Jetzt läuft auf Bayern 2:

Nachtstudio

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05.00 Uhr

 

 

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05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Karin Schubert Mit Karin Schubert Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.45 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungs-Gemeinschaften Heute: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten


07.00 Uhr

 

 

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07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin Das radioMikro Lachlabor: "Wer Kommt, wenn es bei der Feuerwehr brennt?" Von und mit Tina Gentner und Mischa Drautz 7.30 Sonntagshuhn


08.00 Uhr

 

 

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08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Geheimnis und Heilkraft des Atems Der Hauch Gottes Geheimnis und Heilkraft des Atems Von Lisa Laurenz Mit dem ersten Schrei beginnt das Neugeborene zu atmen. Nach dem letzten Atemzug tritt der Tod ein. Atmen ist der elementarste Akt des Lebens, gesteuert vom vegetativen Nervensystem. Die Art und Weise, wie der Mensch ein- und ausatmet, beeinflusst sein Lebensgefühl. Der Atem kann vor Schreck stocken und ist in Stresssituationen meistens flach. Richtiges Atmen ist wichtig und erlernbar. Es stärkt die geistige Klarheit und Lebensfreude, beflügelt die Selbstheilungskräfte und kann Krankheiten vorbeugen. In den verschiedensten Kulturen und Religionen wird der Atem mit der Seele und mit Gott in Verbindung gebracht. In der Meditation und im Yoga ist er zentral. Atmen kann für spirituelle Erfahrungen öffnen und Gott näher bringen.


08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Zum 70. Todestag von Mahatma Gandhi Gewaltfrei die Welt verändern Zum 70. Todestag von Mahatma Gandhi Von Corinna Mühlstedt Siehe auch Montag, 29. Januar 2018, 9.05 Uhr Die Kugel eines fanatischen Hindufundamentalisten tötete am 30. Januar 1948 in Delhi Mohandas Karamshad Gandhi, dem man den Ehrentitel "Mahatma" verliehen hatte - "die große Seele". Zeit Lebens stand der indische Menschenrechtler zur Lehre des Hinduismus, förderte aber zugleich die Achtung zwischen den Angehörigen aller Glaubensrichtungen. Dabei gelang es ihm wie kaum einem anderen, die Botschaft von Gottes Liebe zu allen Menschen konsequent in Politik umzusetzen. Durch das Prinzip des gewaltlosen Widerstandes konnte Gandhi Indien aus der Hand der britischen Kolonialmacht befreien. Doch seine Worte fanden bei religiösen Extremisten wenig Gehör. Die Folge waren schwerste Unruhen und eine Aufspaltung des indischen Subkontinents in das muslimische Pakistan und das hinduistische Indien.- In jüngster Zeit sorgt das Aufflammen eines radikalen Hindufundamentalismus in Indien erneut für Schlagzeilen. Wurde die Lehre Mahatma Gandhis vergessen? Im Gespräch mit Theologen, Nachfolgern und Enkelkindern des überzeugten Pazifisten skizziert die Sendung sein Wirken und fragt nach dem Wert seiner Ideale für die heutige Zeit. Dabei wird deutlich: Angesichts weltweiter Kriege ist Gandhis Ethik, die Einsicht und Willenskraft gegen blutige Gewalt setzt, zukunftsweisend.


09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

Bayern 2 am Sonntagvormittag

Sonntagsbeilage: Kultur. Alltag. Feuilleton. 10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

kulturWelt


12.30 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Fernando Aramburu: "Patria"(2/2) Der blutige Konflikt im spanischen Baskenland scheint lange vorüber, aber die Wunden sind nicht verheilt. Fernando Aramburu erzählt davon in seinem preisgekrönten Roman. Lesung mit Wolfgang Pregler. Moderation: Cornelia Zetzsche So oft sie kann, geht Bittori zum Friedhof und spricht mit ihrem Mann Txato, der vor zwanzig Jahren von der ETA ermordet wurde. Inzwischen lebt sie in San Sebastián, aber ihr Zuhause ist noch immer das Haus im Dorf, aus dem sie von Nationalisten und Terroristen der ETA vertrieben wurde. Sogar von Don Serápio, dem Pfarrer. Nun fährt Bittori heimlich ins Dorf, dann immer offener und öfter, zum Ärger von Nachbarn wie Miren, die einmal ihre beste Freundin war. Bis Mirens Sohn Joxi Mari - oder einer seiner ETA-Mitkämpfer - Txato vor seinem Haus erschoss. Am Beispiel von zwei Familien und ihrem Dorf erzählt Fernando Aramburu die Geschichte eines blutigen Kampfes, der auf beiden Seiten nur Opfer bringt. Kann es Versöhnung geben? Was ist Heimat? Und wie kann nationalistischer Fanatismus Freunde und Familien spalten? Fernando Aramburu wurde 1959 in San Sebastián geboren, seit etwa 30 Jahren lebt er in Deutschland. Sein Roman "Patria" ist ein großartiges Buch über Schuld und Vergebung; preisgekrönt und in der Übersetzung von Willi Zurbrüggen nun neu auf Deutsch. Die erste Lesung blickt vor allem auf die beiden Frauen, die Witwe Bittori und ihre frühere Freundin Miren, deren Sohn Joxi Mari seit 20 Jahren als Terrorist in Haft sitzt. Der zweite Teil erzählt vom Tod Txatos und von Joxi Mari, der als junger Mann in der ETA die Zukunft des Baskenlandes sah. Wolfgang Pregler, Schauspieler an vielen großen Theatern zwischen München, Frankfurt und Berlin, übernimmt die zahlreichen Stimmen und Perspektiven mit Bravour. Zu Gast im Studio: Fernando Aramburu. Moderation: Cornelia Zetzsche. Nach der Sendung als kostenloses Streaming verfügbar.


13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

radioReisen

Einfach woanders sein Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr


14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Diwan

Das Büchermagazin


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Ford Madox Ford: Das Ende der Paraden(2/7) Das Ende der Paraden I. Manche tun es nicht (2) Von Ford Madox Ford Aus dem Englischen von Joachim Utz Erzähler - Jens Harzer Christopher Tietjens - Felix Goeser Sylvia Tietjens - Bibiana Beglau Mark Tietjens - Steven Scharf Macmaster - Stefan Merki Valentine Wannop - Anna Drexler und anderen Bearbeitung, Komposition, Regie: Klaus Buhlert BR 2018 Ursendung Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr im Hörspiel Pool Christopher Tietjens ist ein Held vom alten Schlag, der wohl letzte verbliebene Gentleman im England des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die immer korrupter und unmoralischer werdende Gesellschaft - allen voran seine untreue Ehefrau Sylvia - machen es ihm zunehmend schwer, seine noblen Ideale von Selbstlosigkeit und Zurückhaltung zu bewahren. So zieht Tietjens in den Ersten Weltkrieg und muss an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen: Als Soldat gegen die Deutschen, als Ehrenmann gegen die Intrigen seiner Frau. Ford Madox Ford zeichnet mit seiner Tetralogie "Das Ende der Paraden" das Porträt einer Gesellschaft im Umbruch, vom Viktorianismus hin zur Moderne: Frauen kämpfen um das Recht zu wählen, die Elite verliert sich in Diskussionen um Rang und Namen, die Wirtschaft ist in Schieflage geraten, Ehe und Familie haben durch den allgemeinen Trend zur Untreue an Wert verloren - kurzum: es herrscht Orientierungslosigkeit in allen sozialen Schichten. Diese Orientierungslosigkeit bildet Ford Madox Ford durch seine Erzählweise ab, er vermischt Perspektiven, innere Monologe, Bilder und Erinnerungen, die umherfliegen wie Granatensplitter. Im ersten Band, "Manche tun es nicht", ist der Rosenkrieg mit seiner Frau Sylvia, die zwischenzeitlich mit einem anderen durchgebrannt war, in vollem Gange. Da bricht der Erste Weltkrieg aus und Christopher Tietjens meldet sich freiwillig, er flüchtet gleichsam an die Front und lässt die junge Valentine Wannop, in die er sich verliebt hat, zurück, ohne sich mit ihr eingelassen zu haben. Denn Tietjens gehört zu denen, die moralisch integer bleiben wollen, die "es eben nicht tun". Ford Madox Ford, geb. 1873 in Merton/England als Ford Hermann Hueffer, Sohn eines deutschstämmigen Musikkritikers. Namensänderung wegen der anti-deutschen Stimmung während des Ersten Weltkriegs, Mittelname zu Ehren des Großvaters mütterlicherseits, des Malers Ford Madox Brown. Studium in London. 1891 Konversion zum katholischen Glauben. 1915-17 als Soldat der britischen Armee im Ersten Weltkrieg. Als er 1908 sein erstes Literaturmagazin "The English Review" gründet, veröffentlicht er darin u.a. Texte von Joseph Conrad, Henry James, John Galsworthy und William Buttler Yeats. Mit Joseph Conrad verbindet Ford eine enge Freundschaft, die beiden verfassen zusammen den Roman "Romance" (1903). Tätigkeit als Verleger, Kritiker und Schriftsteller. Seine bedeutendsten Werke sind "The Good Soldier" (1915, dt. Übersetzung: "Die allertraurigste Geschichte") und die Tetralogie "Parade' s End" (1924-28, dt. Übersetzung: "Das Ende der Paraden"). Im Pariser Exil entsteht das Magazin "Transatlantic Review" und ist Grundstein für die Zusammenarbeit mit James Joyce, Ernest Hemingway, Gertrude Stein und Ezra Pound in den 1920er Jahren. 1933 Veröffentlichung der Autobiografie "It Was The Nightingale". 1939 stirbt Ford Madox Ford im französischen Deauville.


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Guido Knopp, Historiker und Journalist Norbert Joa im Gespräch mit Guido Knopp, Historiker und Journalist Im Fernsehen ist er der Mann, der den Deutschen Geschichtsunterricht erteilt - Guido Knopp. Zu seinem 70. Geburtstag am 29. Januar wiederholen wir ein Gespräch mit Guido Knopp aus dem Jahr 2010. Historiker mit Geschichte Mit Fernsehserien wie "Hitlers Helfer", "Hitlers Kriege" oder "History" gelingt es dem Journalisten und Geschichtsprofessor immer wieder, komplexe Themen populärwissenschaftlich darzustellen und damit Millionen von Zuschauern für Zeitgeschichte zu begeistern. Dabei hat auch seine eigene Familie eine sehr deutsche Geschichte, war Teil der "großen Flucht" im Zweiten Weltkrieg, die Knopp später verfilmte: Die Knopps stammen aus Oberschlesien, regelmäßig finden bei Oma und Opa zuhause "Schlesierabende" statt. Knopp selbst ist in Hessen geboren und in Aschaffenburg aufgewachsen. Er studiert zur Zeit der Studentenunruhen in Frankfurt, hört die letzte Vorlesung des Philosophen Theodor Adorno im Audimax, zieht die Karriere den Demonstrationen vor. Nach seiner Promotion in Würzburg über die Geschichte der SPD kommt er als Redakteur zur "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" bis er schließlich beim ZDF die Redaktion Zeitgeschichte aufbaut. Erinnerung an die Schulzeit In "Eins zu Eins. Der Talk" sprach Guido Knopp 2010 mit Norbert Joa auch über seine persönliche Geschichte und darüber, wie er selbst als Schüler in Geschichte war.


17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

radioDoku

Die Wackersdorf-Story(3/3) Die Wackersdorf-Story (3/3) Ausgebrannt Von Klaus Uhrig Im dritten Teil unserer Wackersdorf-Story wechseln wir die Perspektive. Wenn vom Kampf um die WAA gesprochen wird, ist oft die Rede von der Polizeigewalt, die Oberpfälzer Bürger am Bauzaun erleiden mussten. Doch wie ging es eigentlich den dort eingesetzten Polizisten? Der Bereitschaftspolizist Michael Hinrichsen kommt selbst aus der Gegend. Im Dauerdienst schiebt er Wache auf dem WAA-Baugelände. Er spricht über die Angst der Polizisten und den Alltag in Wackersdorf und streitet sich mit einer WAA-Gegnerin über die Frage, was Kinder auf Demonstrationen verloren haben. Außerdem erzählt diese Folge, wie Oberpfälzer Bürger versuchen, die Wiederaufarbeitungsanlage vor Gericht zu verhindern, wie der Tod von Franz Josef Strauß auf einmal alles verändert und wie die WAA-Gegner das durchaus merkwürdige Ende der Anlage erleben.


17.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Playlist


18.00 Uhr

 

 

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18.05 Uhr

 

 

Kulturjournal

Kritik. Dialog. Essay


19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Klassik, Pop und Jazz - Selbst gemacht! Der Wundervogel und die beiden Bettelknaben Märchenvertonungen des Oberpfälzer Volkskundlers Franz Xaver von Schönwerth in Aufnahmen mit der Bläserphilharmonie Regensburg Vorgestellt von Stephan Ametsbichler Dem Oberpfälzer Volkskundler, Sprachforscher Sagen- und Märchensammler Franz Xaver von Schönwerth (1810 - 1886) hatte die Bläserphilharmonie Regensburg vor einigen Jahren eine CD-Produktion gewidmet und in einem Konzert in der Regentalhalle der Stadt Nittenau vorgestellt. Vorangegangen war ein Kompositionswettbewerb der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Gesellschaft und des Nordbayerischen Musikbundes zum 200. Geburtstag Schönwerths, aus dem 4 Preisträger hervorgehen sollten. Dafür hatte Erika Eichenseer, maßgebliche Wiederentdeckerin dieses Oberpfälzer Märchenschatzes, als Vorlage die Geschichte vom Wundervogel und den beiden Bettelknaben ausgesucht, der sich unter anderem Manfred Sternberger, Mathias Wehr und Guido Rennert aus einer jeweils sehr persönlichen Perspektive annäherten und inhaltlich auch mit ganz unterschiedlichen Ausdrucksmitteln in Musik umzusetzen wussten. Stephan Ametsbichler hat sich die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung angehört und der Märchenerzählung gegenübergestellt.


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Finten, Fallen, Fake-News Finten, Fallen, Fake-News Jägerlatein auf Bayerisch Von Thomas Kernert Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr "Was ist Wahrheit?", fragte einst Pontius Pilatus und ging ins Wirtshaus. In Letzterem sitzt der Bayer oft stundenlang und hat sich und anderen viel zu sagen. Vor allem, wenn das Bier süffig und die Stimmung heiter bis ausgelassen ist. Dann kann es schon mal passieren, dass die Wahrheit ein Wolpertinger ist, der im Märchenwald und nicht auf der Goldwaage zu Hause ist. Mit anderen Worten: Wer immer die Wahrheit sagt, mag redlich sein, Phantasie hat er keine. Wer immer die Wahrheit sagt, mag edel sein, meist aber auch furchtbar langweilig. Wer immer die Wahrheit sagt, mag lange Beine haben, große Bewunderung erntet er kaum. Auch wenn es die Herren Pfarrer, Richter und Steuerfahnder nicht gerne hören, es stimmt: Die Wahrheit hat keinen erotischen Reiz; selbst dann nicht, wenn sie alle Hüllen fallen lässt! Stets ist sie lediglich ein getreues Abbild der Wirklichkeit und damit "secondhand". Wer braucht ein Replikat, ein Echo, die aufgewärmte Suppe von vorgestern?? - Niemand! - Am wenigsten der um sich und eine möglichst strahlende Außenwirkung bemühte Voralpenlandbewohner. Also erfindet er Märchentiere, baut Luftschlösser und erzählt phantastische Geschichten in lupenreinem Jägerlatein. Thomas Kernert, bayerischer Journalist mit großem Latinum, gibt Einblicke in die andere, die alternative, die konstruierte Wahrheit.


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

das ARD radiofeature

Die Drogenbarone von Mali Ein Feature über Kriegstreiber und eine Friedensmission Von Bettina Rühl WDR 2018 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Die UN-Mission in Mali ist die gefährlichste der Welt. Deutschland beteiligt sich daran mit bis zu 1000 deutschen Soldaten. Trotz der internationalen Militärpräsenz und trotz eines Friedensabkommens hat sich die Sicherheitslage in den vergangenen fünf Jahren in Mali verschlechtert. Inzwischen leidet nicht mehr nur der Norden, sondern auch das Zentrum Malis unter islamistischer Gewalt. Das liegt unter anderem an Drogenschmugglerringen, die ihre illegale Ware auch nach Europa schaffen. Das Geld fließt in Waffen und finanziert zum Teil islamistische Gruppen, die wiederum gegen die internationale Militärpräsenz kämpfen. Bettina Rühl ist es gelungen Schmuggler zu treffen und hat erfahren, dass Frieden ihre Geschäfte behindern würde. In Chaos und Krieg florieren sie besser. Solche Gruppen zu verfolgen, dafür hat die UN der Mission jedoch kein Mandat erteilt. Kann eine UN-Mission erfolgreich sein, wenn sie nicht gegen Kriminelle und Terroristen vorgehen darf, die den Friedensprozess torpedieren?


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

Simon Reynolds und GLAM "I drive a Rolls-Royce, 'cos it's good for my voice." Simon Reynolds und GLAM. Von Klaus Walter Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk "Pop ist Persönlichkeitskult. Er basiert auf dem Glauben, dass manche Menschen außergewöhnlich sind und dass die Gewöhnlichen durch direkten Kontakt oder Nachahmung ein Stück von ihrem Kuchen abhaben können. Und manche von denen, die dieses Spiel am besten beherrschen, sind geborene Lügner. Glamour ist die Lüge, die man so gut erzählt, dass man sie irgendwann selbst glaubt... Eine Sache, die ich an Glam besonders faszinierend finde, ist die Art und Weise, wie er radikale und reaktionäre Elemente vereinte. Auf der einen Seite steckte er voller Innovationen in Sachen Style, visueller Aufmachung, Theatralität und sexueller Experimentierfreudigkeit. Auf der anderen Seite war sein Eskapismus - seine Nostalgie, aber auch seine Dekadenz - regressiv. Auch musikalisch scheint Glam gleichzeitig nach vorne und zurück zu blicken." Das schreibt Simon Reynolds in seinem aktuellen Buch "GLAM - Glitter Rock und Art Pop von den Siebzigern bis ins 21. Jahrhundert." Also blicken wir nach vorne und zurück mit Simon Reynolds. Auf 700 Seiten hat sich der renommierte britische Pop-Autor dem Phänomen GLAM gewidmet, mit analytischem Scharfblick und mit der Liebe des passionierten Fans. Und ohne Angst vor Widersprüchen. GLAM gilt ja gemeinhin als sooo androgyn - seine Protagonisten aber heißen David, Bryan und Brian (Ferry und Eno), oder Marc, sind Männerbands wie Mud, Sweet und Slade, selbst Alice Cooper ist ein Kerl. Bleibt Suzi Quatro. Und die Frage: Wie spiegelt sich GLAM im 21.Jahrhundert? Im Weird Folk eines Devendra Banhart? Im Schaffeltechno des Kölner Kompaktlabels? In den Rollenspielen und Maskeraden von R&B-Diven wie Nikki Minaj oder Beyoncé? In Lady Gagas bowiesker Theatralik? Im Fame-Game von HipHop-Größen wie Kanye West oder Drake? Eine Spurensuche von Klaus Walter


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix


00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Ernst Wilhelm Wolf: Symphonie D-Dur (Franz Liszt Kammerorchester Weimar: Nicolás Pasquet); Joseph Haydn: "Die Jahreszeiten", Der Winter (Yeree Suh, Anna Rad-Markowska, Sopran; Andrew Staples, Andreas Fischer, Tenor; Ralf Lukas, Bariton; MDR Rundfunkchor Leipzig; MDR-Sinfonieorchester: Howard Arman); Ludwig van Beethoven: Sonate E-Dur, op. 14, Nr. 1 (Gewandhaus-Quartett Leipzig); Richard Strauss: Romanze F-Dur (Jan Vogler, Violoncello; Staatskapelle Dresden: Fabio Luisi); Anton Bruckner: Symphonie Nr. 1 c-Moll (Gewandhausorchester Leipzig: Herbert Blomstedt)


02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert F-Dur, KV 242 (Alexei Lubimov, Ronald Brautigam, Hammerklavier; Haydn Sinfonietta Wien, Hammerklavier und Leitung: Manfred Huss); Antonín Dvorák: "Die Waldtaube", op. 110 (Berliner Philharmoniker: Simon Rattle); Louis Spohr: Konzert Nr. 1 G-Dur (Hansheinz Schneeberger, Violine; Ursula Holliger, Harfe; English Chamber Orchestra: Peter-Lukas Graf); Franz Schubert: "Der Hirt auf dem Felsen", D 965 (Margaret Price, Sopran; Hans Schöneberger, Klarinette; Wolfgang Sawallisch, Klavier); Camille Saint-Saëns: Symphonie Nr. 3 c-Moll (Wayne Marshall, Orgel; Oslo Philharmonic Orchestra: Mariss Jansons)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Johann Baptist Vanhal: Streichquartett F-Dur, op. 33, Nr. 3 (Camesina Quartett); Anonymus: "I am a poor wayfaring stranger"; "Blow the wind southerly" (Andreas Scholl, Coutertenor; Edin Karamazov, Laute; Stacey Shames, Harfe; Orpheus Chamber Orchestra); Édouard Lalo: Violoncellokonzert d-Moll (Wen Sinn Yang, Violoncello; Philharmonisches Orchester des Stadttheaters Gießen: Michael Hofstetter)


04.58 Uhr

 

 

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