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Ö1 Mittagsjournal

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Animal Spirits". Wie uns Tiere und Pflanzen aus der Krise helfen können, erzählt Oliver Tanzer, Autor und Journalist, leitet das Wirtschaftsressort der Wochenzeitung "Die Furche". - Gestaltung: Alexandra Mantler Tiere und Pflanzen seien in vielfacher Hinsicht sozialer und im Ganzen auch viel rationaler als Menschen, meint der Autor und Wirtschaftsjournalist bei der Wochenzeitung "Die Furche", Oliver Tanzer. Der Mensch halte sich für das höchst entwickelte Wesen der Erde. Aber wenn es um Krisen geht, ist keine Art anfälliger und zerstörerischer als er. Er produziert unablässig ökonomische, politische und ökologische Krisen. Mehr noch, er ist unfähig, die Probleme, die er selbst schafft, nachhaltig zu lösen. Tiere und Pflanzen, ja sogar Einzeller sind ihm darin weit überlegen. Man sollte von ihren Strategien lernen und kann auch von ihnen lernen, meint der Journalist Oliver Tanzer. Er macht sich "Gedanken für den Tag" über die wunderbaren Ratgeber aus der Natur. Über Wölfe als bessere Betriebswirte und Manager, Fledermäuse als Egoismus-Therapeuten, Bäume als Wachstums-Genies und Menschenaffen als Beziehungsprofis.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.55 Uhr

 

 

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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


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08.15 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Chris Tina Tengel. Furiose Pianistik mit Monique de la Bruchollerie - Weltflucht mit Johann Sebastian Bach - Traumhafter Mozart mit Bruno Walter "Joseph Marx hat mittlerweile ein solches Problembären-Image, dass sich kaum mehr jemand an ihm die Finger verbrennen will. Die Schönheit der von Marx gesprochenen Tonsprache ist obendrein von derart betörendem Oberflächenglanz - mit innerer Gegenbewegung ist zu rechnen."


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08.55 Uhr

 

 

Heimspiel


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Hörbilder

Viele Wege führen zur Freiheit. Subhas Chandra Bose oder die andere Geschichte von der indischen Unabhängigkeit. Feature von Gerald Navara und Elisabeth Stratka Vor 70 Jahren, am 26. November 1949 wurde die Verfassung der neu geschaffenen Republik Indien verabschiedet - eine moderne Republik verkörpert seither die Unabhängigkeit des indischen Subkontinents. Die offizielle Geschichte der Unabhängigkeit Indiens ist vor allem mit einem Namen verbunden: Mahatma Gandhi. Doch während Gandhi sein Konzept eines gewaltfreien Widerstandes verfolgte, beschritt ein anderer indischer Politiker einen ganz und gar nicht gewaltfreien Weg. Sein Name: Subhas Chandra Bose, Bürgermeister von Kalkutta und Gandhis großer Gegenspieler im Nationalkongress. Bose suchte Verbündete bei den Feinden Englands, bei Hitler und Mussolini. Während des Zweiten Weltkriegs gründete er in Berlin die Indische Legion und verkündete auch seine politischen Ideen von Deutschland aus: über den eigens eingerichteten Radiosender "Freies Indien". Enttäuscht von Hitlers halbherziger Unterstützung suchte Bose, der übrigens ganz unstandesgemäß mit einer Österreicherin verheiratet war, bald nach neuen Verbündeten. Er übernahm in Japan die Führung der 50.000 Mann starken indischen Nationalarmee und kämpfte auf Seiten der Japaner gegen den englischen Feind. 1945 kam Subhas Chandra Bose, der Präsident der ersten provisorischen Regierung "Freies Indien", bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Seine Kritiker verurteilen ihn nach wie vor als Faschisten und Kollaborateur. In der Vorstellung seiner Verehrer lebt der "Netaji", der "verehrte Führer", jedoch als Heiliger und Märtyrer fort.


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem RadioCafe in Wien. Gast: Johannes Wildner. Präsentation: Helmut Jasbar. Bis 10. August dieses Jahres leitete Johannes Wildner die Vorstellungen von Beethovens "Fidelio" bei dem von ihm als Intendant geleiteten Opernfestival "OperBurgGars" im niederösterreichischen Waldviertel, Ende August erfolgte die Einspielung von Johann Nepomuk Davids Symphonien Nr. 5 und 8 am Pult des RSO Radio-Symphonieorchesters Wien, Ende September hielt er einen Meisterkurs für Dirigenten in Berlin und nahm auch in diesem Herbst noch die Funktion als Chefdirigent des Sønderjyllands Symfoniorkester in Dänemark auf. Ein Glück für Gestalter Helmut Jasbar, den vielbeschäftigten Johannes Wildner für einen "Ö1 Klassik-Treffpunkt" im RadioCafe gewinnen zu können! Dem Studium in den Fächern Violine, Dirigieren (bei Karl Österreicher, Otmar Suitner und Vladimir Delman) und Musikwissenschaft in Wien und Parma folgte eine Zeit als Mitglied des Orchesters der Wiener Staatsoper und der Wiener Philharmoniker, die Wildners Musizier- und Dirigierstil nachhaltig prägte. Ab 1990 hatte Johannes Wildner Chefpositionen im slowakischen Kosice und an der Staatsoper in Prag über und wirkte als Erster Ständiger Dirigent an der Oper Leipzig, ehe er für zehn Jahre zum Generalmusikdirektor der Neuen Philharmonie Westfalen bestellt wurde. Während der Zeit als Erster Gastdirigent des BBC Concert Orchestra in London (2010-'14) und danach steht Johannes Wildner regelmäßig am Pult anderer großer Orchester, wie z.B. der Dresdner und St. Petersburger Philharmoniker, des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, des Beethoven-Orchesters Bonn und auch immer wieder in Österreich, u.a. bei den Wiener Symphonikern, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, dem Bruckner Orchester Linz oder dem Mozarteum Orchester Salzburg. In bisher über 100 aufgenommenen Einspielungen (CDs, DVDs und Videos) unter der Leitung und nach mitunter eingehender musikwissenschaftlicher Auseinandersetzung, widmet sich Johannes Wildner auch dem unbekannteren oder gar vergessenen Repertoire von Komponisten wie Joseph Marx, Erich Zeisl, Johann Nepomuk David oder Walter Braunfels. Neben Opernproduktionen, kürzlich z.B. in Bukarest oder in Vilnius, wird auch das wienerische Repertoire in der regelmäßigen Zusammenarbeit mit dem Wiener Johann Strauß Orchester im Musikverein sowie bei ausgedehnten Asien-Tourneen gepflegt. Seit dem Studienjahr 2014/'15 lehrt Johannes Wildner an der Wiener Musikuniversität und bereitet angehende Dirigent/innen auf ihre Berufslaufbahn und die Teilnahme an Wettbewerben vor, all das mit der ihm eigenen Begeisterung und seinem fundierten musikwissenschaftlichen Hintergrund. Lassen Sie sich als Ö1 Publikum anstecken vom Elan und der Eloquenz des heutigen Gastes von Helmut Jasbar beim Live-Gespräch im RadioCafe!


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11.35 Uhr

 

 

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11.40 Uhr

 

 

help - das Ö1 Konsumentenmagazin


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal


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12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


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13.00 Uhr

 

 

Le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib


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14.00 Uhr

 

 

Ö1 Hörspiel

"Lass dich heimgeigen, Vater, oder Den Tod ins Herz mir schreibe". Von Josef Winkler. Mit Johannes Silberschneider und Oskar Kisela. Tongestaltung: Elmar Peinelt und Manuel Radinger. Musik: Christoph Theiler. Bearbeitung und Regie: Alice Elstner (ORF 2019) "Warum hast du geschwiegen, warum hast du es wohl verschwiegen ... auf welchem Boden wir stehen?" fragt Josef Winkler in seinem Text seinen verstorbenen Vater. Erst spät, nach dem Tod des Vaters, erfährt Winkler, dass der Roggen für das tägliche Brot der Familie auf einem Feld des kleinen Dorfes im Kärntner Drautal, der Sautratten, angebaut wurde, in dem 1945 der Leichnam Odilo Globocniks verscharrt worden war. Globocnik hatte sich in den letzten Kriegstagen in Kärnten versteckt und als er entdeckt wurde, mit Zyankali Selbstmord begangen. Er war der Organisator und Leiter der sogenannten "Aktion Reinhardt", maßgeblich verantwortlich für die Ermordung von mehr als eineinhalb Millionen Juden und Roma in den Vernichtungslagern Belzec, Sobibor und Treblinka zwischen Juli 1942 und Oktober 1943 und bis zuletzt stolz darauf. "Alle haben sie vom Brot aus den SAUTRATTEN gekostet und haben vom Brot aus den SAUTRATTEN gelebt, das aus dem Kadaver des Judenmassenmörders wuchs und haben dieses tägliche Brot gib uns heute weitergereicht in die nächste und übernächste Generation ...", schreibt Winkler in dem 2017 für das Burgtheater entstandenen Text, "Warum hast du geschwiegen, mein Tate, warum hast du es wohl verschwiegen, denn du mußt es gewußt haben, wie all die anderen im Dorf ...".


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15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

Apropos Klassik

mit Gerti Mittermeyer. Philip Glass: Violin Concerto Nr.1 * Maurice Ravel: Sonate für Violine und Klavier G-Dur * Jakob Gruchmann: Melancholie des Abends nach Gedichten von Georg Trakl (Benjamin Herzl, Philharmonie Salzburg, Elisabeth Fuchs; Ingmar Lazar; Rafael Fingerlos, Sascha El Mouissi) Ende 2018 feierte die Philharmonie Salzburg ihr 20jähriges Bestehen. Die junge Dirigentin Elisabeth Fuchs gründete im Jahr 1998 mit Musikstudierenden ein neues Orchester. Heute ist dieser Klangkörper fixer Bestandteil des Salzburger Kulturlebens. Stars wie Benjamin Schmid werden genauso als Solist gewonnen wie junge Musikerinnen und Musiker, die am Anfang einer vielversprechenden Karriere stehen. Für das heurige Neujahrskonzert war dies der junge Salzburger Geiger Benjamin Herzl. Mit dem Violinkonzert von Philip Glass stand eines der populärsten Werke des amerikanischen Komponisten auf dem Programm.


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16.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

Himmel und Hölle im Amazonas. Diagonal Stadtporträt Manaus. Eine Sendung von Ines Mitterer, Ulla Ebner und Peter Waldenberger* In den letzten Monaten ist die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas wieder in den Nachrichten. Bewusst gelegte Brände bedrohen die grüne Lunge dieser Erde und die zumeist indigene Bevölkerung, die dort lebt. Der amtierende Präsident Brasiliens, Jair Bolsonaro selbst ermutigt zu Brandrodungen, um Flächen für die Wirtschaft zu gewinnen. Wenn der Amazonas der Körper ist, von dessen Gesundheit weltweit viel abhängt, dann ist Manaus jener Ort, an dem man diesem Körper den Puls messen kann. Nach wie vor ist die Stadt nur über Wasser oder Luft zu erreichen. Knapp mehr als zwei Millionen Einwohner, unwirtliches Klima, viel zu heiß, viel zu feucht, zieht Manaus nicht unbedingt Scharen von Menschen an - weder Touristen noch Migranten. Manaus´ Blütezeit war vor etwas mehr als 120 Jahren, als Kautschukbarone - so der Mythos - so reich waren, dass sie ihre Wäsche nach Paris zum Waschen geschickt haben. Und ein Opernhaus bauen ließen, das fast ausschließlich mit Materialien aus Europa gebaut wurde, vom Marmor der Prunkstiegen aus Carrara bis zu den Glaslustern aus Murano. Im Stil der italienischen Renaissance gebaut hat dieses "schönste Opernhaus Südamerikas" tatsächlich nichts an Strahlkraft verloren - frag nach bei Fitzcarraldo! Drumherum ist Manaus ganz moderne Stadt. Mit einer Skyline aus Wolkenkratzern lebt sie vom Hafen am Kreuzungspunkt der beiden mächtigen Flüsse Rio Negro und Amazonas und der Freihandelszone, die eingerichtet wurde. Total entlegen, sogar für die meisten Brasilianer total exotisch, ist Manaus doch ein Ort, an dem sich unser aller Zukunft entscheiden wird.


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19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Logos - Glauben und Zweifeln

"Bewährte Pfade - neue Allianzen". Teil 1 einer Doppelausgabe von "Logos" zum Thema Ökumene als "Modellfall oder Auslaufmodell". - Gestaltung: Markus Veinfurter "Awakening Austria" im Juni 2019 in der Wiener Stadthalle hat nicht nur wegen des Gebets für den damaligen Kanzler Aufsehen erregt: Auch für das Miteinander der christlichen Kirchen scheint diese Form des freikirchlich-charismatischen "Events" wegweisend zu sein. "Logos" geht daher in einer Doppelausgabe den Fragen nach: Hat die Ökumene in ihrer traditionellen Form ausgedient? Und: Welche neuen Allianzen haben Zukunft? An sich gibt es in Österreich eine bewährte und vielfach hoch gelobte Form der Zusammenarbeit der verschiedenen Kirchen, Ökumene genannt. "Was nur in Österreich möglich war", so hätte 2008 die Festschrift "50 Jahre Ökumenischer Rat der Kirchen" heißen sollen, wenn es nach Peter Karner, damals Superintendent der evangelisch-reformierten Kirche, gegangen wäre. Tatsächlich hat Österreich lange international als Vorbild gegolten. Doch in seiner traditionellen Form geht in der Ökumene nur noch wenig voran, hat jüngst Kardinal Christoph Schönborn kritisch angemerkt hat - als Vorsitzender der katholischen Bischofskonferenz immerhin der ranghöchste Vertreter der zahlenmäßig größten Kirche, der römisch-katholischen, in Österreich. Der Anlass dafür scheint dabei die neue Stoßrichtung vorzugeben: Schönborn sprach als "Stargast" beim Event "Awakening Austria" in der Wiener Stadthalle. Die Initiative dazu geht auf den Australier Ben Fitzgerald zurück, ein ehemaliger Pastor der "Bethel Church" in Redding, Kalifornien - einer typisch US-amerikanischen "Mega Church", die sich als "non-denominational", also als über-konfessionell, versteht. "Begegnung und Inspiration": So hieß die Festschrift zum Jubiläum des Ökumenischen Rates dann tatsächlich, und sie dokumentiert einen theologisch fundierten, geduldigen Dialog, der gar keine spektakulären Erfolge hervorbringen will. Einen wesentlichen Beitrag zum "Modellfall" Österreich hat der ORF mit der "Ökumenischen Morgenfeier" geleistet (viele Jahre lang jeden Sonntag auf Ö1): Durch die gemeinsame Arbeit an einer gemeinsamen Radiosendung waren die Vertreter der getrennten christlichen Kirchen (und da und dort auch schon die eine oder andere Vertreterin) gleichsam "gezwungen", sich theologisch fundiert mit dem jeweiligen Gegenüber auseinanderzusetzen.


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19.30 Uhr

 

 

Gaspare Spontini: "La Vestale"

Mit Elza van den Heever (Julia), Michael Spyres (Licinius), Sébastien Guèze (Cinna), Franz-Josef Selig (Hohepriester) u.a. Arnold Schoenberg Chor; Wiener Symphoniker, Dirigent: Bertrand de Billy (aufgenommen im November 2019 im Theater an der Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Gerhard Hafner


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23.00 Uhr

 

 

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23.03 Uhr

 

 

Nachtbilder - Poesie und Musik

"Wovon denn bitte? Gedichte und Risse." Von Christian Steinbacher. Er liest Markus Meyer. Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser Christian Steinbacher spricht in seinen Gedichten all unsere Sprach-Sinne an. Für seine Arbeit mit Elementen der Metrik ist er ebenso bekannt wie für seinen augenzwinkernden Umgang mit poetischen Traditionen. Auch die Gedichte in "Wovon denn bitte?" führen vor, wie tradierte Formen frische Impulse geben können. Der poetische Geist kann Verse entstehen lassen, die entweder der Situation oder dem jähen Einfall geschuldet sind. So wird der Videoclip mit einem bekannten italienischen Musiker in Klopstock-Strophen gepresst, und musikalische Phrasen werden so in Sprache überführt. Fremde Sprache wird umgemünzt, indem die ersten Seiten von Prosabüchern zu sapphischen Strophen kontrahiert werden. Das japanische Tanka und Chamissos Südseelieder motivieren ein Spiel mit Vokalen. Und im anagrammatischen Umschichten ganzer Gedichte aus fremder Feder wird mit dem schnellen Pinselstrich der Vorlage ein neues Mosaik gelegt. Christian Steinbacher wurde 1960 in Ried im Innkreis geboren und lebt seit 1984 als Autor, Kurator und Herausgeber in Linz. Er begann im Umfeld visueller und konzeptioneller Poesie und schreibt heute Gedichte, poetische Prosa, Hörtexte und Essays. Christian Steinbacher errang mehrere Auszeichnungen, darunter den Literaturpreis Wartholz und den Heimrad-Bäcker-Preis.


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00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

dazw. 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Der "Shake Stew"-Mastermind im Interview. Berliner Improvisationsenergien in Wien. Gestaltung: Xavier Plus Zu Gast im Ö1 Jazznachtstudio ist mit Lukas Kranzelbinder einer der derzeit angesagtesten Musiker der österreichischen Jazzszene. 2016 gründete der Bassist und Komponist für die Eröffnung des Jazzfestivals Saalfelden das Septett "Shake Stew", das sich in der Folge rasch zu einer der aufregendsten österreichischen Jazzbands entwickelte. "Shake Stew" gab Konzerte auf Jazzfestivals rund um den Globus und der Ruf als "Band der Stunde" hält nun bereits seit Monaten, sogar Jahren an. Mit "Gris Gris" liegt nach "The Golden Fang" (2016) und "Rise and Rise Again" (2018) nun der dritte Tonträger vor. Xavier Plus spricht mit dem gebürtigen Klagenfurter Kranzelbinder über das neue Werk, die Strapazen und Freuden des Tourlebens, Shake Stew-Konzerte als große Tanzpartys und vieles mehr. Im Anschluss hören Sie den Mitschnitt des Jeunesse-Konzerts im Porgy Bess in Wien vom 3. Dezember 2018. Zu Gast war die Berliner Formation "Die Hochstapler" mit Louis Laurain (Trompete), Pierre Borel (Altsaxofon), Antonio Borghini (Bass) sowie Schlagzeuger Hannes Lingens. Das akkordinstrumentlose Quartett präsentierte spannende Einblicke in seine kollektiv entwickelte musikalische Grammatik.


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