Ö1

In Concert

piet mondrianmit Michael Neuhauser. Broadway Boogie Bebop Maler Piet Mondrian war Jazzfan und besuchte, als er im Herbst 1943 in New York an seinem letzten großen Werk "Victory Boogie Woogie" arbeitete, regelmäßig Minton"s Playhouse in Harlem, wo Thelonious Monk Klavier spielte. Vielleicht war es die von ihm selbst angestrebte Reduktion auf das Wesentliche, die Mondrian auch an Monk faszinierte, vielleicht aber auch nur die radikale Andersheit von Monks Jazzuniversum gegenüber Mondrians strenger Ordnung in der Malerei. Es ist ungewiss, ob sich die beiden Künstler jemals persönlich begegnet sind, und was sie sich bei einem Glas Rotwein oder Gin an der Bar in Minton"s Playhouse alles zu sagen gehabt hätten. Autor Stefan Gerdes hat sie aufeinandertreffen lassen für ein Live-Konzert und -Hörspiel, das der Norddeutsche Rundfunk im Oktober 2017 im Rolf-Liebermann-Studio in Hamburg zur Aufführung brachte. Mit den Schauspielern Christian Brückner (Monk) und Gerhard Garbers (Mondrian) sowie Boris Netsvetaev (Klavier), Ingolf Burkhardt (Trompete), Fiete Felsch (Altsaxofon), Dan Gottshall (Posaune), Ingmar Heller (Bass) und Gene Calderazzo (Schlagzeug).
Freitag 14:05 Uhr

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RBB kulturRadio

JAZZ BERLIN

Jorge Daltomit Ulf Drechsel JazzFest Berlin 1982 - Latin Jazz Explosion Heute hören Sie den zweiten Teil des Konzertes des argentinischen Pianisten Jorge Dalto mit seinem Interamerican Jazz Sextet und die Gerry Weil Group aus Venezuela. Damals wie heute gehörte und gehört das südamerikanische Land nicht zu den Jazz-Zentren der Welt. Der Pianist Gerry Weil orientierte sich mit seiner Band an Vorbildern wie Herbie Hancock, Keith Jarrett, Wayne Shorter oder Eddie Harris und verschmolz Fusion-Jazz mit der musikalischen Tradition seiner Heimat. Konzertaufnahmen vom 5. und 6. November 1982 in der Philharmonie und im Metropol
Freitag 20:04 Uhr

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Deutschlandfunk

On Stage

Hamish AndersonEuropadebüt mit Verpflichtung Hamish Anderson & Band Am Mikrofon: Tim Schauen Aufnahme vom 19.5.2018 beim Bluesfestival Schöppingen Hamish Anderson stammt aus Australien, lebt aber wegen des größeren Musikmarktes inzwischen in Los Angeles. Und ein breiteres Publikum hat der 1991 geborene Gitarrist und Sänger nicht erst verdient, seit ihn BluesGroßmeister BB King 2014 erstmal in seinem Vorprogramm auftreten ließ. Im Alter von zwölf Jahren begann Anderson Gitarre zu spielen, mit 17 zu singen und eigene Songs zu schreiben, 2013 erschien sein Debütalbum, darauf Blues und Rock im Stil von Hendrix bis Clapton, Led Zeppelin bis Bob Dylan. Beim Bluesfestival Schöppingen spielte Hamish Anderson mit seiner Band ruhig, abgeklärt und ganz bei sich eigene Songs, aber auch Cover, z.B. von der britischen Legende Peter Green. Dass er der letzte Künstler ist und bleiben wird, der 2015 vor dessen Tod im Vorprogramm von B.B.King gespielt hat, ist für ihn Schicksal - und Verpflichtung.
Freitag 21:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Late Night Concert

Oliver LakeOliver Lake Organ Quartet am Jazz Festival Willisau 2018 Die stilistische Breite des Saxophonisten Oliver Lake ist beeindruckend. Sein Horizont reicht vom Jazz und der improvisierten Musik auf der einen Seite bis zur Klassik und zur Neuen Musik - und auf der anderen bis zu Funk, Rock, Reggae und Hip Hop. Am Jazzfestival Willisau stand Oliver Lake mit seinem Organ Quartet auf der Bühne, in dem auch sein Sohn Gene Lake mitspielt.
Freitag 22:06 Uhr

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