Deutschlandfunk Kultur

Freispiel

Stella LunckeLissy Von Stella Luncke und Josef Maria Schäfers Regie und Ton: die Autorin und der Autor Mit: Deborah Bitter, Matthias Olliver Schneider, Marc Zwinz, Britta Steffenhagen, Peter Fieseler, Marianna Linden, Jon-Kaare Koppe, Raphael Stricker, Urs Fabian Winiger, Ann-Kristin Mayr, Michael Kind, Alexandria Emilia Rawa, Alexander Leopold Schank, Erik Studte, Natascha Shar Komposition: Frank Schültge Produktion: SWR 2017 Länge: 52"58 Wider Mobbing und Bevormundung: Polizeianwärterin Lissy will endlich wissen, wer sie ist. Bei Lissy piept"s, sagt ihre Mutter - und leider hat sie recht: Tinnitus. Kein Wunder, eine anspruchsvolle Mutter, ein abwesender Vater, die Schwierigkeiten bei der Polizeiausbildung, die mobbenden männlichen Kollegen und dann die Sache mit ihrem deutlich älteren Freund, Busfahrer Matze. Jeder will etwas von Lissy und alle scheinen zu wissen, was das Beste für sie ist. Als sie mit Matze in der Umkleidekabine des Freibads erwischt wird, verdichten sich die Probleme. Kurzentschlossen setzt sie sich ab. Stella Luncke und Josef Maria Schäfers, geboren 1974 und 1968, produzieren lange und kurze Features und Hörspiele für verschiedene Sender, außerdem Wurfsendungen für Deutschlandfunk Kultur. Sie sind zudem im Leitungsteam des Berliner Hörspielfestivals. Zuletzt: "Sommercamp" (DKultur 2016), "Smalltalk 1", "Smalltalk 2" (RBB 2015), "Smalltalk 3" (RBB 2016). "Wahnsinn Familie" (Dlf Kultur 2017). Stella Luncke erhielt 2009 den Kurt-Magnus-Preis für Hörfunk-Nachwuchs. Für die Autorenproduktion "Wo sind die bloß?" erhielten Josef Maria Schäfers und Stella Luncke den ARD PiNball 2015. Beide leben in Berlin. Lissy
Montag 00:05 Uhr

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SRF 1

Hörspiel

Adrian Meyer«Am Seil abelo» von Adrian Meyer Während Mike Müller im TV seinen letzten Auftritt als Bestatter hat, liefert das SRF-Hörspiel den passenden Nachruf. Der Aargauer Schauspieler und Musiker Philipp Galizia erzählt und singt in balladenhafter Form vom Leben, Wirken und Sterben eines Totengräber-Originals aus dem Freiamt.
Montag 14:06 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

dunkle waldDer dunkle Wald (5) Hörspiel in 8 Teilen nach dem gleichnamigen Roman von Cixin Liu Übersetzung aus dem Chinesischen: Karin Betz Bearbeitung und Regie: Martin Zylka Erzähler 1: Sebastian Rudolph Erzähler 2: Andreas Fröhlich Luo Ji: Max Mauff Frau/Frau X1: Nagmeh Alaei Shih Qiang: Robert Gallinowski Zhuang Yan: Annika Schilling Direktorin/Alte Frau: Ilse Strambowski Kent/Medienstimme 3: Matthias Kiel Arzt 1/Minister: David Gerlach Xiaoming: Simon Kirsch Hines: Eric Carter Keiko: Tanja Schleiff Vorsitzende: Ulrike Krumbiegel Jonathan: Hüseyin Michael Cirpici Xiong Wen/Sicherheitsmann: Björn Jung Arzt 2/Steward: Simon Roden Sayi: Sona MacDonald Pflegerin/Frau X2: Lena Geyer Ye Wenjie: Tatja Seibt Tyler: Tom Zahner Ding Yi: Matthias Bundschuh Forscher 3/Medienstimme 2: Torsten Peter Schnick Dr. Ringier/Medienstimme 1: Verena Zimmermann Diaz: Carlos Lobo Kuhn/Stimme Funk: Kilian Land Robinson: Andreas Grothgar Chang Weisi: Walter Gontermann Kommandantin: Jasmin Schwiers Wandbrecher 1: Thomas Gimbel Wandbrecher 2: Santiago Ziesmer Sophon: Daniel Rothaug Französischer Delegierter/Mann X3: Jean Luc Bubert Russischer Delegierter/Mann X1: Dmitri Alexandrov US Delegierter/Mann X2: Charles Ripley König Wen/Aristoteles/Mann X4: Renier Baaken Newton/Galileo/Mann X5: Martin Bross Moazu (Mozi): Ernst-August Schepmann Einstein: Walter Renneisen Reporter: Martin Groß Anschließend: WDR 3 Foyer Der zweite Teil der chinesischen Bestseller-SciFi-Trilogie
Montag 19:04 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

Michail BulgakowMeister und Margarita (1/12) Von Michail Bulgakow Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg Erzähler 1 - Michael Rotschopf Erzähler 2 - Manfred Zapatka Iwan - Milan Peschel Theaterprobe - Jeanette Spassova Theaterprobe - Samuel Finzi Woland - Thomas Thieme Berlioz - Jens Harzer Frau 1 - Margit Bendokat Komposition, Bearbeitung und Regie: Klaus Buhlert BR 2014 im Hörspiel Pool Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein "russischer Faust". Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302 b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich und werden von Romanbeginn an miteinander verschränkt. Nach etwa zweihundert Seiten tritt der Urheber des Romans im Roman auf: der Meister, ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302 b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. "Meister und Margarita" zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.
Montag 20:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

leon de winterGeronimo (2/4) Nach dem Roman von Leon de Winter Übersetzung: Hanni Ehlers Bearbeitung und Regie: Christiane Ohaus Komposition: Andreas Bick Mit: Sylvester Groth, Barbara Nüsse, Matthias Bundschuh, Sebastian Urzendowsky, Birte Schnöink, Peter Kurth, Michael Rotschopf, Max von Pufendorf, Stephan Bissmeier, Martin Engler, Gerhard Garbers, Konstantin Graudus, Julian Greis, Pascal Houdus, Mirco Kreibich, Anne Moll, Siemen Rühaak, Ibrahima Sanogo, Stephan Schad, Angelika Thomas, Oda Thormeyer, Jürgen Uter und Michael Wittenborn Ton: Gerd-Ulrich Poggensee, Sabine Kaufmann und Sebastian Ohm Produktion: NDR 2018 Länge: 53"40 (Teil 3 am 21.01.2019) Bin Laden soll vor Gericht. Egal, was Präsident Obama anordnet. Der geheime Plan der amerikanischen Spezialeinheit bringt die internationalen Geheimdienste zum Rotieren. Was geschah wirklich bei der Operation Neptune"s Spear? Noch in der Nacht zum 2. Mai 2011 gibt Barack Obama in einer Fernsehansprache an die Nation die Tötung des Terroristenchefs Osama bin Laden bekannt. Die Leiche wird nach islamischem Ritus im Arabischen Meer bestattet. Angeblich. In Leon de Winters Polit-Thriller wird der Al Kaida-Führer lebend gefasst. Eine amerikanische Spezialeinheit will Gerechtigkeit um jeden Preis und widersetzt sich den Anweisungen aus dem Weißen Haus. Die internationalen Geheimdienste beginnen zu rotieren. Christiane Ohaus, geboren 1959 in Osnabrück, studierte Philosophie und Literatur in Tübingen und Berlin. Nach einem Volontariat 1981 in der RIAS-Hörspielabteilung arbeitete sie ab 1985 als freie Regisseurin und Autorin für verschiedene Rundfunkanstalten. Von 1993 bis 2012 hat sie bei Radio Bremen als fest angestellte Regisseurin zahlreiche Hörspiele, Features, Lesungen und Funkbearbeitungen realisiert. Seit 2012 ist sie Dramaturgin und Regisseurin im Team der Radiokunst des NDR. Geronimo (2/4)
Montag 21:30 Uhr

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MDR KULTUR

O der du alles bedenkst, Tiresias

Werner BuhssZum 70. Geburtstag von Werner Buhss am 14. Januar Von Werner Buhss Ein Brief stiftet Unruhe! Ein Brief mit brisantem Inhalt: Professor Lipowski wird darin der Mitarbeit bei der Staatssicherheit bezichtigt. Berechtigterweise. Die Studenten fühlen sich hintergangen und meutern, die Institutsleitung muss handeln. Radeke soll urteilen, Lipowskis bester Freund und Kollege. Radeke will sich nicht ins Bockshorn jagen lassen von der selbstgerechten Hysterie der Öffentlichkeit. Doch selbst wenn sich der Golem als Papiertiger zeigt, bleibt das Lachen im Halse stecken. "Sie haben gelogen, getäuscht, erpresst, genötigt und betrogen in dieser Institution, aber der hinterlassene Mist ist Rechtsgrundlage." Die Aktenlage wird nicht angezweifelt. Der blinde Seher Tiresias offenbart Ödipus, König von Theben, die Verstrickungen seines Lebens. Regie: Götz Fritsch Komponist: Jürgen Ecke Produktion: MDR 2002 Sprecher: Martin Reinke - Radeke Hilmar Thate - Lipowski Ernst Jacobi - Markgraf André Szymanski - Shanghai Reiner Heise - Drewniok Hilmar Eichhorn - Krumpholz Cornelia Lippert - Hannelore Thomas Dehler - Viktor Bärbel Röhl - Irene Klaus-Dieter Bange Andreas Döhler Philipp Heitmann Julia Maria Köhler Jörg Malchow Nicola Ruf Sascha Tschorn (57 Min.)
Montag 22:00 Uhr

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Eins Live

1LIVE Soundstories

Hörspiele und Features. Wirklichkeiten neu montiert Escobar Aufstieg und Fall des King of Coke Von Tom Noga Escobar: Wolfram Koch Informantin: Maya Bothe El Chino: Andreas Grothgar Erzähler: Wolfgang Condrus Griselda: Tatjana Clasing Popeye / Reporter: Daniel Berger El Osito: Jochen Kolenda Virginia: Isis Krüger Sprecher 9: Rainer Homann Gaviria: Claus-Dieter Clausnitzer Mendoza: Götz Schulte Martinez: Michael Wittenborn Regie: Susanne Krings bis 24:00 Uhr Das Leben des Drogenkönigs Pablo Escobar
Montag 23:00 Uhr

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Alex Offener Kanal Berlin

Tinnitus

Magazin rund um Hörspiele und artverwandte Themen. Mit Hörspielen, Interviews, Infos zu Festivals und spezieller Musik. Von und mit Hörspielexpertin Natalie Gorris.
Montag 23:00 Uhr

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SRF 1

Schreckmümpfeli

andreas linus«Glücklich ist, wer vergisst» von Andreas Linus Lustig ist das Rentnerleben
Montag 23:04 Uhr

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