Jetzt läuft auf Bayern 2:

Das ARD-Nachtkonzert (II)

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Christoph Peerenboom Magazin am Morgen Gespräch mit Alexey Yusupov, Büroleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung Myanmar, über ASEM-Außenminister-Treffen in Myanmar zur Situation der Rohingya Die deutsche Schreibschrift TSV Schott Mainz nach dem Spiel gegen Chinas U-20 45 Jahre Münchner Insel: Seelsorge "to go" zwischen U-Bahn und Ladenschluss 50 Jahre Seniorenstift Juliusspital Würzburg Curling in Füssen - Frauenmannschaft mit guten Aussichten bei der EM Die Presse mit Christoph Wöß Gedanken zum Tag von Mouhanad Khorchide Das Ende der Welt von Wolfram Schrag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Moderation: Barbara Knopf


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Entdeckungsreisen in Afrika Heinrich Barth - Der vergessene Afrika-Forscher Autor: Linus Lürig / Regie: Dorit Kreissl Als sich die Karawane um Heinrich Barth im Frühjahr 1850 in Tripolis in Bewegung setzt, kann niemand ahnen, dass hier eine der denkwürdigsten Afrika-Expeditionen beginnt. Das Ziel: Die Erkundung der bis dahin in Europa weitgehend unbekannten Sahara. Wie gefährlich das Vorhaben ist, merkt der deutsche Forscher schon nach wenigen Wochen. Er möchte allein das sagenumwobene Idinen-Gebirge erkunden. Bei sengender Hitze verirrt er sich in der vegetationslosen Region. Als ihm die Wasservorräte ausgehen, trinkt er sein eigenes Blut. Kurz vor dem Tod wird Barth von einem Tuareg gerettet. Mary Leakey - Die Entdeckerin des Nussknackermenschen Autor: Florian Kummert / Regie: Irene Schuck Sie erforschte die frühe Menschheitsgeschichte in Ostafrika und wurde zur erfolgreichsten Paläoanthropologin der Welt: Mary Leakey. Mit ihren Funden konnte sie beweisen, dass die Wiege der Evolution nicht - wie bislang gedacht - in Asien liegt, sondern in Afrika. Mit 20 lernt sie den Afrikaforscher Louis Leakey kennen und lieben, der in der Olduvai-Schlucht in Ostafrika revolutionäre Grabungen durchführte. Mary Leakey war fasziniert. Schon als Kind wollte sie Höhlenforscherin werden, reiste mit ihrem Vater um die Welt und flog aus einem katholischen Internat, als sie das Chemielabor fast in die Luft gejagt hätte. Ohne Schulabschluss, als Autodidaktin, brachte sie mit ihrer archäologischen Feldarbeit die Fachwelt zum Staunen. Mary Leakey findet die kleinen Vorfahren der Gorillas, den Menschenaffen "Proconsul africanus", und einen Schädel eines vor circa zwei Millionen Jahren lebenden Vormenschen. Wegen des voluminösen Kiefers bekam er den Spitznamen "Nussknacker-Mensch". Ein spektakulärer Fund, der die Geschichte des homo sapiens in neuem Licht erschienen ließ. Moderation: Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Wenn Geflüchtete mit staatlicher Unterstützung wieder ausreisen Alte Geldanlagen auflösen: Gespräch mit Sascha Straub, Verbraucherzentrale Bayern Wichtiger denn je - die Winterfütterung für Vögel: Gespräch mit Dr. Heinz Sedlmeier vom LBV Nah dran: Abgelehnt, aber gefördert - wenn Geflüchtete mit staatlicher Unterstützung wieder ausreisen Von Klaus Schirmer "Biotonne - nur über meine Leiche" Ein Landrat verweigert die Einführung der Biotonne für organische Abfälle Stiefkind Bioabfall - Gespräch mit Sascha Roth, NABU-Referent für Umweltpolitik Wochenserie: Lebensmittelreste, Altpapier, Plastik, Sperrmüll - Wie können wir Abfall vermeiden? Moderation: Oliver Buschek 11.00 Nachrichten, Wetter 11.56 Werbung Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar Nah dran: Abgelehnt, aber gefördert - wenn Geflüchtete mit staatlicher Unterstützung wieder ausreisen 17.500 Geflüchtete kehrten im ersten Halbjahr dieses Jahres mit staatlicher Förderung aus Deutschland in ihre Heimatländer zurück. Dem gegenüber stehen 12.500 Abschiebungen. Über sämtliche Parteigrenzen hinweg wird die geförderte "freiwillige" Ausreise der Abschiebung vorgezogen, weil sie für alle Beteiligten weniger belastend, besser planbar und für den Staat um ein vielfaches kostengünstiger ist. Seit diesem Jahr gibt es sogar extra Geld für Geflüchtete, die ihren Asylantrag im laufenden Verfahren zurückziehen oder auf eine Klage gegen ihre Ablehnung verzichten. Damit will man auch die Verwaltungsgerichte entlasten. 283.000 Klagen gegen Bescheide des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sind derzeit vor ihnen anhängig. Mehr als doppelt so viel wie Ende 2016. Allein in München betreffen 80 Prozent aller Verfahren vor dem Verwaltungsgericht den Bereich Asylklagen. Aber warum kehren Familien "freiwillig" in den Irak oder nach Afghanistan zurück? In Länder, die weiterhin von Bürgerkrieg und Selbstmordattentaten erschüttert werden. Und nach allem, was sie für ihre Flucht aufgegeben und riskiert hatten. Welche Hoffnungen haben sich hier nicht erfüllt? Sind die Schwierigkeiten in Deutschland größer gewesen als die Angst vor der Rückkehr?


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Hörerforum


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Tilman Seiler Magazin am Mittag Gespräch mit Maria Kalin, deutsche Anwältin, die auf Lesbos war, um dort Flüchtlinge zu beraten: Was ist los auf Lesbos? Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


14.05 Uhr

 

 

radioReisen

Nordisch by Nature Wir segeln durchs Nordmeer - von Kirkenes in Norwegen nach Sankt Petersburg in Russland. Wir trinken uns durch die urigsten Cafés Finnlands. Und wir besuchen die Orte in Nordfriesland, die den Maler Emil Nolde inspirierten.


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Frauen und die Reformation Katharina von Bora - Luthers bessere Hälfte? Autorin: Carola Zinner / Regie: Irene Schuck Es war ein Skandal ersten Ranges: Der ehemaliger Mönch Martin Luther, lautstarker Streiter für den wahren, bibeltreuen Glauben, hatte geheiratet - ausgerechnet eine ehemalige Nonne. Katharina von Bora war 1523 zusammen mit elf ihrer Mitschwestern aus dem Zisterzienserkloster Nimbschen geflohen. Für die meisten der Frauen fand sich - unter tatkräftiger Hilfe von Luther und seinen Weggefährten - im Anschluss ein neues Zuhause. Nur Katharina war noch unversorgt, bis Luther sich 1525 zur Ehe mit der rund 16 Jahre jüngeren Frau entschloss. Nach allem was man weiß, war es keine Liebesheirat - doch die Verbindung wurde überaus glücklich. Katharina, tüchtig, resolut, pragmatisch, kümmerte sich um den großen Haushalt und die zahlreichen Kinder und verschaffte ihrem Mann den nötigen Hintergrund für sein Schaffen. Damit wurde die einstige Nonne später zum Idealtypus der evangelischen Hausfrau und Familienmutter. Elisabeth von Rochlitz - Die vergessene Heldin der Reformation Autorin: Gabriele Hoffmann / Regie: Sabine Kienhöfer Elisabeth Landgräfin zu Hessen (1502- 1557) ist erst 13 Jahre alt, als sie mit dem Erbprinz Herzog Johann von Sachsen vermählt wird. Am Dresdner Hof, den der strenggläubige Herzog Georg von Sachsen mit harter Hand regiert, erwartet man eine anpassungsfähige, gläubige, fruchtbare Schwiegertochter. Doch man bekommt das Gegenteil: eine offenherzige, energische Frau, die sich zunehmend in die Politik einmischt und aus ihrer erwachenden Vorliebe für das Gedankengut Martin Luthers keinen Hehl macht. Als man Elisabeth das "Muul" verbietet, greift sie zur Feder und beeinflusst Religions- wie Reichspolitik schreibenderweise - eine emsige Netzwerkerin des 16. Jahrhunderts, der die protestantische Religion ein Herzens- und Gewissensanliegen ist. Dank Elisabeth wird Württemberg lutherisch. Ihren Beinamen "von Rochlitz" erhält sie, als sie mit 34 Jahren ihr Wittum in Rochlitz bezieht und dort, mitten im altgläubigen albertinischen Sachsen, die Reformation einführt - gedeckt vom Schmalkaldischen Bund. Für die Hauptleute des Bundes verrät Elisabeth im Schmalkaldischen Krieg ihren Landesherren, verliert daraufhin Besitz und Einfluss und wird von Kanzlisten wie Historikern unter den Tisch gekehrt. Moderation: Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Michael Hornstein, Musiker Mönchsmusik aus Tibet, Reggae aus Jamaika, Currulao aus Kolumbien: Michael Hornstein reist durch die Welt, um traditionelle Musik aufzunehmen. Der Münchner Jazzmusiker bewahrt damit ein besonderes Stück Kultur für die Nachwelt. Jazz als Erleuchtung Seine Jugend verbringt der 1962 geborene Michael Hornstein erst am Bodensee und später in München. Am Anfang kennt er nur die klassische Musik - bis er mit 13 zum ersten Mal ein Saxofon hört. "Charlie Parker war für mich wie eine Erleuchtung", sagt er. Er beginnt selbst, Saxofon zu spielen, bricht das Gymnasium ab und studiert mit 17 an der Musikhochschule Graz Jazz-Saxofon. 1983 führt ihn ein Stipendium an das "Berklee College of Music" in Boston, das sich auf eine formale Ausbildung in Jazz und Rock spezialisiert hat. In New York besucht er außerdem einen befreundeten Jazz-Musiker, mit dem er wochenlang musiziert und später viele Tourneen macht. In den Achtzigern zieht es den jungen Michael Hornstein mehrmals nach Kolumbien: Hier lernt er einen ganz anderen Jazz kennen und lehrt später in der Universität in Bogotá. Weil er die kolumbianische Szene so gut kennt, bittet ihn ein Musikverlag schließlich, traditionelle Musik in Kolumbien aufzunehmen. Später folgen Haiti - wo er das starke Erdbeben 2010 miterlebt - und Musikaufnahmen in Jamaika, der Mongolei und Tibet. Seit 1998 präsentiert er außerdem seine Musik für das Goethe-Institut in Mexiko, Kuba, Griechenland, Spanien, Serbien, Bosnien und Georgien. Verbotene Musik In "Eins zu Eins. Der Talk" erzählt Michael Hornstein bei Moderator Stefan Parrisius auch, warum die Mönche in Tibet heimlich und ohne ihre Kutten zu seinen Musikaufnahmen kamen.


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Gabriele Kautzmann Magazin am Abend Gespräch mit Prof. Jürgen Schmude, LMU-Tourismusforscher: Worauf achten beim Frühbuchen für nächsten Sommer? Welche Rolle spielt die Handschrift im Zeitalter der Digitalisierung? 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Magazin


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin für Kinder Allein oder zu neunt? Bei Klein- und Großfamilien zu Besuch Von Susanne Vellmer Ganz schön störrisch - wir backen Aus'zogne Von Anna Ellmann Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Reclaim Reklame! Unterwegs mit Add-Bustern Reclaim Reklame! Unterwegs mit Add-Bustern Mit Bärbel Wossagk und Achim Bogdahn Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


20.03 Uhr

 

 

Hörspiel

Björn Bicker: Egzon Noch vor ein paar Wochen ging Egzon in Deutschland zur Schule. Seine Schwester Elvira war frisch verliebt. Jetzt wohnen sie auf einer Müllkippe im Kosovo. Sie sind als Roma in Deutschland aufgewachsen und wurden in die Fremde abgeschoben. Nachdem die Bundesregierung 2010 mit dem neu gegründeten Staat Kosovo ein Rücknahmeabkommen geschlossen hat, sind Roma nicht länger geduldet. Während des Jugoslawien-Krieges wurden viele von ihnen, die vor Verfolgung in ihrer Heimat geflohen waren, hier aufgenommen, wo sie zum Teil jahrelang ohne gesicherten Aufenthalt, im sogenannten Duldungstatus, lebten. "Rückgeführt" in den Kosovo erwartet die Menschen dort Armut, Arbeitslosigkeit und weitreichende Diskriminierung. Die Roma-Kinder, die in Deutschland aufgewachsen sind, sprechen keine andere Sprache als deutsch und haben die Heimat ihrer Eltern noch nie gesehen. Das Hörspiel Egzon nimmt die Spur einer Roma-Familie auf. Egzon spricht nicht mehr, seit er mit vier Jahren während des Krieges in einer brennenden Siedlung zurückgelassen wurde. Und doch ist er es, der von dem neuen Leben im Kosovo erzählt. Das Hörspiel verarbeitet Interviews und Dokumente, Fiktion und Realität zu einem vielstimmigen Mix. Björn Bicker, geb. 1972, Autor, Dramaturg, Dozent. BR-Hörspiele "Illegal" (unter dem Pseudonym Polle Wilbert, 2008), "Kingdom of schön" (2010), "Urban Prayers" (2014)


21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


21.05 Uhr

 

 

Theo.Logik

Die Zukunft der Erwachsenenbildung "Aufbruch des Katholizismus in die Welt im Zeitalter der Reformation", "Wachsen an Verwundungen", "Leben und Erleben mit Virtual Reality" - so die Themen der aktuellen Veranstaltungen der Katholischen Akademie in Bayern, die von den sieben bayerischen Bistümern getragen wird. Eingeladen ist hier seit 60 Jahren jeder, der sich mit - wie es heißt - "grundlegenden Fragen auf der Basis des christlichen Glaubens auseinandersetzen" will. Die Akademie hat den Auftrag, "die Beziehungen zwischen Kirche und Welt zu klären und zu fördern". Gelingt ihr das auch noch 60 Jahre nach ihrer Gründung? Und welche Perspektiven hat Erwachsenenbildung im 21. Jahrhundert? Lebenslang lernen - darüber diskutiert Theo.Logik mit Akademiedirektor Florian Schuller. Auch in der politischen Akademie in Tutzing findet kirchliche Erwachsenenbildung statt. Evangelische und Katholische Frauenverbände haben hier eine Tagung organisiert zum Thema Afrika. Die Frauen wollen darauf aufmerksam machen, dass unbeachtet von der Weltöffentlichkeit bei der Flucht durch die Wüste des Nigers mehr Menschen sterben als bei der Überfahrt über das Mittelmeer. Zum ersten Mal hat Papst Franziskus einen Welttag der Armen ausgerufen, der am kommenden Sonntag (19.11.) stattfindet. "Denken wir an die Armen nicht nur als Empfänger von improvisierten Gesten des guten Willens, um unser Gewissen zu beruhigen", fordert der Papst. Eine "Haltung des Teilens" soll vielmehr zum Lebensstil werden und zu einer "wirklichen Begegnung mit den Armen führen".


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Michael Hornstein, Musiker Mönchsmusik aus Tibet, Reggae aus Jamaika, Currulao aus Kolumbien: Michael Hornstein reist durch die Welt, um traditionelle Musik aufzunehmen. Der Münchner Jazzmusiker bewahrt damit ein besonderes Stück Kultur für die Nachwelt. Jazz als Erleuchtung Seine Jugend verbringt der 1962 geborene Michael Hornstein erst am Bodensee und später in München. Am Anfang kennt er nur die klassische Musik - bis er mit 13 zum ersten Mal ein Saxofon hört. "Charlie Parker war für mich wie eine Erleuchtung", sagt er. Er beginnt selbst, Saxofon zu spielen, bricht das Gymnasium ab und studiert mit 17 an der Musikhochschule Graz Jazz-Saxofon. 1983 führt ihn ein Stipendium an das "Berklee College of Music" in Boston, das sich auf eine formale Ausbildung in Jazz und Rock spezialisiert hat. In New York besucht er außerdem einen befreundeten Jazz-Musiker, mit dem er wochenlang musiziert und später viele Tourneen macht. In den Achtzigern zieht es den jungen Michael Hornstein mehrmals nach Kolumbien: Hier lernt er einen ganz anderen Jazz kennen und lehrt später in der Universität in Bogotá. Weil er die kolumbianische Szene so gut kennt, bittet ihn ein Musikverlag schließlich, traditionelle Musik in Kolumbien aufzunehmen. Später folgen Haiti - wo er das starke Erdbeben 2010 miterlebt - und Musikaufnahmen in Jamaika, der Mongolei und Tibet. Seit 1998 präsentiert er außerdem seine Musik für das Goethe-Institut in Mexiko, Kuba, Griechenland, Spanien, Serbien, Bosnien und Georgien. Verbotene Musik In "Eins zu Eins. Der Talk" erzählt Michael Hornstein bei Moderator Stefan Parrisius auch, warum die Mönche in Tibet heimlich und ohne ihre Kutten zu seinen Musikaufnahmen kamen.


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Ralf Summer Blue Monday Musik von Whitney, Spirit Fest und MGMT Ihr Debüt belegte 2016 Platz 3 der Nachtmix + Zündfunk-Jahrescharts, nun erscheint "Light Up The Lake" nochmal - diesmal in der Demo-Version, also so, wie es die US-Band Whitney im Übungsraum ursprünglich aufgenommen hat. Die neue Auflage "Light Upon The Lake - Demo Recordings" ist fast noch schöner, weil intimer als dieausproduziertePlatte vom letzten Jahr. Sparsam instrumentiert und leicht folky kommt auch der Erstling von Spirit Fest daher: Es ist ein Zusammenschluss von Mitgliedern der Tenniscoats aus Japan, Jam Money aus England und The Notwist aus Deutschland. Außerdem hören wir Neues/Altes/Wiederveröffentlichtes von MGMT, Lena Dobler (Strassenkreuzer 16), Golden Teacher, Yaeji, Liima, Ori, Feist,Lars Eidinger, der Lift It Up 3 - Schellack-Compilation und den Go-Betweens.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt


00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Bayerische Komponisten Dorothea Hofmann: "Schritte im Grasland" (Carmen Amrein, Johanna Höbel, Tobias Vogel, Komale Akakpo, Hackbrett); Kay Westermann: "Wuthering Heights" (Barbara Kink, Violine; Sebastian Hess, Violoncello; Moritz Eggert, Klavier); Anton Ruppert: "Augenmerke" (Eduard Brunner, Klarinette; Edith Salmen, Schlagzeug); Nikolaus Brass: "Zeichen, Zeichnungen - Drawings" (TrioCoriolis); Karl Höller: Sonate Nr. 1 (Xavier Relats, Flöte; Jordi Masó, Klavier); Gloria Coates: Symphonie Nr. 1 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Elgar Howarth)


02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Franz Schubert: Rondeau brillant h-Moll, D 895 (Gidon Kremer, Violine; Oleg Maisenberg, Klavier); Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3 d-Moll (Petra Lang, Mezzosopran; Chor der Prager Philharmoniker; Concertgebouw-Orchester Amsterdam: Riccardo Chailly)


04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Carlos Chávez y Ramirez: "Suite de Caballos de Vapor" (Orquesta Sinfónica Simón Bolívar de Venezuela: Eduardo Mata); Maurice Ravel: Streichquartett F-Dur (Modigliani Quartett)


04.58 Uhr

 

 

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