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05.00 Uhr

 

 

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05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Markus Tremmel Mit Markus Tremmel Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


07.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel extra

100 Jahre Patrona Bavariae - Schutzfrau Bayerns Gegrüßet seist Du, Maria, Patrona Bavariae! Seit 100 Jahren ist die Gottesmutter "offiziell" Schutzfrau Bayerns Von Andreas Estner Bayern steht unter dem Schutz einer Frau. Nicht irgendeiner! Bayern steht unter dem Schutz der Mutter Gottes - und zwar genau seit 100 Jahren und das hochoffiziell. Auf die Bitte von König Ludwig III. hat Papst Benedikt XV. mitten in den Wirren des Ersten Weltkriegs die Gottesmutter zur Patronin Bayerns ernannt und sogar ein eigenes Fest mit besonderem Ritus erlaubt. Zunächst war der 14. Mai der Festtag der "Patrona Bavariae", der Schutzfrau Bayerns. Später wurde er dann auf den 1. Mai verlegt. Die große Liebe der Wittelsbacher und des bayerischen Volkes zu Maria begann allerdings schon viel früher. Der glühendste Verehrer war der spätere Kurfürst Maximilian. Ihm ist es zu verdanken, dass es mitten in München einen Marienplatz gibt, auf dem seit 1637 eine vergoldete Marienstatue steht. An seiner eigenen Residenz ließ Maximilian ebenfalls eine Madonna anbringen. Unter der Bronzefigur steht bis heute: "Patrona Boiariae". Maximilian war es auch, der eine Rosenkranzpflicht einführte und verfügte, dass die Herzen der bairischen Herrscher fortan in edlen Gefäßen in der Kapelle von Altötting ruhen sollten. Die Beziehung zur Schutzfrau Maria ist in Bayern eine Besondere. Das zeigen die unzähligen Marienwallfahrtsorte, die Wallfahrten, die Andachten, die Votivgaben, die Figuren und Bilder. Begonnen hat diese Beziehung bereits in der Anfangszeit Bayerns, das belegen die ältesten Kirchen. Der Freisinger Dom oder die Marienbasilika in Würzburg, der Augsburger und der Eichstätter Dom sind Maria geweiht. Ein "Heimatspiegel extra" von Andreas Estner zu einem ganz besonderen, ganz besonders bayerischen Jubiläum.


08.00 Uhr

 

 

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08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Italiens klingende Krebsstationen Mit geschlossenen Augen sitzt Kätty auf der Bank aus orangem Kunstleder und genießt. Obwohl sie schon längst Feierabend hätte, ist sie heute nicht nach Hause gegangen, denn Roberto Prosseda spielt Mozarts Fantasie in c-Moll. Normalerweise kann man den gefeierten Pianisten in den großen Konzertsälen der Welt hören. Heute spielt er in Bozen. Genau dort, wo Kätty seit 20 Jahren täglich Infusionen und Nierenschalen durch die Gänge trägt, Verbände wechselt und Tränen trocknen hilft. Sie ist Krankenschwester in der Onkologiestation des Zentralkrankenhauses. Roberto Prosseda ist Initiator und künstlerischer Direktor der Donatori di Musica. Die Donatori sind ein Netzwerk aus Musikern, Medizinern, Pflegern, Freiwilligen, Patienten und Angehörigen. Die Mitglieder bringen Musik zu den Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, Konzerte zu besuchen und denen doch gerade ein Konzertbesuch so viel Lebensfreude und Lebensmut schenken kann. Im Rahmen dieses einzigartigen Projekts finden in vielen Krankenhäusern Italiens monatlich Konzerte mit freiem Eintritt statt. Das Projekt stellt alle Beteiligten vor ungewohnte Herausforderungen: die Musiker müssen neben ihrer künstlerischen Professionalität auch Fingerspitzengefühl mitbringen, Selbstdarstellung und Künstlerklischees haben in der Onkologie keinen Raum. Die Ärzte und Krankenhausseelsorger bekommen einen neuen Blickwinkel auf ihre Patienten, alle Besucher sitzen ohne Pyjama oder weißem Kittel nebeneinander. Der gemeinsame Konzertnachmittag, das gemeinsame Erleben der live gespielten Musik hat spürbare Auswirkungen auf das Miteinander auf den Stationen. Das an das Konzert anschließende gemeinsame Essen und der entspannte Austausch tun ein Übriges. Unser Autor Andreas Pehl war mit dabei.


08.30 Uhr

 

 

Bayern 2-radioMusik

anspruchsvoll - entspannt - weltoffen anspruchsvoll - entspannt - weltoffen Mit Mumford & Sons, Amparo Sánchez, Vianney und vielen mehr Moderation: Dagmar Golle


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


09.05 Uhr

 

 

orange - Das Feiertagsmagazin

Moderation: Silvia Wilhelm Kräuterweihe: Johannes Gottfried Mayer, Brauchtumsforscher, im Gespräch über Frauen und Kräuterheilkunde Wahlkampf: Politikwissenschaftler Thorsten Faas über die Zielgruppe der Jungwähler Krabbeln: Insekten als Nahrungsmittel Gäubodenvolksfest: Sicherheit für Frauen in Straubing Bildungsurlaub: Kein Anspruch in Bayern - warum eigentlich?


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


10.05 Uhr

 

 

Berlin-Magazin

Verborgen, vergessen und wiederentdeckt Korrespondenten und Reporterinnen des BR-Hauptstadtstudios zeigen uns akustisch ein Berlin abseits der Hochglanz-Attraktionen, geprägt von der Zeitgeschichte, die in der Hauptstadt vielerorts noch präsenter ist als anderswo. Unsere Moderatorin düst auf ihrer Schwalbe (Baujahr 1975) von Pankow nach Mitte, in den Grunewald und schaut draußen in Beelitz vorbei, wo schon Anfang des 20 Jahrhunderts hochmoderne Heilstätten entstanden sind. Schließlich tauchen wir ab in die an Überraschungen und Historie reiche Berliner Unterwelt in Deutschlands ersten U-Bahn-Tunnel.


11.00 Uhr

 

 

radioTexte

Luigi Malerba: Die nachdenklichen Hühner In diesen komischen Geschichten aus dem Alltag eines Hühnerhofs legt der italienische Schriftsteller die menschliche Seele frei - in all ihren hühnerhaften Aspekten "Es handelt sich um die unendliche Entdeckung der menschlichen Seelen in all ihren hühnerhaften Geschichten", schrieb Italo Calvino über die ironischen Geschichten seines Schriftstellerkollegen. Vom psychoanalytischen Huhn, das über die Sublimierung des Eis predigt, über das fromme Huhn, das Johanna mit Laurentius verwechselt, bis zum postmodernen Huhn, das den Stall und gleichzeitig sich selbst erleuchten will - sie alle sinnieren über das Leben, ihr Schicksal und die fatalen Folgen eines Druckfehlers, der sie zu Gunsten von Blondinen diskriminiere. Die ursprüngliche Fassung des Sprichwortes: "Ein blindes Huhn findet auch einmal ein Korn" lautete: "Ein blondes Huhn findet auch einmal ein Korn", verkündet ein Hahn am Ende einer lebhaften Debatte. Wer bei diesen kurzweiligen Miniaturen an einige Zeilen des berühmten Liedes "Ich wollt, ich wär ein Huhn" denkt, in dem es weiter heißt: "Ich hätte nicht viel zu tun, ich legte vormittags ein Ei und abends wär' ich frei. Mich lockte auf der Welt kein Ruhm mehr und kein Geld. Und fände ich das große Los, dann fräße ich es bloß" muss bei Luigi Malerbas Miniaturen das Gegenteil feststellen. So will ein Schweizer Huhn mit Spekulationen an der Börse viel Geld verdienen. Also versteckt es sich in der Aktentasche eines Kaufmanns, um zu sehen, ob es ihm gelingt, durch intensives Spekulieren, reich zu werden. Und wo landet das neugierige Federvieh? Zuerst im Haus eines professionellen Brokers und schließlich in dessen Kochtopf. Um nicht von den ökologischen, umweltbewussten Hühnern zu reden. Sie beschließen, jedes Huhn in die Verbannung zu schicken, das goldene Eier legt, weil Gold biologisch nicht abbaubar ist. Mit Witz und Ironie beweist Luigi Malerba, dass der Hühnerstallt ein Menschenpark ist. Und umgekehrt. Redaktion und Moderation: Antonio Pellegrino


11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-radioMusik

anspruchsvoll - entspannt - weltoffen anspruchsvoll - entspannt - weltoffen Mit Nick Hohepa, Ella Fitzgerald, Friedrich Sunlight und vielen mehr Moderation: Dagmar Golle


12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Diener der Herreninsel Wenn das letzte Schiff des Tages ablegt, dann haben die Inselbewohner die Herreninsel für ein paar Stunden für sich. Die touristische Geschäftigkeit vergeht, ihren Geschäften aber müssen die Insulaner auch jetzt noch nachgehen: Sie dürfen auf der ehrwürdigen Herreninsel ja auch nur deshalb wohnen, weil sie dem Schloss und seinem Betrieb auf ihre Weise dienen. Als Gärtner oder als Landwirt, als Spengler oder Feuerwehrmann. Die Herreninsel ist ein kleiner Kosmos für sich: Bayerns kleinste dörfliche Lebensgemeinschaft, die sich im Schatten des großen Königs organisiert und für dessen Traum weiterarbeitet. Dazu kommen noch viele andere "Diener" der Herreninsel, die Tag für Tag zum Schloss, der Schlosswirtschaft und den anderen Anwesen pendeln - mit dem Boot. Die Kastellaninnen und Kutscher, die Taucher, die sich um freie Rohre rings um die Insel kümmern und die Kapitäne, die bei Wind und Wetter dafür sorgen, dass die Insel im bayerischen Meer angefahren werden kann. Andreas Estner und Matthias Morgenroth haben auf der Herreninsel Räume entdeckt, die der gewöhnliche Besucher nie zu Gesicht bekommt: Etwa die Destille im Keller der ehemaligen Brauerei oder die Gärtnerei, in der zigtausend Frühlings- und Sommerblumen gezogen werden, um die Anlagen der Insel zu schmücken. Sie haben die Herreninsel und ihre Diener zu Zeiten besucht, in denen nur wenige auch nur an diese Perle im Chiemsee denken - mitten im Winter, bei Frost und Matsch, abseits der Führungen, wenn geputzt und ausgebessert wird, wenn neue Speisekarten geschrieben werden und die Zeit ein wenig langsamer zu gehen scheint. Sie fragen zudem: Wem dienen heute die bayerischen Königsschlösser, welchen Dienst hat König Ludwig II. dem Tourismus erwiesen - und umgekehrt gefragt: Wer darf sich heute wie ein echter König fühlen ... (Wiederholung vom 20.04.2014)


13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Rote Rosa und Schwarze Madonna 1919. Fünf Tage nach der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg steht in der Altöttinger Zeitung "Die Freie Volksstimme" folgende Meldung: "Altötting, 20. Januar. Von allgemeinem Interesse dürfte es sein, dass die berüchtigte, auf so tragische Weise ums Leben gekommene Spartakistenführerin Rosa Luxemburg sich längere Zeit in Altötting aufgehalten hat. Nicht als ob sie zum Wallfahrten gekommen wäre, sondern vor der sie verfolgenden Polizei zu retten [sic!], hatte sie sich in einer Fremdenpension in der Neuöttingerstr. einlogiert, unter falschem Namen natürlich. Sie rühmt sich später selbst in ihren Briefen, dass sie zu der Zeit, als in ganz Deutschland die Polizei nach ihr fahndete, im "schwärzesten Winkel" von ganz Deutschland, wie sie Altötting geschmackvoll nennt, sich aufgehalten habe. - Dem Arm des irdischen Richters hat sie sich dortmals zu entziehen gewusst, nun hat sie aber doch das Urteil eines Höheren erreicht." Woher hatte der Redakteur, der sich angesichts eines Doppelmordes solch zynischen Kommentar nicht verkneifen konnte, Kenntnis von Luxemburgs Anwesenheit in Altötting? Wann war sie da? Wie lange? Und wo hat sich Luxemburg versteckt? Wo sonst in Bayern war sie noch? Der Aufenthalt der Freidenkerin in Bayerns berühmtestem Wallfahrtsort bekommt zusätzlich Brisanz durch den Umstand, dass Luxemburg schon in einem 1905 veröffentlichten Aufsatz über "Kirche und Sozialismus" dem Klerus u. a. die Botschaft des "kommunistischen Urchristentums" entgegengehalten hatte. Sie interessierte sich also durchaus für Kirchenfragen. Altöttinger Recherchen von Thomas Grasberger.


13.30 Uhr

 

 

Breitengrad

150 Jahre Kanada Die so genannte C3 Expedition (Coast to Coast to Coast) umrundet das ganze Land auf dem Seeweg - angefangen in Toronto über den Lake Ontario, den St. Lorenz Strom hinauf bis zur Nordwest-Passage und dann am Pazifik wieder gen Süden nach Victoria. Es soll bei Begegnungen mit Schülern und indigenen Gruppen, mit Naturschützern und Wissenschaftlern um nicht weniger gehen, als "die Vergangenheit zu ehren und in die Zukunft zu blicken" und die vier Hauptthemen Kanadas zu erforschen: "Vielfalt und Inklusion, Versöhnung, jugendliches Engagement und Umwelt". Das ARD Hörfunkstudio New York kann die Reise einige Tage am Anfang der Tour von Kingston bis nach Montréal begleiten.


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


14.05 Uhr

 

 

radioMikro

Reinspringen und nicht untergehen Geschichten Magazin - Auf und im Wasser Waschtag Von Jens Rassmus, mit Samuel Weiss König der Tiere Von Jens Rassmus, mit Samuel Weiss Balduin Eisbär und die Pinguinparty Von James Krüss, mit Stefan Merki Suhlen Von Marjolijn Hof, mitHemma Michel Wasserprinzessin Sardinia Von Ulrike Sauerhöfer, mit Lisa Wagner Nixen im Golf von Bengalen Von Christian Gailus, mit Wolfgang Hess Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


15.05 Uhr

 

 

radioMitschnitt

Höhepunkte des Heimatsound-Festivals 2017 Höhepunkte des Heimatsound-Festivals Mit Claudia Koreck, Jamaram, Voodoo Jürgens und Hans Söllner Aufnahmen vom 28. und 29. Juli 2017 im Passionstheater Oberammergau Moderation: Dagmar Golle Wiederholung am 3. September 2017, 14.05 Uhr Ausgewählte Sendungen in der Bayern 2 App verfügbar


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


16.05 Uhr

 

 

Feiertags-Feuilleton

Das Unterhaltungsmagazin aus Franken Feiertags-Feuilleton an Mariä Himmelfahrt "Mutter" Feiertags-Feuilleton an Maria Himmelfahrt "Mutter" Es gibt liebende, strenge, wertschätzende, Raben- und Leihmütter - all diese Mütter ehrt das Feiertagsfeuilleton am Tag der Aufnahme der Muttergottes in den Himmel. Wir belauschen die Schwieger- und die Stiefmutter am Stammtisch der Mütter, die keine richtigen sind. Wir fragen Mütter, ob sie stolz auf die Buntstiftgekritzel ihrer Kinder sind oder ob die Kunstwerke nur der unendlichen Mutterliebe wegen einen Ehrenplatz an der Wohnzimmerwand finden. Und wir fragen uns, ob es einen Unterschied macht, wenn man seine Muttersprache vom Vater lernt. Eine Stunde, in der wir Sie mit Beiträgen, Hörspielen und Klangfreuden bemuttern.


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

Berlin-Magazin

Verborgen, vergessen und wiederentdeckt Korrespondenten und Reporterinnen des BR-Hauptstadtstudios zeigen uns akustisch ein Berlin abseits der Hochglanz-Attraktionen, geprägt von der Zeitgeschichte, die in der Hauptstadt vielerorts noch präsenter ist als anderswo. Unsere Moderatorin düst auf ihrer Schwalbe (Baujahr 1975) von Pankow nach Mitte, in den Grunewald und schaut draußen in Beelitz vorbei, wo schon Anfang des 20 Jahrhunderts hochmoderne Heilstätten entstanden sind. Schließlich tauchen wir ab in die an Überraschungen und Historie reiche Berliner Unterwelt in Deutschlands ersten U-Bahn-Tunnel.


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

Bayern 2 - an Mariä Himmelfahrt

"Erzähl mir vom warmen Herzen des Nordens" Eine Reise durch Island mit dem Fotografen Ragnar Axelsson Von Wolf Gaudlitz Ragnar Axelsson ist der berühmteste zeitgenössische Fotograf Islands. Seit über 25 Jahren dokumentiert er den traditionellen Lebensstil der Menschen in Island, Grönland und auf den Färöer Inseln, die extremen Lebensbedingungen zwischen Vulkanen und Eis. Seine Bilder zeigen die raue Schönheit der Lebenswelten des Nordatlantiks und Menschen, deren Gesichter gezeichnet sind von den Spuren des harten Lebens, aber auch von tiefer Achtung vor der Natur. Aber: Es sind naturgemäß Momentaufnahmen, über die die Zeit hinweggeht. Zusammen mit Wolf Gaudlitz, dem "Menschensammler und Geschichtenerzähler" (SZ, 3.12.2016), wird sich Ragnar Axelsson erneut auf die Reise zu seinen Foto-Motiven machen. Dort werden sehenden Auges (die alten Fotoabzüge im Gepäck) Begegnungen stattfinden mit genau den Menschen, die oft viele Jahre vorher von "RAX" abgelichtet wurden. Die Aufgesuchten bekommen Stimmen und erzählen ihre Geschichten und auch die verstrichene Zeit. Und Wolf Gaudlitz, für den es nach zehn Jahren die zweite große Islandreise ist, registriert die Veränderungen bei Landschaft und Menschen und beobachtet den Fotografen und seine Protagonisten bei ihren Wiederbegegnungen.


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

DAB+ Bayern 2 Süd: ARD Radiofestival 2017 15. Juli bis 9. September, 20.00-00.00 Uhr www.ardradiofestival.de


19.05 Uhr

 

 

Zündfunk extra

Popkultur am Feiertag 19.05 1977 - die Helden der Stunde Von Michael Bartle und Roderich Fabian 20.00 Nachrichten, Wetter 20.05 1977 - das Jahr des Punk Rock Von Michael Bartle und Roderich Fabian Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk The History Of Rock 'n' Roll 1977 - die Helden der Stunde Iggy Pop und David Bowie, Bob Marley und Fela Kuti, Fleetwood Mac und die Talking Heads prägten den Sound des Jahres - soweit es um bereits eingeführte Stile geht. Vor vierzig Jahren waren aber auch sie alle geprägt vom Aufbruch in etwas Neues. Hier hören wir die Protagonisten und ihre Musik. Wiederholung vom 15.06.2017 The History of Rock 'n' Roll 1977 - das Jahr des Punk Rock Die Sex Pistols und The Clash in England, Television und die Ramones in New York, aber auch Wire, Suicide und Johnny Thunders lieferten vor 40 Jahren einen neuen Sound, der die Rockszene in ihren alten Überzeugungen erschütterte. Aber auch die New Wave nahm mit Leuten wie Blondie und Elvis Costello schon Fahrt auf. Wiederholung vom 15.06.2017


21.00 Uhr

 

 

Hörspiel

W.G. Sebald: Aurachs Mutter Aurachs Mutter Von W.G. Sebald Mit Corinna Kirchhoff und Michael König Bearbeitung und Regie: Ulrich Gerhardt BR 1995 Bei ihrem letzten Zusammentreffen in England läßt W.G. Sebald dem Erzähler der Geschichte - in seinem Buch Die Ausgewanderten - von dem Maler Max Aurach ein Bündel Aufzeichnungen, das seine Mutter ihm hinterlassen hatte, zur Aufbewahrung überreichen. Aurachs Eltern wurden 1941 von München nach Riga deportiert und dort umgebracht. Die Aufzeichnungen hatte seine Mutter von 1939 bis zu ihrer Deportation angefertigt. Sie erwähnt darin mit keinem Wort ihr drohendes Schicksal und die aktuelle Verfolgung. Berichtet wird über ein für uns gänzlich unvorstellbares, normales und für das junge Mädchen Luisa Lanzberg vorwiegend glückliches, jüdisches Leben in ihrem Geburtsort Steinach in Unterfranken und später - zur Kaiserzeit - in Bad Kissingen, in Orten, deren Bevölkerung seit dem 17. Jahrhundert zu einem Drittel jüdischen Glaubens war. Sie erzählt vom Geschäftsleben des Vaters, von ihrer Verwandtschaft, der Schule, den jüdischen Feiertagen sowie vom schmerzlichen Verlust zweier geliebter Männer, mit denen ein gemeinsames Leben schon Gewißheit war. In den zahlreichen Facetten des "normalen" Lebens der Familie Lanzberg erkennen wir, daß viele Juden bis zuletzt nicht glauben mochten, dass aus ihrer allmählichen Verfolgung in Deutschland blutiger Ernst werden würde. W.G. Sebald (1944-2001), Autor, Literaturwissenschaftler. 1966 Auswanderung nach England, ab 1988 Professor an der University of East Anglia. Werke u.a. "Nach der Natur. Ein Elementargedicht" (1988), "Die Ausgewanderten" (1992), "Austerlitz" (2001). Hörspieladaptionen "Max Aurach" (BR 1994), "Austerlitz" (MDR 2011).



22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Nachtstudio

Pop oder was(1/3) Versteht man unter Popliteratur diejenige Literatur, die irgendwie mit Jugend und jungen Leuten zu tun hat, so finden wir das Urbild vielleicht schon im Jahr 1774. Da veröffentlichte Goethe seinen Bestseller Die Leiden des jungen Werthers. Seitdem ist viel passiert - von der Beat Generation bis zu Christian Kracht; von Jack Kerouac bis zu Null, einem längst vergessenen Webliteraturprojekt von Thomas Hettche; von Schimmernder Dunst über Coby County von Leif Randt bis zu Johann Holtrop von Rainald Goetz. Rolf Dieter Brinkmann, Ralf-Rainer Rygulla und Hubert Fichte zählen zur ersten Popliteratur-Fraktion - Fichte und Brinkmann sind tot. Viele Vertreter der zweiten Popliteratur-Generation haben inzwischen die Sechzig erreicht oder werden es demnächst: Thomas Meinecke, Andreas Neumeister, Rainald Goetz und andere. Wir stellen die Frage: Wie geht es weiter? Ist Popliteratur jetzt etwas, das irgendwie mit Alter zu tun hat? Wie pop ist noch die deutsche Literatur? Oder war das ganze nur ein Spuk?


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Roderich Fabian Fish, Chips & Outsiders Britischer Pop von 1972 bis 1985 Die ARTE-Filmreihe "Summer of Fish & Chips" beschäftigt sich mit diversen Facetten der britischen Popmusik. In dieser Sendung ergänzen wir das Bild mit musikalischen Außenseitern aus den Jahren 1972 und beobachten dabei die Wandlungen des britischen Pop in jenen Jahren. Das Spektrum reicht von tragischen Songwriter Nick Drake, der Prog-Rock-Band Camel über die Post-Punk-Bands Ultravox, Gang Of Four und Young Marble Giants bis zu den Exzentrikern wie XTC und The The.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Edvard Grieg: "Peer Gynt", Bühnenmusik, op. 23 (Camilla Tilling, Sopran; WDR-Sinfonieorchester Köln: Eivind Aadland); Franz Schubert: Zwölf Deutsche Tänze, D 420 (Michael Endres, Klavier); Leos Janácek: "Lachische Tänze" (WDR Sinfonieorchester Köln: Gerd Albrecht); Robert Schumann: Klavierquartett Es-Dur, op. 47 (Fauré Quartett); Arnold Schönberg: "Pelleas und Melisande", op. 5 (Gürzenich-Orchester: Markus Stenz)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Charles Gounod: Symphonie Nr. 1 D-Dur (Orchestra della Svizzera Italiana: Oleg Caetani); Louise Farrenc: Trio Es-Dur, op. 44 (Linos Ensemble); Georges Auric: "Pastorale" (Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern: Christoph Poppen); Maurice Ravel: Klavierkonzert G-Dur (Alicia de Larrocha, Klavier; London Philharmonic Orchestra: Lawrence Foster)


04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Johann Sebastian Bach: Violinkonzert E-Dur, BWV 1042 (Simon Standage, Violine; The English Concert: Trevor Pinnock); Wolfgang Amadeus Mozart: "Così fan tutte", Harmoniemusik (Linos Ensemble)


04.58 Uhr

 

 

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