Deutschlandfunk Kultur

Klangkunst

Kurzstrecke 65 Feature, Hörspiel, Klangkunst Zusammenstellung: Barbara Gerland, Ingo Kottkamp, Marcus Gammel Produktion: Autoren/Deutschlandfunk Kultur 2017 Länge: 54"30 (Wdh. v. 28.08.2017) Ungewöhnlich und nicht länger als 20 Minuten: Wir stellen regelmäßig innovative, zeitgemäße, radiophone Hörstücke vor. In der "Kurzstrecke" heute präsentieren wir unter anderem: Vocal Recital/Ausflug Von BRAINGRAINHOTSPOT Abgefahren - per Daumen an die Ostsee Von Judith Geffert Die Rückkehr der Montagsmaler - eine postfaktische Mitmach-Hörgame-Show Von Markus Collalti Außerdem: Neues aus der "Wurfsendung" mit Julia Tieke Innovative und zeitgemäße Hörstücke aus Feature, Hörspiel, Klangkunst. Kurzstrecke 65
Freitag 00:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

ulrich landNorwegian Wood Von Ulrich Land Felix: Enno Hesse Che: Shenja Lacher Claus: Rainer Schöne Miriam: Lisa Werlinder Polizist: Arvid Assarsson Kommissar: Ulrich Land Security 1: Sascha von Donat Security 2: Steffen Jahn Regie: Angeli Backhausen Felix, jüngstes Mitglied einer Fabrikantenfamilie, die mit Designer-Stühlen reich geworden ist, zieht sich in ein norwegisches Ferienhaus zurück, um seine Masterarbeit zu schreiben. Plötzlich soll er gefährliche Kurierdienste leisten.
Freitag 19:04 Uhr

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SRF 1

Hörspiel

peter weingartner«Fasch es Fescht» von Peter Weingartner Irgendwo im Mittelland. Kanton Bern zum Beispiel. Eine Ortschaft, nicht mehr ganz von gestern, aber wenig bereit für morgen. Ein Quartier feiert das jährliche Sommerfest. Man freut sich aufs gemeinsame Hocken, Grillieren, Palavern. Doch nicht alle sind willkommen. Und einer hat seine Flinte geladen. Der Luzerner Autor Peter Weingartner erzählt in seinem neuesten Hörspiel von einem landestypischen Quartier. In einer Art von Wimmelbuch-Dramaturgie mit vielen kurzen Szenen lässt er die Bewohnerinnen und Bewohner zu Wort kommen. Sie befinden sich überwiegend in der Endphase ihres Erwerbslebens. Sie haben gemeinsam die Geburt ihrer Kinder erlebt, die unterdessen aus dem Haus sind. Im Dorf zieht unübersehbar die globalisierte Zukunft ein mit Menschen aus dem Balkan und minderjährigen Flüchtlingen. Das könnte eine Chance sein für Veränderung. Aber man verharrt lieber in der Stagnation, verteidigt das prekäre Heute und bewirtschaftet, der Tradition der Réduit-Schweiz folgend, hartnäckig und ausdauernd die eigenen Ängste und Privilegien. Das alljährliche Quartierfest bietet für diese Mentalität die passende Bühne. Oder wie es Gabriel Vetter neulich in einem Facebook-Post formulierte: «Schweizer schleichen irgendwie immer so rum. Wie so unsichere Iltisse in Karohemden, gut gefüttert, passiv-aggressiv rastlos; stets irgendwo zwischen Nahrungssuche und Angriffskrieg.» Mit: Manuela Biedermann, Esther Gemsch, Ruth Schwegler (Quartierbewohnerinnen), Philippe Nauer, Michael Neuenschwander, Ernst Sigrist (Quartierbewohner), Andreas Matti (OK-Präsident), Rahel Hubacher (Anna Raeber), Dashmir Ristemi (Petrit Arifi), Najeebulla Alidjani (Asylsuchender), Alexander Muheim (Wirt), Jonathan Loosli, Marie Omlin (Reto und Isabelle Hochstrasser), Jörg Stoller (Pfarrer), Matthias Fankhauser (Lehrer), Dieter Stoll (Arzt). Sowie: Daniel Rothenbühler als Meinrad und Anja Schärer als Erzählerin. Kinder: Neva Eichenberger, Mina Fuchs, Emma Reiswig, Malin und Minna Schädelin. Musik: Anatol Atonal - Tontechnik: Tom Willen - Dramaturgie und Regie: Reto Ott - Produktion: SRF 2017 - Dauer: 51" Wir möchten uns für die Unterstützung ganz herzlich bedanken bei: Charles Benoit, Dorftheater Utzensdorf, «imGjätt» Englisberg, «Maxim Theater» Zürich, Adrian Sommer, Joëlle Beeler.
Freitag 20:03 Uhr

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Bayern 2

hör!spiel!art.mix

friederike mayröckerMayröcker: Die KANTATE oder, Gottes Augenstern bist du "Es ist mir so müde, niederdonnern die Jalousien und Jahreszeiten, es ist mir so müde mit diesem Schmerz ... verbannt sei die Sonne, verbarmt und erbarmt" schreibt Friedericke Mayröcker. Bilder ziehen auf, Situationen aus der Kindheit werden abgelöst von Erinnerungen an "seine Briefe", Briefe ihres langjährigen Lebensgefährten, des Wiener Dichters Ernst Jandl. Mayröcker spricht ihren Text selbst. Darin eingestreut sind sieben "Arien der Seele", Szenen ohne Ort und Zeit, Betrachtungen des Todes im Tonfall biblischer Psalmen. Wolfgang von Schweinitz hat diese Lieder als Auftragskomposition für die Besetzung Sopran, Violine, Viola, Horn, Tuba vertont. Dabei schaffen die Instrumente eine zugleich komplexe und durchhörbare Umgebung für den Gesang: "Die Geige spielt ein extrem feingestuftes Glissando langsam nach oben aus 96 genau definierten Tönen im Umfang einer Oktave, begleitet von den komplexharmonischen Zusammenklängen der anderen drei Instrumente. Und da hinein singt die Sopranstimme (die Seele) ihre lyrischen Phoneme." (Wolfgang von Schweinitz) Friederike Mayröcker, geb. 1924 in Wien, Schriftstellerin. Auszeichnungen u.a. Hörspielpreis der Kriegsblinden für "Fünf Mann Menschen" (mit Ernst Jandl, 1968), Georg-Büchner-Preis (2001), Karl-Sczuka-Preis (2001), Günter-Eich-Preis 2017.
Freitag 21:05 Uhr

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RBB kulturRadio

HÖRSPIEL

friederike mayröckerGünther-Eich-Preis 2017 Bocca della Verità Von Friederike Mayröcker Mit Klausjürgen Wussow, Aglaja Schmid und Marina Christoph Regie: Hans Krendlesberger Produktion: ORF 1977
Freitag 22:04 Uhr

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SWR2

SWR2 Krimi

Roland WeisBierleichen Nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Roland Weis Mit: Hede Beck, Oliver Wnuk, Katharina Friedel, Tilo Prückner, Peter Davor u. v. a. Musik: Paul Reinig Hörspielbearbeitung und Regie: Tobias Krebs (Produktion: SWR 2015) Buchausgabe: Sternwald Audio unter: SWR.de/swr2/hoerspiel Seit seinem Rauswurf bei der Regionalzeitung "Hochschwarzwald-Kurier" steckt Alfred in Geldnot. Da kommt der Auftrag, eine Firmenchronik für die Rothaus-Brauerei zu schreiben, gerade richtig. Alarmierend ist, dass der pedantische Betriebsrentner Heinz Böckler, der die historischen Quellen gesammelt hat, unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt: Er ertrinkt in einem der großen kupfernen Braukessel. Weshalb ist Böckler am Wochenende ins Brauhaus gegangen? Und wie konnte er durch die enge Luke in den Kessel stürzen? Alfred fühlt sich überfordert. Dennoch übernimmt er einen zentnerschweren Umzugskarton voller Dokumente aus dem 19. Jahrhundert. Die Bierleichen häufen sich. Alfred muss sich fragen: Können die Wirren der Badischen Revolution heute noch das Motiv für eine Mordserie abgeben?
Freitag 22:33 Uhr

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