Jetzt läuft auf Deutschlandfunk Kultur:

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05.00 Uhr

 

 

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05.05 Uhr

 

 

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen u.a. Kalenderblatt Vor 50 Jahren: Das Marburg-Virus wird erstmals unter dem Mikroskop entdeckt


05.30 Uhr

 

 

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05.50 Uhr

 

 

Aus den Feuilletons


06.00 Uhr

 

 

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06.20 Uhr

 

 

Wort zum Tage

Pfarrerin Angelika Scholte-Reh Evangelische Kirche


06.30 Uhr

 

 

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07.00 Uhr

 

 

Nachrichten


07.20 Uhr

 

 

Politisches Feuilleton

Digitale Ethik: Wenn Algorithmen irren, sind Menschen verantwortlich Von Konrad Lischka


07.30 Uhr

 

 

Nachrichten


07.40 Uhr

 

 

Interview


08.00 Uhr

 

 

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08.30 Uhr

 

 

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08.50 Uhr

 

 

Buchkritik

"Die Regierung des Himmels. Globalgeschichte des Luftkriegs" von Thomas Hippler Rezensiert von Wolfgang Schneider


09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

Im Gespräch

Innenansichten einer estnischen Schriftsteller-Dynastie Susanne Führer im Gespräch mit dem estnischen Schriftsteller und Gesellschaftskritiker Prof. Rein Raud "Sprachen sind wie Türen zu anderen Völkern und Zeiten" Der estnische Schriftsteller Rein Raud spricht zehn bis zwanzig Fremdsprachen - und findet das ganz normal. Zuhause sprach man estnisch, in der Schule lernte er russisch und englisch, das Fernsehprogramm war finnisch, sein Vater lernte mit ihm deutsch. Als Kind gab Rein Raud all sein Taschengeld für Bücher aus, um fremde Sprachen zu lernen. Fürs Studium sollte es dann eine nicht-europäische Sprache sein, und so studierte Raud Japanologie in Leningrad, heute Sankt Petersburg. Damals gehörte Estland noch zur Sowjetunion, doch die war kein homogener Block, niemand in den baltischen Staaten beispielsweise habe sich als Sowjetbürger gesehen "Als ich zum ersten Mal in den Kindergarten ging, ich war drei Jahre alt, hat mein Vater auf dem Wege mir erzählt: "Wahrscheinlich wirst du jetzt alles über einen Kerl, der Lenin heißt, hören. Das solltest du nicht glauben. Aber das solltest du niemandem sagen, dass du es nicht glaubst."" Solche Szenen hätten die meisten Esten erlebt. "Wir haben das klassische Doppeldenken Orwells zu einer Kunstform entwickelt." Raud kommt aus einer sehr literarischen Familie, sein Großvater wie seine beiden Eltern waren Schriftsteller, auch seine Geschwister haben Bücher veröffentlicht. Arbeit hieß für ihn von klein auf, dass man am Tisch sitzt, ein Blatt Papier vor sich und dass man etwas darauf schreibt. "Mein Vater hat jeden Abend vorgelesen, was er geschrieben hat; die ganze Familie war in den Prozess eingebunden." Im Übrigen sprächen die meisten Esten drei bis vier Sprachen, denn Estland ist klein (1,3 Millionen Einwohner), niemand im Ausland spricht estnisch. Sprachen sind für Rein Raud kein Selbstzweck, er ist kein Linguist. "Sprachen sind Türen zu anderen Völkern und Zeiten." Daher reist er auch gern und viel: "Ich glaube, um sich selbst zu verstehen, um meine eigene Kultur zu verstehen, muss ich unbedingt wissen, welche anderen Arten es gibt, um Mensch zu sein." Rein Raud ist in Estland zwar ein durchaus bekannter und erfolgreicher Schriftsteller wie Intellektueller, der sich an öffentlichen Debatten beteiligt, doch vom Schreiben allein könne er nicht leben. Er ist Professor für Japanologie, zur Zeit hat er eine Gastprofessur an der FU Berlin inne. Auf Deutsch gibt es von Raud leider nur eine Erzählung in einer Anthologie, aber drei seiner Romane sind ins Englische übersetzt. "Was ich schreibe, ist ganz verschieden. Wenn ich ein Buch geschrieben habe, werde ich mich nie wiederholen." Anders als manche Autoren, die immer wieder dasselbe Buch schrieben. Von seinen eigenen Büchern mag er am liebsten den Roman "Der Bruder", der sei ein "Spaghetti-Western, er hat eine Western-Ästhetik mit Einflüssen von Sergio Leones und Clint Eastwoods Filmen, aber auch der Sprache von Allessandro Baricco." Zuletzt erschien von ihm "Der Tod des perfekten Satzes", ein Spionage- und Liebesroman, er spielt in Estland, in den letzten Monaten als sowjetische Republik.


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Lesart

Das Literaturmagazin Moderation: Andrea Gerk Die schöne Kunst des Mordens: Brauchen wir eine Poetik des Kriminalromans? Gespräch mit Thomas Wörtche Vom Roman zur Graphic Novel "Die Stadt der träumenden Bücher" von Walter Moers Gespräch mit Ilustrator Florian Biege Buchkritik: "Die blaue Gitarre" von John Banville Rezensiert von Helmut Böttiger Straßenkritik: "Eine Zierde in ihrem Haus" von Asta Scheib Von Andi Hörmann "Sprachen sind wie Türen zu anderen Völkern und Zeiten"


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag Moderation: Carsten Beyer Rückblick auf das Überjazz-Festival in Hamburg Von Matthias Wegner Das muss man gehört haben ... oder auch nicht Weltmusik Von Grit Friedrich


11.30 Uhr

 

 

Musiktipps


11.45 Uhr

 

 

Rubrik: Jazz

Ein Holländerin in Berlin: die Sängerin Kiki Manders


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten



12.05 Uhr

 

 

Studio 9 - Der Tag mit ...

Matthias Greffrath, Schriftsteller Moderation: Anke Schaefer


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten


13.05 Uhr

 

 

Länderreport

u.a. Sanierungsstau Infrastruktur - in Lübeck bricht der Verkehr zusammen Von Johannes Kulms Lübeck ist eine wunderschöne Stadt - umgeben von viel Wasser. Das ist Glück und Fluch zugleich, denn Einwohner und Touristen brauchen seit Jahren eine große Portion Geduld. Gleich an mehreren maroden Brücken wird gebaut und geflickt, viele Straßen sind gesperrt oder nur eingeschränkt benutzbar. Egal ob Autofahrer, Fußgänger, Radler oder Schiffsreisende - alle sind betroffen und fragen sich: Warum dauert das so lange? Weil jahrzehntelang nichts an der Infrastruktur repariert wurde?


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Kompressor

Das Kulturmagazin Moderation: Tim Grampes Wie findet man eine Haltung zur Gegenwart? Filmstart: 'Der Lange Sommer der Theorie' Gespräch mit der Regisseurin Irene von Alberti Kunstsponsoring by Rheinmetall: Wo liegt die Schmerzgrenze? Gespräch mit dem Videokünstler Clemens von Wedemeyer Das Lesen der Anderen: Missy Magazine Gespräch mit Stefanie Lohaus, Mitherausgeberin


14.30 Uhr

 

 

Kulturnachrichten

Von Barbara Becker


15.00 Uhr

 

 

Kakadu


15.05 Uhr

 

 

Infotag

Moderation: Fabian Schmitz Zum Tag der Kinderrechte Smaragdsuche in den Alpen Von Hilde Braun Selberblümeln Von Anne Müller


15.30 Uhr

 

 

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag Moderation: Dirk Schneider


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.30 Uhr

 

 

Musiktipps


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten


17.05 Uhr

 

 

Studio 9

Kultur und Politik am Abend


17.30 Uhr

 

 

Kulturnachrichten


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten


18.30 Uhr

 

 

Weltzeit


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Zeitfragen. Politik und Soziales

Magazin


19.30 Uhr

 

 

Zeitfragen. Feature

Darüber spricht Mann (nicht) Männergruppen als Weg zur Selbstfindung Von Ralf Bei der Kellen und Tim Zülch Im Zuge der sogenannten 68er-Generation kritisierten die Frauen immer stärker und immer öffentlicher ihre Ungleichstellung gegenüber den Männern. In Frauencafés, Frauenbuchläden und Frauengruppen wurden die Mechanismen dekuvriert und die eigene Rolle innerhalb der Gesellschaft analysiert. Männer, die sich in linken und/oder alternativen Gruppen engagierten, sahen sich zunehmend unter Druck, ähnliche Gruppen zu gründen. Wo diese anfänglich von Frauen angeregt wurden oder auch aus Verunsicherung über das Verschwinden alter Klischees - und nicht zuletzt auch aus sexueller Frustration - entstanden, sind Männergruppen heute an einem ganz anderen Punkt. So wie die Frauen nach 1968 verstärkt ihre unterdrückte Position hinterfragten, so hinterfragen seit einigen Jahren Männer die in der Gesellschaft vorherrschenden Normen bezüglich Männlichkeit. Müssen Männer immer stark sein? Wie vereinbare ich Karriere und Vatersein? Wie ist das mit der Männergesundheit? Schließlich sterben Männer immer noch viel früher als Frauen. In diesem Prozess fühlen sich viele Männer hin- und hergerissen; die Rolle des scheinbar heute geforderten Alphasoftie, der stark ist und trotzdem gefühlvoll, überfordert viele. Der Besuch einer Männergruppe kann eine gute Möglichkeit sein, den eigenen Weg zwischen den Herausforderungen zu finden.


20.00 Uhr

 

 

Nachrichten


20.03 Uhr

 

 

In Concert

Stadthauptmannshof Mölln Aufzeichnung vom 13.10.2017 The Henry Girls Far Beyond the Stars Tour 2017 Irish Americana Folk Moderation: Carsten Beyer "Die Henry Girls sind spektakulär ... die besten Gesangsharmonien aus Donegal seit Clannad!". So schrieb die BBC einmal über Karen, Lorna und Joleen McLaughlin. Drei Schwestern, die in ihrer Heimatstadt Malin auf der Halbinsel Irish Eoghain im Norden Donegals schon lange als The Henry Girls bekannt sind. Zusammen mit ihren vier Schwestern kamen sie bereits als Kinder mit der irischen Volksmusik intensiv in Berührung. Im Elternhaus wurden, wie in vielen Familien nicht nur in Donegal üblich, traditionelle Lieder gesungen - auch mehrstimmig. Heute gilt ihr lupenreiner Harmoniegesang als Markenzeichen der drei Schwestern, die inzwischen zu den wegweisenden jungen Folkgruppen Irlands zählen. Sie verbinden die traditionelle Musik Irlands mit amerikanischer Folk- und Bluegrassmusik und zeigen sich offen für die unterschiedlichsten musikalischen Einflüsse. Mit Songs ihres aktuellen Albums ,Far Beoynd The Stars' waren die Henry Girls im Herbst in Deutschland unterwegs und standen am 13. Oktober auf der Bühne des Stadthauptmannshofs.


21.30 Uhr

 

 

Kriminalhörspiel

Abendstunde im Spätherbst Von Friedrich Dürrenmatt Regie: Gustav Burmester Mit: Ernst Schröder, Willy Maertens, Kurt Fischer-Fehling, Wolff Lindner Ton: Rudolf Meister Produktion: NDR 1957 Länge: 47'01 Hofer, ein "literarischer Kriminalist", trifft Maximilian F. Korbes, Schriftsteller von Weltruhm. Hofer weiß, woher Korbes seine Stoffe bezieht. Anschließend: Hörspiel- und Featuretipps Maximilian Friedrich Korbes, Schriftsteller von Weltruhm und Nobelpreisträger, ist auf Stoffsuche für das nächste Werk. In seine Suite in einem Schweizer Luxushotel dringt eines Abends unangemeldeter Besuch ein: Fürchtegott Hofer, der sich als pensionierter Buchhalter vorstellt. Hofer ist jedoch nicht einer der vielen Verehrer, sondern literarischer Kriminalist. Er kann lückenlos nachweisen, woher Korbes' Romanideen in Wahrheit stammen. Friedrich Dürrenmatt (1921-1990), schrieb Prosa, Lyrik, Essays und wurde vor allem als Dramatiker weltberühmt ("Der Besuch der alten Dame", "Die Physiker"). Zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen, z.B. Georg-Büchner-Preis 1986, Österreichischer Staatspreis 1983, Hörspielpreis der Kriegsblinden für "Die Panne" (SDR 1956), Prix Italia für "Abendstunde im Spätherbst". Weitere Hörspiele u.a. "Der Prozeß um des Esels Schatten" (RB 1951), "Stranitzky und der Nationalheld" (NWDR 1952), "Nächtliches Gespräch mit einem verachteten Menschen" (NDR 1959), "Herkules und der Stall des Augias" (BR 1956), "Das Unternehmen der Wega" (SWF 1955), "Der Doppelgänger" (BR/NDR 1960). Abendstunde im Spätherbst


22.30 Uhr

 

 

Studio 9 kompakt

Themen des Tages


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.05 Uhr

 

 

Fazit

Kultur vom Tage


23.30 Uhr

 

 

Kulturnachrichten


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Neue Musik

Utopie Streichquartett? Echolote auf den Zukunftsgehalt Von Rainer Nonnenmann In Konzerten und Gesprächen befragte das Berliner Sonar Quartett den utopischen Charakter der traditionsreichen Gattung. Hinsichtlich Besetzung und Aufführungspraxis scheinbar konservativ, dient das Streichquartett seit 250 Jahren als Experimentierfeld. Haydn und Beethoven etablierten damit eine Tradition des fortgesetzten Bruchs mit der Tradition. Der kategorische Imperativ lautet seitdem: plus ultra, immer weiter! Die Innovationskraft und Dynamik der Gattung trieben diese an den Rand der Auflösung und deuten auf utopisches Denken. Was der Künstler Jonathan Meese auf die Formel ,Nur Kunst zukunftet Freiheit!' brachte, impliziert, dass sich künstlerische Visionen auch mit sozialen verbinden können. Dies zur Diskussion zu stellen war Ziel der Konzertreihe ,Utopie Streichquartett' , die das Sonar Quartett anlässlich seines zehnjährigen Bestehens in der Berliner Akademie der Künste veranstaltete. Aufgeführt sowie von Komponisten, Musikwissenschaftlern und einem Philosophen diskutiert wurden unter anderem Werke von Arnold Schönberg, Sidney Corbet, Helmut Lachenmann, Wolfgang Rihm und Enno Poppe sowie neue Quartette von Gerard Pape, Michael Wertmüller, Malte Giesen, Jörg Mainka und Chiyoko Szlavnics.


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.05 Uhr

 

 

Tonart

Jazz Moderation: Vincent Neumann


02.00 Uhr

 

 

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03.00 Uhr

 

 

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04.00 Uhr

 

 

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