Deutschlandfunk Kultur

Freispiel

Screener Hörspiel von Lucas Derycke Übersetzung: Angela Kuhk Mit: Andreas Helgi Schmid, Vanessa Loibl, Moritz Führmann, Thomas Bading, Benjamin Höppner, Daniel Wiemer, Daniel Breitfelder, Edda Fischer, Rabea Wyrwich, Nina Lentföhr Komposition: Jonathan Dhuyvetters, Niels Latomme Ton: Benno Müller vom Hofe Produktion: WDR 2016 Länge: 43" Felix säubert das Internet. Doch die Bilder bleiben in seinem Kopf hängen. Nach längerer Arbeitssuche wird Felix Content Reviewer bei einem großen Unternehmen. Seine Aufgabe: Videos aus dem Internet kontrollieren und filtern. Täglich werden Massen davon bereitgestellt, Banalitäten, aber auch verstörendes und illegales Material - Erniedrigung, Pornografie, Gewalt. Er glaubt, Distanz wahren zu können. Doch die Bilder bleiben im Kopf und brechen in sein privates Leben ein. Lucas Derycke, geboren 1990, ist ein belgischer Radiomacher. Er produzierte kürzere Radiostücke für den Belgischen Sender VRT und den Holländischen Sender NPO und wurde für seine Radioarbeiten bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter 2012 mit dem "NTR Radioprijs" für vielversprechende junge Radiomacher in Belgien und den Niederlanden, sowie 2014 mit dem "Prix Spéciale Découverte" des französischsprachigen Radiofestivals "Monophonic". 2014 und 2015 nahm er mit seinen Hörspielen als belgischer Beitrag am Prix Europa teil. "Screener" ist sein erstes langes Hörspiel und seine erste deutschsprachige Produktion. Er erhielt dafür den ARD Online Award 2016 und den 66. Hörspielpreis der Kriegsblinden 2017. Screener
Montag 00:05 Uhr

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MDR KULTUR

Der Wundervogel Ischinischi

Von Günter Hesse (ab 6 Jahren) Der König eines Landes vertritt die Ansicht, dass alle Vögel nur für den König zu singen haben, und so hält er sie in seinem Palast gefangen und ergötzt sich an ihrem Gesang. Überall im Lande fehlen die Vögel, macht sich Ungeziefer breit und die Menschen haben zu leiden. Wie betrübt sind sie, als auch der letzte und schönste Vogel - der Wundervogel Ischinischi - eingefangen wird. Doch Ischinischi hat einen Freund, den pfiffigen Bauernjungen Tinto, dem es gelingt, den König zu überlisten und ihn zu zwingen, seine Käfige zu öffnen und nicht nur die Vögel, sondern auch unschuldig eingekerkerte Menschen freizulassen. Regie: Annegret Berger Komponist: Uwe Schreiber Produktion: Rundfunk der DDR 1979 Sprecher: Werner Godemann - Bauer Kay Gläßel - Tinto Marylu Poolman - Ischinischi Wolfgang Sörgel - König Eva Mayer - Bäuerin Fred-Arthur Geppert - Wirt Jan-Franz Krüger - Scherge Erich Giesa - Ausrufer (45 Min.)
Sonntag 07:05 Uhr

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WDR5

Bärenbude Wecker - Radio für Ausgeschlafene

krümel und pfefferminzThema: Kosenamen Darin: Umfrage Welche Kosenamen magst du überhaupt nicht? Die Kuschelbären Johannes und Stachel Kosenamen Das klingende Bilderbuch Der kleine Murps Hörspiel: Krümel und Pfefferminz Hörspiel in 7 Teilen von Delphine Bournay Teil 4: Der Chinese Übersetzung aus dem Französischen: Julia Süßbrich Bearbeitung: Ulla Illerhaus Komposition: Gerd Nesgen Regie: Thomas Werner Rate mal! Ratebär Krümel und Pfefferminz wohnen Tür an Tür, sie sind Nachbarn und beste Freunde. Sie können über alles reden und sind immer füreinander da. Einer hilft dem anderen. Wenn Krümel nachts nicht einschlafen kann, weil er sich vor seltsamen Geräuschen und der Dunkelheit fürchtet, weiß Pfefferminz genau, was zu tun ist. Wenn Pfefferminz mutlos ist, weil er meint, kein Talent zum Dichten zu haben, überzeugt Krümel ihn vom Gegenteil. Und selbst, wenn sie sich mal streiten, fallen sie sich kurze Zeit später wieder in die Arme. "Schatz", "Prinzessin", "Bärchen" oder lieber "Spatz"? Es gibt unzählige Kosenamen und nicht jeder ist mit seinem glücklich. Bruno aus dem Klingenden Bilderbuch möchte zum Beispiel nicht mehr Papas "Hase" sein, auch nicht Omas "Mausilein" und schon gar nicht Mamas "kleiner Murps". Also beschließt er an jedem Tag der neuen Woche, jemand ganz anderes zu werden -etwa ein gru?ner Gurps oder der riesengroße Purps oder der unsichtbare Durps ... Im Hörspiel wartet Krümel immer noch auf den Besuch seines Brieffreunds aus einem fernen Land und dann steigt eines Tages tatsächlich ein Chinese aus dem Bus. Ob er wohl der ersehnte Besucher ist?
Sonntag 07:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Kakadu

verzauberte EinbrecherHörspieltag Der verzauberte Einbrecher Von Christa KoEik Ab 7 Jahren Regie: Klaus-Michael Klingsporn Komposition: Lexa Thomas Mit: Paul Kalke, Ulrich Wildgruber, Arianne Borbach, Wolfgang Ostberg u. a. Produktion: DLR Berlin 1997 Länge: 39"27 Moderation: Ulrike Jährling In Christophs Wohnung sitzt ein Einbrecher und liest Kindergeschichten. Die Schule ist aus, Christoph liegt auf dem Sofa und liest ein spannendes Buch. Da klappt die Wohnungstür, Christoph versteckt sich, er will Mama erschrecken. Er springt hinter dem Schrank hervor, doch es ist nicht Mama, vor ihm steht ein Einbrecher. Der sucht das Haushaltsgeld. "In der grünen Tasse, im Küchenschrank, ist ein kleiner Rest, aber sonst ist hier nichts zu holen, wir haben nicht mal einen Fernseher", erklärt Christoph und versucht, den Einbrecher in ein Gespräch zu verwickeln - vielleicht kann man ihn ja ablenken. Ein Profi kann das nicht sein, er droht mit einer Wasserpistole. Durch eine Geheimtür kann Christoph schließlich fliehen. Er holt seine Mutter, die bewaffnet sich mit einem großen Stockschirm, rast in die Wohnung und steht plötzlich vor einem Einbrecher, der auf dem Sofa liegt und liest. Christa KoEik, geboren 1941 in Liegnitz, lebt in Potsdam-Babelsberg. Sie schreibt Kinderbücher, Spielfilme, Gedichte und Geschichten.
Sonntag 08:05 Uhr

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88vier

Ohrfunk-Hörzeit

Hörspiele, Features und Literatur für Große und Kleine Ohren - Redaktion: Bianca und Jens Bertrams
Sonntag 09:00 Uhr

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SRF 3

Maloney

philip maloneyDie haarsträubenden Fälle des Philip Maloney. Wer die Hörspiel-Reihe nicht kennt, hat etwas verpasst. Privatdetektiv Maloney ermittelt mit Schalk, Charme und unverkennbarer Raubeinigkeit. Ob ein Radioinhalt kultigen Charakter erlangt hat, ist selbstverständlich Ermessens-Sache des Einzelnen. Bei Philip Maloney sind die Anzeichen dafür allerdings nicht zu übersehen. So mancher typische Ausspruch des kauzigen Privat-Detektivs Maloney, seiner Kontrahenten und Mitstreiter schicken sich an, zu geflügelten Worten zu werden. «Üble Sache, Maloney», pflegt der Polizist bei einer Kalamität jeweils zu raunzen. «Jetzt brauch ich mal einen Whisky» ist einer der Sätze aus dem Fundus von Philip Maloney, wenn er wieder einmal Zeit braucht, seine Verdächtigungen, Vermutungen und Schlussfolgerungen zu ordnen. Und nach vollbrachter Tat respektive gelöstem Fall folgt schliesslich das herrlich rechthaberische «So geht das!». Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney. Der Meisterdetektiv ermittelt immer sonntags von 11 bis 12 Uhr.
Sonntag 11:10 Uhr

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HR2

Hörspiel

patricia highsmithVerwunschene Fenster | Von Patricia Highsmith Die als "Magic Casements" und "The Feary Lands Forlorn" niedergeschriebene Geschichte entstammt den 2002 unter dem Titel "Die stille Mitte der Welt" herausgegebenen nachgelassenen Erzählungen Patricia Highsmiths und wurde vermutlich zwischen Dezember 1945 und Februar 1946 geschrieben.
Sonntag 14:04 Uhr

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NDR Info

Mikado - Radio für Kinder

Kirsten BoieHörspiel: Thabo - Detektiv und Gentleman: Der Nashorn-Fall Kinderhörspiel von Angela Gerrits nach dem gleichnamigen Buch von Kirsten Boie Regie: Janine Lüttmann Mit Katharina Matz, Peter Kaempfe, Felix Lengenfelder u.v.a. NDR 2018 / Ursendung Schauplatz: Ein armes Land im südöstlichen Afrika. Thabo will später Privatdetektiv werden. Dumm nur, dass es im afrikanischen Örtchen Hlatikulu noch nie einen Kriminalfall gab. Doch dann passiert etwas: Im angrenzenden Safaripark wird ein Nashorn getötet. Nur wegen seines kostbaren Horns musste das prächtige Tier sterben. Für Thabo ist das ein Mordfall, der schnell aufgeklärt werden muss. Sein Onkel, der nicht das hellste Köpfchen hat, gerät in Verdacht. Jetzt muss Thabo erst recht den wahren Täter kriegen. Mit den Thabo-Romanen ermöglicht Kirsten Boie Einblicke in den Lebensalltag der Menschen im Südosten Afrikas, der ihr persönlich sehr vertraut ist. Die beherzte Hauptperson und die spannende Krimihandlung lassen weder Pathos noch Mitleid zu, wohl aber klug dosierte Einfühlung. Ab Sonntag, 22. April 2018 (15:00 Uhr) steht das Hörspiel zum Nachhören auf der Internetseite www.ndr.de/mikado zur Verfügung. Mikado - Radio für Kinder
Sonntag 14:05 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

zum leuchtturmZum Leuchtturm (3/3) Der Leuchtturm Von Virginia Woolf Aus dem Englischen von Gaby Hartel Mit Zoe Hutmacher, Wiebke Puls, Irina Wanka, Walter Hess, Caroline Ebner, Sven Gey und anderen Bearbeitung: Gaby Hartel Komposition: Ulrike Haage Regie: Katja Langenbach BR 2016 Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr im Hörspiel Pool "Zum Leuchtturm" ist Virginia Woolfs fünftes literarisches Experiment und liegt damit so zentral in ihrem Schaffen wie der strukturgebende Baum, den die Protagonistin Lily Briscoe ganz entschieden in die leere Mitte ihres Bildes setzt, um es zu vollenden. Am Anfang steht die Frage des kleinen James Ramsay, ob die für den nächsten Tag geplante Segeltour zum Leuchtturm stattfinden wird. Das Wetter verhindert den Ausflug. Zehn Jahre vergehen bis zur Erfüllung seines Kindheitstraums, womit der Roman endet. Anhand der Erlebnisse der Familie Ramsay und einiger Freunde in einem schottischen Ferienhaus verschachtelt Woolf die Gleichzeitigkeit und Unordnung von unmittelbar erfahrenem und reflektiertem Leben. Sie kontrastiert einen auf die Menschen gerichteten Blickcluster mit der vom menschlichen Schicksal ungerührt fortschreitenden Zeit, in der Kriege und menschliche Tragödien nur winzige, unwichtige Episoden darstellen. Diese Perspektive ist akustisch markiert vom Geräusch der am Strand sich brechenden Wellen, was gleichzeitig bedrohlich und beruhigend wirkt. "Zum Leuchtturm" wird von Natur- und Alltagsgeräuschen getragen, von Gesprächsfetzen oder erinnerten Stimmen, die dieses Textgebilde schon beim Lesen emotional zum Leuchten bringen. Im Radio kommen sie zu sich. Virginia Woolf, geb. 1882 in London, Autorin und Verlegerin. Durch den Vater Sir Leslie Stephen, Biograf und Kritiker, früher Kontakt mit Literatur und dem Literaturbetrieb. Beginn ihrer Autorentätigkeit als Mitarbeiterin für die literarische Beilage der Times, die sie bis zu ihrem Tode beibehielt. Immer wieder Depressionen. 1912 Heirat mit dem Journalisten und politischen Schriftsteller Leonard Woolf. In dem Haus am Fitzroy Square 29 in London entsteht die sogenannte "Bloomsbury-Gruppe", der bedeutende Schriftsteller wie Desmond MacCarthy, Charles Tennyson, Clive Bell, Lytton Strachey und John Maynard angehören. 1913 erster Selbstmordversuch. 1915 Romandebüt mit "The Voyage Out (Die Fahrt hinaus)". 1917 Gründung des Verlags "Hogarth Press", gemeinsam mit ihrem Mann, mit der Spezialisierung auf moderne Literatur aus England, den USA und Russland. 1919 Erwerb des "Monk"s House" in Rodmell (Sussex), abwechselnde Aufenthalte in London und Sussex. 1922 Beginn einer engen Beziehung zur Schriftstellerin Vita Sackville-West. Zahlreiche Veröffentlichungen von Erzählungen, Romanen und Essays. 1939 fester Wohnsitz im "Monk"s House". 1941 erneut schwere Depressionen. Aus Furcht vor neuen Nervenzusammenbrüchen Suizid am 28. März 1941 in Rodmell.
Sonntag 15:05 Uhr

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SRF 1

Apropos Hörspiel


Sonntag 16:10 Uhr

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SR2 Kulturradio

HörspielZeit: Das Geräusch einer Schnecke beim Essen

tova baileyvon Elisabeth Tova Bailey (SRF 2017) Durch eine seltene Krankheit ist Elisabeth Tova Bailey an"s Bett gefesselt. Eine Freundin bringt ihr aus einer Laune heraus eine Schnecke mit. Bailey beginnt, das Tier zu beobachten. Zuerst ohne großes Interesse, doch dann entdeckt sie in ihm einen faszinierenden biologischen Kosmos. Und Hoffnung...
Sonntag 17:04 Uhr

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WDR5

WDR 5 Hörspiel am Sonntag

7 Meter in 12 Minuten Von Mari Brown Übersetzung aus dem Amerikanischen: Ursula Knoll Komposition: Thom Kubli Bearbeitung: Wolfgang Stahl Delilah: Inga Busch Katie: Mira Partecke Joseph: Lars Rudolph Robert: Hanns Jörg Krumpholz Francisco: Hans Löw Max: Fabian Busch Dick: Josef Tratnik Regie: Martin Zylka New Orleans feiert an diesem Wochenende das 300-jährige Bestehen. Nicht wenige verbinden mit der Geschichte der Stadt auch die humane Katastrophe nach dem Hurrikan Katrina.
Sonntag 17:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

robert walser«Spazieren muss ich unbedingt» Texte von sechs Literaturstudenten Robert Walser ist einer der bedeutendsten Schweizer Schriftsteller; seine Erzählung «Der Spaziergang» zählt zu seinen bekanntesten Werken. Ob dieser Text - inzwischen 100 Jahre alt - auch jungen Autoren etwas zu erzählen hat? Und wenn ja, was? Genau dieser Frage stellte sich der Dramatiker und Hörspielregisseur Wolfram Höll mit Studierenden des Literaturinstituts Biel. Entstanden sind auf diesem Weg sechs neue Spaziergänge, in denen die (Schweizer) Welt durchschritten und betrachtet wird. Oder Kopf steht. Wo Figuren auftreten, denen auch schon Walsers Protagonist begegnet ist. Sechs Spaziergänger, die mal mit Walser Hand in Hand gehen, mal ihm nur von weitem zuwinken, und ein anderes Mal wieder schnurstracks vor ihm davonlaufen. Für die Solothurner Literaturtage 2017 hat die SRF Hörspielredaktion - zusammen mit der Grafikerin Franziska Nyffeler und dem Musiker Christian Müller - ein Liveprogramm mit diesen Texten geschaffen. Für die Radioversion hat Christian Müller auf seinen Solothurner Kompositionen aufgebaut und sie für die Ausstrahlung abgewandelt. «Spazieren muss ich unbedingt» ist eine Collage aus den Texten: «Strasse des Elends» (Matteo Emilio Baldi), «Jahreszeiten» (Nadja Geisser), «Von Tauben und Spatzen» (Milena Ana Keller), «Walser am Kreuzgang» (Alexandra Zysset), «Nachtspaziergang» (Luisa Tschannen) und «Schichtwechsel» (Lara Schaefer). Mit: Inga Eickemeier, Elias Eilinghoff, Lotti Happle, Aaron Hitz, Rahel Hubacher und Thiemo Strutzenberger Musik: Christian Müller - Dramaturgie: Wolfram Höll - Regie: Susanne Janson - Produktion: SRF 2017 - Dauer: 60" Im Anschluss senden wir einen Ausschnitt aus der neu produzierten Lesung von Robert Walsers «Der Spaziergang», die 2017 beim Diogenes Verlag als Hörbuch erschienen ist. Sprecher: Stefan Kurt - Regie: Susanne Janson - Tontechnik: Mirjam Emmenegger - Produktion: SRF 2017
Sonntag 17:06 Uhr

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Bremen Zwei

Hörspiel

Safari in Höltenbusch Niederdeutsches Hörspiel von Rudolf Reiner Ausgerechnet am Tag der goldenen Hochzeit von Ehepaar Lürßen wird im Nachbardorf angeblich ein herumstreunender Löwe gesichtet. Gut nur, dass die ausgelassen feiernde Gesellschaft rechtzeitig gewarnt ist und sich im Gemeindehaus sicher wähnen kann. Doch nun müssen der Bürgermeister und seine tapferen Mitstreiter sich einer gefährlichen Aufgabe stellen: Todesmutig begeben sich die Bewohner von Höltenbusch in dieser turbulenten Komödie auf den Weg, dem Schrecken tapfer entgegenzutreten und Kopf und Kragen zu riskieren: Gemeinsam gilt es, die erste Safari ihres Lebens zu bestehen Regie: Hans Robert Helms Produktion: RB/NDR 1963
Sonntag 18:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Hörspiel am Sonntag

Pferd SimonDas Pferd Nach der gleichnamigen Erzählung von Claude Simon Aus dem Französischen von Eva Moldenhauer Regie: Ulrich Lampen (Produktion: SWR 2018 - Ursendung) "Wir betrachteten das immer noch hinten im Stall auf der Seite liegende Pferd. Man hatte ihm eine Decke übergeworfen. Und es ragten nur seine Insektenbeine heraus, sein schrecklich langer Hals, an dessen Ende der Kopf hing, den auch nur zu heben es keine Kraft mehr hatte, knochig, zu groß mit seinen eingefallenen Backen, seinem nassen Fell, seinen langen gelben von den aufgeworfenen Lippen entblößten Zähnen. Nur das Auge schien noch zu leben, riesig, schmerzerfüllt, schrecklich, und von der glänzenden gewölbten Oberfläche widergespiegelt konnte ich uns sehen, unsere drei im Halbkreis verzerrten Silhouetten." Eine finstere Regennacht während des Zweiten Weltkriegs. Der Erzähler und sein Regiment, französische Dragoner, reiten gen Osten, Richtung Berlin. Hungrig, durstig, verstört vor Angst und Müdigkeit, beziehen sie Quartier in einem nordfranzösischen Dorf. Dort werden sie Zeuge des langsamen Sterbens eines verletzten Armeepferdes, in dessen Auge sich die Agonie des Krieges zu spiegeln scheint. "Das Pferd", erstmals 1958 in der Zeitschrift "Les Lettres Nouvelles" veröffentlicht, ist eine frühe Verarbeitung des Flandern-Materials, das den Autor bis zu seinem großen Antikriegsroman "Die Straße in Flandern" von 1960 über Jahre beschäftigte. In diesem erinnert er an das militärische Desaster Frankreichs von 1940, das ihn als Kavalleristen beinahe das Leben gekostet hätte. Mit dem Motiv der unschuldig leidenden Kreatur verarbeitet Simon das Grauen des Krieges und zollt zugleich der Natur, ihrer Schönheit und Wahrhaftigkeit, seinen Respekt.
Sonntag 18:20 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

valère novarinaDie Unruhe Teil 2 aus "Die Rede an die Tiere" Unter Verwendung von musikalischen Interventionen des Autors aus "Le théâtre des oreilles", Radio France 1980 Von Valère Novarina Übersetzung, Funkeinrichtung und Regie: Leopold von Verschuer Mit: Jens Harzer, Valère Novarina Ton: Thomas Monnerjahn, Sonja Rebel Produktion: Deutschlandradio Kultur 2017 Länge: 67"57 (Wdh. v. 14.04.2017) Was wäre beunruhigender als eine plötzlich verstummte Sprache? Anschließend: "Voir le langage - Die Sprache sehen" Ein Gespräch mit Valère Novarina und Leopold von Verschuer Von Clarisse Cossais Länge: 19"57 Auftritt des Mannes zum "letztzweiten" Mal. Er spricht wieder zu Tieren, das heißt zu Wesen ohne Antwort. An der Schwelle zum Schweigen lässt uns seine Rede eintauchen in einen widersprüchlichen Raum, wo die Ausweichmanöver des Sprechens und die leeren Pfropfen der Wörter sich verwandeln in verborgenen Sinn. "Diese ungeschickte Kindheit hätte mich kaum schlechter vorbereiten können auf das Leben hinterher: denn für den Menschen - wisset dies, oh Kinder - ist Kindheit schlechte Schulung." Über Valère Novarina schreibt Philippe Sollers 1980 in Le Monde: "Ich glaube nicht, dass jemals Präziseres, Heftigeres, Hellsichtigeres ausgesprochen wurde über die Techniken des Schreibens. (...) Dass akademischer Diskurs und Markt sich dagegen sperren, ist mehr als normal (...), doch die neue Kunst, der neue Geist setzen ihren Marsch um nichts weniger fort. Ars nova, Ars Novarina." Valère Novarina, 1947 geboren bei Genf, ist Schriftsteller, Dramatiker, Regisseur, Maler und Zeichner. 1986 wurde "Les Discours aux animaux" (Die Rede an die Tiere) am Théâtre des Bouffes du Nord in Paris uraufgeführt und Teil 1 bei Radio France Culture ausgestrahlt. Seit Mitte der 1980er-Jahre wird Novarina regelmäßig zum Theaterfestival in Avignon eingeladen. Seine Stücke laufen im Repertoire der Comédie Française und sind wie seine literarischen, theaterkritischen und essayistischen Texte in viele Sprachen übersetzt: "Lichter des Körpers" (2011), Übersetzung Leopold von Verschuer, ebenso "311 Gottesdefinitionen" (2012), "Der Monolog des Adramelech" (2014) und im vergangenen Jahr die "Rede an die Tiere" (2017). Novarina lebt in Paris und im Savoie. Die Unruhe
Sonntag 18:30 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

Donalds Donald Von Hofmann&Lindholm Regie: die Autoren Aufnahme DLF/WDR/rbb 2018 Als Frau X die Lärmbelästigung ihres Nachbarn durch Schläge auf das Heizungsrohr nach einer Woche nicht mehr ertragen kann, ruft sie vom Balkon: "Du dreckiges Arschloch, Du arbeitslose Sau." Beim vierten Mal bekommt sie dafür eine Anzeige und versteht die Welt nicht mehr.
Sonntag 19:04 Uhr

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SWR4 Baden-Württemberg

Mundart und Musik

Hörspiele und Sketche in Mundart
Sonntag 21:00 Uhr

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NDR Info

Das Hörspiel

Sumatra Von Sabine Stein Komposition: Frank Merfort Regie: Roman Neumann Mit Vanessa Loibl, Jonas Minthe, Julian Greis, Pascal Houdus, Daniel Axt, Birte Schnöink, Andrea Jolly, Alexander Radszun, Franziska Herrmann, Kai Hufnagel, Maren Sieber, Beate Rysopp, Marc Zippel NDR 2018 / Ursendung Sie sind allesamt Außenseiter auf der Suche nach einer Gegenwelt: Pico, das Mathe-Genie, Jussi, der notorische Abbrecher, und Mascha, die Freiheitskämpferin. Sie träumen davon, nach Sumatra zu fliegen und dort ein neues Leben zu beginnen. Doch dazu kommt es nicht. Es beginnt mit einem Unfall. Im Drogenrausch töten sie einen Autofahrer. Parallel zur Reue wächst in ihnen das Gefühl der Macht. Was, wenn sie der Welt ihre Träume einpflanzten? Sie ein bisschen mehr in Richtung Gerechtigkeit justierten? Im Netz jedenfalls haben sie eine wachsende Fangemeinde. Sie sind jetzt Stars, Helden. Doch einer von ihnen überschreitet die Grenzen. Eine psychologische Art Studie über die Macht. Und über eine Gemeinschaft, die zerbricht. Download unter www.ndr.de/radiokunst Das Hörspiel
Sonntag 21:05 Uhr

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