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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Matthias Dänzer-Vanotti Magazin am Morgen Gespräch mit Rolf Seelmann-Eggebert, Adelsexperte, zu britischem Königshaus Gespräch mit Andreas Scheuer, CSU-Generalsekretär, zum Wahlprogramm der CSU Gespräch mit Prof. Ulrich von Alemann, Parteienforscher, zu Schulz und Merkel Heute vor 100 Jahren wurde Sachsen-Coburg und Gotha zur Dynastie Windsor ARD-Sommerinterview mit Angela Merkel Wahlkampf der Parteien auf Social Media Die Presse mit Astrid Freyeisen Gedanken zum Tag von Julian Baggini Ende der Welt: 17.7.17 ein Datum zum Heiraten? Von Gregor Hoppe 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Aktuelles Feuilleton


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


09.05 Uhr

 

 

radioWissen

München Mythos Schwabing - Vom Vorstadtdorf zum Treffpunkt der Avantgarde Autorin: Ulrike Beck / Regie: Eva Demmelhuber Schwabing ist weit mehr als ein Stadtteil Münchens. Es ist ein Ort, der längst zum Mythos geworden ist. Dank seiner glanzvollen Zeit zwischen 1890 und 1914, als München zum Magneten für Künstler aus aller Welt wurde und das ursprüngliche Dorf Schwabing zum Viertel, in dem sich Maler, Schriftsteller, Musiker, Journalisten und Freigeister niederließen. Schwabing wird zum "Welt-Vorort des Geistes", zum "bayerischen Montmartre". Ein Ort, in dem die Bohemiens sich in Cafés, Wirtshäusern und literarischen Zirkeln treffen und trotz Zensurgesetz in einer nie da gewesenen Freiheit Grenzen überschreiten und ausdehnen. Egal, ob sie aus Husum, Lübeck oder Hannover kommen: Die Künstler sind die "Schwabinger Schlawiner". Die große Zeit der Bohemiens endet jedoch jäh mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges, und erst nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges beginnt der Geist Schwabings sich wieder zaghaft zu regen. Schwabing wird zunächst zum Amüsierviertel und dann 1962 zum Schauplatz der "Schwabinger Krawalle". Tagelang liefern sich Polizei und Protestanten Straßenschlachten. Die Schwabinger Krawalle gelten als Vorläufer einer neuen Ära, der 68-Bewegung, die in der ganzen Bundesrepublik gegen das Establishment aufbegehrt. Eine Zeit, in der ein ganz anderer Zeitgeist wehte, als heute. Auch in Schwabing. Der Englische Garten - Münchens grünes Herz Autorin: Carola Zinner / Regie: Martin Trauner Eine Maß im Biergarten am Chinesichen Turm, die Aussicht vom Hügel des Monopteros und ein Blick auf die "Nackerten" am Eisbach - für München-Besucher ist der Englische Garten Pflichtprogramm. Mit dieser Beliebtheit wird bis heute die Absicht seiner Gründer erfüllt: Einen "Volksgarten" wollten Kurfürst Karl Theodor und sein Hofgärtner Friedrich Ludwig von Sckell schaffen, und zwar im "Englischen Stil", wie es damals im ausgehenden 18. Jahrhundert modern war. Vorläufer des Englischen Gartens waren Nutzgärten, die Karl Theodor auf den Rat von Graf Rumford für seine Soldaten am "Hirschanger" anlegen ließ, einem Gelände unweit der Residenz, die bis zu dieser Zeit ein beliebtes Jagdgebiet der Wittelsbacher gewesen war. Für den Hofgärtner Sckell stellten die mageren Wiesen der Auenlandschaft eine eben so große Herausforderung dar wie die häufigen Isar-Überschwemmungen, die erst Jahrzehnte später mit Dämmen gezähmt werden konnten. Der Aufwand hat sich zweifellos gelohnt: Trotz einiger schmerzhafter Eingriffe (unter anderem ist der Park zerschnitten von einer mehrspurigen Stadtautobahn) ist der Englische Garten heute unverzichtbares Erholungsgebiet der Millionenstadt München - einer der weiträumigsten Stadtparks der Welt. Moderation: Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Was wird aus Problem-Immobilien? Schule in der Werkstatt - Augsburger Hilfsprojekt für Schul-Verweigerer Mein Kind hat Angst, in die Schule zu gehen: Wie kann man helfen? Dr. med. Petra Sobanski, Leitende Oberärztin, Klinik für Kinder- und Jugendpsychosomatik, Städtisches Klinikum München Zehn Jahre Projektstelle gegen Rechtsextremismus Ellen-Ammann-Preis des Frauenbundes: Porträt der Preisträgerin Fadumo Korn" Bürgerversicherung, Patientenrechte und eine gute medizinische Versorgung Gespräch mit Carola Sraier, Gesundheitsladen München Nah dran: Wenn der Staat zum Erben wird - was wird aus Problem-Immobilien? Von Walter Kittel Insektizide in Outdoor- und Arbeitskleidung Was macht Permethrin in der Wanderhose mit uns und mit der Natur? Wochenserie "Der lange Weg in den Bundestag - junge Kandidaten im Wahlkampf" Korbinian Gall, Die Grünen Moderation: Ulrike Ostner 11.00 Nachrichten, Wetter 11.56 Werbung Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Das aktuelle Thema geben wir am Montag bekannt


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Imke Köhler Magazin am Mittag Spiel des Jahres CSU-Vorstandssitzung verabschiedet Wahlprogramm "Bayernplan" Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


14.05 Uhr

 

 

radioReisen

Geheime Gärten In Marrakesch laden uns Künstler wie André Heller und Jacques Majorelle in ihre Gärten ein. In der Toskana zeigt uns Bildhauer Daniel Spoerri seinen Skulpturenpark. Und wir entdecken New Yorks neuesten Park auf einer Insel.


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Hochzeitsfreuden, Eheleid Die Landshuter Hochzeit - "Damit wir uns in Freude und Fröhlichkeit ergötzen" Autorin: Carola Zinner / Regie: Martin Trauner Der Landshuter Herzog Ludwig der Reiche machte seinem Namen alle Ehre: Im Jahr 1475 lud er zur Vermählung seines Sohns Georg mit der polnischen Prinzessin Hedwig in sein niederbayerisches Herzogtum ein. Die Hochzeitsfeier im November war dann ein solch prunkvolles Ereignis, dass sie heute alle vier Jahre von den Landshuter Bürgern mit großem Aufwand nachgespielt wird. Sie orientieren sich an historischen Quellen wie dem "Markgrafenschreiber", der die Landshuter Hochzeit genau protokolliert hat: Wie Herzog Georg zusammen mit der Festgesellschaft die Braut und ihren Tross in Landshut empfing, die Trauung in der Pfarrkirche St. Martin und das achttägige, ausgelassene Fest. Zehntausend Gäste drängten sich in der Stadt, es wird von einem beinahe babylonischen Sprachengewirr berichtet. Doch waren wirklich alle glücklich? Eine Liebesheirat war es schließlich nicht, sondern eine politische Entscheidung, der monatelange Verhandlungen vorausgingen. Herzogin Hedwig von Burghausen - Verschachert und verbannt Autorin: Brigitte Kohn / Regie: Susi Weichselbaumer Im Gedächtnis der Nachwelt ist Hedwig vor allem als Braut lebendig geblieben. 1475 hat sie in Landshut den Herzog Georg geheiratet. Herzog Ludwig und sein Sohn Georg, Hedwigs Bräutigam, wollen vor aller Welt ihren Reichtum und ihre Macht demonstrieren. Fürstenhochzeiten folgten dem politischen Kalkül. Sie sollen Bündnisse festigen, Friedenschlüsse bekräftigen oder Staatsfinanzen sanieren. Hedwig kann von Glück reden, dass ihr Bräutigam Georg altersmäßig zu ihr passt und zudem als attraktiver junger Mann gilt. Glücklich geworden ist sie in der Ehe wohl nicht: abgeschoben auf die Burg von Burghausen verbrachte sie den Großteil ihres Lebens getrennt von ihrem Ehemann. Als der ersehnte Thronfolger ausblieb, war ihr Schicksal endgültig besiegelt. Sie musste zwar materiell keinen Mangel leiden, doch ein glanzvolles Leben an der Seite eines liebenden Ehemanns ist ihr versagt geblieben. Moderation: Thies Marsen Redaktion: Thomas Morawetz Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Isabel Karajan, Schauspielerin "Ich glaube man kann keinen größeren Fehler machen, als eine Frau nach ihrem Vater zu fragen - egal ob er berühmt ist oder nicht". Die österreichische Schauspielerin Isabel Karajan sagt das aus gutem Grund: Sie ist als Tochter eines Genies aufgewachsen - des Dirigenten Herbert von Karajan. Erste Auftritte unter Pseudonym Das Leben auf und hinter der Bühne fasziniert Isabel Karajan schon immer: Sie wächst mit Theateratmosphäre auf, die Wiener Philharmoniker wurden ihre Taufpaten. Soweit es geht, reist sie mit ihrer jüngeren Schwester und ihrer Mutter dem Vater hinterher, pendelt zwischen Österreich, der Schweiz, und Frankreich - Orten, die bis heute ihre Fixpunkte geblieben sind. Das Vagabundenleben, wie sie es nennt, hat Folgen: Bis heute weiß sie nicht, wo sie sich zu Hause fühlt. Im Schultheater steht Isabel Karajan selbst zum ersten Mal auf der Bühne und spielt die Barblin in Max Frischs "Andorra". Danach weiß sie, was sie werden will, bewirbt sich an einer Schauspielschule in Paris und spielt anfangs unter dem Mädchennamen ihrer Mutter. Doch sie kann ihre Herkunft nicht lange verheimlichen. Sie erhält Engagements an den Schauspielhäusern Zürich, Stuttgart und am Thalia Theater in Hamburg. Sie ist an den Münchner Kammerspielen und der Schaubühne in Berlin zu sehen. Die wichtigste Zeit erlebt sie aber mit George Tabori am Theater "Der Kreis" in Wien. Tabori wird ihr "Theatervater" und gibt ihr auch Halt, als sie durch einen Flugzeugabsturz ihren Mann verliert. Heute ist Isabel Karajan 57 Jahre alt und genießt es, neben der Schauspielerei auch ihre eigenen Musik- und Theaterproduktionen zu verwirklichen. Das Wichtigste dabei: Hauptsache sie sind ungewöhnlich! Liebe zu den Pferden In "Eins zu Eins. Der Talk" spricht Isabel von Karajan mit Moderator Stefan Parrisius auch über Liesl Karlstadt, ihre große Liebe zu Pferden und darüber, wie sie persönlich ihren berühmten Vater erlebt hat.


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Julia Nether Magazin am Abend Herrenchiemsee - Kardinal Marx und Prof. Voßkuhle diskutieren über Kirche und Staat Bayreuth - P.A.R.T.Y. - Junge Menschen vor Unfallgefahren schützen 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Magazin


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin für Kinder And the winner is... das Spiel des Jahres 2017 Vorgestellt von Annabelle Zametzer, live im Studio Hä? Warum haben Menschen unterschiedliche Augenfarben? Von Susanne Vellmer Restaurants für Igel Von Inga Nobel Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

15 Jahre Tapete Records 15 Jahre Tapete Records Mit Bärbel Wossagk und Achim Bogdahn Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

DAB+ Bayern 2 Süd: ARD Radiofestival 2017 15. Juli bis 9. September, 20.00-00.00 Uhr www.ardradiofestival.de


20.03 Uhr

 

 

Hörspiel

Seismographie des Hörspiels. Dreißig Jahre "Hörspiel des Jahres" Ein Doppeljubiläum ist der Anlass, in einer vielstimmigen Sendung die Möglichkeiten und Entwicklungen des Genres Hörspiel auszuloten: Vor vierzig Jahren, im April 1977, wurde von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste die Initiative "Hörspiel des Monats" ins Leben gerufen. Der später hinzugekommene Preis "Hörspiel des Jahres" wird 2017 zum dreißigsten Mal vergeben. Mehrere hundert Produktionen wurden in diesem Zeitraum ausgezeichnet, von jährlich wechselnden Jurys, die sich aus Publizist/innen und Kritiker/innen zusammensetzten. Das Prinzip des kontinuierlichen Wechsels sorgte für die ständigen, oft kontrovers geführten Diskussionen zur Qualität von Stücken, zu Kriterien der Beurteilung künstlerischer Produktion und zu Entscheidungen der Jury. Als "eine der lebendigsten, phantasievollsten und formal variantenreichsten Kunstgattungen der Gegenwart" bezeichnete Christoph Buggert, Autor und Mitglied des Präsidiums der Akademie, in diesem Zusammenhang das Hörspiel. Er lud Autor/innen, Komponist/innen, Regisseur/innen, Dramaturg/innen und Publizist/innen ein, für eine Hörspiel-Publikation der Akademie Beiträge zu verfassen: Gedankensplitter, Kurz-Essays, Kommentare, Erinnerungsfetzen, Fußnoten, Polemiken und Miszellen zum Zustand und den Perspektiven der Radiokunst. Die Sendung "Seismographie des Hörspiels" bringt viele Stimmen zu Gehör und stellt eine Auswahl dieser Beiträge vor, viele davon werden von den Verfasser/innen selbst gesprochen.


21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


21.05 Uhr

 

 

Theo.Logik

Seelsorge und Psychotherapie Konflikt - und dann? Aussitzen, gute Miene zum Bösen Spiel machen, davonlaufen, explodieren oder unter den Teppich kehren? Theo.Logik-Autor Markus Kaiser hat bei seinen Recherchen festgestellt, dass Schweigen immer die schlechteste Alternative ist. Beratungsstellen helfen vor allem Familien, miteinander ins Gespräch zu kommen. Sprechen über vielleicht Unaussprechliches - dafür ist auch Raum in der Psychotherapie und Seelsorge. Wo ist der Unterschied, wo die Gemeinsamkeiten? Reporterin Barbara Schneider hat für Theo.Logik nachgefragt. Bei der Seelsorge ist jedenfalls Vorsicht geboten: Gerade gegenüber christlichen Gruppierungen aus dem evangelikalen Spektrum wird häufig der Vorwurf erhoben, Menschen würden über ihren Glauben manipuliert oder psychisch unter Druck gesetzt. Die Grenze zwischen bewusst gesuchter christlicher Lebensorientierung und "Gehirnwäsche" ist nicht immer klar zu ziehen. Die Evangelische Allianz hat deswegen 2015 eine "Clearingstelle Geistlicher Missbrauch" eingerichtet. Theo.Logik- Autorin Friederike Weede stellt die Arbeit dieser Einrichtung vor. Außerdem: In der Münchner Markuskirche wird derzeit an der Zukunft gearbeitet: In der Utopia Toolbox der Künstlerin Juliane Stiegele kann jeder seine Ideen einbringen: Wie soll mein Leben in Zukunft sein? Was soll sich verändern? Theo.Logik-Reporterin Antje Dechert war vor Ort und hat sich mit ganz persönlichen Utopien beschäftigt. Und: Staat und Kirche - Ist eine klare Trennung in Deutschland nicht längst überfällig? Oder setzt man bewusst auf eine auch rechtlich verwobene Partnerschaft? Kardinal Reinhard Marx spricht darüber mit dem Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Andreas Voßkuhle, am Geburtsort des Grundgesetzes auf Herrenchiemsee.


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Isabel Karajan, Schauspielerin "Ich glaube man kann keinen größeren Fehler machen, als eine Frau nach ihrem Vater zu fragen - egal ob er berühmt ist oder nicht". Die österreichische Schauspielerin Isabel Karajan sagt das aus gutem Grund: Sie ist als Tochter eines Genies aufgewachsen - des Dirigenten Herbert von Karajan. Erste Auftritte unter Pseudonym Das Leben auf und hinter der Bühne fasziniert Isabel Karajan schon immer: Sie wächst mit Theateratmosphäre auf, die Wiener Philharmoniker wurden ihre Taufpaten. Soweit es geht, reist sie mit ihrer jüngeren Schwester und ihrer Mutter dem Vater hinterher, pendelt zwischen Österreich, der Schweiz, und Frankreich - Orten, die bis heute ihre Fixpunkte geblieben sind. Das Vagabundenleben, wie sie es nennt, hat Folgen: Bis heute weiß sie nicht, wo sie sich zu Hause fühlt. Im Schultheater steht Isabel Karajan selbst zum ersten Mal auf der Bühne und spielt die Barblin in Max Frischs "Andorra". Danach weiß sie, was sie werden will, bewirbt sich an einer Schauspielschule in Paris und spielt anfangs unter dem Mädchennamen ihrer Mutter. Doch sie kann ihre Herkunft nicht lange verheimlichen. Sie erhält Engagements an den Schauspielhäusern Zürich, Stuttgart und am Thalia Theater in Hamburg. Sie ist an den Münchner Kammerspielen und der Schaubühne in Berlin zu sehen. Die wichtigste Zeit erlebt sie aber mit George Tabori am Theater "Der Kreis" in Wien. Tabori wird ihr "Theatervater" und gibt ihr auch Halt, als sie durch einen Flugzeugabsturz ihren Mann verliert. Heute ist Isabel Karajan 57 Jahre alt und genießt es, neben der Schauspielerei auch ihre eigenen Musik- und Theaterproduktionen zu verwirklichen. Das Wichtigste dabei: Hauptsache sie sind ungewöhnlich! Liebe zu den Pferden In "Eins zu Eins. Der Talk" spricht Isabel von Karajan mit Moderator Stefan Parrisius auch über Liesl Karlstadt, ihre große Liebe zu Pferden und darüber, wie sie persönlich ihren berühmten Vater erlebt hat.


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Ralf Summer Blue Monday Musik von Shabazz Palaces, Four Tet und SW Shabazz Palaces haben 2011 mit "Black Up" das Album des Jahres von Nachtmix und Zündfunk abgeliefert. Das psychedelische Soul-HipHop-Duo aus Seattle hat gerade zwei neue Alben veröffentlicht, die von den Abenteuern der Comic-Figur Quazarz´ im Weltraum erzählen. Auch verschroben, aber greifbarer ist "2017" - der Rückkehr-Song von Four Tet. Der Londoner lieferte 2010 das Album des Jahres von Nachtmix und Zündfunk. SW. ist ein neues Instrumental-Projekt aus Berlin von Stefan Wust. Sein Debüt aus dem vergangenen Jahr ist inzwischen eine gesuchte Electronica-LP und wird nun von R&S wiederveröffentlicht - das belgische Label hatte auch schon James Blake und Aphex Twin entdeckt. Außerdem dabei: das Abstract Orchestra aus England, das afro-amerikanische Klassiker covert und sampelt (von Dionne Warwick bis Jay Dilla), Sun Ra (dessen Film "Space Is The Place" gerade fürs Kino digitalisiert wurde), Nick Hakim aus New York mit seiner Version von Soul, Cosmo Pyke - der neue King Krule, Andreas Dorau, St Etienne, St Vincent und der kürzlich verstorbene Pierre Henry.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt


00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Zum 70. Geburtstag des Komponisten Peter Michael Hamel Peter Michael Hamel: "Middle ages" (Between); Streichquartett Nr. 3 (Auryn Quartett); "Vom Klang des Lebens", Madras (Peter Michael Hamel, Klavier); "Die Auflösung" (Philharmonischer Chor München; Münchner Philharmoniker: Markus Bosch); "Tief stummen wir ... " (via-nova-chor München: Kurt Suttner); Klavierquintett (Siegfried Mauser, Klavier; Rodin Quartett); "TSUI - Die Sammlung" (MGNM Festivalensemble: Peter Hirsch)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Reinhold Glière: Harfenkonzert, op. 74 (Anneleen Lenaerts, Harfe; Brüsseler Philharmoniker: Michel Tabachnik); Georg Philipp Telemann: Flötenquartett d-Moll (Musica Antiqua Köln); Henryk Mikolaj Gorecki: Symphonie Nr. 3, op. 36 (Ingrid Perruche, Sopran; Sinfonia Varsovia: Alain Altinoglu); Johann Friedrich Fasch: Violinkonzert A-Dur (Veronika Skuplik, Violine; La Stravaganza); Joseph Rheinberger: Fünf Hymnen, op. 140 (Johannes-Christoph Happel, Bariton; Sonntraud Engels, Orgel; Kammerchor Stuttgart: Frieder Bernius)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Johann Baptist Vanhal: Konzert F-Dur (Annika Wallin, Arne Nilsson, Fagott; Umeå Sinfonietta: Jukka-Pekka Saraste); Johann Sebastian Bach: Orgelkonzert C-Dur, BWV 594 (Gunther Rost, Orgel); Ignaz Moscheles: "Recollections of Ireland", op. 69 (Tasmanian Symphony Orchestra, Klavier und Leitung: Howard Shelley)


04.58 Uhr

 

 

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