Jetzt läuft auf Bayern 2:

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05.00 Uhr

 

 

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05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Imke Köhler Magazin am Morgen Personaldebatte in CDU und SPD: Merkel und Scholz stellen sich Gespräch mit Linus Lüring, BR-Reporter in Bangladesh: Lage der Rohingya Gespräch mit Dirk Walsdorff, ARD-Team Pyeongchang: Olympische Winterspiele Eskalation zwischen Israel und Syrien - Israel betont Recht auf Verteidigung US-Nuklear-Strategie - Sorgen in Europa Frank-Walter Steinmeier: Zwischenbilanz ein Jahr nach seiner Wahl Gespräch mit Politikwissenschaftler Martin Florack, zu GroKo und anstehendem SPD-Entscheid Irak bittet Weltgemeinschaft um Aufbauhilfe Reportage aus der Kölner Wagenbauhalle an Rosenmontag Gespräch mit Achim Wendler, BR-Hauptstadtstudio: Wer wird jetzt Außenminister? Kindersoldaten in Südsudan, Jemen, Irak, und Syrien Die Presse mit Steffen Jenter Gedanken zum Tag von Walter Rupp Gespräch mit Hans Michelbach, CSU-Mittelstandsunion: Union gibt Finanzministerium auf Eiskalt, windig, teilweise menschenleer - Probleme der Olympiaorganisatoren Ende der Welt: Die Galaxis und die Wüste. Von Heike Simon 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung


08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Moderation: Knut Cordsen Autor John von Düffel über die Theater-Adaption seines Romans "Klassenbuch" Moderationsgespräch Nachtkritik: "Fröhliche Apokalypse" von Yael Ronen am Wiener Volkstheater Von Sebastian Fleischer Worst of Chefkoch - Ein tiefer Blick in die Seele der deutschen Esskultur Von Tobias Schießl Nachtkritik: "Tristan und Isolde" an der Berliner Staatsoper Von Peter Jungblut Musik: Julia Biel, "Julia Biel" [Rokit Records]


09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Ehe und/oder Liebe? Helene Stöcker Für Mutterschutz und Sexualreform Die Lust der Frauen Eine Geschichte der weiblichen Sexualität Das Kalenderblatt 12.2.1924 "Rhapsody in Blue" uraufgeführt Von Brigitte Kohn Helene Stöcker - Für Mutterschutz und Sexualreform Autor: Markus Mähner / Regie: Christiane Klenz Im Jahr 1937 wird Helene Stöcker die Deutsche Reichsangehörigkeit aberkannt. Die Begründung, mit der die Gestapo den Antrag dazu stellte, klingt für heutige Ohren wie eine Lobeshymne, denn dabei fallen Begriffe wie Antimilitarismus, Friedensgesellschaft, Frauenbewegung oder die "Liga gegen Imperialismus". Zu dieser Zeit befindet sich Helene Stöcker allerdings schon lange im Ausland - auf der Flucht vor dem Nationalsozialismus. Aus gutem Grund: Als eine der ersten deutschen Frauen, die die Doktorwürde erreichen, wird Helene Stöcker ein Leben lang gegen die Ungleichheit von Frauen und Männern, von Arm und Reich und gegen das europäische Kriegstreiben lautstark ihre Stimme erheben. Wer war diese Frau, deren Lieblingsbeschäftigung es laut der Gestapo war, für die "Verfeinerung und Vertiefung der sexuellen Beziehungen" zu kämpfen? Die Lust der Frauen - Eine Geschichte der weiblichen Sexualität Autorin: Ulrike Rückert / Sabine Kienhöfer "Schließ die Augen und denk an England", soll Queen Victoria ihren Töchtern vor der Hochzeitsnacht empfohlen haben, und Mediziner versicherten, anständige Frauen hätten kein Interesse am Sex - "die ihn genießt, ist immer ein Flittchen". Unbeeindruckt davon schwelgte die Tagebuchschreiberin Mabel Todd in den Freuden des Ehebetts und dem "wunderbaren Höhepunkt des Gefühls, den ich so gut kenne". Winston Churchills verwitwete Mutter gönnte sich einen neuen Ehemann, der genauso alt war wie ihr Sohn. Und Victoria selbst, vermeintlich die Prüderie in Person, führte ein leidenschaftliches Liebesleben mit ihrem Albert und vergnügte sich damit, nackte Männer zu zeichnen. Die Geschichte der weiblichen Sexualität ist voller Einschränkungen, Zwänge, bizarrer Theorien und Gewalt. Wie Frauen darunter litten, wie sie dagegen ankämpften und welche Freiheiten sie sich nahmen, findet sich manchmal freimütig und oft nur in Andeutungen in Tagebüchern und Briefen, in literarischen Werken und Ratgebern, Gerichtsakten und wissenschaftlichen Abhandlungen. Die Sendung wirft Blicke auf Lust und Leid von Frauen seit dem Mittelalter. Moderation: Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz


10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

"Fragt uns!" - Kinder als Experten für Elternfragen Notizbuch-Anrufsendung: "Fragt uns!" - Kinder als Experten für Elternfragen Rufen Sie an: 0800/246 246 9 (kostenfrei) Angesparte Zeit - Eine vierte Säule der Altersvorsorge in der Schweiz "Digital Grannies" Junge Geflüchtete erklären Senioren das Internet Haushaltsbuch für die Statisitik Was steckt in der Inflationsrate? Gespräch mit Gunnar Loibl vom Statistischen Landesamt Bayern Richtig kompostieren: Tipps für jeden Garten Wochenserie: Liebeslieder für die Ewigkeit: Jeff Buckley, "Lover, you should've come over" Moderation: Tanja Zieger 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung


12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Das Drama einer alten Volkspartei: Bedauern Sie die SPD? Das Drama einer alten Volkspartei: Bedauern Sie die SPD? Mod.: Christine Krueger Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha


13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Christoph Peerenboom Magazin am Mittag Gespräch mit Wolfgang Bosbach, Ex-Politiker: Wie der rheinische Karneval funktioniert Gespräch mit Alexander Bleick, NDR: Olympische Winterspiele


13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *


14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

radioReisen

Überraschende Wendungen Überraschende Wendungen Island, USA, Japan - Reisegeschichten über fremde Sitten Big Apple per Bike Mit dem Fahrrad durch New York Früher trauten sich nur Wagemutige mit dem Radl in die Häuserschluchten New Yorks. Heute strengt sich die Stadt an, fahrradfreundlich zu werden. Caroline von Eichhorn begibt sich auf Entdeckungsreise - und lernt ganz neue Seiten New Yorks kennen. Von Caroline von Eichhorn Schuhe aus für Anfänger Unterwegs mit der Japan-Bloggerin "Wanderweib" Wo sollen nochmal die Fußsohlen beim Sitzen hindeuten? Und auf welchen Knopf sollte man in Toilette nicht drücken? In Japan gibt es viele Fettnäpfchen, darum holt sich Andreas Pehl Hilfe von der Japan-Bloggerin "Wanderweib". Von Andreas Pehl Von Walfänger und Whale-Watchern In Island haben manche Touristen Wale zum Fressen gern Eigentlich wollte Simon Berninger in Island nur Wale beobachten. Doch am Ende seiner Reise hat er nicht nur Walfleisch gegessen, er stellt sich auch die Frage: Wer ist schlimmer für die Wale: Die Jäger oder die Touristen? Von Simon Berninger Moderation: Bärbel Wossagk Wiederholung vom Sonntag, 13.05 Uhr Wer sich traut, kann in New York mit dem Rad viel entdecken. In Japan warten Überraschungen auf der Toilette und in Island gibt es Wale nicht nur im Meer, sondern auch im Supermarkt.


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Mondfahrten Wernher von Braun Ein Deutscher Ingenieur ohne Skrupel? Süchtig nach Luna Neuer Aufbruch zum Mond Das Kalenderblatt 12.2.1924 "Rhapsody in Blue" uraufgeführt Von Brigitte Kohn Wernher von Braun - Ein Deutscher Ingenieur ohne Skrupel? Autor: Thomas Morawetz / Regie: Martin Trauner Es begann tatsächlich mit dem Traum eines Jungen. Mit 14 Jahren montierte Wernher von Braun Feuerwerksraketen auf einen Bollerwagen und erschreckte die Spaziergänger auf der Berliner Tiergartenallee, denn er hatte ein Fernrohr geschenkt bekommen. Als er damit den Mond betrachtete, wollte er das Gefährt bauen, mit dem man dorthin fliegen konnte. Am 16. Juli 1969 startete der Countdown für den ersten Flug von Menschen zum Mond. Von Braun war 57 Jahre alt. Er hatte die Raketen-Entwicklung geleitet. Doch von Brauns Himmelreise führte lange Jahre durch die Hölle. Zum ersten Mal kam sein Talent für Hitler zum Einsatz. In der Heeresversuchsanstalt Peenemünde konstruierte er die A4-Rakete, die als "Vergeltungswaffe" V2 gegen Städte wie London eingesetzt wurde. Für die Arbeiten wurden KZ-Häftlinge herangezogen. Trotzdem wollten die Amerikaner auf von Brauns Talent nach dem Krieg nicht verzichten. Er setzte seine Karriere fort, vom Entwickler einer atomaren Kurzstreckenrakete bis zum Raketenbauer, der den ersten Menschen auf den Mond brachte. Süchtig nach Luna - Neuer Aufbruch zum Mond Autor und Regie: Florian Hildebrand "Guter Mond, du gehst so stille" ... Das war mal! Unter großem Raketengetöse wollen sie jetzt alle wieder hin: Russen, Chinesen, sogar Inder schmieden sehr konkrete Pläne für einen Besuch beim Erdbegleiter. China hat schon seit Ende 2013 dort seinen "Jadehasen" ausgesetzt, ein kleines, fahrbares Observatorium. Merkwürdig. Vor 40 Jahren sind Apollo-Astronauten sechs Mal auf dem Mond gewesen. "A giant leap for mankind", ein Riesenschritt war es in der Tat für die Menschheit. Danach brach das Interesse am Erdsatelliten abrupt ab. Aber jetzt setzt ein neuerlich geradezu hektischer Wettlauf auf den Mond ein. Warum jetzt wieder? Pure wissenschaftliche Neugier? Es steckt doch eher Ehrgeiz dahinter. Man will allen zeigen, wie fit man ist in der Astronautik. Russen und Chinesen haben diesbezüglich einiges nachzuholen. Die Amerikaner drängt es hingegen viel weiter hinaus. Dabei gäbe es statt raketenstarker Technikdemonstrationen viel zu forschen. Den Mars kennen wir bald wie unsere Westentasche, aber das Kratergesicht des Monds? Er ist immer noch das bleiche, unbekannte Kind der Erde, gezeugt vor Urzeiten bei einer spektakulären planetaren Katastrophe ... Moderation: Redaktion: Thomas Morawetz


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Gisela Getty, 68er-Ikone Stefan Parrisius im Gespräch mit Gisela Getty, 68er-Ikone. Wiederholung um 22.05 Uhr Gisela Getty war eine Ikone der 68er - sie und ihre Zwillingsschwester Jutta Winkelmann waren die "Getty Twins". Über eine der turbulenten Episoden ihres Lebens hat Gisela Getty jetzt ein Buch geschrieben: "Kidnapping Paul". Wildes 68er-Leben In den Siebzigern lernt Gisela Getty den jungen Paul Getty kennen, Enkel des damals reichsten Mannes der Welt. Als er entführt wird, zahlt sein Großvater das Lösegeld erst, nachdem die Entführer ein abgeschnittenes Ohr von Paul geschickt haben. Die Getty-Zwillinge verfolgen die Entführung hautnah, werden sogar verdächtigt, an der Entführung beteiligt gewesen zu sein. 1974, nach der Entführung, heiraten Gisela und Paul Getty. Doch Paul fällt während einer Party ins Koma, erwacht nach einem Gehirnschlag an den Rollstuhl gefesselt. Trotzdem bleibt er bis zu seinem Tod 2011 einer der beiden entscheidenden Männer im Leben von Gisela Getty. Der andere ist Reiner Langhans. Ihre Zwillingsschwester Jutta ist in die Kommune von Reiner Langhans gezogen, und auch Gisela begibt sich in den Langhans'schen "Harem" - immer und bis heute auf der Suche nach Selbsterkenntnis. Exzesse der Hippiezeit In "Eins zu Eins. Der Talk" erzählt Gisela Getty Moderator Stefan Parrisius aber nicht nur von der Entführung und den Exzessen ihrer Hippiezeit. Ihre Zwillingsschwester Jutta ist im letzten Jahr gestorben, Gisela hat sie bis zu ihrem Tod begleitet.


17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Tilman Seiler Magazin am Abend Gespräch mit Stephanie Binder, Welthungerhilfe, zur Situation im Irak 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Magazin Wenn Unkraut nicht vergeht Fruchtwechsel statt Monokultur! Baby-Wissen Wie verändert sich die Augenfarbe? Forschung in der Kälte Im Institut für Schnee- und Lawinenforschung Davos Moderation: Birgit Magiera


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin für Kinder Mit Puder und Lauskämmchen Von Kristina Dumas Von haarigen Problemen Von Brigitte-Endres Topfschnitt oder Föhnwelle - Wer entscheidet über die Frisur? Von Alexandra Reinsberg


19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Der syrische Pianist Aeham Ahmad zu Gast im Zündfunk The Long Goodbye: Londons EU-Bürger und der Brexit / Klavier in Ruinen: Der syrische Pianist Aeham Ahmad zu Gast im Zündfunk Mit Bärbel Wossagk und Ralf Summer Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Ford Madox Ford: Das Ende der Paraden Das Ende der Paraden II. Keine Paraden mehr (2) Aus dem Englischen von Joachim Utz Von Ford Madox Ford Erzähler - Jens Harzer Christopher Tietjens - Felix Goeser Sylvia Tietjens - Bibiana Beglau General Campion - Manfred Zapatka Cowley - Achim Buch Perowne - Franz Pätzold Colonel Levin - Johannes Silberschneider General O`Hara - Stefan Wilkening Sergeant Case - Moritz Kienemann Bearbeitung, Komposition, Regie: Klaus Buhlert BR 2018 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr im Hörspiel Pool Christopher Tietjens ist ein Held vom alten Schlag, der wohl letzte verbliebene Gentleman im England des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die immer korrupter und unmoralischer werdende Gesellschaft - allen voran seine untreue Ehefrau Sylvia - machen es ihm zunehmend schwer, seine noblen Ideale von Selbstlosigkeit und Zurückhaltung zu bewahren. So zieht Tietjens in den Ersten Weltkrieg und muss an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen: Als Soldat gegen die Deutschen, als Ehrenmann gegen die Intrigen seiner Frau. Ford Madox Ford zeichnet mit seiner Tetralogie Das Ende der Paraden das Porträt einer Gesellschaft im Umbruch, vom Viktorianismus hin zur Moderne: Frauen kämpfen um das Recht zu wählen, die Elite verliert sich in Diskussionen um Rang und Namen, die Wirtschaft ist in Schieflage geraten, Ehe und Familie haben durch den allgemeinen Trend zur Untreue an Wert verloren - kurzum: es herrscht Orientierungslosigkeit in allen sozialen Schichten. Diese Orientierungslosigkeit bildet Ford Madox Ford durch seine Erzählweise ab, er vermischt Perspektiven, innere Monologe, Bilder und Erinnerungen, die umherfliegen wie Granatensplitter. Keine Paraden mehr, der zweite Band, zeigt den Helden dann in Frankreich an der Front, inmitten von Waffenlärm, Schlamm und Blut, während seine Ehefrau sich vor der Presse inszeniert. Erst als ihr klar wird, dass Tietjens sich neu verliebt hat, versucht sie, ihn zu verführen und zurückzugewinnen. Ford Madox Ford, geb. 1873 in Merton/ England als Ford Hermann Hueffer, Sohn eines deutschstämmigen Musikkritikers. Namensänderung wegen der anti-deutschen Stimmung während des Ersten Weltkriegs, Mittelname zu Ehren des Großvaters mütterlicherseits, des Malers Ford Madox Brown. Studium in London. 1891 Konversion zum katholischen Glauben. 1915-17 als Soldat der britischen Armee im Ersten Weltkrieg. Als er 1908 sein erstes Literaturmagazin "The English Review" gründet, veröffentlicht er darin u.a. Texte von Joseph Conrad, Henry James, John Galsworthy und William Buttler Yeats. Mit Joseph Conrad verbindet Ford eine enge Freundschaft, die beiden verfassen zusammen den Roman "Romance" (1903). Tätigkeit als Verleger, Kritiker und Schriftsteller. Seine bedeutendsten Werke sind "The Good Soldier" (1915, dt. Übersetzung: "Die allertraurigste Geschichte") und die Tetralogie "Parade' s End" (1924-28, dt. Übersetzung: "Das Ende der Paraden"). Im Pariser Exil entsteht das Magazin "Transatlantic Review" und ist Grundstein für die Zusammenarbeit mit James Joyce, Ernest Hemingway, Gertrude Stein und Ezra Pound in den 1920er Jahren. 1933 Veröffentlichung der Autobiografie "It Was The Nightingale". 1939 stirbt Ford Madox Ford im französischen Deauville.


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

Theo.Logik

Kirche im Fasching Kirche im Fasching. Über die christliche Tradition der Fastnacht Die Geschichte der Fastnacht. Über die christlichen Wurzeln des Karnevals. Von Barbara Weiß Humor und Kirche. Komödiant Volker Heißmann: Als Christ soll man lachen! Von Johannes Reichart Faschingstradition im Bayerischen Wald. Der Pfarrerball von Frauenau. Von Sabine Barth Moderation: Wolfgang Küpper Dass der Fasching auf germanische Bräuche zurückgeht, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Der Karneval hat christliche Wurzeln. Einmal im Jahr über die Stränge schlagen, völlern, tanzen und danach verzichten: Fastnacht, die Nacht vor dem großen Fasten, so die Idee des Festes, das seit dem 4. Jahrhundert nachgewiesen ist. Im Spätmittelalter waren die "tollen Tage" der offiziellen Kirche ein Dorn im Auge. Die Reformatoren lehnten den Fasching ganz ab - genauso wie die Fastenzeit. Heute lebt die Faschingstradition in den Kirchengemeinden nicht nur in Franken, wo Stadtpfarrer Thomas Eschenbacher aus Hammelburg selbst beim Pfarrfasching seiner Gemeinde in die Bütt geht. Auch der Pfarrerball in Frauenau ist weit über den Bayerischen Wald hinaus bekannt. Humor und Kirche - passt das zusammen? Gerade als Christen dürfen wir lachen - und sollten andere zum Lachen bringen, meint der fränkische Komödiant Volker Heißmann. Nicht nur im Fasching.


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Gisela Getty, 68er-Ikone Stefan Parrisius im Gespräch mit Gisela Getty, 68er-Ikone. Wiederholung von 16.05 Uhr Gisela Getty war eine Ikone der 68er - sie und ihre Zwillingsschwester Jutta Winkelmann waren die "Getty Twins". Über eine der turbulenten Episoden ihres Lebens hat Gisela Getty jetzt ein Buch geschrieben: "Kidnapping Paul". Wildes 68er-Leben In den Siebzigern lernt Gisela Getty den jungen Paul Getty kennen, Enkel des damals reichsten Mannes der Welt. Als er entführt wird, zahlt sein Großvater das Lösegeld erst, nachdem die Entführer ein abgeschnittenes Ohr von Paul geschickt haben. Die Getty-Zwillinge verfolgen die Entführung hautnah, werden sogar verdächtigt, an der Entführung beteiligt gewesen zu sein. 1974, nach der Entführung, heiraten Gisela und Paul Getty. Doch Paul fällt während einer Party ins Koma, erwacht nach einem Gehirnschlag an den Rollstuhl gefesselt. Trotzdem bleibt er bis zu seinem Tod 2011 einer der beiden entscheidenden Männer im Leben von Gisela Getty. Der andere ist Reiner Langhans. Ihre Zwillingsschwester Jutta ist in die Kommune von Reiner Langhans gezogen, und auch Gisela begibt sich in den Langhans'schen "Harem" - immer und bis heute auf der Suche nach Selbsterkenntnis. Exzesse der Hippiezeit In "Eins zu Eins. Der Talk" erzählt Gisela Getty Moderator Stefan Parrisius aber nicht nur von der Entführung und den Exzessen ihrer Hippiezeit. Ihre Zwillingsschwester Jutta ist im letzten Jahr gestorben, Gisela hat sie bis zu ihrem Tod begleitet.


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Ralf Summer Carnival Season Musik von Arcade Fire, Professor Longhair und Lord Kitchener Rosenmontag im Nachtmix: Den Pop-Karneval läuten 2018 unerwarteterweise Arcade Fire ein. Die amerikanisch-kanadische Indie-Band hat mit Bläsern aus New Orleans und Haiti einen swingenden Mardi Gras-Stomper aufgenommen: "Ann Ale! (Let´s Go!)". Dazu gibt es Mardi Gras-Klassiker von Professor Longhair, karibischen Carnival-Sound von Lord Kitchener - dazu Masken-Pop von Daft Punk, Venedig-Swing von Beirut, sowie "Katermukke" - sprich "The Carnival Is Over"-'Blues' von Nick Cave und Dead Can Dance. Eine Nachtmix-Stunde mit allen Facetten an Karnevals-Stimmung.


00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt * 13.2.1959 - Die erste Barbie-Puppe wird in den USA verkauft *


00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Bayerische Komponisten Volker Nickel: Drei kurze Szenen (Xsemble München); Johannes X. Schachtner: "Symphonischer Essay" (Ensemble Zeitsprung: Markus Elsner); Alexander Strauch: "So what? - putin & tchaikovsky" (Johannes Gutfleisch, Violoncello; Andreas Skouras, Klavier); Rodion Schtschedrin: "Die Fresken des Dionysios" (Ensemble Zeitsprung: Markus Elsner); Moritz Eggert: "Ausklang" (Thomas Berau, Bariton; Moritz Eggert, Klavier); Christoph Reiserer: "Vier Quartette - eins" (Xsemble München); Nicolaus Richter de Vroe: "Avenir" (Wolfgang Mitterer, Orgel; Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Johannes Kalitzke)


02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Maurice Ravel: "Daphnis et Chloé" (Niederländischer Rundfunkchor; Philharmonisches Orchester Rotterdam: Yannick Nézet-Séguin); Paul Dukas: Sonate es-Moll (Marc-André Hamelin, Klavier); Johann Ludwig Krebs: Konzert F-Dur (Stefan Maass, Laute; Merseburger Hofmusik: Michael Schönheit)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Peter Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4 f-Moll (Berliner Philharmoniker: Herbert von Karajan); Johann Christian Bach: Sinfonie g-Moll, op. 6, Nr. 6 (Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau: Johannes Moesus)


04.58 Uhr

 

 

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