WDR3

WDR 3 Hörspiel

charlotte armstrongSchlafe, mein Kindchen Von Charlotte Armstrong Übersetzung aus dem Amerikanischen: Nikolaus Stingl Technische Realisation: Matthias Fischenich und Mechthild Austermann Bearbeitung und Regie: Uwe Schareck Nell: Marie Rosa Tietjen Jed: Henning Nöhren Eddie: Martin Brambach Bunny: Pauline Höhne Ruth: Edda Fischer Peter; Simon Roden Miss Bailey: Barbara Nüsse Lyn: Sigrid Burkholder Milner: Matthias Ponnier Perrin: Daniel Schüßler Rochelle: Patrizia Wapinska Marie (Frau vom Eddie): Claudia Hübbecker Mann (Telefon): Thomas Lang Frau (Telefon): Kerstin Fischer Parthenia: Gabriele Schulze Redner/Mann (Gala): Eckhard Leue Liftboy/Page: Martin Müller Erzähler: Hüseyin Michael Cirpici Page: Malte Selke Aufnahme des BR
Freitag 19:04 Uhr

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SRF 1

Hörspiel

Dorian Gray«Das Bildnis des Dorian Gray» von Oscar Wilde 1/3 Dorian Gray ist wunderschön. Er wird begehrt und geniesst sein Leben des süssen Nichtstuns in vollen Zügen. Doch ein dunkles Geheimnis versteckt er vor allen Leuten. Ein Bild in das alle Sünden und Schlechtigkeiten auf immer gebannt sind. Dorian Gray ist von ungewöhnlicher Schönheit und Anmut; wer immer ihm begegnet, gerät in seinen Bann. Über alle Massen inspiriert ist auch der Maler Basil Hallward, der sogleich ein Porträt entwirft: das Bildnis des Dorian Gray. Es ist mehr als nur ein Meisterwerk es wird Grays Schicksal. Denn als dieser beginnt, Jugend und Schönheit als das Mass aller Dinge zu begreifen, befällt ihn eine unbändige Angst vor dem Altern. Verzweifelt äussert er den Wunsch, das Bild möge an seiner statt altern. Und es geschieht. Nicht mehr im wahren Antlitz sind fortan die Spuren seines ausschweifenden Lebens, der Enttäuschungen und Grausamkeiten sichtbar, sondern das Bild verzerrt und verändert sich mit jedem Tun, das Dorian Gray im Leben vornimmt. Wie alle Texte Oscar Wildes lebt «Das Bildnis des Dorian Gray» von der sinnlichen Mischung aus Poesie, dem Zelebrieren des Schönen und Guten und einer unstillbaren Liebe zum Leben.
Freitag 20:03 Uhr

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Bayern 2

hör!spiel!art.mix

michaela meliánMichaela Melián: Electric Ladyland Ausgangspunkt für "Electric Ladyland " ist die Musik Jacques Offenbachs und im Besonderen der zweite Akt aus Hoffmanns Erzählungen. "Les Contes d"Hoffmann" ist eine opéra comique, also eine Nummernoper mit gesprochenen Dialogen. Sie wurde 1881, ein Jahr nach Offenbachs Tod, in Paris uraufgeführt. Der zweite Akt beruht auf der Erzählung "Der Sandmann" aus den Nachtstücken von E.T.A. Hoffmann. Im Mittelpunkt steht hier die lebensgroße, wunderschöne mechanische Puppe Olympia, deren Figur die fantastische Erzählung von E.T.A. Hoffmann mit den Erfahrungen im Zeitalter der Industrialisierung verbindet. Diese Automatenpuppe ist das Vorbild für unzählige Darstellungen von Robotern, Androiden und Cyborgs in Film und Literatur. Mit ihrem immerwährenden Lächeln, und ihrem mehr als reduzierten Sprachvermögen (sie kann nur "Ach" sagen, was eigentlich immer passt), entspricht Olympia perfekt den Vorstellungen von einem gut erzogenen jungen Mädchen. Sie verhält sich einwandfrei, sie singt und tanzt gut. Ihr eigentliches Menschsein findet immer nur in den Augen derer statt, die sie betrachten. Aber Olympia hält sich nicht an ihre Programmierung, sie funktioniert nicht. Michaela Melián, geb. 1956, lebt in München und Hamburg. Künstlerin und Musikerin. 1980 Mitbegründerin der Band F.S.K.. Hörspiele u.a. "Föhrenwald" (BR/kunstraum muenchen 2005, Hörspielpreis der Kriegsblinden, Deutscher Hörspielpreis der ARD, ARD Online Award), "Speicher" (BR 2008, Hörspiel des Jahres), "IN A MIST" (BR 2014).
Freitag 21:05 Uhr

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