WDR3

WDR 3 Hörspiel

68 - Das neue Hörspiel Walzer der Verirrten Von Hans Fors Übersetzung aus dem Schwedischen: Marianne Weno Komposition: Enno Dugend Soldat 1: Michael Thomas Soldat 2: Norbert Kappen Soldat 3: Günther Neutze Lucille: Giselheid Hönsch Bäckermaja: Annemarie Schlaebitz Mädchen mit Poesie: Ingrid Piltz Blondine mit Melodie: Louise Martini Der kleine Schwarze: Ernst Jacobi Chor: Hanns Ernst Jäger Chor A: Christoph Quest Chor B: Sigrun Höhler Ferner: Irminhild Batzing, Sabine Postel, Marlies Spohr, Frank Barufski, Heinrich Fendel, Paul-Albert Krumm, Alf Marholm, Klaus-Dieter Pittrich, Werner Semper, Franz-Josef Stefens und Klaus Wirbitzky Regie: Raoul Wolfgang Schnell Aufnahme WDR/SFB 1968 Anschließend: WDR 3 Foyer Eine Klangcollage gegen den Krieg
Montag 19:04 Uhr

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Ö1

Dimensionen

Evariste GaloisDer Fall Galois. Von Armin Stadler Paris, 30. Mai 1832, am frühen Morgen. Zwei Pistolenschüsse scheuchen die Enten am Glacière-Teich auf - und Evariste Galois stürzt mit einem Bauchschuss zu Boden. Von seinem Duellanten tödlich getroffen, stirbt der französische Mathematiker am nächsten Tag im Alter von 20 Jahren. Wer war der gegnerische Schütze? Und was war der Grund für das Duell? - Fest steht: In der Nacht davor fasste der glühende Republikaner seine mathematischen Erkenntnisse in einem Brief an einen Freund zusammen. Er enthielt die Lösung eines 300 Jahre alten Problems mit einem revolutionären Verfahren. Galois konnte zeigen, unter welchen Bedingungen eine Polynomgleichung mit einer Unbekannten fünften Grades lösbar ist. Sein Geniestreich, in dem erstmals der Begriff der mathematischen "Gruppe" auftaucht, lieferte die Grundlage für die moderne Algebra und ist heute als Galoistheorie bekannt.
Montag 19:05 Uhr

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RBB kulturRadio

THE VOICE

Buddy Guymit Susanne Papawassiliu Buddy Guy - der Blues-Sänger und Gitarrist wurde von Muddy Waters als künstlerischer Erbe eingesetzt
Montag 19:30 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

NarzisstenPersönlichkeitsstörung als Norm oder: Sind wir alle Narzissten? Von Kai Adler Egoismus, fehlende Empathie, erhöhte Empfindlichkeit und die Entwertung anderer - Charaktereigenschaften, die auf eine narzisstische Persönlichkeit hinweisen. In der Liste der psychiatrischen Krankheitsbilder ist Narzissmus als Persönlichkeitsstörung klar definiert und doch scheint es so, dass Narzissmus allgegenwärtig ist und das nicht erst, seitdem dem amerikanischen Präsidenten von Fachleuten diese Störung attestiert wurde. Unzählige Ratgeber sind auf dem Markt, die für den Umgang mit dem narzisstischen Partner oder dem gestörten Chef beraten. Sind wir also eine Gesellschaft von Narzissten? Und wo bleibt dann unsere Empathiefähigkeit? Immerhin scheint Narzissmus sogar vorteilhaft zu sein, um gesellschaftlich erfolgreich zu sein - ist krankhafte Selbsterhöhung gar die Kehrseite der kapitalistischen, individualisierten Gesellschaft, der Generation Selfie, in der Egomanie und Selbstdarstellung als eine der Kernkompetenzen auf dem Weg zum Erfolg gilt? Und was bedeutet es dann, in dieser vermeintlich krankhaften Normalität psychisch gesund, eben nicht narzisstisch, zu sein?
Montag 19:30 Uhr

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Ö1

On stage

mahan mirarabmit Maria Reininger. Persische Tradition, jazzig interpretiert: Golnar Shahyar und Mahan Mirarab "Derakht" bedeutet im Persischen "Baum" und steht sinnbildlich für Wachstum, Weisheit und Schönheit. "Derakht" lautet auch der Titel des aktuellen Albums von Sängerin Golnar Shahyar und Gitarrist Mahan Mirarab: Die beiden in Teheran geborenen Wahl-Wiener arbeiten seit 2011 zusammen und kombinieren traditionelle persische Musik mit jazzigen und anderen Einflüssen, raffiniert und sinnlich, mit Shahyars expressiver Stimme als Mittelpunkt. Anlässlich der Präsentation des Albums am 25. November 2017 im Wiener RadioKulturhaus wurden "Golnar Mahan", wie sich die beiden auch nennen, vom österreichisch-ägyptischen Perkussionisten Amir Wahba begleitet, der etwa im Flamenco-angefixten Stück "Cadiz" seine virtuosen Handtrommel-Künste demonstrierte. Und eine große Schar von Gästen fand sich auf der Bühne ein, von Klarinettistin Mona Matbou Riahi über Cellistin Rina Kacinari bis zu Efe Turumtay und Magdalena Zenz (Violinen) sowie Emily Steward (Viola). Maria Reininger präsentiert die Höhepunkte des berauschenden Abends.
Montag 19:30 Uhr

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BR-Klassik

Konzertabend

Ennio MorriconeZum 90. Geburtstag des Komponisten Ennio Morricone(III) Ennio Morricone: "Voci Dal Silenzio" (Roma Sinfonietta: Ennio Morricone); "Riflessi" (Philipp von Morgen, Violoncello); "Come un"onda" (Rocco Parisi, Bassklarinette); Ennio Morricone/Andrea Morricone: "Lemma" (Rocco Parisi, Klarinette; Gabriele Rota, Klavier) Ennio MORRICONE zum 90. Geburtstag Am 10. November 1928 kam Ennio Morricone im römischen Stadtteil Trastevere zur Welt. Bis heute blieb der zweifache Oscar-Preisträger und Komponist von über 500 Filmmusiken seiner Heimatstadt treu - auch wenn er an seinem 90. Geburtstag in aller Welt gefeiert wird. Denn er ist neben seinem amerikanischen Kollegen John Williams zweifellos der prominenteste lebende Filmkomponist. Viele seiner Themen wie etwa zu "Spiel mir das Lied vom Tod", "Es war einmal in Amerika" oder "Der Profi" wurden zu regelrechten Hits auch jenseits des Kinos. Umso signifikanter war seine Deutschlandpremiere als am 20. Oktober 2004 in der Münchner Philharmonie, wo er gemeinsam mit dem Münchner Rundfunkorchester und dem Chor des Bayerischen Rundfunks die Quintessenz seines filmmusikalischen Schaffens darbot. Einige Höhepunkte dieses Abends, unter anderem das selten zu hörende Doppelkonzert für Violine und Klavier aus dem Film "Canone Inverso", sind in der Sendung "Divertimento" am 10. November 2018 um 12.05 Uhr zu hören. Ein weiteres Morricone-Spezial hält die Sendung "Cinema" am Sonntag, den 11. November 2018 um 18.05 Uhr bereit. Und am Montag, den 12. November 2018 beleuchtet der "Konzertabend" um 20.05 Uhr die andere Seite des Ennio Morricone: unter anderem mit seinem Oratorium "Voci dal Silenzio", geschrieben unter den Eindrücken des New Yorker Attentats auf das World Trade Center.
Montag 20:05 Uhr

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NDR 2

NDR 2 Soundcheck Live

night gameThe Night Game - Eigentlich ist Martin Johnson schon lang im Musikgeschäft: Mit der Rockband Boys Like Girls hat er zum Beispiel schon über eine Million Platten verkauft. Doch nach diesem Abenteuer arbeitet der Mann aus Massachusetts vor allem im Hintergrund und schreibt viele Songs für andere. Sehr viele sogar. Unter anderem wären da aufzuzählen: Taylor Swift, Avril Lavigne, Flo Rida, Olly Murs, Jason Derulo, und und und. Von ihm geschriebene Songs haben sich satte zehn Millionen Mal verkauft. Trotzdem vermisst es das Musiktalent Martin Johnson, selbst im Mittelpunkt zu stehen. Die Energie auf der Bühne fehlt ihm. Als er das merkt, gründet er eine neue Band: The Night Game ist zwar offiziell erst mal nur er selbst, Unterstützung holt er sich dennoch. Mit dem australischen Künstler Kirin J Callinan tut er sich zusammen, für kleinere Clubkonzerte findet er auch schnell eine Tourband. Wenn Johnson nicht auf einer der heißgeliebten Bühnen steht, bastelt er an neuen eigenen Songs, die auch bei vielen Promis gut ankommen. Bei der Debütsingle "The Outfield" hört man so Gotye im Background-Gesang, und dieser Song ist es auch, der Gitarrengott John Mayer aufhorchen lässt: Der Star ruft bei Johnson an und engagiert The Night Game prompt als Vorband für seine "The Search For Everything"- World Tour. Die Konzerte sind ein voller Erfolg. Da es zu diesem Zeitpunkt offiziell nur eine Single gibt, wollen die Zuhörer bald mehr. Dieser Wunsch wird erfüllt, unter anderem mit einem eigenen glasklaren Hit: "Once In A Lifetime" ist eine Mischung aus New Wave im Stile der 80er-Jahre und alternativem Pop und Rock.
Montag 21:00 Uhr

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SWR2 Rheinland-Pfalz

SWR2 Essay

WartenWarten (1/3) oder: Warten alltäglich "Spoken Essay" von Reiner Niehoff und Sven Rücker Wir alle warten, und wir alle warten dauernd: Auf dem Amt, auf den Prozess, auf den Arzt, auf das Flugzeug, auf den Bescheid, auf das Essen, auf Ankunft und Abfahrt. Warten ist eine alltägliche Erfahrung, aber eine Erfahrung, die sich nicht will und über sich selbst wenig weiß. Wie lässt sich das Warten zum Sprechen bringen? Was heißt eigentlich "warten"? Worin besteht es? Was tut es mit uns und unserer Wahrnehmung? Und mit dem, was uns umgibt? Warum wollen wir nicht warten? Und wo überhaupt warten wir? Was sagen die Räume, in denen wir warten, über das Warten aus? Und liegt im Warten, das uns schwerfällt, auch eine Chance? Wie spielen wir sie geschickt aus, die Karte Warten? (Teil 2, Montag, 19. November, 22.03 Uhr)
Montag 22:03 Uhr

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SWR2

SWR2 JetztMusik

Annie GosfieldMetallica - Neues aus der Eisengießerei Von Rainer Schlenz Fabrikgebäude sind für Komponisten wie den in Duisburg lebenden Gerhard Stäbler oder die New Yorkerin Annie Gosfield große Klangkörper: riesige Musikinstrumente mit überdimensionierten Resonanzräumen, die Erstaunliches hervorbringen. Man hört komplexe Rhythmen und federnde Grooves, schlagkräftige Sounds und zarte Nuancen, feine Harmonien und scheppernde Dissonanzen. Die Erlebnisse dieser Klangkulisse haben Komponisten zu Instrumentalmusik und philosophischen Exkursen inspiriert. Peter Eötvös lotet mit Blechbläsern und Metallplatten die Akustik des Aufführungsraumes aus. Louis Andriessen ruft unisono zur Vereinigung der Arbeiterschaft auf. Jay Schwartz begibt sich mit seinen "Autosonic Gongs" auf die Suche nach der Seele des Metalls.
Montag 23:03 Uhr

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