RBB kulturRadio

FEATURE

Finnische ImpressionenDas Licht der Dunkelheit Finnische Impressionen aus endlosen Tagen und Nächten Von Jean-Claude Kuner und Hannu Karisto Regie: Jean-Claude Kuner Produktion: SWR/NDR/Dlf/Yleisradio Helsinki/ABC Sydney 2013
Samstag 09:04 Uhr

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MDR KULTUR

Ohne Ende Dämmerung

jean-claude kunerFinnische Geschichten aus endlosen Tagen und Nächten Von Jean-Claude Kuner und Hannu Karisto Hoch im Norden sind die normalen Tage gezählt. In Lappland bleibt es im Winter Monate lang dunkel - und im Sommer hell. Welche Auswirkungen haben Licht und Dunkelheit auf die Menschen? Führt die Dunkelheit zu Winterdepression und erhöhten Selbstmordraten oder zu schummriger Gemütlichkeit und permanenter Weihnachtsstimmung? Und umgekehrt: Macht Dauersonnenschein euphorisch oder nur schlaflos? Jean-Claude Kuner hat Künstler, Schriftsteller, Ärzte, Therapeuten, Kellner, Totengräber und den Weihnachtsmann in Finnland besucht, jeweils am längsten und am kürzesten Tag des Jahres. Sein Feature ist eine - auch - akustische Hell- Dunkel-Studie. Regie: Jean-Claude Kuner Produktion: SWR/NDR/DLF/Yleisradio Helsinki/ABC Sydney 2013 Sprecher: Barbara Schnitzler Wolfgang Condrus Jean-Claude Kuner Hannu Karisto (29 Min.)
Samstag 09:05 Uhr

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Ö1

Hörbilder

salvator mundiErlöser des Kunstmarktes. Wie Salvator Mundi zum teuersten Kunstwerk der Welt wurde. Feature von Christian Lerch (ORF/BR) Bei einer Londoner Auktion 1958 wird das Bild "Salvator Mundi" für 45 britische Pfund von einem anonymen Privatier gekauft. Der "Retter der Welt" verschwindet danach für mehr als 40 Jahre von der Bildfläche. Damals wie heute ist kaum ein unabhängiger Experte der Meinung, dass Leonardo Da Vinci persönlich Pinsel an das Gemälde gelegt hat. Angenommen wird, dass "Retter der Welt" in des Meisters Werkstatt entstanden sei. Das Bild im heutigen Zustand sei bloßes Resultat unzähliger Restaurationsarbeiten. Das Renaissance-Gemälde wird in den alarmgesicherten Räumlichkeiten des Zollfreilagers Genf aufbewahrt. Es ist eines von tausenden Kunstwerken, die zoll- und steuerbefreit in dem grauen, mehrstöckigen Depot im Viertel La Praille lagern. Dieser sogenannte "Bunker der Kunst" in Genf ist für die Einen ein nützlicher Ort, um Kunstwerke als Investment zu "parken", für andere ist das Zollfreilager gemauertes Symbol für das Verschwinden der Kunst. Trotz der irrationalen Preisgestaltung dient der globale Kunstmarkt seit gut einem Jahrzehnt der Vermögensvermehrung und das Zollfreilager in Genf wird dementsprechend auf 50.000 m2 vergrößert. Im November 2017 wird "Salvator Mundi" bei einer Auktion der Öffentlichkeit präsentiert und Kunstsammler/innen angeboten. Für mehr als 450 Millionen Dollar findet das Ölgemälde einen neuen Besitzer und wird zur bislang teuersten Geschichte aus Leinwand, Holz und Farbe. Diese Sendung wurde mit einem Literar Mechana Recherchestipendium gefördert. Ton: Martin Leitner Redaktion: Elisabeth Stratka
Samstag 09:05 Uhr

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SR2 Kulturradio

HörStoff

organspendeWiderspruch als Lösung? Oder: Das ewige Dilemma der Organspende Feature von Dagmar Scholle
Samstag 09:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

schallplatteDie Welt ist eine Scheibe Über das Revival der Vinyl-Schallplatte Von Eva Garthe Aufnahme des RB 2017 Wiederholung: So 15.04 Uhr Totgesagte leben länger! Die gute alte Vinyl-Schallplatte erlebt zurzeit ein ungeahntes Revival. Nach jahrelanger Talfahrt ist der Absatz von 2006 bis 2017 in Deutschland von 300.000 auf 3,3 Millionen geklettert. Hat der "Vinyl-Hype" seinen Zenit bereits überschritten oder ist noch Luft nach oben? Die Schallplatte als Mittel zur Entschleunigung in der Hektik unseres auf Effizienz getrimmten Alltags - und die Schallplatte als Distinktions-, als Unterscheidungsobjekt. Unter den Vinyl-Käufern ist einerseits der ergraute Musik-Connaisseur. Er ist mit der Schallplatte aufgewachsen. Für ihn bedeutet das Plattenhören gelebte Nostalgie. Er ist bereit für aufwändige Sondereditionen seiner angestammten Lieblingsbands ordentlich Geld auf den Tisch zu legen. Da ist andererseits der 20-jährige Hobby-DJ. Er verfolgt musikalische Trends, ist am Puls der Zeit und will sich mit Vinyl von der Streaming-Mentalität seiner Altersgenossen abheben. Die Autorin Eva Garthe, selbst Musikjournalistin und DJ, lässt sich im Presswerk zeigen, wie eine Schallplatte hergestellt wird und geht auf die weltgrößte Plattenbörse in Utrecht. Sie mischt sich am Record Store Day in einem Plattenladen unter fanatische Vinyl-Sammler und spricht mit Grafiker Klaus Voormann über sein legendäres Beatles-Cover.
Samstag 12:04 Uhr

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Bayern 2

Zeit für Bayern

ChristkindlesmarktAkustische Reisen durch Bayerns Regionen Es tönt laut von fern und nah 200 Jahre "Stille Nacht, heilige Nacht" Von Wolfgang Heinemann und Julio Segador "Der Ahn hat"s schon gekannt" Der Nürnberger Christkindlesmarkt zwischen Tradition und Moderne Von Thomas Senne Wiederholung um 21.05 Uhr Es tönt laut von fern und nah 200 Jahre "Stille Nacht, heilige Nacht" Von Wolfgang Heinemann und Julio Segador Mit Superlativen sollte man vorsichtig sein. Aber beim Weihnachtsklassiker "Stille Nacht, heilige Nacht" sind sie gerechtfertigt: Weltweit singen mehr als zwei Milliarden Menschen in rund 300 Sprachen und Dialekten Jahr für Jahr dieses bekannteste aller Weihnachtslieder. Es eint mit seiner Friedensbotschaft die Menschen über Religionsgrenzen hinweg. 2018 feiert der Weihnachtsklassiker "Stille Nacht, heilige Nacht" seinen 200. Geburtstag. Vor zwei Jahrhunderten, im Dezember 1818, da war es noch nicht abzusehen, dass aus diesem Lied einmal ein weltumspannender "Hit" werden würde. Das berühmteste Weihnachtslied der Welt aus dem Salzburger Land entstand nämlich zunächst als Notlösung. Der Oberndorfer Hilfspfarrer Joseph Moor erinnerte sich am Heiligen Abend 1818 eines Gedichtes, das er bereits zwei Jahre zuvor geschrieben hatte, und wandte sich an den Dorflehrer und Organisten Franz Xaver Gruber mit der Bitte, zu dem Gedicht eine Melodie für die Christmette zu schreiben. Gruber komponierte eilig das Lied - für Gitarre und Gesang. Wolfgang Heinemann und Julio Segador haben sich auf die Spuren dieses Weihnachtsklassikers begeben, im Salzburger Land und auch in Bayern. Sie zeichnen das Bild eines Liedes, das wie kein Zweites die Herzen der Menschen erwärmt. "Der Ahn hat"s schon gekannt" Der Nürnberger Christkindlesmarkt zwischen Tradition und Moderne Von Thomas Senne Eine Spanschachtel aus Nadelholz gilt als der älteste Beleg für den Nürnberger Christkindlesmarkt. Auf dem Boden des Behältnisses steht mit schwarzer Tinte: "Regina Susanna Harsdörfferin von der Jungfrau Susanna Eleonora Erbsin zum Kindles-Marck überschickt 1628." Was klein begann, ist inzwischen ein internationaler Besuchermagnet. Jahr für Jahr besuchen Millionen zur Adventszeit das "Städtlein in der Stadt, aus Holz und Tuch gemacht", wie es im Prolog des Nürnberger Christkindes heißt. Dieses geflügelte Wesen aus Fleisch und Blut kommt in dem Feature von Thomas Senne ebenso zu Wort wie Budenbesitzer oder Historiker - ein Blick hinter die Kulissen eines der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Erstsendung am 27. November 2016
Samstag 12:05 Uhr

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Bayern 2

radioFeature

maximilian prüferDer mit den Ameisen malt Wie Maximilian Prüfer mit der Natur Kunst macht Ein Feature von Lydia von Freyberg Redaktion: Till Ottlitz BR 2018 Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr Auf großen Bogen Papier macht er die Schritte winziger Ameisen sichtbar. Oder die verschlungenen Spuren von Schnecken. Oder die Tropfen eines frischen Sommerregens. Um aus solchen Naturphänomenen Bilder entstehen zu lassen, hat Maximilian Prüfer lange an Verfahren getüftelt, die nur er kennt. Mit seiner einmaligen Beobachtungsgabe entlockt er der Natur ihre Gesetze und Geheimnisse. Diese verwandelt er in Kunst von berückender Schönheit. So ist Maximilian Prüfer zu einem der spannendsten jungen Künstler unserer Zeit geworden. Autorin Lydia von Freyberg hat Maximilian Prüfer für das radioFeature begleitet: in den Wald im Allgäu, wo er sich am ehesten zuhause fühlt. Zu seinen künstlerischen Kollaborateuren, den Ameisen und Schnecken. An den Wildbach, an dem er seit seiner Kindheit Kraft und Inspiration sucht. Für sein neuestes Projekt folgen wir Maximilian Prüfer schließlich auch nach China. Wir reisen mit ihm in eine Gegend, wo eine vom Menschen gemachte Naturkatastrophe die Geschöpfe ausgelöscht hat, mit denen er hierzulande so gerne arbeitet: die Insekten, besonders die Bienen. Wie wird Maximilian Prüfer auf diese Herausforderung reagieren? Hat seine Natur-Kunst auch in einer komplett vom Menschen beherrschten und weitgehend künstlichen Umgebung noch etwas zu sagen? Das radioFeature von Lydia von Freyberg nimmt uns mit auf eine akustische Reise in die Welt des Naturmenschen und Künstlers Maximilian Prüfer.
Samstag 13:05 Uhr

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BR-Klassik

Das Musik-Feature

Rudi bringt"s Musikalische Sack- und Packgeschichten im Advent Mit Gaby Dohm und Howard Arman Wiederholung vom Freitag, 19.05 Uhr Schon zum dritten Mal schnürt Howard Arman passend zur Weihnachtszeit ein buntes musikalisches Programm in einem großen Sack zusammen. "Christmas Surprises" nennt er seine Arrangements bekannter Weihnachtsmelodien. Auf lässig listige Weise schmuggelt er Stilzitate aus allen Epochen der Musikgeschichte mit hinein. Very british. Da ist manches Kabinettstückchen dabei, meist aber versteckt wie in einem Überraschungspaket: Man öffnet es und findet ein weiteres darin. Rudi, der Spezialist für alles, was mit Paketen und ihrer Beförderung zu tun hat, hilft die Dinge richtig zu sortieren, auch wenn er mit dem Inhalt manchmal selbst ein wenig überfordert ist. Dann hilft nur noch ein Anruf beim Meister selbst ... Rund um Rudi und seine Pakete geht es in fünfzehn Episoden, verfasst von Johannes Jansen, im BR-KLASSIK-Adventsprogramm. Und am 21. und 22. Dezember gibt es den ganzen Sack.
Samstag 14:05 Uhr

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HR2

Kinderfunkkolleg Geld

geldMacht Geld glücklich? von Karoline Sinur
Samstag 14:45 Uhr

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Deutschlandfunk

Forschung aktuell

Computer und Kommunikation u.a. mit DETOX - Neugeburt (4/4) Am Mikrofon: Manfred Kloiber DETOX - Vier Kurzgeschichten über die digitale Entgiftung Wie sieht 25 Jahre nach Start des World Wide Webs und zehn Jahre nach Einführung der Smartphones ein Leben ohne Internet und Mobiltelefone aus? Blüht der Buchhandel auf, nur weil keine E-Books mehr gelesen werden können? Lassen sich zu Hause die Lampen nicht mehr regeln, weil sie kein WLAN mehr finden? Oder zerbrechen alle Freundschaften, weil die Sozialen Netzwerke still stehen? Nichts davon. Aber die Veränderungen durch DETOX ändern alles. Sie führen zu einem fast paradiesischen Idyll, das jedoch nicht ungestört bleibt. Panzer fahren ein, um DETOX ein Ende zu bereiten. Nur, wer hat sie geschickt? Die Mini-Feature-Reihe in "Computer und Kommunikation" jeweils am 01.12., 08.12., 15.12. und 22.12.2018
Samstag 16:30 Uhr

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Bremen Zwei

Feature

heinrich böllIn Bölls Cottage Irische Notizen von Michael Augustin Seit 1992 geben sich in Heinrich Bölls berühmtem Ferienhaus in Dugort auf Achill Island im äußersten Westen Irlands internationale Künstler und Schriftsteller die Klinke in die Hand. The Achill Heinrich Böll Association, ein örtliches Gremium, in dem zahlreiche irische Künstler mitwirken, verwaltet das Gästehaus und vergibt die weltweit begehrten Aufenthaltsstipendien. Gemeinsam mit seiner Frau, der indischen Schriftstellerin Sujata Bhatt, hat Michael Augustin 2009 und 2015 das Glück genossen, als "Writer-in-Residence" im Cottage wohnen und arbeiten zu dürfen. Ein magischer und inspirierender Ort, den der Bremer Autor in seinen Notizen eindringlich beschrieben hat. Radio Bremen 2016
Samstag 18:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

Wilhelm ReichMein Reich komme Wilhelm Reich und sein Projekt "Die Kinder der Zukunft" Von Christian W. Find Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018 Länge: ca. 54" (Ursendung) Von klein auf sind wir mit einem Panzer versehen. Der Psychoanalytiker Wilhelm Reich wollte ihn aufbrechen. Wir sitzen in der Falle und wollen es nicht wahrhaben. Unsere politischen Konzepte sind zum Scheitern verurteilt. Wir werden da nur herauskommen, wenn wir bei uns selbst und unseren Neugeborenen anfangen. So lautet die radikale Aussage des Psychotherapeuten und Naturforschers Wilhelm Reich. Seinen Kultstatus hat der Entdecker der Orgonenergie heute verloren. Die Dringlichkeit seiner Fragen und die Originalität seiner Ansätze bleiben. Vor allem sein Projekt aus dem Jahr 1949, das bis heute uneingelöst ist: ,Die Kinder der Zukunft". Christian Wilhelm Find, geboren 1960 in Mannheim, Hörfunkautor und Sprecher, interveniert immer wieder als Klangkünstler mit seinen sprechenden Klangskulpturen im öffentlichen Raum. Gründer und Kurator mehrerer trans*tonaler Hörfestivals in Berlin, zuletzt ECHOS NETZE. Seit 2012 auch in der internationalen Erinnerungsarbeit mit Jugendlichen aktiv. Er wollte Pfarrer werden, brach sein Theologiestudium ab, fand aber ausgerechnet über den kirchenkritischen Wilhelm Reich zurück zur Theologie und schrieb seine Magisterarbeit über ihn und "Jesus und die Kinder". Mein Reich komme
Samstag 18:05 Uhr

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BR-Heimat

Zeit für Bayern

christkindlesmarktAkustische Reisen durch Bayerns Regionen Es tönt laut von fern und nah 200 Jahre "Stille Nacht, heilige Nacht" Von Wolfgang Heinemann und Julio Segador "Der Ahn hat"s schon gekannt" Der Nürnberger Christkindlesmarkt zwischen Tradition und Moderne Von Thomas Senne Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 Es tönt laut von fern und nah 200 Jahre "Stille Nacht, heilige Nacht" Von Wolfgang Heinemann und Julio Segador Mit Superlativen sollte man vorsichtig sein. Aber beim Weihnachtsklassiker "Stille Nacht, heilige Nacht" sind sie gerechtfertigt: Weltweit singen mehr als zwei Milliarden Menschen in rund 300 Sprachen und Dialekten Jahr für Jahr dieses bekannteste aller Weihnachtslieder. Es eint mit seiner Friedensbotschaft die Menschen über Religionsgrenzen hinweg. 2018 feiert der Weihnachtsklassiker "Stille Nacht, heilige Nacht" seinen 200. Geburtstag. Vor zwei Jahrhunderten, im Dezember 1818, da war es noch nicht abzusehen, dass aus diesem Lied einmal ein weltumspannender "Hit" werden würde. Das berühmteste Weihnachtslied der Welt aus dem Salzburger Land entstand nämlich zunächst als Notlösung. Der Oberndorfer Hilfspfarrer Joseph Moor erinnerte sich am Heiligen Abend 1818 eines Gedichtes, das er bereits zwei Jahre zuvor geschrieben hatte, und wandte sich an den Dorflehrer und Organisten Franz Xaver Gruber mit der Bitte, zu dem Gedicht eine Melodie für die Christmette zu schreiben. Gruber komponierte eilig das Lied - für Gitarre und Gesang. Wolfgang Heinemann und Julio Segador haben sich auf die Spuren dieses Weihnachtsklassikers begeben, im Salzburger Land und auch in Bayern. Sie zeichnen das Bild eines Liedes, das wie kein Zweites die Herzen der Menschen erwärmt. "Der Ahn hat"s schon gekannt" Der Nürnberger Christkindlesmarkt zwischen Tradition und Moderne Von Thomas Senne Eine Spanschachtel aus Nadelholz gilt als der älteste Beleg für den Nürnberger Christkindlesmarkt. Auf dem Boden des Behältnisses steht mit schwarzer Tinte: "Regina Susanna Harsdörfferin von der Jungfrau Susanna Eleonora Erbsin zum Kindles-Marck überschickt 1628." Was klein begann, ist inzwischen ein internationaler Besuchermagnet. Jahr für Jahr besuchen Millionen zur Adventszeit das "Städtlein in der Stadt, aus Holz und Tuch gemacht", wie es im Prolog des Nürnberger Christkindes heißt. Dieses geflügelte Wesen aus Fleisch und Blut kommt in dem Feature von Thomas Senne ebenso zu Wort wie Budenbesitzer oder Historiker - ein Blick hinter die Kulissen eines der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Erstsendung am 27. November 2016
Samstag 21:05 Uhr

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Bayern 2

Zeit für Bayern

Nürnberger ChristkindlesmarktAkustische Reisen durch Bayerns Regionen Es tönt laut von fern und nah 200 Jahre "Stille Nacht, heilige Nacht" Von Wolfgang Heinemann und Julio Segador "Der Ahn hat"s schon gekannt" Der Nürnberger Christkindlesmarkt zwischen Tradition und Moderne Von Thomas Senne Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 Es tönt laut von fern und nah 200 Jahre "Stille Nacht, heilige Nacht" Von Wolfgang Heinemann und Julio Segador Mit Superlativen sollte man vorsichtig sein. Aber beim Weihnachtsklassiker "Stille Nacht, heilige Nacht" sind sie gerechtfertigt: Weltweit singen mehr als zwei Milliarden Menschen in rund 300 Sprachen und Dialekten Jahr für Jahr dieses bekannteste aller Weihnachtslieder. Es eint mit seiner Friedensbotschaft die Menschen über Religionsgrenzen hinweg. 2018 feiert der Weihnachtsklassiker "Stille Nacht, heilige Nacht" seinen 200. Geburtstag. Vor zwei Jahrhunderten, im Dezember 1818, da war es noch nicht abzusehen, dass aus diesem Lied einmal ein weltumspannender "Hit" werden würde. Das berühmteste Weihnachtslied der Welt aus dem Salzburger Land entstand nämlich zunächst als Notlösung. Der Oberndorfer Hilfspfarrer Joseph Moor erinnerte sich am Heiligen Abend 1818 eines Gedichtes, das er bereits zwei Jahre zuvor geschrieben hatte, und wandte sich an den Dorflehrer und Organisten Franz Xaver Gruber mit der Bitte, zu dem Gedicht eine Melodie für die Christmette zu schreiben. Gruber komponierte eilig das Lied - für Gitarre und Gesang. Wolfgang Heinemann und Julio Segador haben sich auf die Spuren dieses Weihnachtsklassikers begeben, im Salzburger Land und auch in Bayern. Sie zeichnen das Bild eines Liedes, das wie kein Zweites die Herzen der Menschen erwärmt. "Der Ahn hat"s schon gekannt" Der Nürnberger Christkindlesmarkt zwischen Tradition und Moderne Von Thomas Senne Eine Spanschachtel aus Nadelholz gilt als der älteste Beleg für den Nürnberger Christkindlesmarkt. Auf dem Boden des Behältnisses steht mit schwarzer Tinte: "Regina Susanna Harsdörfferin von der Jungfrau Susanna Eleonora Erbsin zum Kindles-Marck überschickt 1628." Was klein begann, ist inzwischen ein internationaler Besuchermagnet. Jahr für Jahr besuchen Millionen zur Adventszeit das "Städtlein in der Stadt, aus Holz und Tuch gemacht", wie es im Prolog des Nürnberger Christkindes heißt. Dieses geflügelte Wesen aus Fleisch und Blut kommt in dem Feature von Thomas Senne ebenso zu Wort wie Budenbesitzer oder Historiker - ein Blick hinter die Kulissen eines der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Erstsendung am 27. November 2016
Samstag 21:05 Uhr

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