SWR2

SWR2 Mittagskonzert

freiburger barockorchesterHaydn pur Freiburger Barockorchester Hammerklavier und Leitung: Andreas Staier Joseph Haydn: Sinfonie g-Moll Hob. I:83 "La poule" Klavierkonzert D-Dur Hob. XVIII:11 Variationen f-Moll Hob. XVII:6 Sinfonie B-Dur Hob. I:85 "La Reine" (Konzert vom 6. Oktober 2019 im Konzerthaus Freiburg) Philharmonisches Orchester Freiburg Philippe Bianconi (Klavier) Leitung: Fabrice Bollon Béla Bartók: Klavierkonzert Nr. 3 Sz 119 (Konzert vom 20. März 2018 im Konzerthaus Freiburg) Verblüffende Wendungen, unerwartete Modulationen und mannigfaltige Ideen prägen viele Sinfonien von Joseph Haydn, was ihnen später oft bizarre Titel eingebracht hat, z. B. "Die Henne", wie seine 83. Sinfonie in g-Moll aufgrund des gackernden Motivs im ersten Satz genannt wird. Demgegenüber steht die 85. Sinfonie in B-Dur, genannt "Die Königin" mit ihrer majestätischen Einleitung, aber nicht minder originellen Einfällen. Doch Haydn konnte auch ernstere Töne anschlagen, was seine düsteren Variationen für Hammerklavier in f-Moll belegen. Diese kontrastieren wiederum das Klavierkonzert in D-Dur, das sich mit seiner eleganten Melodieführung und transparenten Harmonik vor dem Werk Mozarts verneigt.
Dienstag 13:05 Uhr

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Ö1

Das Ö1 Konzert

lauma skride"a piacere" - Kammermusik aus Italien (1). Auf dem Bühnenvorhang des Theaters in Kempten tanzen die Musen nach einem Gemälde von Botticelli! Oliver Triendl hat 2018 zum 13. Mal exzellente Freundinnen und Freunde wie Lauma Skride und Anna Garzuly-Wahlgren um sich geschart, um bei seinem Festival "Classix Kempten" dem Publikum italienische Kammermusik aus dem 19., 20. und 21. Jahrhundert zu servieren, jedes Konzert mit einer Ovation an Rossini als Dessert! Gestaltung: Irene Suchy Italien, das für Belcanto schwelgt und Verismo liebt, und dessen Kammermusik zu entdecken war: Erstbegegnungen mit einem Quintett von Giorgio Federico Ghedini und mit der compositrice in residence, Virginia Guastella. Bruno Madernas "Aulodia per Lothar" für Oboe d"amore und Gitarre, Bohuslav Martinus Variationen über ein Thema von Rossini und Achille Longos Klavierquintett aus dem Jahr 1934 verbreiten virtuose Heiterkeit.
Dienstag 14:05 Uhr

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Ö1

Das Ö1 Konzert

michael barenboimORF Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigent: Pinchas Steinberg; Michael Barenboim, Violine. Dmitri Kabalewski: "Colas Breugnon", Ouvertüre aus der Oper "Le maître de Clamecy" op. 24 * Arnold Schönberg Konzert für Violine und Orchester op. 36 * Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 10 e-Moll, op. 93 (aufgenommen am 27. November im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Gerhard Krammer Pinchas Steinberg war von 1989 bis 1996 Chefdirigent des RSO Wien. Anlässlich der Jubiläumssaison 2019/20 kehrt er zum ersten Mal wieder ans Pult seines ehemaligen Orchesters zurück. Begleitet wird er von dem Geiger Michael Barenboim, den u. a. Pierre Boulez und Lorin Maazel förderten und der nicht zuletzt durch die Interpretation eines Konzertes Aufmerksamkeit erregte: dem Violinkonzert von Arnold Schönberg. Die Komposition, die Jascha Heifetz als "unspielbar" zurückwies (bevor dann Louis Krasner, der Uraufführungsinterpret von Alban Bergs Violinkonzert, das Gegenteil bewies), schrieb Schönberg in den ersten Jahren nach seiner Emigration in die USA. In dem Konzert bringt der Schöpfer der Zwölftontechnik klangliche Gegensätze unvermittelt zusammen: ein aufregendes, zuweilen schroffes Werk, dessen Modernität acht Jahrzehnte nach seiner Entstehung noch immer frappiert. 20 Jahre später verfasste Schostakowitsch seine zehnte Symphonie, eine heimliche Abrechnung mit dem Stalinismus. Nach Stalins Tod 1953 fühlte sich Schostakowitsch endlich wieder in der Lage, eine Symphonie zu schreiben, so emotional, sinnlich und intelligent, so hintergründig und auftrumpfend wie lange nicht mehr. Im legendären zweiten Satz will der Komponist, wie überliefert wurde, Stalin "vertont" haben: umfassende Orchester-Geschäftigkeit bei minimaler musikalischer Substanz. Man könnte auch sagen: viel Lärm um nichts. Dem steht die quälend lange, tieftraurige Einleitung des Finales entgegen. Hier klagt einer an, der unter Stalin gelitten, ihn aber überlebt hat. Dmitri Kabalewski geht der Ruf voraus, unter Stalin weitaus stromlinienförmiger, gefälliger, lebensbejahender komponiert zu haben als der grüblerische und kluge Schachspieler Schostakowitsch. Ein Werk wie die Ouvertüre zu "Colas Breugnon" sollte deswegen nicht abschätzig beurteilt werden, zu mitreißend ist ihr Schwung. Und dass diese Ouvertüre nahezu zeitgleich mit Schönbergs Violinkonzert entstanden ist, malt das widerspruchsvolle Porträt der 1930er Jahre mit größter Deutlichkeit. (Christoph Becher, Intendant des RSO Wien)
Dienstag 19:30 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Konzert

von dohnányiMusikverein Wien Aufzeichnung vom 24.11.2019 György Ligeti "Atmosphères" für großes Orchester Richard Wagner Vorspiel zum 1. Aufzug der Romantischen Oper "Lohengrin" Alban Berg Konzert für Violine und Orchester ("Dem Andenken eines Engels") Johannes Brahms Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90 Rainer Honeck, Violine Wiener Philharmoniker Leitung: Christoph von Dohnányi Atmosphärisch dicht
Dienstag 20:03 Uhr

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WDR3

WDR 3 Konzert

alina pogostkinaMit Susanne Herzog WDR 3 Kammerkonzerte NRW Streichtrios mit Alina Pogostkina Die deutsch-russische Geigerin Alina Pogostkina präsentiert ihre kammermusikalische Seite: im Streichtrio mit dem Bratschisten Nimrod Guez und dem Cellisten Danjulo Ishizaka. Alina Pogostkina ist als Wunderkind aufgewachsen. Sie hat früh Konzerte gespielt und Wettbewerbe gewonnen. Die Krönung stellte 2005 der erste Preis des internationalen Sibelius Wettbewerbs in Helsinki dar. Seitdem läuft Pogostkinas Solokarriere auf Hochtouren. Inzwischen hat die Geigerin festgestellt, mit wie viel harter Arbeit und Druck diese Erfolge erkauft waren. Deshalb hat sie in den letzten Jahren ihr Konzertleben drastisch verändert. Sie macht nur noch genau das, was sie wirklich möchte! Mit den Worten von Alina Pogostkina ausgedrückt: Sie folgt ihrem Herzen. Und das führt die Geigerin unter anderem zur Kammermusik. Mit ihren Kollegen Nimrod Guez und Danjulo Ishizaka erkundet sie bei ihrem Konzert in Siegburg die besonders intime Gattung des Streichtrios mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert und Alfred Schnittke. Franz Schubert Streichtrio B-Dur, D 471 Alfred Schnittke: Streichtrio Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento Es-Dur, KV 563 Alina Pogostkina, Violine; Nimrod Guez, Viola; Danjulo Ishizaka, Violoncello Aufnahme aus dem Stadtmuseum, Siegburg
Dienstag 20:04 Uhr

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MDR KULTUR

MDR KULTUR im Konzert

capella ducaleEine Marienvesper - Venedig 1650 Anonymus: Domine ad adjuvandum me festina Claudio Monteverdi: Dixit Dominus I à 8 Giovanni Rigatti: Audi, dulcis amica mea Claudio Monteverdi: Laudate pueri à 5 da cappella Claudio Monteverdi: O quam pulchra es Claudio MonteverdiLaetatus sum à 5 istrumenti e 6 voci Dario Castello: Soata Decima à 3 Claudio Monteverdi: Nisi Dominus à 3 voci e duoi violini Giovanni Rigatti: Ardet Cor meum Claudio Monteverdi: Lauda Jerusalem à 3 con 5 voci in ripieno Massimiliano Neri: Sonata XII à 6 Alessandro Grandi: Ave Maris Stella Claudio Monteverdi: Magnificat primo Claudio Monteverdi: Salve Regina Dario Castello: Sonata Decima settima à quattro in ecco Claudio Monteverdi: Laetaniae della beatae Vergine à 6 La Capella Ducale, Musica Fiata Köl, Leitung: Roland Wilson Aufnahme vom 11.10.2019, Weißenfels, Kirche St. Marien (Heinrich-Schütz-Fest)
Dienstag 20:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Im Konzertsaal

Next generation: Das Trio Eclipse am Lucerne Festival Klarinette, Cello, Klavier: Diese wenig gängige Besetzung macht das Trio Eclipse zu seinem Markenzeichen. Und dass von den drei jungen Musikern, die dieses Trio bilden, Ungewöhnliches zu erwarten ist, haben sie bereits mehrfach gezeigt.
Dienstag 22:06 Uhr

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