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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Eindrücke aus einer terra incognita" - Künstler und Autorinnen aus Belarus möchte Martin Pollack, Autor und Übersetzer, aus ganz persönlicher Sicht in den Mittelpunkt stellen. - Gestaltung: Alexandra Mantler Ein blinder Fleck im heutigen Europa. Eine terra incognita, die im Westen oft reduziert wird auf die Tatsache, dass Weißrussland, oder Belarus, die letzte Diktatur in Europa ist, ein kommunistisches Freilichtmuseum, mit einem schnauzbärtigen Diktator, der wie eine groteske Kopie von Josef Stalin anmutet. Da ist schon was dran, aber in Wahrheit ist die Sache natürlich viel komplizierter. Belarus ist, wenn man einmal die Politik ausklammert, ein Land von großer Schönheit, urtümliche Sumpfgebiete und Wälder, gemächlich durchs Land mäandernde Flüsse, und dann wieder schier endlose Kolchosen, Ackerwüsten. Vor allem aber besitzt Belarus ungemein liebenswerte Menschen, interessante Intellektuelle, Verleger, Autoren, Künstlerinnen. Artur Klinau, Viktar Martynovych, Valer Bulhakau, Swetlana Alexijewitsch, Valzhyna Mort ... Sie möchte der Autor und Übersetzer polnischer Literatur Martin Pollack in den Mittelpunkt stellen, aus ganz persönlicher Sicht.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.55 Uhr

 

 

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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


08.15 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Wolfgang Schlag


08.55 Uhr

 

 

Heimspiel


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Hörbilder

Asta und Frede. Oder: Guten Morgen, Frau Nielsen. Von Lisbeth Jessen (DLR Kultur/NDR/SWR/WDR 2018). Kopenhagen in den 1950er Jahren. Asta Nielsen, einstmals Star des deutschen Stummfilms, ist in ihre dänische Heimat zurückgekehrt. Allmählich wird es still um sie. Da taucht der 40-jährige Inhaber eines Ladens für alte Filme und Bücher auf - Frede Schmidt. Frede weiß alles über Asta und ihre Filme und bringt sie in vielen Telefonaten zum Lachen und Erzählen. Aber was hat er im Sinn? Jedenfalls schneidet Frede alle ihre Telefongespräche mit. Mehr als 100 Stunden. Unter anderem erzählt Asta von ihrem Sommerhaus auf Hiddensee, dem angeblich einzigen Ort, an dem sie glücklich war.


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem RadioCafe in Wien. Gäste: Oksana Lyniv, Eduard Lanner. Präsentation: Helmut Jasbar. Thematisch führt der heutige "Klassik-Treffpunkt" nach Graz, wo vor drei Tagen ein erstmals stattfindender Musikwettbewerb zu Ende gegangen ist und wo seit Beginn der Saison 2017/18 erstmals eine Frau die Grazer Oper und das Grazer Symphonische Orchester leitet. Helmut Jasbar begrüßt als Gäste im RadioCafe in Wien Chefdirigentin Oksana Lyniv und Eduard Lanner, der als Direktor des Johann-Joseph-Fux-Konservatoriums mit der Gesamtleitung des neu initiierten Wettbewerbes betraut ist. Der 1. Internationale Franz Cibulka-Wettbewerb, ausgeschrieben für die Instrumente Klarinette und Tuba und für Solist/innen ab dem Jahrgang 1988 und jünger, ist dem Wirken und den Werken des steirischen Komponisten Franz Cibulka (1946-2016) gewidmet, soll alljährlich stattfinden und abwechselnd solistische und kammermusikalische Werke des Komponisten als Pflichtstücke beinhalten und so das Andenken an Cibulka bewahren. Oksana Lyniv, nicht nur Chefdirigentin in Graz, sondern auch Mitglied der Wettbewerbs-Jury, hat selbstverständlich großes Interesse daran, jungen Musiker/innen den Karrierestart infolge eines Wettbewerbserfolges zu ermöglichen. Sie stammt aus Brody (der Geburtsstadt von Joseph Roth) in der Ukraine und begann ihre musikalische Ausbildung an der Musikakademie in Lemberg. Weiterführende Studien führten sie nach Dresden und nach deren Abschluss als Dirigentin und Stellvertreterin des Chefdirigenten an die Nationaloper Odessa, wo sie sich ein breites Repertoire erarbeiten konnte. Von 2013 an arbeitete und dirigierte sie als musikalische Assistentin von Kirill Petrenko an der Bayerischen Staatsoper München. Als Direktor des Johann-Joseph-Fux-Konservatoriums des Landes Steiermark (seit Jänner 2015), als Klavierpädagoge und Korrepetitor setzt sich Eduard Lanner sehr für den musikalischen Nachwuchs ein und ist auch in die Organisation des Landesjugendsinfonieorchesters und des Béla Bartók-Klavierwettbewerbes eingebunden. 1968 in Leoben geboren, studierte Eduard Lanner in Graz Klavier, Orgel, Musikpädagogik sowie Germanistik, setzte seine Klavierstudien in Wien bei Paul Badura-Skoda und in Weimar bei Rolf Dieter Arens fort. Nach seinem Diplom-Abschluss konzertierte er als Solist und Klavierbegleiter. Von 1998-2011 war Eduard Lanner Klavierpädagoge und Korrepetitor am Josef-Matthias-Hauer-Konservatorium in Wiener Neustadt und wechselte 2005 auf die gleiche Position am Johann-Joseph-Fux-Konservatorium in Graz, wobei ihm die Förderung der zeitgenössischen Musik (Uraufführungen) sehr wichtig ist. Ein "Ö1 Klassik-Treffpunkt" im Zeichen der musikalischen Nachwuchsförderung mit Helmut Jasbar und seinen Gästen Oksana Lyniv und Eduard Lanner, live aus dem RadioCafe in Wien!


11.35 Uhr

 

 

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11.40 Uhr

 

 

help - das Konsumentenmagazin


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal


12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


13.00 Uhr

 

 

Le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib


14.00 Uhr

 

 

Ö1 Hörspiel

"Italienische Nacht" von Ödön von Horváth. Mit Richard Tomaselli, Heinrich Schweiger, Kurt Sowinetz, Franz Wettig, Viktor Braun, Eduard Cossovel, Anna Smolik, Elfriede Ramhapp u.a., Ton: Josef Adelberger, Bearbeitung und Regie: Curt Goetz-Pflug (SFB/ORF-S/SR 1965). Ödön von Horváth war ein gesellschaftspolitisch engagierter Schriftsteller. Seine Grundhaltung war eine humanistische, weil er seine Figuren stets mit Mitgefühl zeichnete. Politisch ist Horváth, weil er das Verhalten der Personen auch gesellschaftlich und historisch begründet, ihre Radikalisierung, ihre von Phrasen strotzenden Reden, ihre Frauenfeindlichkeit. Als Inspirationsquelle diente Horváth dabei vor allem ein Ort: Das Wirtshaus. Stundenlang saß Horváth oft in verschiedensten Gaststätten, beobachtete die Gäste, hörte zu und machte sich Notizen. Das Wirtshaus ist auch zentraler Schauplatz seines 1930 verfassten Volksstücks "Italienische Nacht", das Ö1 in einer Hörspielfassung aus dem Jahr 1965 bringt. Das Stück handelt von einer Auseinandersetzung zwischen dem republikanischen Schutzverband und den örtlichen Faschisten einer südbayerischen Kleinstadt. Zeitgleich mit der am kommenden Abend angekündigten republikanischen "Italienischen Nacht" will die Ortsgruppe der Faschisten einen "deutschen Tag" im Lokal veranstalten, was nicht nur schnell zu gegenseitigen Provokationen, sondern auch zu heftigen Auseinandersetzung innerhalb der Linken führt ...


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


15.05 Uhr

 

 

Apropos Klassik

mit Gerhard Krammer. Instrumentales und Orchestrales aus "Nebenan". Der Komponist Stanislaw Moniuszko (1819 - 1872) gilt als "Vater der polnischen Nationaloper". Geboren in der Nähe von Minsk, auf einem Landgut bei Ubiel, zog er mit seiner Familie im Alter von acht Jahren nach Warschau und erhielt dort eine fundierte musikalische Ausbildung. Berlin und Vilnius waren weitere Stationen seiner Laufbahn. Mit der Oper "Halka" wurde er 1858 schlagartig berühmt und zum Direktor der Oper Warschau ernannt. Der Vater von zehn Kindern hatte ständig mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen, im Alter von nur 52 Jahren starb er an einem Herzinfarkt. Zu seiner Trauerprozession kamen 80.000 Menschen. Neben einem umfangreichen Lied-, Opern- und Bühnenmusikschaffen verfasste Stanislaw Moniuszko geistliche Werke wie Messen oder Kantaten, das Kammermusikschaffen ist überschaubar. Ein musikalischer Streifzug durch das Werk eines Komponisten, der in unseren Breiten kaum präsent ist, seit den 1990er Jahren aber als eine wichtige historische Figur im kulturellen Leben Weißrusslands gilt.


16.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten


17.05 Uhr

 

 

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

Der Unbequeme. Zur Person Maxim Biller. Präsentation: Christine Scheucher* Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon "Ich war kurz Donald Trump", meinte Maxim Biller in einem Interview, nachdem er im Jänner 2017 das neue "Literarische Quartett" verlassen hatte. Mit seinen temperamentvollen, um nicht zu sagen polternden, TV-Auftritten als Kritiker des traditionsreichen Formats frischte der deutsch-jüdische Autor das literarische Debattenfeld auf. Journalisten rissen sich um ihn. Jeder wollte einen markigen Spruch, eine Pointe des gelernten Provokateurs protokollieren. Flott, tabulos und garantiert politisch inkorrekt ist auch Maxim Billers opus magnum "Biografie" (2016). Biller erzählt die Geschichte einer Männerfreundschaft, die mit den großen politischen Umbrüchen und Katastrophen des 20. Jahrhunderts verknüpft ist. Wir begegnen herrschsüchtigen Hysterikerinnen, melancholischen Salonkommunisten, millionenschweren Narzissten und einer beachtlichen Portion männlicher Versagensangst. In "Biografie" tritt Maxim Biller als eine Art Quentin Tarantino der deutschsprachigen Literatur an. So hat in deutscher Sprache noch nie jemand erzählt. In einem schier atemlosen Erzähltempo verhandelt Biller gewichtige Themen, durchleuchtet das durchwachsene Terrain jüdischer Identitäts- und Erinnerungspolitik. Bereits seit dem Erscheinen seines Debüts "Wenn ich einmal reich und tot bin" (1990) widmet sich Biller dem literarischen Entwurf deutsch-jüdischer Identität, schreibt gegen das Vergessen an, gegen die kollektiven Lebenslügen der Nachkriegsgesellschaft. Doch in "Biografie" findet der Autor eine neue Form. Die Kritik reagiert großteils verstört. Nicht zuletzt wegen der Dichte an bizarren Sexszenen. In dem ausufernden Werk gibt es kaum eine Seite, auf der es nicht richtig zur Sache geht. Weit freundlicher wurde Billers zuletzt erschienener Roman "Sechs Koffer" aufgenommen, eine Familiengeschichte zwischen der Sowjetunion, der Tschechoslowakei und Deutschland, die deutliche autobiographische Züge trägt. Der Ich-Erzähler des Romans ist wie Maxim Biller 1960 in Prag geboren und flieht wie der Autor als 10-jähriger mit seiner Familie nach Hamburg.


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Tao - aus den Religionen der Welt

"Ein harter Schnitt". Religiöse und säkulare Expert/innen werden zum Thema befragt und Fakten und Hintergrundinformationen zur religiösen Praxis des Schächtens geliefert. - Gestaltung: Kerstin Tretina In der Hitze des Sommers wurde sie wieder entfacht: die Diskussion um das sogenannte Schächten. Ein Landesrat in Niederösterreich hatte Verschärfungen beim Schächten sowie die Registrierung von Konsument/innen von koscherem bzw. Halal-Fleisch gefordert. Die Islamische Glaubensgemeinschaft Österreich (IGGÖ) und vor allem die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) äußerten massive Kritik und Bedenken. IKG-Präsident Oskar Deutsch befürchtete, dass künftig nur mehr Jüdinnen und Juden koscheres Fleisch kaufen dürften, die zuvor namentlich registriert worden seien. Die Wogen gingen daraufhin hoch. Mittlerweile hat Niederösterreich eine Neuregelung bekommen, die keine Registrierung der Abnehmer/innen vorsieht. Für das Schächten charakteristisch ist das Durchtrennen der Halsschlagader des Tieres durch einen schnellen Schächtschnitt ohne vorhergehende Betäubung, dann bluten die Tiere aus. In Österreich ist Schächten derzeit laut dem Tierschutzgesetz des Bundes, das von den Ländern vollzogen wird, erlaubt - allerdings unter bestimmten Auflagen. Schächtungen in der eigenen Küche oder im Garten sind nicht gestattet. Die Debatte hat aber erneut viele Fragen aufgeworfen: Warum werden Tiere im Judentum und im Islam rituell geschlachtet? Welche Unterschiede bestehen dabei zwischen Judentum und Islam? Wer ist überhaupt befugt, Tiere zu schächten? Geht es dabei um mehr als um die bloße Art des Tötens? Wie weit geht die Religionsfreiheit, wie weit der Tierschutz? Wird das Thema gar für einen Kulturkampf instrumentalisiert? Fest steht, dass es eine Vielzahl von Standpunkten zum Thema gibt: Die einen geben an, die besondere Grausamkeit des Schächtens belegen zu können, die anderen die besondere Tierfreundlichkeit der Methode. In der Sendung werden religiöse und säkulare Expert/innen zum Thema befragt und Fakten und Hintergrundinformationen zur religiösen Praxis des Schächtens geliefert.


19.30 Uhr

 

 

Hector Berlioz: "Les Troyens"

Mit Brandon Jovanovich (Enée), Anna Caterina Antonacci (Cassandre), JoyceDiDonato (Didon), Adam Plachetka (Chorèbe), Jongmin Park (Narbal), Paolo Fanale (Iopas) u.a. Chor und Orchester der Wiener Staatsoper; Dirigent: Alain Altinoglu (aufgenommen am 14. und 17. Oktober 2018 in der Wiener Staatsoper in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Michael Blees Diese Sendung wird in Dolby Digital 5.1 Surround Sound übertragen. Die volle Surround-Qualität erleben Sie, wenn Sie Ö1 unter "OE1DD" über einen digitalen Satelliten-Receiver und eine mehrkanalfähige Audioanlage hören.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten



00.05 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

mit Ines Reiger. Bon Jour, Caterina Valente: Günther Huber im Jazznacht-Studio, Caterina Valente WDR-Bigband 1990 in der Kölner Philharmonie; Jazz in Weißrussland; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten "Mit dieser Stimme werden Sie keine Karriere machen", lautete die Aussage des Leiters von Radio Luxemburg, als vor 65 Jahren die damals 22-jährige Caterina Valente erstmals im Studio aufnahm. Er sollte irren. Das jüngste Kind aus dem musikalischen Familienunternehmen Valente sang zwischen 1935 und 2003 über 1.400 Titel für Tonträger ein. 1986 konnte Caterina Valente einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde als Frau mit den meisten TV-Auftritten der Welt verbuchen, nur Frank Sinatra hatte mehr. Das musikalische Spektrum der vielseitigen und sprachgewandten Künstlerin reicht vom deutschen Schlager über Bossa Nova und Chanson bis zum Jazz, mit dem auch Valentes internationale Karriere begann. Sie musizierte mit den Großen des Showbusiness wie Frank Sinatra, Sammy Davis jr., Chet Baker, Ella Fitzgerald, Buddy Rich, Michael Legrand sowie Peter Alexander, Udo Jürgens u.v.m. 2003 hat sich die Grande Dame des Entertainments still von der Bühne zurückgezogen und genießt seither abseits der Öffentlichkeit konsequent ihr Privatleben. Einer ihrer engsten Freunde und Vertrauten ist der Manager und Musikfachmann Günther Huber, der regelmäßig bei Caterina Valente in deren Domizil in Lugano zu Besuch ist. Ines Reiger bittet Günther Huber zum Gespräch und präsentiert das Konzert Caterina Valentes mit der WDR-Bigband vom 4. April 1990 in der Kölner Philharmonie, für die Pianist Roger Kellaway die amerikanischen Songs von Kurt Weill in jazzige Big-Band-Arrangements kleidete. Außerdem: Ein Beitrag zum Jazz im Ö1-"Nebenan"-Schwerpunktland Weißrussland.