Jetzt läuft auf Ö1:

Die Ö1 Jazznacht

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Zwischen Pruth und Dnister". Reiseeindrücke von Cornelius Hell, Literaturkritiker und Übersetzer. Gestaltung: Alexandra Mantler Die Republik Moldau hat im 20. Jahrhundert eine leidvolle Geschichte durchgemacht und ist eines der ärmsten Länder Europas; ein Viertel der Bevölkerung arbeitet im Ausland. Cornelius Hell erzählt von Reiseeindrücken, geschichtsträchtigen Landschaften, vom schwierigen Überleben und allein gelassenen Kindern. Und von Hoffnungen, die auch in tristen Umständen nicht unterzukriegen sind.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Irene Suchy. Harald Schmidt macht rätselhafte Theaterfunde, das Pasticcio löst sie auf. Wiederentdeckungen von vertraut-unbekannter Musik und von Arrangements, die sich die Musik anderer zu eigen machen.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Ornithologe Michael Dvorak über die Turteltaube Teil 5: Verlust von Lebensraum Gestaltung: Nikolaus Scholz Die Turteltaube ist die einzige Langstreckenzieherin unter den Taubenarten Mitteleuropas. Sie ist recht scheu und zu ihren bevorzugten Lebensräumen gehören Gebüsche, Feldgehölze, Waldränder oder auch lichte Wälder. Nicht selten werden auch größere Gärten, Obstplantagen oder Parkanlagen besiedelt. Die Nester werden vor allem auf Bäumen und Sträuchern gebaut, in Ausnahmefällen auch am Boden oder auf Felsen. Ihre Nahrung sucht sie fast immer am Boden, auch gern in Gruppen mit anderen Tauben. Im Brutgebiet frisst sie Samen von diversen Kräutern, Blumen und Gräsern, gern auch Fichten- und Kiefernsamen am Boden. Einst wurden Turteltauben wegen ihres schönen Gefieders gehalten. Noch heute kennen wir den Begriff "Turteltäubchen" als Kosewort für Verliebte. Während die Turteltaube Anfang des 20. Jahrhunderts noch Bestandszuwächse verzeichnete und sich sogar weiter ausbreitete, ging diese Wildtaubenart seit den 1980er Jahren in Großbritannien und Frankreich um mehr als 50 Prozent zurück, in Deutschland in diesem Ausmaß seit zwanzig Jahren. Die Turteltaube ist heute eine der am stärksten von Bestandsrückgängen betroffenen Vogelarten Europas, übersprang 2015 auch auf der weltweiten Roten Liste die Vorwarnstufe und landete direkt in der Kategorie "gefährdet". Gründe dafür sind vor allem die intensive Landwirtschaft, aber auch die Jagd auf die Turteltaube im Mittelmeerraum. BirdLife Österreich kürt in Kooperation mit seinem deutschen Partner NABU und seinem bayerischen Partner LBV die Turteltaube zum "Vogel des Jahres 2020".


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl


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09.42 Uhr

 

 

Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Intrada - Österreichs Musizierende im Porträt

Musica Juventutis vom 14. Oktober +++ Das George Crumb Festival in Linz. Präsentation: Eva Teimel


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten - Neue Literatur aus Österreich

"Es ist nichts geschehen". Von Selma Mahlknecht. Es liest Sophie Wendt. Gestaltung: Martin Sailer Eine Geschichte des Vertuschens, Verschweigens und Nichtwahrhabenwollens erzählt die aus Südtirol stammende Autorin Selma Mahlknecht in ihrem Roman "Es ist nichts geschehen". Da leben drei Frauen in einem Netz dunkler Geheimnisse, die in keinem Fall publik werden dürfen. Doch die Wahrheit wird sich nicht aufhalten lassen. "Deutschlehrerin, Dramatikerin und Regisseurin" gibt die Südtiroler Autorin Selma Mahlknecht in ihrer Selbstbeschreibung an. Mit dem Schreiben hat sie schon in früher Kindheit begonnen, nach und nach gesellten sich andere künstlerische Neigungen hinzu. Das Theater, die Dramaturgie und Regie, bestärkt durch ein entsprechendes Studium in Wien. So agiert sie auch hinter der Kamera als Regisseurin. Das Schreiben freilich, ist ihr Zentrum geblieben.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Andreas Maurer. Die Harfenistin Evelyn Huber und das Sirius Quartet. Zwei Landspitzen ragen auf dem gelben Cover von links und rechts ins Bild. Auf der einen Seite: die Instrumente des Streichquartetts. Auf der anderen Seite scheint eine einzelne Harfe zu warten. Unüberwindbar der Ozean dazwischen. Zusammen findet man erst auf der CD. Harfenistin Evelyn Huber und das New Yorker Sirius Quartet warten mit klassischer Präzision und Technik auf, spannen die Saiten ihrer Instrumente aber klanglich um die ganze Welt. Filigran, elegisch oder stark rhythmisiert fließt und swingt es hier, musiziert wird mit unerhörter Hingabe. Bekannte Stücke von Federico Mompou oder Astor Piazzolla werden durch spontane Einfälle und Ideen erweitert, Eigenkompositionen wiederum von Tango, Jazz und Impressionismus inspiriert. Entstanden ist ein Repertoire, das herkömmliche "Neue Musik" alt aussehen lässt. Weltmusik eben, oder besser: eine Musik für eine bessere Welt.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

In Concert

Jazzige Herzenstöne aus Polen. Gestaltung: Helmut Jasbar Im Rahmen des NDR-Festivals "My Polish Heart" standen am 25. November 2018 einige der aktuell prominentesten Vertreter des Jazzlands Polen auf der Bühne der Hamburger Elbphilharmonie. Zum einen Adam Baldych, der die große Tradition polnischer Jazzviolinisten in einer mitreißenden, virtuosen Mixtur aus Klassik und Jazz weiterführt; zum anderen das 2009 in Warschau gegründete Atom String Quartet, das das Genre Streichquartett im Jazz neu denkt und als energetische improvisierende Einheit zu überzeugen weiß. Und drittens, als zentrale Figur des Abends, der in Jazz und Klassik gleichermaßen geschulte Pianist Vladyslav Sendecki, für den kreativen Brückenschlag zu allen Ufern der Musik zuständig. "Piano und Streicher, das ist ein königliches Gedeck" sagt dieser Vladyslav Sendecki, "denn in Polen spielen gerade diese Instrumente lange schon eine besondere Rolle im modernen Jazz."


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15.30 Uhr

 

 

Moment - Kulinarium

Über die Trüffelsuche im spanischen Gúdar-Javalambre Im äußersten Süden der spanischen Region Aragón, eine Autostunde von Valencia entfernt, liegt der Landkreis Gúdar-Javalambre. Ein dünn besiedeltes Hochplateau das zu den ärmsten Landstrichen Spaniens gehört. Die Sommer sind heiß, die Winter eiskalt. Auf den kalkhaltigen Böden gedeiht nur wenig. Erst Mitte der 1960er Jahre entdeckte man den Wert einer Knolle, die sich dort schon immer in der steinigen Erde wohlgefühlt hatte, den Bauern aber ungenießbar erschienen war. Es handelt sich um den Fruchtkörper eines Pilzes: dem Schwarzen Trüffel auch "Schwarzer Diamant" genannt. Gestaltung: Michael Marek und Sven Weniger Kostnotizen: Whisky-Experte Dr. Mario Prinz über das Whisky-Festival im Rahmen des "Vienna Bar Spiritsfestival 2019" Gestaltung: Alexander Bachl


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15.55 Uhr

 

 

Schon gehört? Tipps für Klein und Groß

1. Eine wunderschöne Geschichte im Kabarett Niedermair 2. Monster im Vorarlberger Landestheater 3. Lauschkonzert in der Stiftung Mozart Wien 1.Eine heitere und auch rührende Geschichte rund um einen Außenseiter und seine Abenteuer hat am kommenden Donnerstag den 24. Oktober, ab 16 Uhr 30 im Kabarett Niedermaier Premiere. Der Titel der Eigenproduktion frei nach Hand Christian Andersen ist. "Die wunderschöne Geschichte vom hässlichen Entlein: "Was ist denn mit dem einen, nicht sehr feinen Entlein, das jetzt endlich seinen Kopf aus der Schale streckt? Da ist alles zu groß, zu schwer, zu grau und passt so gar nicht zur eleganten Entenfamilie. Das hässliche, blässliche, grässliche Entlein macht sich auf und davon, um Freunde zu finden, die sich nicht abschrecken lassen durch das fade Federkleid." Mehr wird hier aber nicht verraten. Nur soviel: Empfohlen wird die "Die wunderschöne Geschichte vom hässlichen Entlein für Kinder ab 4 Jahren. 2.Die Frage ist: Wie muss ein Monster aussehen, damit es ein echtes Monster ist und vor allem was muss dieses Monster tun, damit es als Monster auch ernstgenommen wird. Das ist keine leichte Aufgabe, denn grimmig dreinblickende Figuren, egal ob mit 8 Beinen, Schuppenpanzer, riesigen Tatzen, oder giftigen Zähnen gibt es viele. Aber nicht alle sind Monster. Das Vorarlberger Landestheater hat sich für Kinder ab 5 Jahren etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Denn nichts weniger als das schrecklichste Monster aller Zeiten, soll gleich übermorgen Sonntag ab 15 Uhr im Rahmen der Familienbox gebastelt- und dann auch noch auf der Bühne freigelassen werden. 3."Dr. Crescendos Klanglabor", das ist der Titel eines Lauschkonzertes für Kinder ab 4 Jahren. "Frau Dr. Crescendo ist verzweifelt: sie möchte in ihrem Labor ein Mittel finden, um mit Musik zu reisen. Sie hat schon viele Geräusche und Instrumente gesammelt, aber es klappt einfach nicht. Ihre beiden Assistenten unterstützen sie und nach und nach lüftet sich ein Geheimnis?". Dank der intensiven Forschungsarbeiten des Trios können die jungen Besucher des Lauschkonzertes, musikalisch in die Tiefsee abtauchen, auf dem Mond tanzen, das Reich der Königin der Nacht besuchen und eine mittelalterliche Liebesgeschichte belauschen. Die musikalische Reise des Lauschkonzertes "Frau Dr. Crescendos Klanglabor" startet gleich übermorgen Sonntag um 11 Uhr im Wiener Saal der Stiftung Mozarteum.


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Da capo: Im Gespräch

"Angst hat eine überraschend große Präsenz in dem Lebensgefühl unserer Epoche" - Andreas Obrecht im Gespräch mit Rainer Mausfeld, Psychologe, Wahrnehmungs- und Kognitionsforscher Rainer Mausfeld hatte bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2016 den Lehrstuhl für Wahrnehmungs- und Kognitionsforschung an der Universität Kiel inne. Als Psychologe, der auch Mathematik und Philosophie studiert hatte, beschäftigt er sich unter anderem mit der Farbwahrnehmung, den theoretischen Grundlagen der experimentellen und verstehenden Psychologie, aber auch mit der Ideengeschichte der Naturwissenschaft des 17. Jahrhunderts. Nun hat sich Rainer Mausfeld der Erörterung gesellschafts- und machtpolitischer Fragen zugewandt. Das 2015 erschienene Buch "Warum schweigen die Lämmer?" wurde auf Anhieb ein Bestseller und von vielen Rezensenten als Aufklärungsbuch gelobt. Für Mausfeld ähneln die westlichen Wohlstandsdemokratien jener "Schönen neuen Welt", die Aldous Huxley schon 1932 literarisch dargestellt hat. Auch sein neues Buch "Angst und Macht" zeigt, dass Herrschaftstechniken, die Macht hervorbringen und aufrechterhalten, rational und empirisch erfassbar und erklärbar sind. Eine der zentralen Techniken ist die Erzeugung von Angst. Im Gespräch mit Andreas Obrecht erklärt Mausfeld, warum unsere Gegenwart als eine Kultur der Angst charakterisiert werden kann, und entwickelt Strategien, die uns aus ihr herausführen könnten.


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Wolfgang Schlag.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die Republik Moldau. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Die Republik Moldau hat rund 3,5 Millionen Einwohner/innen, doch fast die Hälfte der arbeitsfähigen Bevölkerung soll sich im Ausland befinden, denn in Moldau herrschen korrupte politische Strukturen und große Armut. Berühmt ist die Republik Moldau für ihren Wein, der allerdings in der Europäischen Union schwer zu finden ist. Kaum jemand weiß, dass sich im kleinen Moldau die größten Weinkeller Europas befinden. Eine Tradition, die schon vor rund 5.000 Jahren von den Griechen eingeführt, später von den Römern weitergeführt wurde. Die Geschichte der Eroberer und Fremdherrscher auf dem Gebiet des heutigen Moldau ist lang. Auf das Osmanische Reich, dem sich das Fürstentum Moldau im 15. Jahrhundert unterwerfen musste, folgten im 19. Jahrhundert die Russen. Zwei Mal gehörte Moldau zu Rumänien, dazwischen war es kurze Zeit unabhängig. Im Zuge des Hitler-Stalin Pakts wurde es 1940 Teil der UdSSR und seit 1991 ist die Republik Moldau ein unabhängiger Staat. Eine konfliktreiche Teilregion bleibt das russlandtreue Transnistrien. Die abtrünnige Region gehört zwar zur Republik Moldau, hat aber eine eigene Hauptstadt, einen eigenen Präsidenten und eine eigene Währung. Auch die Gagausen, eine ethnische Minderheit in Moldau, leben in einem autonomen Teilgebiet. Neue Hoffnung gibt die seit Sommer 2019 amtierende Ministerpräsidentin Maia Sandu, die bekannt ist für ihre Haltung gegen Korruption und Oligarchentum.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.20 Uhr

 

 

Europa-Journal


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

matrix - computer neue medien

Das Internet wird 50 "LO" und nach dem Absturz des Computers einige Stunden später dann auch noch samt einem "G" - LOG für Login war die erste Textnachricht, die US-Forscher im Jahr 1969 erstmals zwischen zwei Rechnern über das Universitätsnetzwerk Arpanet übertragen konnten. Einer der damals noch kühlschrankgroßen Rechner stand an der University of California, der andere am Stanford Research Institute, die Computer waren über eine 50 Kilobit-Datenleitung miteinander verbunden. Der 29. Oktober 1969 und die erfolgreiche Vernetzung von Computern gilt somit als Geburtsstunde des Internets. Zum 50jährigen Jubiläum wirft die matrix-Redaktion einen persönlichen Blick zurück und berichtet, welche Netz-Phänomene, Internet-Dienste und Nebenwirkungen des Online-Daseins den eigenen digitalen Alltag bereichern, prägen oder nerven. Moderation: Wolfgang Ritschl Redaktion: Franz Zeller


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19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigent: Jakub Hrusa; Fanny Vicens, Akkordeon; Emmanuel Tjeknavorian, Violine. Bernd Richard Deutsch: Phaenomena, Musik für Akkordeon und Orchester (2018-2019; Uraufführung; Auftragswerk der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien) * Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 77 * Witold Lutoslawski: Konzert für Orchester (aufgenommen am 10. Oktober im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Gerhard Krammer Schostakowitsch und Lutoslawski: zwei prominente Opfer der Initiative Stalins, die Gegenwartsmusik der Sowjetunion dem Sozialismus zu unterjochen. In einer Parteiresolution vom 10. Februar 1948 wurde die "formalistische und antinationale Richtung" der Musik an den Pranger gestellt, insbesondere Schostakowitsch angegriffen und eine volksnahe, eingängige, positive Musik propagiert. Der 42-jährige Komponist, derlei politische Wutausbrüche gewohnt, verbarg sein gerade vollendetes erstes Violinkonzert und holte es erst wieder hervor, als Stalin gestorben war. Ein Werk, in dem gallenbitterer Humor wie das berüchtigte Pfeifen im dunklen Wald klingt. Auch im benachbarten Polen wurde Lutoslawski von Stalins Attacken aufgescheucht, doch anders als Schostakowitsch rettete sich der sieben Jahre jüngere Komponist in den Neoklassizismus. Lutoslawskis "Konzert für Orchester" entstand just in jener Zeit, da Schostakowitschs Violinkonzert in der Schublade schimmelte, und gehört heute zu den populärsten Werken des 20. Jahrhunderts. Im ersten Musikvereins-Abonnementkonzert treffen der tschechische Dirigent Jakub Hrusa - regelmäßig zu Gast beim RSO Wien - und Emmanuel Tjeknavorian aufeinander. Der österreichische Geiger mit armenischen Wurzeln zählt trotz seines jugendlichen Alters (Jahrgang 1995) zu den international erfolgreichsten Musikern der Gegenwart. (Christoph Becher, Intendant des RSO Wien)


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin


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22.23 Uhr

 

 

Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Der bretonische Musiker Erwan Keravec entwickelt ungeahnte Gestaltungsmöglichkeiten auf Dudelsack. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph "Für mich gibt es zwei Möglichkeiten, sich auf eine Musiktradition zu beziehen: Entweder ist es das Repertoire, dann spielst du die Musik, die Melodien, die Tänze, so wie die vorhergehenden Generationen, oder es ist deine Beziehung zur Musik, so wie du sie hörst, also deine spezielle Art Musik zu hören. Das ist mein Kulturerbe", beschreibt Erwan Keravec seinen persönlichen und für ihn charakteristischen Zugang zur bretonischen Musiktradition. Der Dudelsackspieler wuchs in der Bretagne mit der dortigen Tanz- und Musiktradition auf, praktizierte sowohl das Spiel im Duett mit seinem Bruder an der Bombarde (bretonisches Doppelrohrblasinstrument), als auch in einer typischen "Bagad", einem Ensemble mit mehreren Dudelsäcken, Bombarden und Perkussion. Als sich das Bagad Ensemble, in dem Erwan Keravec spielte, auch dem Jazz zu widmen begann, war das der Beginn seiner Auseinandersetzung mit Improvisation - am liebsten gemeinsam mit ganz unterschiedlichen Musikerinnen und Musikern, sei es mit dem baskischen Sänger Beñat Achiary, dessen Stimme so wunderbar mit den Bordunklängen des Dudelsacks harmoniert oder Dudelsackspielern aus unterschiedlichen Kontinenten, Jazzmusikern oder - wie zuletzt - als internationales Trio "Revolutionary Birds" mit dem tunesischen Sänger Mounir Troudi und dem libanesischen Perkussionisten Wassim Halal. Erwan Keravec hat die klanglichen und spieltechnischen Möglichkeiten seines Instrumentes radikal erweitert. Durch eigenes Ausprobieren, im Austausch mit anderen und indem er Kompositionsaufträge erteilt hat. Darunter sind 13 Solowerke: François Rossé etwa hat eine Rhapsodie mit "Warnsignalen" geschrieben oder Susumu Yoshida hat den Dudelsack in ein Instrument am kaiserlichen Hof in Japan verwandelt. Mit der Sängerin Donatienne-Michel Dansac, die im Bereich der neuen Musik mit unzähligen renommierten Komponistinnen und Komponisten zusammengearbeitet hat, verbindet ihn eine langjährige künstlerische Verbindung. Für sein Quartett Sonneurs, das aus Instrumenten besteht, die den charakteristischen traditionellen bretonischen Klang erzeugen, hat er Komponistinnen und Komponisten aus Frankreich, Japan und Österreich eingeladen, ein neues Werk zu schreiben. Darunter ist auch Wolfgang Mitterer mit "Run". Erwan Keravec ist in der Vielseitigkeit seiner Stilistik, der Wahl seiner musikalischen Partnerinnen und Partner ein offener und neugieriger Musiker und Komponist, der viel von seinen Erfahrungen in der Arbeit für Theater und Tanz profitiert hat. Für diese Porträtsendung hat er seine Schwerpunkte in der zeitgenössischen Musik ausgeführt. Das Konzert der "Revolutionary Birds" vom Freitag, 4. Oktober 2019 beim ORF musikprotokoll wird in "Spielräume Spezial" am Sonntag, 20. Oktober 2019 gesendet.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Intrada

Österreichs Musizierende im Porträt. (Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation und Musikauswahl: Stephanie Maderthaner dazw. 3:00 und 5:00 Uhr Nachrichten


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