Jetzt läuft auf HR2:

ARD Radiofestival 2017

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05.00 Uhr

 

 

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05.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (IV)

Federico Chueca: Aus "El chaleco blanco" (English Chamber Orchestra: Antoni Ros-Marbà); Louis Lefébure-Wély: Boléro, op. 166 (Friedemann Winklhofer, Orgel); Omar Acosta: "Jazmin", Tango (Anette Maiburg, Flöte; Wlodzimierz Gula, Kontrabass; Jesus Gonzales Brito, Bandola; Juan José Lama, Andreas von Wangenheim, Gitarre; Luis Llorente, Cajon,Tinaja); Jonne Valtonen: "Albion online" (Münchner Rundfunkorchester: Eckehard Stier); Leonard Bernstein: "West Side Story", Tonight (Andrew Gentile, Klavier); Jerome Kern: "A symphonic story" (Münchner Rundfunkorchester: Charles Gerhardt); Kurt Weill: "One touch of Venus", Artists' ball (National Symphony Orchestra: James Holmes)


06.00 Uhr

 

 

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06.04 Uhr

 

 

Geistliche Musik

Glocken der evang. Kirche in Kirtorf-Gleimenhain, Vogelsbergkreis Weckmann: Kantate "Wie liegt die Stadt so wüste" (Cantus Cölln / Konrad Junghänel) - Dubois: In Paradisum (Christopher Herrick, Orgel) - Haydn: "Gloria" aus der "Paukenmesse" (Brindley Sherratt, Bass / Monteverdi Choir / English Baroque Soloists / John Eliot Gardiner) - L. Hofmann: Orgelkonzert F-Dur (Norbert Düchtel / L'Arpa Festante / Christoph Hesse) Etwa ab 7:00 Uhr: Bach: Kantate BWV 101 "Nimm von uns, Herr, du treuer Gott" (Yukari Nonoshita, Sopran / Robin Blaze, Countertenor / Gerd Türk, Tenor / Peter Kooij, Bass / Bach-Collegium Japan / Masaaki Suzuki) - Bach: Fantasie C-Dur BWV 570 (Wolfgang Baumgratz, Orgel)


07.30 Uhr

 

 

Morgenfeier

Pfarrer Michael Becker, Kassel


08.00 Uhr

 

 

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08.04 Uhr

 

 

Zauberflöte - Klassik für Kinder

Am Mikrofon: Niels Kaiser


09.00 Uhr

 

 

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09.04 Uhr

 

 

Kulturfrühstück

Magazin am Vormittag ... mit Gesprächsgästen, dem Hörerwunschgedicht, Empfehlenswertem zum Lesen und Hören und dem hr2-Hörrätsel


11.30 Uhr

 

 

Camino - Religionen auf dem Weg

Ausstieg auf Zeit Das Sabbatjahr Von Mechthild Müser Auf dem Berg Sinai hatte Gott den Israeliten empfohlen, alle sieben Jahre weder die Felder zu bepflanzen, noch die Weinreben zu beschneiden. Das sechste Jahr werde so viel Ertrag bringen, dass sie trotzdem genug zu essen hätten. Heute nehmen immer mehr Menschen ein "Sabbatjahr", auch ohne sich auf das Alte Testament zu beziehen: Weil sie eine Auszeit vom alltäglichen Stress brauchen, weil sie innehalten und neue Prioritäten in ihrem Leben setzen wollen. as Sabbatical kann länger oder kürzer als ein Jahr sein, es ist nicht an Pflanzzeiten gebunden, sondern an Rhythmen des modernen Berufslebens. Manche Menschen gehen in ihrer Auszeit auf lange Reisen, andere arbeiten für wenig Geld in Bereichen, die sich von ihrem eigentlichen Berufsleben stark unterscheiden. Sie alle fühlen sich am Ende sehr bereichert.


12.00 Uhr

 

 

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12.04 Uhr

 

 

Kulturszene Hessen

Abbas Khider: Die Ohrfeige Als Abbas Khider im Jahr 2000 als Flüchtling nach Deutschland kam, hießen Menschen wie er noch nicht Geflüchtete, sondern Asylanten. Sie waren Gegenstand politischer Meinungsverschiedenheiten, aber sie waren noch nicht das Thema Nummer eins, von dem das Land beherrscht wird. Mit seinem aktuellen Roman war Khider im Darmstädter Literaturhaus zu Gast. Das Buch handelt von einem Flüchtling, der die Ausländerbehörde betritt, um ein letztes Mal seine zuständige Sachbearbeiterin aufzusuchen. Er ist wütend und hat nur einen Wunsch: Dass ihm endlich jemand zuhört. Dieser ebenso abgründige wie warmherzige Roman über den Verlust von Heimat, ein Leben in der Fremde, Ausländerparagraphen und Behördenwillkür wirft eine der zentralen Fragen unserer Gegenwart auf: Was bedeutet es für einen Menschen, wenn er weder in der Heimat noch in der Fremde leben darf? Eine gekürzte Aufzeichnung aus dem Darmstädter Literaturhaus vom 30. August 2016. Es moderiert Alf Mentzer.


13.00 Uhr

 

 

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13.04 Uhr

 

 

Klassikzeit mit dem hr-Sinfonieorchester

Unter anderem mit: Wagner: Eine Faust-Ouvertüre (Grant Llewellyn) - Haydn: 1. Hornkonzert D-Dur (Christian Lampert / John Storgårds) - R. Strauss: Don Juan op. 20 (Michael Gielen)


13.55 Uhr

 

 

Kulturplaner - Heute in Hessen


14.00 Uhr

 

 

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14.04 Uhr

 

 

ding fest machen - nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois

Hörspiel von Louise Bourgeois und Ulrike Haage Mitwirkende: Monica Bleibtreu Judith Engel Benedicte Savoy Martin Wuttke Regie: Ulrike Haage (BR 2003) "Meine Emotionen sind meiner Körpergröße nicht angemessen. Deshalb stören sie mich. Deshalb übertrage ich sie", sagte Louise Bourgeois 1999 in einem Interview. Die Bildhauerin, Jahrgang 1911, erreicht im hohen Alter mit ihrem Werk weltweit große Anerkennung. Seit den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts zählt sie zu den bekanntesten Künstlerinnen der Gegenwart. Wie uralte, über Jahrhunderte verlassene Stätten erinnern ihre Skulpturen und Installationen an die Vergänglichkeit der Dinge, gleichzeitig sind sie vertraut wie ein Traum, der einem wieder in den Sinn kommt. Es gibt kaum ein Material, das die Künstlerin nicht bearbeitet und gleichzeitig bezwungen hat: Brot und Spucke, Federn und Tücher, Stahl und Bronze, Marmor und Stein, Latex, Gips, Holz, Klebstoff. An der Vielfalt der Formensprache und der verwendeten Materialien orientiert sich die Komponistin Ulrike Haage. Sie stellt in einem großen Monolog Texte der eigenwilligen Bildhauerin zu Werk und Leben vor. Tagebücher und Aufzeichnungen, zahllose Interviews, begleitende Texte zum bildhauerischen Werk, Poeme und Klangtexte von Louise Bourgeois fließen in die Komposition des Hörstücks ein, das sich mit den zentralen Themen ihres Lebens befasst: der Auseinandersetzung mit dem Vater, mit der Mutter, dem Exorzieren der Vergangenheit und unbewältigter Emotionen.


15.15 Uhr

 

 

Klassikzeit

Unter anderem mit: Chopin: Drei Walzer op. 64 (Geza Anda, Klavier) - Sarti: "Io d'amore, oh Dio! mi moro" - Arie der Selena aus der Oper "Didone abbandonata" (Sandrine Piau, Sopran / Le Concert de la Loge / Julien Chauvin) - Schumann: Abendlied op. 107 Nr. 6, bearbeitet für Orchester (Detroit Symphony Orchestra / Neeme Järvi) - Mozart: Flötenquartett D-Dur KV 285 (Emmanuel Pahud / Christoph Poppen, Violine / Hariolf Schlichtig, Viola / Jean-Guihen Queyras, Violoncello) - Bach: Konzert für zwei Violinen und Streicher d-Moll BWV 1043 (Rachel Podger, Violine / Andrew Manze, Violine und Leitung / Academy of Ancient Music) - Rachmaninow: Prélude B-Dur op. 23 Nr. 2 (Nikolai Lugansky, Klavier) - Brahms: 3. Sinfonie F-Dur op. 90 (London Philharmonic Orchestra / Marin Alsop)


17.00 Uhr

 

 

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17.04 Uhr

 

 

Kaisers Klänge

Musikalische Entdeckungsreisen mit Niels Kaiser Nocturnes im Nebel - Chopins schottische Reise (Wiederholung vom 11.11. 2015) Den Spätsommer und Herbst 1848 verbringt Frédéric Chopin in Schottland. Etwas mehr als ein Jahr hat er zu diesem Zeitpunkt noch zu leben. Das raue Klima der schottischen Herbstlandschaft und die Kümmernisse des todkranken Komponisten finden ihren Ausdruck in Chopins traurigen Briefen, die er aus Schottland schreibt, und in seinen melancholischen Klavier-Nocturnes.


18.00 Uhr

 

 

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18.04 Uhr

 

 

"Hier war noch was zu schaffen"

Hilmar Hoffmann - ein Leben für die Kultur Ein Feature von Peter Lückemeier (hr2-kultur 2017) Hilmar Hoffmann, der gebürtige Bremer, begann seine Karriere in den 1950er und 1960er Jahren in Oberhausen. Getreu seinem Motto "Kultur für alle" gründete er in der Arbeiterstadt die Westdeutschen Kurzfilmtage (später umbenannt in "Internationale Kurzfilmtage Oberhausen"). 1965 stieg er dort zum Sozial- und Kulturdezernenten auf. Doch dann lockte die Stadt Frankfurt am Main. Und was er hier als Kulturdezernent zwischen 1970 und 1990 schuf, das machte ihn zur Berühmtheit: Mit viel Geschick und Hartnäckigkeit setzte er das Museumsufer durch mit vielen Museumsbauten links und rechts des Mains. Nachdem 1990 sein Amt als Kulturdezernent endete wurde er der Präsident der Stiftung Lesen und des Goethe-Instituts. Auch hier konnte er seine großen Talente ausspielen: die des Menschenfängers und Organisators. Aus Anlass seines 92. Geburtstages am 25. August entstand dieses Porträt, in dem viele Wegbegleiter zu Wort kommen.


19.00 Uhr

 

 

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19.04 Uhr

 

 

hr-Bigband

Konzerte und Produktionen u.a. mit: "A Tribute to the Voice of Oum Kalthoum" - Ibrahim Maalouf & hr-Bigband, cond. & arr. by Jim McNeely, hr-Sendesaal Frankfurt, November 2016. Teil 1 Am Mikrofon: Jürgen Schwab


20.00 Uhr

 

 

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20.04 Uhr

 

 

ARD Radiofestival 2017

Arolser Barockfestspiele: Claudio Monteverdis "Marienvesper" Catalina Bertucci, Sopran Jessica Jans, Sopran Daniel Schreiber, Tenor Henning Jensen, Tenor Martin Schicketanz, Bass Tobias Berndt, Bass Projektchor Orchester "L'arte del Mondo" Leitung: Benno Schachtner (Aufnahme vom 15. Juni 2017 aus der Evangelischen Stadtkirche Bad Arolsen) ... Anschließend: Arolser Barockfestspiele: "Telemann und die Barbarische Schönheit" Graciela Gibelli, Sopran Dorothee Oberlinger, Blockflöte Stano Paluch, Violine Marcel Comendant, Cymbalom Il Suonar Parlante Orchestra Gambe und Leitung: Vittorio Ghielmi Telemann: Konzert für Bockflöte, Gambe, Streicher und B.c. a-Moll TWV 52:a1 - "Barbarische Schönheit" - Eine Suite aus Stücken und Tänzen nach osteuropäischem Geschmack (arrangiert von Vittorio Ghielmi): (1) Telemann: Adagio-Allegro-Allegro aus: Konzert Polonois TWV 43:G7 - Kirnberger: Mazurka - Telemann: "Hanaquoise" aus der Suite TWV 55:D3 - Telemann: "Scaramouche" aus der Suite TWV 55:B8 (2) Vivaldi: Recitativo Grave aus dem Concerto RV208a ("Il Grosso Mogul") - Anonymus: Saltus Polonicus & Hungaricus - Telemann: "La Lyra" aus der Suite TWV 55:Es3 (3) Telemann: "Solo per voi tra mille" aus: "Pastorella venga bella" TWV 20:62 (4) Telemann: Allegro aus dem Trio TWV 42:g12 - Frantisek Benda: Allegro scherzando aus dem Konzert für Cembalo, Streicher und b.c. - Carl Friedrich Abel: "Frena le belle lagrime", Arie für Sopran, Streicher und B.c. (Aufnahme vom 17. Juni 2017 aus der Fürstlichen Reitbahn) 2017 ist sein Jahr! Deshalb feiert man in der nordhessischen Residenzstadt Bad Arolsen Claudio Monteverdis 450. Geburtstag mit Stars der Barockszene, wie dem Ensemble "L'arte del Mondo" unter der Leitung des vielfach ausgezeichneten Countertenors und Dirigenten Benno Schachtner. Seit über drei Jahrzehnten locken die Arolser Barockfestspiele zahlreiche Musikbegeisterte in die nordhessische Residenzstadt. Die künstlerische Leitung hat die gefeierte Blockflötistin Dorothee Oberlinger, und ihr gelingt es immer wieder, mit dem Festival herausragende Schwerpunkte zu setzen. Ein solcher ist dieses Jahr der 450. Geburtstag von Claudio Monteverdi. Seine Musik hat an der Wende von der Renaissance zum Barock eine ganze Epoche markiert. 1610 komponierte er in Mantua sein heute vielleicht bekanntestes Sakralwerk, die Marienvesper. Losgelöst von allen liturgischen Zwängen und mit ihren bis zu 10-stimmigen Chören erscheint Monteverdis Komposition auch 400 Jahre später noch bewundernswert zeitlos. "Barbarische Schönheit", so heißt es im zweiten Konzert, wenn die osteuropäische Volksmusik in Werken von Telemann, Graun und Jiranek im Fokus steht. Das Ensemble Il Suonar Parlante und sein Leiter, der Gambist Vittorio Ghielmi, haben den Zigeunerfiedler Stano Paluch und den Cymbalom-Spieler Marcel Comendant dazu geladen, außerdem Dorothee Oberlinger in ihrer Funktion als "Telemann-Botschafterin" zum 250. Todestag des zweiten Jubilars im Jahr 2017.


23.00 Uhr

 

 

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23.04 Uhr

 

 

ARD Radiofestival 2017

Radio Lab "Zurück in die Zu(sammen)kunft" von Flowin IMMO Seit 1993 ist Immo Wischhusen aka Flowin IMMO als Rapper unterwegs, arbeitete mit verschiedenen Künstlern zusammen, nahm vier Alben auf und am Bundesvision Song Contest teil, er tourte durch Südost-Asien und spielte an der Komischen Oper in Berlin. Er gibt Rap-Workshops, spielt komplett improvisierte Konzerte auf Zuruf mit seinem Sooper Looper und arbeitet seit 2016 am Kulturprojekt DKP. "Die komplette Palette", die am Fuldahafen im norddeutschen Hemelingen entstand, ist ein Gelände für Kunstprojekte jeglicher Form, für Lesungen, Theater oder Konzerte - und das alles aus Materialspenden, Altholz und Europaletten in Eigenregie mit Hilfe freiwilliger Hände. "Mach's dir selbst" ist so auch der Hashtag, unter dem seine Sendung läuft. Als Freiheitsproduzent will er Stadtmenschen zurück in die Zu(sammen)kunft führen und fragt sich, was der Freie Wille, die Freiwilligkeit heute bedeuten kann.


23.30 Uhr

 

 

ARD Radiofestival 2017

Open Music


00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-KLASSIK Franz Seraph von Destouches: Sinfonia D-Dur (Staatskapelle Weimar: Peter Gülke); Joseph Haydn: Streichquartett B-Dur, op. 64, Nr. 3 (Leipziger Streichquartett); Robert Schumann: "Kreisleriana", op. 16 (Susanne Grützmann, Klavier); Dmitrij Schostakowitsch: "Der Bolzen", Ballettsuite, op. 27 a (MDR-Sinfonieorchester: Dmitrij Kitajenko)


02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Michail Glinka: "Souvenir d'une nuit d'été à Madrid" (BBC-Philharmonic: Wassilij Sinaiskij); Isaac Albéniz: "Iberia", Suite (Orchestre de la Suisse Romande: Ernest Ansermet); Enrique Granados: "Goyescas" (Luis Fernando Peréz, Klavier); Maurice Ravel: "Rapsodie espagnole" (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Mariss Jansons); Celedonio Romero/Federico Moreno Torroba: "Concierto de Málaga" (Pepe Romero, Gitarre; Academy of St.Martin-in-the-Fields: Neville Marriner)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert-Rondo D-Dur, KV 382 (Friedrich Gulda, Klavier; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Leopold Hager); Franz Schubert: "Schwanengesang", Ständchen, D 957, Nr. 14 (Fabio di Càsola, Klarinette; Kammerorchester Zürich); Ludwig van Beethoven: Septett Es-Dur, op. 20 (Linos Ensemble)