Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung

Chemikalien aus Stroh und Holz Die Energiewende hat für alle sichtbar begonnen - immer mehr Solaranlagen und Windräder prägen das Landschaftsbild, Kohle, Öl und Gas treten bei der Stromerzeugung immer weiter in den Hintergrund. Weitgehend unbemerkt vollzieht sich aber eine andere wichtige Entwicklung: Auch Teile der Chemieindustrie steuern in eine neue Richtung. Deren Produkte wurden lange Zeit ebenfalls auf der Basis fossiler Rohstoffe hergestellt. Doch dazu gesellen sich mittlerweile andere Quellen: Die Chemie entdeckt das Potenzial pflanzlicher Ausgangsstoffe. Zunächst hat sie vor allem Stärke aus Mais und Kartoffeln gewonnen und zum Beispiel zu Bioethanol umgewandelt. Doch inzwischen werden vorwiegend Pflanzenreste genutzt, die man nicht essen kann. Zum Beispiel Stroh oder Holz, die viele wertvolle Chemierohstoffe enthalten. Noch gibt es viel Forschungsbedarf, doch schon jetzt ist klar: Auch die Rohstoffwende ist eingeleitet. Mehr als zehn Prozent der Chemieprodukte stammen bereits aus nachwachsenden Quellen. Redaktion: Nicole Ruchlak
Donnerstag 18:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Weltzeit

Antoni MacierewiczVerstrickungen - Polens Verteidigungsminister zwischen Trump und Putin Von Martin Sander Moderation: Margarete Wohlan Polens umstrittener Verteidigungsminister Antoni Macierewicz sorgt derzeit für Schlagzeilen. Sollten sie wahr sein, könnten sie international für Unruhe sorgen. Er steht unter Verdacht, dubiose Kontakte nach Russland zu haben. Ist es möglich, dass der engste Vertraute des PiS-Vorsitzenden Kaczyñski tatsächlich mit dem russischen Militärgeheimdienst in einem Boot sitzt? Von amerikanisch-russischen Mafias gestützt wird? Und gemeinsam mit US-Präsident Trump das Gleichgewicht Europas zugunsten von Putin verschieben könnte? So die Recherchen des Journalisten Tomasz Piatek. Macierewicz schweigt bislang. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Donnerstag 18:30 Uhr

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Nordwest Radio

ARD Radiofestival 2017. Konzert

artur pizarroAuf schwarzen und weißen Tasten Klavierabend Artur Pizarro Zu Gast im historischen Bremer Sendesaal beim einzigen Deutschland-Konzert des portugiesischen Klangzauberers Artur Pizarro. Danach besuchen wir einen Abend des Festivals "women in (e)motion" im Bremer Club "Moments". Das Gastspiel des portugiesischen Pianisten Artur Pizarro war ein absolutes Highlight in der Geschichte des Radio Bremen-Klavierfestivals "Auf schwarzen und weißen Tasten". Pizarro gab im Sendesaal Bremen sein einziges Deutschland-Konzert in diesem Jahr und begeisterte das Publikum im ausverkauften Saal mit ungeheurer Virtuosität, erlesener Klangkultur und einer magischen Aura am Klavier. Nur wenige Pianisten verfügen über so einen enormen Reichtum an Klangfarben am Piano wie der 1968 geborene Lissaboner, der bereits als Vierjähriger seinen ersten Auftritt im portugiesischen Fernsehen hatte. 1990 gewann Pizarro den wichtigen Wettbewerb in Leeds und hat sich seitdem fest in der internationalen Klavierszene etabliert. Der Portugiese hat ein riesiges und hochinteressantes Repertoire aus allen Epochen der Klaviermusik und hat schon Dutzende höchst erfolgreiche CDs aufgenommen. Artur Pizarro arbeitet zusammen mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Charles Dutoit, Yannik Nézet-Séguin, Esa-Pekka Salonen und vielen anderen internationalen Pultstars. Ein englischer Kritiker beschrieb das Spiel des Künstlers so: "Artur Pizarro ist ein Poet unter den Pianisten. Sein Spiel kann singen. Er kann den feinsten Melodien nachspüren mit einer Klarheit, die Dir den Atem nimmt. Er kann Harmonien in den feinsten Schattierungen färben. Er verfügt über Sensibilität und Kraft in seltener Balance." Artur Pizarro live in Bremen ? ein Klavierabend zum Genießen und ein Fest für Fans hochkarätiger Pianistik! Frédéric Chopin Barcarolle Fis-Dur op. 60 Robert Schumann Sonate Nr. 1 fis-moll op. 11 Sergej Rachmaninow 13 Préludes op. 32 Artur Pizarro, Klavier Aufnahme vom 21. Januar 2017 aus dem Sendesaal Bremen Anschließend: women in (e)motion-Festival 2017 Joanna Wallfisch Manche sehen in ihr zunächst eine Jazz-Frau. Sie selber sieht sich vor allem als Singer/Songwriterin. Für Joanna Wallfisch greifen diese Seiten perfekt ineinander. Jazz ist für sie ein wesentlicher Bezugspunkt. Klassisch ausgebildet, war es schon in jungen Jahren der Jazz, der die gebürtige Londonerin am meisten reizte. Nach ihrem Studium an einer der angesehensten Musikerschmieden Englands zog sie nach New York. Dort fühlt sie sich heute weit mehr zuhause als in ihrer alten Heimat. Begleiten lässt sie sich in der Regel von einem Pianisten (wobei sie selber ebenfalls Pianistin ist). Manchmal greift sie auch zur Ukulele ? und sorgt auch damit für fantasievolle Song-Verführungen. Aufnahme vom 17. März 2017 im Bremer Moments
Donnerstag 20:04 Uhr

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Ö1

Festival Glatt Verkehrt 2017 live

Fendika"Harpomania". Kora, Krar Arpa Llanera. Fendika (Äthiopien) * Hiromi Uehara Edmar Castaneda (USA); (Übertragung aus dem Hof der Winzer Krems). Präsentation: Albert Hosp und Johann Kneihs
Donnerstag 21:30 Uhr

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NDR Blue

Nachtclub Radio Globo

molenbeekVon Kerels und Immigranten. Belgien - multi-kulturell? Mit Holger Janssen Die Idee einer multi-kulturellen Gesellschaft ist nirgendwo so nachhaltig in Verruf geraten als in Belgien. Molenbeek wurde zum Synonym für gescheiterte Integration und als Zufluchtsort für Verbrecher verdächtigt. Dabei wären die Städte in Belgien ohne Zuwanderer heute so gar nicht denkbar. Mehr noch: Das Land, vor allem Flandern, hat eine multi-kulturelle Tradition, die bis ins späte Mittelalter zurück reicht. In Brügge zum Beispiel lebten im 14. Jahrhundert Flamen, Deutsche, Spanier, Venezianer. Aber war das Leben damals wirklich gegründet auf Toleranz und Gleichberechtigung? Alte flämische Lieder und Dokumente zeugen eher von Diskriminierung und Feindseligkeiten. Und heute scheint es so, als könne nur noch die Musik Kulturen verbinden und Friedfertigkeit demonstrieren, wie es zum Beispiel das flämisch-maghrebinische Ensemble Hijaz tut.
Donnerstag 22:05 Uhr

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SWR2

ARD Radiofestival. Gespräch

andreas fröhlichDer Hörspielsprecher Andreas Fröhlich im Gespräch mit KalineThyroff "Schauspielen mit Partitur" nennt Andreas Fröhlich seine Kunst. Seit fast 40 Jahren hilft er als Stimme von Bob Andrews in den "Drei Fragezeichen" Kindern und Erwachsenen beim Einschlafen. Mit über 46 Millionen verkauften Tonträgern gilt die Reihe als erfolgreichste Hörspielproduktion der Welt. Für Andreas Fröhlich ist sie der rote Faden seiner Karriere, die er schon als 13-Jähriger begonnen hat. Kinogänger kennen Andreas Fröhlich außerdem als deutsche Stimme von Edward Norton, John Cusack und Gollum aus "Herr der Ringe". Als Hörbuchsprecher wurde er unter anderem mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet. Wie das Sprechen zu seinem Beruf wurde, wie er es schafft, mit seiner Stimme in die unterschiedlichsten Rollen zu schlüpfen und warum die "Drei Fragezeichen" kaum altern, erzählt Andreas Fröhlich im Gespräch mit Kaline Thyroff.
Donnerstag 23:04 Uhr

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MDR KULTUR

Jazz

lily dahabLily Dahab & Band Jazz meets Tango, Folklore und Bossa Nova Sängerin Lily Dahab gehört zu den großen Entdeckungen der letzten Jahre. Schaut man sich ihre Vita an, so sieht man: Lily war und ist immer auf der Suche. Die Großeltern kamen aus der Türkei und Syrien nach Argentinien. In Buenos Aires wuchs sie auf, studierte Musik und begann zunächst eine
Donnerstag 23:30 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Klangkunst

documenta 14: Every Time A Ear di Soun The Origin of Everything: Vom tropischen Tieflande zum ewigen Schnee Von Marco Montiel-Soto Produktion: documenta 14/Deutschlandfunk Kultur 2017 Länge: 54"30 (Ursendung) Eine akustische Rundreise durch Südamerika. Marco Montiel-Soto erkundet und komponiert Klänge. Zwischen 2013 und 2017 sammelte er Fieldrecordings und Aufnahmen traditioneller Instrumente in Mexiko, Venezuela, Chile, Kolumbien, Ecuador und Peru. Sie erzählen vom Verhältnis zwischen poetischen und politischen Territorien, von Traditionen, Wirtschaft, Religion, Pyramiden, Raumschiffen, Bingo und Tod. Entstanden ist eine kreolische Komposition mündlicher Populärkulturen der Straßen Lateinamerikas. Als zusammengesetzte Kartografie schließt sie Archäologien des Wissens, des Kosmos und des Chaos mit ein. Marco Montiel-Soto wurde 1976 in Maracaibo (Venezuela) geboren. Er studierte Fotografie und Sound Studies an der Universität der Künste Berlin. Marco Montiel-Soto lebt und arbeitet in Berlin. The Origin of Everything: Vom tropischen Tieflande zum ewigen Schnee
Freitag 00:05 Uhr

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