Jetzt läuft auf Bayern 2:

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05.00 Uhr

 

 

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05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Ulrike Zöller Mit Ulrike Zöller Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


07.00 Uhr

 

 

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07.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel extra

Das Alpenländische Weisenblasen "Schöne Weisen - gute Geister" Das Alpenländische Weisenblasen Von Andreas Estner "Auf de Berg wohnen nur gute Geister", sagt der Tiroler Musikant Peter Moser. Vor mehr als 40 Jahren hat er auf einem Berggipfel im Tiroler Alpbachtal mit einer kleinen Bläserformation begonnen, Volkslieder nicht zu singen, sondern mit Blechinstrumenten zu blasen. Etwa zur gleichen Zeit arrangierten auch im oberbayerischen Frasdorf junge Musikanten Jodler und Lieder für Blechbläser. Entstanden ist daraus eine eigene Musizierform, die heute im Alpenraum nicht mehr wegzudenken ist: das Weisenblasen. Vom Vintschgau in Südtirol bis in den Bayerischen Wald umrahmen Weisenbläser heutzutage festliche Anlässe im Jahreslauf, von der Trauung bis zur Beerdigung, von der Christmette bis zum Berggottesdienst. Das Weisenblasen ist in wenigen Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Festtagskultur in Bayern, Österreich und Südtirol geworden. Musikpädagogen vermitteln Weisen mittlerweile im Unterricht als Vorbereitung für klassische Kammermusik. Weil die Weisen in ihrer Schlichtheit hohe Anforderungen stellen - an bläserisches Können ebenso wie an kammermusikalisches Zusammenspiel.


08.00 Uhr

 

 

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08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Crescentia - Deutschlands jüngste Heilige Crescentia hat geholfen Deutschlands jüngste Heilige - und die Folgen für Kaufbeuren Von Christoph Thoma Am 10. Juni 1998 begann der aufwändige Prozess zur Heiligsprechung der Kaufbeurer Nonne Maria Crescentia Höß.Schon drei Jahre später, am 25. November 2001 erfolgte in Rom durch Papst Johannes Paul II. die im Ostallgäu sehnsüchtig erwartete Standeserhöhung: Crescentia wurde von der Seligen zur Heiligen der Katholischen Kirche. Ein Ereignis mit Konsequenzen - für Kaufbeuren. Belegt ist eine Gebetserhörung für ein Mädchen, das nach einem Badeunfall im Juni 1986, bei dem es 35 bis 45 Minuten unter Wasser gelegen hatte, reanimiert werden konnte und vollkommen gesund wurde. Die Angehörigen sind davon überzeugt, dass die Heilung der Fürsprache Crescentias zuzuschreiben ist. Eine Kommission von fünf medizinischen Sachverständigen stellte nach eingehender Prüfung fest, dass diese Heilung nach dem Stand der medizinischen Wissenschaft nicht zu erklären ist. Die Kaufbeurer Franziskanerin Maria Crescentia Höß ist die erste deutsche Heilige des dritten Jahrtausends. Sie wird der Christenheit als Vorbild und hilfreiche Fürsprecherin empfohlen. Das hat nachhaltig die Wallfahrt zu ihrem Grab belebt, der "Crescentia-Pilgerweg" verbindet Kirchen und Klöster im Allgäu, der Tourismus in der kreisfreien Stadt Kaufbeuren erfuhr spürbare Belebung. Die Wanderführer auf dem Pilgerweg sind gut ausgelastet und im Stadtmuseum wird oft nach Informationen über die Heilige gefragt. Für Oberbürgermeister Stefan Bosse ist die Patronin des Crescentia-Stifts Kaufbeurens Fürsprecherin und Werbeträgerin. Christoph Thoma hat in Kaufbeuren außerdem erfahren, dass Crescentia als ökumenische Heilige wahrgenommen wird und die Franziskanerinnen dort keine Nachwuchssorgen haben.


08.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Playlist

Legenden und Entdeckungen Legenden und Entdeckungen Moderation: Judith Schnaubelt


09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

Bayern 2 - Das Feiertagsmagazin


10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Tiflis-Magazin

Resonanzen zwischen Orient und Okzident Mit Beiträgen von Christine Hamel und Christoph Leibold Moderation: Christine Hamel Tiflis, die georgische Hauptstadt im Südkaukasus, ist Balanceakt zwischen Orient und Okzident, zwischen Reich und Arm, zwischen proeuropäisch und prorussisch, zwischen modern und archaisch. Ein vielstimmiges Gesamtkunstwerk. Wiederholung um 17.05 Uhr


11.00 Uhr

 

 

radioTexte

Raymond Queneau: Stilübungen In einem Pariser Bus der Linie S ärgert sich ein junger Mann mit Hut über einen anderen Fahrgast ... und Raymond Queneau kann das auf über hundert verschiedene Arten erzählen. "Exercices de Style" mit Katja Bürkle, Burchard Dabinnus, Oliver Nägele und Franz Pätzold. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp "Im S, zur Stoßzeit. Ein Typ, ungefähr sechsundzwanzig, weicher Hut mit Kordel statt Band, zu langer Hals, als hätte jemand dran gezogen. Leute steigen aus. Besagter Typ regt sich über einen der Nebenstehenden auf. Der remple ihn jedes Mal an, wenn einer vorbeiwolle, beschwert er sich. Weinerlicher Ton, der aggressiv klingen soll. Er sieht einen freien Platz, springt hin. Zwei Stunden später sehe ich ihn auf der Cour de Rome vor der Gare Saint-Lazare. Er steht mit einem Freund da, der zu ihm sagt: 'Du solltest dir einen zusätzlichen Knopf an den Mantel nähen lassen.' Er zeigt ihm wo (am Ausschnitt) und warum." Das ist der Inhalt, um den es geht. Nicht viel, keine Spannung, keine Handlung, keine Helden. In seinen zuerst 1947 veröffentlichten "Stilübungen" präsentierte Raymond Queneau die Szene in über 100 Variationen und erfand im Laufe der Jahre - und angeregt durch viele Vorschläge seiner Leser - noch weitere dazu. Von sachlich bis romantisch, in Alexandrinern und als Haiku, als Mengenlehre und als Drama, anarchisch, ordinär, reaktionär, in Geheimsprache und, und, und ... facettenreich zu hören sind die Schauspieler Katja Bürkle, Burchard Dabinnus, Oliver Nägele und Franz Pätzold. Ein geistreiches Sprachspiel und ein großes Lese- und Hörvergnügen in der Übersetzung von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel. Regie: Irene Schuck. Die Lesung am Feiertag macht Stilübungen. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp. www.br.de/radio/bayern2/inhalt/lesungen www.bayern2.de


11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound

Neue Musik aus Bayern und dem Alpenraum Neue Musik aus Bayern und dem Alpenraum Moderation: Thomas Mehringer


12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Im Sternbild des Zoigl Im Sternbild des Zoigl Lieder und Geschichten rund um das Kommunbrauhaus Von Harald Grill Während sich die großen Brauereien in Zeiten der Globalisierung zu multinationalen Riesen entwickeln, erleben die allerkleinsten Einheiten der Braukunst in der Oberpfalz eine neue Blüte. Die Zoiglbrauer ziehen Einheimische und Urlauber gleichermaßen in ihren Bann. "Der Zoigl" - ein naturtrübes Bier, das es nur in der nördlichen Oberpfalz gibt! Es wird bereits seit dem 15. Jahrhundert in Kommunbrauhäusern gebraut. Bei der Verleihung der Braurechte war jeder Bürger gleichgestellt. Nach dem Brauen wird das Bier beim Zoiglwirt in einem Fass mit untergäriger Hefe vergoren und gelagert. Der Bierausschank eines Kommunbrauers dauert heutzutage gewöhnlich etwa eine Woche. Jeder Wirt ist einmal im Monat an der Reihe. Wenn der Biervorrat ausgetrunken ist, geht das Schankrecht an den nächsten Wirt weiter. Der hängt den Bierzeigel, den sechszackigen Stern über seiner Haustür auf. So können alle sehen, dass es jetzt hier Bier und Brotzeit gibt. Der "Zeigel" wurde nach und nach vom Oberpfälzer Dialektwort "Zoigl" ersetzt und gab bald auch die Bezeichnung des Kommunbraubiers ab: Den Zoigl aus eigenem Kommunbrauhaus gibt es derzeit in Eslarn, Falkenberg/Oberpfalz, Mitterteich, Neuhaus und in Windischeschenbach. Der Ausschank kann öffentlich, aber auch im privaten Bereich erfolgen. Harald Grill begleitet eine Familie im Falkenberger Kommunbrauhaus beim Bierbrauen. Dabei bekommt er nicht nur einen Überblick über den Brauvorgang. Er entdeckt darüber hinaus bei Besuchen in Zoiglwirtschaften eine ganz eigene, fast surrealistisch anmutende Volkskultur. Die oberpfälzische Seele beginnt in allen Farben zu schillern. Zwischen Liedern und Dorfgeschichten eröffnet sich aberwitziger Humor, tun sich Abgründe auf, brechen Vulkane aus ... Von Sperrstunde keine Spur! Es gibt kein Oben und kein Unten mehr und kein Links und kein Rechts. Vergangenheit und Zukunft werden eins beim Zoigl. Sendung vom 30.05.2010


13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Das kurze Leben des Peter Zimmermann Riese mit Rückgrat Das kurze Leben des Peter Zimmermann Von Ulrich Zwack Mit seinen 2,14 m galt Peter Zimmermann im Ersten Weltkrieg als größter Soldat des gesamten deutschen Heeres. Indes war der "Regensburger Goliath", wie er sich einmal selbst bezeichnete, alles anderes als kriegerisch veranlagt. Im Gegenteil. Schon im Januar 1916 wurde er aus der Armee entlassen und noch im selben Jahr in Regensburg zum Priester geweiht. Der ständig Kränkelnde erhielt keine eigene Pfarre, sondern er wurde als sogenannter Benefiziat im Maristenkloster Furth bei Landshut seelsorgerisch eingesetzt. Vor allem bei den jüngeren Klosterschülern war er wegen seines heiteren Wesens bald sehr beliebt. Der krankhafte Längenwachstum des 1891 als armer Bauernbub in Warzenried im Bayerischen Wald Geborenen setzte während der Pubertät ein und endete erst mit 2,24m - er wuchs bis ans Ende seines Lebens. Bereits als Kind hatte er einen wachen Verstand bewiesen und durfte deshalb auf Empfehlung seiner Volksschullehrer das Priesterseminar in Regensburg besuchen. Auch als Seelsorger verlor er die weltlichen Dinge nie aus den Augen. Die zunehmende politische Radikalisierung während der späten Weimarer Republik betrachtete er mit höchster Sorge. Fast täglich veröffentlichte er Artikel im Landshuter "Kurier für Niederbayern", in denen er vor dem drohenden Heraufdämmern der Nazidiktatur warnte. Dafür kam er später, als die Nationalsozialisten tatsächlich an der Macht waren, zweimal in "Schutzhaft"; mindestens einmal wurde er dabei körperlich schwer misshandelt. Seinen Humor jedoch hat der "Regensburger Goliath", wie er sich selbst nannte, trotzdem nie verloren.


13.30 Uhr

 

 

Breitengrad

Wenn Kranksein Luxus ist Die Null-Dollar-Ärzte Wenn Kranksein Luxus ist Von Marc Hoffmann Knapp 28 Millionen Amerikaner stehen derzeit ohne Krankenversicherungsschutz da. Vor der großen Gesundheitsreform unter US-Präsident Barack Obama waren es noch deutlich mehr. Die gemeinnützige Organisation Remote Area Medical - kurz RAM - hat in den achtziger Jahren Ärzteteams in Entwicklungsländer in Mittelamerika und Afrika entsandt. Heute liegt ihr Schwerpunkt in den USA. Denn selbst mit Versicherungspolice in der Tasche müssen viele beim Arztbesuch in den Vereinigten Staaten ordentlich hinzuzahlen. Präsident Donald Trump will dessen ungeachtet die langsam positiv greifende Gesundheitsreform seines Vorgängers, Obamacare, wieder abschaffen. Sollte er Erfolg haben, dann dürfte Kranksein für noch mehr US-Bürger zum puren Luxus werden.


14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

radioMikro

radioMikro mit Tiergeschichten Fell, Flossen, Flügel Wahre und fantastische Tiergeschichten Null Punkte Von Jens Rassmus, mit Samuel Weiss Onkel Theo erzählt vom Huhn Von Martin Ebbertz, mit Burchard Dabinnus Anna, Jakob und die Krokodile Von Cornelia Neudert, mit Heinz Peter Jakob und die Raubkatzen Von Cornelia Neudert, mit Hemma Michel Das große Gähnen Von Monika Spang, mit Rena Dumont Mal schnell den Ibis operieren Von Kristina Richter Ärztin für 19 000 Zootiere Von Kristina Richter Wir mischen wahre Geschichten von der Tierärztin Christine Gohl aus dem Tierpark Hellabrunn mit fantastischen Kindergeschichten, die sich um Tiere aller Art aus allerhand Perspektiven drehen.


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

radioMitschnitt

Morcheeba Morcheeba Aufnahme des Konzerts vom 10. Mai 2018 in der Muffathalle München Moderation: Rainer Schaller


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Feiertags-Feuilleton

Das Unterhaltungsmagazin aus Franken Herrschaftszeiten Vor 100 Jahren ging in Deutschland die Monarchie zu Ende. Dennoch werden wir alle immer noch beherrscht. Das fängt bei alltäglichen Abhängigkeiten an und endet nicht zuletzt in der modernen Arbeitswelt, in der es noch immer Knechte gibt. Und auch der Adel existiert weiterhin. Doch wie sieht er selbst seine gesellschaftliche Funktion? Diese und weitere Fragen beantworten wir in heiteren und nachdenklichen Beiträgen. Das Feiertagsfeuilleton an Fronleichnam widmet sich den "Herrschaftszeiten" - schließlich bedeutet "Fronleichnam" wörtlich "der Leib des Herrn".


17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

Tiflis-Magazin


18.00 Uhr

 

 

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18.05 Uhr

 

 

Bayern 2 an Fronleichnam

Auf der Suche nach dem Glück Auf der Suche nach dem Glück Wie wir es schaffen, zufrieden zu sein Von Jeanne Rubner Wer möchte nicht glücklich und zufrieden sein? Es gibt viele Anleitungen dafür, doch keine einfache und schon gar nicht allgemein gültige Glücksformel. Denn die Hirnforschung zeigt, dass das Glück im Kopf entsteht. Es ist weitaus mehr ein Ergebnis unseres Denkens und Fühlens als der äußeren Lebensumstände. Insbesondere ein Belohnungsnetzwerk sorgt dafür, dass wir glücklich sind. Es verbindet weite Teile des Gehirns. Auch die Gene entscheiden mit, ob wir ausgeglichen und zufrieden durchs Leben gehen oder immer das Gefühl haben, dass uns etwas fehlt. Wenn wir akzeptieren, dass Glück eine Kopfsache ist, können wir es auch lernen. Bestimmte Formen des Trainings und der Meditation verändern Verbindungen im Gehirn und sorgen für mehr Glück. Oder eher für mehr Zufriedenheit? Vielleicht ist auch dieser feine Unterschied wichtig, um langfristig glücklich zu sein.


19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Zündfunk extra

Popkultur am Feiertag 19.05 Von Menschen und Mixtapes Der Zündfunk auf Stippvisite bei den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der City of Pop Mit Tobias Ruhland 20.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 20.05 Conny Plank - Pop-Produzent von Weltruf Von Ralf Summer Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Von Menschen und Mixtapes. Der Zündfunk auf Stippvisite bei den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der City of Pop Ismaning ist eine wahre Zündfunk-Pop-Hochburg. Denn hier ist eine unserer amtierenden City of Pop-Bürgermeisterinnen daheim: Susanne Mauch. Sie hat die Jahres-Ausgabe 2017 bei unserem Telefon-Pop-Ratespiel-Sendung "City of Pop" gewonnen. Zur Belohnung bekommt sie ihre eigene Radio-Sendung im Zündfunk. Eine Stunde lang legt sie ihre Lieblingslieder auf - von New Order über die Four Tops bis hin zu den Smashing Pumpkins und Bilderbuch - und redet mit uns über Pop, Gott und die Welt. Conny Plank - Pop-Produzent von Weltruf Kraftwerk, Neu!, Scorpions, DAF, Devo, Ultravox, Eurythmics, Les Rita Mitsouko, Brian Eno, Gianna Nannini, Cluster, Ideal - sie alle kamen zu ihm ins Studio. Conny Plank war bis zu seinem frühen Krebstod 1987 die erste Adresse für Popmusik unterschiedlichster Genres. Ohne ihn hätte sich Krautrock aus Deutschland anders entwickelt. Später buchten sich Bands aus aller Welt bei Conny, Christa und Stephan auf ihrem umgebauten Bauernhof ein. Der Sohn hat im Herbst 2017 einen Dokumentar-Film über seinen Vater ins Kino gebracht, "The Potential Of Noise". Wir haben Stephan Plank gesprochen, ebenso Karl Bartos, Ex-Kraftwerk. Und wir erinnern uns an unvergängliche Songs, die in den 70ern und 80ern in Wolperath bei Köln aufgenommen wurden. Nur zweimal musste Conny Plank eine Produktion ablehnen. Erst verstieß David Bowie gegen eine eherne Studioregel: "Keine Klodrogen". Später kam Plank mit einem gewissen Bono (U2) nicht klar, obwohl Connys Motto "Crazyness is Holy" - "Verrücktheit ist heilig " war. Wiederholung vom 29.10.2017


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Kathrin Röggla: Normalverdiener Normalverdiener Von Kathrin Röggla Mit Martin Engler, Leslie Malton, Verena Unbehaun, Severin von Hoensbroech und anderen Komposition: Bo Wiget Regie: Leopold von Verschuer BR 2016 im Hörspiel Pool Sie sind Architekten, Unternehmer, Lebenskünstler oder Bankrotteure. Sie stehen im Leben, manchmal daneben, wissen um die Anforderungen des Alltags und um ihre verlorenen Ideale. Sie sind Großstädter mit mehr oder weniger intakten Erwerbsbiografien. Und so heterogen ihre Werdegänge sind, schweißt sie eines doch zusammen: Sie sind anders als ER, der alte Freund, der es inzwischen zu sehr viel Geld gebracht und jetzt eine Einladung ausgesprochen hat. Für ein paar Tage soll es in seinem luxuriösen Ferienressort zum Wiedersehen kommen. Eine Gelegenheit, die sie, die Normalverdiener, einfach nicht ausschlagen können. Und die Chance, sich diese Welt der spekulativen Großgeschäfte, des Luxus einmal aus der Nähe anzusehen. Doch anders als erwartet bleibt der großzügige Gastgeber meistens abwesend. Er entzieht sich den Freunden, denen so nichts anderes übrig bleibt als über ihn zu reden und dabei vor allem sehr viel von sich selbst zu verraten. Die Fähigkeit, die Umwelt und sich selbst mehr oder weniger unverzerrt wahrzunehmen, ist ihnen genauso abhanden gekommen wie ihrem alten Freund - bis sich diese Umwelt in Form der katastrophischen Realität ins Bild vom Ferienidyll schiebt. Kathrin Röggla, geb. 1971, österreichische Autorin. Prosa, Theatertexte, Essays. BR-Hörspiele u.a. "really ground zero - anweisungen zum 11. september" (2002), "die alarmbereiten" (2009, Hörspiel des Monats August 2009), "publikumsberatung" (2011, Hörspiel des Monats Januar 2011), " die unvermeidlichen" (2012), "Lärmkrieg" (2014).


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Nachtstudio

Tod des Lexikons Die menschliche Dummheit und der Tod des Lexikons Von Ulrich Bassenge Einst war das Substrat menschlichen Wissens eineinhalb Meter breit und 70 Kilo schwer: das Brockhaus-Lexikon, eine Materialisation der zugleich traurigen und hoffnungsvollen Vorstellung, dass die Menschheit alles wissen könne. Das Lexikon, von "lexis", was auf Griechisch "Wort" heißt, ist ein Wörterbuch, in dem die Welt erklärt werden soll. Erstmals versuchte das - noch unbekümmert um alphabetische Anordnung - im 1. Jahrhundert n. Chr. der Römer Plinius. Und siehe da: seine "Naturgeschichte" beginnt mit der grundsätzlichen Erörterung, "ob die Welt endlich, und nur Eine sey". Plinius blieb langwährender Ruhm beschieden, bis man in der Renaissance seine Ortsangaben überprüfte. Eine Ehrenrettung versuchte dennoch im 18. Jahrhundert Johann Daniel Denso mit seiner Übersetzung ins Deutsche. Da hatte der französische Graf Buffon schon mit seiner 44-bändigen Naturgeschichte begonnen, die jedoch - wie auch Plinius - die Zeitläufte nicht als Sachbuch, sondern als Belletristik überlebte. Der nicht zu Schmeicheleien neigende Gustave Flaubert hatte über Buffon nur zu sagen: "Er trug Ärmelschoner beim Schreiben". Von unendlichem Hass beflügelt, starb der manische Generalist Flaubert schließlich nach dem Verfertigen seiner "Universalenzyklopädie der menschlichen Dummheit". Der Schriftsteller musste nicht mehr erleben, wie die große und sinnlose Idee des Lexikalischen in der Postmoderne zur Entschuldigung für Beliebigkeit verkam. Einmal mehr widmet sich Ulrich Bassenge der Volksbildung in Zeiten der Dummheit, wohl wissend, dass die Schlacht verloren ist.


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Roderich Fabian Die Musik von Morgen


00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Sergej Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll (Bernd Glemser, Klavier; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Hanns-Martin Schneidt); Georg Alfred Schumann: Eine Serenade, op. 34 (Münchner Rundfunkorchester: Christoph Gedschold); George Enescu: Klavierquartett, op. 16 (Daniel Gaede, Violine; Lars Anders Tomter, Viola; Gustav Rivinius, Violoncello; Oliver Triendl, Klavier)


02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Joseph Haydn: "Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze", Hob. XX/1b (Leipziger Streichquartett); William Alwyn: Symphonie Nr. 3 (London Symphony Orchestra: Richard Hickox); Béla Bartók: Sieben Skizzen, op. 9 b (Dejan Lazic, Klavier)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Ernst von Dohnányi: Suite, op. 19 (BBC Philharmonic: Matthias Bamert); Felix Mendelssohn Bartholdy: Klaviertrio d-Moll, op. 49 (Hyperion-Trio)


04.58 Uhr

 

 

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