WDR3

WDR 3 Hörspiel

andreas götzDer heißeste Tag des Jahres Von Andreas Götz Sören: Peter Davor Rudi: Götz Schulte Penner: Alexander Hauff Frau Meisenkamp: Caroline Schreiber Emily: Johanna Burg Christine: Lilia Vogelsang Cornelia: Johanna Gastdorf Oma Doris: Ilse Strambowski Lars: Marlon Kittel Boris: Denis Moschitto Bauer Finke: Götz Argus Radiosprecher: Dieter Schiffer Sabine: Cathlen Gawlich Kemal: Tunç Denizer Sevgi: Arzu Ermen Gitte: Gunda Aurich Regie: Petra Feldhoff Mörderische Hitze und ihre Folgen
Freitag 19:04 Uhr

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SRF 1

Hörspiel

benedict wells«Fast genial» von Benedict Wells Francis ist ein durchschnittlicher Teenager. Eher schwierig und verschlossen. Als er erfährt, dass er ein Retortenbaby mit einem hochgenialen Vater ist, sieht er sich und sein Leben plötzlich völlig auf den Kopf gestellt. Sollte vielleicht doch alles möglich sein? Als Francis Dean fast 18 ist, verlässt er seine depressive Mutter und den Trailerpark, in dem er lebt. Er hat erfahren, dass er seine Existenz einem wissenschaftlichen Experiment verdankt der «Samenbank der Genies», die geniale Kinder von genialen Vätern hervorbringen sollte. Mit seinem besten Freund Grover und der schwierigen Anne May begibt sich Francis quer durch die USA auf die Suche nach jenem Mann mit dem Decknamen Donor Jones, der einen IQ von 170 haben soll und aller Wahrscheinlichkeit nach sein leiblicher Vater ist. Anja Herrenbrück inszeniert das Roadmovie der drei Jugendlichen im Spannungsfeld zwischen jugendlichem Leichtsinn und Lebenslust einerseits und den sich immer wieder aufdrängenden Fragen nach der Herkunft und der Verantwortung und Prägung durch das Elternhaus andererseits. Wie frei ist man, seinen Charakter, seine Talente und sein Leben selbst zu bestimmen und zu entwickeln? Mit: Ole Lagerpusch (Francis), Natalia Rudziewicz (Anne May), Jonathan Dümcke (Grover), Bibiana Beglau (Mutter), Carsten Wilhelm (Sheffer), Max Mauff (Jennings), David Fischer (Casino Mitarbeiter), Frederick Lau (Alistair), Hansa Czypionka (Andy), Peter Rühring (Fritz von Wadenfels), Carmen-Maja Antoni (Frau von Wadenfels), Tilo Prückner (Iwan / Ian Doble), Alexander Hauff (Tony), Reiner Schöne (Scheich), Juan Carlos Hernández García (Mexikaner), Viktor Neumann (Dr. Huckstable) Hörspielfassung und Regie: Anja Herrenbrück - Produktion: WDR 2012 - Dauer: 48"
Freitag 20:03 Uhr

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Bayern 2

hör!spiel!art.mix

HölderlinHölderlin. Geschichte einer Abschiebung Von Klaus Buhlert Mit Jens Harzer, Bibiana Beglau, Felix Goeser und Uchenna van Capellenveen Musik und Regie: Klaus Buhlert BR 2018 Ursendung in der artmix.galerie Regisseur und Komponist Klaus Buhlert hat sich Briefe und Gedichte Hölderlins vorgenommen und in der ihm eigenen Art in unsere Zeit transportiert: Und zwar indem er einen zugewanderten Rapper im "Deutsch-Test für Zuwanderer" Hölderlins Gedichte wählen und in der mündlichen Prüfung zum Vortrag bringen lässt. Kann er so seine Abschiebung verhindern? Briefzitate und Rap-Zeilen vermischen sich in diesem Hörspiel zu einem ganz neuen Bild von Hölderlins Werk und seiner Sprache. "Hölderlin? Nein, kennt er nicht, ist er auch nicht. Heute ist er Scardanelli, gestern Fürstlicher Biebliedekarius, morgen Killalusimeno. Hölderlin ist ein Sufi der deutschen Literatur, ein Sonderling, närrisch und verlacht, bis hin zum Aufschrei, zum Verglühen, zur Auflösung. Andere schreiben über Mystik, er verkörpert sie: "Nimm mich, wie ich mich gebe, und denke, dass es besser ist zu sterben, weil man lebte, als zu leben, weil man nie gelebt!" Das könnte auch O-Ton der Sufis im 10. Jahrhundert sein, und klingt 200 Jahre nach Hölderlin zugleich wie eine Fanfare des Rock"n" Roll: "It"s better to burn out than to fade away" - so nämlich singt es Neil Young 1979 in "My My, Hey Hey (Out of the blue)" - und im Abschiedsbrief von Kurt Cobain findet man genau diese Zeile... In späteren Briefen an seine Mutter nimmt Hölderlin in höchst förmlichen Worten Abstand von seiner Höflichkeit gegenüber ihr und der Welt: "Verehrungswürdige Mutter! Ich habe die Ehre, Ihnen zu bezeugen, dass ich über den von Ihnen empfangenen Brief recht erfreut seyn musste. Ihre vortrefflichen Äußerungen sind mir sehr wohltätig, und die Dankbarkeit, die ich Ihnen schuldig bin, kommt hinzu zu der Bewunderung Ihrer vortrefflichen Gesinnungen." Berichte aus Hölderlins zweiter Lebenshälfte, einer Zeit der Umnachtung im Tübinger Turm - die gleichwohl noch einige der hellsichtigsten Verse deutscher Sprache hervorgebracht hat, klingen schauderhaft. Selbst Hölderlins Mutter, die ihm und allen gegenüber so durchhaltend steif war, explodieren in den Briefen plötzlich die Gefühle. Trotzdem hat sie Friedrich, ihren Sohn, in den verbliebenen fast vierzig Jahren nicht ein einziges Mal besucht. Um die fünfzig Gedichte und etwas weniger Briefe dieses Zeitraums sind in offenbar zufälliger Auswahl erhalten. Wie man sie zu lesen hat und wofür sie wohl stehen, war von Anfang bis heute eine offene und stets faszinierende Frage, die meist unabhängig von der Auslegung seiner großen Dichtung diskutiert wurde." (Klaus Buhlert)
Freitag 21:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Mitternachtskrimi

henry slesarTrau nie einem Fremden Von Henry Slesar Aus dem Amerikanischen von Anna von Cramer-Klett Regie: Klaus Mehrländer Mit Peter Fricke, Donata Höffer, Karl Michael Vogler, Maria Wieke, Elisabeth Weber und Tobias Lelle Produktion: SDR 1985 Länge: 32"05 Anschließend: Krimi-Vorschau ,Mord auf Deutschlandtour" Susan, eine finanziell unabhängige junge Frau, hat vor wenigen Tagen den älteren Managementberater Daniel Carey geheiratet. Alle Warnungen vor diesem Fremden, den sie erst seit drei Wochen kennt, schlägt sie in den Wind. Ein Fehler? Sue ist ganz berauscht von ihrem neuen Eheglück. Gerade ist ihr Dan auch noch befördert worden und soll die Zweigstelle seiner Firma in San Francisco übernehmen. Die Frischvermählten meinen, das ließe sich doch gut mit einer Hochzeitsreise quer durch die Vereinigten Staaten verbinden. In Monterey erkennt Sue einen Mann im karierten Regenmantel wieder, der ihr schon in Chicago aufgefallen war. Was macht er hier auf dem Flughafen? Vor ihrem Abflug nach Los Angeles spricht der Fremde Susan an und stellt sich als Lieutenant Gale Hariman von der New Yorker Polizei vor. Er behauptet, Dan sei ein Frauenmörder, der unter anderen Namen schon seine zwei früheren Ehefrauen umgebracht habe, beide Male auf der Hochzeitsreise. Sue will nichts davon hören, aber die Zweifel sind geweckt. Ihr kommt die grantige Tante Claire in den Sinn, die sie vor dem ihr praktisch unbekannten Dan gewarnt hat; er könne auch ein Mitgiftjäger sein. Dans weiteren Flitterwochenplänen begegnet Sue fortan mit Argwohn. Und tatsächlich folgen seine Besichtigungs- und Restaurantvorschläge exakt dem von Hariman beschriebenen Muster. Vielleicht ist es nicht schlecht, dass Hariman Susan eine geladene Pistole zugesteckt hat. Trau nie einem Fremden
Samstag 00:05 Uhr

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