Jetzt läuft auf Ö1:

Leporello

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


06.55 Uhr

 

 

Zwischenruf

von Pfarrerin Sieglinde Pfänder (Oberwart, B.).


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten


07.05 Uhr

 

 

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

Lebensweisen - Glaubenswelten. Ein Panorama am Sonntagmorgen mit Reportagen und Berichten aus der Welt der Religion und Religionen


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

"Wie Spiel verging der Augenblick". Gedichte von William Butler Yeats. In der Übersetzung von Norbert Hummelt, Gerhard Falkner und Nora Matocza. Es spricht Peter Simonischek. Gestaltung: Edith Vukan und Michael Blees. Er beutete sein Liebesunglück literarisch aus, gründete ein Nationaltheater, besang den Freiheitskampf der Iren und wurde Senator des irischen Freistaats: William Butler Yeats (1865-1939) ist eine der schillerndsten Gestalten der europäischen Moderne und einer der ganz großen Dichter des 20. Jahrhunderts. 1923 wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Sein mit äußerstem Formwillen geschriebenes lyrisches Werk liegt vollständig ins Deutsche übersetzt erst seit 2005 vor. Zehn Gedichte daraus sind in der Sendung zu hören. Dazu erklingt Musik von Karl Eduard Goepfart, Carl Nielsen, Wissarion Schebalin, Jean Sibelius, Leland A. Cossart, Alexander Gretschaninow und Eugène Bozza.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Gedanken

Gedanken des Stadtforschers und Historikers Peter Payer über die Sinneswahrnehmung urbaner Phänomene - und den Einfluss urbaner Entwicklungen auf unsere Sinneswahrnehmung. Gestaltung: Peter Blau Sie blinken, scheppern und stinken. Und manchmal fühlen sie sich eigentümlich an. Mit tausenden Reizen prallen Städte seit Jahrhunderten auf unsere Wahrnehmungsorgane. Mit geschärften Sinnen verfolgt der Stadtforscher und Historiker Peter Payer die Veränderungen und Spezifika urbaner Phänomene. In Zeiten der ständigen Sinnesreizüberflutungen kommt der Mensch kaum mehr dazu wahrzunehmen, wie viele Eindrücke und Impulse am laufenden Band auf ihn einprasseln und einwirken. Die geistigen Bilder, die wir von Städten oder Stadtteilen haben, bestehen keineswegs nur aus visuellen Eindrücken. Sie sind ebenso geprägt von der Akustik, dem Geruch, dem Geschmack und der Haptik. Umgekehrt beeinflusst die urbane Entwicklung auch unsere Sinneswahrnehmung. Mit diesen Zusammenhängen beschäftigt sich der Historiker und Stadtforscher Peter Payer. Ihn faszinieren die sich laufend verändernden Gestalten, Geräusche und Gerüche einer Stadt, ihre Optik, ihr Klang und ihr Dunst. Um eine Stadt vollinhaltlich zu erfahren und zu begreifen, bedarf es aller fünf Sinne. Sich aber gelegentlich ganz auf einen davon zu konzentrieren, erweitert und vertieft die Wahrnehmung - und das Verständnis für kulturhistorische Veränderungen. Ein Stadtspaziergang mit Peter Payer ist eine Erlebnisreise durch Raum und Zeit - für alle, die noch ganz bei Sinnen sind. Seit über 25 Jahren erforscht der mehrfach ausgezeichnete Wissenschafter, Publizist und Kurator im Wiener Technischen Museum die Entwicklungsgeschichte von Städten und ihrer bedeutsamen Details. Zuletzt erschienen der dritte Band seiner "Kulturhistorischen Streifzüge" und eine von ihm herausgegebene Sammlung von Reportagen und Feuilletons aus und über Wien um 1900. Aktuell beschäftigt er sich mit der Kulturgeschichte des Aufzugs und dem Klang der Großstadt.


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Schäreninseln, Herrenhöfe, Museumsdörfer und die weiten Wälder Mittelschwedens. Eine kontrastreiche Reise zwischen Moderne und Wildnis, dokumentiert von Ursula Burkert Nur eine Stunde mit der Fähre von Stockholm entfernt liegt im Schwedischen Schärengarten die Insel Grinda. Sie war anfangs nur von Bauern bewohnt, später kaufte der erste Direktor der Nobelstiftung Henrik Santesson, ein Grundstück und ließ dort für sich und seine Familie ein Sommerhaus im Jugendstil errichte. Heute ist die Jugendstilvilla im Besitz der Skärgårdsstiftelse, einer Stiftung, die sich um den Naturschutz und die touristische Bewirtschaftung der Insel kümmert. Weiter im Norden liegt die alte schwedische Provinz Hälsingland, die für ihre Bauernhöfe, die so sogenannten Hälsinghöfe (Hälsingegårdar), bekannt ist. Sie gehörten den reichen und für ihre Unabhängigkeit bekannten Bauern der Region. Die Viehzucht und die Leinenherstellung waren die Basis ihres Wohlstandes. Den demonstrierten sie auch durch ihre von Künstlern wie Jonas Wallström gestaltete Gehöfte. Sieben dieser Höfe sind seit Juli 2012 auf der UNESCO Weltkulturerbe-Liste zu finden. Teilweise sind sie noch bewohnt, manche werden für Besucher geöffnet. Im Gästgivars Hof finden im Sommer Kunsthandwerks-Seminare statt. Wenn man Glück hat, trifft man dort auch einen Musiker an, der mit dem Akkorden traditionelle Lieder aus der Region spielt. Heute ist die Landwirtschaft rückläufig, immer mehr Menschen ziehen nach Stockholm, manche finden im Tourismus Arbeit, u.a. in Orbaden am Orsjön-See. An diesem idyllischen an der Bahnstrecke gelegenen Ort gründeten schon vor mehr als 100 Jahren die Fischer ein Gasthaus um Urlauber aus dem fernen Stockholm anzulocken. Der Nationalpark Höga Kusten liegt in der schwedischen Provinz Västernorrland. Der Park wurde im Jahr 2000 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt und beeindruckt durch seine überwältigenden Landschaftsformationen und eine außergewöhnliche Vielfältigkeit, die durch Eiszeit, Landerhebung und Erosion entstanden sind. Nicht weit von diesem Naturdenkmal befindet sich das Gesamtkunstwerk "Mannaminne". Mannaminne bedeutet "seit Menschengedenken" und um die Bewahrung von Erinnerungen und Traditionen geht es dem Stockholmer Künstler Anders Asberg, der seit 1980 in der kleinen Ortschaft Nordingrå lebt und im Lauf dieser letzten 38 Jahre ein Museumsdorf der besonderen Art aufgebaut hat. Aus den unterschiedlichsten Regionen Schwedens, aber auch der ganzen Welt hat er alte, teilweise vom Abbruch bedrohte Bauwerke gerettet und auf seinem Grundstück wiederaufgebaut. Außerdem gestaltete der bildenden Künstler mit viel Fantasie das Innere der Gebäude, hat ein Akkordeon-Museum eingerichtet und sammelt auch alte Straßenbahnen, Zugsabteile und Schiffe.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.03 Uhr

 

 

Matinee

Orchestra Filarmonica della Scala, Dirigent: Riccardo Chailly; Julian Rachlin, Viola. George Enescu: Rumänische Rhapsodie Nr. 2 D-Dur op. 11 * Béla Bartók: Konzert für Viola und Orchester Sz 120 * Ottorino Respighi: a) Fontane di Roma; b) Pini di Roma * Zugabe: Giuseppe Verdi: Ouvertüre zu "La forza del destino" (aufgenommen am 15. September 2017 im Palastsaal in Bukarest im Rahmen des "George Enescu Festivals 2017").


11.50 Uhr

 

 

(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Ge

spräch Tenor Rainer Trost zu Gast bei Sebastian Fleischer Rainer Trost, der bekannte und vielseitige deutsche Tenor, singt in Händels "Ariodante" an der Wiener Staatsoper. Er spricht über die Zusammenarbeit mit dem Dirigenten William Christie, über seine Lehrtätigkeit und darüber, wie man seine Stimme so offen für ein großes Repertoire halten kann, vom Barock bis zur Operette und von Mozart bis zu Uraufführungen.


12.10 Uhr

 

 

Matinee

Orchestra Filarmonica della Scala, Dirigent: Riccardo Chailly (aufgenommen am 15. September 2017 im Palastsaal in Bukarest im Rahmen des "George Enescu Festivals 2017")


12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


13.00 Uhr

 

 

Ö1 Sonntagsjournal


13.10 Uhr

 

 

gehört.gewusst. Das Ö1 Quiz

Drei Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Österreich lösen mit Bernhard Fellinger raffinierte Rätsel aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Dabei kann allwöchentlich ein Gutschein für den ORF-Shop im Wert von 150 Euro erspielt werden. Zur Auswahl stehen Klassiker aus der Kabarett-Edition, erlesene Hörbücher, Raritäten aus der Edition "Alte Musik", Aufnahmen des Radiosymphonieorchesters u.v.m. Außerdem erhält jede Kandidatin, jeder Kandidat, die Ö1 Club-Mitgliedschaft und eine Grafik aus der Ö1 Talentebörse. Die Besten der Besten spielen in einer öffentlichen Superchampions-Runde am 24. Juni im Casino Graz um eine Reise für zwei Personen. Wenn Sie selber mitspielen wollen, senden Sie ein mail an gehoert.gewusst@orf.at.


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Menschenbilder

"Unterm Apfelbaum" - Der Schriftsteller Albert Wendt. Er war Heizer, Schlosser, Ringer, Traktorist und Bühnenarbeiter. Die Bezeichnung "Dichter" würde wohl am besten zu ihm passen. Albert Wendt, geboren 1948 in Borsdorf bei Leipzig, Vater von fünf Söhnen, wurde durch zahlreiche Theaterstücke, Hörspiele und Kinderbücher bekannt. Viele seiner Kinderbücher sind im österreichischen Verlag Jungbrunnen erschienen. - In diesen Tagen feiert er seinen 70. Geburstag. Ob in "Betti Kettenhemd", das mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet wurde oder in "Adrian und Lavendel" - stets kippt bei Wendt das Geschehen ins Poetische und Absurde, wobei der Humor nie zu kurz kommt. In diesen herzerwärmenden Geschichten ist alles möglich, besonders das Unmögliche. In den Verlagsangaben zu seiner Biographie ist zu lesen: "Albert Wendt lebt seit seiner Kindheit in einem Dorf bei Leipzig. Dort sitzt er unterm Apfelbaum, bei schlechtem Wetter in einem Häuschen daneben, und schreibt Märchen. Seine Freunde ernähren ihn mit Büchern, Käse und saurem Wein." Ein "Menschenbild" über eine Kindheit in der DDR, über viele berufliche Umwege und über den schönen, schwierigen Beruf des Schriftstellers. Gestaltung: Heinz Janisch


14.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


15.05 Uhr

 

 

Apropos Oper

Das Wiener Staatsopernmagazin. Ausschnitte aus aktuellen Aufführungen der Wiener Staatsoper. Gestaltung: Michael Blees


16.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen. Moderation: Nicole Dietrich How deep is Your love Julia Encke: Wer ist Michel Houllebecq. Porträt eines Provokateurs, Rowohlt Berlin. 60. (?) Geburstag von Michel Houllebecq am 26.2. Peter Stamm: Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt, S. Fischer Verlag Angelika Klüssendorf: Jahre später, Roman, Kiepenheuer Witsch Verlag Margriet de Moor: Von Vögeln und Menschen, Roman, Hanser Verlag (Übersetzung: Helga van Beuningen). Gespräch mit Sigrid Löffler Jakob Hein: Die Orient-Mission des Leutnant Stern, Roman, Galiani Der lyrische Salon Antonio Fian: Mach es wie die Eieruhr, Droschl Verlag


16.55 Uhr

 

 

Ö1 heute


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.10 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

Joan Baez: Porträt einer Unbeugsamen. Gestaltung: Renate Burtscher So nennt der Autor Jens Rosteck seine Biografie über eine Ikone des amerikanischen Protestsongs, einer Galionsfigur der Bürgerrechtsbewegung, deren Karriere mittlerweile annähernd sechs Jahrzehnte umspannt. Erstaunlicherweise ist es die erste umfassende Biografie überhaupt, die Rosteck vor wenigen Monaten vorgelegt hat. Mag es sein, dass sie, die barfüßige Madonna der US-amerikanischen Gegenkultur, die an der Seite von Martin Luther King für die Überwindung der Rassentrennung kämpfte, für Kriegsdienstverweigerer Partei ergriff, sich gegen den Vietnamkrieg engagierte, immer noch viel zu unbequem oder zu wenig "hip" ist? Der Musikwissenschafter und Biograf Rosteck, der mit Lebensbildern von Piaf oder Brel aufhorchen hat lassen, zeichnet nicht nur den abenteuerlichen Lebensweg der Baez, sondern analysiert die stilistischen Merkmale, die ästhetischen Besonderheiten und die politische Dimension ihrer wichtigsten Lieder, Hymnen und Alben. Lohnend sowohl für die Zeitzeugen der friedensbewegten Sixties als auch die "Einsteiger" der legendären Songwriterin. Das Buch ist im Osburg Verlag erschienen. 2018 geht die US-Folk-Sängerin Joan Baez auf eine "Fare Thee Well Tour": Dabei macht die 76-Jährige am 25. und 26. Juli auch Halt im Wiener Konzerthaus.


17.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.15 Uhr

 

 

Moment am Sonntag

Wo Literatur beginnt. Der Schreibtisch als schriftstellerischer Tatort. Der eine überwindet seine Schreibblockade nur am Kaffeehaustisch oder inmitten eines Papierstapel-Chaos, die andere braucht einen akribisch aufgeräumten Arbeitsplatz, um kreativ sein zu können. Wer von der Schriftstellerei lebt, für den ist der Schreibtisch - das richtige Setting - die Existenzgrundlage. Und das Arbeitswerkzeug ist der wichtigste Begleiter. Autorinnen und Literaten über ihre Arbeitsumgebung und die Orte und Situationen des Schreibens. Gestaltung: Bea Sommersguter und Shenja Mannstein


18.55 Uhr

 

 

Magazin des Glücks

Von und mit Franz Schuh


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Contra - Kabarett und Kleinkunst

Florian Scheuba: "Folgen Sie mir auffällig." Gestaltung: Silvia Lahner Drei Jahre nach seinem mit dem Österreichischen Kabarettpreis ausgezeichneten Solo-Debüt zieht Florian Scheuba wieder Bilanz. Doch diesmal nicht über das, was war, sondern über das, was ist. Aber kann man heute überhaupt noch von etwas mit Sicherheit sagen, dass es ist? Gibt es zu "alternativen Fakten" eine Alternative? Spielt der Unterschied zwischen Meinung und Lüge noch eine Rolle? Welche Folgen hat das für einen Satiriker und sein Publikum? Können sie einander folgen, ohne etwas anklicken zu müssen? Und wer folgt wem, wenn man sich gegenseitig folgt? Ein Abend für Folger, Verfolgte und Unfolgsame.


19.30 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


19.33 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiosession

mit Klaus Wienerroither. Klassik und Jazz: Alan Bartus Trio Mit dem Wort "Wunderkind" sollte man vorsichtig sein. Der 16-jährige Pianist Alan Bartus ist allerdings auf jeden Fall ein bemerkenswertes Talent. Im vergangenen Frühjahr hat er in Mailand den dritten Platz bei einem internationalen Klavierwettbewerb für den Klassik-Nachwuchs belegt. Und ein paar Monate später in Bratislava den 1. Preis beim "Jazz Start Up"-Wettbewerb für Newcomer eingeheimst. Der im Burgenland lebende Bartus bestreitet die Ö1 Radiosession mit zwei weiteren jungen slowakischen Musikern: dem Kontrabassisten Matej Stubniak und dem Schlagzeuger Jakub Valícek. Das Trio lässt unter anderem mit einer Jazzbearbeitung des "Nocturne" op. 9 Nr. 2 von Frédéric Chopin aufhorchen.


20.15 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Glückssucher in Iowa. Porträt des US-amerikanischen Schriftstellers Tom Drury. Feature von Michael Hillebrecht Grouse County ist ein sehr überschaubarer fiktiver Bezirk im Mittleren Westen der USA. Seine Ortschaften sind klein oder gar winzig. Dort sind die "Grouse County"-Romane von Tom Drury angesiedelt. Der 1956 geborene Autor ist selbst in Iowa in einem Ort mit etwa 200 Einwohnern aufgewachsen. In seiner Romantrilogie beschreibt Drury das Kleinstadtleben mit viel Sympathie, lakonischem Humor und einem besonderen Gespür für die surrealen Momente des Alltäglichen. So klebt etwa der Sheriff von Grouse County, als seine Wiederwahl zu scheitern droht, in einer verzweifelten nächtlichen Aktion seine Wahlplakate an die Flügel einer Windmühle. Drurys Romane leben einerseits von witzigen Dialogen, die an die Filme der Coen-Brüder denken lassen und andererseits von traumverlorenen, oft nächtlichen Szenen, die atmosphärisch an Gemälde von Edward Hopper erinnern. Drury lebt mittlerweile in Berlin, nachdem er zuvor in Los Angeles und New York gewohnt hat. Wie einige seiner Romanfiguren hat es Drury in die Großstadt gezogen, aber gedanklich kehrt er immer wieder in seinen Heimatort Swaledale zurück und zieht daraus entscheidende Anregungen für sein Schreiben.



21.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Milestones

mit Johann Kneihs. Sein eigener Walkman. "The Voice" von Bobby McFerrin. Eine Stimme - nicht mehr, und nicht weniger. 1984 veröffentlichte der New Yorker Sänger Bobby McFerrin das Album "The Voice". Es offenbarte die erstaunlichen Vokaltechniken des damals 34-Jährigen: ein immenses klangliches Farbspektrum, blitzschnelle Oktavsprünge und Wechsel zwischen Brust- und Kopfstimme, dazu eine schier unerschöpfliche musikalische Phantasie. Kompositionen von Billy Strayhorn, Miles Davis, James Brown und Lennon/McCartney erklingen in ungeahnten Facetten und lassen, ebenso wie Bobby McFerrins eigene Stücke und Improvisationen, auch ohne instrumentale Begleitung (und ohne Mehrspuraufnahmen) nichts vermissen. Das live auf Tour entstandene Album und der von Bobby McFerrin geprägte Stil sollten bis heute einen wohl kaum zu überschätzenden Einfluss auf andere Vokalist/innen und den anhaltenden A-Cappella-Boom in Jazz und Pop haben.


21.40 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Neue Texte

"Der Charme der langen Wege". Von Hanno Millesi. Es liest: Michael Dangl. Gestaltung: Edith-Ulla Gasser


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten


22.05 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


22.08 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Jet Lag All Stars Radio Show

Gedankensprünge aus dem Musterbuch des Jetlags, gesendet aus dem Ö1 Bügelzimmer im Wiener Funkhaus. Gestaltung. Robert Czepel, Rainer Elstner, Alexander Ach Schuh und Astrid Schwarz Dort, wo Heiliges und Alltag, Ekstase und To-do-Liste zusammentreffen, präsentieren die Jet Lag All Stars Musik, Gespräche, Reportagen und Essays vom äußersten Rand der Woche. Die "Jet Lag All Star Radio Show" ist die Bügelfalte des Kunstsonntags.


22.55 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: ZOOM->In


23.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

"Hörspielpreis der Kritik" (Übertragung in Dolby Digital 5.1 Surround Sound) Kulturjournalistinnen und -journalisten vergeben heuer bereits zum zehnten Mal den Preis für das "künstlerisch anspruchsvollste und ansprechendste" Originalhörspiel des Jahres 2017. Österreich 1 hat Kulturjournalistinnen und -journalisten eingeladen das, ihrer Ansicht nach, "künstlerisch anspruchsvollste und ansprechendste" Originalhörspiel des Jahres auszuwählen. Der Hörspielpreis der Kritik wird am 23. Februar im Rahmen der Ö1 Hörspiel-Gala im ORF RadioKulturhaus verliehen. Die Jury setzt sich heuer aus folgenden Journalist/innen zusammen: Mag. Margarete Affenzeller (Standard), Frido Hütter (Kleine Zeitung), Dr. Hedwig Kainberger (Salzburger Nachrichten) und Mag. Norbert Mayer (Die Presse).


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Stephanie Maderthaner Musikauswahl: Stephanie Maderthaner dazw. 3:00 Uhr Nachrichten