühne. Erst im Laufe des 19. Jahrhunderts kam auch die bürgerliche Schicht in den Genuss von Opernaufführungen. Mit der Eröffnung der Staatsoper am 25. Mai 1869, entworfen von den Architekten August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll, erhielt Wien einen der weltweit pachtvollsten Aufführungsorte. Zu Eröffnung spielte man Mozarts "Don Giovanni", im Publikum saß auch Kaiser Franz Joseph. Während des Nationalsozialismus wurden jüdische Künstlerinnen und Künstler brutal vertrieben, die Wiener Staatsoper verkam zum faschistischen Propagandainstrument. Ein Bombenangriff zerstörte schließlich im Jahr 1945 das Gebäude. Erst zehn Jahre später, im November 1955, kam es zur Wiedereröffnung. Karl Böhm dirigierte Beethovens Fidelio - mit Übertragungen in die ganze Welt. 300 Millionen Rundfunkhörer und mehrere Millionen Fernsehteilnehmer erlebten diese symbolträchtige Aufführung, die zugleich für einen Neustart der österreichischen Nation stand.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama-Mittwochsrunde

Diskussion zu einem aktuellen Thema


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Über Sex in neoliberalen Zeiten "Fear of a better option", die Angst, sich zu binden, weil man dann die nächstbessere Option verpassen könnte - dieses Phänomen scheint heute weit verbreitet und hat im Englischen sogar schon ein trendiges Akronym bekommen. Wer unter "Fobo" leidet, legt es beim Sex eher konsumorientiert an: Ist mein aktuelles Partnermodell veraltet, wird es ausgetauscht und upgedatet. In einer digitalisierten, vernetzten Gesellschaft findet die Partnersuche auf Online-Marktplätzen statt, auf denen Sex und Liebe zu einem Konsumgut geworden sind. Und auch hier gelten die Regeln des Neoliberalismus: Die Menschen sind auf dem Markt, sie sind schwer zu kriegen, leicht zu haben, verbraucht, billig, müssen an sich arbeiten, um die Nachfrage zu steigern. Wie hat der Neoliberalismus also unser Liebesleben verändert? Steht die romantische Beziehung vor dem aus? Und wer hat von diesen Entwicklungen, diesem offenen Klima profitiert?


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19.30 Uhr

 

 

Alte Musik - neu interpretiert

präsentiert von Colin Mason. "Ce moys de mai" Im weltlichen Gesangsrepertoire des 14. und 15. Jahrhunderts wird keinem anderen Jahresmonat so viel Aufmerksamkeit geschenkt wie dem "Wonnemonat" Mai. Komponisten der Ars nova, der Ars subtilior, des italienischen Trecento und der burgundischen Schule haben uns ein reiches Repertoire an fröhlichen, aber auch wehmütigen Stücken hinterlassen, die zum Teil den Liebesmonat preisen, aber auch die Plagen der unerwiderten frischen Liebe beklagen. Der Titel unseres Programms, "In diesem Monat Mai", entstammt einem der populärsten Chansons des franko-flämischen Großmeisters Guillaume Dufay (1397-1474).


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21.00 Uhr

 

 

Salzburger Nachtstudio

Krisenintervention aus Sicht der Existenzanalyse. Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Krisen lösen bei vielen Menschen Ängste aus. Immer mehr Patienten leiden unter Erschöpfungsdepression, Angstattacken, traumatischen Belastungsstörungen. Manche von ihnen suchen eine psychotherapeutische Praxis auf. Die therapeutische Arbeit selbst kann strukturelle Probleme nicht lösen. Sie kann aber Klienten und Klientinnen darin unterstützen, mit schwierigen Situationen in ihrem Interesse besser umgehen zu lernen. Die Vertreter der Logotherapie und Existenzanalyse richten in ihrer Arbeit den Fokus auf das Sinnerleben ihrer Klienten. In der Tradition von Viktor Frankl sind Kohärenzerfahrung und Ressourcen orientiertes Arbeiten Strategien, die psychologisch die Widerstandskraft eines Menschen stärken. Sie helfen, trotz widriger Umstände Krisen zu bewältigen und ein sinnerfülltes Leben zu gestalten. Am 5. Internationalen Kongress der Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse diskutieren Alfried Längle, Christoph Kolbe, die Logotherapeutin Karin Steinert und die Wiener Lehrtherapeutin Susanne Pointner die Psychodynamik im Umgang mit Machtstrukturen.


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Wie viele Regeln braucht der Mensch? Sinn und Unsinn von Vorschriften (3). Gestaltung: Daphne Hruby Ich kenne die Welt nur, wenn ich schreibe, Der Romancier und Journalist Joseph Roth (3). Gestaltung: Sabrina Adlbrecht And the winner is ... Musikpreise quer durch die Genres (3). Gestaltung: Paul Lohberger


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Magazin. Gestaltung: Heinrich Deisl Jeden Mittwoch präsentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuveröffentlichungen.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Aimie Rehburg Musikauswahl: Friederike Raderer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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