Bayern 2

Katholische Welt

GemeindeentwicklungGemeindeentwicklung Schäfchen zählen Strategien der Gemeindeentwicklung Von Horst Konietzny In Zeiten der sozialen Medien spielt ein Begriff eine besonders prominente Rolle: die Gemeinde. Es scheint eine Lust zu sein, sich unter allen möglichen thematischen Dächern virtuell zu versammeln und Communities zu pflegen. Eine Lust, die die Kirchen leider nicht ganz teilen können. Mit ihrer Gemeindetradition wären sie eigentlich prädestiniert dafür, vom erwachten Gemeindesinn zu profitieren, aber das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Schon 1970 fragte die EKD in einer ersten"Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung": "Wie stabil ist die Kirche"? Man reagierte damals auf deutliche Krisenzeichen, die sich an steigenden Austrittszahlen genauso festmachen ließen wie an einer zunehmenden gesellschaftlichen Randständigkeit im öffentlichen und gesellschaftlichen Leben. Nur waren damals immerhin noch über 90% der Bevölkerung Mitglieder einer der beiden christlichen Kirchen. Man könnte vermuten, dass die Situation heute noch schwieriger ist: Die christlichen Kirchen sind weiter in den Hintergrund getreten. Sie erleben einen Mitgliederschwund und nur 25% ihrer Mitglieder sind daran interessiert, sich aktiv zu beteiligen. Das größte Interesse wecken noch die Bestattungen.Eine bundesweite Erhebung in 436 katholischen und evangelischen Gemeinden ist jüngst den "Perspektiven der Gemeindearbeit" nachgegangen und zeichnet ein differenziertes Bild. Das Feature von Horst Konietzny untersucht Strategien ausgewählter Stadt- und Landgemeinden, neue Lebenszeichen zu geben. Denn wie sagt es Pfarrer Rainer Maria Schiessler treffend: "Eine leere Kirche kann man nicht für voll nehmen".
Sonntag 08:05 Uhr

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88vier

Ohrfunk-Hörzeit

Hörspiele, Features und Literatur für Große und Kleine Ohren - Redaktion: Bianca und Jens Bertrams
Sonntag 09:00 Uhr

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BR-Heimat

Katholische Welt

gemeindeentwicklungGemeindeentwicklung Schäfchen zählen Strategien der Gemeindeentwicklung Von Horst Konietzny Wiederholung von 8.05 Uhr, Bayern 2 In Zeiten der sozialen Medien spielt ein Begriff eine besonders prominente Rolle: die Gemeinde. Es scheint eine Lust zu sein, sich unter allen möglichen thematischen Dächern virtuell zu versammeln und Communities zu pflegen. Eine Lust, die die Kirchen leider nicht ganz teilen können. Mit ihrer Gemeindetradition wären sie eigentlich prädestiniert dafür, vom erwachten Gemeindesinn zu profitieren, aber das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Schon 1970 fragte die EKD in einer ersten"Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung": "Wie stabil ist die Kirche"? Man reagierte damals auf deutliche Krisenzeichen, die sich an steigenden Austrittszahlen genauso festmachen ließen wie an einer zunehmenden gesellschaftlichen Randständigkeit im öffentlichen und gesellschaftlichen Leben. Nur waren damals immerhin noch über 90% der Bevölkerung Mitglieder einer der beiden christlichen Kirchen. Man könnte vermuten, dass die Situation heute noch schwieriger ist: Die christlichen Kirchen sind weiter in den Hintergrund getreten. Sie erleben einen Mitgliederschwund und nur 25% ihrer Mitglieder sind daran interessiert, sich aktiv zu beteiligen. Das größte Interesse wecken noch die Bestattungen.Eine bundesweite Erhebung in 436 katholischen und evangelischen Gemeinden ist jüngst den "Perspektiven der Gemeindearbeit" nachgegangen und zeichnet ein differenziertes Bild. Das Feature von Horst Konietzny untersucht Strategien ausgewählter Stadt- und Landgemeinden, neue Lebenszeichen zu geben. Denn wie sagt es Pfarrer Rainer Maria Schiessler treffend: "Eine leere Kirche kann man nicht für voll nehmen".
Sonntag 09:05 Uhr

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WDR5

Dok 5 - Das Feature

nsu-prozessDie offenen Fragen Dokumente der Nebenklage im NSU Prozess Von Ralf Hormann Aufnahme BR/WDR 2017 Wiederholung: 22.01. 20.04 Uhr Die Erwartungen an den NSU-Prozess waren groß. Die Bundeskanzlerin versprach, der Staat werde alles tun, um die Helfershelfer und Hintermänner des NSU aufzudecken. Doch das Gericht lehnte unzählige Beweisanträge der Anwälte der Opfer und ihrer Familien als unzulässig ab. Er ist einer der längsten und aufwändigsten Prozesse der deutschen Rechtsgeschichte. Der Komplex des "Nationalsozialistischen Untergrunds" erschien unüberschaubar. Fünf Jahre nach Beginn des Münchner Prozesses zeigt sich: Erweiterte Fragestellungen rund um die Mord- und Anschlagsserie des NSU sind für seinen Verlauf irrelevant und das Gericht lehnte entsprechende Beweisanträge der Opfer und ihrer Familien ab. Auch die Verteidigung der mutmaßlichen Terroristen argumentierte, es dürfe keine "überschießende Aufklärung" im Strafverfahren geben. Zu einem Zeitpunkt, da die Aufnahme der Beweise abgeschlossen, die Plädoyers weitgehend gehalten sind, das Urteil gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte aber noch nicht gesprochen ist, fügt das Feature Originaldokumente, Beweisanträge und Schriftsätze zu einer ganz eigenen Geschichte zusammen. Es macht die Leerstellen und Schattenrisse des nicht Aufgeklärten sichtbar und skizziert damit auch die wichtige Aufgabe der Nebenklage: Die Geschädigten sollen den Tätern nicht mehr als Opfer, sondern als Handelnde gegenübertreten.
Sonntag 11:05 Uhr

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NDR Info

Das Feature

verschwörungstheorieSchöner neuer Wahn Eine Verschwörungstheorie Marke Eigenbau Von Christian Schiffer und Christian Alt BR/DLF 2016 Verschwörungstheorien boomen. Seit einiger Zeit sickern abstruse Theorien, die früher kaum jemand ernst genommen hat, in den Mainstream ein: Deutschland ist kein souveräner Staat, der 11. September war ein "Inside Job" und die Kondensstreifen am Himmel, das sind natürlich keine Kondensstreifen, sondern sogenannte "Chemtrails", absichtlich versprühte Giftwolken, die die Zeugungsfähigkeit der Bevölkerung herabsetzen sollen. Im Netz gibt es unzählige Blogs, Seiten und Foren, in denen Verschwörungstheorien diskutiert werden, auf Facebook organisieren sich mittlerweile Gruppen, die glauben, Echsenmenschen hätten die Regierungen unterwandert oder die Erde sei eine Scheibe. Aber wie funktionieren Verschwörungstheorien? Um diese Frage zu beantworten, haben die Autoren schon vor Monaten ihre eigene Verschwörungstheorie lanciert. Download unter www.ndr.de/radiokunst Das Feature
Sonntag 11:05 Uhr

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RBB kulturRadio

FEATURE

crystal methCrystal Meth Die Sucht nach Leistung Von Christian Lerch Regie: der Autor Produktion: rbb/DLF 2014
Sonntag 14:04 Uhr

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SWR2

SWR2 Feature am Sonntag

Jens RommelDer Staatsanwalt Auf der Spur der letzten NS-Verbrecher Von Jana Lange Der Ravensburger Jens Rommel leitet seit 2015 die Zentrale Ermittlungsstelle zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg. Jens Rommel ist 45. Die Verbrecher, die er verfolgt, haben ihre Taten über 25 Jahre vor seiner Geburt begangen. Jens Rommel sagt: Als er gefragt wurde, ob er Chef-Nazi-Jäger werden wolle, habe er erst einmal schlucken müssen. Vorher war er Oberstaatsanwalt in Ravensburg und hatte es mit ganz verschiedenen Straftaten zu tun - vom Raubüberfall bis Mord. Cold Cases, Taten, die sehr lange zurück liegen, sind neu für ihn. Jetzt führen er und sein Team einen Kampf gegen die Zeit. Die Täter werden immer älter, sterben oder sind verhandlungsunfähig. Aber für Rommel gilt "Jedermann hat sich bis zum Ende seines Lebens seiner strafrechtlichen Verantwortung zu stellen".
Sonntag 14:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

john burnsideJenes Himmelsflackern in unseren Knochen Der schottische Schriftsteller John Burnside Von Tobias Wenzel Aufnahme des WDR 2018 Mit einem autobiographischen Buch über seinen Vater, der ein gewalttätiger Alkoholiker war, wurde der Schriftsteller John Burnside bekannt. Auch im Interview zeigt Burnside die frühen Verwundungen und flieht, begleitet vom Radioautor, aus der Stadt seiner Kindheit. Eigentlich war John Burnside neugierig darauf, nach Jahrzehnten zum ersten Mal wieder nach Cowdenbeath zu fahren, um die vom Bergbau geprägte Stadt seiner Kindheit gemeinsam mit dem Radioautor zu erkunden. Aber als die beiden dort ankommen, nimmt das Interview eine unvorhergesehene Wendung: Der schottische Schriftsteller will nicht aus dem Auto aussteigen, weil ihm der Ausflug nicht mehr geheuer ist. Obwohl auch noch die Bremsen versagen, fährt er mit hoher Geschwindigkeit wieder davon. Möglichst schnell weg von dem Ort, mit dem vor allem die Erinnerung an seinen gewalttätigen Vater verbunden ist. Den hat John Burnside sehr eindrücklich in seinem Buch "Lügen über meinen Vater" porträtiert. Im Garten seines Hauses auf dem schottischen Land erscheint Burnside dem Radioautor wie ausgewechselt. Der Schriftsteller ruht in sich. Er erweist sich im Umgang wie in seinen Texten als hellwacher Zeitgenosse, als Sinnenmensch, der feinste Antennen für seine Umwelt ausgebildet hat. Nachts, erzählt Burnside, wandert er im Haus umher, lauscht den Stimmen der Toten. Tagsüber steht er manchmal am äußersten Rand seines Gartens, an der Grenze zwischen zivilisierter Welt und ungebändigter Natur, und hält Ausschau nach wilden Tieren. Eine Szenerie, die man aus seinen Gedichten kennt. Über allen seinen Texten, auch über jenen Romanen, in denen es grausam zugeht, schwebt eine sanfte Sehnsucht nach Glück, ein Warten "auf jenes Himmelsflackern in unseren Knochen, / das beinahe Fliegen ist."
Sonntag 15:04 Uhr

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HR2

Feature

adelante muchachosAdelante Muchachos - Kolumbianische Männer nach dem Bürgerkrieg | von Étienne Roeder Auch wenn das Bemühen um einen Friedensvertrag die politische Agenda Kolumbiens beherrscht, bleibt die Frage, wie nach so vielen Jahren der Gewalt ein Zusammenleben möglich ist?
Sonntag 18:04 Uhr

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Deutschlandfunk

Freistil

karaokeLeeres Orchester Die weltverbessernden Effekte des Karaoke Von Manuel Gogos Regie: Thomas Wolfertz Produktion: Dlf 2018 Im Sommer 1970 tingelt der junge Schlagzeuger Daisuke Inoue durch die japanische Provinz. Für saketrunkene Firmenchefs erfindet er das Mitsinggerät - einen rot-weißen Holzkasten mit Kassettenrecorder und Gitarrenverstärker - das Karaoke (Japanisch für Leeres Orchester) ist geboren. 1998 kommt Ron Rineck, gerade in New York karaokesüchtig geworden, nach Berlin. Mit seiner ersten eigenen Karaokemaschine schlägt der Punk voll in der Berliner Hausbesetzer-Szene ein. Heute lädt er in der Kult-Karaoke-Bar Monster Ronsons Ichiban Karaoke die Berliner Promiszene zum Chillout. Ob in Karaokebars oder beim Privatkaraoke zu Hause: Das Feature spürt jener schieren Lust nach, vor und mit anderen Menschen zu singen. Einer Lust, die auch gnadenlos sein kann. Leeres Orchester
Sonntag 20:05 Uhr

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Bayern 2

radioFeature

NSU-ProzessDie offenen Fragen Dokumente der Nebenklage im NSU-Prozess Von Ralf Homann BR/WDR 2018 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Die Erwartungen an den NSU-Prozess waren groß. Die Bundeskanzlerin versprach, der Staat werde alles tun, um die Helfershelfer und Hintermänner des NSU aufzudecken. Doch das Gericht lehnte unzählige Beweisanträge der Anwälte der Opfer und ihrer Familien als unzulässig ab. Er ist einer der längsten und aufwändigsten Prozesse der deutschen Rechtsgeschichte. Der Komplex des "Nationalsozialistischen Untergrunds" erschien unüberschaubar. Fünf Jahre nach Beginn des Münchner Prozesses zeigt sich: Erweiterte Fragestellungen rund um die Mord- und Anschlagsserie des NSU sind für seinen Verlauf irrelevant und das Gericht lehnte entsprechende Beweisanträge der Opfer und ihrer Familien ab. Auch die Verteidigung der mutmaßlichen Terroristen argumentierte, es dürfe keine "überschießende Aufklärung" im Strafverfahren geben. Zu einem Zeitpunkt, da die Aufnahme der Beweise abgeschlossen, die Plädoyers weitgehend gehalten sind, das Urteil gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte aber noch nicht gesprochen ist, fügt das Feature Originaldokumente, Beweisanträge und Schriftsätze zu einer ganz eigenen Geschichte zusammen. Es macht die Leerstellen und Schattenrisse des nicht Aufgeklärten sichtbar und skizziert damit auch die wichtige Aufgabe der Nebenklage: Die Geschädigten sollen den Tätern nicht mehr als Opfer, sondern als Handelnde gegenübertreten.
Sonntag 21:05 Uhr

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