Jetzt läuft auf Bayern 2:

Zündfunk

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Kerstin Grundmann Magazin am Morgen Gespräch mit Markus Krajewski, Wirtschaftsvölkerrechtler, zur "Fairen Woche" EPAs mit Afrika? Gespräch mit Alexander Thiele, Staatsrechtler, zum Boom der Briefwahl. Gespräch mit Hans Peter Schütz, Schäuble-Biograph, zum 75. Geburtstag von Wolfgang Schäuble Beginn des Prozesses gegen den ehemaligen SPD-Landtagsabgeordneten Linus Förster Perspektiven für Jamaika - Nach Parteitagen von Grünen und FDP Kirche ohne Gott? Sunday Assembly. Atheisten treffen sich zum gemeinsamen Singen und Feiern Portrait von Roger Waters, Mitbegründer von Pink Floyd MUBIKIN - Musikakische Ausbildung für sozial benachteiligte Kinder Bilanz - deutsche Außenpolitik der letzten vier Jahre Zeltschule - Ein halbes Jahr nach "Gutes Beispiel" Die Presse mit Henryk Jarczyk Gedanken zum Tag Das Ende der Welt von Leslie Rowe 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Moderation: Knut Cordsen


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Sozialgeschichte in der frühen Neuzeit Der deutsche Bauernkrieg - Aufstand des gemeinen Mannes Autor: Michael Zametzer / Regie: Christiane Klenz Leipheim bei Ulm, im Jahr 1994: Bei Grabungen auf einer Autobahnbaustelle machen Arbeiter eine grausige Entdeckung: menschliche Knochen. Es sind die Skelette von 26 Menschen, die Reste zweier Massengräber. Stumme Zeugen eines grausamen Gemetzels, das fünf Jahrhunderte zurückliegt. - Am 4. April 1525 trafen hier drei oberschwäbische Bauernhaufen auf das Heer des Schwäbischen Bundes, eines Zusammenschlusses der Reichsstände. Es ist die erste Schlacht in einer Reihe von Aufständen, Kämpfen und Revolten, bekannt geworden als der "Deutsche Bauernkrieg". Der Krieg gegen die Obrigkeit begann zwar zunächst als Aufstand der Bauern, doch bald schlossen sich Angehörige von Unterschichten aus Stadt und Land an. Zwölf Artikel formulierten die Aufständischen in Memmingen als Beschwerdeschrift, Reformprogramm und politisches Manifest in einem. Sie verlangten ein freieres Leben, weniger Abgaben und beriefen sich auch auf die Thesen Martin Luthers. Bald kam es zu Gewaltexzessen. Die Ständegesellschaft im Mittelalter - Beten - kämpfen - arbeiten Autorin: Brigitte Kohn / Regie: Christiane Klenz "Das Haus Gottes ist dreigeteilt", so Bischof Adalbero von Laon Anfang des 11. Jahrhunderts. "Die einen beten, die anderen kämpfen, die dritten endlich arbeiten." Geistlichkeit, Ritterschaft, Bauern, an diese drei Stände denkt der Bischof, aber daneben gibt es natürlich auch im Mittelalter noch viele andere Möglichkeiten, um soziale Zugehörigkeiten zu definieren. Die Mitglieder eines Standes "stehen" in einer Gemeinschaft. Sie sind entweder durch den Besitz von Privilegien oder durch soziale Benachteiligungen miteinander verbunden. Vorrechte galten als gottgewollt und natürlich, gingen aber mit der Verpflichtung zur Fürsorge einher. Die Sendung geht der Frage nach, wie diese Ordnung entstanden ist, wie sie funktionierte, welche Störfelder es gab - und wie sie nachwirkt. Moderation: Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Aus dem Alltag einer Kardiologie-Praxis Warum Zehntausende Deutsche nicht zur Wahl gehen dürfen: Menschen mit geistiger Behinderung und das Wahlrecht Wahlrecht für alle - Wie die Gesetze dafür geändert werden müssen: Gespräch mit Verena Bentele, Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen Wie kommt die Zeitung zum Leser? Unterwegs mit einer Zeitungszustellerin Die gute, alte Zeitung - was wird aus ihr im Zeitalter der Digitalisierung? Gespräch mit Prof. Thomas Hess, Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien, Ludwig-Maximilians-Universität München Nah dran: Zwischen Stress-Echokardiographie und gutem Zureden - aus dem Alltag einer Kardiologie-Praxis Von Sabine März-Lerch "Sie können jetzt nichts falsch machen" Wie Wiederbelebung mit telefonischer Begleitung funktioniert Staying alive - der beste Rhythmus für die Herzdruckmassage Wochenserie "Jetzt ernten - im Winter essen" Einwecken Moderation: Oliver Buschek 11.00 Nachrichten, Wetter 11.56 Werbung Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar Nah dran: Zwischen Stress-Echokardiographie und gutem Zureden - Aus dem Alltag einer Kardiologie-Praxis Patienten mit akuten Durchblutungsstörungen am Herzen, die direkt aus der Praxis ins Krankenhaus abtransportiert werden müssen - auch die sieht der niedergelassene Kardiologe Prof. Michael Reppel fast täglich. In den meisten Fällen jedoch geht es in seinem Praxis-Alltag darum, Menschen mit Herzproblemen über einen längeren Zeitraum zu begleiten, regelmäßig ihren Gesundheitszustand zu kontrollieren - zum Beispiel während einer Koronaren Herzerkrankung, bei Herzrhythmusstörungen oder nach einem Herzinfarkt. Den Patienten Ängste zu nehmen und sie aufzuklären, wie sie ihren Alltag herz-gesund gestalten können, ist genauso Teil seiner Arbeit wie die regelmäßige körperliche Untersuchung. Dabei unerlässlich: Apparatemedizin und Technik. Der Praxis-Alltag des Kardiologen ist getaktet von EKG, Ultraschall und oft auch Stressechokardiographie. Wie bei seinen Patienten Andreas Pioch, dem durchtrainierten Sportler, bei dem der Arzt massive Verengungen der Herzkranzgefäße feststellte. Und Maximilian Weber, der es jedes Mal wie Faustschläge im Körper spürt, wenn der Rhythmus seines Herzens wieder aus dem Takt gerät. Und Helga Riedl, die mit Wiederbelebungsmaßnahmen und viel Glück einen schweren Herzinfarkt überlebte. Sabine März-Lerch begleitet in ihrem Notizbuch-Nah dran am 18. September 2017 auf Bayern 2 "Zwischen Stress-Echokardiographie und gutem Zureden" diese drei Patienten in die Praxis ihres Kardiologen.


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Das aktuelle Thema geben wir am Montag bekannt.


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Matthias Dänzer-Vanotti Magazin am Mittag Gespräch mit Bettina Billerbeck, Chefredakteurin "Schöner Wohnen": Die Küche und wir Hacker-Ziel Auto Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


14.05 Uhr

 

 

radioReisen

Straßen der Erinnerung Die radioReisen lauschen den Erinnerungen der Blasket Islanders an ihre verlassenen Inseln. Wir forschen nach, was vom Prag der Wende-Zeit übrig ist. Und wir reisen auf den Spuren des Dichters Horaz auf der antiken Via Appia.


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Findelkinder Wolfskinder - Spekulationen über Wesen zwischen Mensch und Tier Autorin: Nicole Ruchlak / Regie: Christiane Klenz Der Legende nach wurden Romulus und Remus von einer Wölfin gesäugt, der Autor Rudyard Kipling ließ sein Dschungelkind Mowgli in einem Wolfsrudel aufwachsen und auch der reale Kaspar Hauser soll durch wölfische Hilfe überlebt haben. Zahlreiche Geschichten und Erzählungen, aber auch fundierte Berichte ranken sich um die geheimnisvollen Wolfskinder. Wölfe sind bekannt für ihre hoch ausgeprägte Sozialstruktur, seit jeher stehen sie in besonderer Verbindung zum Menschen, sie sind der Urahn des Hundes, des besten tierischen Freundes der Menschen. Wurden sie so zum Symbol für das Urwüchsige, Wilde, Natürliche im Menschen? Zeigen diese unglaublich anmutenden Geschichten von ausgesetzten Menschenkindern, die von Wolfsfamilien aufgezogen wurden, mehr als 'nur' das Phänomen, dass der hochentwickelte Mensch von einem urwüchsigen Tier wie dem Wolf am Leben erhalten werden kann? Nicole Ruchlak berichtet über die uralte und immer noch faszinierende Sehnsucht nach dem Tier im Mensch und fragt nach, was an den heute noch erzählten Geschichten der Wolfskinder dran ist. Kulturgeschichte des Findelkinds - Ausgesetzt und aufgezogen Autorin: Rhia Imogen Herrad / Regie: Susi Weichselbaumer Findelkinder gibt es heute fast nur noch in Legenden und Märchen: Romulus und Remus, Hänsel und Gretel. Doch vor der Entwicklung zuverlässiger Verhütung und Abtreibung, und in Zeiten, in denen oft Armut und Hunger herrschten, war das Aussetzen von Kindern keine seltene Praxis. In der Antike wurden solche Findlinge meist als Sklaven aufgezogen; später nahm die Kirche sich ihrer an. Im 18. Jahrhundert entstanden in allen größeren Städten Europas städtische Heime, wo die Findlinge eine Grundschulbildung erhalten sollten - "im Christenthum, im Catechismo und im Lesen, Schreiben und Rechnen". Vor allem aber sollten sie die Fähigkeit erlernen, sich als "nützliche" und produktive Bürger in eine zunehmend institutionalisierte und geordnete Gesellschaft zu integrieren. Moderation: Florian Kummert Redaktion: Thoams Morawtz


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Alexander Liebreich, Dirigent Alexander Liebreich ist ein Dirigent aus Bayern, der den höchsten Posten in der polnischen Musiklandschaft bekleidet, in Nordkorea genauso dirigiert hat wie im Süden des Landes und in die Mitgliederversammlung des Goethe-Instituts berufen wurde. Im nächsten Jahr übernimmt er die künstlerische Leitung des Richard-Strauss-Festivals in Garmisch-Partenkirchen. Weltreisender in Sachen Musik Schon mit 14 verdient Alexander Liebreich sein Geld mit Klavierunterricht. 400 Mark pro Monat kommen so zusammen - für ihn ein wichtiger Beitrag zur Unabhängigkeit. Schon als Kind zieht er bei seinen Eltern in Regensburg aus, nimmt nur das Klavier mit, zeitweise kommt es zum Bruch mit seiner Familie, der Vater hält damals alle Musiker für Terroristen. Trotzdem geht Alexander Liebreich seinen musikalischen Weg konsequent weiter. Nach Studien in Regensburg, München und Salzburg kommt er bald in die Niederlande, wo er 12 Jahre lang lebt und in Hilversum sein erstes Orchester leitet, später dann zehn Jahre lang das Münchner Kammerorchester. Seit seiner Studienzeit ist Liebreich fasziniert von den Ostblockstaaten, hat fast jedes sozialistische Land bereist. Diese Erfahrungen sind sicher von Vorteil, als er zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine Gastprofessur in Nordkorea antritt, ein Musikfestival in Südkorea leitet und schließlich 2012 zum Chefdirigenten des Nationalen Symphonieorchesters in Polen berufen und damit zum höchsten ausländischen Würdenträger in dem Land wird. Bei der Eröffnung der Philharmonie in Katowice arbeitet er eng mit dem legendären Akustiker Yasuhisa Toyota zusammen, der zuletzt in der Elbphilharmonie Furore gemacht hat und auch für die Gestaltung des neuen Münchner Konzertsaals zuständig ist. München ist Liebreichs Zuhause geblieben, auch wenn er es nicht besonders oft sieht, trotz einer Gastprofessur in der Landeshauptstadt. Auch seine Familie lebt hier, die Frau unterrichtet an der Ballettakademie, der Sohn ist sieben. Als wären die dauernden beruflichen Reisen nicht genug: Gerade hat er sich in Griechenland ein Grundstück zugelegt. Dirigieren ist wie Skispringen Zu Gast bei Stefan Parrisius in "Eins zu Eins. Der Talk" schildert Alexander Liebreich, wie es war in Nordkorea zu arbeiten, was er sich für das Richard-Strauss-Festival in Garmisch vorgenommen hat und warum er das Dirigieren mit Skispringen vergleicht.


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Stefan Kreutzer Magazin am Abend Gespräch mit Dr. Klaus Wölfling, Suchtexperte: Woran lässt sich erkennen, ob jemand Smartphone-süchtig ist? Wer ist heute noch Amateurfunker? Indien will 40.000 Rohingya abschieben Prozess gegen ehemaligen SPD-Landtagsabgeordneten Linus Förster beginnt 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Magazin


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Unter Pfeilmenschen und Riesenindianern Noch heute, im Zeitalter von Internet und Weltraumfahrt, hausen tief im Dschungel Brasiliens geheimnisumwitterte Indios. Sie tragen exotisch klingende Namen, wie: Uru-eu-wau-wau und sie leben ohne jeden Kontakt zur modernen Zivilisation. Kaum zu glauben, aber wahr: Noch nie haben diese Indios ein Auto, ein Telefon und kaum einen Weißen gesehen! Wer ihnen zu nahe kommt, lebt gefährlich: Ihre Jagdgründe verteidigen sie mit Blasrohr und Pfeil und Bogen! Noch immer gelten Indios deshalb als heimtückische Kopfjäger, ja "Menschenfresser". Abenteurer, Naturforscher und Indianerschützer, die sich hineinwagten in die "Grüne Hölle", wie man die menschenfeindliche Tropenwildnis am Amazonas nennt, haben dieses Bild freilich längst korrigiert. Wann immer sie mit Urwaldindianern in Berührung kamen, stellten sie fest: "Indios sind Menschen wie Du und ich!" Rainer Firmbach erzählt von Erstbegegnungen mutiger Männer mit Indios. Auch York Hovest kommt dabei zu Wort: 8 Wochen verbrachte der Fotograf aus München kürzlich bei den Yanomami-Indianern.


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Der Roman über eine Plattensammelreise durch Amerika White Tears: Der Roman über eine Plattensammelreise durch Amerika Mit Bärbel Wossagk und Achim Bogdahn Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


20.03 Uhr

 

 

Hörspiel

Bihler: Felicità. Akustische Vermessungen im Land des Glücks Felicità. Akustische Vermessungen im Land des Glücks Von Katharina Bihler Mit Theo van der Poel Musiker: Giuseppe Viola, Lelio Giannetto, Marcello Cinà, Donatella Sollima, Francesca Adamo und anderen Komposition: Stefan Scheib Realisation: Liquid Penguin Ensemble SR/DKultur 2016 Wiederholung vom Sonntag, 15.00 Uhr Frei nach Goethe und 230 Jahre nach ihm reist das Liquid Penguin Ensemble mit technisch erweiterten Ohren nach Italien und hascht nach hörbarem Glück. Doch wie im Leben: Mitunter ist das flüchtige, funkensprühende Glücksgeräusch um die Ecke, noch ehe das Mikrofon gezückt ist. Eine melancholische Erinnerung bleibt zurück. Rekonstruktionsversuche. Und das Glück des Nacherzählens. Weißt Du noch, wie es klang? Als wir mitten in der Nacht den Stromboli hinabgestiegen sind und im Windschatten neben uns Steine und Steinchen die Feuerrutsche hinunterkullerten? Ein kleiner hörbarer Gruß der ungerührten Erde, die so unbeweglich nicht ist wie sie scheint. Im vulkanischen Süden Italiens allemal. Unter Verwendung von Gesprächen mit Nereo Zeper, Mauro di Vito, Benedetto Basile und Marco Betta sowie von Klängen von Giuseppe Viola, Lelio Giannetto, Marcello Cinà, Donatella Sollima, Francesca Adamo und anderen. Liquid Penguin Ensemble sind Katharina Bihler, Performerin, Autorin und Regisseurin, und Stefan Scheib, Komponist und Bassist. Seit 1997 Entwicklung von Projekten als Zusammenspiel aus Neuer Musik, Hörspiel, Theater und Neuen Medien. Hörspiele u.a. "Gras wachsen hören" (SR 2007, Deutscher Hörspielpreis der ARD 2008, ARD Online Award 2008), "Bout du Monde" (SR 2009, Hörspiel des Jahres 2009), Auris Interna (SR 2010), "Ickelsamers Alphabet! (SR/DKultur 2014, Hörspiel des Jahres und Hörspielpreis der Kriegsblinden 2015).


21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


21.05 Uhr

 

 

Theo.Logik

Die letzte Generation der Volkskirche Wie lange können sich die Kirchen bei uns noch "Volkskirche" nennen? Mittlerweile ist es selbst im noch "frommen" Bayern für die Jüngeren keine Selbstverständlichkeit mehr, die Kinder zu taufen und sich selbst einer Kirche verbunden zu fühlen. Diejenigen, die die Kirchengemeinden ehrenamtlich am Laufen halten, sind oft über Sechzig. Die Kirchen - evangelische und katholische - haben ein Nachwuchsproblem. Und diejenigen, die sich engagieren, sind oft chronisch überlastet. Auch die Hauptamtlichen. Ist die Volkskirche am Ende? Was kommt stattdessen? Laufen "Sonntagsversammlungen ohne Gott"? Wir besuchen Kirchengemeinden und fragen, wie sie trotz Sparzwang und fehlender Ressourcen Gemeindeleben gestalten. Wir besuchen die "Sunday Assembly", eine atheistische Sonntagsversammlung - braucht es Gott zum sonntäglichen Treffen? Wenn die Kirchen nicht mehr Volkskirche sind - ist dann nicht auch das Kirchensteuermodell am Ende? Brauchen wir neue Modelle der Sozialabgaben, bei denen auch Muslime und Nichtgläubige mitberücksichtig werden?


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Alexander Liebreich. Dirigent Alexander Liebreich ist ein Dirigent aus Bayern, der den höchsten Posten in der polnischen Musiklandschaft bekleidet, in Nordkorea genauso dirigiert hat wie im Süden des Landes und in die Mitgliederversammlung des Goethe-Instituts berufen wurde. Im nächsten Jahr übernimmt er die künstlerische Leitung des Richard-Strauss-Festivals in Garmisch-Partenkirchen. Weltreisender in Sachen Musik Schon mit 14 verdient Alexander Liebreich sein Geld mit Klavierunterricht. 400 Mark pro Monat kommen so zusammen - für ihn ein wichtiger Beitrag zur Unabhängigkeit. Schon als Kind zieht er bei seinen Eltern in Regensburg aus, nimmt nur das Klavier mit, zeitweise kommt es zum Bruch mit seiner Familie, der Vater hält damals alle Musiker für Terroristen. Trotzdem geht Alexander Liebreich seinen musikalischen Weg konsequent weiter. Nach Studien in Regensburg, München und Salzburg kommt er bald in die Niederlande, wo er 12 Jahre lang lebt und in Hilversum sein erstes Orchester leitet, später dann zehn Jahre lang das Münchner Kammerorchester. Seit seiner Studienzeit ist Liebreich fasziniert von den Ostblockstaaten, hat fast jedes sozialistische Land bereist. Diese Erfahrungen sind sicher von Vorteil, als er zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine Gastprofessur in Nordkorea antritt, ein Musikfestival in Südkorea leitet und schließlich 2012 zum Chefdirigenten des Nationalen Symphonieorchesters in Polen berufen und damit zum höchsten ausländischen Würdenträger in dem Land wird. Bei der Eröffnung der Philharmonie in Katowice arbeitet er eng mit dem legendären Akustiker Yasuhisa Toyota zusammen, der zuletzt in der Elbphilharmonie Furore gemacht hat und auch für die Gestaltung des neuen Münchner Konzertsaals zuständig ist. München ist Liebreichs Zuhause geblieben, auch wenn er es nicht besonders oft sieht, trotz einer Gastprofessur in der Landeshauptstadt. Auch seine Familie lebt hier, die Frau unterrichtet an der Ballettakademie, der Sohn ist sieben. Als wären die dauernden beruflichen Reisen nicht genug: Gerade hat er sich in Griechenland ein Grundstück zugelegt. Dirigieren ist wie Skispringen Zu Gast bei Stefan Parrisius in "Eins zu Eins. Der Talk" schildert Alexander Liebreich, wie es war in Nordkorea zu arbeiten, was er sich für das Richard-Strauss-Festival in Garmisch vorgenommen hat und warum er das Dirigieren mit Skispringen vergleicht.


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Ralf Summer Blue Monday Musik von Boozoo Bajou, Maya Jane Coles und Deerhoof Das Nürnberger Duo Boozoo Bajou legt nach 20 Jahren und vier Alben nun eine weitere Compilation mit Lieblingsliedern vor: "Shimmer" führt eine erlesene Reihe von Late-Night-Tracks zu einem knisternden Mix zusammen - nicht umsonst zeigt uns das Cover schon eine verschneite Straße. Dem Boozoo Bajou-typischen Downbeat/TripHop-Sound huldigt nun auch Maya Jane Coles. Die britische-japanische DJ-Produzentin legt mit "Take A Flight" ihr zweites Album vor, das ihrem bisherigen, tanzbaren Club-Sound den Rücken kehrt. Sexy-komplexy dagegen sind wie immer die Kalifornier von Deerhoof. Auf ihrem neuen Album "Mountain Moves" hat die Band, die bei der letzten Red Hot Chili Peppers Tour Support Act war, beeindruckende Sängerinnen wie Laetitia Sadier, Juana Molina oder Matana Roberts eingeladen. Dazu gibt es Neues von Siriusmo, Funkadelic (nun im Moodymann Remix), Chain & The Gang, Gebrüder Teichmann, Hype Williams - dazu Musik aus dem neuen Sven Regener-Film "Magical Mystery" und ein Abschiedslied für die Beachwood Sparks: der Mit-Gründer der US-Indie-Band Josh Schwartz ist diese Woche im Alter von 45 Jahren verstorben (an der Nervenkrankheit ALS).


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt


00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Bayerische Komponisten Carl Orff: Kleines Konzert nach Lautensätzen aus dem 16. Jh. (Bläserensemble Mainz: Klaus Rainer Schöll); Karl Amadeus Hartmann: "Concerto funebre" (Wolfgang Schneiderhan, Violine; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Rafael Kubelik); Günter Bialas: Streichquartett Nr. 2 (Suk-Quartett); Wilfried Hiller: "Muspilli" (Spyros Sakkas, Bariton; Volker Banfield, Klavier; Edith Salmen, Karl Peinkofer, Schlagzeug; Robert-Schumann-Quartett); Jörg Widmann: "Elegie" (Jörg Widmann, Klarinette; Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern: Christoph Poppen); Minas Borboudakis: "Tautochronie" (Andreas Skouras, Prodromos Symeonidis, Klavier; Mathias Lachenmayr, Carlos Vera Larrucea, Schlagzeug; Paolo Mariangeli, Live-Elektronik/Klangregie)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Hans Rott: Symphonie E-Dur (ORF Radio Symphonieorchester Wien: Dennies Russell Davies); Felix Mendelssohn Bartholdy: Klaviertrio d-Moll, op. 49 (Michael Schäfer, Klavier; Ilona Then-Bergh, Violine; Gerhard Zank, Violoncello); Johann Sebastian Bach: "Ein ungefärbt Gemüte", BWV 24 (William Towers, Countertenor; Kobie van Rensburg, Tenor; Peter Harvey, Bass; Monteverdi Choir; The English Baroque Soloists: John Eliot Gardiner); Robert Schumann: "Fantasiestücke", op. 73 (Hansjörg Schellenberger, Oboe d'amore; Rolf Koenen, Klavier)


04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Richard Strauss: "Eine Alpensymphonie", op. 64 (Anton Holzapfel, Orgel; Wiener Philharmoniker: Christian Thielemann)


04.58 Uhr

 

 

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