Deutschlandfunk

Mitternachtskrimi

mary wesleyMatildas letzter Sommer Von Mary Wesley Aus dem Englischen von: Benjamin Schwarz Bearbeitung: Andrea Czesienski Komposition: Maria und Michael Hinze Regie: Steffen Moratz Mit Winfried Glatzeder, Hedi Kriegeskotte, Barnaby Metschurat und Michael Evers Produktion: Dlf Kultur 2018 Länge: ca. 54" "Das ist die Geschichte von Hugh Warner, dem Muttermörder, und Matilda Poliport, der Frau, die ihren lebendigen Körper im Meer versenken wollte." Einst war Matildas Haus voller Kinder und Tiere. Ihr Mann Tom war ihr Leben. Jetzt ist er schon seit fünf Jahren tot, in Paris auf der Straße umgekippt. Auch ihre vier Kinder sind in alle Winde verstreut und brauchen Matilda nicht mehr. Ihr Cottage am Atlantik ist aufgeräumt und geputzt, die letzten Briefe sind geschrieben, alles ist geregelt. Ein letztes Picknick an ihrem Lieblingsstrand, dann will sie ihrem Leben ein Ende setzen. Der Strand jedoch ist von einer Horde Jugendlicher belagert, und so muss Matilda bis zur nächsten Flut warten. Als sie ins nahegelegene Hafenstädtchen zurückkehrt, läuft ihr der gesuchte Muttermörder Hugh Warner über den Weg, den sie vor einer patrouillierenden Polizeistreife in Sicherheit bringt. Mit dem Entschluss, dem jungen Mann Zuflucht zu gewähren, beginnt für die lebensmüde 60-Jährige ein letztes, großes Abenteuer, schmerzhaft und schön ... Matildas letzter Sommer
Samstag 00:05 Uhr

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Ö1

Ö1 Hörspiel

Hertha Kräftner"Weil immer das Meer vor der Liebe ist. Elegie für und nach Hertha Kräftner" von Jürg Amann. Zum 90 Geburtstag von Hertha Kräftner (am 26.4.). Nach dem gleichnamigen Theaterstück von Jürg Amann, Hörspielfassung: Stefan Weber. Mit Sylvie Rohrer. Klang, Technik und Regie: Stefan Weber (ORF/Autorenproduktion 2018) Die junge Hertha Kräftner wächst hinein ins literarische Trümmerfeld der Nachkriegszeit, aber weigert sich, diese "Situation in Europa" zu beschreiben. Von Hermann Hakel und Hans Weigel gefördert, vertraut sie allein ihren Seelenbildern, mit denen sie in ihrer kurzen Zeit als Dichterin eine wortgewaltige Sprache hin zum Jenseits erschafft: Sehnsüchte und die Angst vor deren Erfüllungen, Trauer ohne Grund, Liebe ohne Glück, und ihre rastlose Treue, die dem Tod gehört. Hertha fühlt sich dem Existenzialismus verpflichtet, liebt Sartre und Camus. Unter dem Aspekt "Es ist alles ein Augenblick", verdichtet Jürg Amann ihre Texte zu einem sprachmusikalischen Monolog der letzten Stunde, den die 23-Jährige mit ihrem Freitod am 13. November 1951 beschließt: "Ich werde mich auflösen in einen Gedanken an Weiden und eine Fähre über den Fluss".
Samstag 14:00 Uhr

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HR2

Lauschinsel - Radio für Kinder

judith ruytersFlummi-Bruder | Hörspiel von Judith Ruyters Baltus hat einen kleinen Bruder, der ständig nervt. Nicht nur, dass er sonntags alle weckt, die noch schlafen wollen, auf Betten hüpft und durch die Wohnung saust.
Samstag 14:04 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

roland toporDer Kongress reitet - Eine akustische Moritat Von Roland Topor Aus dem Französischen von Nikolaus Klocke Mit Traugott Buhre, Herbert Fux, Ulrike Gubisch, Dieter Hallervorden, Gert Haucke, Hans-Jörg Krumpolz und anderen Bearbeitung: Horst H. Vollmer/Nikolaus Klocke Komposition: Peer Raben Regie: Horst H. Vollmer HR/SDR/NDR 1988 Roland Topor - der "Sonntagsmaler des Grauens" - nimmt keine Rücksicht auf empfindliche Gemüter. Die Dinge werden beim Namen genannt. Ein Kongress tagt in der Stadt. Der Angestellte Joko weigert sich zunächst, die Kongressteilnehmer huckepack zu befördern - auch wenn dafür ein ansehnlicher Batzen Geld winkt. Doch als Joko merkt, dass er mit dieser Haltung alleine dasteht, ist sein Stolz schnell gebrochen. Es dauert nur wenige Wochen und Joko gilt als das eifrigste, stärkste, beliebteste Reittier. Er schmeißt sich dermaßen ins Joch, dass er buchstäblich mit seinen Peinigern zusammenwächst. Aber auch die Herren sind so fasziniert von ihrem Knecht, dass sie sich nicht mehr von ihm lösen können. "In diesem Hörspiel wird das Verhältnis von Herr und Knecht bloßgelegt und auf seinen kruden Ursprung des direkten körperlichen Unterdrückens und Unterwerfens zurückgeführt. Eine Groteske vom Reiten und Gerittenwerden [...] tut sich vor den Ohren auf." (Aus der Jury-Begründung zum Hörspiel des Jahres 1988) Roland Topor (1938-97), Künstler und Schriftsteller. Sohn polnisch-jüdischer Einwanderer in Paris. Werke u.a. "Der Mieter" (1964, 1976 von und mit Roman Polanski verfilmt), "Jokos Ehrentag oder der Kongress reitet auf Joko" (1974). Weitere Hörspieladaption: "Ein Winter unterm Tisch" (NDR / MDR 1995).
Samstag 15:05 Uhr

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WDR5

Krimi am Samstag

david zane mairowitzMarlov - Rückkehr nach Irkutsk Von David Zane Mairowitz Komposition: Bernd Keul Marlov: Udo Schenk Zofia Danilova: Edda Fischer Detektiv Barichko: Christian Redl Nina Rospopova: Anne Ratte-Polle Bahnbrecher: Omar El-Saeidi Verbitski: Martin Bross Viktor Kolontai: Hüseyin Michael Cirpici Vladilena Danilova: Mareike Hein Regie: Jörg Schlüter Moskau in den 1970er-Jahren: Marlov, selbsternannter Privatdetektiv, ist inzwischen Taxifahrer geworden. Die Geschäfte laufen schlecht. Das ändert eine Recherche, die ihn bis nach Sibirien führt.
Samstag 17:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

7 Meter in 12 Minuten Von Mari Brown Übersetzung aus dem Amerikanischen: Ursula Knoll Komposition: Thom Kubli Bearbeitung: Wolfgang Stahl Delilah: Inga Busch Katie: Mira Partecke Joseph: Lars Rudolph Robert: Hanns Jörg Krumpholz Francisco: Hans Löw Max: Fabian Busch Dick: Josef Tratnik Regie: Martin Zylka New Orleans feiert an diesem Wochenende das 300-jährige Bestehen. Nicht wenige verbinden mit der Geschichte der Stadt auch die humane Katastrophe nach dem Hurrikan Katrina.
Samstag 19:04 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

dominik busch«Das Gelübde» von Dominik Busch Ein Flugzeug gerät in Turbulenzen, trudelt - und stürzt ab. Tim, ein junger Arzt, legt im Angesicht der Katastrophe ein Gelübde ab: Sollte er das Unglück überleben, wird er in die afrikanische Krankenstation zurückkehren, in der er gerade einige Monate gearbeitet hat. Für den Rest seines Lebens. Das Unerwartete tritt ein, er überlebt. Und er bleibt seinem im Innern getroffenen Gelübde treu. Nun trifft er in der Heimat auf die Menschen, die ihm nahestehen, auf Mutter und Vater, auf den engsten Freund, die beste Freundin und auf seine Lebensgefährtin, die das erste gemeinsame Kind erwartet. Sie scheinen alle grosses Verständnis für seine getroffene Entscheidung zu zeigen, allerdings folgt ihrer Rationalität immer ein ganz grosses ABER - es war doch keine freie, sondern eine in einer extremen Notsituation getroffene Entscheidung und so fort. Die alltäglichen Ausflüchte des Lebens bilden die conditio sine qua non, mit der sich trefflich (weiter)leben lässt Tims Beharrlichkeit bringt sie aus der Fassung: Warum gibt er alles auf, um dorthin zurückzukehren? Tim scheint sich durch sein existenzielles Versprechen in einen anderen verwandelt zu haben, in eine andere Möglichkeit seiner selbst. Ist es denn so unmöglich, an etwas zu glauben, das grösser ist als man selbst? Dies ist kein Stück über Religion, wohl aber ein tief religiöses. Mit: Ole Lagerpusch (Tim), Ingo Hülsmann (Erzähler), Sascha Nathan und Stefanie Kirsten (Chor), Lisa Hagmeister (Sarah), Wanja Mues (Freund), Meike Droste (Freundin), Dörte Lyssewski (Mutter), Michael Wittenborn (Vater), Thomas Krümmel (Ansagen) Dramaturgie: Peter Liermann - Regie: Silke Hildebrandt - Produktion: HR 2017 - Dauer: 54"
Samstag 20:00 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

@WONDERWORLD - The Story of Alice and Bob Von wittmann/zeitblom Komposition und Regie: die Autoren Mit Jule Böwe, Jacqueline Macauly, Anna Maria Mühe, Sabin Tambrea, Magdalena Gröllmann, Christian Wittmann Gesang: Gemma Ray und Christian Wittmann Musik: Achim Farber und zeitblom Produktion: DLF/SWR 2018 Länge: 61"21 Fake-Tweets. Demokratie-Drift. Plastic Planet. Kapitalozän. Humanoide als Leiharbeiter. Self Care und Terrorattacken. Künstliche Intelligenz und Klima-Desaster. Die Zukunft ist schon da. Sie ist bloß noch nicht gleichmäßig verteilt. Auf einer Tour de Force durch WONDERWORLD, unser Zeitalter zwischen analoger und digitaler Wirklichkeit, spannen wittmann/zeitblom einen Bogen von den Minima Moralia zur radikal geistesgegenwärtigen Maschinenphilosophie Martin Burckhardts, von Marinettis Dynamismus zum Echtzeitdasein digitaler Nomaden, von Richard Sennetts Handwerk zum Phänomen der Co-Working-Community, von poetischer Introspektion zu Kenneth Goldsmiths Sprachmanagement im digitalen Zeitalter, von Gemma Rays elegischem Pop Noir zum metastatischen Wuchern elekronischer Soundblocks. @WONDERWORLD - The Story of Alice and Bob
Samstag 20:05 Uhr

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NDR Info

Das Kriminalhörspiel

Marais-FieberMarais-Fieber (1/2) Nach dem gleichnamigen Roman von Léo Malet Übersetzung aus dem Französischen: Hans Joachim Hartstein Bearbeitung: Klaus Schmitz Regie: Bernd Lau Mit Christian Brückner, Sabine Postel, Dieter Eppler, Verena von Behr, Ingrid van Bergen u.v.a. SWF 1991 1955 im Pariser Marais-Viertel. In chronischen Geldnöten sucht der Privatdetektiv Nestor Burma einen bekannten Pfandleiher auf. Sein diskreter Besuch führt ihn zu einem Mord-Schauplatz, an dem er ungewollte Spuren hinterlässt. Er hat in der Folge seine liebe Not, diese Spuren ins rechte Licht zu rücken und den möglichen Tätern auf die Schliche zu kommen. Sie sind nicht nur unter den Ganoven zu suchen, deren Hehlergeschäfte der erdolchte Pfandleiher heimlich betrieb. Burmas kriminalistischer Streifzug durchs 3. Arrondissement führt geradewegs ins bürgerliche Milieu mit seinen unbürgerlichen Heimlichkeiten.
Samstag 21:05 Uhr

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