Deutschlandfunk

Mitternachtskrimi

bill moodyAuf der Suche nach Chet Baker Von Bill Moody Aus dem Englischen von: Anke Caroline Burger Komposition: Vladislav Sendecki Bearbeitung und Regie: Wolfgang Seesko Mit Martin Engler, Michael Wittenborn, Wolf-Dietrich Sprenger, Yorck Dippe, Tim Grobe, Fjodor Olev, Barbara Nüsse, Jens Rachut u.a. Produktion: NDR 2016 Länge: 53"41 Der Jazztrompeter Chet Baker starb im Mai 1988 in Amsterdam infolge eines Sturzes aus dem Hotelfenster. Unfall? Selbstmord? Mord? Sein Tod bleibt bis heute ein Mysterium. Evan Horne, Jazzpianist, wird von seinem Freund Professor Ace Burrington um Mithilfe bei den Recherchen für dessen Buch über Chet Bakers letzte Tage in Amsterdam gebeten. Doch als Evan in Amsterdam ankommt, ist der Professor von der Bildfläche verschwunden. Vieles deutet darauf hin, dass er Opfer eines Verbrechens geworden ist. Evan verirrt sich bei seiner Suche in einem lebensgefährlichen Labyrinth aus Gassen, Coffeeshops und Abrissbuden. Der kalifornische Autor Bill Moody studierte Musik in Boston und tourte als Schlagzeuger mit verschiedenen Ensembles und Bands um die Welt. Nebenbei studierte und unterrichtete er Literatur, betätigte sich als Musikkritiker, schrieb Kurzgeschichten und seit 1994 Kriminalromane mit dem Protagonisten Evan Horne, die im Jazz-Milieu spielen. Auf der Suche nach Chet Baker
Samstag 00:05 Uhr

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Ö1

Die Hörspiel-Galerie

Werner Kofler"Was geschah mit der Königin der Nacht?" von Werner Kofler. Mit Dagmar Manzel, Inge Keller, Ulrike Krumbiegel, Johanna Schall, Friedrich Knilli u.a. Regie: Robert Matejka (SFB/ORF/WDR 1992) "Vier Mutmaßungen" nannte der 1947 in Kärnten geborene Schriftsteller und Lyriker Kofler dieses Hörspiel im Untertitel. In der Nazizeit sind angeblich in Graz, in Breslau, in Salzburg und in Prag Sängerinnen, die die Partie der "Königin der Nacht" in Mozarts Zauberflöte gesungen haben, verschwunden. Ob etwas wahr ist an diesen Geschichten? Zeugenaussagen, Dokumente, Berichte, Erzählungen und die Musik Mozarts vermischen sich in Koflers Hörspiel zu einem Stück, in dem die Gespenster einer unseligen, unbewältigten Vergangenheit ihr beängstigendes Spiel treiben. Durch eine einfache Montage, die die Oper mit der politischen Zeitgeschichtegeschichte kontrastiert, wird der schöne humanistische Schein der "Zauberflöte" entzaubert. Über die Musik zieht der Schatten des Grauens auf ...
Samstag 14:00 Uhr

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HR2

Lauschinsel - Radio für Kinder

käthe olshausenSommerferienprogramm Märchen und Geschichten aus fernen Ländern Abdallah und sein Esel 3/3 Hörspiel nach Käthe Olshausen Bearbeitung: Otto Schnabbe Mitwirkende: Axel von Ambesser Heinz Rühmann Bum Krüger Alexander Malachovsky Helen Vita u.v.a. Musik: Kurt Brüggemann Regie: Hanns Cremer (BR 1953)
Samstag 14:04 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

elfriede jelinekElfriede Jelinek: Am Königsweg(3/3) Am Abend, an dem Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde, begann Elfriede Jelinek, ihr Stück "Am Königsweg" zu schreiben. Vor Trumps Amtseinführung hatte die Autorin eine erste Fassung des Textes abgeschlossen. Der Bayerische Rundfunk präsentiert seine Hörspielproduktion "Am Königsweg" als deutsche Erstinszenierung in zwei Varianten: Eine Fassung in drei Teilen, die in der Gesamtlänge von vier Stunden den ungekürzten Text ausbreitet, und eine eigenständige, das gesamte Material komprimierende Miniaturfassung, die ebenfalls in drei Teile gegliedert, in 53 Minuten eine "Königsweg-Abkürzung" anbietet. Schon die Konstellation hier Elfriede Jelinek, dort Donald Trump verspricht einen Schaukampf: Auf der einen Seite die Literaturnobelpreisträgerin und Dramatikerin, die in ihren Werken ebenso sprachmusikalisch wie -analytisch die Inszenierungen politischer Macht und Verbrechen seziert und offenlegt, auf der anderen Seite ein skrupellos agierender Milliardär, Bauunternehmer und Skandalproduzent, der in einer jähen Wendung jene politische Rolle übernimmt, die ihn zum mächtigsten Mann der Welt werden lässt. Karl Bruckmaier zur Inszenierung: ""Wollen Sie das neueste Orakel hören? Nein, wollen Sie nicht." So fragt das Orakel und beantwortet die Frage sofort im voreingestellten Gekränktheitsmodus. Dabei wäre es des Orakels vornehmste Aufgabe, Fragen zu beantworten und nicht zu stellen. Aber in Zeiten, in denen jedes Medium seltsam einhellige Antworten ausspuckt, was den König und seinen Weg betrifft ("So einen entsetzlichen Typen hätten wir nie haben wollen, haben Sie sein Gesicht gesehen, sein Haar?"), dürfen wir froh sein, in Elfriede Jelinek eine ebenso gekränkte wie wohlfrisierte Pythia zu kennen, die im Halbdunkel der aufsteigenden Wortdünste erst einmal allen Anwesenden mit dem Blindenstock die Augen aussticht, bevor sie hellsichtig um sich schlägt und dafür sorgt, dass niemand ohne blaue Flecken den Heimweg nach Theben antreten muss: "Ans Messer trau ich mich noch nicht, das hat schon ganz andre geblendet als mich, bin eher eine Blenderin." Am besten wird es sein, wir schnitzen uns ein paar Puppen, die an unserer Stelle die Prügel einstecken: Kermit können wir gerade noch erkennen, Homer Simpson, Miss Piggy, Butt-Head ohne Beavis, einen zähen Österreicher und zwei Sehende ohne Augenlicht, die in einer Löwinger-Bühnen-Aufführung der Elektra mitwirken möchten. Und Elfriede samt Jelinek als doppeltes Lottchen. Abgeschmeckt wird mit etwas Gelaber vom allfälligen Stimmvieh, fertig ist das Königsmahl à la Grand Guignol. Ein Kasperltheater also, spezialisiert auf blutrünstige Horrorstoffe. Natürlich ohne auch nur einen natürlichen Inhaltsstoff. Komplett naturidentisch. Selbstevident. Politisch. Das Drama in drei Teilen wird musikalisch je neu eingekleidet: Den Auftakt besorgt Sven-Åke Johansson mit Loops und Lösungen, die man sich beim Urvater der amerikanischen Militärmusik John Philip Sousa geborgt hat; im zweiten Aufzug tragen wir das Blau des amerikanischen Südens, von Elliott Sharp in kaum kenntliche Längen gezogen, bevor es zu einem Blues von Robert Johnson zusammenschnalzt. Den Abschluss im dritten Akt steuert der Chor des Bayerischen Rundfunks und die Akademie für Alte Musik Berlin bei mit dem Königsversteher-Machwerk "The Occasional Oratorio" von Georg Friedrich Händel, in Bezug gesetzt zu Trumps Inaugurationsfeierlichkeiten.
Samstag 15:05 Uhr

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WDR5

Krimi am Samstag

charlotte armstrongSchlafe, mein Kindchen Von Charlotte Armstrong Übersetzung aus dem Amerikanischen: Nikolaus Stingl Technische Realisation: Matthias Fischenich und Mechthild Austermann Bearbeitung und Regie: Uwe Schareck Nell: Marie Rosa Tietjen Jed: Henning Nöhren Eddie: Martin Brambach Bunny: Pauline Höhne Ruth: Edda Fischer Peter: Simon Roden Miss Bailey: Barbara Nüsse Lyn: Sigrid Burkholder Milner: Matthias Ponnier Perrin: Daniel Schüßler Rochelle: Patrizia Wapinska Marie (Frau vom Eddie): Claudia Hübbecker Mann (Telefon): Thomas Lang Frau (Telefon): Kerstin Fischer Parthenia: Gabriele Schulze Redner/Mann (Gala): Eckhard Leue Liftboy/Page: Martin Müller Erzähler: Hüseyin Michael Cirpici Page: Malte Selke Aufnahme des BR
Samstag 17:05 Uhr

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WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

heinz schimmelpfennigDer silberne Pfeil (2) Hörspiel in 2 Teilen von Heinz Schimmelpfennig Regie: der Autor Aufnahme des WDR 1956 Wiederholung: 23.07.
Samstag 19:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

«Die verlorenen Söhne» von Robert Schoen Versprengte Wüstensöhne werden 1915 im «Halbmondlager» linguistischen Menschenexperimenten unterzogen. Ein verlorener Sohn des Jahres 2015 stottert an seinen Vater einen berührenden Brief. Und ein emeritierter Kauz schmatzt sich dazu durch sinnleere Begriffskonstruktionen. Am 27. Oktober 1915 wurde unter strengster Geheimhaltung auf Initiative des Sprachwissenschaftlers Wilhelm Doegen die «Königlich Preussische Phonographische Kommission» gegründet. In dieser Kommission arbeiteten Ethnologen, Musikwissenschaftler und Linguisten, um «die Stimmen der Welt» systematisch auf Lautplatten aufzunehmen und zu erforschen. O-Ton-Geber waren die Kriegsgefangenen im sogenannten Halbmondlager im brandenburgischen Zossen, die Lieder singen, Gedichte und Zahlenreihen aufsagen und auch die Geschichte vom verlorenen Sohn erzählen sollten. Etzel Mauss schreibt im Jahr 2015 einen Brief: «Vati! Lieber Vati, ich hoffe, Dir geht es gut. Es tut mir sehr leid, was damals passiert ist. Ich habe einen grossen Fehler gemacht». Vorm Abschicken liest er den Brief einem Chronisten mit Aufnahmegerät vor. Die Aufnahmen seziert ein emeritierter Phonologe. «Grotesk und tragikomisch diagnostiziert er die strapazierte ?Knarrstimme?, ohne sich für das Scheitern des Sprechers zu interessieren, der da wie der verlorene Sohn die Rückkehr zum Vater erwägt. Mit Schoens suggestiver Montage und dem auf lässige Weise eindringlichen Lorenz Eberle in der Hauptrolle glückt hier ein Kunststück: Konträr zu wissenschaftlicher Versuchsdominanz wächst die emotionale Anteilnahme des Hörers.» (Jury-Begründung zur Wahl zum Hörspiel des Monats März 2017) Mit: Lorenz Eberle (Etzel Mauss), Robert Schoen (Chronist), Prof. Dr. Bernd Pompino-Marschall sowie in O-Tönen: Wilhelm Doegen, Herr Lachiman aus Nepal, Max Myron, Karl Heinrich, Paul Bousquet, Bernard Bilhès, Louis Serrier, Kurt Williger, August Brockmann Mitarbeit: Ricarda Franzen - Tontechnik: Roland Grosch - Konzeption und Regie: Robert Schoen - Produktion: HR 2016 - Dauer: 52" Robert Schoen, geboren 1966 in Berlin. Nach dem Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Giessen arbeitet er seit Mitte der 90er Jahre als Hörspielregisseur und -autor. Seine Hörspiele wurden vielfach preisgekrönt, u.a. erhielt er für «Schicksal. Hauptsache Schicksal» 2011 den Hörspielpreis der Kriegsblinden. Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen auf unserer Internetseite nur einen Ausschnitt des Hörspiels anbieten.
Samstag 20:00 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

milo rauMitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs Von Milo Rau Regie: der Autor Mit Ursina Lardi und Consolate Sipérius Produktion: WDR 2016 Länge: 54"09 Wie ertragen wir das Elend der Anderen? Warum schauen wir es an? Und wie human sind unsere humanitären Missionen wirklich? In einem Doppelmonolog leuchtet ,Mitleid" die Ambivalenzen der europäischen Betroffenheitskultur aus. Ursina Lardi, Schauspielerin und ehemalige NGO-Mitarbeiterin, erzählt vom Leben in den Krisenregionen dieser Welt, vom eigenen Befinden im Angesicht der großen Katastrophen. Prolog und Epilog zu dieser Selbstbefragung und Selbstbespiegelung liefert die in Burundi geborene Schauspielerin Consolate Sipérius, die mit vier Jahren als Überlebende des Völkermords von belgischen Eltern adoptiert wurde. ,Mitleid" beruht auf Recherchen vor Ort im Kongo, auf Gesprächen mit humanitären Helfern und Kriegsopfern verschiedenster Kulturen. Es ist nicht nur ein Nachdenken über die Grenzen unseres Mitleids, sondern auch über die Grenzen des europäischen Humanismus. Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs
Samstag 20:05 Uhr

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SWR4 Baden-Württemberg

SWR4 BW Mundart und Musik

Hörspiele und Sketche in Mundart
Samstag 21:00 Uhr

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NDR Info

Das Kriminalhörspiel

léo maletDie Brücke im Nebel Nach dem gleichnamigen Roman von Léo Malet Übersetzung aus dem Französischen: Hans Joachim Hartstein Bearbeitung: Klaus Schmitz Regie: Bernd Lau Mit Christian Brückner, Sabine Postel, Dieter Eppler, Jürgen Andreas, Manuela Romberg, Andreas Mannkopff, Karl Michael Vogler, Joachim Bartels, Manfred Boehm, Ernst Konarek, Wolfgang Reinsch, Margarete Salbach, Willi Schneider, Andreas Szerda, Iris Werlin SWF 1989 Nestor Burma, Privatflic im Paris der 50er-Jahre, Inhaber der Agentur FIAT LUX und Arbeitgeber der bezaubernden Sekretärin Hélène, bekommt Post. Ein ehemaliger Genosse bittet um Hilfe für ein paar Freunde von früher, die in Not seien. Der Briefschreiber liegt allerdings mittlerweile in der Salpêtrière: Jemand hat ihm ein Messer in den Leib gesteckt. Aber wer ist dieser tote Genosse überhaupt? Bei seinen Nachforschungen werden für Nestor Burma Erinnerungen an seine Anarchistenzeit lebendig. Neugierig macht ihn auch eine wunderschöne Zigeunerin, um die sich der Ermordete wie ein Vater gekümmert hatte. Das Kriminalhörspiel
Samstag 21:05 Uhr

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