Jetzt läuft auf Bayern 2:

Notizbuch - Freitagsforum

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Kerstin Grundmann Magazin an Morgen Gespräch mit Peter Beyer, CDU, neuer Transatlantik-Beauftragter der Bundesregierung Gespräch mit Christoph Gipp, Verkehrsexperte: erstmals weniger Fahrgäste in Fernbussen und Zunahme bei der Bahn Wochenserie "Machtkampf in Nahost": Irans Zwist mit Saudi-Arabien Porträt Nadeem-Zentrum, Preisträger des Menschenrechtspreises von amnesty international 75 Jahre LSD Schulschwänzer - Symposium in München Die Presse mit Wolfgang Küpper Gedanken zum Tag Ende der Welt von Ulrike Nikola 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung


08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Moderation: Barbara Knopf Ein Trip seit 75 Jahren: 1943 entdeckte Albert Hofmann LSD und wirkte damit auch auf die Popkultur Gespräch mit Mathias Bröckers Regienachwuchs in München: Das Festival "radikal jung" versammelt junge Regisseure am Münchner Volkstheater Von Stephanie Metzger Inspiriert von Grease und Saturday Night Fever: Choreograf Wayne McGregor bei der BallettFestwoche am Nationaltheater München Von Sylvia Schreiber "Wie es Euch gefällt": Frank Behnke, Schauspieldirektor in Münster, inszeniert Shakespeares Klassiker in Nürnberg Von Barbara Bogen Musik: L.A. Salami, "City of Bootmakers" [PIAS/Rough Trade] Moderation: Barbara Knopf


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Entdecker von Urknall und Zeit Der Entdecker des Urknalls Georges Lemaître Albert Einstein Porträt eines Genies Das Kalenderblatt 16.4.1705 Isaac Newton wird zum Ritter geschlagen Von Hellmuth Nordwig Der Entdecker des Urknalls - Georges Lemaître Autorin: Elsbeth Bräuer / Regie: Dorit Kreissl Es ist ein belgischer Theologe, der sich daran macht, die Entstehung des Universums zu erklären. Georges Lemaître ist Priester und Physiker zugleich. Ein Wissenschaftler, der nicht nur mit seinem Priesterkragen auffällt, sondern vor allem mit seinen kühnen Ideen. Der Kosmos hat einen Anfang, davon ist Lemaître überzeugt - und zwar verdichtet in einem einzigen Ur-Atom. Eine spektakuläre Idee! Doch Lemaîtres Theorie von der Entstehung des Universums überzeugt die Fachwelt anfangs gar nicht. Nicht einmal Albert Einstein, der Lemaîtres Physik "abscheulich" findet. Für viele Wissenschaftler steht der Priester unter Generalverdacht: Sie befürchten, Lemaître betreibe Wissenschaft im Namen der Religion - zu Unrecht, denn der Belgier trennt klar zwischen Glaube und Naturwissenschaft. Doch die katholische Kirche will Lemaîtres Erkenntnisse für sich nutzen: Sie sieht im Urknall die Schöpfungsgeschichte bestätigt. Georges Lemaître muss sich nicht nur gegen die Vorurteile der Wissenschaftswelt behaupten, sondern auch gegen die Vereinnahmung durch die Kirche. Albert Einstein - Porträt eines Genies Autor: Florian Hildebrand / Regie: Er ist weder durch eine Prüfung gefallen noch hatte er schlechte Noten in der Schule. Aber solche Legenden gehören eben zu einer Figur, deren Intelligenz zum Mythos geworden ist. Eine Intelligenz im Übrigen, auf die der Mann, der sie in seinem Kopf trug, am Ende selbst hereingefallen ist. Albert Einstein warf mit 26 Jahren das physikalische Weltbild seiner Zeit so gründlich über den Haufen, dass Physiker bis heute noch voller Bewunderung für ihn sind. Ungewöhnlich war aber auch sein Leben - sein Verhältnis zu Frauen, seine äußere Erscheinungsweise, seine Liebe zur Musik und seine waghalsige Art zu segeln. "Ich passe nie ganz zu meiner Umgebung", soll er mal gesagt haben. Das stimmt, jedenfalls bis ihn der deutsche Antisemitismus dahin verjagte, wo er sich bis zum Schluss seines Lebens richtig wohlfühlte: in Princeton/USA. Dort arbeitete er selbstsicher an der Weltformel. Doch auf die ist bis heute niemand gekommen. Moderation: Redaktion: Thomas Morawetz


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Das Geschäft mit den Hochzeiten Notizbuch-Anrufsendung: 50 Jahre antiautoritäre Erziehung - wieviel Strenge brauchen Kinder? Rufen Sie an: 0800/246 246 9 (kostenfrei) - Experte im Studio: Ulrich Wiltschko, Familientherapeut Nah dran: Der schönste Tag des Lebens lässt die Kassen klingeln - das Geschäft mit den Hochzeiten Von Hanna Maier Nichtstun als gärtnerisches Konzept Gießwasser: Abgestanden oder frisch aus der Leitung? Wochenserie: Bedrohte Nutztiere und ihre Halter Das Gelbvieh Moderation: Oliver Buschek 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung 50 Jahre antiautoritäre Erziehung - wieviel Strenge brauchen Kinder? 1968, vor 50 Jahren wurde in der Pädagogik einiges aufgewirbelt: Statt Anstand, Wohlerzogenheit und Disziplin setzten die 68er auf neue Werte wie Kreativität, Entfaltung, Selbstverantwortung. Seitdem haben Eltern vieles ausprobiert: Familienkonferenzen, Basisdemokratie, die vollkommene Selbstbestimmung und Freiheit des Nachwuchses, antiautoritäre Schulkonzepte, in denen jeder das lernen kann, was er will. Dadurch ist viel aufgerüttelt worden.


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Hörerforum Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Matthias-Dänzer Vanotti Magazin am Mittag


13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * 20 Jahre im Geschäft: Wirtschaftlicher Erfolg mit Naturstrom *


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


14.05 Uhr

 

 

radioReisen

Glaube, Hoffnung, Feierei Glaube, Hoffnung, Feierei Äthiopien, Marrakesch und Mallorca - Reisegeschichten über Feste Eine Teufelsaustreibung auf Mallorca, die heilenden Musikrituale der Gnaoua in Marrakesch und eine spontane Einladung auf ein Tauffest in Äthiopien: Die radioReisen sind in Feierlaune und nehmen Sie mit. Achtung, es wird laut! Timkat - das Tauffest Jesu in Äthiopien Von Tom Noga Von Geistern, Rhythmen und Heilung - die Gnaoua in Marokko Von Christiane Zwick Tanz mit den Teufeln - wie Mallorca zu sich selbst findet Von Brigitte Kramer Moderation: Bärbel Wossagk Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr Timkat - das Tauffest Jesu in Äthiopien Das ist Reporterglück: Unser Autor lernt in einem Kaffeehaus in Gondar einen Mann kennen, der ihn spontan mitnimmt auf das Tauffest Jesu. Nicht die offiziellen Feierlichkeiten, sondern die privaten, bei seinen Freunden. Die dauern zwei Tage lang. Von Tom Noga Von Geistern, Rhythmen und Heilung - die Gnaoua in Marokko In Marokko ist der Glaube an Geister Teil der Gesellschaft. Und wenn in dieser Gesellschaft das ein oder andere Problem auftaucht, dann passiert es nicht selten dass eben diese Geister helfen müssen. Gerufen werden sie mit einem Ritual der Gnaoua. Von Christiane Zwick Tanz mit den Teufeln - wie Mallorca zu sich selbst findet Die dunkle Jahreszeit inspiriert die Mallorquiner zu Straßenfeuern, Teufelstreiben und gemeinsamem Grillen. Eigentlich zu Ehren des Heiligen Antonius und des Heiligen Sebastian. Das Chaos, die Euphorie und der Lärm erreicht aber noch viel mehr. Von Brigitte Kramer


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Martin Luther King und die Afroamerikaner Martin Luther King Gewaltloser Kämpfer für die Rechte des Menschen Die "Große Migration" Afroamerikaner ziehen in den Norden der USA Das Kalenderblatt 16.4.1705 Isaac Newton wird zum Ritter geschlagen Von Hellmuth Nordwig Martin Luther King - Gewaltloser Kämpfer für die Rechte des Menschen Von Mira A. Schnoor / Regie: D. Schroeder Am 4. April 1968 wird der afroamerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King ermordet, in Memphis, Tennessee. Bis heute ist die Tat nicht aufgeklärt. Zwar wird mit James Earl Ray sehr schnell ein Täter festgenommen, aber an seiner Täterschaft gibt es bald Zweifel, auch in der Familie King. Martin Luther King hat viele Feinde, ist er doch einer der aktivsten und prominentesten Gegner des Vietnamkriegs. 1964 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet ist er auch einer der engagiertesten Kämpfer für die Gleichbehandlung der afroamerikanischen Bevölkerung. Im Laufe seines kurzen, nur 39 Jahre währenden Lebens, hat er einsehen müssen, dass die weiße rassistische Gesellschaft nicht freiwillig zu Reformen bereit ist. Und so wird er zum Staatsfeind Nummer 1. Für das FBI ist er "ein Instrument in den Händen umstürzlerischer Kräfte, die unsere Nation zugrunde richten wollen." Und das obwohl er immer ein gewaltloser Kämpfer bleibt. Die "Große Migration" - Afroamerikaner ziehen in den Norden der USA Von Florian Kummert / Regie: Martin Trauner Sie war nicht zentral gesteuert, nicht politisch organisiert, und dennoch war sie ein zutiefst politischer Akt des Freiheitsstrebens und der Selbstbestimmung, der die Gesellschaft der USA massiv verändert hat: die sogenannte "Great Migration", die Große Migration. Millionen von Afroamerikanern verließen zwischen 1910 und 1970 den ländlich geprägten Süden der USA und zogen in den industriell geprägten Norden und Westen des Landes.Sie flohen vor Rassenhass, Segregation, Lynchjustiz und dem Niedergang der manuellen Arbeit in den Baumwollplantagen und machten sich auf eine Reise in Richtung Hoffnung. Gerade während und nach den beiden Weltkriegen kam der Zuzug von Immigranten aus Europa zum Erliegen, und es wurden Arbeitskräfte in der Rüstungsindustrie gesucht. Städte wie Detroit, New York und Chicago erlebten einen massiven Andrang an schwarzen Zuzüglern, die aber auch im Norden mit Armut und miserablen Lebensbedingungen sowie Ghettobildung zu kämpfen hatten. Neue, afroamerikanische Viertel wie Harlem entstanden, mit einer selbstbewussten urbanen Literatur- und Musikszene, mit besserem Zugang zu Bildung und Kultur. Doch die überwiegend weiße Mittelklasse flüchtete in die Vororte, der Verfall der Innenstädte folgte und mit ihr der Anstieg der Verbrechensraten. Bald kam es zu wütenden Protesten, die sich in vielen Metropolen gewalttätig entluden. Erst mit den Erfolgen der Bürgerrechtsbewegung Mitte der 1960er Jahre fand die Great Migration ihr Ende. Moderation: Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Mario Goldstein, Abenteurer Stefan Parrisius im Gespräch mit Mario Goldstein, Abenteurer Wiederholung um 22.05 Uhr Ein unbändiger Freiheitsdrang zieht sich durch Mario Goldsteins Leben: zwei Fluchtversuche aus der DDR, eine Weltumsegelung, Reisen mit dem ausrangierten Wasserwerfer zum Dalai Lama oder mit dem Floß durch Alaskas Wildnis. Geschichten vom "Rübermachen" Bereits mit 15 Jahren wurde Mario Goldstein von der Stasi für 2 Monate ins Gefängnis gesteckt, weil er in jugendlichem Leichtsinn die Idee äußerte, aus der DDR zu flüchten. Danach machte er brav seine Ausbildung zum Maurer, versuchte aber 1988 erneut "rüberzumachen". Dieses Mal kommt er für sechs Monate in Haft, bevor er freigekauft wird und in den Westen ausreisen darf - kurz vor der Maueröffnung. In den Neunzigerjahren versucht er sich als Kleinunternehmer in vielen Branchen: Straßenverkauf von Fensterwischern, Inhaber einer Baufirma und einer Druckerei. 2001verkauft Mario Goldstein sein Hab und Gut und geht auf große Reise. Alleine auf dem Meer In "Eins zu Eins. Der Talk" mit Stefan Parrisius erzählt Mario Goldstein von seinen Erfahrungen als selbsternannter "Freiträumer", aber auch vom Alleinsein auf dem Meer, von Partnerschaftsproblemen am Yukon und vom Teetrinken mit dem Dalai Lama. Und er berichtet von seiner aktuellen Wanderung entlang des "Grünen Bandes", der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze.


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Christoph Peerenboom Magazin am Abend Gespräch mit Claudia Pupeter, Moderatorin der neuen BR-TV-Show "Heimat der Rekorde" Sigmar Gabriel lehrt an der Uni Bonn 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Magazin Unordnung im Wald In geschützten Wäldern werden zu viele Bäume gefällt Bereit für den Weltraumeinsatz Alexander Gersts neue ISS-Mission Moderation: Martin Schramm


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Die Stadt, die niemals schläft Die Stadt, die niemals schläft - 24 Stunden am Flughafen Ein Feature von Michaela Bold Die nächsten Ferien kommen bestimmt. Und für viele Familien beginnt der Urlaub schon am Flughafen. Denn von da aus geht es manchmal in die große, weite Welt. Der Flughafen in München ist eigentlich so etwas wie eine Stadt für sich: Er ist ungefähr so groß wie 2.000 Fußballfelder und 30.000 Menschen arbeiten dort. Es gibt alles, was es auch in einer Stadt gibt: Restaurants, Supermärkte, eine Kirche und eine Polizei. Aber ein paar Dinge sind doch anders: Zum Beispiel steht in der Mitte ein großer Turm aus Glas, in dem die Fluglotsen arbeiten. Außerdem gibt es dort riesengroße Hallen, in denen kilometerlange Fließbänder Koffer transportieren. Und naja ... da wären dann natürlich noch die Flugzeuge ... Michaela Bold hat sich vom Morgengrauen bis spät in die Nacht am Flughafen München herumgetrieben. Sie hat herausgefunden, warum ein Fluglotse so viele Dinge gleichzeitig können muss, warum die Reise eines Koffers viel länger ist als die seines Besitzers und noch jede Menge mehr. Welche spannenden Dinge man am Flughafen entdecken kann, wenn man ausnahmsweise "Zutritt verboten"-Schilder außer Acht lassen darf, hört ihr am 16. April 2018 um 18.30 Uhr in der radioMikro-Sendung "Die Stadt, die niemals schläft - 24 Stunden am Flughafen" auf Bayern 2.


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Heute drucken wir das Internet auf Papier Lang: Das Internet auf Papier - oder wie ein Youtuber Platz 1 der Bestseller wurde Mit Bärbel Wossagk und Achim Bogdahn Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Virginia Woolf: Zum Leuchtturm(2/3) Zum Leuchtturm (2/3) Zeit vergeht Von Virginia Woolf Aus dem Englischen von Gaby Hartel Mit Zoe Hutmacher, Wiebke Puls, Irina Wanka, Elisabeth Schwarz, Caroline Ebner, Peter Brombacher und anderen Bearbeitung: Gaby Hartel Komposition: Ulrike Haage Regie: Katja Langenbach BR 2016 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr im Hörspiel Pool "Zum Leuchtturm" ist Virginia Woolfs fünftes literarisches Experiment und liegt damit so zentral in ihrem Schaffen wie der strukturgebende Baum, den die Protagonistin Lily Briscoe ganz entschieden in die leere Mitte ihres Bildes setzt, um es zu vollenden. Am Anfang steht die Frage des kleinen James Ramsay, ob die für den nächsten Tag geplante Segeltour zum Leuchtturm stattfinden wird. Das Wetter verhindert den Ausflug. Zehn Jahre vergehen bis zur Erfüllung seines Kindheitstraums, womit der Roman endet. Anhand der Erlebnisse der Familie Ramsay und einiger Freunde in einem schottischen Ferienhaus verschachtelt Woolf die Gleichzeitigkeit und Unordnung von unmittelbar erfahrenem und reflektiertem Leben. Sie kontrastiert einen auf die Menschen gerichteten Blickcluster mit der vom menschlichen Schicksal ungerührt fortschreitenden Zeit, in der Kriege und menschliche Tragödien nur winzige, unwichtige Episoden darstellen. Diese Perspektive ist akustisch markiert vom Geräusch der am Strand sich brechenden Wellen, was gleichzeitig bedrohlich und beruhigend wirkt. "Zum Leuchtturm" wird von Natur- und Alltagsgeräuschen getragen, von Gesprächsfetzen oder erinnerten Stimmen, die dieses Textgebilde schon beim Lesen emotional zum Leuchten bringen. Im Radio kommen sie zu sich. Virginia Woolf, geb. 1882 in London, Autorin und Verlegerin. Durch den Vater Sir Leslie Stephen, Biograf und Kritiker, früher Kontakt mit Literatur und dem Literaturbetrieb. Beginn ihrer Autorentätigkeit als Mitarbeiterin für die literarische Beilage der Times, die sie bis zu ihrem Tode beibehielt. Immer wieder Depressionen. 1912 Heirat mit dem Journalisten und politischen Schriftsteller Leonard Woolf. In dem Haus am Fitzroy Square 29 in London entsteht die sogenannte "Bloomsbury-Gruppe", der bedeutende Schriftsteller wie Desmond MacCarthy, Charles Tennyson, Clive Bell, Lytton Strachey und John Maynard angehören. 1913 erster Selbstmordversuch. 1915 Romandebüt mit "The Voyage Out (Die Fahrt hinaus)". 1917 Gründung des Verlags "Hogarth Press", gemeinsam mit ihrem Mann, mit der Spezialisierung auf moderne Literatur aus England, den USA und Russland. 1919 Erwerb des "Monk's House" in Rodmell (Sussex), abwechselnde Aufenthalte in London und Sussex. 1922 Beginn einer engen Beziehung zur Schriftstellerin Vita Sackville-West. Zahlreiche Veröffentlichungen von Erzählungen, Romanen und Essays. 1939 fester Wohnsitz im "Monk's House". 1941 erneut schwere Depressionen. Aus Furcht vor neuen Nervenzusammenbrüchen Suizid am 28. März 1941 in Rodmell.


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

Theo.Logik

Ein Raum fürs Heilige Die Sprungschanze Gottes Unsere Städte und der Raum fürs Heilige Wider den Trend. Neue Kirchen in Poing und Holzkirchen. Von Barbara Weiß Kirchenbau und Städteplanung. Platz für sakrale Räume in der Moderne? Von Barbara Schneider Wenn keiner mehr hingeht ... Zur Umnutzung von Kirchen. Von Christina Fuchs Räume für das Heilige heute. Interview mit Thomas Erne vom Institut für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart der Universität Marburg Zum Tag der offenen Klöster. Kloster Wettenhausen: Kunstwerke aus alten Dachbalken. Von Georg Bayerle Moderation: Matthias Morgenroth Klöster sterben, Kirchen werden geschlossen und umgenutzt - aber es gibt auch das umgekehrte Phänomen: Der Münchner Erzbischof Reinhard Marx hat im März zum ersten Mal nach zehn Jahren wieder eine Kirche geweiht. In Holzkirchen wurde eine moderne Holzkirche auf dem Grundriss einer Ellipse gebaut. Im Juni wird auch in Poing eine neue Kirche fertig, die die Bewohner wegen ihrer Architektur bereits jetzt "Sprungschanze Gottes" nennen. Wir fragen nach den Räumen fürs Heilige: Werden solche Räume in der Städteplanung noch berücksichtigt? Und wenn ja, wie müssen Kirchen oder Räume der Stille ausschauen, damit sie ihre Funktion erfüllen können? Welches ist überhaupt die Funktion von solchen Räumen - schrumpfen doch beständig die Kirchengemeinden? Darüber reden wir mit Professor Thomas Erne vom Institut für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart der Universität Marburg. Und wir geben einen Überblick darüber, was mit Kirchen passiert, die keiner mehr besuchen will.


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Mario Goldstein, Abenteurer Stefan Parrisius im Gespräch mit Mario Goldstein, Abenteurer Wiederholung von 16.05 Uhr Ein unbändiger Freiheitsdrang zieht sich durch Mario Goldsteins Leben: zwei Fluchtversuche aus der DDR, eine Weltumsegelung, Reisen mit dem ausrangierten Wasserwerfer zum Dalai Lama oder mit dem Floß durch Alaskas Wildnis. Geschichten vom "Rübermachen" Bereits mit 15 Jahren wurde Mario Goldstein von der Stasi für 2 Monate ins Gefängnis gesteckt, weil er in jugendlichem Leichtsinn die Idee äußerte, aus der DDR zu flüchten. Danach machte er brav seine Ausbildung zum Maurer, versuchte aber 1988 erneut "rüberzumachen". Dieses Mal kommt er für sechs Monate in Haft, bevor er freigekauft wird und in den Westen ausreisen darf - kurz vor der Maueröffnung. In den Neunzigerjahren versucht er sich als Kleinunternehmer in vielen Branchen: Straßenverkauf von Fensterwischern, Inhaber einer Baufirma und einer Druckerei. 2001verkauft Mario Goldstein sein Hab und Gut und geht auf große Reise. Alleine auf dem Meer In "Eins zu Eins. Der Talk" mit Stefan Parrisius erzählt Mario Goldstein von seinen Erfahrungen als selbsternannter "Freiträumer", aber auch vom Alleinsein auf dem Meer, von Partnerschaftsproblemen am Yukon und vom Teetrinken mit dem Dalai Lama. Und er berichtet von seiner aktuellen Wanderung entlang des "Grünen Bandes", der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze.


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Judith Schnaubelt Blue Monday Musik von Alva Noto, Deadbeat, Mouse on Mars Trotz klarer Analyse des maroden Ist-Zustands unseres blauen Planeten, den wir Erdlinge selbst verursacht haben, gibt Scott Monteith alias Deadbeat aus Montreal weder Hoffnung noch Haltung auf. Befreundete Musiker aus aller Welt hat er um ein poetisch-engagiertes Statement zur Lage gebeten und hat deren Stimmen in wunderbaren Electronica-Stoff gewoben. "Wax Poetic For This Our Great Resolve" heißt Deadbeats neuestes Album. Auch Mars on Mouse rufen jetzt ein ganz großes Kollektiv auf, als da wären: Die freien Jazzer aus dem Jenseits, der Club der toten Dichter, der Chor aller quakenden Frösche, das Parliament of Aliens und ein Kreis höchst produktiver Gleichgesinnter wie Bon Iver oder Aaron und Bryce Dessner. Tolle Oper an Afrobeats, Spacesounds und kickender Bass Drum das alles, auf "Dimensional People". Alva Noto vertont für seine neuestes Werk "Unieqav" einen faszinierenden Tauchgang in tiefem Wasser. Darüber hinaus bereichern diesen Nachtmix: Herr Geiger aus Berlin, The Eels und Yo La Tengo aus Americanaland und der gute alte Engländer Edwin Collins.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 17.4.2012 007 rast beim Dreh in eine Istanbuler Schaufensterscheibe


00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Bayerische Komponisten Peter Jona Korn: Erste Symphonie, op. 3 (Bamberger Symphoniker: Rudolf Alberth); Peter Schöbach: "Traummeere" (Camilla Ueberschaer, Alt; Andreas Ruppert, Klavier); Dieter Acker: Klarinettentrio (Vit Spilka, Klarinette; Bohumil Smejkal, Viola; Vladimir Holly, Klavier); Wolfgang Jacobi: Suite im alten Stil, op. 10 (Tatjana Blome, Klavier); Russell Smith: Sinfonia concertante (Vladimir Haas, Harfe; Syrinx-Quintett; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Fritz Rieger)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Carl Reinecke: Harfenkonzert e-Moll, op. 182 (Xavier de Maistre, Harfe; Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz: Hannu Lintu); Johann Sebastian Bach: Englische Suite a-Moll, BWV 807 (Yulianna Avdeeva, Klavier); Peter Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6 h-Moll - "Pathétique" (Bamberger Symphoniker: Jakub Hrusa); Franz Schubert: Vier Gesänge, D 983 (ensemble amarcord); François-Joseph Gossec: Symphonie c-Moll, op. 6, Nr. 3 (Münchener Kammerorchester: Jérémie Rhorer)


04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Carl Nielsen: "Den Luciferiske", Suite, op. 45 (Leif Ove Andsnes, Klavier); Joseph Haydn: Symphonie Nr. 45 fis-Moll - "Abschiedssymphonie" (Academy of Ancient Music: Christopher Hogwood)


04.58 Uhr

 

 

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