Jetzt läuft auf Ö1:

Pasticcio

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Der göttliche Zweifel". Der Literatur- und Kulturwissenschaftler Wolfgang Müller-Funk tritt in einen Dialog mit göttlichen Zweiflern wie Blaise Pascal, Sören Kierkegaard, Muguel de Unamuno oder Hans Blumenberg. - Gestaltung: Alexandra Mantler "Wir sind Christen im gleichen Sinne, wie wir Schwaben oder Perigordiner sind, notiert der französische Philosoph Michel de Montaigne 1580 in seinen berühmten "Essais". Der scheinbar harmlose Satz meint, dass es keinen absoluten und hinreichenden Grund gibt, Christ zu sein, erklärt der Literatur- und Kulturwissenschaftler Wolfgang Müller-Funk in seinen "Gedanken für den Tag". Religion liege - nach Montaigne - ein menschliches Grundbedürfnis zugrunde, das alle Religionen befriedigen. Keine Religion oder Konfession sei indes in einem absoluten Sinne wahr oder objektiv. Das menschliche Erkenntnisvermögen sei zu schwach, um die Existenz Gottes zu bekräftigen. "Montaigne verwirft den Glauben keineswegs, denn der Atheismus ist in diesem Sinne genauso verwegen wie jene Frömmigkeit, die Montaigne zufolge "unseren Leidenschaften schmeichelt". Es ist der Absolutismus des Glaubens, der Krieg und Grausamkeit entfacht. Von daher ist Skepsis gegen religiöse Wahrheiten ein Gebot der Bescheidenheit", so Müller-Funk. In seinen "Gedanken für den Tag" tritt der Literatur- und Kulturwissenschaftler in einen Dialog mit göttlichen Zweiflern wie Blaise Pascal, Sören Kierkegaard, Miguel de Unamuno oder Hans Blumenberg.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Mit dem Biologen Peter Prack am Zusammenfluss von Enns und Steyr. Teil 5: Wertvolle Verbindungen entlang der Steyr Gestaltung: Lothar Bodingbauer Flüsse bilden Lebensräume von Lebewesen im Wasser. An ihren Rändern sind die Schnittstellen zum Land nicht scharf und plötzlich, sondern zoniert, was sich auch auf die Vielfalt der Lebewesen in diesem Bereich überträgt. Dies gilt für naturnahe Flüsse, deren Ränder die Einflüsse von Hochwassern widerspiegeln. In hochwassergefährdeten Gebieten sind die Ufer oft von Menschen in einer Weise geformt, die stark in diese Zonierung eingreift. Zusätzlich gibt es Eingriffe, die entlang der Flüsse die Lebensräume ändern: Kraftwerke und Geschiebefänge, die Kies zurückhalten. Auch sie sind in den Hochwasserschutz eingebunden. Naturnahe Flüsse mit ursprünglichen, zonierten Ufern sind gleichzeitig wertvolle Naherholungsgebiete für die Menschen angrenzender Siedlungen. So stehen die Wünsche nach Erholung und die Wünsche nach Schutz vor Hochwassern in einem Widerspruch, den es zu lösen gilt. Am Zusammenfluss von Enns und Steyr im Großraum der Stadt Steyr sind alle Frage- und Problemstellungen des Naturschutzes samt ihren derzeitigen Lösungen und Visionen modellhaft auf einem kleinen Raum versammelt.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl


09.42 Uhr

 

 

Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Intrada - Österreichs Musizierende im Porträt

Kinder spielen für Kinder - Junior Chamber Music und Superar +++ Das Festival Via Julia Augusta +++ Ö1 Talentebörse. Präsentation: Eva Teimel


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten - Neue Literatur aus Österreich

"Das Gesetz des Dschungels". Von Sabine Scholl. Es liest Karola Niederhuber. Gestaltung: Daniela Wagner Veronika ist 35 Jahre alt, Krankenschwester und Alleinerzieherin. Sie lebt mit ihrer kleinen Tochter in einer oberösterreichischen Provinz, in der Nähe ihrer Eltern. Veronika sieht anders aus als die restlichen Bewohner des Ortes. Die Haare zu dunkel, die Nase zu groß, die Stimme zu rau. Legenden ranken sich um sie. Veronikas Mutter arbeitete hart an der Angleichung ihrer Tochter, die nie ganz gelingen wollte. Und sie ließ sie lange im Unklaren über die Identität ihres leiblichen Vaters. Durch einen Zufall erfährt Veronika, dass ihr Vater Singhalese ist und in Sri Lanka lebt. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als ihren Vater zu treffen und begibt sich auf die Reise zu einem Unbekannten in ein fremdes Land. Die 1959 geborene Autorin Sabine Scholl wuchs im oberösterreichischen Grieskirchen auf. Scholl studierte Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaft in Wien. Danach unterrichtete sie unter anderem am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Gastprofessuren führten sie nach Portugal und Japan. Sie lebt heute als freie Schriftstellerin in Berlin. Zuletzt erschienen von Sabine Scholl die Romane "Wir sind die Früchte des Zorns" (2013) und "Die Füchsin spricht" (2016). Scholls Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Im Frühjahr 2018 erhielt die 59-jährige Autorin den renommierten Anton-Wildgans-Literaturpreis.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Helmut Jasbar.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

In Concert

Thelonious Monk Quartett featuring Johnny Griffin. Gestaltung: Klaus Wienerroither Auf den ersten Blick mutet diese Paarung etwas seltsam an: Der Hochgeschwindigkeits-Saxofonist Johnny Griffin trifft auf einen Pianisten, der sich in seinem Spiel nicht zuletzt über die Pause definiert. Doch die Chemie zwischen Griffin und Monk stimmt, der Bassist Ahmed Abdul Malik und der Schlagzeuger Roy Haynes komplettieren das Quartett. Leider ist es bei zwei Auftritten im New Yorker Cafe "Five Spot" vor ziemlich genau 60 Jahren geblieben, anschließend gehen die Protagonisten getrennte musikalische Wege.


15.30 Uhr

 

 

Moment - Kulinarium

Heilpflanze und Gewürzmittel Scharf, exotisch, gesund Ingwer wächst in China, Indien oder Peru und ist in Österreich zu jeder Saison in jedem Supermarkt erhältlich. Das gelbe Rhizom ist vielfältig: es ist seit Jahrhunderten Bestandteil des Lebkuchengewürzes, wird rosa eingefärbt zu Sushi serviert, es wirkt als Limonade erfrischend und als Tee wärmend. Dank seiner entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften wurde Ingwer zur Heilpflanze des Jahres 2018 gekürt. Eine Sendung über die Verwendung der brennend scharfen Würzknolle in der Küche und in der Bar. Gestaltung: Johanna Steiner Kostnotizen: Alexander Bachl


15.55 Uhr

 

 

Schon gehört? Tipps für Klein und Groß


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Da capo: Im Gespräch

"Ohne Fortschritt geht es nicht" - Günter Kaindlstrofer im Gespräch mit Rahel Jaeggi, Philosophin Die Berliner Philosophin Rahel Jaeggi gehört zu den profiliertesten Vertreterinnen der zeitgenössischen "Kritischen Theorie". In ihrem Denken setzt sich die 51-jährige vor allem mit Begriffen wie "Ideologie", "Entfremdung" und "Solidarität" auseinander - aber auch mit der Frage, wie Philosophie in Zeiten der großen neoliberalen Erzählung wieder gesellschaftskritische Wirksamkeit entfalten kann. In ihrem neuen Buch "Fortschritt und Regression" plädiert Rahel Jaeggi dafür, einen tragfähigen neuen Fortschrittsbegriff zu etablieren. Den gegenwärtig grassierenden Kulturpessimismus, der autoritären und rechtsradikalen Tendenzen Vorschub leistet, gelte es mit einem neuen materialistischen Fortschrittskonzept entgegenzutreten. Im Gespräch mit Günter Kaindlstorfer entwirft Rahel Jaeggi, Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin, aber nicht nur einen zeitgenössischen Fortschrittsbegriff, sondern spricht auch über ihr Verhältnis zu Karl Marx, über die Krise der politischen Linken, die zunehmende Verschulung an den Unis und die prägenden Jahre, die sie als jugendliche Aktivistin in der Berliner Hausbesetzerszene verbracht hat.


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Wolfgang Schlag. Orte des Stillstands Bahnhöfe, Hotels und Flughäfen sind Orte an denen das Leben kurz zur Ruhe kommt. Es sind Orte des Verweilens, aber auch Orte des Transits, am Weg von einer Welt in die nächste. Hier werden Entscheidungen reiflich überlegt, hier treffen Menschen aufeinander oder trennen sich. Die Popmusik liebt diese Orte der Moderne, in deren wildem Treiben eine eigenartige Ruhe wohnt, die Raum für kleine und große Geschichten frei hält. U.a. mit The Walker Brothers,The Rolling Stones, Susan Raye, Sandy Denny, Chris Isaak


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Eine Kulturgeschichte der Höhlenforschung. Mit Johannes Mattes, Höhlenforscher und Historiker an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie Autor des Buchs "Reisen ins Unterirdische: Eine Kulturgeschichte der Höhlenforschung in Österreich bis in die Zwischenkriegszeit". Gestaltung: Daphne Hruby Höhlen haben die Menschen schon immer in ihren Bann gezogen. Ob nun als Rückzugsort, als Orakelstätten, als Schatzkammer oder als geheimnisumwobener Schauplatz romantisierender Märchen. Dabei wurden die Höhlen gleich selbst zu Kunstwerken. Die ältesten Malereien prangen auf ihren Wänden. Aber auch Gedanken auf philosophisch höchster Ebene haben dort ihren Schauplatz, denken wir nur an Platons Höhlengleichnis. Etwas später trieb die Menschen vor allem die Gier in die Tiefen hinab. Ende des 16. Jahrhunderts befahl etwa der Kaiser des Heiligen Römischen Reichs und Erzherzog von Österreich, Rudolf II., eine Expedition ins niederösterreichische Ötscherhöhlensystem zu unternehmen, um nach Gold und anderen wertvollen Rohstoffen zu suchen. Einfache Bergknappen hingegen versuchten nur ihren Lebensunterhalt in den Höhlen zu bestreiten - unter kräftezehrenden und gefährlichen Bedingungen. Auch die Wissenschafter entdeckten die Höhlen für sich. Bereits im Grimm'schen Wörterbuch ist von der Höhlenforschung die Rede. Professionell erkundet und topografisch dargestellt wurde die Welt unter der Oberfläche dann ab dem späten 19. Jahrhundert. 1923 wurde in Österreich das "Speläologische Institut" - spelaeum ist das lateinische Wort für Höhle - gegründet. In Österreichs Geschichte spielen Höhlen eine zentrale Rolle. Hierzulande gibt es etwa 16.000 davon - und es werden immer mehr. Immer wieder entdecken Forscher/innen bisher unbekannte Höhlen in Österreich.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.20 Uhr

 

 

Europa-Journal


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

matrix - computer neue medien

Einfach abschalten Über die Schwierigkeit und die Notwendigkeit, sich dem Netz zu entziehen Gestaltung: Lukas Plank Dank Internet und Smartphone sind wir immer schneller mit allem und jedem verbunden. Das kann manchmal ganz schön anstrengend sein. Einmal einfach abzuschalten und E-Mail, Soziale Netzwerke und Google hinter sich zu lassen, wird für immer mehr Menschen zum Traum. Nur wenige setzen diesen allerdings in die Tat um. Schließlich lässt sich eine digitale Pause nur schwer in unseren stressigen Alltag zwängen, und man muss sie sich leisten können. Oder? fragt Lukas Plank. Moderation und Redaktion: Franz Zeller


19.30 Uhr

 

 

Live aus dem Ö1 Kulturzelt auf der Donauinsel

Kabarett, Pop, Jazz und Weltmusik In "70er - leben lassen" spürt Lukas Resetarits dem Lebensgefühl von damals nach, als das Rauchen noch nicht tödlich, Kinder prügeln Gang und gäbe und die Diskoära der Auftakt zum Niedergang der Sozialdemokratie war. An einem Sonntag, noch dazu an einem Muttertag, wähnt sich Gery Seidl auf der Sonnenseite des Lebens geboren. "Das ist besser als der 1. Jänner, weil da gratulieren dir deine Eltern jahrelang nur angsoffn zum Geburtstag", gibt Seidl in seinem Programm zum Besten. Kunst des Jammerns auf hohem Niveau. Charme, Grant und goschert sein, das zeichnet die jungen Musiker von Wiener Blond aus, besingen sie so die Abgründe der Wiener Seele sowie die einer verwöhnten, orientierungslosen Generation. Ankathie Koi weiß ihre Drei-Oktaven-Stimme, dem Anlass entsprechend zu verwenden: Setz sie an ein Klavier, und sie bezaubert mit Standards aus dem American Songbook; gib ihr das passende Kleid und die richtige Band, und sie macht dir die Hildegard Knef; komponier eine Ballade, und sie sorgt für Gänsehautfaktor.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten



00.05 Uhr

 

 

Intrada

Österreichs Musizierende im Porträt. (Wiederholung von 10:05 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation und Musikauswahl: Beate Linke-Fischer dazw. 3:00 und 5:00 Uhr Nachrichten