Jetzt läuft auf Ö1:

Kontext - Sachbücher und Themen

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Mariendarstellungen und Himmelfahrten aller Art" von Martina Pippal, Kunsthistorikerin und Künstlerin. - Gestaltung: Alexandra Mantler


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.55 Uhr

 

 

Ö1 Talentebörse


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Nadja Kayali.


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Geschätzt, verbreitet, bekämpft. Die Ökologin und Forstwissenschafterin Elisabeth Pötzelsberger über den Götterbaum. Teil 3: Die Zierpflanze aus China Gestaltung: Renate Pliem Mit seinen großen Fiederblättern begrünt er die Stadt, kommt aus Mauerritzen und Asphaltbrüchen: der Götterbaum. Das Gewächs ist in China beheimatet und kam im 18. Jahrhundert nach Europa. Ein Jesuitenpater schickte Pflanzensamen aus China nach Paris - und so wurde der Götterbaum verbreitet. Er war sehr geschätzt in Parks und Alleen und bildete auch - gemeinsam mit der Platane - die erste Bepflanzung der Wiener Ringstraße. Weniger bekannt ist, dass der Götterbaum in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Österreich zur Befestigung der sandigen Böden im Marchfeld gepflanzt wurde. Genetische Untersuchungen des Instituts für Waldbau ergaben, dass die heute dort wachsenden Götterbäume direkt von der "Ursprungsbepflanzung" abstammen. Der Götterbaum wächst schnell und kommt auch mit hohen Temperaturen gut zurecht. Und er ist ein Meister der Vermehrung: Er kann sich entweder durch Samen oder durch Ausläufer verbreiten, und so wurde er in den letzten Jahrzehnten nicht nur zum geschätzten Stadtbaum, sondern auch zur Plage für Grundbesitzer. Die invasive Art verdrängt heimische Baumarten und breitet sich rasch aus. Elisabeth Pötzelsberger ist Expertin für nicht-heimische Baumarten an der Universität für Bodenkultur Wien. Sie beschreibt die Geschichte des Götterbaums in Europa, erklärt seine Verbreitungsstrategien und erläutert, welche Auswirkungen diese invasive Pflanzenart auf das gesamte Ökosystem hat.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Der vernetzte Mensch

Codes und Communities (3). Gestaltung: Sarah Kriesche Zwischen Gemeinschaft und Gesellschaft ist der Mensch sowohl Individuum, als auch Teil des sozialen Lebens. Ob Sprache, Mimik, Gestik oder Schrift, im Laufe der menschlichen Evolution wurden die Codes, mit denen wir kommunizieren, immer nuancierter, die Gesellschaftsformen immer komplexer. Wie schon die Erfindung der Schrift stellt die Digitalisierung, insbesondere "soziale Netzwerke" wie Facebook, Twitter, Instagram oder Snapchat, einen einschneidenden Punkt in der Menschheitsentwicklung dar: Wir kommunizieren anders, schließen anders Freundschaften und streiten anders. Ein "Digitales Ich", das wir in sozialen Netzwerken erschaffen, steht oftmals optimiert und konkurrierend zum "Analogen Ich". Die neuen Möglichkeiten des sozialen Miteinanders scheinen oft Überschattet von Schlagworten wie "Hate speech" oder "shitstorms", in welcher die dunklen Eigenschaften des Menschseins unkontrolliert auszubrechen scheinen. Mit Konsequenzen, die sich schon längst auch im Analogen niederschlagen. Das Ö1 Radiokolleg begibt sich auf eine Reise zu den Ursprüngen des sozialen Miteinanders des homo sapiens. Welche Erfolgsstrategien haben sich bewährt, wie haben sie sich im Laufe der Geschichte verändert und wie verändern soziale Netzwerke unser globales Miteinander? Welche sozialen Herausforderungen ergeben sich durch neue Kommunikationsformen? Kann ein Smiley tatsächlich ein Lächeln ersetzen, bedeutet das Bild eines Herzes bereits Liebe und inwieweit kann die menschliche Interpretationsfähigkeit den nonverbalen digitalen Nuancen gerecht werden? Denn nicht alles, was in einem Chat geschrieben steht, muss immer so gemeint sein. Beim Blick hinter die Kulissen boomt das Geschäft rund um unsere Kommunikation. Für die Betreiber-Unternehmen wie Facebook ist die technologisierte Form unserer Kommunikation, unsere Emotionen, Gedanken und Diskurse das Benzin, mit dem ihr Geschäftsmodell betrieben wird. Sie verfügen nicht nur über eine Daten-Hoheit, sondern auch über die Macht, Diskurse zu lenken, beziehungsweise die moralischen Richtlinien vorzugeben, unter denen Teilnehmerinnen und Teilnehmer partizipieren können. Zwischen selbstauferlegter ethischer Verantwortung und einem Wirtschaftsmodell, welches auf usergenerierten Daten basiert, ergibt sich zwangsläufig ein Zwiespalt, dessen gesamtgesellschaftliche Konsequenzen noch nicht im vollen Maße absehbar scheinen. Das Ökonomisieren der Privatsphäre wirkt sich auch auf die Art und Weise aus, was und wie wir miteinander kommunizieren: Zwischen Utopien des weltweiten konstruktiven Diskurses und Dystopien, in welcher Propaganda Wahrnehmungen beeinflussen soll, entwickelt der Mensch neue Strategien der Kommunikation und des sozialen Miteinanders, dessen Ausgang für Demokratie und Gesellschaft derzeit kaum abschätzbar scheinen.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Kurieren nach Kneipp

Die Wechselbäder des Volksmediziners (3). Gestaltung: Ilse Huber Kneipp in aller Munde: Kuranstalten, Wassertherapien, pflanzliche Arzneien und naturkosmetische Produkte sind nur ein kleiner Teil dessen, womit sich der römisch-katholische Priester in seinen 76 Jahren auseinandersetzte. Wasser, Pflanzen, Ernährung, Bewegung und Ordnung - auf diesen fünf Säulen fußt eine gesunde Lebensweise à la Sebastian Kneipp. Er selbst ist schon mehr als 120 Jahre tot, doch seine naturkundliche Philosophie lebt weiter fort. Dabei wäre er als 25-Jähriger beinahe gestorben. An Tuberkulose - einer weitverbreiteten Krankheit des vorletzten Jahrhunderts. Es dauerte mehrere Jahre bis er vollständig genesen war, und das auch dank eines Buches, das ihn darauf brachte, mit kaltem Wasser zu experimentieren. Inspiriert durch den Arzt Johann Sigmund Hahn, unternahm er Bäder in Dillingen an der Donau. Die belebenden Erfolge sollten ihn nicht mehr loslassen und brachten ihm die Bezeichnungen "Wasserdoktor" und "Cholera-Kaplan" ein. Sehr zum Missfallen der anerkannten Ärzte. Sie verklagten ihn wegen Kurpfuscherei. Mit dem Effekt, dass 1873 die allgemeine Kurierfreiheit erlassen wurde. Damit konnte das Universum Kneipp so richtig starten. Mit der Veröffentlichung des Buches "Meine Wasserkur" ging es los, es folgten pharmazeutische und kosmetische Produkte der Marke Kneipp. Die Menschen würdigten seine kostenlosen Behandlungen im Dienste der Gesunderhaltung. Schon zu Lebzeiten strömten sie zu ihm. Und auch heute ist Sebastian Kneipp omnipräsent. Ein Rückblick und Ausblick über einen Mann, der vom Papst mit dem Titel Monsignore ausgezeichnet und von den Menschen als Kräuterpfarrer bezeichnet worden ist.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Ella Fitzgerald

First Lady of Song (3). Gestaltung: Ute Maurnböck. Ihr Improvisationstalent brachte sich nach ganz oben. Weil der damals 17jährigen Ella beim ersten Vortanzen die Knie so schlotterten, dass sie sich kaum auf den Beinen halten konnten, improvisierte sie: sie sang stattdessen ein Lied und wurde prompt als Sängerin engagiert. Als ihr Jahre später der Text von "Mack the Knife" bei einem Auftritt in Berlin nicht einfallen wollte, improvisierte sie wiederum: "Oh Bobby Darin and Louis Armstrong They made a record, oh but they did And now Ella, Ella, and her fellas We're making a wreck, what a wreck of Mack the Knife" Das Leben der unprätentiösen, drei Oktaven umfassenden Stimmakrobatin gehörte der Musik. Sie interpretierte Songs auf eine Weise wie keine Jazzsängerin vor ihr, spielte Instrumente mithilfe ihrer Stimmbänder, scattete als eine der Ersten und bewegte sich musikalisch sicher zwischen den unterschiedlichsten Genres: von Bebop über Samba bis zum Hip Hop. - Am 25. April 2017 jährte sich ihr Geburtstag zum 100. Mal.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Mirjam Jessa. Nichts als Noten. Leonard Bernstein als "Music Educator" Leonard Bernstein war nicht nur Musiker, Dirigent und Komponist, er machte sich - wie übrigens auch einer seiner Lehrer Aron Copland - von Beginn an Gedanken darüber, wie Musik zu verstehen und wie dieses Verständnis von Musik zu vertiefen sein könnte. Seine Überzeugungen haben so wenig Staub angesetzt und sind nach wie vor so relevant, dass wir an sie erinnern und sie in den Kontext seiner eigenen Kompositionen und Interpretationen stellen.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Ich bin Tschetschene". Von German Sadulajew (aus dem Russischen von Franziska Zwerg). Es liest Helmut Berger. Gestaltung: Friederike Raderer. Wenn du Tschetschene bist, musst du deinem Feind eine Unterkunft für die Nacht anbieten, du musst für die Ehre eines Mädchens sterben, du darfst nicht weglaufen, auch wenn du tausend Gegnern gegenüberstehst. Und du darfst niemals weinen, außer wenn deine Mutter stirbt. Doch wenn du in Russland keinen Wohnsitz anmelden kannst, ständig als "Schwarzarsch" beleidigt und als Terrorist verdächtigt wirst, dann weißt du, auch wenn es schwer ist, Tschetschene zu sein, ist es doch unmöglich, kein Tschetschene zu sein.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Gustav Danzinger. 1647, ein Jahr vor dem Ende des 30jährigen Krieges, veröffentlicht Heinrich Schütz den zweiten Band seiner "Symphoniae Sacrae", in denen sich je ein bis drei Singstimmen und Instrumente in leidenschaftlicher Tonsprache vereinigen. Es ist, als bemühte sich Schütz, die Affektsprache Claudio Monteverdis, die er - wie wohl ihn selbst auch - bei seinem Aufenthalt in Venedig zwei Jahrzehnte zuvor intensiv kennengelernt hatte, noch zu übertreffen. So wurde er auch von den Zeitgenossen als jener gepriesen, der die "italienische Manier" in Deutschland eingeführt und dabei die alleinige Führungsrolle innehabe. Noch 100 Jahre später schreibt Johann Mattheson, "die Deutschen hätten es Schütz zu danken, dass sie es nunmehr ebenso hoch wo nicht höher bringen, als die Italiener". Auf der Neuaufnahme der Symphoniae Sacrae II musizieren wieder Hans-Christoph Rademann und sein Solistenteam der Heinrich-Schütz-Gesamteinspielung, deutlich, klar, frisch, lustvoll und unmaniriert.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Die große Spröde von den Britischen Inseln: Janet Baker wird 85. Dort, wo sie zuhause war (und ist), wirkt das Faszinosum Janet Baker am unmittelbarsten: Die Mezzosopranistin gehört zu Schätzen der Nation, wird unvermindert herzlich empfangen, ob sie nun in der Jury eines Sängerwettbewerbs sitzt oder mit Joyce DiDonato, ihrer Teils-Fachnachfolgerin, Fragen des Metiers debattiert (eine Sternstunde!). Dabei hat Janet Baker niemals etwas getan, um sich anzubiedern. Ja, sie ist einer Kathleen Ferrier nachgefolgt, als Mahler-Liedersängerin, mit englischer Romantik im Konzert, als Gluck-Orpheus, ohne sich anzubiedern oder sich gemein zu machen: Eine Frau der klaren Worte und daher auch des klaren, unverstellten Singens, mit herbem Einschlag ohne Brimborium. Monteverdi, Cavalli, Berlioz, Donizetti wurden neu entdeckt, als Janet Baker aktiv war - sie hat auf der Opernbühne zu alldem ihren Beitrag geleistet und auch den Ruhm von Benjamin Britten und William Walton gemehrt. Eine imponierende Stimme, eine imponierend von ihr selbst fest in der Hand gehaltene Karriere, die die Sängerin in autonomer Entscheidung ausklingen ließ, noch ehe sie ihr 50. Jahr erreicht hatte.


15.30 Uhr

 

 

Moment

Mähplan, Baumkataster, Beikrautzupfen. Die Verwaltung von Parks. Über eine Million Blumenzwiebel kommen im Herbst in die Erde, 160.000 Bäume werden einmal jährlich auf ihren Zustand untersucht. Das Wiener Stadtgartenamt betreut und verwaltet etwa 960 Parkanlagen, vom Beserlpark bis zum Wiener Prater. Der Wertheimsteinpark in Wien Währing war bis 1908 im Privatbesitz und wurde der Stadt Wien mit der Auflage geschenkt, ihn auf ewige Zeiten der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die barocke Parkanlage von Schloss Hof bei Hainburg ist gegen Eintrittsgebühr mit Schlossführung zu besichtigen. Die Pflege und Renovierung der von Prinz Eugen erbauten Parkanlage muss zum Teil mit diesen Einnahmen finanziert werden. Gestaltung: Marie-Claire Messinger


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Volle Kraft voraus! Unterwegs auf dem Wasser, Teil 3: Auf einem Brett über den Neusiedlersee Rudi und Kater machen immer noch Urlaub am Schwarzen Meer. Der Tonmeister beschließt dafür einen Tag lang an den Neusiedlersee im Burgenland zu fahren. Mit Strohhut und Zeitung setzt er sich unter einen Sonnenschirm und wartet auf eine kühle Brise. Dabei beobachtet er, wie Windsurfer - scheinbar ohne Anstrengung - übers Wasser gleiten. Am Badestrand trifft er die neunjährige Paula. Sie liebt das Windsurfen und erzählt ihm alles, was sie darüber weiß. Gestaltung: Kathrin Wimmer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit

Die Gesundheitsversorgung von Haftinsassen Dieses Mal betreten wir eine Welt, die nur wenige kennen. Es gibt kaum Reportagen über die medizinische Versorgung in den österreichischen Gefängnissen. Dabei haben die medizinisch Verantwortlichen alle Hände voll zu tun. Denn HIV, Virus-bedingte Leberentzündungen, Tuberkulose, sexuell übertragbare Krankheiten, Suizide, Selbstschädigungen und psychische Erkrankungen kommen bei Gefängnisinsassen deutlich häufiger als in der übrigen Bevölkerung vor. Ein weiteres Problem in Haftanstalten ist der Konsum von Drogen. In Europa sind - von Land zu Land unterschiedlich - zwischen 20 und 70 Prozent aller inhaftierten Personen Konsumenten illegaler oder legaler Drogen mit hohem Suchtrisiko oder bereits suchtkrank. Hierzulande sind es rund 25 Prozent. Etwa 9.000 Personen befinden sich derzeit in Haft. Diese Zahl hat sich in den vergangenen Jahren nur geringfügig geändert. Rund 80 Millionen Euro betragen die Kosten für die Behandlung kranker Häftlinge. Generell gilt das Äquivalenzprinzip: Das bedeutet: Häftlingen wird dieselbe medizinische Versorgung geboten, wie sie Personen in Freiheit haben. Andreas Maurer hat vier Schauplätze besucht. Die Sonder-Justizanstalt Göllersdorf für "geistig abnorme Rechtsbrecher", die Inquisitenabteilung im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien, die ehemalige Lungenheilanstalt Wilhelmshöhe und den sogenannten "Felsen" in Krems/Stein, quasi die österreichische Version von Alcatraz, wo viele durch die Medien bekannt gewordene Verbrecher einsitzen.


16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Geschichten aus dem Mittelalter Gestaltung: Tanja Malle Das Mittelalter hat rund 1.000 Jahre gedauert. Das ist eine sehr lange Zeitspanne, in der es zu vielen Veränderungen im Leben der Menschen kam. Völker machten sich auf Wanderungen auf, große Reiche entstanden und zerfielen und die Religion spielte eine wichtige Rolle. Und doch bringen die Meisten das Mittelalter mit mutigen Rittern und romantischen Burgen in Verbindung. Doch im Mittelalter waren die meisten Menschen sehr arm, nur die wenigsten von ihnen durften in Burgen leben und einen vergleichsweise guten Lebensstandard genießen. Die Ö1-Kinderunireporter/innen überlegen, was ihnen am Mittelalter gut bzw. weniger gut gefallen hätte und welches Gepäck es auf Kreuzzüge und Wallfahrten mitzunehmen galt. Ihre Fragen beantwortet Marija Wakounig vom Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien.


16.55 Uhr

 

 

Das Ö1 Musiklexikon

Redaktion: Irene Suchy und Hans Georg Nicklaus Wenn die Aufnahme eines Musikstückes fertig ist, also nach der sogenannten "Mischung", in der einzelne Instrumente oder Teile des Klangkörpers noch verstärkt oder abgeschwächt werden können, dann ist die Audio-Technik noch nicht am Ende, denn dann gibt es noch das so genannte Mastering oder Audio-Mastering: eine Art Endbearbeitung der Aufnahme, mit gewissermaßen "frischen Ohren", wie Andreas Rathammer erklärt - Tonmeister und Musikprozent des Labels Quinton.


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.25 Uhr

 

 

Hundert Häuser

2006 - Wolkenturm Grafenegg


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Der Spanische Erbfolgekrieg (1701 - 1714). Mit Friedrich Edelmayer, Institut für Geschichte, Universität Wien. Gestaltung: Martin Adel Seltsam wie "unterbelichtet" der Spanische Erbfolgekrieg hierzulande in der öffentlichen Wahrnehmung ist. Ganz anders etwa - auch ganz aktuell - in Katalonien, wo man mit dem Machtwechsel von den spanischen Habsburgern zu den Bourbonen den Verlust nationaler Eigenständigkeit betrauert - und ihn zum Anlass, Ausgangspunkt neuerlicher Bestrebungen zur Eigenstaatlichkeit nimmt. Eine vielleicht verständliche, aber doch regionale Sicht auf einen dynastischen Machtkampf, in den allerdings große Teile Europas involviert waren. Die Schauplätze der kriegerischen Auseinandersetzungen zeigen es schon an: Sie reichen von Norditalien über deutsche Fürstentümer bis Süd-Spanien, ja sogar bis Rio de Janeiro. - Schließlich ging es bereits um Kolonialmacht und daraus abgeleitet, wirtschaftliche Vormacht. Wenn man außerdem bedenkt, dass in genau diese Zeit auch die "Vereinigung" Schottlands mit England fällt oder der Finanzplatz Amsterdam zugunsten Londons absackt, dann ist folgende These gar nicht so gewagt, wie sie klingt: Hier vollzieht sich die letzte große Weichenstellung für Europa vor der Französischen Revolution und insbesondere dem Wiener Kongress. Und bis auf Spanien (und die Katalanen und die Basken) haben eigentlich alle west- und mitteleuropäischen Mächte am Ende aus der Neuordnung Vorteile gezogen.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Christen waren im "Land der aufgehenden Sonne" über 250 Jahre verboten. Trotzdem gelang es einer Gruppe, ihren Glauben im Geheimen zu leben. Gestaltung: Jürgen Hanefeld In Weiß zu heiraten, ist in Japan Mode geworden. Entsprechende "Wedding Rooms" gibt es in vielen großen Hotels. Mit Christentum hat das aber nichts zu tun. Nicht einmal ein Prozent der Japaner/innen bekennt sich zum christlichen Glauben. Die meisten leben in der Hafenstadt Nagasaki, wo im 16. Jahrhundert die ersten katholischen Missionare, meist Portugiesen, landeten. Nach der ersten Welle der Missionierung fürchteten die Shogune, Militärherrscher, um ihre Autorität. Sie verbaten das Christentum und verfolgten die Anhänger dieser fremden Religion mit brutalen Methoden. Das Verbot galt über 250 Jahre lang. Trotzdem gelang es einer Gruppe, ihren Glauben im Geheimen zu leben. Bis heute sind sie in Japan als "verborgene Christen" bekannt.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Weibliche Rollenbilder vor und hinter der Kamera Von Juliane Nagiller Schneewittchen, Cinderella und Dornröschen: Die ersten Disney-Prinzessinnen sind fürsorgliche Hausfrauen und stets auf ihr Äußeres bedacht. Die Traumfabrik hat ihr Frauenbild in den vergangenen Jahrzehnten jedoch aktualisiert. Die Disney-Frauen wurden rebellisch, freiheitsliebend und berufstätig, Film- und Serienheldinnen präsenter und vielfältiger. Andererseits wird bisher nur jede vierte Frau in einer arbeitenden Rolle gezeigt und Frauen in Führungspositionen sind nach wie vor die Ausnahme. Und wenn sie einmal an die Macht kommen, wie in der Fantasy-Serie "Game of Thrones", dann halten sich Frauen dort nur kurz. Auch hinter der Kamera gibt es Aufholbedarf. Der erste österreichische "Film Gender Report" belegt: Hierzulande wird nur jeder fünfte Kinospielfilm von einer Frau inszeniert, und Frauen erhalten weniger Filmförderung als Männer.


19.30 Uhr

 

 

Salzburger Festspiele 2018

Camerata Salzburg, Dirigent: Sir Roger Norrington; Elisabeth Kulman, Mezzosopran. Richard Wagner: a) Siegfried-Idyll für Kammerorchester WWV 103; b) Fünf Gedichte für eine Frauenstimme und Klavier WWV 91 - "Wesendonck-Lieder" instrumentiert für Altstimme und Kammerorchester von Hans Werner Henze * Arnold Schönberg: Verklärte Nacht op. 4 (aufgenommen am 13. August in der Stiftung Mozarteum Salzburg). Präsentation: Nicole Brunner


21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

"Ich war besessen!" - Peter Huemer im Gespräch mit Inge Morath, Fotografin (Erstausstrahlung am 17. Juni 1999) Inge Morath, geboren 1923 in Graz, gestorben 2002 in New York, war eine weltweit anerkannte Fotografin. Ein Kurzbesuch Anfang der 1950er Jahre in Venedig wurde zum prägenden Erlebnis - Inge Morath begann zu fotografieren. Schon ab 1953 arbeitete Morath als Fotografin für die Bildagentur Magnum, für die sie zuvor als Textredakteurin tätig war. Bald begann für die Fotografin eine Zeit intensiver Auslandsreisen. Aufträge führten sie nach Irland, Frankreich, Italien, Spanien, Österreich, Südafrika, in den Iran, auch nach China. Im Jahr 1956 besuchte Morath zum ersten Mal New York, jene Stadt, die in der Folge immer öfter zum Ausgangspunkt ihrer Reisen wurde. Bei den Dreharbeiten zum Film "Misfits" - man schrieb das Jahr 1960 - lernte Morath den Dramatiker Arthur Miller kennen. Sie sollte ihn mit seiner damaligen Frau Marilyn Monroe fotografieren. Im New Yorker Magnum-Büro traf sie ihn wieder. Der Kontakt zwischen den beiden wurde intensiver, im Frühjahr 1962 heirateten sie. Im selben Jahr wurde ihre Tochter Rebecca geboren. Der literarische Ruf ihres Mannes ebnete Morath den Zugang zu bedeutenden Künstlern; doch ihr selbst war, wie sie einmal sagte, "seine Berühmtheit wurscht: Ich war schon ich selbst, wie ich den Arthur geheiratet habe - und berühmte Leute habe ich vorher auch schon gekannt." Nach Österreich kehrte Inge Morath, die 1991 den ersten Österreichischen Fotografie-Staatspreis erhielt und zuletzt im US-Bundesstaat Connecticut, in der Nähe von New York lebte, vor allem für Ausstellungen und Präsentationen von Buchprojekten heim. Peter Huemer hat Inge Morath im Juni 1996 zum Gespräch gebeten.



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Der vernetzte Mensch. Codes und Communities (1). Gestaltung: Sarah Kriesche Kurieren nach Kneipp. Die Wechselbäder des Volksmediziners (1). Gestaltung: Ilse Huber Ella Fitzgerald. First Lady of Song (3). Gestaltung: Ute Maurnböck


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

extended. Das Shape Jahr 2018 in ICAS Radio (Teil 1). Gestaltung: Susanna Niedermayr und Oliver Baurhenn In zwei Zeit-Ton Ausgaben im August tauchen wir in das vielgestaltige Klang-Universum der Plattform Shape für spannende neue Projekte aus dem Bereich der Musik und audiovisuellen Kunst ein. Ins Leben gerufen wurde sie im Dezember 2014 von 16 Festivals des Festivalnetzwerkes ICAS der International Cities of Advanced Sound, das vor zehn Jahren vom ORF musikprotokoll im steirischen herbst mitbegründet wurde. Gemeinsam werden jedes Jahr 48 Künstler/innen und Projekte ausgewählt, auf die dann jeweils zwölf Monate lang die ICAS Scheinwerfer gerichtet sind. Einige davon werden Susanna Niedermayr und Oliver Baurhenn in diesen zwei Zeit-Ton-Ausgaben näher vorstellen - und dabei auch den einen und anderen Abstecher in die Shape Jahre 2015, 2016 und 2017 unternehmen.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

(Wiederholung von 10:06 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Aimie Rehburg Musikauswahl: Friederike Raderer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten