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05.00 Uhr

 

 

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05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Matthias Dänzer-Vanotti Magazin am Morgen "Kurz erklärt": Was ist der Elysee-Vertrag? Gespräch mit Daniel Cohn-Bendit (die Grünen), deutsch-französischer Publizist, zur Neuauflage des Elysee-Vertrags nach 50 Jahren Gespräch mit Wolfgang Küpper, BR-Redaktion Religion und Orientierung: Fazit der Papstreise Gespräch mit Prof. Thorsten Faas, Politologe an der Universität Berlin, zum "GroKo"-Votum beim SPD-Parteitag CSU-Präsidium zum Ausgang des SPD-Parteitags Russland und die westlichen Sanktionen Kommentar von Daniel Pokraka, BR-Hauptstadtstudio, zum SPD-Parteitag Bayern2-Aktion "Gutes Beispiel" - der Wettbewerb für eine bessere Gesellschaft Porträt Marianne Birthler zum 70. Geburtstag Zwischen Aufklärung und Anfeindung: Unterwegs mit einem AgrarScout auf der Grünen Woche Prozessbeginn gegen Jugendtrainer aus Gilching wegen Missbrauchs 55 Jahre Elysee-Vertrag Donald Trump reist zum World Economic Summit nach Davos Mietkleidung - neues Angebot von Tchibo Die Presse mit Katja Strippel Gedanken zum Tag von Jack Kornfield Ende der Welt. Von Heike Simon 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung


08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Moderation: Christoph Leibold Krise, welche Krise? Der internationale Kunstmarkt zehn Jahre nach dem Schwarzen Montag Moderationsgespräch mit Rupert Keim "Künstler, Sammler, Despot" Yves Buchheims Buch über seinen Vater Lothar-Günther Buchheim Von Julie Metzdorf "Die Gezeichneten" Calixto Bieito inszeniert Franz Schrekers Werk an der Komischen Oper Berlin Von Peter Jungblut "Fack Ju Göhte" Se Mjusical: Der Filmerfolg live im Münchner Werksviertel Von Tim Wendisch Musik: Bernd Begemann - "Die Stadt und das Mädchen" [popup records]


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Mondfahrten Wernher von Braun Ein Deutscher Ingenieur ohne Skrupel? Süchtig nach Luna Neuer Aufbruch zum Mond Das Kalenderblatt 22.1.2001 Deutschland und China unterzeichnen Vertrag zum Transrapid Von Thomas Grasberger Wernher von Braun - Ein Deutscher Ingenieur ohne Skrupel? Autor: Thomas Morawetz / Regie: Martin Trauner Es begann tatsächlich mit dem Traum eines Jungen. Mit 14 Jahren montierte Wernher von Braun Feuerwerksraketen auf einen Bollerwagen und erschreckte die Spaziergänger auf der Berliner Tiergartenallee, denn er hatte ein Fernrohr geschenkt bekommen. Als er damit den Mond betrachtete, wollte er das Gefährt bauen, mit dem man dorthin fliegen konnte. Am 16. Juli 1969 startete der Countdown für den ersten Flug von Menschen zum Mond. Von Braun war 57 Jahre alt. Er hatte die Raketen-Entwicklung geleitet. Doch von Brauns Himmelreise führte lange Jahre durch die Hölle. Zum ersten Mal kam sein Talent für Hitler zum Einsatz. In der Heeresversuchsanstalt Peenemünde konstruierte er die A4-Rakete, die als "Vergeltungswaffe" V2 gegen Städte wie London eingesetzt wurde. Für die Arbeiten wurden KZ-Häftlinge herangezogen. Trotzdem wollten die Amerikaner auf von Brauns Talent nach dem Krieg nicht verzichten. Er setzte seine Karriere fort, vom Entwickler einer atomaren Kurzstreckenrakete bis zum Raketenbauer, der den ersten Menschen auf den Mond brachte. Süchtig nach Luna - Neuer Aufbruch zum Mond Autor und Regie: Florian Hildebrand "Guter Mond, du gehst so stille" ... Das war mal! Unter großem Raketengetöse wollen sie jetzt alle wieder hin: Russen, Chinesen, sogar Inder schmieden sehr konkrete Pläne für einen Besuch beim Erdbegleiter. China hat schon seit Ende 2013 dort seinen 'Jadehasen' ausgesetzt, ein kleines, fahrbares Observatorium. Merkwürdig. Vor 40 Jahren sind Apollo-Astronauten sechs Mal auf dem Mond gewesen. 'A giant leap for mankind', ein Riesenschritt war es in der Tat für die Menschheit. Danach brach das Interesse am Erdsatelliten abrupt ab. Aber jetzt setzt ein neuerlich geradezu hektischer Wettlauf auf den Mond ein. Warum jetzt wieder? Pure wissenschaftliche Neugier? Es steckt doch eher Ehrgeiz dahinter. Man will allen zeigen, wie fit man ist in der Astronautik. Russen und Chinesen haben diesbezüglich einiges nachzuholen. Die Amerikaner drängt es hingegen viel weiter hinaus. Dabei gäbe es statt raketenstarker Technikdemonstrationen viel zu forschen. Den Mars kennen wir bald wie unsere Westentasche, aber das Kratergesicht des Monds? Er ist immer noch das bleiche, unbekannte Kind der Erde, gezeugt vor Urzeiten bei einer spektakulären planetaren Katastrophe ... Moderation: Thies Marsen Redaktion: Thomas Morawetz


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Wo bleibt die Generationengerechtigkeit? Notizbuch-Anrufsendung: Neues Jahr, neue Ziele - Wie lässt sich die Partnerschaft immer wieder neu beleben? Rufen Sie an: 0800/246 246 9 (kostenfrei) - Im Studio Christoph Schubert, Paartherapeut Nah dran: Jugend protestiert - Wo bleibt die Generationengerechtigkeit? Von Justina Schreiber Helfen statt wegsperren? Über das geplante Psychisch-Kranken-Gesetz Wochenserie "Gutes Beispiel": Mobile Retter Moderation: Mathias Knappe 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung Nah dran: Jugend protestiert - Wo bleibt die Generationengerechtigkeit? Klimaschutz, Rohstoffverbrauch, Umweltverschmutzung: Es sind meist ältere Menschen, die über die Zukunft der Erde entscheiden. Aber die Nachkommen müssen es ausbaden. Kein Wunder, dass einige junge Leute ziemlich sauer sind.


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Das aktuelle Thema geben wir am Montag bekannt Das aktuelle Thema geben wir am Montag bekannt Mod.: Stephanie Heinzeller Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Uwe Pagels Magazin am Mittag Gespräch mit Sybille Bauer, Stockholm International Peace Research Institute: Wie ist der Stand bei der Auf-/Abrüstung? Natur bewahren mit Technik - Panel auf Digital Live Design (DLD) 2018


13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *


14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

radioReisen

Auf den Spuren der Vergangenheit Auf den Spuren der Vergangenheit Australien, Armenien, Mittelfranken Golden Quest Trail Auf Goldsuche im Outback Aus aller Welt strömten Goldsucher vor hundert Jahren ins Outback von Westaustralien. Wir sind ihren Spuren auf dem Golden Quest Trail gefolgt. Gefunden haben wir dabei schräge Typen, urige Bars und riesige Löcher in der Landschaft. von Michael Marek Unterwegs in Armenien Junges Land mit uralter Kultur Unterdrückt, fremdbestimmt, weltweit verstreut - das war lange das Schicksal der Armenier. Trotzdem haben sie ihre uralte Kultur und Sprache bewahrt. Wie das möglich war, das wollten wir bei einer Reise durch ihr junges Land herausfinden. von Klaus Betz Georgensgmünd in Mittelfranken Auf den Spuren des jüdischen Erbes Ein großer jüdischer Friedhof, eine Synagoge, schöne Gründerzeithäuser - Georgensgmünd in Mittelfranken hat ein reiches jüdisches Erbe. Der Fotograf Philipp Kimmelzwinger hat es dokumentiert und ist mit uns auf Spurensuche gegangen. Moderation: Bärbel Wossagk Wiederholung vom Sonntag, 13.05 Uhr


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Skandale und ihre Opfer Der Contergan-Skandal Eine Tablette, lebenslange Folgen Die Giftwolke von Bhopal Eine Chemiekatastrophe und ihre Folgen Das Kalenderblatt 22.1.2001 Deutschland und China unterzeichnen Vertrag zum Transrapid Von Thomas Grasberger Der Contergan-Skandal - Eine Tablette, lebenslange Folgen Autorin: Daniela Remus / Regie: Jeanne Turczynski Auf die Entschuldigung des Herstellers mussten die Contergan-Geschädigten und ihre Angehörigen über fünfzig Jahre warten: Erst 2012 schaffte es das Pharmaunternehmen Grünenthal, das jahrzehntelange Schweigen durch eine persönliche Entschuldigung öffentlich zu beenden. Dabei waren die Beweise über die schädlichen Nebenwirkungen des Medikaments bereits nach kurzer Zeit mehr als offensichtlich: Im Oktober 1957 brachte die Firma das Schlaf- und Beruhigungsmittel Contergan auf den Markt. Rezeptfrei, denn im Gegensatz zu anderen Medikamenten sei dieses völlig gefahrlos - so die Eigenwerbung. Deshalb eigene es sich auch besonders gut für nervöse, kleine Kinder und Schwangere mit morgendlicher Übelkeit. Aber bereits ein, zwei Jahre später wurden auffällig viele Kinder mit Fehlbildungen geboren: Mit verstümmelten Armen, Beinen und Ohren. Über 10.000 Kinder weltweit kamen so auf die Welt, in Deutschland rund 5000. Die Contergan Katastrophe gilt als größter Arzneimittelskandal der Bundesrepublik. Das Arzneimittelgesetz wurde im Anschluss daran verschärft, aber der Umgang mit den Contergan-Geschädigten ist bis heute ein düsteres Kapitel der Pharmaindustrie. Die Giftwolke von Bhopal - Eine Chemiekatastrophe und ihre Folgen Autor: Jürgen Webermann / Regie: Sabine Kienhöfer Der Tank steht noch immer da - so, als wäre nichts gewesen. Ein runder Behälter, der im wuchernden Gras vor sich hin rostet. In diesem Tank befand sich Methylisocyanat, kurz: MIC. Nur wenige Tropfen davon reichen aus, um zu töten. Aber in dem Tank befanden sich nicht nur wenige Tropfen, sondern 42 Tonnen MIC. Wenn es sich mit Wasser mischt, reagiert es sofort. So auch 1984. Es dauerte nur zwei Stunden, bis sich die 42 Tonnen MIC verflüchtigt hatten. Weite Teile Bhopals wurden zur Gaskammer. Zehntausende starben. Bis heute leiden die Überlebenden unter den Folgen. Aber sie müssen damit leben. Viele Opfer geben nicht auf und kämpfen für ihre Rechte. Moderation: Iska Schreglmann Redaktion: Nicole Ruchlak


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Wilbert Olinde, Basketballspieler Stefan Parrisius im Gespräch mit Wilbert Olinde, Basketballspieler Wiederholung um 22.05 Uhr Als der Afroamerikaner Wilbert Olinde 1977 vom SSC Göttingen engagiert wurde, war Deutschland in Sachen Basketball noch ein Entwicklungsland. Eigentlich wollte er nur ein Jahr bleiben. Nach über 40 Jahren ist er immer noch hier. Von Kalifornien nach Göttingen Im Alter von 22 Jahren zieht Wilbert Olinde also aus Kalifornien nach Göttingen. An die Gepflogenheiten seines neuen Basketball-Teams muss sich der disziplinierte Olinde erst gewöhnen. Es wird wenig trainiert, dafür getrunken und geraucht. Trotzdem findet Olinde Anschluss und nutzt die freie Zeit, um BWL zu studieren. 1980 wird er mit seiner Göttinger Mannschaft zum ersten Mal Deutscher Basketballmeister. Deutschland wird seine neue Heimat, Wilbert Olinde gründet eine Familie und nimmt die deutsche Staatsbürgerschaft an. Darauf folgen schwere Jahre: 1985 erkrankt Olinde an Blasenkrebs und muss seine Karriere frühzeitig beenden. Nach seiner Genesung arbeitet er erst für eine Bank und findet seine Berufung später als Coach. Der Amerikanist Christoph Ribbat hat Wilbert Olindes Lebensgeschichte jetzt im Buch "Deutschland für eine Saison" niedergeschrieben und verstrickt sie geschickt mit deutscher und amerikanischer Zeitgeschichte. Positiv denken Im Gespräch mit Stefan Parrisius erzählt Wilbert Olinde auch, warum er das Taxifahren einst für einen lukrativen Job hielt und wie er trotz herber Rückschläge seine positive Grundeinstellung beibehalten konnte.


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Julia Nether Magazin am Abend Gespräch mit Sebastian Krause, BR-Dopingexperte: Heute Anhörung von dopingverdächtigen russischen Athleten 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Magazin Gehirnentwicklung bei Teenagern Warum Lernen und Impulsivität zusammen gehören Prothesen aus dem 3D-Drucker Schnellere Hilfe für Patienten in Uganda Moderation: Stefan Geier


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin für Kinder Zu Besuch im Lyceé Jean Renoir Von Kristina Richter Von Weihnachtsbaum und Portemonnaie - was Deutsche und Franzosen voneinander "übernommen" haben Von Mischa Drautz Klang der Sprachen Von Kerstin Öchsner


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Andauernder Aufstand: Der lange Kampf von "Pussy Riot" Andauernder Aufstand: Der lange Kampf von "Pussy Riot" Mit Bärbel Wossagk und Achim Bogdahn Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Ford Madox Ford: Das Ende der Paraden(1/7) Das Ende der Paraden I. Manche tun es nicht (1) Von Ford Madox Ford Aus dem Englischen von Joachim Utz Erzähler - Jens Harzer Christopher Tietjens - Felix Goeser Sylvia Tietjens - Bibiana Beglau Macmaster - Stefan Merki Mrs. Satterthwaite - Wiebke Puls Pater Consett - Stefan Wilkening General Campion - Manfred Zapatka Ferner: Anna Drexler, Jeanette Spassova, Wowo Habdank, Oliver Nägele und andere Bearbeitung, Komposition, Regie: Klaus Buhlert BR 2018 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr im Hörspiel Pool Christopher Tietjens ist ein Held vom alten Schlag, der wohl letzte verbliebene Gentleman im England des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die immer korrupter und unmoralischer werdende Gesellschaft - allen voran seine untreue Ehefrau Sylvia - machen es ihm zunehmend schwer, seine noblen Ideale von Selbstlosigkeit und Zurückhaltung zu bewahren. So zieht Tietjens in den Ersten Weltkrieg und muss an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen: als Soldat gegen die Deutschen, als Ehrenmann gegen die Intrigen seiner Frau. Ford Madox Ford zeichnet mit seiner Tetralogie "Das Ende der Paraden" das Porträt einer Gesellschaft im Umbruch, vom Viktorianismus hin zur Moderne: Frauen kämpfen um das Recht zu wählen, die Elite verliert sich in Diskussionen um Rang und Namen, die Wirtschaft ist in Schieflage geraten, Ehe und Familie haben durch den allgemeinen Trend zur Untreue an Wert verloren - kurzum: Es herrscht Orientierungslosigkeit in allen sozialen Schichten. Diese Orientierungslosigkeit bildet Ford Madox Ford durch seine Erzählweise ab, er vermischt Perspektiven, innere Monologe, Bilder und Erinnerungen, die umherfliegen wie Granatensplitter. Im ersten Band, "Manche tun es nicht", ist der Rosenkrieg mit seiner Frau Sylvia, die zwischenzeitlich mit einem anderen durchgebrannt war, in vollem Gange. Da bricht der Erste Weltkrieg aus und Christopher Tietjens meldet sich freiwillig, er flüchtet gleichsam an die Front und lässt die junge Valentine Wannop, in die er sich verliebt hat, zurück, ohne sich mit ihr eingelassen zu haben. Denn Tietjens gehört zu denen, die moralisch integer bleiben wollen, die "es eben nicht tun". "Keine Paraden mehr", der zweite Band, zeigt den Helden dann in Frankreich an der Front, inmitten von Waffenlärm, Schlamm und Blut, während seine Ehefrau sich vor der Presse inszeniert. Erst als ihr klar wird, dass Tietjens sich neu verliebt hat, versucht sie, ihn zu verführen und zurückzugewinnen. Endgültig und unwiederbringlich zerfällt die alte Ordnung, privat wie gesellschaftlich, mit dem Ende des Krieges, dem Tag des Waffenstillstands, mit dem der dritte Band, "Der Mann, der aufrecht blieb", beginnt. Valentine und Christopher finden sich wieder und müssen nun nach vier Jahren Ausnahmezustand ihre Realität neu zusammensetzen und gestalten. Als Epilog rekapituliert der vierte Band, "Zapfenstreich", schließlich aus der Sicht vieler verschiedener Figuren in Christopher Tietjens Umfeld, was sich in den vergangenen Jahren ereignet hat. Tietjens lebt zusammen mit Valentine, die ein Kind von ihm erwartet, seinem sterbenden Bruder Mark und dessen französischer Geliebter auf dem Familienanwesen. Der Bruder hat am Tag des Waffenstillstandes beschlossen, nie mehr zu sprechen. Diese Sprachlosigkeit angesichts der inneren und äußeren Umwälzungen des Systems ist symptomatisch für den gesamten Text und für die Zeit, in der er spielt. Das nicht Gesagte oder nicht Sagbare ist auch die Herausforderung für die siebenteilige Hörspielproduktion, die Klaus Buhlert aus Ford Madox Fords vier Romanbänden inszeniert hat. Die Bruchstücke, Wortfetzen, Eindrücke und Vorstellungen verdichten sich immer wieder zu dynamischen Musiktableaus, die das Kriegsgetöse lautmalerisch hörbar machen, die Leitmotive hervorheben und so ihr eigenes akustisches Bild von Ford Madox Fords Welt zeichnen.


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

Theo.Logik

Wohnungsnot und ihre Folgen Suchst Du noch - oder wohnst Du schon? Wohnungsnot und ihre Folgen Wer sucht, der findet nicht - von der Wohnungsnot in München. Von Birgit Rätsch Heimatlos - wenn nur noch die Flucht ins Umland bleibt. Von Barbara Weiß Metropolregion München - die Folgen des Wirtschaftswachstums. Von Antje Dechert "Jeder Mensch braucht ein Zuhause" - Interview zum Caritas-Jahresthema. Von Wolfgang Küpper Kirchliche Siedlungswerke - ein Tropfen auf den heißen Stein? Von Barbara Schneider Moderation: Wolfgang Küpper "Jeder Mensch braucht ein Zuhause" - das ist das Thema der diesjährigen Caritas-Kampagne. Der Satz impliziert, dass das inzwischen nicht mehr selbstverständlich ist. Gerade in und rund um die Ballungszentren ist die Suche nach bezahlbarem Wohnraum inzwischen zur Lebensaufgabe geworden. Was macht es mit Menschen, wenn sie aus ihrer Heimat vertrieben werden, weil sie sich dort keine Wohnung mehr leisten können? Und wie konnte es überhaupt dazu kommen, dass eine Region wie München boomt, dass in einer Stadt also hohe Löhne gezahlt werden und sich dennoch nur die wenigsten angemessenen Wohnraum leisten können? Theo.Logik wagt eine Analyse und stellt Menschen vor, die betroffen sind von der Wohnungsnot. Außerdem spricht Moderator Wolfgang Küpper darüber, welche gesellschaftlichen Auswirkungen die Verdrängung hat und auch, wie die Not abgefedert werden kann. Zudem beleuchtet die Sendung, welche Rolle die kirchlichen Siedlungswerke gerade in der derzeit angespannten Situation haben - beziehungsweise haben müssten.


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Wilbert Olinde, Basketballspieler Stefan Parrisius im Gespräch mit Wilbert Olinde, Basketballspieler Wiederholung von 16.05 Uhr Als der Afroamerikaner Wilbert Olinde 1977 vom SSC Göttingen engagiert wurde, war Deutschland in Sachen Basketball noch ein Entwicklungsland. Eigentlich wollte er nur ein Jahr bleiben. Nach über 40 Jahren ist er immer noch hier. Von Kalifornien nach Göttingen Im Alter von 22 Jahren zieht Wilbert Olinde also aus Kalifornien nach Göttingen. An die Gepflogenheiten seines neuen Basketball-Teams muss sich der disziplinierte Olinde erst gewöhnen. Es wird wenig trainiert, dafür getrunken und geraucht. Trotzdem findet Olinde Anschluss und nutzt die freie Zeit, um BWL zu studieren. 1980 wird er mit seiner Göttinger Mannschaft zum ersten Mal Deutscher Basketballmeister. Deutschland wird seine neue Heimat, Wilbert Olinde gründet eine Familie und nimmt die deutsche Staatsbürgerschaft an. Darauf folgen schwere Jahre: 1985 erkrankt Olinde an Blasenkrebs und muss seine Karriere frühzeitig beenden. Nach seiner Genesung arbeitet er erst für eine Bank und findet seine Berufung später als Coach. Der Amerikanist Christoph Ribbat hat Wilbert Olindes Lebensgeschichte jetzt im Buch "Deutschland für eine Saison" niedergeschrieben und verstrickt sie geschickt mit deutscher und amerikanischer Zeitgeschichte. Positiv denken Im Gespräch mit Stefan Parrisius erzählt Wilbert Olinde auch, warum er das Taxifahren einst für einen lukrativen Job hielt und wie er trotz herber Rückschläge seine positive Grundeinstellung beibehalten konnte.


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Thomas Mehringer Blue Monday Musik von Tune-Yards, Sigur Ros und Mouse on Mars Das Berliner Duo Mouse On Mars hat für sein neues Album einen Mann namens Justin Vernon gewinnen können, wir kennen ihn als Bon Iver. Der gemeinsame Track ist großartig, man kann von einem "Match made in heaven" sprechen. Außerdem hören wir im Blue Monday den Beitrag von Sigur Ros zur aktuellen Staffel "Black Mirror", die bei Netflix aufgeschlagen ist. Und Merrill Garbus hat ein Problem mit der so komplex gewordenen Welt und der dazugehörigen Politik - zu unserem Glück, denn die Überforderung dient als Inspiration für tolle neue Songs auf ihrem Album "I Can Feel You Creep Into My Private Life".


00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt * 23.1.1777 - Dichter Christian Schubart verhaftet, der "scheintote" Dichter *


00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Bayerische Komponisten Max Reger: Klarinettenquintett A-Dur, op. 146 (Jörg Widmann, Klarinette; Vogler-Quartett); Joseph Suder: Vier Klavierstücke (Oliver Triendl, Klavier); Werner Egk: Polonaise, Adagio und Finale (Manfred Clement, Oboe; Ulf Rodenhäuser, Klarinette; Eberhard Marschall, Fagott; Johannes Ritzkowsky, Horn; Werner Booz, Kontrabass; Werner-Egk-Quartett); Wolfgang Edward Rebner: "Skurilia" (Eduard Brunner, Klarinette; Johannes Fischer, Klavier); Bertold Hummel: Aus Quintett (Angelika Ruhland, Oboe; Robert Dreksler, Klarinette; Susanne von Hayn, Fagott; Christian Albert, Horn; Tamara Sverdlova, Klavier); Hans Stadlmair: "Concerto lirico" (Uwe Komischke, Jagdhorn; Münchener Kammerorchester: Hans Stadlmair)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Antonio Rosetti: Symphonie C-Dur, op. 3 (Stuttgarter Kammerorchester: Johannes Moesus); Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert E-Dur (Sivan Silver, Gil Garburg, Klavier; Bayerische Kammerphilharmonie: Christopher Hogwood); Ludwig van Beethoven: Fünf schottische Lieder, op. 108 (Christian Gerhaher, Bariton; Anton Barachovsky, Violine; Sebastian Klinger, Violoncello; Gerold Huber, Klavier); Wilhelm Stenhammar: Symphonie Nr. 2 g-Moll (Göteborger Sinfoniker: Neeme Järvi)


04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Jan Dismas Zelenka: Capriccio Nr. 2 G-Dur (Das Neu-Eröffnete Orchestre: Jürgen Sonnentheil); Gian Francesco Malipiero: Klavierkonzert Nr. 4 (Sandro Ivo Bartoli, Klavier; Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken: Michele Carulli); Georg Abraham Schneider: Sinfonia concertante D-Dur, op. 19 (Werner Grobholz, Violine; Jürgen Kußmaul, Viola; Academy of St.Martin-in-the-Fields: Iona Brown)


04.58 Uhr

 

 

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