Jetzt läuft auf MDR KULTUR:

MDR KULTUR - Filmmusik, Musical, Operette

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


05.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (IV)

Dag Wirén: Serenade, op. 11 (Academy of St.Martin-in-the-Fields: Neville Marriner) Domenico Scarlatti: Sonate h-Moll, L 33 (Alexis Weissenberg, Klavier) Joseph Martin Kraus: Sinfonia per la chiesa (Orchestra of the Age of Enlightenment: Anthony Halstead) Édouard Lalo: Romance-sérénade G-Dur (Jean-Jacques Kantorow, Violine; Tapiola Sinfonietta: Kees Bakels) Arcangelo Corelli: Concerto grosso D-Dur, op. 6, Nr. 7 (Europa Galante: Fabio Biondi) Ástor Piazzolla: Concerto para Quinteto (Jacques Ammon, Klavier; Artemis Quartet)


06.00 Uhr

 

 

MDR KULTUR am Morgen


06.08 Uhr

 

 

Wort zum Tage

Heute spricht Christoph Pötzsch, Dresden. Sie hören eine Verkündigungs-Sendung der römisch-katholischen Kirche.


06.15 Uhr

 

 

Thema


06.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


06.40 Uhr

 

 

Kalenderblatt


06.50 Uhr

 

 

Presseschau


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten


07.10 Uhr

 

 

Thema


07.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


07.40 Uhr

 

 

MDR KULTUR empfiehlt: Das Sachbuch der Woche


07.50 Uhr

 

 

Feuilleton


08.00 Uhr

 

 

Nachrichten


08.10 Uhr

 

 

Thema


08.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


08.40 Uhr

 

 

3 Fragen, 2 Anrufer, 1 Gewinner - Das MDR Kultur

Mittwochsrätsel


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten

Lesezeit


09.05 Uhr

 

 

Städtebeschimpfungen (Folge 1 von 6)

Von Thomas Bernhard "Gibt es denn in Augsburg überhaupt einen Arzt, einen Rheumaspezialisten in diesem muffigen verabscheuungswürdigen Nest, in dieser Lechkloake?" Mit dieser Frage seiner Theaterfigur Caribaldi löste der "Theatermacher" Thomas Bernhard in der Stadt am Lech einen Skandal aus. Der Oberbürgermeister fühlte sich direkt angesprochen und beleidigt und forderte diesen "Herrn Thomas Bernhard" dazu auf, seine "schmucke und muntere Großstadt" mit "quellreinem Trinkwasser" zu besuchen. "Dann wird Herr Bernhard sicher bald sehen und fühlen und riechen, dass es hier gar nicht so übel riecht." Die Augsburger Einladung des Oberbürgermeisters wird daraufhin an den Verleger von Bernhard, Siegfried Unseld, geschickt. Dieser fühlt sich bemüßigt, den Bürgermeister zu beschwichtigen. "Glauben Sie, dass der Hassgesang von James Joyce auf Dublin die Liebenswürdigkeit dieser Stadt beeinträchtigt hätte?" Der Anstifter allen Übels ist auf Reisen und mischt sich auch noch ein: "Von Lissabon aus empfinde ich Augsburg noch elementarer scheußlich als in meinem neuen Theaterstück. Mein Mitgefühl mit den Augsburgern und allen in Europa, die sich als Augsburger verstehen, ist ungeheuer grenzenlos und absolut." Auf das Meisterstück der superlativen Beschimpfungen folgen noch weitere Affronts gegen Salzburg, Wien und Bochum und so weiter. Allein Frankfurt nimmt Bernhard von seinen Tiraden aus. Der Bernhard-Kenner Raimund Fellinger hat die Szenen aus Theaterstücken und Briefen von Bernhard mit Texten seiner Gegner und Anwälte zusammengestellt. Ruthard Stäblein hat die "Stellen" für den Funk eingerichtet. Und so ist eine Bernhard-Parodie entstanden, als wär's ein Stück von ihm. Thomas Bernhard (1931-1989) war einer der bekanntesten österreichischen Erzähler des 20. Jahrhunderts. Er wuchs in Wien und in Seekirchen am Wallersee auf, wurde für kurze Zeit in ein Heim für schwer Erziehbare geschickt, brach seine Schulausbildung ab und wurde Kaufmannsgehilfe. Von 1947 bis 1948 arbeitete er als Lehrling. Dabei zog er sich eine Lungenentzündung zu, die sich zur Tuberkulose ausweitete. Er verbrachte die nächsten beiden Jahre in verschiedenen Krankenhäusern. Nach seiner Genesung wurde er Gerichtsreporter. Er studierte Gesang und veröffentlichte erste Texte. Der Durchbruch als Romanautor gelang ihm 1963 mit "Frost", weitere Romane folgten. Auch als Dramenautor machte Bernhard Furore. Ab 1965 lebte er in Wien und auf einem oberösterreichischen Gutshof. 1984 kam es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung wegen seines Romans "Holzfällen". 1970 wurde Thomas Bernhard mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. Regie: Götz Fritsch Produktion: Hessischer Rundfunk/ORF 2018 Sprecher: Peter Simonischek Michael König


09.45 Uhr

 

 

Kulturtipp


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.15 Uhr

 

 

Musik Forum


10.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


10.40 Uhr

 

 

Kalenderblatt


10.50 Uhr

 

 

Das Gedicht


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.15 Uhr

 

 

Buch


11.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


11.45 Uhr

 

 

Feuilleton


12.00 Uhr

 

 

MDR KULTUR am Mittag



12.10 Uhr

 

 

Thema


12.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


12.40 Uhr

 

 

Thema


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten


13.10 Uhr

 

 

Lebensart


13.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


13.40 Uhr

 

 

Lebensart


14.00 Uhr

 

 

MDR KULTUR am Nachmittag


14.15 Uhr

 

 

MDR KULTUR empfiehlt: Das Sachbuch der Woche


14.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


14.45 Uhr

 

 

MDR KULTUR Vorschau


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten

MDR KULTUR - Die Klassikerlesung


15.10 Uhr

 

 

Anton Reiser (Folge 14 von 21)

Von Karl Philipp Moritz Produktion: Radio Bremen 1980 Sprecher: Ernst August Schepmann (15 Min. - Zum 225. Geburtstag von Karl Philipp Moritz am 26. Juni.)


15.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


15.45 Uhr

 

 

Musik Forum


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.10 Uhr

 

 

Thema


16.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


16.40 Uhr

 

 

MDR Kultur International


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten


17.10 Uhr

 

 

Thema


17.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


17.40 Uhr

 

 

Film


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten


18.05 Uhr

 

 

MDR KULTUR Spezial


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten

Lesezeit


19.05 Uhr

 

 

Städtebeschimpfungen (Folge 1 von 6)

(Wh. von 09:05 Uhr)


19.35 Uhr

 

 

MDR KULTUR - Jazz Lounge

David Sanborn, Saxophon


20.00 Uhr

 

 

Nachrichten


20.05 Uhr

 

 

MDR KULTUR - Songs und Chansons

Mit Peter Eichler


21.00 Uhr

 

 

MDR KULTUR - Folk und Welt

Mit Manfred Wagenbreth MDR KULTUR - Feature


22.00 Uhr

 

 

Die Frau, die sich Steve nannte

Flüchtlingskind, Computerpionierin, Dame des britischen Empires Von Maximilian Schönherr Mit fünf Jahren sitzt Vera Buchthal in einem Zug nach England. Damit entkommt die Jüdin den Nazis. Später ändert sie ihren Namen und steigt zur Multimillionärin auf. Sie überlebt ihren eigenen Sohn und verschenkt den Großteil ihres Vermögens. Sie musste ihr Leben lang kämpfen. Dass die Queen sie einst für ihre Verdienste um Wirtschaft und Gleichberechtigung adeln und zur "Dame Commander of the Order of the British Empire" ernennen würde, war nicht absehbar als das in Dortmund geborene Flüchtlingskind Vera Buchthal nach zweitägiger Fahrt mit ein paar Brocken Englisch an der Londoner Liverpool Street Station stand. Um ihre mathematische Begabung nicht verkümmern zu lassen, musste sie Kurse an einer benachbarten Jungenschule nehmen. Als Programmiererin stieß sie bei der britischen Post schnell an eine "gläserne Decke", die Frauen den Aufstieg verwehrte. Als Stephanie Shirley gründete sie eine der ersten Softwarefirmen der Insel, beschäftige ausschließlich Frauen in Heimarbeit, die so Familie und Beruf verbinden konnten, programmierte die Black Box der Concorde und musste Geschäftsbriefe doch lange mit dem geschlechtsneutralen "Steve" unterschreiben um Aufträge zu bekommen. Durch einen Börsengang wurde sie zur drittreichsten Frau Großbritanniens. Nach dem Tod ihres autistischen Sohnes inverstierte sie mehr als 60 Millionen Pfund in die Erforschung der Krankheit. Ihr philanthropisches Engagement begründet die 83-jährige mit ihrer Geschichte: "Ich muss die Tatsache rechtfertigen, dass mein Leben gerettet wurde." Regie: Nikolai von Koslowski Produktion: WDR 2016 Sprecher: Judy Winter Justus Carriere Lisa Hrdina


23.00 Uhr

 

 

MDR KULTUR - Nachtmusik


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

Hermann Goetz: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur (Volker Banfield, Klavier; NDR Radiophilharmonie: Werner Andreas Albert) Wolfgang Amadeus Mozart: Oboenquartett F-Dur, KV 370 (Mitglieder des NDR Elbphilharmonie Orchesters) Dimitri Kabalewski: Symphonie Nr. 4 C-Dur (NDR Radiophilharmonie: Eiji Oue) Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 3 D-Dur, BWV 1068 (Mitglieder des NDR Elbphilharmonie Orchesters: Gottfried von der Goltz)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Alexander Skrjabin: 24 Préludes, op. 11 (Anna Gourari, Klavier) Felix Mendelssohn Bartholdy: "Ein Sommernachtstraum", Ouvertüre und Bühnenmusik (Sylvia McNair, Sopran; Angelika Kirchschlager, Mezzosopran; Ernst Senff Chor Berlin; Berliner Philharmoniker: Claudio Abbado) Alban Berg: "Lyrische Suite" (Arditti Quartet)


04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Edvard Grieg: "Im Herbst", Konzertouvertüre, op. 11 (Royal Scottish National Orchestra: Bjärte Engeset) Sergej Rachmaninow: Symphonie Nr. 3 a-Moll, op. 44 (London Symphony Orchestra: Neeme Järvi)