Jetzt läuft auf Bayern 2:

Concerto bavarese

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05.00 Uhr

 

 

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05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Imke Köhler Magazin am Morgen Gespräch mit Jan Pallokat, ARD-Studio Warschau: Was will die Drei-Meere-Initiative? Gespräch mit Achim Wendler, BR-Hauptstadtstudio, zum CSU-Parteitag Gespräch mit Jochen Müller, MDR, zu Rechte Kundgebung in Klöthen Gespräch mit Oliver Krischer, Bündnis90/Die Grünen: Abschlussbericht der Expertengruppe 1 des Nationalen Forum Diesel Gespräch mit Hans-Joachim Hessler, erster Präsident des neuen Bayerischen Obersten Landesgerichts: Festakt anlässlich der Neuerrichtung Kommentar zum CSU-Parteitag 25 Jahre Taxi: Eine kleine Geschichte des Taxigewerbes mit Blick in die Zukunft Kostenloser Nahverkehr in Würzburg Österreichs Kanzler Kurz bei Angela Merkel Serie "Landtagswahl 2018: Unterwegs im Wahlkampf": die CSU Die Presse mit Jeanne Rubner Gedanken zum Tag Ende der Welt von Ulrike Nikola 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung


08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Aktuelles Feuilleton "Wackersdorf" und der Anti-Atomkampf: Ein neuer Film über die Achtziger in der Oberpfalz Von Bettina Dunkel 125 Jahre Taxi: Eine kleine Kulturgeschichte in Tönen Collage von Hendrik Heinze Wer sie sind, was sie wollen: Buchautorin Sineb El Masrar über "Muslim Men" Moderationsgespräch Musik: Mutual Benefit, "Thunder Follows The Light" [Transgressive Records]


09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Spitzen-Bayern Die Zugspitze Ein Wettlauf Bayern-Österreich Ludwig II. Der Mondkönig Das Kalenderblatt 17.9.1908 Das erste Todesopfer der motorisierten Luftfahrt Von Thomas Grasberger Die Zugspitze - Ein Wettlauf Bayern-Österreich Autor: Markus Mähner / Regie: Sabine Kienhöfer Auf der Zugspitze geht es oft zu "wie am Stachus". Da treffen Flip-Flop-beschuhte japanische Touristen auf langbärtige Garmischer, die mit schweren Bergschuhen und Kletterseil bepackt sind. Omas und Opas treffen auf Kinderwägen. Leicht bekleidete Sonnenanbeter auf Skifahrer im Winteroutfit. Menschen aus allen Ländern stürmen den Berg, um seine einmalige Aussicht zu genießen und "einmal droben gewesen zu sein". Das war nicht immer so. Lange Zeit stritten sich Bayern und Tiroler um die Erschließung der Zugspitze. Da ging es ausschließlich darum, wer als Erster den Gipfel erreichte - zu Fuß, mit der Seilbahn oder per Zahnradbahn. Von diesen alten nationalen Eifersüchteleien ist schon längst nichts mehr zu spüren, allerdings - auch wenn es höhere Berge gibt - ist die Zugspitze Schauplatz für sportliche Höchstleistungen geblieben. Da gibt es haarsträubende Drahtseilakte zu bestaunen, wie unglaubliche Schnellbesteigungen oder artistische Kletterübungen. Die Zugspitze ist einfach mehr als nur ein Berg - sie ist auch ein Mythos und ein Magnet, der nicht nur Touristen, sondern auch Superlative anzieht. Ludwig II. - Der Mondkönig Autor: Carola Zinner / Regie: Eva Demmelhuber Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee: Die Bauten König Ludwigs II. prägen das Bayernbild in der ganzen Welt. Mit ihnen wurde Ludwig auch berühmt - der schöne, weltabgewandte Herrscher, der zu den Klängen von Wagners Musik nachts durch seine Märchenschlösser irrte, der König, der vergebens versuchte, sich einer neuen, schlechteren Zeit entgegenzustemmen. Erst nach dem mysteriösen Tod von Ludwig II. im Starnberger See entwickelte sich dieses idealisierte Bild vom "Märchenkönig". Zu seinen Lebzeiten hatte das Volk das Treiben ihres "Kinis" durchaus mit Skepsis betrachtet. Denn Ludwig erfüllte die Pflichten eines Herrschers nur unwillig und vermied den Kontakt zur Öffentlichkeit. Statt sich politisch zu engagieren und Bayerns Position im neu gegründeten Deutschen Reich zu festigen, unternahm er lieber romantische Schlittenfahrten im Gebirge. Möglichst in der Dunkelheit, wie seine Umgebung klagte: "Der König verkehrt die Nacht zum Tag und den Tag zur Nacht!" Moderation: Thies Marsen Redaktion: Thomas Morawetz


10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Was macht Kinder stark? Notizbuch-Anrufsendung: Was macht Kinder stark? Rufen Sie an: 0800/246 246 9 (kostenfrei) - im Studio: Heidemarie Brosche, Lehrerin und Buchautorin Neue Studie: "The day I became strong" Was Kinder stark macht Nah dran: 100 Jahre Bayern - vom Agrarland zum High-Tech-Standort Von Stefan Schmid Serie "Wahlkampf in Bayern - Was steckt hinter den Schlagworten?" Wie finanziert sich die Rente? Gespräch mit Christine Bergmann, BR Neuer Ärger mit der elektronischen Gesundheitskarte Wochenserie "Mein Satz des Lebens" - ein Mensch und sein Motto Moderation: Tanja Zieger 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung Krisen überstehen und eigene Wege gehen - was macht Kinder stark? Oft wollen Eltern nur das Beste für ihre Kinder und ihnen gern alle Wege dazu ebnen. Was aber, wenn es genau die Stolpersteine und Umwege sind, die Kinder wirklich weiterbringen. Das Notizbuch fragt: Was macht Kinder stark? Rufen Sie uns an unter der Telefonnummer 0800 246 2469. Zu Gast im Studio ist die Lehrerin und Buchautorin Heidemarie Brosche.


12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Hörerforum Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha


13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Uwe Pagels Magazin am Mittag Gespräch mit Prof. Clemens Fuest, Präsident Ifo Institut München, zur Grundsteuer-Reform


13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken* Jugend Kulturprojekt Tonali - Schüler für Klassik begeistern *


14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

radioReisen

Salud, Saúde, Yamas Salud, Saúde, Yamas Barcelona, São Miguel, Athen - Reisegeschichten zu Kalt- und Heißgetränken Die radioReisen trinken auf Ihr Wohl! Aber seltsam: Wieso erlebt der olle Wermut in Barcelona gerade ein Revival, wie kam der Tee auf die Azoren und warum wurde ausgerechnet kalter Kaffee zum griechischen Nationalgetränk? Kaltes Kulturgut wiederbelebt Wieso in Barcelona der Wermut boomt Das Geheimnis des Pekoe Wie der Tee auf die Azoren kam Von wegen kalter Kaffee Wie Frappé Griechenland eroberte Moderation: Bärbel Wossagk Wiederholung vom Sonntag, 13.05 Uhr Kaltes Kulturgut wiederbelebt Wieso in Barcelona der Wermut boomt Zwischen 11 und 13 Uhr wird in Barcelona der Alltag ertränkt - aber mit Stil. Während der hora del Vermú vereint Wermut Menschen aus den unterschiedlichsten Schichten, Kulturen und Welten. Und wer hat's erfunden? Die Deutschen. Von Brigitte Kramer Das Geheimnis des Pekoe Wie der Tee auf die Azoren kam Tee kommt aus China, aus Brasilien, mit viel Fantasie kann er auch in Australien angebaut werden. Aber auf den Azoren? Tatsächlich bieten die Vulkaninseln zwischen Europa und Amerika beste Bedingungen für eine wahre Feinschmeckersorte. Von Heinz Peter Von wegen kalter Kaffee Wie Frappé Griechenland eroberte Das Nationalgetränk von Griechenland? Ouzo? Oder Retsina? In Wahrheit trinken die Griechen am liebsten kalten Kaffee. Frappé heißt der schaumige Shake, der Griechenland im Sturm erobert hat. Dabei hat alles mit einem Missgeschick angefangen. Von Christina Metallinos


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Entdecker James Cook Seefahrer, Eroberer, Draufgänger und Held Hernan Cortés Eroberer des Aztekenreichs Das Kalenderblatt 17.9.1908 Das erste Todesopfer der motorisierten Luftfahrt Von Thomas Grasberger James Cook - Seefahrer, Eroberer, Draufgänger und Held Autorin. Brigitte Kohnn / Regie: Martin Trauner "Es war meine Ambition, nicht nur weiter zu kommen als jemals ein Mensch zuvor, sondern so weit zu gehen, wie es einem Menschen überhaupt möglich ist." Ehrgeiz und Talent machen aus dem britischen Tagelöhnerkind James Cook (1728 - 1779) einen der größten Entdecker und Seefahrer aller Zeiten. Er erforscht und kartografiert die Ostküste Australiens und die Küsten Neuseelands, entdeckt dabei zahlreiche Südseeinseln und widerlegt die Legende von der Existenz eines riesigen Südkontinents. Doch er, der die Südseeträume der Zeitgenossen bediente wie kein zweiter, verliert zum Schluss die Nerven: In Hawai kommt es zum tödlichen Gemetzel ... Hernan Cortés - Eroberer des Aztekenreichs Autorin: Silvia Schopf / Regie: Dorit Kreissl Am 18. Februar 1519 stach eine spanische Flotte mit elf Schiffen von Kuba aus in See; ihr Ziel war das unbekannte, mexikanische Festland. Vergeblich hatte der Gouverneur von Kuba versucht, dem Befehlshaber der Expedition - dem 34-jährigen Hernan Cortés - das Kommando wieder zu entziehen. Doch weder gelang es, den ehrgeizigen Mann gefangen zu nehmen noch das Auslaufen der Schiffe zu verhindern. Hernan Cortés hatte bis dahin noch an keiner Expedition teilgenommen und verfügte nur über geringe militärische Erfahrungen. Doch nun machte er sich zielstrebig an die Eroberung des mexikanischen Festlandes. Schon bald entdeckte er das kulturell hoch entwickelte Reich der Azteken. Geschickt setzte er sein Rednertalent ein - er wusste um die Wirkung von Worten und Sprache. Auch Niederlagen hielten ihn nicht auf. Gut zwei Jahre nach der Abfahrt aus Kuba zerstörte Cortés mit einem kleinen Trupp von Soldaten und tatkräftiger Unterstützung der indianischen Verbündeten die aztekische Hauptstadt Tenochtitlán und rang die aztekische Herrschaft nieder: der Höhepunkt seiner Karriere. In die Geschichte eingegangen ist Hernan Cortés als Eroberer und Abenteurer, Taktiker, Diplomat und Frauenheld. Einen "Entdecker neuer Länder und Städtegründer, einen nach Reichtümern und Frauen gierenden Abenteurer und frommen Katholiken", nennt ihn der mexikanische Literat Octavio Paz. Moderation: Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Can Merey, Korrespondent Stefan Parrisius im Gespräch mit Can Merey, Korrespondent Wiederholung um 22.05 Uhr Can Merey beschreibt in seinem Buch "Der ewige Gast", wie sein Vater versucht hat, in Deutschland anzukommen. Es ist ihm - trotz eigentlich bester Voraussetzungen - nicht gelungen. Mit Schweinebraten und Weißbier Obwohl sein Vater Tosun mit seinen Kindern nur deutsch spricht, eine Bayerin heiratet, Schweinebraten isst, Weißbier trinkt und ausschließlich deutsche Freunde hat, spürt er, dass er irgendwie nicht dazugehört. Heute lebt er wieder in Istanbul. Was läuft hierzulande schief mit der Integration? Der Sohn, Can Merey, wächst in Deutschland auf, im Gefühl, ein Deutscher zu sein. Eigentlich, sagt er, wollte er nur die Lebensgeschichte seines Vaters aufschreiben. Dann habe er aber gemerkt, dass sich auch seine eigene Lebensgeschichte nicht vollkommen ausklammern lässt - und wie sehr "diese türkischen Wurzeln" auch sein eigenes Leben geprägt haben. Can Merey arbeitet als dpa-Korrespondent erst in Delhi, dann in Istanbul und jetzt in Washington. In Istanbul gerät er selbst ins Visier der Staatsmacht und erlebt mit, wie sein Freund Denis Yücel zu deren Geisel wird. Wie fühlt man sich als "Deutscher"? Im Gespräch mit Stefan Parrisius in "Eins zu Eins. Der Talk" erzählt Can Merey, wie es für ihn war, als er nach Istanbul kam, mit dem Geburtsland seines Vaters aber so wenig zu tun hatte, dass er noch nicht einmal die Sprache beherrschte. Und er beantwortet die Frage, wie es ist, dieses Gefühl, ein "Deutscher" zu sein.


17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Tilman Seiler Magazin am Abend Gespräch mit Dr. Johannes Beermann, Bundesbankchef: EZB stellt überarbeitete 100- und 200-Euro-Scheine vor Die Klein- und Kleinstparteien vor der Landtagswahl: Teil 1 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Magazin Kampf um die Supercomputer Verliert Deutschland den Anschluss? Digitalisierter Alexander von Humboldt Wie Forscher seine Reisetagebücher ergründen Moderation: Birgit Magiera


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin für Kinder Wahr oder falsch? Verrückte Tiergeschichten Von Mischa Drautz Lonely night, die vier Jahreszeiten und ich - mein Pony im Herbst Von Ursel Böhm Jimmy Böndchen - Das schwierigste Puzzle der Welt Von Henning Schmidtke und Ramona Schukraft


19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Mit Hakenkreuz gegen Nazis - antifaschistische Computerspiele Mit Hakenkreuz gegen Nazis - antifaschistische Computerspiele Mit Bärbel Wossagk und Achim Bogdahn Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Nolte Decar: Das Tierreich Das Tierreich Von Jakob Nolte/Michel Decar Mit Max Hegewald, Paula Thielecke, Lukas Darnstädt, Lola Klamroth, Adrienne von Mangoldt, Thea Rasche und anderen Komposition: Max Andrzejewiski/Daniel Bödvarsson Regie: Michel Decar Deutschlandfunk Kultur 2018 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr "Wir hassen unsere Eltern! Wir hassen unsere Eltern! Scheiß auf Selters! Korn, Bier, Weltall! ... worüber sollten wir einen Song machen? Über das Gefühl, wenn man auf der Bundesstraße liegt und so völlig betrunken ist, dass man hofft, von einem Fernfahrer überrollt zu werden! Oder, wenn man sich fragt, was eigentlich hinter den Sternen ist ...". Sommerferien in der deutschen Provinz: Flaschendrehen. Freibad. Eisdiele. Und plötzlich fällt ein Panzer vom Himmel. Michel Decar und Jakob Nolte, geb. 1987 und 1988, arbeiten als Schriftsteller und Regisseure. Gemeinsames Studium an der Universität der Künste in Berlin. Zusammenarbeit als Autorenduo Nolte Decar. Auszeichnung von "Das Tierreich" 2013 mit dem Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin. Weitere gemeinsame Theaterstücke: "Der neue Himmel" (2015), "Helmut Kohl läuft durch Bonn" (2013).


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

Theo.Logik

Parteien und Kirchen vor der Landtagswahl Bayern vor der Wahl: Wie wird das Verhältnis Staat und Kirche neu gedacht? Über die Pläne der unterschiedlichen Parteien. Was wird aus dem Staats-Kirchen-Vertrag? Von Johannes Reichart Vor der Landtagswahl. Sollen die Kirchen sich in die Politik einmischen? Das Dauerthema Asyl und Flüchtlinge wirft die Frage neu auf. Von Birgit Rätsch Das Kreuz im Wahlkampf. Kann ein christliches Zeichen auch politischen Frieden bringen? Von Christian Feist "Bei aller Liebe". Das Zölibat - die Lebenslüge der katholischen Kirche. Interview mit Ex-Benediktiner und Buchautor Anselm Bilgri über sein neues Buch Moderation: Matthias Morgenroth Sollen die Kirchen sich aus der Politik heraushalten? Wird der Staatskirchenvertrag abgelöst oder weitergeführt? Spaltet das Kreuz als Symbol Gesellschaft und Parteien oder kann es auch versöhnen? Vier Wochen vor dem Wahlkampf fragen wir gezielt nach, wie die Parteien in Bayern sich ihr Verhältnis zu Religion und Kirchen vorstellen. "Bei aller Liebe" - so heißt das neue Buch von Anselm Bilgri. Darin fordert der ehemalige Benediktiner die Aufhebung des Pflichtzölibats. Ein Leben ohne Partner, dafür mit Gott - Anselm Bilgri plädiert dafür, das Zölibat zu einer freiwilligen Angelegenheit zu machen, denn die Situation der Kirche sei untragbar. "Wenn es so weitergeht, verschwindet das Priesteramt. Man muss etwas tun", sagt der ehemalige Mönch aus Andechs im Gespräch mit Moderator Matthias Morgenroth.


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Can Merey, Korrespondent Stefan Parrisius im Gespräch mit Can Merey, Korrespondent Wiederholung von 16.05 Uhr Can Merey beschreibt in seinem Buch "Der ewige Gast", wie sein Vater versucht hat, in Deutschland anzukommen. Es ist ihm - trotz eigentlich bester Voraussetzungen - nicht gelungen. Mit Schweinebraten und Weißbier Obwohl sein Vater Tosun mit seinen Kindern nur deutsch spricht, eine Bayerin heiratet, Schweinebraten isst, Weißbier trinkt und ausschließlich deutsche Freunde hat, spürt er, dass er irgendwie nicht dazugehört. Heute lebt er wieder in Istanbul. Was läuft hierzulande schief mit der Integration? Der Sohn, Can Merey, wächst in Deutschland auf, im Gefühl, ein Deutscher zu sein. Eigentlich, sagt er, wollte er nur die Lebensgeschichte seines Vaters aufschreiben. Dann habe er aber gemerkt, dass sich auch seine eigene Lebensgeschichte nicht vollkommen ausklammern lässt - und wie sehr "diese türkischen Wurzeln" auch sein eigenes Leben geprägt haben. Can Merey arbeitet als dpa-Korrespondent erst in Delhi, dann in Istanbul und jetzt in Washington. In Istanbul gerät er selbst ins Visier der Staatsmacht und erlebt mit, wie sein Freund Denis Yücel zu deren Geisel wird. Wie fühlt man sich als "Deutscher"? Im Gespräch mit Stefan Parrisius in "Eins zu Eins. Der Talk" erzählt Can Merey, wie es für ihn war, als er nach Istanbul kam, mit dem Geburtsland seines Vaters aber so wenig zu tun hatte, dass er noch nicht einmal die Sprache beherrschte. Und er beantwortet die Frage, wie es ist, dieses Gefühl, ein "Deutscher" zu sein.


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Klaus Walter Liebe, Verluste und Autotune Swamp Dogg und seine Freunde Kann es sein, dass das gegenwartshaltigste, deprimierendste und euphorisierendste Album der Saison von einem 76 Jahre alten Afroamerikaner namens Jerry Willliams kommt? Der hat ein paar kleinere Hits, bevor er 1970 einen Neustart riskiert unter dem Namen Swamp Dogg. Seither wird der Mann als Exzentriker des Southern Soul verehrt - von ein paar wenigen Liebhabern. Auf seinem neuen Album "Love, Loss, and Autotune" stellt sich Swamp Dogg einer schwierigen Frage: Wie kann ich mit 76 in Zeiten von Autotune über Liebe und Verlust singen? Dabei nimmt er sich Kanye West zum Vorbild. Der hatte 2008 auf seinem Album "Heartbreaks & 808s" seine Mutter und eine langjährige Liebesbeziehung betrauert - mit Hilfe einer modernen Sound-Technologie, Roland 808, eine Rhythmusmaschine, ohne die HipHop nicht HipHop wäre und Techno nicht Techno. Außerdem dabei: Justin Vernon, Co-Produzent von "Love, Loss, and Autotune", Sly & The Family Stone, They Might be Giants, The Special AKA.


00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 18.9.96 - Römischer Kaiser Domitian erdolcht


00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Bayerische Komponisten Peter Kiesewetter: "Sphinxes", op. 100 (Ensemble für Neue Musik der Hochschule für Musik und Theater München); Nikolaus Brass: "Der Garten" (Neue Vocalsolisten Stuttgart; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Péter Eötvös); Nicolaus Richter de Vroe: Fünf Stücke (Korbinian Altenberger, Susanna Pietsch, Violine; Wen Xiao Zheng, Giovanni Menna, Viola; Jaka Stadler, Samuel Lutzker, Violoncello); Heinz Winbeck: Symphonie Nr. 1 - "Tu solus" (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Muhai Tang)


02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade D-Dur, KV 250 - "Haffner-Serenade" (Orchestra of the 18th Century: Frans Brüggen); Peter Tschaikowsky: Symphonie Nr. 3 D-Dur - "Polnische" (Göteborger Sinfoniker: Neeme Järvi); Michail Glinka: "O du herziges, trautes Mägdelein" (Nicolai Gedda, Tenor; Jan Eyron, Klavier); Modest Mussorgskij: "Eine Nacht auf dem kahlen Berge" (Wiener Philharmoniker: Valery Gergiev); Michael Haydn: Symphonie Nr. 9 D-Dur (Slowakisches Kammerorchester Bratislava: Bohdan Warchal)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Claude Debussy: Fantasie (Zoltán Kocsis, Klavier; Budapest Festival Orchestra: Iván Fischer); Gaetano Donizetti: "Sinfonia veneziana" (Bläser-Ensemble des Orchesters der Ungarischen Staatsoper); Robert Schumann: Violinkonzert d-Moll, WoO 23 (Gidon Kremer, Violine; Philharmonia Orchestra: Riccardo Muti)


04.58 Uhr

 

 

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