88vier

Ohrfunk-Hörzeit

Hörspiele, Features und Literatur für Große und Kleine Ohren - Redaktion: Bianca und Jens Bertrams
Samstag 09:00 Uhr

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RBB kulturRadio

FEATURE

MenschenschmuggelIm Zentrum des Menschenschmuggels Von Alexander Bühler Regie: der Autor Produktion: rbb 2015
Samstag 09:04 Uhr

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Ö1

Hörbilder

eibl-eibesfeldtEs gibt den gerechten Zorn. In memoriam Irenäus Eibl-Eibesfeldt. Der Verhaltensforscher und Humanethologe im Porträt. Feature von Stefan Weber Kurz vor seinem 90. Geburtstag ist Irenäus Eibl-Eibesfeldt am 2. Juni 2018 gestorben. Aus diesem Anlass wiederholen wir eine Sendung aus dem Jahr 2013. Schon während seiner "glücklichen und idyllischen Kindheit in Kierling" bei Wien steht für Eibl-Eibesfeldt fest, dass er Forscher werden will. Nach dem Studium der Zoologie und Botanik unternimmt er zusammen mit dem Tauchpionier Hans Hass zahlreiche Expeditionen auf die Galàpagos-Inseln und wird mit seiner vergleichenden Verhaltensforschung einer breiten Öffentlichkeit bekannt. In den 1970er Jahren beginnt Eibl-Eibesfeldt, seine aus der Tierwelt gewonnenen Verhaltensmuster auf den Menschen zu übertragen. Während zahlreicher Forschungsaufenthalte in Afrika, Südamerika und Ostasien untersucht er Mimik, Gestik und Sozialverhalten verschiedener Volksgruppen. 1984 begründet der Konrad-Lorenz-Schüler mit seinem Buch "Die Biologie des menschlichen Verhaltens" die Humanethologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin - und spaltet die Öffentlichkeit. Seine Studien zur Aggression im menschlichen Verhalten und die These, dass die "Fremdenfurcht" dem Menschen angeboren sei, finden zahlreiche Kritiker. Die Warnungen des Wissenschafters vor dem unkontrollierten Vermischen von Kulturen werden teils von rechten Gruppierungen missbraucht und finden, wie Eibl-Eibesfeldt selbst sagt, "oft Beifall von der falschen Seite". Im Feature kommt der streitbare und vielfach ausgezeichnete Forscher ebenso zu Wort wie Zeitgenossen, Freunde und Kontrahenten. "Ich bin Pazifist", erklärt Eibl-Eibesfeldt. "Meine Eltern wollten, dass ich dem Frieden diene, und vielleicht tue ich das auch in einer etwas kämpferischen Art und Weise. Irenäus kommt vom griechischen Eirene und meint Frieden". Produktion: Stefan Weber Redaktion: Eva Roither
Samstag 09:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

kamel daoudDas Meer wird euch alle verschlingen Kamel Daoud im Dialog mit seinem Roman "Der Fall Meursault" Von Nicole Marmet und Renate Jurzik Aufnahme des WDR 2018 Wiederholung: So 15.04 Uhr Der algerische Schriftsteller Kamel Daoud nennt seinen ersten Roman "Der Fall Meursault" im Untertitel "Eine Gegendarstellung". Es ist eine Antwort auf Albert Camus" Welterfolg "Der Fremde", in dem ein Franzose einen Araber erschießt. Daoud gibt diesem Araber nun eine Stimme. Ein Mord am Strand. In der Mittagshitze des algerischen Küstenortes Oran begeht Albert Camus" Hauptfigur Meursault in "Der Fremde" völlig gleichgültig einen sinnlosen Mord. Erschienen 1942 gilt der Roman als Hauptwerk des Existenzialismus. Mehr als 70 Jahre später lässt Kamel Daoud in seinem Roman den Bruder des namenlos Ermordeten seine Version der Geschichte erzählen. Doch Daoud gibt dem Araber nicht nur ein Gesicht, er zeichnet auch ein auswegloses Bild der Situation in Algerien: von den Folgen des Kolonialismus nach dem Unabhängigkeitskrieg bis zur Perspektivlosigkeit der Menschen heute. Gleichzeitig belebt Daouds Roman "Der Fall Meursault" Albert Camus" zentrale Frage nach dem Anderen wieder. Wie umgehen mit dem Fremden? Fragen, die heute genauso aktuell sind wie vor 76 Jahren.
Samstag 12:04 Uhr

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Bayern 2

Zeit für Bayern

Wallenstein400 Jahre Dreißigjähriger Krieg - Magazin Geschichte und Spektakel - Wallenstein in Altdorf Von Horst Konietzny Schwedentrunk, Waterboarding Die Folgen des Dreißigjährigen Krieges für Bayern - und darüberhinaus Von Joseph Berlinger Wiederholung um 21.05 Uhr Geschichte und Spektakel - Wallenstein in Altdorf Von Horst Konietzny Vor genau 400 Jahren, 1618, begann der Dreißigjährige Krieg, ein völkerschlachtendes Monstrum, dessen Wucht und Grausamkeiten heute noch Teil der kollektiven Erinnerung sind. Daran erinnern auch die Wallensteinfestspiele in Altdorf, die bereits im Jahre 1895 von Bürgern der Stadt als identitätsstiftendes Gemeinschaftsprojekt und tourismusförderndes Spektakel begründet wurden und bis heute stattfinden. Alle drei Jahre streifen sich rund 1.000 Altdorferinnen und Altdorfer ihre historischen Gewänder über und tauchen ab in die Geschichte. Vom 22. Juni bis zum 22. Juli widmen sie sich heuer in dem Volksstück von Franz Dittmar dem einen wilden Studentenjahr, das der einstige Feldherr Wallenstein in Altdorf verbracht hatte und zeigen zusätzlich das berühmte Drama von Friedrich Schiller. Ein wallensteinsches Doppel-Feature also, das mit professionellen Regisseuren einstudiert wird und in ein historisches Feldlager eingebettet ist. Horst Konietzny begibt sich mitten ins Geschehen und folgt der Fährte Wallensteins von damals bis heute. Schwedentrunk, Waterboarding Die Folgen des Dreißigjährigen Krieges für Bayern - und darüberhinaus Von Joseph Berlinger Mussten erst der Nationalsozialismus kommen, Hitler und der Holocaust, damit die Deutschen das Trauma "Dreißigjähriger Krieg" überwinden konnten? Weil das neue Trauma das alte verdrängte? Um die Geschehnisse des "Krieges der Kriege" aus dem 17. Jahrhundert aufzuarbeiten, sollten wir den Westfälischen Frieden ins Zentrum stellen. Das fordert der Historiker und Buchautor Johannes Burkhardt. Was hat dieser Frieden bedeutet, für Europa, für das Deutsche Reich, für Bayern? Welche Folgen hatte dieser grausame Dreißigjährige Krieg, der in Teilen Süddeutschlands zwei Drittel der Bevölkerung dahingerafft hatte? Welche Lehren können die Menschen daraus ziehen? Ist der Westfälische Frieden gar eine "Blaupause" für einen möglichen zukünftigen Frieden im Nahen und Mittleren Osten? Vor zwei Jahren saß der damalige deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier abends in der saudischen Hafenstadt Dschidda mit arabischen Intellektuellen zusammen, und einer der Jüngeren in dieser Runde meinte: "Wir brauchen einen Westfälischen Frieden für unsere Region!"
Samstag 12:05 Uhr

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Bayern 2

das ARD radiofeature

Neoliberalismus"Marktkonforme" Demokratie Ein Feature über den Neoliberalismus und die Krise Von Barbara Eisenmann SWR 2018 Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr Wie kann es sein, dass die Schere zwischen arm und reich sich immer weiter öffnet, dass neoliberales Denken die globalen Wirtschaftskrisen seit 2007 gestärkt überlebt hat? Und dass Angela Merkel unsere Demokratie "marktkonform" gestalten will? Wirtschaftswissenschaftler und ihre informellen Netzwerke gewinnen immer größeren Einfluss auf Politik und Gesellschaft. Die Lehre von den selbstregulierenden liberalen Märkten ist seit Jahrzehnten die vorherrschende ökonomische Theorie. Und ihre Vertreter pflegen enge Beziehungen zu Politik und Finanzwelt. Ökonomen wie Jörg Asmussen, Axel Weber und Ottmar Issing arbeiten mal für das Bundeskanzleramt und die Ministerien, mal für die Europäische Zentralbank und die Deutsche Bundesbank, aber auch für die private Finanzwelt. Wessen Interessen vertreten sie und welche Macht haben ihre Netzwerke?
Samstag 13:05 Uhr

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BR-Klassik

Das Musik-Feature

thomas mannFreundschaft übern Gartenzaun Thomas Mann und sein Nachbar Bruno Walter Von Markus Vanhoefer Wiederholung vom Freitag, 19.05 Uhr Glauben wir Katja Mann, begann alles mit einem Zwist unter Nachbarskindern in München-Bogenhausen. Klaus (Mann) hatte Gretel (Walter), in die er angeblich auch ein wenig verliebt war, auf dem Schulweg an den Haaren gezogen. Der Konflikt der Kleinen hatte etwas Gutes. Zur Streitschlichtung nahmen die beiden betroffenen Elternpaare Kontakt auf. Es ist der Anfang einer der außergewöhnlichsten und faszinierendsten Künstlerfreundschaften des 20. Jahrhunderts. "Der Musik habe ich mich in den letzen Jahren wieder viel mehr genähert. Hauptsächlich wohl durch den Verkehr mit B. Walter, dem guten, feurigen, kindlichen, begeisterten Generalmusikdirektor", wird der musikaffine Literaturnobelpreisträger Thomas Mann 1917 über seinen Nachbarn schreiben. Die lebenslange Freundschaft zwischen dem Autor der "Buddenbrooks" und dem großen, international erfolgreichen Dirigenten Bruno Walter ist überraschend facettenreich. Sie beginnt im Privaten, bei Faschingsfeiern, Familienfesten und Familientragödien, geht über gemeinsames kulturelles Engagement (zum Beispiel für Pfitzners Oper "Palestrina") und kulminiert in der gemeinsamen leidvollen Erfahrung der Emigration, als beide Familien 1933 von den Nazis aus Deutschland vertrieben werden. Die enge Beziehung zwischen Mann und Walter ist deshalb nicht nur die Literatur- und Musikgeschichte. Sie ist deutsche Geschichte und Weltgeschichte. Das macht sie so erzählenswert.
Samstag 14:05 Uhr

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HR2

Kinderfunkkolleg Geld

geldWas kann man tun, um an eigenes Geld zu kommen? | Von Maria Bonifer
Samstag 14:45 Uhr

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SR2 Kulturradio

FeatureZeit: das ARD radiofeature

marktkonforme demokratie"Marktkonforme" Demokratie Ein Feature über den Neoliberalismus und die Krise Die Schere zwischen arm und reich öffnet sich immer weiter. Neoliberales Denken hat die Wirtschaftskrisen seit 2007 gestärkt überlebt. Und Angela Merkel will unsere Demokratie sogar "marktkonform" gestalten. Wirtschaftswissenschaftler und ihre informellen Netzwerke gewinnen zunehmend Einfluss auf Politik und Gesellschaft.
Samstag 17:04 Uhr

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Bremen Zwei

ARDradiofeature

neoliberalismus"Marktkonforme" Demokratie Ein Feature über den Neoliberalismus und die Krise Wie kann es sein, dass die Schere zwischen arm und reich sich immer weiter öffnet, dass neoliberales Denken die globalen Wirtschaftskrisen seit 2007 gestärkt überlebt hat? Und dass Angela Merkel unsere Demokratie "marktkonform" gestalten will? Wirtschaftswissenschaftler und ihre informellen Netzwerke gewinnen immer größeren Einfluss auf Politik und Gesellschaft. Die Lehre von den selbstregulierenden liberalen Märkten ist seit Jahrzehnten die vorherrschende ökonomische Theorie. Und ihre Vertreter pflegen enge Beziehungen zu Politik und Finanzwelt. Ökonomen wie Jörg Asmussen, Axel Weber und Ottmar Issing arbeiten mal für das Bundeskanzleramt und die Ministerien, mal für die Europäische Zentralbank und die Deutsche Bundesbank aber auch für die private Finanzwelt. Wessen Interessen vertreten sie und welche Macht haben ihre Netzwerke? Produktion: SWR 2018 Redaktion: Wolfram Wessels Biografie Autorin: Barbara Eisenmann (1960), Studium der Hispanistik an der Universität von Granada und der Germanistik an der FU Berlin, promovierte Linguistin; Videoausbildung für postgraduierte Künstlerinnen und Akademikerinnen an der Hochschule der Künste Berlin. Seit 1999 Radioarbeiten zwischen politischer Ökonomie, Theorie und Kunst.
Samstag 18:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

KokainIllegale Drogen töten Alternativen zum gescheiterten Prohibitionskrieg Von Christian Lerch Regie: der Autor Mit: Patrick Güldenberg, Christian Lerch, Mandy Rudski, Jörg Taszman, Barbara Becker Ton: Alexander Brennecke Produktion: Deutschlandradio Kultur/ORF 2016 Länge: 53"44 (Wdh. v. 03.09.2016) An jedem Gramm Kokain klebt Blut. Plädoyer für eine neue Drogenpolitik. Zum Feature gehört eine Webdokumentation, zu finden mit den Suchworten: "Pageflow Illegale Drogen töten". Das Feature begleitet Kokain: von einer Hölle aus giftigen Pflanzenvernichtungsmitteln in Kolumbien über mexikanische Städte, wo der Drogenkrieg bislang über 70.000 Tote forderte, nach Rotterdam, von wo aus der Stoff in die europäischen Zentren geschmuggelt wird. An jeder Nase Kokain klebt das Blut, das der erfolglose Krieg gegen seine Verbreitung kostet. Was wäre, wenn die Droge legal wäre? Zum Feature gehört eine Webdokumentation, zu finden mit den Suchworten: Pageflow Illegale Drogen töten. Christian Lerch, geboren 1978 am Bodensee, Journalist und Feature-Autor. Das Feature "Illegale Drogen töten" bildet nach "¡Viva la muerte!" (WDR/ORF 2012) und "Crystal Meth - Sucht nach Leistung" (RBB/MDR 2014) den Abschluss von Christian Lerchs Drogen-Trilogie. Die Sendung wurde 2017 beim New York Radio Festival mit dem silbernen Award ausgezeichnet, u.a. anderem wegen des Online Auftritts: http://deutschlandfunkkultur.pageflow.io/illegale-drogen-toten Zuletzt: "Papa, wir sind in Syrien!" (RBB/WDR 2016). Lerch lebt und schreibt synkopisch pendelnd zwischen Berlin und Wien. Illegale Drogen töten
Samstag 18:05 Uhr

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BR-Heimat

Zeit für Bayern

Dreißigjähriger Krieg400 Jahre Dreißigjähriger Krieg - Magazin Geschichte und Spektakel - Wallenstein in Altdorf Von Horst Konietzny Schwedentrunk, Waterboarding Die Folgen des Dreißigjährigen Krieges für Bayern - und darüberhinaus Von Joseph Berlinger Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 Geschichte und Spektakel - Wallenstein in Altdorf Von Horst Konietzny Vor genau 400 Jahren, 1618, begann der Dreißigjährige Krieg, ein völkerschlachtendes Monstrum, dessen Wucht und Grausamkeiten heute noch Teil der kollektiven Erinnerung sind. Daran erinnern auch die Wallensteinfestspiele in Altdorf, die bereits im Jahre 1895 von Bürgern der Stadt als identitätsstiftendes Gemeinschaftsprojekt und tourismusförderndes Spektakel begründet wurden und bis heute stattfinden. Alle drei Jahre streifen sich rund 1000 Altdorferinnen und Altdorfer ihre historischen Gewänder über und tauchen ab in die Geschichte. Vom 22. Juni bis zum 22. Juli widmen sie sich heuer in dem Volksstück von Franz Dittmar dem einen wilden Studentenjahr, das der einstige Feldherr Wallenstein in Altdorf verbracht hatte und zeigen zusätzlich das berühmte Drama von Friedrich Schiller. Ein wallensteinsches Doppel-Feature also, das mit professionellen Regisseuren einstudiert wird und in ein historisches Feldlager eingebettet ist. Horst Konietzny begibt sich mitten ins Geschehen und folgt der Fährte Wallensteins von damals bis heute. Schwedentrunk, Waterboarding Die Folgen des Dreißigjährigen Krieges für Bayern - und darüberhinaus Von Joseph Berlinger Mussten erst der Nationalsozialismus kommen, Hitler und der Holocaust, damit die Deutschen das Trauma "Dreißigjähriger Krieg" überwinden konnten? Weil das neue Trauma das alte verdrängte? Um die Geschehnisse des "Krieges der Kriege" aus dem 17. Jahrhundert aufzuarbeiten, sollten wir den Westfälischen Frieden ins Zentrum stellen. Das fordert der Historiker und Buchautor Johannes Burkhardt. Was hat dieser Frieden bedeutet, für Europa, für das Deutsche Reich, für Bayern? Welche Folgen hatte dieser grausame Dreißigjährige Krieg, der in Teilen Süddeutschlands zwei Drittel der Bevölkerung dahingerafft hatte? Welche Lehren können die Menschen daraus ziehen? Ist der Westfälische Frieden gar eine "Blaupause" für einen möglichen zukünftigen Frieden im Nahen und Mittleren Osten? Vor zwei Jahren saß der damalige deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier abends in der saudischen Hafenstadt Dschidda mit arabischen Intellektuellen zusammen, und einer der Jüngeren in dieser Runde meinte: "Wir brauchen einen Westfälischen Frieden für unsere Region!"
Samstag 21:05 Uhr

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Bayern 2

Zeit für Bayern

dreißigjährige krieg400 Jahre Dreißigjähriger Krieg - Magazin Geschichte und Spektakel - Wallenstein in Altdorf Von Horst Konietzny Schwedentrunk, Waterboarding Die Folgen des Dreißigjährigen Krieges für Bayern - und darüberhinaus Von Joseph Berlinger Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 Geschichte und Spektakel - Wallenstein in Altdorf Von Horst Konietzny Vor genau 400 Jahren, 1618, begann der Dreißigjährige Krieg, ein völkerschlachtendes Monstrum, dessen Wucht und Grausamkeiten heute noch Teil der kollektiven Erinnerung sind. Daran erinnern auch die Wallensteinfestspiele in Altdorf, die bereits im Jahre 1895 von Bürgern der Stadt als identitätsstiftendes Gemeinschaftsprojekt und tourismusförderndes Spektakel begründet wurden und bis heute stattfinden. Alle drei Jahre streifen sich rund 1000 Altdorferinnen und Altdorfer ihre historischen Gewänder über und tauchen ab in die Geschichte. Vom 22. Juni bis zum 22. Juli widmen sie sich heuer in dem Volksstück von Franz Dittmar dem einen wilden Studentenjahr, das der einstige Feldherr Wallenstein in Altdorf verbracht hatte und zeigen zusätzlich das berühmte Drama von Friedrich Schiller. Ein wallensteinsches Doppel-Feature also, das mit professionellen Regisseuren einstudiert wird und in ein historisches Feldlager eingebettet ist. Horst Konietzny begibt sich mitten ins Geschehen und folgt der Fährte Wallensteins von damals bis heute. Schwedentrunk, Waterboarding Die Folgen des Dreißigjährigen Krieges für Bayern - und darüberhinaus Von Joseph Berlinger Mussten erst der Nationalsozialismus kommen, Hitler und der Holocaust, damit die Deutschen das Trauma "Dreißigjähriger Krieg" überwinden konnten? Weil das neue Trauma das alte verdrängte? Um die Geschehnisse des "Krieges der Kriege" aus dem 17. Jahrhundert aufzuarbeiten, sollten wir den Westfälischen Frieden ins Zentrum stellen. Das fordert der Historiker und Buchautor Johannes Burkhardt. Was hat dieser Frieden bedeutet, für Europa, für das Deutsche Reich, für Bayern? Welche Folgen hatte dieser grausame Dreißigjährige Krieg, der in Teilen Süddeutschlands zwei Drittel der Bevölkerung dahingerafft hatte? Welche Lehren können die Menschen daraus ziehen? Ist der Westfälische Frieden gar eine "Blaupause" für einen möglichen zukünftigen Frieden im Nahen und Mittleren Osten? Vor zwei Jahren saß der damalige deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier abends in der saudischen Hafenstadt Dschidda mit arabischen Intellektuellen zusammen, und einer der Jüngeren in dieser Runde meinte: "Wir brauchen einen Westfälischen Frieden für unsere Region!"
Samstag 21:05 Uhr

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