Jetzt läuft auf Ö1:

Kulturjournal

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Nicht mitzuhassen" - Sechs Frauen der griechischen Tragödie und ihre Tränen. Hubert Gaisbauer, Publizist und Autor, stellt zeitlos gültige Fragen aus Jahrtausende alten griechischen Tragödien. - Gestaltung: Alexandra Mantler Ob Die Bakchen, Medea oder Sophokles' Antigone ("Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da"): Im Theater boomt die Antike. Vor zweieinhalb Jahrtausenden waren die Aufführungen meist tagelange Exerzitien des Gemeinwesens der Polis, sie waren Gewissensspiegel für subjektives und für kollektives Entscheiden und Handeln. In den großen Gestalten der Tragödien wird sichtbar, was - oft schuldlos - zwischen den Menschen geschieht: Liebe, Hass, Leidenschaft. Sich darin selbst zu erkennen, kann ein Schritt auf dem Weg zu mehr Menschlichkeit sein: Katharsis, Reinigung. Immer wieder sind es vor allem die Frauen, die das Publikum ganz direkt ansprechen. Auch wenn sie einst von Männern gespielt wurden, sind es Iphigenie und Antigone, Atossa und Agaue, Alkestis und Klytämestra, die hohle Männlichkeit demaskieren und in ihrem Leiden die Empathie der Leserinnen oder Zuseher gewinnen. Es gleicht einem Wunder, wie die zweieinhalb Jahrtausende alten Texte der griechischen Tragödien Fragen von zeitloser Gültigkeit aufwerfen. Fragen, die der Kultur- und Religionspublizist Hubert Gaisbauer in der zweiten Adventwoche neu stellt.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Christoph Wagner-Trenkwitz. Was Gould und Gulda auch verbindet. Die Pianisten Friedrich Gulda und Glenn Gould verbinden wir nicht mit der Gattung des Streichquartetts - und doch haben sie solche komponiert. Das "Selbstmörderlied" vom traurigen Sonntag stammt aus Ungarn, hat es aber bis in die USA geschafft, wo es als "Gloomy Sunday" unter anderem von Billie Holiday kongenial interpretiert wurde.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Urwaldvogel mit Schopf und Flügelkrallen. Die Biologin Antje Müllner über den in Südamerika lebenden Hoatzin. Teil 3: Flucht ins Wasser Gestaltung: Anja Petersen Der Hoatzin hat in seiner Heimat Südamerika auch den unrühmlichen Spitznamen "Stinkvogel". Diesen hat der Tropenvogel dem Geruch seines Kots zu verdanken, der an Kuhdung erinnert. Auch sein Verdauungssystem ähnelt dem der wiederkäuenden Säugetiere und ist einzigartig in der Vogelwelt. Der Hoatzin ernährt sich hauptsächlich von Blättern und besitzt einen vergrößerten Vorderdarm, der gefüllt bis zu 25 Prozent seines Körpergewichts ausmachen kann. Um seinen schweren Bauch auf Zweigen und Ästen abstützen zu können, besitzt er am Brustbein einen speziellen Knorpelhöcker. Die etwa hühnergroßen Vögel brüten entlang von Wasserläufen oder an den Ufern von Seen. Werden die Jungvögel gestört, springen sie aus dem Nest und schwimmen einige Meter unter Wasser. Ist die Gefahr vorüber, klettern sie an einem anderen Baum mit Hilfe ihrer Flügelkrallen wieder hoch. Aufgrund dieser anatomischen Besonderheit galten die Tiere fälschlicherweise lange Zeit als Bindeglied zwischen dem Urvogel Archaeopteryx und den heute lebenden Vögeln. Die größten Bedrohungen für den Hoatzin sind die Zerstörung der Regenwälder und der zunehmende Goldabbau entlang der Flüsse. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt setzt sich seit vielen Jahren für den Erhalt von Wildnisgebieten in Südamerika ein.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Sibirien: Mythen Realität

Ressourcen, Eroberer und Verbannte (3). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Extreme Kälte, Verbannung und Zwangsarbeit: Das sind die gängigen Assoziationen zu Sibirien. Sie haben ihre Berechtigung. Ein Temperaturspektrum von bis zu 40 Grad plus im Sommer und - zumindest in einigen sibirischen Gegenden- bis zu minus 70 Grad im Winter ist einzigartig. Millionen russischer und sowjetischer Bürger und Bürgerinnen mussten in diesem Klima noch dazu Zwangsarbeit leisten. Was Verbannung und Straflager bedeuteten, kann man bei den Schriftstellern Fjodor Dostojewski Aufzeichnungen aus einem Totenhaus - und Alexander Solschenizyn - Der Archipel Gulag - nachlesen. Der sowjetische Gulag, der auf einer langen zaristischen Straftradition aufbaute, beschränkte sich allerdings nicht auf Sibirien, Lager bestanden auch westlich des Urals, der als Grenze zwischen dem europäischen Teil Russlands und Sibiriens gilt. Sibirien umfasst damit rund drei Viertel des russischen Staatsgebiets. Jahrhunderte vor der Errichtung des ersten sibirischen Lagers interessierten sich russische Kaufleute bereits für die Ressourcen jenseits des Urals. An oberster Stelle für sie standen dabei zunächst die Felle von Zobeln, die auch in Westeuropa in hohem Kurs standen. Zobelfelle wurden bald zu einem wichtigen Tribut, den die russischen Herrscher von den neu eroberten Gebieten in Sibirien einforderten. Die Erschließung Sibiriens begann Ende des 16. Jahrhunderts durch Kosaken, denen bald Händler, Beamte, Bauern und Missionare folgten. Bereits 1639 erreichten die Russen erstmals die pazifische Küste. Der sogenannte Sibirische oder Moskauer Trakt wurde zur zentralen Handelsstraße, über die auch Tee von China bis nach Europa gelangte. Um 1900 wurde die Transsibirische Eisenbahn zur wichtigen Verkehrsachse. Neue Ressourcen wurden entdeckt und vermarktet - wie Gold, Diamanten, Holz und schließlich Erdöl und Erdgas. Dass von dem Reichtum vor allem Moskau profitiert, hat in Sibirien immer wieder zu Verstimmung geführt, gelegentlich auch zu separatistischen Überlegungen. Die Bevölkerungszahl, die in Sibirien stets sehr gering war, ist heute weiter rückläufig. An bedeutenden Universitäten wie in Nowosibirsk oder Tomsk stellen Professoren einen Migrationstrend von Osten nach Westen fest: Studenten kommen aus Ostsibirien und wollen weiter nach Moskau, Petersburg oder überhaut Europa. Der Pioniergeist, der Eroberer, Wissenschafter und Komsomolzen nach Osten führte, gehört der Vergangenheit an. Das bremst nach den Analysen russischer Wirtschaftsexperten auch heutige Pläne für den eurasischen Raum.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das ABC der Finanzwelt

U wie Umschuldung, V wie Versicherung, W wie Weltbank, Z wie Zahlungsverkehr (3). Gestaltung: Gerald Nestler *W wie WELTBANK* Die Weltbank zählt zu den bekanntesten, wirkmächtigsten, aber auch umstrittensten Institutionen der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ebenso wie der , ist die Weltbank ein Kind der Nachkriegsordnung. 1944 im Zuge des multilateralen Bretton Woods Abkommens gegründet, das die Weltwirtschaftsordnung und das Finanzwirtschaftssystem bis in die 1970er Jahre bestimmte, übernahm die Weltbankgruppe zuerst den kreditfinanzierten Wiederaufbau der vom Krieg zerstörten europäischen Staaten. Mit der Zeit wurde die Weltbank zunehmend zur Stabstelle für großangelegte Entwicklungs- und Industrialisierungsprojekte außerhalb Europas. Nach dem Kollaps des Bretton Woods Systems 1973 verschob sich die Politik der in Washington beheimatete Institution zunehmend zu einem System, das Entwicklungsländer insgesamt umstrukturierte. Es beruhte auf dem Rückzug des Staates und gipfelte im "Washington Consensus" von 1990. Im Zuge der hegemonialen Politik der USA (insbesondere gegenüber Lateinamerika) setzten die Strukturanpassungsprogramme und Handlungsanweisungen der Weltbank auf die Steigerung des Wirtschaftswachstums mittels Markliberalisierung, Deregulierungspolitik und Privatisierung. Welche Rolle spielen die Weltbank und ihrer Organisationen heute, nachdem das System des Washington Consensus durch Finanz-, Wirtschafts- und Migrationskrisen überholt ist? Kann diese Institution in Zukunft eine anders definierte Rolle übernehmen oder ist sie das wenn auch mächtige Relikt eines nicht überwundenen Hegemoniedenkens? Befragt werden Expert/innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik nach ihrer historischen und zukünftigen Einschätzung.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Der Wiederentdeckung eines Unerwünschten

Zum 100. Geburtstag des jüdisch-polnisch-russischen Komponisten Mieczyslaw Weinberg (3). Gestaltung: Verena Gruber "Ich sehe es als meine moralische Pflicht, vom Krieg zu schreiben", sagte Mieczyslaw Weinberg, der 1919 in Warschau geboren wurde. Weinberg war Jude und seine einzigartige Biografie verläuft zwischen der nationalsozialistischen und stalinistischen Diktatur. 1939 musste er vor dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht aus Warschau flüchten, seine jüdische Familie blieb zurück und wurde von den Nationalsozialisten ermordet. Er gelangte in die kommunistische Sowjetunion und ließ sich in Minsk nieder, wo er sein Musikstudium, das er in Polen begonnen hatte, wiederaufnahm. 1941 musste er erneut flüchten und kam schließlich nach Moskau, wo er ein Freund von Dmitri Schostakowitsch wurde. 1953 wurde er unter Stalin inhaftiert und kam erst frei, als Stalin starb. Bis zu seinem Tod im Jahr 1996 lebte Mieczyslaw Weinberg in Moskau. Er war ein unermüdlicher Komponist. Er schrieb wie ein Besessener. Im Komponieren sah er eine Möglichkeit der Bewältigung des Traumas, das er erlitt. Und so steht sein gesamtes Werk im Zeichen des Krieges: Opern, Operetten, Symphonien, Streichquartette, Instrumentalwerke, Kammermusik, Filmmusik und Lieder. Seine bedeutendste Oper, die Auschwitzoper "Die Passagierin", wurde erst 2010, mehr als 40 Jahre nach ihrer Veröffentlichung, bei den Bregenzer Festspielen uraufgeführt. Seitdem erlebt sein Oeuvre eine internationale Renaissance. Im Dezember 2019 jährt sich der 100. Geburtstag von Mieczyslaw Weinberg, der mittlerweile zu einem der bedeutendsten jüdischen Komponisten des 20. Jahrhunderts zählt. In der Radiokolleg-Reihe spricht Verena Gruber unter anderem mit vielen Musikern und Dirigenten, die sich um die Wiederentdeckung Mieczyslav Weinbergs verdient gemacht haben: Gidon Kremer, Linus Roth, Mirge Grazinyte-Tyla, Oksana Lyniv, Nicolas Altstaedt, Frank Stadler ua.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Nadja Kayali. Albert Dietrich / Robert Schumann / Johannes Brahms: F.A.E. - Sonate für Violine und Klavier (Oliver Triendl, Wolfgang Schröder) Viele Köche verderben bekanntlich den Brei. Vielleicht sind deshalb Gemeinschaftskompositionen eine Rarität in der Klassischen Musik. Doch es gibt ein paar Perlen. Eine solche wurde dem Geiger Joseph Joachim als Überraschung gewidmet. Die sogenannte F.A.E.-Sonate für Violine und Klavier. Robert Schumann, Johannes Brahms und Albert Dietrich beschlossen, Joachim mit einer gemeinsam verfassten Violinsonate zu überraschen. Dabei schrieb Schumann zwei und die beiden anderen jeweils einen Satz. F.A.E. steht dabei nicht nur für das dreitönige Motiv, das in allen vier Sätzen erscheint, sondern auch für den philosophischen Leitspruch des Widmungsträgers Joachim: "Frei, aber einsam".


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Dezembergeschichten" von Peter Bichsel. Es liest Michael König. Gestaltung: Edith Vukan. Präsentation: Nicole Dietrich "Es gibt nur drei Arten von Geschichten: die Geschichten, die Kindergeschichten und die Weihnachtsgeschichten. Und von keiner der drei Arten wissen wir so genau, wie sie zu sein haben, wie eben von den Weihnachtsgeschichten. Sie spielen in der Kälte, im Schnee, im Dunkeln - und sie haben mit jenem Ereignis vor 2.000 Jahren in Palästina wenig zu tun", notiert Peter Bichsel in einer seiner Geschichten. Und mit jenem Ereignis in Palästina haben seine Geschichten tatsächlich nichts zu tun. Es sind Geschichten zum Dezember - und für die Zeit danach. Peter Bichsel, geboren 1935 in Luzern, ist Schriftsteller und Publizist und lebt in Bellach im Kanton Solothurn. Er zählt zu den bekanntesten Repräsentanten der Schweizer Literatur. Er war Lehrer, bevor er sich als Schriftsteller selbstständig machte, und bezeichnet sich selbst als "Wenig-Schreiber". Allgemein gilt er als "Meister der kleinen Form", sind es doch meist kleine, kurze Geschichten, die seine Leser/innen zum Nachdenken bringen sollen über Begebenheiten aus dem Alltag, über Begegnungen, über Erinnerungen. Bichsels erste Sammlung von Erzählungen, "Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennenlernen" (1964), machte ihn mit einem Schlag berühmt. Ebenso erfolgreich waren dann die "Kindergeschichten" 1969, die eigentlich für Erwachsene geschrieben wurden. In der Folge standen die journalistischen Arbeiten im Vordergrund. Erst mit "Der Busant" (1985) und "Warten in Baden-Baden" erschienen wieder "richtige" Bichsel-Geschichten. Peter Bichsel erhielt für sein Werk zahlreiche literarische Preise - u. a. den Preis der Gruppe 47 (1965), den Preis der schweizerischen Schillerstiftung (1987) und den Gottfried-Keller-Preis (1999).


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Andreas Maurer. Tenor Daniel Behle singt Mozart-Opernarien. Tamino, Belmonte oder Idomeneo - alle sind auf der neuen CD des deutschen Tenors Daniel Behle vereint. Von "Zero to Hero" reist der lyrische Tenor mit enormer Leidenschaft und perfekter Technik durch die Opernwelten von Wolfgang Amadeus Mozart, besingt ein Bildnis, wetteifert mit dem testosteronstarken Don Giovanni oder sucht gar im Serail seine Liebste. Begleitet wird Behles heller, schlanker Tenor von einer der markantesten Stimmen der Alten Musik-Szene: dem L'Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg. Sensibel, zart und sprachlich sorgfältig werden Mozarts Parade-Arien interpretiert und lassen erfrischend Neues in bekannten Nummern entdecken. Apropos entdecken: einen versteckten Bonustrack gibt es auch zu finden.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

(I) Danish National Symphony Orchestra, Dirigent: Fabio Luisi; Leonidas Kavakos, Violine. Erich Wolfgang Korngold: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 (aufgenommen am 22. August im Oslo Konzerthaus) * (II) Prager Sinfonieorchester, Dirigent: Marek Sedivy. Ralph Vaughan Williams: Five Variants of "Dives and Lazarus" * Alexander Skrjabin: Poème de l'extase (Symphonie Nr. 4) op. 54 (aufgenommen am 25. November im Rudolfinum Prag). Präsentation: Peter Kislinger


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Training gegen Online-Hetze Wie Hass-Poster durch das Interventionsprogramm "Dialog statt Hass" lernen, wie man sich im Internet korrekt verhält Wo hört die freie Meinungsäußerung auf? Wo beginnt die - strafbare - Verhetzung? Hass-Postings betreffen tausende Menschen, die Opfer von verletzender Aggression und Verhetzung werden. Seit heuer bietet der Bewährungshilfeverein Neustart in Zusammenarbeit mit der Justiz österreichweit ein Programm für die Täter-Seite an. Menschen, die wegen Verhetzung straffällig wurden, lernen in Einzelgesprächen sowie Gruppeneinheiten, wie sie ihre Meinung im Netz äußern können, ohne sich strafbar zu machen oder andere dabei abzuwerten. Zudem erfahren sie etwas über die Perspektive der Opfer. Am Ende des erfolgreich absolvierten Programms steht für viele Teilnehmer nicht nur die Möglichkeit einer Verurteilung zu entgehen, sondern die Einsicht, in Zukunft andere Dinge zu posten. Ein Klient sowie Mitglieder des Teams von "Dialog statt Hass" berichten. Gestaltung: Alina Sklenicka Moment-Echo, Gestaltung: Noel Kriznik WORT DER WOCHE: Gestaltung: Elisabeth Stecker


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Ein Vierbeiner-Märchen über Freundschaft und Gerechtigkeit Das Märchen vom gestiefelten Kater ist eines von Rudis Lieblingsmärchen. Wenn schon kein Hund, so ist der Held der Geschichte immerhin ein Vierbeiner. Mit dem gestiefelten Kater würde er sich gut verstehen, ist sich der Radiohund sicher, so schlau und gewieft, wie dieser seinem Herrchen zu Geld und Ansehen verhilft. "Der gestiefelte Kater" wird gerade im Dschungel Wien aufgeführt. Rudi trifft sich mit den Schauspielerinnen und Schauspielern und mit der Regisseurin und spricht mit ihnen über Gerechtigkeit, Freundschaft und über sprechende Tiere. Schauspieler Sven Kaschte spielt den Kater: "Der Kater redet wahnsinnig gerne und viel und er kann die Leute überzeugen, dass der arme Müllersohn ein Graf ist. Spätestens als das Herrchen des Katers die Kleider des Königs trägt, sieht in ihm jeder einen König. Da sieht man, was Kleider ausmachen, wie man von anderen wahrgenommen und beurteilt wird."


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Praxis - Religion und Gesellschaft

Unter anderem mit dem Beitrag: Der Soziologe Gottes - Paul Michael Zulehner zum 80. Geburtstag Vom "Megatrend Religion" bis zur "Verbuntung der Gesellschaft" - der Pastoraltheologe und Religionssoziologe Paul Michael Zulehner hat wie kein Zweiter den Wandel innerhalb der römisch-katholischen Kirche und von Religiosität im Allgemeinen in den letzten Jahrzehnten begleitet, analysiert und in anschaulichen Bildern und Begrifflichkeiten erklärt. Am 20. Dezember feiert der Theologe seinen 80. Geburtstag, blickt im Praxis-Gespräch mit Alexandra Mantler auf die letzten Jahrzehnte zurück und spricht einmal mehr auch über aktuelle und zukünftige Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft.


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16.40 Uhr

 

 

Das Ö1 Gesundheitsmagazin


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa. Hirten Doyna, Dreydl und "Es wird scho glei dumpa", das geht sich alles aus! Nachdem sie den "Alpen Klezmer" begründet hat, verbindet Andrea Pancur das Chanukka-Fest mit Weihnachten. Zumal heuer die Daten tatsächlich zusammenfallen: Von 22.12. bis zum 30.12. wird dieses Jahr Chanukka gefeiert. Da wird viel im Öl Gebackenes gegessen, um an das Öl im Tempel zu erinnern, das wunderbarerweise acht Tage lang das Licht speiste, obwohl es ursprünglich nur für einen Tag reichte. Deshalb wird jeden Tag eine weitere Kerze am achtarmigen Chanukka-Leuchter entzündet. Mit viel Gespür und großer Musikalität gelingt Andrea Pancur und ihren Musikern "Es wird scho glei dumpa", "Akht Likhtlekh", "Partizaner Marsch", "Hirten Doyna" und "Kommet Ihr Hirten" ein stimmiges bayrisch-jiddisches Outfit zu verpassen. Der Auftakt mit dem verkannten Erich Mühsam ist grandios. Und so geht es weiter auf dem schmalen Grad zwischen Zuviel und Zuwenig, den Pancur tritt- und selbstsicher beherrscht. Das Album ist witzig, politisch, nachdenklich, phantasievoll, ungeheuer kurzweilig und berührend. Das perfekte Weihnukka-Album für "Spielräume"-Hörer/innen.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Ein Rückblick auf drei Jahrzehnte Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse. Mit Veronika Bohrn-Mena, Arbeitsforscherin und Expertin für atypische Beschäftigung bei der Gewerkschaft GPA-djp. Gestaltung: Hanna Ronzheimer "Lern etwas Gescheites, dann wird einmal etwas aus dir"- mit diesem Spruch sind wohl die meisten von uns aufgewachsen. Immer mehr wird aber klar, dass dieses Versprechen von Erfolg durch Fleiß und Leistung nicht mehr gilt. Ein guter Arbeitsplatz, eine berufliche Sicherheit, die auch eine Sicherheit in der Lebensplanung mit sich bringt, ist auch für Akademiker/innen schon lange nicht mehr selbstverständlich. Ein Drittel der Beschäftigten in Österreich ist heute mit unsicheren oder gar prekären Arbeitsbedingungen konfrontiert, meint die Arbeitsforscherin Veronika Bohrn-Mena. Das bedeutet zum Beispiel: schlechte Bezahlung, oftmals keine Anstellung, Kettenverträge, Leiharbeit, kein Kündigungsschutz, fehlende Sozialversicherung, schwierige, weil besonders flexible Arbeitszeiten. Abgezeichnet hat sich diese Entwicklung schon vor rund 30 Jahren. In ganz Europa gibt es unter dem Schlagwort "Flexicurity" seit Jahrzehnten die Tendenz zur sogenannten Arbeitsmarktflexibilisierung. Dabei wird es den Arbeitgebern immer mehr ermöglicht, außerhalb des klassischen Arbeitsrechts der Tarifverträge und Mindestlöhne zu agieren. In Deutschland gilt die "Agenda 2010" als eine Art Wendepunkt zur Deregulierung der Arbeitsverhältnisse, in Großbritannien war das zu Zeiten der Regierung von Margaret Thatcher. Auch in Österreich wird, in kleinen Schritten, beständig dereguliert. Die Annahme, dass durch Flexibilität mehr Arbeitsplätze geschaffen würden - ein Hauptargument der Befürworter - hat sich bisher nicht bestätigt.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Glücksspiel und Tourismus an der Schwarzmeerküste Gestaltung: Christoph Kersting Georgien boomt. Und das liegt nicht nur an den Touristenzahlen: Von 2012 bis 2018 hat sich die Zahl der Urlauber/innen pro Jahr von zwei auf vier Millionen verdoppelt. Das kleine Land zwischen Südkaukasus und Schwarzem Meer zieht auch Investoren an, die ihr Geld vor allem in Immobilienprojekte stecken. Besonders in der Küstenstadt Batumi schießen unzählige Hochhäuser, vorwiegend Hotelburgen und Casinos, förmlich in die Höhe. Denn Batumi profitiert vom Glücksspielverbot in den meisten muslimischen Ländern der Region, vor allem in der nahen Türkei. Auch in Russland ist Glücksspiel weitgehend verboten, und Russen sind sowieso schon immer nach Batumi gereist, im 19. Jahrhundert und später zu Sowjetzeiten. Doch der Boom hat auch Schattenseiten: Viele der typischen alten Stadthäuser sind verschwunden und haben einer effekthascherischen, geschmacklosen Architektur Platz machen müssen. Nicht alle Bewohner des ehemals verschlafenen Kurorts finden es gut, wie sich ihre Stadt entwickelt.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Der Einfluss digitaler Medien auf die frühkindliche Entwicklung. Von Margarethe Engelhardt-Krajanek Kinderärzte schlagen Alarm. Rund die Hälfte der Kinder, die an neuropädiatrische Zentren mit der vermeintlichen Diagnose "Autismus" überwiesen werden, haben eine soziale Entwicklungsstörung. Der Grund: bereits Babys werden mit den bewegten Bildern auf Handy oder Tablet "ruhiggestellt". Stirnbänder für Mütter mit Handyhalter sollen gewährleisten, dass die bunten Bilder Kleinstkinder beim Windelwechseln ablenken. Töpfchen mit Handyhalter versprechen eine sorgefreie Windelentwöhnung. Und der Handyhalter am Babywagen gehört schon fast zum guten Ton. Gut gemeint, aber gefährlich. Denn was Kleinstkinder brauchen, ist die unmittelbare sprachliche und sinnliche Kommunikation mit den Bezugspersonen. So erwerben Kinder ihre Sprache und die Fähigkeit, Gefühle zu erkennen und zu benennen. In der Interaktion beim Stillen, Füttern, Windelwechseln und beim gemeinsamen Spiel entwickeln Kinder ihre soziale Kompetenz. Sie antworten und wollen beantwortet werden. Wenn digitale Filter die unmittelbare Kommunikation unterbinden, entwickeln Kinder Sprachstörungen, sie können nicht auf ihre soziale Umwelt reagieren und verstummen. Psycholog/innen wie Neuropädiater/innen sind immer öfter mit dieser Entwicklungsstörung konfrontiert. Darum warnen sie vor dem Konsum digitaler Medien im frühen Kindesalter.


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19.30 Uhr

 

 

Alte Musik - neu interpretiert

präsentiert von Colin Mason. "... eim schönen Helden werde" Das Maximilian-Jahr geht zu Ende. So wollen wir musikalisch den großen Kaiser feiern, der den Beinamen "der letzte Ritter" trug und sich wie keiner zuvor in höfischen und in dynastischen Sachen, bei der Jagd oder in den Wissenschaften zum "schönen Helden" zu stilisieren wusste. Diese verschiedenen Aspekte regen zu einer Auswahl an prachtvollen Meisterwerken von etwa Heinrich Isaac (um 1450-1517) oder Ludwig Senfl (um 1490-1543) an, aber auch die Musik weniger bekannter Komponisten kommt zum Zug, die uns etwa an Maximilians Pflege des Humanismus erinnern mag. Der Titel unserer Sendung entstammt einem der schönsten Tenor-Lieder des in Radstadt geborenen Hoforganisten Maximilians Paul Hofhaimer (1459-1537).


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21.00 Uhr

 

 

Salzburger Nachtstudio

12 Fragen an den Ex-Daimler-Benz-Vorstand Edzard Reuter Gestaltung: Katrin Mackowski Edzard Reuter, der in der Öffentlichkeit bisweilen als die Verkörperung eines engagierten politisches Gewissens gilt, prangert an: Gier und Heuchelei nehmen zu in den großen Unternehmen unserer Zeit. Ein selbstherrlicher, narzisstischer Führungsstil hat sich inzwischen in Wirtschaft und Politik etabliert. Verantwortungsbewusstsein fehlt oder ist gar nicht erst gefragt, sagt Edzard Reuter und fordert alte, scheinbar verschollene Tugenden zurück: Anstand und Augenmaß, Mitmenschlichkeit und gut abgewogene Entscheidungen, die nicht nur die Führungsetage von oben nach unten verordnet, sondern im gesamtunternehmerischen Denken verortet. Gerade heute, in der Welt der Globalisierung, ist das genauso möglich wie vor der Digitalisierung, erklärt Reuter und wird nie schneidend, kämpft mit feiner Klinge: Der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Daimler-Benz ist inzwischen 91 Jahre und wird nicht müde, Markt und Moral leidenschaftlich zu erörtern. Edzard Reuter bringt mit, was alle vermissen: eine kraftvolle und begeisterte Stimme, die sich nicht scheut, Visionen zu formulieren. Es sind Gedanken über Zuwanderung und Klimawandel. Aber vor allem sind es deutliche Worte darüber, wie sich mit gutem Gewissen ein Unternehmen führen lässt. Doch ist für den "ehrbaren Kaufmann" überhaupt noch Platz im Turbokapitalismus des 21. Jahrhunderts? Edzard Reuter wurde 1928 in Berlin als Sohn des späteren Berliner Regierenden Bürgermeisters Ernst Reuter geboren. Seine Kindheit verbrachte er in der Türkei. Ab 1947 studierte er Mathematik und Theoretische Physik an der Berliner Humboldt-Universität und später Jus an der Freien Universität in Berlin. 1998 wurde Reuter zum Ehrenbürger von Berlin ernannt und gründete die Helga und Edzard Reuter-Stiftung zur Förderung der Völkerverständigung. In Werken wie "Stunde der Heuchler" (2010) oder "Egorepublik Deutschland" (2013) geht Edzard Reuter mit der Manager-Elite hart ins Gericht. Ein Salzburger Nachtstudio von Katrin Mackowski


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Sibirien: Mythen Realität. Ressourcen, Eroberer und Verbannte (3). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Das ABC der Finanzwelt. U wie Umschuldung, V wie Versicherung, W wie Weltbank, Z wie Zahlungsverkehr (3). Gestaltung: Gerald Nestler Der Wiederentdeckung eines Unerwünschten. Zum 100. Geburtstag des jüdisch-polnisch-russischen Komponisten Mieczyslaw Weinberg (3). Gestaltung: Verena Gruber


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Magazin. Gestaltung: Nina Polaschegg Jeden Mittwoch präsentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuveröffentlichungen. Mit u. a. einem Rückblick auf die diesjährige Ausgabe des Festivals Leicht über Linz.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Aimie Rehburg Musikauswahl: Friederike Raderer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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