Jetzt läuft auf Bayern 2:

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Imke Köhler Magazin am Morgen Gespräch mit Rudolf Erhard, Autor von "Edmund Stoiber, Aufstieg und Fall", zu 25 Jahren Amtsantritt Stoiber Gespräch mit Prof. Dr. Volker Perthes, SWP (Stiftung Wissenschaft und Politik): Bürgerkriegsland Syrien übernimmt Vorsitz bei der Genfer Abrüstungskonferenz Wie reagieren die anderen Staaten auf den Vorsitz Syriens bei der Abrüstungskonferenz? EU-Verbot von Einweg-Geschirr mit vielen Ausnahmen Stimmen der kirchlichen Basis zum Kreuzerlass 5 Jahre nach dem Dammbruch von Fischerdorf: Betroffene berichten Markus Söders Marketing-Strategie und die Frage: Ist sie steigerbar? Die Presse mit Wolfgang Küpper Ende der Welt von Petra Herrmann mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung


08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Moderation: Barbara Knopf Bayerische Identitäten: Die Ausstellung "Wald-Bilder" in Fürstenfeldbruck Jason Reitmans neuer Kinofilm "Tully" Vermittler für die Einwanderungsgesellschaft: Was Kultur leisten kann (Gespräch mit Barbara Haak) Mit neuer CD: Die Formation Toure Kunda aus dem Senegal


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Die erste bayerische Verfassung Bayerns Verfassung von 1818 König und Kontrolle Montgelas Wie Bayern zum modernen Staat wurde Das Kalenderblatt 28.5.1859 Letze Ausgabe der "Household Words" von Charles Dickens erscheint Von Justina Schreiber Bayerns Verfassung von 1818 - König und Kontrolle Autor: Michael Zametzer / Regie: Sabine Kienhöfer Was heute noch in der schweren, in blauem Samt gebundenen Urkunde steht, war für die damalige Zeit sehr fortschrittlich: Die Bayerische Verfassung von 1818 garantierte neben Bürgerrechten und Pressefreiheit auch eine Ständeversammlung, eine Art Parlament, in dessen beiden Kammern Adel und Bürgertum vertreten waren. Genaugenommen war die Verfassung für das Königreich Bayern von 1818 die zweite, denn es gab einen Vorläufer: Die Konstitution von 1808 - eine Reaktion auf Napoleons Absichten, den Staaten des Rheinbundes eine eigene Verfassung aufzuzwingen. Mit der Verfassung von 1818 schlug das Königreich Bayern dann endgültig den Weg vom Fürstenstaat zum Verfassungsstaat ein. Allerdings haben nicht die Bürger sich die Verfassung gegeben, wie heute beispielsweise das Grundgesetz: Sie war dem Volk vom König, der immer noch der Souverän war, gegeben worden. Die Verfassung von 1818 wurde in den folgenden Jahrzehnten immer wieder modifiziert, bis sie mit dem Ende der Wittelsbacher-Herrschaft im November 1918 ihre Gültigkeit verlor. Trotzdem steht sie am Beginn einer Bayerischen Verfassungstradition, die bis heute nachwirkt. Montgelas - Wie Bayern zum modernen Staat wurde Autor: Thomas Grasberger / Regie: Susi Weichselbaumer Maximilian Graf von Montgelas ist der entscheidende Mann hinter König Max I. Joseph. Er ist eigentlich das politische Talent, das aus dem alten Bayern einen modernen Staat macht. Der Aufklärer Montgelas ist verantwortlich für die radikale Säkularisation wie für die tiefgreifende Reform der öffentlichen Verwaltung. Als Außenminister, Innenminister und Finanzminister lenkt er Bayern durch die Napoleonische Zeit mit ihren großen Chancen und Risiken. Seine "Revolution von oben" krempelt Bayern komplett um. Allerdings sind manche seiner Reformen auch mit heißer Nadel gestrickt und voller ideologischem Übereifer. So wird später sein allzu ausgeprägter Hang zur Zentralisation wieder zurückgenommen werden, und die eigene Gattin Ernestine urteilt knapp: "Als Außenminister könnte man keinen besseren haben, als Innenminister ist er passabel, als Finanzminister verdient er gehenkt zu werden". Montgelas' grundlegende Reformen in Staat und Verwaltung jedoch bleiben erhalten. Ohne ihn sähe Bayern heute anders aus. Moderation: Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz


10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Wie viel Autorität brauchen Eltern? Notizbuch - Anrufsendung: Wer ist der Boss im Haus und wie viel Autorität brauchen Eltern? Rufen Sie an: 0800/246 246 9 (kostenfrei) - Im Studio: Dr. Thomas Fuchs, Dipl. Psychologe, Praxis für Kinder- und Jugendpsychologie Nah dran: "Bleifrei" - alkoholfreies Bier wird in Bayern immer beliebter Von Monika Köstlin Postpartale Depression - selten erkannt und noch seltener (richtig) behandelt Wochenserie "Rente, Aktien, Zinsen - typische Klischees auf dem Prüfstand" Moderation: Ulrike Ostner 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung Wer ist der Boss im Haus und wieviel Autorität brauchen Eltern? Wer hat eigentlich das Sagen im Haus? Die Kinder oder die Eltern? Für die stellt sich täglich neu die Frage: Grenzen setzen oder machen lassen? Vom Nutellabrot zum Frühstück bis zum zähen Kampf beim Ins-Bett-bringen. Eltern sollen Leitwölfe sein, sagt der dänische Erziehngsberater Jesper Juul, aber gleichzeitig wollen wir unseren Kindern ja auch Flügel emöglichen, Selbstenfaltung und die Wirksamkeit des freien Willens. Wo und wie also sollen und können Eltern genügend Autorität beweisen, um den Kinder ein stabiles Aufwachsen zu ermöglichen, und wo sollen sie loslassen und wachsen lassen. Wer ist der Boss im Haus? fragt das Notizbuch am Montag, 28. Mai ab 10:05 Uhr auf Bayern 2. Unter der Telefonnummer 0800 246 246 9 können Sie anrufen und Ihre Fragen stellen. Zu Gast im Studio ist der Diplompsychologe Dr. Thomas Fuchs.


12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Das aktuelle Thema geben wir am Montag bekannt Das aktuelle Thema geben wir am Montag bekannt Mod.: Stephanie Heinzeller Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Uwe Pagels Magazin am Mittag Gespräch mit Tim Kurzbach, Oberbürgermeister von Solingen: Morgen Gedenken an den Brandanschlag von 1993


13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * Offener Brief: Franken gegen Söders Kreuzerlass *


14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

radioReisen

Asiatische Meister Asiatische Meister Japan, Kyoto, Hongkong - Reisegeschichten über alte asiatische Meister How to Meditation Zu Besuch bei einem Zen-Meister in Kyoto Von Christiane Zwick Buch "Der vorletzte Samurai" "Für japanische Verhältnisse war das schon vulgär" Gespräch mit Bärbel Wossagk Vom Aussterben bedroht Der letzte Neonmeister Hongkongs Von Moritz Gaudlitz Moderation: Bärbel Wossagk Wiederholung vom Sonntag, 13.05 Uhr How to Meditation Zu Besuch bei einem Zen-Meister in Kyoto Lohnt es sich über 9000 Kilometer zu fliegen, um einfach nur still zu sitzen? Ja, denn kultureller Reichtum erschließt sich kaum im Vorüberhasten. Unsere Reporterin hat sich Zeit genommen für den Besuch von einem der rund 2000 Tempel Kyotos und lernte dort einen unkonventionellen Zen-Meister kennen. Von Christiane Zwick Buch "Der vorletzte Samurai" "Für japanische Verhältnisse war das schon vulgär" Die Frau von Dennis Gastmann stammt aus einer Samurai-Familie. Zusammen mit ihr erkundet er Japan - die Frage ist nur, ob ein "Gajin", ein Fremder, dieses Land zwischen Anarchie und Ordnung überhaupt verstehen kann? Die Geschichte eines großen Abenteuers. Gespräch mit Bärbel Wossagk Vom Aussterben bedroht Der letzte Neonmeister Hong Kongs Neonreklame ist nicht mehr wirklich zeitgemäß: Die Röhren verbrauchen viel Strom und sind in der Herstellung sehr aufwändig. Dabei sind sie das heimliche Wahrzeichen der chinesischen Sonderverwaltungszone - und ein echtes Handwerk. Unser Autor hat einen der letzten "Meister" gefunden. Von Moritz Gaudlitz


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Mythos Bayern? Ja, so san's! Das Bild der Bayern Wie Bayern zu seinen Rauten kam Fahne Weiß-Blau Das Kalenderblatt 28.5.1859 Letze Ausgabe der "Household Words" von Charles Dickens erscheint Von Justina Schreiber Ja, so san's! - Das Bild der Bayern Autor: Thomas Grasberger / Regie: Martin Trauner Der Baier/Bayer, sagt man, sei ein widerspenstiger Geselle, mitunter rauflustig und sau-grob, trunksüchtig, aber stets gut katholisch. Solche (Vor-)Urteile sind uralt. Schon die ersten schriftlichen Erwähnungen der Bajuwaren im sechsten Jahrhundert nach Christus lassen darauf schließen, dass es sich um eher unfreundliche Leute handelte, die sich Durchreisenden gern in den Weg stellten. Gehalten haben sich die diversen Klischees lange, nämlich über die Jahrhunderte hinweg, bis heute. Und zwar nicht nur als Beschreibungen von außen, sondern oft auch in der Selbstwahrnehmung der Bayern. Aber woher kommen solche Stereotype eigentlich? Wer setzt sie in die Welt und warum? Und vor allem: Stimm(t)en solche Klischees? Oft waren es nämlich auch politische und weltanschauliche Hintergründe, die zu solchen holzschnittartigen Darstellungen eines ganzen Volkes führten und natürlich viele Verzerrungen und ungerechtfertigte Verallgemeinerungen mit sich brachten. Dennoch bleibt die Frage: Wie sind die Baiern? Und steckt nicht immer auch ein Körnchen Wahrheit in jedem Klischee? Wie Bayern zu seinen Rauten kam - Fahne Weiß-Blau Autorin: Regina Fanderl / Regie: Axel Wostry Weiß-Blau. Die beiden Farben stehen für Bayern. Unverrückbar und über die Grenzen Bayerns weit hinaus bekannt und berühmt. Die optisch attraktive Kombination der weiß-blauen Rauten ist ein Logo, um das der Freistaat beneidet wird. Kein noch so begabter Designer könnte es besser erfinden. Das haben schon die Wittelsbacher erkannt, denen die Rauten 1242 unverhofft in den Schoss fielen. Zwar dauerte es dann noch einmal fast ein Jahrhundert bis sie die Kraft des Symbols für ihr Wappen erkannten. Dann jedoch begann der weiß-blaue Siegeszug an die Spitze von Dynastie, Königreich und Freistaat bis hinunter auf das Papiertischtuch im Bierzelt. Die Spur zu ihren Wurzeln führt nach Niederbayern in die Nähe von Straubing zum Adelsgeschlecht der Grafen von Bogen. Moderation: Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Fritz Hendrick Melle, Autor Stefan Parrisius im Gespräch mit Fritz Hendrick Melle, Autor Wiederholung um 22.05 Uhr Sein Lebensmotto: "Sich so weit wie möglich aus dem Fenster lehnen und es aushalten, wenn die Vögel einem auf den Kopf kacken". Genauso liest sich der neue Roman des Unternehmers und Schriftstellers Fritz Hendrick Melle: "Wurst". Jugend in der DDR Eine Wurstbude als Faustschlag in die Magengruben aller Berliner Linken, Grünen und Vegetarier. Darum geht es in Fritz Hendrick Melles Roman "Wurst". Seine Hauptfigur vermarktet den Wurststand mit schwarz-weiß-rotem Anstrich und der Aufschrift "Alternative Kommando Wurst". Schon bald rennen ihm die Rechten die Imbissbude ein. Mit Werbung kennt sich Melle aus. 1993 gründete er eine Werbeagentur und arbeitet immer noch in der Branche. In "Eins zu Eins. Der Talk" erzählt er aber auch von seiner Jugend in der DDR. Nach dem Abitur wird er dort verhaftet, als er versucht über Jugoslawien abzuhauen. Drei Monate Isolation, sieben Monate Zuchthaus, später Jobs als Heizer und Totengräber. Beim Theologiestudium fällt er durch. Und als er dann mit 25 nach Westberlin ausreist, empfindet er die Stadt erst einmal als Enttäuschung. Kriminelle Tanzkapelle Fritz Hendrick Melle schreibt aber nicht nur, er macht auch Musik. Eine seiner Bands zu DDR-Zeiten heißt "Kriminelle Tanzkapelle". Und auch heute noch schreibt er Songtexte - zum Beispiel für die Band "Gleis 8".


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Tilman Seiler Magazin am Abend Gespräch mit Doku-Autorin Nicole Rosenbach, zu "Vergewaltigt. Wir zeigen an!" in der ARD 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Magazin Begabte Flieger Wann taugt ein Storch zum Anführer beim Vogelzug? Proteine in Eis Moderne Mikroskope durchleuchten Moleküle des Lebens Universalwaffe gegen Bakterien? Vielseitiger Antikörper fasziniert Mediziner Moderation: Birgit Magiera


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin für Kinder Den Bibern auf der Spur Von Kristina Hafer Häh? - Warum kann eine Stunde so schnell vergehen? Von Börni Schulz


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Online-Trend "Dropshipping". Wie man verkauft, was man nicht hat Online-Trend "Dropshipping". Wie man verkauft, was man nicht hat. Mit Ralf Summer und Achim Bogdahn Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Ilse Aichinger: Die Schwestern Jouet Die Schwestern Jouet Von Ilse Aichinger Mit Grete Mosheim, Elisabeth Flickenschildt und Blandine Ebinger Regie: Ludwig Cremer BR/ORF/SDR/WDR 1969 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Rosalie, Anna und Josepha heißen die Schwestern Jouet, wobei offen bleibt, ob die drei Schwestern wirkliche Schwestern, nur Stimmen von Schwestern oder zu Stimmen gewordene Erfindungen von Schwestern sind. Eine der Schwestern scheint unter einer Art Erfindungszwang zu stehen; ihre Fiktionen - Krankheiten, Landschaften, Mütter und Söhne, die schöne südliche Stadt Cannes - wirken wie Chiffren für Vergangenheit bzw. Beschwörungen der Wirklichkeit von Gegenwart. Doch nicht immer finden diese Erfindungen den Beifall der anderen. Vorwürfe werden laut, bis die Erfinderin die Schwestern wieder zurück in die Erinnerung schickt, die sie wiederum selbst erfindet. Haben die Schwestern nun wirklich existiert oder wurden sie bloß zum Trost gegen Finsternis und Alleinsein erfunden? Ilse Aichinger, geb. 1921 in Wien, Autorin. Werke u.a. "Spiegelgeschichte" (1947), "Die größere Hoffnung" (1948), "Meine Sprache und ich" (1978). Hörspiele u.a. "Weiße Chrysanthemen" (BR 1959), "Auckland" (NDR / SDR 1970), "Blitzlichter" (BR 2002).


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

Theo.Logik

Wachsen statt zerbrechen Kämpfen oder hadern? Am eigenen Schicksal wachsen statt zerbrechen Gibt es eine Strategie der Lebenskunst? Qigong und Kampfkunst - ein Jungbrunnen für ältere Männer. Von Rita Homfeldt "Auf ins neue Leben" - Porträt Maxi Schwarzhuber. Von Elisabeth Tyroller Aussagen einer Lach-Yoga-Trainerin. Von Veronika Wawatschek und Barbara Weiß Von heute auf morgen krank - ein Leben mit einer Autoimmunkrankheit. Von Elisabeth Tyroller Interview mit Ilse Manuela Voelk Moderation: Wolfgang Küpper Eine schlimme Krankheit, der Tod eines Familienmitglieds oder von einem auf den anderen Tag arbeitslos: Immer wieder werden Menschen mit schweren Schicksalsschlägen konfrontiert. Manche verlieren dadurch die Kraft weiterzuleben und werden depressiv. Andere wiederum versuchen, Wege aus der Krise zu finden und motivieren sich selbst. In Theo.Logik fragen wir heute: Wie gehen Menschen mit Krisen um? Warum zerbricht der eine an seinem Schicksal und der andere geht gestärkt daraus hervor? Und: Tun sich religiöse Menschen leichter, ihr Los anzunehmen? An dem eigenen Schicksal nicht zu Grunde zu gehen, ist auch eine Art von Lebenskunst. Daher wollen wir wissen: Gibt es eine Strategie der Lebenskunst? Theo.Logik Autorin Elisabeth Tyroller porträtiert Maxi Schwarzhuber, der mit 20 Jahren einen Teil seiner Beine amputieren hat lassen. Wir sprechen mit einer Patientin die eine Autoimmunkrankheit hat. Außerdem kommt eine Lach-Yoga-Trainerin zu Wort. Und unser Theo.Logik-Moderator spricht mit der Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Ilse Manuela Voelk über Methoden, die verhindern können, dass Menschen an ihrem Schicksal zerbrechen.


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Fritz Hendrick Melle, Autor Stefan Parrisius im Gespräch mit Fritz Hendrick Melle, Autor Wiederholung von 16.05 Uhr Sein Lebensmotto: "Sich so weit wie möglich aus dem Fenster lehnen und es aushalten, wenn die Vögel einem auf den Kopf kacken". Genauso liest sich der neue Roman des Unternehmers und Schriftstellers Fritz Hendrick Melle: "Wurst". Jugend in der DDR Eine Wurstbude als Faustschlag in die Magengruben aller Berliner Linken, Grünen und Vegetarier. Darum geht es in Fritz Hendrick Melles Roman "Wurst". Seine Hauptfigur vermarktet den Wurststand mit schwarz-weiß-rotem Anstrich und der Aufschrift "Alternative Kommando Wurst". Schon bald rennen ihm die Rechten die Imbissbude ein. Mit Werbung kennt sich Melle aus. 1993 gründete er eine Werbeagentur und arbeitet immer noch in der Branche. In "Eins zu Eins. Der Talk" erzählt er aber auch von seiner Jugend in der DDR. Nach dem Abitur wird er dort verhaftet, als er versucht über Jugoslawien abzuhauen. Drei Monate Isolation, sieben Monate Zuchthaus, später Jobs als Heizer und Totengräber. Beim Theologiestudium fällt er durch. Und als er dann mit 25 nach Westberlin ausreist, empfindet er die Stadt erst einmal als Enttäuschung. Kriminelle Tanzkapelle Fritz Hendrick Melle schreibt aber nicht nur, er macht auch Musik. Eine seiner Bands zu DDR-Zeiten heißt "Kriminelle Tanzkapelle". Und auch heute noch schreibt er Songtexte - zum Beispiel für die Band "Gleis 8".


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Judith Schnaubelt Blue Monday Musik von Kamasi Washington, Sons of Kemet und Jaimeo Brown Impressionen vom INNtöne Festival in Diersbach/ Oberösterreich, Mai 2018: Let's get lost in the countryside. Wir fahren über viele Hügel. Sehen Wälder, Getreidefelder und Wiesen mit blühendem Mohn. Und zum Glück irgendwann auch diesen Wegweiser aus Holz am Ackerrand, auf den jemand mit swingender Schrift nur ein Wort gemalt hat: "Jazz". Hier also geht es lang, zum Buchmannhof des Paul Zauner. Der international bekannte und vernetzte Jazzposaunist und Musikproduzent hat mitten im Innviertel wiedermal ein Festival aufstellt, das ebenso gut in urbane Metropolen wie Berlin, London, New York, Rio De Janiero oder Los Angeles passen würde. Die eingeladen Bands, Solisten, Sängerinnen kommen meist aus diesen Städten und sind entweder echte Legenden des Jazz wie David Murray, Raul di Souza, Kirk Lightsey oder jüngere Künstler, die auch dem Popfan bekannt sein müssten: Sons of Kemet, Jaimeo Brown, Soweto Kinch, Ozma, The Kuti Mangoes, Miles Mosley. Als Stargast am letzten Abend des INNtöne-Festivals: Kamasi Washington. Er kommt auf die Bühne mit breitem Lächeln, sieht sich um und sagt. "Noch nie bin ich einer Scheune aufgetreten, aber ich finde es echt gut hier." Und dann diesem wunderbaren Festival, das sowieso schon reich an musikalischen Highlights war, zusammen mit seiner Band die Krone aufzusetzen. Aus nie zuvor erlebter Energie, Bass- und Trommelgewitter, Jazz und Powerfunk. The new Funkadelic? Es wurde auch Zeit. Und jetzt sind sie da.


00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 29.5.1798 - Paris gibt Liebeskonzert für die Elefanten Hans und Grete


00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Bayerische Komponisten Markus Lehmann-Horn: "Karussell" (Mizuko Uchida, Klavier); Volker Nickel: Vier japanische Miniaturen (Claire Sirjacobs, Oboe; Oliver Kenk, Klarinette; Sachiko Hara, Klavier); Alexander Strauch: "H-I-A-S" (Xsemble München); Stefan Schulzki: "Der Sommer meines Lebens" (Agnes Malich, Jane Berger, Violine; Verena Würtele, Viola; Johannes Gutfleisch, Violoncello; Andreas Kirpal, Klavier); Johannes X. Schachtner: Trois mouvements (Ensemble Schwerpunkt); Markus Schmitt: "echoi" (Felix Seiffert, Violoncello; Stefan Schulzki, Klavier); Jan Müller-Wieland: "Se solen sjunker" (Gottfried Schneider, Violine; Sebastian Hess, Violoncello; Siegfried Mauser, Klavier)


02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Orlando di Lasso: "Vesperae Beatae Mariae Virginis" (Weser-Renaissance Bremen: Manfred Cordes); Franz Schubert: Symphonie Nr. 4 c-Moll - "Tragische" (WDR Sinfonieorchester Köln: Günter Wand); Johann Sebastian Bach: Sonate a-Moll, BWV 1003 (Christian Tetzlaff, Violine)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Carl Nielsen: Symphonie Nr. 5 (Finnisches Radio-Sinfonieorchester: Jukka-Pekka Saraste); Nicolò Paganini: Quartett a-Moll, op. 4, Nr. 1 (Rainer Kussmaul, Violine; Ulrich Koch, Viola; Marçal Cervera, Violoncello; Sonja Prunnbauer, Gitarre)


04.58 Uhr

 

 

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