Bayern 2

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BlinddarmEntbehrliche Organe? Der Blinddarm Wirklich nur nutzlos? Die Mandeln Besser als ihr Ruf Das Kalenderblatt 26.1.1554 Ulrich Schmidl kommt heim, Straubinger Draufgänger Von Birgit Magiera Der Blinddarm - Wirklich nur nutzlos? Autorin: Birgit Magiera / Regie: Martin Trauner Wie wichtig ist eigentlich der Blinddarm? Offenbar eher unwichtig, sonst hätten nicht so viele Menschen eine kleine Narbe am Bauch und dafür einen Teil des Darmes nicht mehr - wegoperiert, rausgeschnitten, entfernt. Wobei anatomisch gut Informierte spätestens hier zu Recht einwerfen, dass wohl der Wurmfortsatz gemeint sei, der wiederum nur ein Teil des Blinddarmes ist. Wozu ist er gut? Und warum brauchen ihn Menschen in armen Ländern dringender für ihre Gesundheit als die Bürger in reichen Weltgegenden? Wie wichtig ist der Blinddarm im Zusammenspiel mit dem kompletten Verdauungssystem? Und wie oft ist es tatsächlich der berüchtigte Kirschkern, der eine Blinddarmentzündung auslöst? Neue Forschungsmethoden liefern spannende Erkenntnisse aus dem "Maschinenraum" des Körpers. Die Mandeln - Besser als ihr Ruf Autorin: Claudia Steiner / Regie: Axel Wostry Mandeln gehören zum so genannten lymphatischen Rachenring. Die beiden länglichen Gaumenmandeln befinden sich rechts und links im Rachen. Die Rachenmandeln liegen am oberen Gaumen und die Zungengrundmandeln im hinteren Teil der Zunge. Dieser Rachenring ist Teil des Immunsystems. Die Mandeln, auch Tonsillen genannt, haben die Aufgabe, Viren und Bakterien abzufangen, die über den Mund in unseren Körper gelangen. Während in den 1960er und 1970er Jahren Ärzte oft schon nach wenigen Mandelentzündungen entschieden haben, dass die vermeintlich unnützen Mandeln entfernt werden müssen, sind Mediziner heute deutlich zurückhaltender mit Operationen. Zum einen, weil der Nutzen der Mandeln für die Immunabwehr nachgewiesen ist, zum anderen, weil es nach einer Mandel-Operation zu Komplikationen wie Nachblutungen kommen kann. Moderation:Thies Marsen Redaktion: Gerda Kuhn
Freitag 09:05 Uhr

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88vier

onda-info

argentinienonda-info - Das sind Reportagen, Magazinsendungen und Features über alles, was die lateinamerikanische Welt bewegt: indigene Rechte und Frauenmorde in Mexiko ebenso wie queerer Cumbia aus Argentinien oder Ökotourismus in Costa Rica.
Freitag 12:00 Uhr

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88vier

onda-info

Ökotourismusonda-info - Das sind Reportagen, Magazinsendungen und Features über alles, was die lateinamerikanische Welt bewegt: indigene Rechte und Frauenmorde in Mexiko ebenso wie queerer Cumbia aus Argentinien oder Ökotourismus in Costa Rica.
Freitag 12:30 Uhr

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BR-Klassik

Das Musik-Feature

OrgelbauerAuf Traditionen pfeifen? Orgelbauer in digitalen Zeiten Vom Bettina Mittelstraß Wiederholung am Samstag, 14.05 Uhr Claudius Woehl hat das Orgelbauer-Handwerk vom Vater gelernt. Der 25-jährige Juniorchef der traditionsreichen Firma Gerald Woehl hat mit dem Vater zuletzt in der Friedenskirche in Köln Mühlheim eine Orgel gebaut. Präzises Handwerk, 1.800 Pfeifen, jede einzeln gestimmt, eingeweiht zu Ehren des Reformationsjubiläums. Die digitale Orgel des jungen Organisten Cameron Carpenter verzichtet auf Pfeifen und auf Kirchen - der Ton der "International Touring Organ" kommt aus 59 transportablen Lautsprechern. Der Amerikaner baute digital, um das Instrument aus heiligen Hallen zu holen, und er schafft es, Orgelspielen für junge Leute populär zu machen. Claudius Woehl macht das Motiv neugierig. Auf der Suche nach den Orgeln, die er international bauen möchte, pfeift er zwar nicht auf die Pfeifen, aber raus aus nicht hinterfragten Traditionen, das gefällt ihm auch. Eine Begegnung in Berlin.
Freitag 19:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Passage

Wann reden, wann schweigen - Ein Besuch bei Ruth und Kurt Elias in Beth Jitzchak Bevor der KZ-Arzt Dr. Mengele das Neugeborene von Ruth Huppert für Experimente nutzen kann, gibt ihr eine Ärztin Morphium. Ruth tötet ihr Kind. Sie überlebt Auschwitz und kommt 1944 in ein Arbeitslager. Dort lernt sie ihren späteren Ehemann Kurt Elias kennen. 1949 wandern sie nach Israel aus. In dem Dorf Beth Jitzchak, eine Gründung deutscher Zionisten, finden Ruth und Kurt Elias eine neue Heimat. Ihr Haus wird zum Treffpunkt von Freunden, es wird gesungen und getanzt. Den zwei Söhnen verschweigen sie ihre Vergangenheit - eine Abmachung, die Kurt verlangte, ein Streitpunkt zwischen den beiden. Als Ruth Elias das Schweigen nicht mehr aushält, beginnt sie ihre Erinnerungen heimlich aufzuschreiben. Sie werden 1988 veröffentlicht. Die Kinder haben kein Interesse daran, einige Freunde argwöhnten, «die Ruth wolle berühmt werden». Feature von Heike Tauch
Freitag 20:00 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

john burnside"Ich sah den Teufel in einer Tasse Fertigsuppe" Der schottische Schriftsteller John Burnside Von Burkhard Reinartz Regie: der Autor Produktion: Dlf/rbb 2018 John Burnside, Jahrgang 1955, gehört zu den schillerndsten Literaten Großbritanniens. Aufgewachsen in einer Arbeiterfamilie mit einem alkoholsüchtigen, gewalttätigen Vater, schafft es Burnside vom ungelernten Computerprogrammierer zum Professor für kreatives Schreiben an der Universität von St. Andrews. Dazwischen: Schizophrenieschübe und Aufenthalte in der Psychiatrie. Heute ist der Schriftsteller psychisch gesund. Seine Erfahrungen hat er in zwei autobiografischen Romanen verarbeitet: ,Lügen über meinen Vater" und ,Wie alle anderen". Vor allem in seinen Gedichten zergliedert Burnside das Sichtbare und das Geheimnisvolle der schottischen Landschaft, die Gleichzeitigkeit von Schrecken und Schönheit, bis die Grenzen von Diesseits und Jenseits verschwimmen. "Es gibt zwar eine andere Welt. Aber sie ist in dieser". Burkhard Reinartz hat Burnside in seiner schottischen Heimat besucht und ihn auf Spaziergängen im District Fife begleitet. "Ich sah den Teufel in einer Tasse Fertigsuppe"
Freitag 20:10 Uhr

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