Jetzt läuft auf Bayern 2:

BR-Heimatspiegel

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Heiner Gremer Mit Heiner Gremer Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (nur in BR Heimat)


06.45 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungs-Gemeinschaften Heute: Alt-Katholische Kirche


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin


08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Wunschkinder Großbritannien erlaubt, weltweit zum ersten Mal, Versuche an lebensfähigen menschlichen Embryonen. Bei den jetzt genehmigten Experimenten werden sie mit einer neuen Technik, dem "Genom Editing", manipuliert. Die Reproduktionsmedizin geht damit einen weiteren gewagten Schritt voran. Erstmals sind nun sogar Veränderungen des Erbguts, der sogenannten "Keimbahn", durch die Manipulationen von Eizellen, Spermien oder Embryonen möglich. Wer an der Keimbahn etwas ändert, ändert sie für alle Nachfahren. Das wäre ein Eingriff in die Evolution. Immer mehr Kinder werden mit medizinischer Unterstützung gezeugt. Samenspender, Leihmütter und Mediziner sind die Akteure der Reproduktionsmedizin, die Kinder das "Produkt". Die künstliche Menschenerzeugung ist in den Labors zur Alltagsroutine geworden. Doch was bedeutet das für unser Verständnis von Familie? Was passiert, wenn sich die biologische Elternschaft von der sozialen entfernt? Wenn Kinder nicht mehr wissen, wer ihr Vater ist oder wieviel unterschiedliche Väter sie haben? Fragen nach Abstammung, Herkunft, Vererbung, Familie und Identität werden laut. Erst langsam begreifen wir die kulturelle Revolution, die uns die Reproduktionsmedizin beschert. Sie bedient, so scheint es, aufs Beste die Fantasien der Selbstermächtigung und Selbsterlösung. Sie verspricht jedem, der zahlen kann, sich zum Herrn oder zur Herrin des eigenen Lebens zu machen.


08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Reformation 500


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


09.05 Uhr

 

 

radioReisen

Einfach woanders sein


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


10.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

"Stufen des Lebens" Feuilletonistische Seitenblicke "Stufen des Lebens" Moderation: Christine Hamel Erstsendung vom 18. Juni 2017 Wiederholung um 17.05 Uhr Jochen Schmidt: Meine wichtigsten Körperfunktionen Julia Kissina: Elephantinas Moskauer Jahre Frank Goosen: Förster, mein Förster Rasender Stillstand: "Der Autostau als Gesellschaftsereignis" von Gregor Hoppe Hermann Hesse: Stufen Miranda July: Der Schwimmunterricht. Aus: Zehn Wahrheiten Jan Weiler: Mein Leben als Mensch - "Die Folterstunde" Musik: The Tams: Be Young, be foolish, be happy Wilco: If I ever was a child Leningrad: Super Good Peter Licht: An meine Freunde vom leidenden Leben Madeleine Peyroux: Changing all those Changes The Smiths: Please, please, please let me get what I want Mr. Scruff Get a Move on Ausgewählte Beiträge unter bayern 2.de und in der Bayern 2 App verfügbar


11.00 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

"Ikarien": Ulrich Noethen liest Uwe Timm(1/3) In seinem neuen Roman verbindet Uwe Timm eigene Erinnerungen mit der Geschichte der Eugenik. Ulrich Noethen liest "Ikarien" als Hörbuch und vorab Auszüge im Offenen Buch. Im Studio: Uwe Timm. Moderation: Cornelia Zetzsche Als sich Michael Hansen nach dem Studium zur US-Army meldet, wird er als junger GI nach Deutschland geschickt, in sein Herkunftsland, das nun, im Frühjahr 1945, in Trümmern liegt. Über Antwerpen und Amsterdam kommt Michael zu Kriegsende nach Frankfurt, Würzburg, Coburg und geht durch die Ruinen Münchens. Sein Auftrag: Er soll den 81jährigen Wagner befragen, einen Kommunisten und einstigen Freund und Adlatus von Alfred Ploetz, dem Begründer der Eugenik, der 1940 gestorben ist. In langen Gesprächen mit Michael Hansen erzählt Wagner von Ploetz, der zunächst, mit später prominenten Freunden und Mitstreitern wie Gerhart Hauptmann, als Kommunist in Breslau begann; der Étienne Cabets Ideen von einer gerechten Gesellschaft erforschte, später die Gedanken des sozialistischen Revolutionärs auf den Kopf stellte, einen faustischen Pakt mit den Nationalsozialisten einging und zum faschistischen Rassenwahn die vermeintlich wissenschaftliche Basis lieferte. Die Geschichte des Alfred Ploetz zwischen Breslau, Amerika, Paris und dem oberbayerischen Herrsching wird zum großen, schillernden Zeit- und Ideen-Panorama. - Ulrich Noethen liest den vielstimmigen, dialogreichen Roman Uwe Timms mit Verve und großer Klugheit. Elf CDs sind daraus geworden, ein Hörbuch als Koproduktion von Bayern 2 mit Random House. Es erscheint zeitgleich mit dem Roman, der ab 7. September bei Kiepenheuer & Witsch zu haben ist. Im Offenen Buch liest Ulrich Noethen noch vor Erscheinen an drei Sonntagen drei Auszüge, ein Prehearing für Bayern 2 - Hörer/Innen also. Teil 1 erzählt von Michael Hansens Spaziergängen durch das zerstörte München; auch davon, wie er in einem Herrenhaus ein ziemlich luxuriöses Domizil findet - und dieses Anwesen ist nicht irgendein beliebiges schönes Haus am See. Im Studio-Gespräch: der Schriftsteller Uwe Timm. Moderation: Cornelia Zetzsche


11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Jugendherbergen Imagewandel Jugendherbergen Zwischen Gemeinnützigkeit und Kommerz (Erstsendung: 10.05.2015) Von Andreas Höfig Nürnbergs Kaiserburg gehört zu den beliebtesten Jugendherbergen Deutschlands. Nach der Renovierung und Neueröffnung 2013 ist sie Bayerns modernste JHB und verkörpert geradezu das gewandelte Image der Einrichtungen. Durchgelegene Stockbetten, Hagebuttentee, Gemeinschaftsduschen und WC auf dem Flur, und der Duft nach feuchten Wollsocken: das sind die alten Klischees, doch davon haben sich die Jugendherbergen längst verabschiedet. Stockbetten gibt es immer noch: "sie gehören zu uns, das sind wir", meint eine Leiterin. In den neuen Häusern des JHB-Werkes sind aus den Stockbetten aber eher freundliche Schlafkojen geworden. Das Essen gibt es in Buffet-Form, aus modernen Automaten Macchiato und Caffe latte. Damit reagieren die Häuser auch auf die gewandelte Gästestruktur. Waren es früher 80 % Schulklassen, hat es sich nun deutlich auf reisende Familien und kleinere Gruppen verlagert. Dem trägt man Rechnung mit kleineren Einheiten: 4-Bettzimmer mit Doppelbett für die Eltern, Maisonette-Zimmer auf zwei Ebenen, selbstverständlich mit Dusche/WC auf dem Zimmer. Natürlich wecken diese Aktivitäten auch die gewerbliche Konkurrenz. Die A&O Hotel und Hostels Gruppe führt seit Jahren eine Auseinandersetzung mit dem Jugendherbergswerk. Nun sollen die Steuerprivilegien fallen, die nach Ansicht der A&O Gruppe den Wettbewerb verzerren. Die Jugendherbergen am Scheideweg zwischen Gemeinnützigkeit und Kommerz.


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


13.05 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Briefwechsel eines jungen Paares 1941-1945 Sie haben um ihr Leben geschrieben, um ihre Liebe, um ihre Zukunft: Hans und Rosa. Er, Jahrgang 1922, war 19 Jahre alt, als er in den Krieg eingezogen wurde. Sein Schwarm, die Rosa, blieb daheim, bei den Eltern im oberbayerischen Marktflecken. 800 Briefe in schönen Handschriften sind es geworden in den Jahren von 1941 bis 1945. Briefe voller Sehnsucht, Zärtlichkeit und Zweifeln, die beide immer wieder befallen haben: Werden wir ein gemeinsames Leben führen können, wenn dieser unselige Krieg endlich vorbei ist? Wird Hans heil heimkommen, aus Russland, aus der Ukraine, aus den letzten Gefechten in der Slowakei? Und immer wieder versichern sie sich gegenseitig ihre Zuneigung, beschwören ihre Zusammengehörigkeit. Fast wie ein Mantra klingt es, wenn Hans schreibt: "Herzlieb! Dieses endlos scheinende Warten wird eines Tages vorbei sein und dann werde ich Dir immer danken, für Deine große, reine Liebe, die mir so viel Kraft gibt und so glücklich machen kann ..." Und Rosa antwortet: "Wenn Du doch wieder kommen würdest! Spürst Du es, dass ich Heimweh hab nach Dir!" Liebesgeständnisse, die literarisch anmuten, geschrieben von zwei einfachen Menschen. Hans kam tatsächlich unversehrt heim, aus dem Krieg. Und die beiden haben sich ein gemeinsames Leben aufgebaut. Vor zwei Jahren ist Rosa gestorben, hochbetagt, nach fast 70jähriger glücklicher Ehe. Jetzt sitzt Hans allein da, mit seinen 800 Briefen in rosa Schachteln und liest immer wieder in den alten Briefen. Den Liebesbriefen aus düsteren Zeiten, den Zeiten ihrer ersten, großen Trennung. Hans hat Arthur Dittlmann aus seinem Leben erzählt - und hat ihn seine Briefe lesen lassen. Herausgekommen ist eine bewegende Liebesgeschichte aus den Kriegsjahren 1941 bis 1945.


13.30 Uhr

 

 

Nahaufnahme

Endstation Sehnsucht Die USA sind Adoptionsweltmeister: Es werden mehr Kinder adoptiert als irgendwo sonst auf der Welt. Nimmt man allein die internationalen Adoptionen, adoptieren Amerikaner sogar mehr Kinder als alle anderen Länder zusammen. Trotzdem: Einfach ist das nicht, obwohl so mancher Star wie Madonna oder Kinofilme wie "Juno" etwas anderes vermuten lassen. Das Beste für das Kind steht im Vordergrund. So beginnt für Adoptiveltern ähnlich wie in Deutschland ein langwieriger, hochemotionaler Prozess und das oft, nachdem sie schon alle biologischen Möglichkeiten ausgeschöpft haben.


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


14.05 Uhr

 

 

radioMitschnitt

Ringsgwandl Ringsgwandl Aufnahme des Konzerts vom 5. November 2016 in der Nürnberger Tafelhalle Moderation: Bernhard Jugel Wiederholung am Donnerstag, 31. August 2017, 20.03 Uhr Ausgewählte Sendungen in der Bayern 2 App verfügbar


15.00 Uhr

 

 

Hörspiel

Marcel Proust: Combray(2/3) Combray (2/3) Von Marcel Proust Aus dem Französischen von Michael Kleebert Erzähler - Sylvester Groth Großmutter - Karin Anselm Großvater/Pfarrer - Thomas Holtzmann Mutter - Krista Posch Vater - Stephan Bissmeier Großtante - Doris Schade Ferner: Kornelia Boje, Christa Berndl, Tobias Lelle, Stefan Born, Martin Butzke, Juliane Köhler, Eva Gosciejewicz, Peter Fricke und andere Komposition: Peter Zwetkoff/Hans Platzgumer Bearbeitung: Valerie Stiegele Regie: Ulrich Lampen BR 2003 Wiederholung am Montag, 20.03 Uhr "Lange Zeit habe ich mich zu früher Stunde schlafen gelegt." Mit dem ersten Satz von Marcel Prousts Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (A la recherche du temps perdu) richtet sich der Blick auf die Erinnerung. In seinen schlaflosen Nächten ruft sich der schwerkranke Erzähler seine Kindheit ins Gedächtnis: die Ferien in Combray, den Geschmack einer in Tee getauchten Madeleine, den Duft der Weißdornhecke, die Kirchtürme von Martinville und den schillernden Monsieur Swann. Combray ist die Ouvertüre zu Prousts gewaltigem Hauptwerk, das in Frankreich zwischen 1913 und 1927 in dreizehn Einzelbänden erschien und gut viertausend Seiten umfasst. Marcel Proust war selbst an sein Krankenbett gefesselt, als er die Salons, Parks und Schlafzimmer der Belle Epoque in Sprache fasste, um zu erkunden, auf welche Weise das Vergangene im Bewusstsein präsent ist. Das Zusammenspiel von lebendiger Erinnerung und Selbstreflexion wird in der ersten deutschsprachigen Hörspielfassung von Combray akustisch nachvollziehbar. Prousts Sprache ist manchmal sperrig, manchmal von surrealistischer Kühnheit und Komik in ihren assoziativen Sprüngen. Immer muss man ihr bis in die feinsten Verästelungen folgen, um sie getreu wiederzugeben. Das Hörspiel basiert auf Michael Kleebergs Übersetzung, die 2002 in der Verlagsbuchhandlung Liebeskind erschienen ist; sie überträgt Prousts Stil auf moderne Weise und bleibt zugleich näher als bisherige Übersetzungen am Original. Marcel Proust, geb. 10. Juli 1871 in Auteil, als Sohn eines Pariser Arztes und einer elsässischen Jüdin. 1878 Ferien der Familie in Illiers, das später zu Ehren Prousts in Illiers-Combray umbenannt wurde. Jurastudium, ohne Abschluss, und Studium der Literaturwissenschaft. 1895 Beginn mit der Arbeit an dem Roman "Jean Santeuil", der unvollendet bleibt. 1896 erscheint "Freuden und Tage", eine Sammlung von Texten. 1903 Tod des Vaters, zwei Jahre später der Mutter. Verschlimmerung der Asthma-Anfälle, an denen Proust seit seiner Kindheit leidet. Es folgt der Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben in sein schallisoliertes, mit Kork ausgeschlagenes Zimmer. 1912 Beendigung von "Unterwegs zu Swann", dem ersten Band seines Hauptwerks "A la recherche du temps perdu", der 1913 auf Kosten des Autors erscheint. 1919 Prix Goncourt für den zweiten Band der "recherche". Als Proust am 18. November 1922 stirbt, sind erst zwei Drittel des Monumentalwerks publiziert.


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Dieter Frey, Mathelehrer Er war Deutscher Fußballmeister mit den Bayern, hat den UEFA-Cup in seinen Händen gehalten, seine Mitspieler waren Scholl, Kahn und Matthäus. Doch Dieter Frey ist nicht den Weg vieler Kollegen gegangen. Er wurde weder Trainer noch Fußball-Experte, sondern Mathelehrer! Wir wiederholen das Gespräch mit Dieter Frey aus dem Februar 2017 im Rahmen des Bayern 2-Sommerradios. "Relativ hart" Fußball gespielt Nein, Dieter Frey war sicher kein Filigrantechniker im Bayern-Trikot. Wenn er darüber nachdenkt, sagt er über seinen persönlichen Stil: "Ich war schon grob". Aber das war als "Sechser" vor der Abwehr halt auch nötig. Gefördert von Franz Beckenbauer, der damals 1992 die Bayern trainiert, schafft er den Sprung in die Bundesliga-Stammelf. Mit Koryphäen wie Mehmet Scholl, mit dem er viel Spaß hat; oder Oliver Kahn, "ein auf dem Platz im positiven Sinne Wahnsinniger". Auch Lothar Matthäus hat damals bei den Bayern gespielt, ein "sensationeller Fußballer", meint Frey. Vier Jahre spielt Dieter Frey bei den Bayern, aber weil es unter Trainer Rehhagel für ihn nicht so recht läuft und er viel auf der Ersatzbank sitzt, wechselt er: Freiburg, Bremen, Nürnberg sind die Stationen - bis eine Meniskusoperation seine Karriere beendet. Zahl statt Ball Danach entscheidet sich Dieter Frey aber nicht für eine Fußball-Anschluss-Karriere. Mit 32 fängt er an, Mathe, Wirtschaft und Recht zu studieren - mehr als einmal fragt er sich dabei, ob er wirklich gerade das Richtige macht. Dann wird er Lehrer an der Bertold-Brecht-Schule in Nürnberg. Mittelschule, Gymnasium und Realschule - alles zusammen ist dort unter dem Dach einer "Eliteschule des Sports". Mit dem Luxus, dass der vielleicht sportbegabteste Lehrer der Schule Mathe und nicht Sport unterrichtet. Dies immer mit dem hehren Ziel, seinen Schülern stets erklären zu wollen, warum sie das, was sie gerade lernen, auch im Leben gebrauchen können.


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

"Stufen des Lebens" Feuilletonistische Seitenblicke "Stufen des Lebens" Moderation: Christine Hamel Erstsendung: 18. Juni 2017 Wiederholung von 10.05 Uhr Jochen Schmidt: Meine wichtigsten Körperfunktionen Julia Kissina: Elephantinas Moskauer Jahre Frank Goosen: Förster, mein Förster Rasender Stillstand: "Der Autostau als Gesellschaftsereignis" von Gregor Hoppe Hermann Hesse: Stufen Miranda July: Der Schwimmunterricht. Aus: Zehn Wahrheiten Jan Weiler: Mein Leben als Mensch - "Die Folterstunde" Musik: The Tams: Be Young, be foolish, be happy Wilco: If I ever was a child Leningrad: Super Good Peter Licht: An meine Freunde vom leidenden Leben Madeleine Peyroux: Changing all those Changes The Smiths: Please, please, please let me get what I want Mr. Scruff Get a Move on Ausgewählte Beiträge unter bayern 2.de und in der Bayern 2 App verfügbar


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

Kulturjournal - Sommerausgabe

Tiroler Festspiele Telfs


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


19.05 Uhr

 

 

Bayern 2-radioMusik


19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Klassik, Pop und Jazz - Selbst gemacht! Blasmusik im Biergarten Eine Spurensuche von Franziskus Büscher Das Bier spielt in Bayern jahrhundertelang überhaupt keine Rolle. Erst im 16. Jahrhundert ist es sprichwörtlich der "Deutsche Durst", der die schicksalhafte Wende einläutet: Geweckt durch die rasant wachsende Bevölkerung und Gaumen, denen einfach nicht mehr jeder billige "Weinfusel" schmeckt, nehmen immer mehr Braumeister ihre Arbeit in den aufkommenden Brauereien auf. Doch sollte es noch bis 1812 dauern, bis König Max I. Joseph den Brauereien auch endlich & ausdrücklich den sommerlichen Bierausschank auf ihren Lagerkellern erlaubte. Etwa zur selben Zeit verhalf das Aufkommen des Bürgertums, die Entwicklung der Ventiltechnik, sowie die Erfindung der besonders weich klingenden Flügelhörner und der Tuba in der 20er und 30er Jahren des 19. Jahrhunderts der bürgerlichen Blechmusik schließlich zum erstmaligen Durchbruch. Jetzt konnten Blechblasinstrumente endlich auch Melodielinien spielen. Die gerade eröffneten Biergärten boten eine willkommene Gelegenheit, um dieses neue Selbstverständnis vorzutragen Heute ist das eine ohne das andere kaum mehr vorstellbar. Franziskus Büscher begibt sich auf Spurensuche.


20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter



20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Kranke Dichter "Appetitlos, müde und leidend" Kranke Dichter Von Justina Schreiber Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr Vom 26.08. bis 02.09.2017 als Streaming und in der Bayern 2 App verfügbar Kopfschmerzen, Fieber, Unruhe, Hartleibigkeit und was der diffusen Symptome mehr sind: "Natürlich liegt organisch nichts vor", bemerkte Thomas Mann in seinem Tagebuch. Warum nur befällt die hypochondria vaga, die Grillenkrankheit, wie man sie früher nannte, gerade Schriftsteller so heftig und bevorzugt? Wahrscheinlich liegt es an der berufsbedingt vergrößerten Vorstellungskraft. Wie schnell mutieren in der Phantasie ein Furunkel an der Wange zum Krebs oder müde Beine zum Diabetes! "Gibt es überhaupt ein gesundes Genie?" fragte - rein rhetorisch natürlich - der dichtende Doktor Gottfried Benn. Die Reihe nervös-hysterischer Autoren, die ihr Leiden am eigenen Körper verdichten, ist lang. Sie reicht von Rainer Maria Rilke bis Karl Valentin, von Franziska zu Reventlow bis Italo Svevo. Wobei sich auf den poetischen Krankenlagern neben künstlerisch wertvollen Herz- oder Lungenleiden durchaus auch unproduktive Störungen einstellen können, die jede Schreibblockade bestens rechtfertigen. Als unangefochtene Weltmeister in der Disziplin der literarischen Leibesvisitation müssen nach wie vor die Österreicher gelten. Aber auch in Bayern hat Justina Schreiber genug Dichter gefunden, die in ihren Krankheiten wesentlich mehr als nur Metaphern sehen.


21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


21.05 Uhr

 

 

radioMitschnitt

Stars im Luitpoldhain(2/2) A Night of Jazz & Soul Mit Till Brönner, Wolfgang Haffner, Stefanie Heinzmann, Nils Landgren, Wolfgang Niedecken, Thomas Quasthoff und der German All Star Big Band unter der Leitung von Jörg Achim Keller Aufnahme vom 6. August 2017 im Luitpoldhain Nürnberg Ausgewählte Sendungen als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

Arno Frank, sein Debutroman und garantiert kein Punk "So und jetzt kommst du" heißt der Debütroman des Journalisten Arno Frank. Arno Frank erzählt darin von der Flucht seiner Familie durch halb Europa. Dabei beginnt die Geschichte dieser Familie vergleichsweise harmlos Mitte der 80er Jahre in der deutschen Provinz: Der Vater handelt in der Pfalz mit gebrauchten Autos oder anderem Zeug. Doch als das irgendwann nicht mehr klappt, wird es abenteuerlich. Die Familie zieht aus der Pfalz an die Côte d'zur und von dort nach Guarda in Portugal und über Lissabon nach Paris, dann wieder in die Pfalz, von dort nach München und über Erding im Bus mit dem allerletzten 50-Mark-Schein an die Endstation - in ein Gasthaus in einem namenlosen Ort in der bayerischen Provinz. Wo die Polizei an ihre Zimmertür klopft. Und der Trip vorbei ist. Der Journalist Arno Frank, geboren 1971, früher Redakteur der "tageszeitung", für die er immer noch schreibt, hat die Geschichte seiner Familie in einen Roman verwandelt - und dafür viel Aufmerksamkeit bekommen. Judith Schnaubelt hat ihn in seiner Heimat Wiesbaden getroffen. Ein Porträt. Wiederholung vom 21.05.2017


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

DAB+ Bayern 2 Süd: ARD Radiofestival 2017 23.00 - 00.00 Uhr www.ardradiofestival.de


23.05 Uhr

 

 

Nachtmix


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Franz Liszt: "Festklänge" (Dresdner Philharmonie: Michel Plasson); Robert Schumann: "Fünf Stücke im Volkston", op. 102 (Valentin Radutiu, Violoncello; Per Rundberg, Klavier); Ernst Wilhelm Wolf: Sinfonia G-Dur (Staatskapelle Weimar: Peter Gülke); Tom Tykwer/Johnny Klimek/Reinhold Heil: "The Cloud Atlas" (MDR-Sinfonieorchester: Kristjan Järvi, Torodd Wigum); Joseph Haydn: Sinfonia concertante B-Dur, Hob. I/105 (Jürgen Dietze, Oboe; Axel Andrae, Fagott; Andreas Hartmann, Violine; Sybille Hesselbarth, Violoncello; MDR-Sinfonieorchester: Bruno Weil); Dmitrij Schostakowitsch: "Der Bolzen", Ballettsuite, op. 27 a (MDR-Sinfonieorchester: Dmitrij Kitajenko)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Max Reger: "Die Weihe der Nacht", op. 119 (Lioba Braun, Alt; Chor der Bamberger Symphoniker; Bamberger Symphoniker: Horst Stein); Sergej Rachmaninow: Sechs Moments musicaux, op. 16 (Nikolai Lugansky, Klavier); George Onslow: Streichquartett d-Moll, op. 55 (Quatuor Diotima); Joachim Raff: Symphonie Nr. 9 e-Moll - "Im Sommer" (Radio-Sinfonieorchester Basel: Jean-Marie Auberson)


04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Arcangelo Corelli: Concerto grosso F-Dur, op. 6, Nr. 12 (Amandine Beyer, Helena Zemanova, Violine); Marin Marais: "Suite dans un goût étranger" (Lorenz Duftschmid, Viola da gamba; Thomas C. Boysen, Theorbe, Gitarre; Johannes Hämmerle, Cembalo)


04.58 Uhr

 

 

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