Ö1

Radiokolleg - Das Lehrerbild im Wandel

Vom Drill zur Lernbegleitung (2). Gestaltung: Winfried Schneider Der Beruf der Lehrer und Lehrerinnen durchläuft gerade einen tiefgreifenden Paradigmenwechsel. Aber das öffentliche beziehungsweise veröffentlichte Bild der Lehrer und Lehrerinnen ist nach wie vor von überkommenen Klischees und tiefsitzenden Vorurteilen geprägt. Wie werden Lehrerfiguren im Film gezeigt? Wie werden Sie in der Literatur beschrieben? Und wie erscheinen Frau Professor und Herr Lehrer in Fernsehserien, Magazinen und Zeitungen? Fest steht: Die Bilder beeinflussen die Realität fast ebenso wie umgekehrt die Realität die Bilder. Was erzählen also die veröffentlichten Bilder vom Beruf der Lehrer und Lehrerinnen? Wird der Wandel in der pädagogischen Profession wahrgenommen? Welche Bilder haben die Lehrpersonen von sich selbst? Und welche haben die Schüler/innen von ihnen? Wie fließt all das in die Lehrerbildung ein? Was ist ein Lehrer/eine Lehrerin? Wer sind die Expert/innen für Unterricht?
Dienstag 09:05 Uhr

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Bayern 2

radioWissen

kurt schwittersSprache, Musik und Kurt Schwitters Wenn Sprache Musik wird Von Lautmalerei und Rhythmus Kurt Schwitters Das große Dada-Kind Das Kalenderblatt 18.9.96 Römischer Kaiser Domitian erdolcht Von Thomas Morawetz Wenn Sprache Musik wird - Von Lautmalerei und Rhythmus Autorin und Regie: Petra Herrmann Rascheln, rauschen, rattern, klirren, knistern, knittern, knallen. Lautmalende Verben. Worte, denen es spielerisch gelingt, Geräusche durch Buchstaben hörbar zu machen. Bekannt sind sogenannte onomatopoetische Verfahren, vor allem aus Comics und Sprechblasen: Uff, Peng, Zack, Boing. Aber auch in der Literatur sind Lautmalereien seit jeher beliebt, seien sie nun gesprochen oder gesungen. Nachzulesen und zu hören bei Joachim Ringelnatz, Christian Morgenstern, Wilhelm Busch, Hugo Ball, Ernst Schwitters, Ernst Jandl - oder auch bei dem vielfach preisgekrönten Slammer Frank Klötgen, der sich nicht selten an klassischen Texten orientiert. Sprache und Musik, Text und Ton haben eine tiefe und enge Beziehung. Sogar Neugeborene verstehen die Sprache der Laute. Sie nehmen ihre Melodie und ihren Rhythmus wahr, und sie spüren ihre emotionale und atmosphärische Wirkung - so wie Erwachsene auch. Aktuelle neuropsychologische Forschungen zeigen: Musik und Sprache werden in derselben Gehirnregion verarbeitet. Kein Zufall. Das beweist die bunte, ebenso experimentierfreudige wie humorvolle Geschichte der Lautmalerei. Kurt Schwitters - Das große Dada-Kind Autor und Regie: Carl-Ludwig Reichert Kurt Schwitters, geboren 1887 in Hannover, war fünf Jahre jünger als der Sprachkomiker und Wortverdrehwurm Karl Valentin. Seine kurze Lebensbeschreibung liest sich denn auch sehr ähnlich: "Ich wurde als ganz kleines Kind geboren. Meine Mutter schenkte mich meinem Vater, damit er sich freute. Die größte Freude für meinen Vater war es, dass ich kein Zwilling war... Mein Lehrer freute sich immer, wenn er mich ohrfeigen konnte, und die ganze Schule war froh, als ich mit ihr fertig war." Im Jahr 1918 kam Schwitters in Kontakt mit der Berliner Literaturszene, insbesondere dem Sturm-Kreis um Herwarth Walden. Das machte ihn den Berliner Dadaisten erst einmal verdächtig, denn Walden war eine zentrale Figur des von den Dadas wütend bekämpften Expressionismus. Kurt Schwitters war das egal. Schwitters machte ja gar keinen Dada, Schwitters machte MERZ. Das schockierte sogar die modebewussten Dadaisten: dass da einer kam, geradezu spießig korrekt gekleidet, wie ein kleinbürgerlicher Familienvater und die abgedrehteste Anti-Kunst überhaupt machte. MERZ-Kunst eben. Das kam so: Beim Anfertigen einer Collage hatte Schwitters am Namen der ComMERZbank herumgeschnipselt und ein dauerhaftes, geradezu lebenslanges Aha-Erlebnis gehabt. Seither hieß seine Kunst MERZ. Während Valentin sich an der Tücke des Objekts aufrieb, machte Schwitters die Objekte des Alltags mit List und Tücke zu komischer Kunst. Bei starben im gleichen Jahr - 1948. Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Petra Herrmann
Dienstag 09:05 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung

Vom Entwurf zur Anwendung (2). Gestaltung: Marianne Unterluggauer Am 25. Mai 2018 trat die Europäische Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Damit wurde eine Diskussion beendet, die in den EU-Institutionen über zwei Jahrzehnte lang geführt wurde. Genauer seit 1995. Damals einigte man sich in der EU auf das erste europäische Datenschutzgesetz, an dem ab 2010 weitergeschrieben wurde: Daran beteiligt waren 28 Nationalstaaten, diverse internationale Lobbyorganisationen und Bürgerrechtsbewegungen. Ein Gesetz auf den Weg zu bringen, das den Alltag eines Kontinents bestimmt und das Verhalten international tätiger Konzerne beeinflusst, ist kein Spaziergang. Historisch betrachtet wurde 1995 kein Schlusspunkt unter die Debatte gesetzt, aber ein wichtiger Meilenstein, meinen Bobachter: Europa habe auf internationaler Bühne bewiesen, dass auf ihrem Kontinent jeder Bürger Eigentümer seiner Daten ist, und nicht Konzerne noch Staaten. 1995 hielt das Internet gerade Einzug in die Privathaushalte. Dessen Auswirkungen spiegelte das vereinheitlichte Datenschutzrecht noch nicht wider. Es vergingen 15 Jahre, bis die damalige EU-Kommissarin Viviane Reding daran ging, das europäische Datenschutzrecht den Entwicklungen anzupassen und Datenmissbrauch einzuschränke. Von 2010 bis 2015 wurde verhandelt. 2016 wurde das Gesetz schließlich im Parlament und von den 28 Nationalstaaten beschlossen. Zwei Jahre hatten Regierungen und Unternehmen Zeit sich darauf vorzubereiten, bis das Kalenderblatt 25. Mai 2018 erreicht war. Und trotzdem, je näher das Datum kam, umso größer die Aufregung. Aber warum diese Ungewissheit? Worin liegt das Problem bei der Umsetzung? Was müssen Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Regierungen beachten, wenn sie Daten sammeln und auswerten? Worin liegt der Nutzen einer vereinheitlichten Datenschutzverordnung für die Bürger? Marianne Unterluggauer fragt für das Radiokolleg nach, was das Gesetz vorgibt und wie die Umsetzung auszusehen hat. In Österreich und International.
Dienstag 09:30 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Lexikon der österreichischen Popmusik

Yung HurnStefan Weber Drahdiwaberl, Yung Hurn, 5/8erl in Ehr"n, A-Gen 53 (2). Gestaltung: Al Bird Sputnik, Walter Gröbchen, Astrid Schwarz, Thomas Mießgang Die Radiokollegreihe zur Geschichte der österreichischen Popmusik dokumentiert das Leben und Werk einzelner Musiker/innen und Bands, reflektiert ihre Bedeutung für die österreichische Musiklandschaft und würdigt ihren Beitrag zu einer kritischen Gegenkultur. Alle Beiträge von "Ambros bis Yasmo" sind unter [https://oe1.orf.at/lexikonderpopmusik|Lexikon der österreichischen Popmusik] nachzuhören. *Yung Hurn: der greifbare Erfolg des Cloud-Rap* Yung Hurn ist das aktuelle Reizthema No. 1 der hiesigen Musik-Journaille. Auch abseits seiner Fan-Blase ist der Künstler, sofern überhaupt bekannt, höchst umstritten. Ein vorhersehbares Schicksal: Popmusik, die nicht nur mediokrer Formatradio-Mainstream sein will, polarisiert. Provoziert. Und verkauft sich dennoch - oder gerade deswegen - exorbitant gut. Vor allem bei der engeren Zielgruppe: so ziemlich allen im Alter zwischen 10 und 25 Jahren, die Musik als Identitäts-Anker, Eskapismus-Soundtrack und Absage an die Generation ihrer Eltern feiern. Insofern kommt der Erfolg von Yung Hurn aus Wien-Donaustadt - er hat noch eine Reihe weiterer Pseudonyme, sein wahrer Vorname ist Julian - doch nicht ganz überraschend. Dennoch haben Yung Hurns Charts-Spitzenpositionen mit dem regulären Album-Debut "1220" anno 2018 - No. 2 in Deutschland, derselbe Rang in Österreich - manche Experten in Staunen versetzt. Vor allem solche, die noch nie zuvor vom Phänomen "Cloud Rap" gehört haben. Es handelt sich um eine musikalische Ausdrucksform offensiver Wurschtigkeit, voller Drogenmetaphern und Autotune-Gesangszeilen. In diesem Genre waren es hierzulande vor allem Money Boy und Crack Ignaz, die sich einen (Szene-)Namen machten, bevor der schmächtige Scheiß-mir-nix die virtuelle Bühne betrat. Die üblichen Spielregeln der Pop-Branche scheinen für Yung Hurn nicht zu gelten: keine große Plattenfirma, lässige Medien-Verweigerung, Do-it-yourself-Experimente am laufenden Band. Der Durchlauferhitzer heißt YouTube, die Stereoanlage ist das Smartphone. Dem neuen lokalen Pop-Messias werden sogar kommerzielle Werbeauftritte verziehen. "Alle hassen uns, aber sie schau"n" heisst Hurns aktueller Anti-Schlager. Trefflich! Wer Punk und Gangsta-HipHop verstanden hat, sollte ahnen, was gespielt wird.
Dienstag 09:45 Uhr

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Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

meerjungfrauVon literarischen Inseln und Meerjungfrauen Die Insel in der Literatur Lupe auf die Welt Die Meerjungfrau Halb Mensch - halb Fisch Das Kalenderblatt 18.9.96 Römischer Kaiser Domitian erdolcht Von Thomas Morawetz Die Insel in der Literatur - Lupe auf die Welt Autorin: Brigitte Kohn / Regie: Literarische Inseln sind Orte jenseits des Alltags, jenseits der Normalität. Als Räume der Bewährung bieten sie Rettung und Schutz, verlangen aber auch Selbstbehauptung ab. Wer hier strandet, begegnet sich selbst und seinen existentiellen Sehnsüchten und Ängsten. Odysseus, die Ritter der Artussage, Robinson Crusoe und die Inselhelden und -heldinnen der modernen Literatur laden zu Abenteuern ein, die Angst und Lust zugleich auslösen und immer auch von den Konflikten der jeweiligen Zeit geprägt sind. Und alle suchen sie den Fluchtweg - denn auch die schönste Insel wird zum Gefängnis, wenn die Einsamkeit zu viel wird, und das Festland braucht seine Helden. Die Meerjungfrau - Halb Mensch - halb Fisch Autorin: Prisca Straub / Regie: Petra Herrmann Kaum ein Wesen hat die Seefahrer von einst so aus der Fassung gebracht wie der Anblick einer Meerjungfrau: Wenn so eine Zwitterexistenz urplötzlich neben dem Schiff auftauchte - nackt vom Gürtel aufwärts, weiße Brüste, langes Haar - und beim Abtauchen dann heftig mit der Schwanzflosse schlug, schwanden so manchem liebeshungrigen Matrosen die Sinne. Solch verstörende Begegnungen erzählen von der Unmöglichkeit der Liebe. Denn demjenigen, der der Sehnsucht nachgibt, drohen Verderben und Untergang - ganz buchstäblich. Vom antiken Dichter Homer bis hin zum modernen Hollywood-Märchen, ob als Sirene, Undine oder als Nymphe, die Meerjungfrau hat im Laufe ihrer Geschichte so manche Wandlung erfahren. Die Artenvielfalt ist groß und mit jeder Erscheinungsform ändert sich auch ihre Bedeutung: Als Vogelfrau ist das Mischwesen eine Verderberin, als Schlangenfrau fruchtbare Gebärerin und als Nymphe - mit oder ohne Schwanz - betörende Verführerin. Moderation: Christian Schuler Redaktion: Petra Herrmann
Dienstag 15:05 Uhr

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Ö1

Tonspuren

Lydia DavisNull bis Eins - Über das Baby in der Literatur. Feature von Franziska Dorau "Was man alles durch das Baby erfährt" betitelte die amerikanische Schriftstellerin Lydia Davis eine Kurzgeschichte, die 2011 in ihrem Band "Formen der Verstörung" erschien. Anhand kurzer, lakonischer Beschreibungen ihres neugeborenen Sohnes lotet sie darin auf nüchterne, aber keineswegs lieblose Weise frühkindliches und mütterliches Bewusstsein aus. Ausgehend von diesem Text fragt sich die Autorin des Features, welche Rollen Babys und Kleinkindern in der Literatur zugedacht wurden. Und erkennt, dass zwar die literaturwissenschaftliche Sekundärliteratur eine weitestgehend babyfreie Zone, die Literaturgeschichte - von der Antike bis in die Gegenwart - aber voll von Babys ist. Ob bei Wolfram von Eschenbach oder François Rabelais; Henry Fielding oder Heinrich von Kleist, Kate Chopin, Sylvia Plath oder Salman Rushdie: Babys spielen wesentliche Rollen. Sie werden ersehnt oder gefürchtet, gezeugt, geboren, verboten, abgetrieben, adoptiert, gefunden oder ausgesetzt, in Flüsse getunkt um sie stark zu machen, von Wölfinnen und Löwinnen gesäugt, mit Musik von Neil Young von Bauchschmerzen geheilt. Sie versprechen persönliche Heilung oder nationalen Aufschwung, können sozialen Aufstieg oder Absturz bedeuten. Sie können eine ganze Stadt in Aufruhr versetzen - und werden mitunter sogar für Naturkatastrophen verantwortlich gemacht. Doch wann fängt man an, die Null- bis Einjährigen als Persönlichkeiten wahrzunehmen?
Dienstag 16:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

KindersoldatenZwei Opfer, ein Täter - Zwei Kindersoldaten und der Internationale Strafgerichtshof Von Elsbeth Bräuer und Minh Thu Tran Regie: Claudia Kattanek Produktion: Dlf/WDR 2018 Zwei Jungen werden von einer ugandischen Miliz verschleppt und als Kindersoldaten rekrutiert. Jetzt steht der eine als Kriegsverbrecher vor dem Internationalen Strafgerichtshof - der andere arbeitet für die Institution. Dominic Ongwen wächst in der Lord"s Resistance Army auf, wird rasch zu einem der gefürchtetsten und mächtigsten Kommandanten der LRA. Der Prozess gegen ihn ist das bislang größte Verfahren am Gerichtshof. Ongwen werden Überfälle auf vier Flüchtlingscamps und damit 70 Verbrechen zur Last gelegt. Jimmy Otim gelingt nach neun Monaten die Flucht. Mit Bestnoten beendet er seine Schulausbildung. Er wird Aktivist für die Hilfsorganisation Human Rights Watch und studiert. In Uganda trifft er die Gemeinden, die Opfer der Überfälle wurden, dokumentiert Entführungen und erklärt den Menschen das komplexe Prozedere am Strafgerichtshof. Wie viele der Opfer verfolgt Otim den Prozess vom Bildschirm aus - etwa bei den Screenings, die er organisiert. Die beiden Männer sind einander noch nie begegnet. In diesem Prozess kreuzen sich ihre Biografien, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Zwei Opfer, ein Täter
Dienstag 19:15 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

mobilitätElektromobilität - Hoffnungsträger oder Jobkiller? Von Gerhard Schröder Allzu lange hat die deutsche Autoindustrie allein auf Benzin- und Dieselmodelle gesetzt. Die Zukunft aber gehört der Elektromobilität. Da allerdings hinken die deutschen Hersteller der Konkurrenz hinterher. Mit milliardenschweren Investitionsprogrammen wollen VW, Mercedes und BMW jetzt den Anschluss schaffen. Eine gewaltige Herausforderung. Auch für die Beschäftigten. Denn für die Produktion von Elektroautos wird viel weniger Personal gebraucht. Droht ein personeller Kahlschlag? Wie kann der Übergang abgefedert werden? Und warum haben die deutschen Hersteller ein lukratives Feld, nämlich die Batterieproduktion, bereits der Konkurrenz aus Asien und den USA überlassen?
Dienstag 19:30 Uhr

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NDR kultur

Feature

Romy SchneiderFragen Sie mich nicht, wie einsam ich bin Romy Schneider, eine europäische Schauspielerin Von Detlef Michelers NDR/WDR 2008 Romy Schneider war eine der wenigen deutschsprachigen Schauspielerinnen der Nachkriegszeit von internationalem Rang. In ihrem kurzen, 43-jährigen Leben, das am 29. Mai 1982 in ihrer Pariser Wohnung durch Herzversagen endete, hatte sie fast 60 Filme gedreht. Zum Star wurde sie mit der Sissi-Trilogie. Ihr künstlerischer Durchbruch kam mit dem Wechsel nach Frankreich, als sie in den 60er und 70er Jahren mit Regisseuren wie Luchino Visconti und Claude Sautet drehte. Die Franzosen wählten sie zur "größten Schauspielerin des 20. Jahrhunderts". Am 23. September wäre sie 80 Jahre alt geworden. Download unter www.ndr.de/radiokunst und in der NDR Feature Box. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter Feature
Dienstag 20:00 Uhr

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Ö1

Radiokolleg

Das Lehrerbild im Wandel. Vom Drill zur Lernbegleitung (2). Gestaltung: Winfried Schneider Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung. Vom Entwurf zur Anwendung (2). Gestaltung: Mariann Unterluggauer Lexikon der österreichischen Popmusik. Stefan Weber Drahdiwaberl, Yung Hurn, 5/8erl in Ehr´n, A-Gen 53 (2). Gestaltung: Al Bird Sputnik, Walter Gröbchen, Astrid Schwarz, Thomas Mießgang
Dienstag 22:08 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

Herr Meyer fährt jetzt fern ... und erzählt aus seinem Verbrecherleben Von Jörn Klare Regie: Friederike Wigger Mit: Fabian Busch Ton: Dietmar Fuchs Produktion: NDR 2011 Länge: 54"23 Nach 30 Jahren Gefängnis ist Herr Meyer jetzt mit dem LKW unterwegs. Auf den langen Fahrten ist Zeit, über sein Leben nachzudenken. Walter Meyer ist 60 Jahre alt, 1,90 Meter groß, knapp zwei Zentner schwer, hat die Statur und den Gang eines Ringers. 31 Jahre seines Lebens saß er immer wieder im Gefängnis. "Wenn ich da reingekommen bin, dann ging das schon los: Hey Walter, biste wieder da. Wunderbar." Nach seiner letzten Entlassung begann Meyer mit der Arbeit als Fernfahrer. Der Autor geht mit dem Ex-Schwerverbrecher auf Tour. Jahre zuvor waren sie sich schon einmal im Gefängnis begegnet, wo Meyer an einer Diskussion mit Jugendlichen teilnahm - als abschreckendes Beispiel. Jörn Klare, 1965 in Hohenlimburg geboren, zwischen Sauerland und Ruhrgebiet aufgewachsen, lebt als Autor in Berlin. Er schreibt Sachbücher, Theaterstücke und Radiofeatures, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. Für sein Buch "Nach Hause gehen. Eine Heimatsuche" erhielt er 2017 den Evangelischen Buchpreis. Deutschlandradio Kultur produzierte das Stück "Nach Hause gehen" 2016. Andere Stücke: "Paragrafen baden nicht" (Dlf 2016) und das ARD-Radiofeature "Abschied vom Faktor Mensch" (NDR 2016). Herr Meyer fährt jetzt fern
Mittwoch 00:05 Uhr

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