Jetzt läuft auf Ö1:

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


06.55 Uhr

 

 

Zwischenruf

von Pfarrer Michael Chalupka (Wien)


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten


07.05 Uhr

 

 

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

"Etwas Engelhaftes liegt jetzt über der Erde". Michael König liest Robert Walser. Gestaltung: Edith Vukan und Michael Blees Vom Glockenkonzert des Kinderlachens bis zur seelenbefreienden Schönheit einer Schneelandschaft - Erinnerungen, Gedanken und Skizzen von Robert Walser, dazu Musik von Theodor Kirchner, Hermann Goetz, Joseph Joachim Raff und Robert Schumann.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Gedanken

Das Wagnis der Stille ermöglicht uns die Offenheit für die Welt. Der Jesuitenpater und Künstlerseelsorger Gustav Schörghofer. Gestaltung: Jakob Fessler In der Hektik des Alltags und im Lärm der Welt wird auf die Stille oft vergessen. Auch zu Weihnachten, zur "stillsten Zeit im Jahr" ist das nicht anders. Viele Menschen fürchten sich vor der Stille und verbinden sie mit der Angst vor Einsamkeit. Für den Jesuitenpater Gustav Schörghofer muss Stille gewagt werden. Nur so kann sich der Mensch den Ängsten stellen. Nur so kann der Mensch eine Offenheit und Tiefe für sein Umfeld und für sein Gegenüber empfinden. "Man muss nur in den Himmel schauen, wo die Vögel fliegen. Man muss nur auf den Wind hören. Und es kommt mir etwas entgegen und dann merke ich, ich bin ja gar nicht alleine". Als Geistlicher erfährt Gustav Schörghofer Stille in der von ihm betreuten Konzilsgedächtniskirche. Der nüchterne Kirchenbau im 13. Bezirk in Wien lädt mit seinen weißen und grauen Betonflächen nicht nur akustisch, sondern auch visuell zur Stille ein. Gustav Schörghofer ist der Meinung, Kunst sollte nicht nur mit Informationen überfluten, sondern vor allem auch Stille und Innehalten ermöglichen. Beispiele finden sich in den Kompositionen von John Cage, die Stille erklingen lassen, genauso wie in den einfarbig blauen Bildern von Yves Klein. Der Jesuitenpater hat auch schon Symposien zum Thema Stille organisiert und arbeitet als geistlicher Assistent im Forum St. Stephan, in dem Gespräche zwischen Wissenschaft, Kultur und Kirche stattfinden. Für den Jesuiten Gustav Schörghofer gehören die Stille und das Schweigen auch zur geistlichen Übung der Exerzitien. "Die Erfahrung ist, dass man ungefähr drei Tage braucht, bis es in einem selbst einigermaßen still wird. Das ist wie aufgewirbeltes Wasser und bis sich diese Schwebestoffe etwas legen, dauert es eine Zeit. Und wenn sie sich gelegt haben, wird man für viele Dinge empfänglicher und sensibel". Auch für seine Arbeit als Künstlerseelsorger ist die Stille ein wichtiges Thema. Nur wer Stille zulässt, kann einem Gegenüber zuhören und helfen. Gustav Schörghofer wurde 1953 in Salzburg geboren und studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie, Philosophie und Theologie. 1981 tritt er in den Jesuitenorden ein und wird 1988 zum Priester geweiht. Bis 2013 war Gustav Schörghofer Rektor der Jesuitenkirchen im ersten Bezirk in Wien. Bis heute arbeitet er in der Pfarre in Lainz-Speising.


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Ambiente Spezial: Endstation Südaustralien. Die vielfältigen Spuren der Einwanderung in Kultur, Altag und Küche von Adelaide und Umgebung. Erkundungen auf dem kleinsten Kontinent, von Silvia Lahner "Hätte es keine Migration gegeben, wäre die australische Küche für immer langweilig geblieben", versichert die australische Spitzenköchin Maggie Beer. Als Einwanderin der 2. Generation in Sydney geboren, hat sie sowohl deutsche als auch englische Wurzeln. Als ihren Lebensmittelpunkt wählte sie Barossa Valley, das bekannteste Weinanbaugebiet Australiens, 70 Kilometer nordöstlich von Adelaide. Adelaide, die fünftgrößte Stadt Australiens, ist die Hauptstadt des Bundesstaates South Australia und zählt zu den lebenswerten Plätzen der Welt. 1836 gegründet, siedelten sich zuerst protestantische Briten und Altlutheraner in Adelaide an, nach dem zweiten Weltkrieg kamen Italiener und Griechen, in den 1970er Jahren gab es Einwanderung aus Vietnam und Lateinamerika. Im Migrationsmuseum von Adelaide wird die Entstehungsgeschichte dieser gewachsenen Gesellschaft eindrucksvoll nachgezeichnet. Auch im nahen Hahndorf, der ältesten deutschen Siedlung, und in den Weinbergen von Barossa, haben Einwanderer ihre Spuren hinterlassen und einen neuen Wirkungsbereich gefunden.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.03 Uhr

 

 

Matinee

Royal Concertgebouw Orchestra, Dirigent: Sir Antonio Pappano; Lisa Batiashvili, Violine. Anatoli Ljadow: Der verzauberte See op. 62 * Peter Iljitsch Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 * Antonin Dvorák: Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95, "Aus der Neuen Welt" (aufgenommen am 8. Jänner im Concertgebouw in Amsterdam)


11.50 Uhr

 

 

(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Ge

spräch


12.10 Uhr

 

 

Matinee

Royal Concertgebouw Orchestra, Dirigent: Sir Antonio Pappano (aufgenommen am 8. Jänner im Concertgebouw in Amsterdam)


12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


13.00 Uhr

 

 

Ö1 Sonntagsjournal


13.10 Uhr

 

 

Heimspiel Spezial

Mitschnitt aus dem RadioKulturhaus


14.00 Uhr

 

 

Ö1 Hörspiel

"Die Lebensgeschichte, Abenteuer, Erfahrungen und Beobachtungen David Copperfields" von Charles Dickens (Teil 2 von 4). Mit Markus Meyer, Wolf-Niklas Schykowski, Dietmar Mues, Veronika Bayer, Ulrich Noethen, Sunnyi Melles u.a. Bearbeitung und Regie: Annette Berger (HR 2006). Als 1849 die erste Folge von David Copperfield erschien, war Charles Dickens ein weltweit erfolgreicher Autor, berühmt geworden durch seine Fortsetzungsromane, die in monatlichen "Shilling Numbers" von fliegenden Händlern vertrieben wurden. Freunde hatten ihn abschätzig vor dieser "minderwertigen, billigen Veröffentlichungsform" gewarnt, mit der er bald alle seine literarischen Hoffnungen begraben könne. Aber Dickens, durch seine journalistischen Anfänge ein geübter Beobachter und rascher Schreiber, blieb dabei, sich als ein Unterhaltungsschriftsteller zu etablieren. Noch während des Schreibprozesses ging er auf Wünsche des Publikums ein und gab gelegentlich dem Fluss der Erzählung eine gänzlich andere Wendung, wenn die letzte Folge oder der Charakter einer Figur beim Publikum keinen Anklang fand und die Auflage sank. Bei der Planung von "David Copperfield" entschied Dickens sich zum ersten Mal für ein erzählendes Ich. Kurz zuvor war er mit einer Autobiografie gescheitert und hatte die Anfänge dazu ins Feuer geworfen, jetzt, mit einem fiktiven Ich - dessen Namensinitialen seinen eigenen entsprechen - ist er an biografische Genauigkeit nicht gebunden, kann Fiktives mit Tatsachen verflechten und ist schließlich selbst begeistert vom Ergebnis seiner Methode. "Man darf mir glauben", schrieb er noch in seinem Todesjahr, "daß ich auf jedes Kind meiner Einbildungskraft stolz bin und daß niemand diese Familie so gern haben kann wie ich. Doch wie viele stolze Eltern habe ich im Tiefsten meines Herzens ein Lieblingskind. Und sein Name ist David Copperfield". Der Knabe wird nach dem Tod seines Vaters im Dorfe Blunderstone in Suffolk geboren und erlebt nur wenige glückliche Kinderjahre bis er als Laufbursche in einer Londoner Weinhandlung ein "Leben auf eigene Rechnung" beginnt und jenen charakteristischen Figuren begegnet, die diese fiktive Lebensbeichte zu einem Klassiker werden ließen, noch bevor dieser Begriff existiert hat: dem ewig verschuldeten Mr. Micawber, dem infamen Heep, der handfesten Miss Betsey und der tugendhaften Agnes.


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


15.05 Uhr

 

 

Weihnachten mit Ö1

Mit Nadja Kayali und Irene Suchy * 17:00 Uhr Nachrichten * 16:57, 17:57 und 18:57 Uhr "Stille Nacht, heilige Nacht" Vier Stunden lang begleiten Nadja Kayali und Irene Suchy musikalisch durch diesen besonderen Radionachmittag. Weihnachten mit Österreich 1 bietet Musik, Geschichten und Gespräche zwischen feierlich und betont unsentimental, zum Innehalten und zum Schmunzeln. Live im Studio musizieren werden die Blockflötistin Christine Gnigler und das Vivid Consort, die Pianistin und Improvisatorin Galine Vracheva und der Cembalist Johannes Maria Bogner.


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.04 Uhr

 

 

Philosophie pur

Überschenken. Gestaltung: Alexander Tschernek


19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

EBU Christmas Day 2017 Gestaltung: Gustav Danzinger Am traditionsreichen Weihnachtstag der EBU werden aus 15 Ländern weihnachtliche Konzertstunden um die ganze Erdkugel herum via Satellit übertragen. So kann man über das Radio miterleben, wie das weihnachtliche Geschehen weltweit besungen und bespielt wird. Der Beitrag des ORF mit dem Wiener Kammerchor und der Jugendchorakademie Wien unter Michael Grohotolsky besteht vorwiegend aus österreichischen Volksliedern zur Weihnacht in alten wie auch hier erstmals erklingenden neuen Sätzen. Aus Nürnberg hören wir Dorothee Oberlinger und ihr Ensemble 1700 mit Barockmusik, aus Helsinki kommen finnische Weihnachtslieder interpretiert von einem Bläserquintett. Ausschnitte aus Bachs Weihnachtsoratorium, geleitet von Marcus Creed, kommen diesmal aus Kopenhagen, eingebettet in weihnachtliche Klänge von Portugal bis Estland.


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten



22.05 Uhr

 

 

Die eine Nacht der Herrlichkeit

Rainer Maria Rilkes Gedicht "Advent" gibt die Bilder für diese musikalische Nachtreise vor: das Lauschen, die Flockenherde, ein Hirt, der Wind im Winterwald, weiße Wege und manche Tanne, die der einen Nacht der Herrlichkeit entgegen wächst. Wohlige Klänge für Weihnachtsfans und Weihnachtsmuffel. Denn schon Joachim Ringelnatz wusste wiederum: "Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht". Gestaltung: Ulla Pilz


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.03 Uhr

 

 

Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Musikauswahl: Beate Linke-Fischer dazw. 3:00 und 5:00 Uhr Nachrichten