Jetzt läuft auf Bayern 2:

Notizbuch

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Nora Kaltenbeck Mit Nora Kaltenbeck Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.45 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungs-Gemeinschaften Heute: Neuapostolische Kirche


07.00 Uhr

 

 

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07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin Das radioMikro Lachlabor: Kann man auf einer Verkehrsinsel Urlaub machen? * Von und mit Tina Gentner und Mischa Drautz 7.30 Sonntagshuhn - Vogelscheuche von Renus Berbig * Lebensüberdruss Von James Krüss Mit Helmut Stange Die Geschichte von dem Zaunkönig und dem Adler oder auch Die Mücke und der Elefant Von James Krüss Mit Stefan Merki Die unsinkbaren Drei: Tierstimmen (1) Von Wilhelm Nünnerich *


08.00 Uhr

 

 

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08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Über das Phänomen des Schweigens Fluchtburg und Ruhepol Über das Phänomen des Schweigens Von Lisa Laurenz Schweigen kann verbinden und isolieren, verletzen und heilen, offenbaren und verstecken. Die Gründe dafür, dass Menschen schweigen, sind sehr verschieden. Es kann der Wunsch sein, sich dem Lärm der Welt oder dem Einfluss der digitalen Medien zu entziehen. Einfach mal nicht reden müssen! Schweigen kann aber auch ein Machtmittel sein - oder ein Zeichen von Ohnmacht. Ein Thema kann totgeschwiegen werden. Zugleich ist im rechten Moment zu schweigen ein Zeichen von Achtsamkeit und Weisheit. Es ist innerer Raum und Begegnung mit sich selbst, mit anderen oder auch mit Gott. Momente stillen Glücks bleiben in Erinnerung. Schweigen muss aber oft erst geduldig erarbeitet werden.


08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Friedensgebete in Korea Friedensgebete in Korea Christen bieten der Politik die Stirn Von Corinna Mühlstedt Seit Beginn der Krise zwischen den USA und Nordkorea, sind die Kirchen Südkoreas in beispielhafter Weise aktiv: Man will sich von den Großmächten keinen Krieg aufzwingen lassen. Mahnwachen, Fackelzüge und Gebetsversammlungen stehen gegen Kriegsrhetorik und Hass: Die christlichen Demonstranten fordern das Ende des seit Jahrzehnten bestehenden Kriegszustands mit Nordkorea und einen Friedensvertrag, der die Wiedervereinigung beider Landesteile ermöglicht. Sie mahnen den Abbau der enormen Nuklearwaffen-Lager auf der koreanischen Halbinsel an und die Reduzierung von Atomwaffen weltweit. Nicht zuletzt treten sie für eine Erleichterung der Wirtschafts-Sanktionen gegen Nordkorea ein, derentwegen ein großer Teil des Volkes im Norden hungert. Bei ihrem Einsatz für die Menschen im Norden erhalten die Christen Koreas seit Jahren internationale Unterstützung durch die Sozial-Projekte katholischer und evangelischer Kirchen. Auch der Weltkirchenrat, der erst 2013 seine Vollversammlung im südkoreanischen Busan abhielt, fördert die Gespräche der Christen in dem geteilten Land intensiv. Kürzlich hat er mit einer ökumenischen Delegation Nordkorea besucht. Die Sendung gibt Einblick in die Arbeit verschiedener kirchlicher Initiativen. Sie alle zeigen: Frieden ist möglich!


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


09.05 Uhr

 

 

Bayern 2 am Sonntagvormittag

Moderation: Kaline Thyroff Sonntagsbeilage: Kultur. Alltag. Feuilleton. 10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

kulturWelt


12.30 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

"salam, yamen" - "Lieber Said" Der iranisch-deutsche Dichter Said, der vor Jahrzehnten den iranischen Diktaturen entkam und der syrische Dichter und Exilant Yamen Hussein tauschen sich aus über Heimatverlust und Sprache, Gewalt und Poesie. Ein Gespräch in Briefen und Gedichten, jetzt neu als Buch mit CD. Lesung: Said, Yamen Hussein und der Schauspieler Paul Herwig. Musik: Roman Bunka (Oud) Sie leben in einer Stadt und kannten sich nicht. Der eine ist halb so alt wie der andere, aber beiden gemeinsam ist die Ankunft in der Fremde. Yamen Hussein, Mitte dreißig, floh 2013 aus Syrien und kam 2014 über den Libanon und die Türkei nach Deutschland. Der Dichter Said, 70, stammt aus Teheran, wollte 1965 in München studieren und blieb "als flüchtling, seit beinah fünfzig jahren", wie er schreibt. Said, der im Deutschen seine Heimstatt fand, seine Lingua Franca und seit 1975 seine literarische Ausdrucksform, wandelte sich vom Technik-Studenten zum Poeten, wurde Chamisso-Preisträger, war zwei Jahre PEN-Präsident und macht, in Lyrik und Prosa, immer wieder auch autobiographisches Material zum literarischen Stoff: die Kindheit in Teheran, die fremde Mutter, die er erst mit 43 Jahren kennenlernte, die Revolution der Islamisten unter Khomeini. " salam yamen, sei du herzlich willkommen in deutschland, im territorium der deutschen sprache, seiner eigentlichen gastgeberin", begrüßt er den Dichter-Kollegen aus Syrien. Yamen Hussein aus Homs, der mit kritischen Artikeln gegen die Eingriffe des Staates in die Pressefreiheit ins Visier der Machthaber geraten war, der von der Universität verwiesen, vom Geheimdienst verfolgt und bedroht wurde; der 2011 über die Proteste in Homs und Hama berichtet und das "Nabd Bündnis für die Jugend Syriens" mitbegründet hatte. Ein politischer Kopf, ein Poet, ein Geflüchteter, dem "die Sprache, die Straßen und die Musik stets ein Trost waren". Anfangs als Gast des PEN-Zentrums ein "Writer in Exile" in München, wohnt Yamen Hussein inzwischen in Leipzig. Ein Exilant, der zurück möchte und der Said antwortet: "Ich habe Angst, Du zu werden", das heißt: ein "flüchtling seit bald fünfzig jahren". Aber mit dem Krieg in Syrien scheint seine Rückkehr ferner denn je. Yamen Hussein und Said, zwei Literaten, zwei Exilanten im poetischen Austausch, lesen ihre Texte, zusammen mit dem Schauspieler Paul Herwig, der deutschen Stimme Yamen Husseins. Begleitet von Roman Bunka, einem Virtuosen der Oud. Entstanden ist der Dialog in Kooperation des BR/ Bayern 2 mit dem PEN/ "Writer in Exile" und dem Literaturhaus München. Jetzt neu: Alle Texte als Buch und CD im Kirchheim Verlag München. Redaktion und Moderation: Cornelia Zetzsche. Nach der Sendung als kostenloser Podcast verfügbar


13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

radioReisen

Einfach woanders sein Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr


14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Diwan

Das Büchermagazin


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Ingeborg Lüscher / Peter Moritz Pickshaus: Auressio Auressio Von Ingeborg Lüscher / Peter Moritz Pickshaus Mit Katja Bürkle, Franz Rueb, Ingeborg Lüscher Komposition: Dirk Leyers Bearbeitung und Regie: Nikolai von Koslowski BR 2010 im Hörspiel Pool Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr Auressio - so heißt der Ort im Tessin, in dem der Schweizer Einsiedler Armand Schulthess gelebt hat. Die junge Künstlerin Ingeborg Lüscher erlebt Schulthess wie ein scheues Tier, als sie erstmalig sein Terrain erkundet. Auf dem Steilgelände seines Areals baut Schulthess aus Sperrmüll, Baumstämmen und Altreifen abenteuerliche Stege und Aussichtspunkte. Dazwischen hängt er Hunderte von Schrifttafeln und Gegenstände in die Bäume seines Kastanienwalds und schafft so ein einzigartiges Ordnungssystem des Weltwissens in einer Art Freiluft-Enzyklopädie. Als Schulthess 1972 starb, wurde sein wildwuchernder Garten des Wissens plattgewalzt. Mit Peter Moritz Pickshaus suchte Lüscher im Jahr 2007 noch einmal das Areal auf. Das Hörspiel Auressio fokussiert die Begegnung zwischen ihr und Schulthess. Ingeborg Lüscher, geb. 1936 in Freiberg/Sachsen. Malerin, Fotografin, Schauspielerin, Konzept-, Video- und Installationskünstlerin. Peter Moritz Pickshaus, geb. 1955, Psychologe, Kunstwissenschaftler, Autor. Publikationen u.a. "Kunstzerstörer" (1988), "Nam June Paik" (2009). 1990 Auszeichnung mit dem Carl-Einstein-Preis für Kunstkritik. Radioarbeiten u.a. über Andy Warhol, Nam June Paik, Marcel Duchamp, Christian Boltanski.


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Jesco von Puttkamer, NASA-Forscher Achim Bogdahn im Gespräch mit Jesco von Puttkamer, NASA-Forscher Aufnahme von 2012 Er war der dienstälteste Mitarbeiter der NASA, gehörte bereits zum Apollo-Team von Wernher von Braun. Jesco von Puttkamer hat unter anderem den ersten bemannten Flug zum Mars geplant. Wenige Monate vor seinem Tod war er 2012 zu Gast in "Eins zu Eins. Der Talk". Wir wiederholen das Gespräch anlässlich des 60. Geburtstages der NASA am 29. Juli. Der erste bemannte Flug zum Mars Seit den Siebzigerjahren hat der deutsch-amerikanische Wissenschaftler Jesco von Puttkamer im NASA-Hauptquartier in Washington eine Arbeitsgruppe zur strategischen Planung der permanenten Erschließung des Weltalls geleitet. Eines seiner wichtigsten Langzeitprojekte: Der erste bemannte Flug zum Mars, der mit einer erfolgreichen Landung von "Curiosity" ein Stück näher rücken könnte. Puttkamer wird 1933 in Leipzig geboren, stammt aus einem alten pommerschen Adelsgeschlecht. Den Zweiten Weltkrieg verbringt er mit seiner Mutter und seinen Geschwistern überwiegend in der Schweiz. Nach dem Krieg studiert Puttkamer in Aachen Maschinenbau und entwickelt seine zweite Leidenschaft: Er schreibt Science-Fiction-Romane und Kurzgeschichten. Doch schon bald bekommt der junge Ingenieur die Chance, seine Geschichten und Träume auf ganz andere Weise wahr werden zu lassen: Der berühmte deutsche Raketenkonstrukteur Wernher von Braun holt Puttkamer zur NASA, um gemeinsam mit ihm die Apollo-Mission zu entwickeln. Grüne Männchen und rote Planeten In "Eins zu Eins. Der Talk" sprach Jesco von Puttkamer mit Moderator Achim Bogdahn 2012 über die Stationen seiner Karriere, über grüne Männchen und rote Planeten, und erzählte, welche Rolle er bei dem US-Film "Star-Treck" gespielt hat.


17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

radioDoku

Der Gorilla Fritz(2/3) Der Gorilla Fritz (2/3) Von Jenny von Sperber Mit 55 Jahren ist der Nürnberger Fritz einer der ältesten Gorillas der Welt, ein Greis. Wenn man ihm in die Augen schaut ahnt man, was dieser alte Mann schon alles gesehen hat. Vom afrikanischen Dschungel bis zum Affenhaus in Nürnberg. Fritz ist ein Zeitzeuge, der miterlebt hat, wie grundlegend sich die Institution Zoo und unser Umgang mit Wildtieren im letzten halben Jahrhundert verändert hat. Aber es haben nicht nur die Menschen Fritz' Lebensweg bestimmt. Auch Fritz hat viele Menschen geprägt, denen er auf seiner langen Reise begegnet ist. Begonnen hat alles im Dschungel Kameruns, wo Fritz seine ersten drei Jahre verbracht hat, vermutlich als glückliches Gorillababy, beschützt von seiner Familie. Viel zu früh verlor er die Mutter und wurde über Tierhändler nach Deutschland verkauft: an den Tierpark Hellabrunn in München. Hier kümmerten sich die Pfleger zwar Tag und Nacht um das Waisenkind, wechselten Windeln, gaben ihm alle zwei Stunden Milch und spielten mit ihm. Aber schnell machte ihm ein anderes Gorillakind den Platz des Lieblings streitig und er wurde wieder fort geschickt. Es folgten Stationen in Nürnberg, Berlin und in der Tschechei. Fritz Jugend war eine Zeit, in der Gorillas noch nicht durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt waren. Der Wildtierhandel mit gefangenen Tieren in Afrika war ganz normal. Wie man die sensiblen Menschenaffen füttert, wie man sie unterbringt, was sie brauchen - all das wusste man noch nicht. Damals war es gerade mal 50 Jahre her, dass auch Menschen fremder Kulturen in Zoos ausgestellt wurden. Menschenaffen galten als Kuriosität zum Staunen - keine fühlenden Persönlichkeiten. Als der Handel mit wilden Gorillas verboten wurde, war Fritz bereits junger Vater von zwei Kindern. Jetzt mussten die Zoos ihre Gorillas selber züchten. Fritz zeugte anfangs jedes Jahr ein Kind. Im Rahmen des Zuchtprogramms wurden seine Nachkommen über die ganze Welt verteilt: Berlin, Teneriffa, China, Japan. Sie wurden Opfer von menschlicher Politik, wie dem Krimkrieg und sie mussten menschliche Persönlichkeiten beglücken, wie Michael Jackson. Die Familiengeschichte von Fritz ist eng mit der Geschichte von uns Menschen verwoben. Die dreiteilige Gorilla Familiensaga zeigt deshalb nicht nur die Entwicklung der europäischen Zoos und wie wir mit unseren nächsten Verwandten umgehen, sondern auch, was es mit uns Menschen macht, wenn wir Persönlichkeiten wie Fritz zu uns holen, um sie hinter Glas zu bestaunen.


17.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Playlist


18.00 Uhr

 

 

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18.05 Uhr

 

 

Kulturjournal

Kritik. Dialog. Essay


19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Seit 65 Jahren Blasmusik am Puls der Zeit Der Musikbund von Ober- und Niederbayern feiert Geburtstag Konzertimpressionen und "Party"-Gespräche Von Stephan Ametsbichler 1953 wurde er im Münchner Löwenbräukeller gegründet, der Musikbund von Ober- und Niederbayern. Mit gut 15 Kapellen ging er seinerzeit an den Start. Heute sind daraus fast 800 Blasorchester, Spielmannszüge, Bläsergruppen und Big Bands geworden, die von der Volksmusik über die Klassik bis hin zu Pop und Jazz alle Genres der geblasenen Musik abdecken. Bei knapp 25.000 Musikerinnen und Musikern versucht der drittgrößte bayerische Blasorchesterverband dabei den Bedürfnissen seiner Mitglieder nicht nur mit klassischen Fortbildungsaufgaben für Dirigenten- und Musiker gerecht zu werden. Als moderner Interessensvertreter sieht sich der "MON" auch mit den aktuellen Herausforderungen unserer vielschichtigen, komplex vernetzten Gesellschaft konfrontiert, die sich unter anderem in Schlagworten wie Datenschutzgrundverordnung, Jugendschutz, Vereins- und Urheberrecht oder zeitgemäße Marketingstrategien manifestieren. Am Rande des Geburtstagskonzerts vom 23. Juni 2018 in der "Alten Kongresshalle" in München hat sich Stephan Ametsbichler mit Verantwortlichen und Betroffenen auch über diese neuen Herausforderungen unterhalten.


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Franziska zu Reventlow zum 100. Todestag Geld und Bohème Geschichte einer Hassliebe Von Marita Krauss Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr "Ich habe die Sache mit dem Geld niemals ernst genug genommen, ließ es so hingehen und dachte, es würde schon einmal anders werden. ... Bitte, haltet mich nicht für ernsthaft gestört, aber ich bin tatsächlich dahin gekommen, es - das Geld - als ein persönliches Wesen aufzufassen, zu dem man eine ausgesprochene, in meinem Falle qualvolle Beziehung hat. Mit Ehrfurcht und Entgegenkommen könnte man es vielleicht gewinnen, mit Hass und Verachtung unschädlich machen, aber durch liebevolle Indolenz verdirbt man's vollständig mit ihm. Und das muss ich getan haben, ich ließ es kommen und gehen, wie es gerade kam und ging ... die Wohnung ist gekündigt, jedes menschenwürdige Einrichtungsstück gepfändet, ... trotzdem tauchen immer neue Leute auf, die Geld wollen, Geld, Geld und noch einmal Geld." Franziska zu Reventlow, die zentrale Figur der Münchner Bohème um die Wende zum 20.Jahrhundert, zieht in ihrem Roman "Der Geldkomplex" ironisch die Bilanz eines Lebens ohne festes Einkommen, ohne kontinuierliche Arbeit, ohne bürgerliche Sicherheit. Geld spielt im Leben der Künstler, Lebenskünstler und Bonvivants eine zentrale Rolle, eben weil niemand welches hat. Jeder schmiedet verrückte Pläne, wie man zu Geld kommen könnte, pflegt die große Kunst des Schnorrens bei Besser-Gestellten und Gönnern, des Geldausleihens auf vage Sicherheiten, der kleinen Verdienste durch Gelegenheitsarbeiten oder Gelegenheitsprostitution. Die Bohème lebt einen Gegenentwurf zum Bürgertum und seiner materiellen Grundstruktur. Wenn Geld da ist, feiert man furiose Feste, es gibt Champagner und Kaviar, große Reisen - und das Geld ist genauso schnell wieder weg wie es kam. Marita Krauss verfolgt durch Romane, Briefe, Tagebücher und Chansons das Verhältnis der Münchner Bohème zum Geld im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Eine Sendung aus Anlass des 100. Todestages von Franziska zu Reventlow; die Gräfin starb am 26. Juli 1918 - materiell arm, aber reich an Erfahrungen jenseits der bürgerlichen Konventionen.


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

radioFeature

Neue Grenze, neue Gräben Warum der Brexit den Frieden in Nordirland gefährdet Von Till Ottlitz BR 2018 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

Über den Erfolg einer rechten Erzählung "Wir müssen unsere Frauen schützen" Über den Erfolg einer rechten Erzählung Von Sebastian Dörfler Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Die extreme Rechte weiß, dass sie bei keinem anderen Thema mehr Aufmerksamkeit bekommt, als wenn sie sich als Schutzmacht deutscher Frauen gegen "fremde Männer" präsentiert. Von Köln über Kandel bis hin zu dem Mord an Susanna F.: jeder Anlass - und noch mehr vermeintliche - wird genutzt für Mahnwachen, "Frauenmärsche" oder Hashtag -Kampagnen gegen die angeblich totale Bedrohung durch den Islam und den nahenden Untergang Deutschlands. Und es wirkt. Längst treibt diese Erzählung Nachrichtenmagazine, Talkrunden und Politiker um. In der Verknüpfung mit Geschlechterbildern wird Rassismus noch salonfähiger. Was aber sagt dieses Muster aus über die Geschlechterbilder von denen, die es propagieren? Wie dockt diese Strategie an den gesellschaftlichen Mainstream an? Und was macht diese Erzählung für viele so attraktiv? Ein Zündfunk Generator über das "Innere der Volksgemeinschaft".


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Richard Strauss: "Aus Italien", op. 16 (Staatskapelle Dresden: Fabio Luisi); Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierquartett Es-Dur, KV 493 (Izumi Goto, Klavier, Daniel Gaede, Violine; Karl Suske, Viola; Jürnjakob Timm, Violoncello); Franz Liszt: "Hamlet" (MDR-Sinfonieorchester: Jun Märkl); Johannes Brahms: "Schaffe in mir, Gott, ein rein Herz", op. 29, Nr. 2 (Rundfunkchor Leipzig: Wolf-Dieter Hauschild); Carl Philipp Emanuel Bach: Konzert C-Dur, Wq 112, Nr. 1 (Michael Rische, Klavier)


02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Richard Rodney Bennett: "Little Suite" (Royal Ballet Sinfonia: Gavin Sutherland); Arthur Bliss: Meditationen über ein Thema von John Blow (Royal Philharmonic Orchestra London: Barry Wordsworth); Howard Shore: "Ruin and Memory" (Lang Lang, Klavier; The China Philharmonic Orchestra: Lóng Yú); Frederick Delius: "Appalachia" (Daniel Washington, Bariton; Chor und Orchester der Welsh National Opera: Charles Mackerras)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Gaetano Donizetti: Streichquartett Nr. 17 D-Dur (Neues Berliner Kammerorchester: Michael Erxleben); Johann Sebastian Bach: Sonate h-Moll, BWV 1014 (Frank Peter Zimmermann, Violine; Enrico Pace, Klavier); Anatolij Ljadow: "Der verzauberte See", op. 62 (Cincinnati Pops Orchestra: Erich Kunzel); Miklós Rózsa: Klavierkonzert (Stephen Hough, Klavier; Hollywood Bowl Orchestra: John Mauceri)


04.58 Uhr

 

 

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