Deutschlandfunk Kultur

Feature

Der Fälscher Wie ein Major der Staatssicherheit versuchte, die Welt zu verbessern Von Heike Tauch Regie: die Autorin Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017 Länge: ca. 54" (Ursendung) Die Dokumente aus seinem Fälscherbetrieb waren täuschend echt. 1948, drei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, kommt in Thüringen Günter Pelzl zur Welt und wird mit dem Leitsatz groß: ,Nie wieder Krieg". Er könne dafür etwas tun, eröffnen ihm die Werber der Stasi. Noch als Schüler wird er inoffizieller, nach der Promotion in Chemie hauptamtlicher Mitarbeiter des MfS in der Abteilung Analyse und Reproduktion von Dokumenten. Pelzls Fälschungen waren täuschend echt. Das Feature gewährt Einblicke in die Interna eines Geheimdienstes und wirft politische und moralische Fragen auf, die nicht nur die ehemalige Staatssicherheit der DDR betreffen. "Wenn man, um das mal einfach zu sagen, Pässe fälscht, muss man sich damit auch beschäftigen: Wofür? Wer kriegt das? Wer setzt das ein? Das sind ja Dinge, die, na ja ich sage mal, auch eine moralische Dimension haben." Heike Tauch arbeitet seit 1992 als Autorin und Regisseurin fürs Radio mit Schwerpunkt Hörspiel und Feature. Zuletzt: "Metamorphosen" (DLF 2015, zusammen mit Florian Goldberg), "Bürger Zweiter Klasse - Eine neu-deutsche Familie" (DLF 2016) und "Mit den Augen eines Scharfschützen" (Feature, zusammen mit Herlinde Koelbl, DLF 2017). Überdies baute sie das Hörtheater von Deutschlandradio in Berlin auf, organisierte und moderierte es von 1996-2012. Der Fälscher
Samstag 18:05 Uhr

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BR-Klassik

Konzertabend

rudolstadtHöhepunkte vom Rudolstadt-Festival 2017 Musiker aus aller Welt reisen jedes Jahr am ersten Juli-Wochenende nach Rudolstadt an der Saale. Es ist die Begegnung von Tradition und Avantgarde, Folk und Jazz, von regionaler Kultur und globalem Miteinander, mit der das Rudolstadt-Festival Tausende Besucher nun schon seit über 25 Jahren anzieht und begeistert. Auch BR-KLASSIK war im Juli 2017 mit seinem Ü-Wagen wieder dabei und hat Konzerte in der barocken Stadtkirche aufgenommen, an anderen Bühnen sorgten die Kollegen von mdr und WDR für weitere Mitschnitte. Festival-Höhepunkte und Impressionen sind nun vereint in diesem zweistündigen Konzertabend, etwa die drei polnischen Sängerinnen von "Sutari" und das Ensemble "Alma" aus Österreich, oder aus dem hohen Norden der isländische Sänger und Multiinstrumentalist Helgi Jonsson und die samische Elfe Elin Kåven. Außerdem der argentinische Pianist Gerardo Jerez Le Cam samt Ensemble mit seinem hinreißenden Tango balkanique und das mediterrane Trio Lopez Petrarkis Chemirani. Musikalische Weltläufigkeit und Offenheit, zu erleben in der kleinen ehemaligen Residenzstadt in Thüringen, in der sich einst Goethe und Schiller trafen.
Samstag 19:05 Uhr

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Ö1

Tao - aus den Religionen der Welt

Shanghai Juden"Der Rabbi von Shanghai". Ein Einblick in das jüdische Leben von Shanghai. - Gestaltung: Isabella Ferenci Shanghai war in den späten 1930er Jahren oft der einzige Zufluchtsort für Jüdinnen und Juden, die vor den Nazis fliehen mussten. Die internationale Stadt erlaubte damals die Einreise ohne Visum. Das Leben dort war - vor allem nach der Machtübernahme durch die Japaner - nicht immer einfach, aber Cafés und Theater ließen sie an die europäische Heimat zurückdenken, gerade im Stadtviertel Hongkou, wo die meisten jüdischen Menschen unterkamen. Einige alte Gebäude sind noch übrig, nicht zuletzt die Synagoge, die vor wenigen Jahren zu einem Museum umgestaltet wurde. Die Flüchtlinge des Zweiten Weltkriegs waren dabei nicht die ersten Jüdinnen und Juden, die sich in der multikulturellen Metropole Shanghai niedergelassen hatten. Oder gar in China - schon im Mittelalter gab es (kleine) jüdische Communities in der damaligen Hauptstadt Kaifeng, sowie die erste Synagoge. In der Folge gab es jüdisches Leben in vielen weiteren Hafenstädten des Reichs der Mitte. Zwischen 1947 und 1949 flohen allerdings die allermeisten Juden auch aus Shanghai, wegen Bürgerkriegs und des neuen kommunistischen Regimes. Doch heute gibt es wieder sehr kleine jüdische Gemeinden, die unter den wachsamen Augen der Regierung ein jüdisches Leben mit koscheren Lebensmitteln und gemeinsam zelebrierten Feiertagen in Shanghai aufbauen. Isabella Ferenci ist ein Einblick in das wieder aufkeimende jüdische Leben in Shanghai gelungen. Unter anderem hat sie Bekanntschaft mit dem chassidischen Rabbiner Shalom Greenberg gemacht, der sich seit 1998 um das religiöse Leben der Jüdinnen und Juden von Shanghai kümmert.
Samstag 19:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

«Lesen Sie dieses Buch nicht!» - ein Hörspiel von und mit Zürcher Jugendlichen aus dem Jungen Literaturlabor Ein Hörspiel aus dem aufregenden Leben von heutigen Jugendlichen. Es geht um alles! Um Liebe, Intrigen, eine nervige Tussigang und noch nervigere Eltern. Ausgedacht und mit Schmackes performt von echten Zürcher Kids. Seid gewarnt! «Dies ist die Geschichte von Tamara und Marcel. Nein, eigentlich ist es die Geschichte einer Tussigang, die beinahe eine grosse Liebe zerstört. Nein, falsch, die Geschichte handelt davon, wie schwierig es ist, Eltern davon zu überzeugen, dass man einen Freund bzw. eine Freundin haben darf. Oder vielleicht erzählt diese Geschichte doch einfach nur von der grossen Liebe zwischen Tamara und Marcel? Lesen Sie selbst. Nein, stopp!!! Lesen Sie dieses Buch nicht!!! Jedenfalls nicht, wenn Sie schwache Nerven haben, und auch wenn Sie solche wie Drahtseile Ihr Eigen nennen und es einfach nicht lassen können: Halten Sie genügend Taschentücher bereit. Denn in dieser turbulenten Geschichte werden fieseste Intrigen gesponnen, gemeine Lügen verbreitet und Sie werden Zeugen, wie unschuldige junge Menschen an sich und der Welt leiden müssen. Wir haben Sie jedenfalls gewarnt.» (Aus dem Anfang des Hörspiels) Mit: Doruntine Aruqi, Yllka Aruqi, Jasmine Bajrami, Stefan Baratovic, Sergio Bouza Pereira, Rafael Da Silva Correia, Mailinda Isufi, Lara Klein, Hugo Lora Aquino, Albina Meta, Dino Radic, Malik Radic, Gresa Rexhepi, Endrit Sinani, Artim Thaqi, Luka Tomljenovic, Geovanna Touro Celin und als Gäste: Irene Eichenberger und Richard Reich Schreibcoaching: Susanne Zahnd - Artcoaching: Anna Sommer - Musik: Joe Bauer (Schlagzeug), Christian Bader (Gitarre), Madeleine Rose White (Gesang), Martin Engler (Gesang) - Hörspielfassung, Komposition, Technische Realisation und Regie: Martin Engler - Produktion: Junges Literaturbüro JuLL, Zürich 2017 - Dauer: 54" 2015/16 hat eine 1. Sekundarklasse der Schule Riedenhalden mit der Autorin Susanne Zahnd im Jungen Literaturlabor JuLL in Zürich ein Buch geschrieben mit dem Titel «Lesen Sie dieses Buch nicht!». Ein Jahr später haben die Jugendlichen, unterstützt vom Berliner Regisseur Martin Engler und der Schauspielerin Irene Eichenberger, während zwei intensiven Wochen eine Hörspielfassung ihres Romans im JuLL-Tonstudio aufgenommen.
Samstag 20:00 Uhr

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NDR Info

Das Kriminalhörspiel

peter meisenbergSprich mit den Toten Von Peter Meisenberg Komposition: David Graham Regie: Christoph Pragua Mit Hans Kremer, Susanne Uhlen, Jan-Gregor Kremp, Isis Krüger, René Heinersdorff, Peter Davor, Rainer Homann u.a. WDR 2010 Bestattungsunternehmer Wenzel hat eine Vision: Er will der üblichen Trauerkultur die alten Zöpfe abschneiden und den Tod zurück ins Leben holen. Dazu stellt er den arbeitslosen Germanisten Ulrich als Trauerbegleiter ein. Aber der neue Angestellte der Firma Wenzel ist nicht nur ein einfühlsamer Begleiter der Trauernden, er geht den Dingen auch gern auf den Grund. Zu viele Verstorbene sind direkt nach einer Notbehandlung ins Bestattungsinstitut Wenzel gebracht worden. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, geht Ulrich ein hohes Risiko ein. Download unter www.ndr.de/radiokunst
Samstag 21:05 Uhr

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Bremen Zwei

Sounds in Concert

alsarahAlsarah And The Nubatones (Sudan/USA) Konzertmitschnitt vom 19. April 2017, Kulturzentrum Schlachthof, Bremen Was ist "East African Retro-Pop"? Geprägt hat dieses Etikett die Sängerin und Texterin Alsarah. Die Frau mit der markanten Frisur stammt aus dem Sudan, lebt aber seit frühen Teenager-Jahren in den USA. Alsarah And The Nubatones formierte sie in Brooklyn, New York. Die Band klingt einerseits nordafrikanisch. Oud-Laute und Percussion sind typisch für die Region, ebenso die Melodien und die Grooves. Außerdem singt Alsarah in ihrer Muttersprache. Zugleich hat der Sound der fünfköpfigen Band einen globalen Pop-Appeal, nicht nur aufgrund der federnden Basslinien. Erstaunlich ist diese Verknüpfung nicht. Alsarah hat vielfach betont, dass sie sich seit Kindesbeinen für verschiedene Traditionen interessiert hat. Nachdem sie als Achtjährige mit ihren Eltern aus Khartoum, der Hauptstadt des Sudan, in den Jemen und später in die USA gezogen war, kehrte sie immer wieder für begrenzte Zeit in die einstigen Heimatregionen zurück. Dabei war sie auch offen für aktuelle Musikströmungen und für Stilistiken angrenzender Kulturen, besonders der nubischen aus Ägypten. In den USA, wo Alsarah einen Abschluß als Musikethnologin machte, war sie andererseits umgeben von Pop-Stilistiken verschiedenster Art. All das färbte ab auf ihr Songwriting und die Spielweise, die sie mit den Nubatones entwickelt hat. Auf die Idee, musikalische Elemente ihrer Herkunft mit anderen zu mischen, kam sie, nachdem sie in New York als Sängerin mit anderen Afro-Crossover-Bands aufgetreten war. In den Songtexten, die allesamt von ihr stammen, bezieht sie auch mal politisch Position. Das mag auch mit ihrem Elternhaus zusammen hängen: Vater und Mutter sind sudanesische Aktivisten, die ihrer Tochter ein entsprechendes Bewußtsein, aber auch ein klares Selbstverständnis als moderne Frau in der Gesellschaft vermittelten. "Manara" heißt das neue, das zweite Album der bunt besetzten Gruppe aus New York. Dessen Stücke standen im Mittelpunkt des Bremer Konzertes.
Samstag 22:00 Uhr

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SWR2 Rheinland-Pfalz

SWR2 Jazztime

john abercrombieSubtil intensiv Meilensteine des Gitarristen John Abercrombie Von Ssirus W. Pakzad Mit dem Amerikaner John Abercrombie ist im August einer der großen Gitarren-Stilisten unserer Zeit nach schwerer Krankheit gestorben. Der in Port Chester, New York geborene Musiker wurde 72 Jahre alt. Bereits mit seinem Debüt "Timeless" schuf er 1974 ein zeitloses Ton-Dokument. Ein Jahr später sorgte Abercrombie wieder für Furore als er mit Bassisten Dave Holland und Schlagzeuger Jack DeJohnette das Trio "Gateway" gründete, das mehrere Alben veröffentlichen sollte. Später rief Abercrombie eigene Formationen vom Trio bis zum Quintett ins Leben, die er stets mit starken Charakteren besetzte. John Abercrombie besaß einen unverkennbaren Sound, ein untrügliches Gespür für harmonische Verbindungen und er spielte stets elegant fließende, lyrische Linien. John Abercrombie: Joy/CD: Up And Coming John Abercrombie Quartet Abercrombie/Feldman/Wheeler/Lovano/Wall/Nussbaum: Free Piece Suit(e)/CD: Open Land John Abercrombie Sextet Jan Hammer: Red And Orange/CD: Timeless John Abercrombie John Abercrombie: Nexus/CD: Gateway John Abercrombie/Dave Holland/Jack DeJohnette John Abercrombie: Four On One/CD: John Abercrombie/Marc Johnson/Peter Erskine John Abercrombie/Marc Johnson/Peter Erskine Bob Mintzer: Runferyerlife/CD: The Hudson Project John Abercrombie/Peter Erskine/Bob Mintzer/John Patitucci Henderson/Burnett: Echoes/CD: Echoes John Abercrombie Sextet John Abercrombie: Fine/CD: The Third Quartet John Abercrombie Quartet
Samstag 22:03 Uhr

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NDR Info

Jazz Konzert

sebastian studnitzkyJazzBaltica 2017: Sebastian Studnitzky "Memento" Mit Felix Tenbaum Der Trompeter, Pianist und Komponist Sebastian Studnitzky gilt als Crossover-Spezialist. Das zeigt er nicht nur als künstlerischer Leiter des Berliner XJazz-Festivals, sondern immer wieder auch in seinen eigenen Projekten. Bei der diesjährigen JazzBaltica präsentierte er sein aktuelles tiefsinniges, elegisches und teilweise auch nachdenkliches Album "Memento" in Niendorf. Genau wie auf seinem Album wartete Studnitzky hier mit einer genreübergreifenden Besetzung mit Jazzquartett und klassischem Orchester auf das begeisterte das Publikum. Erstsendung am Sonnabend, Wiederholung am Dienstag auf NDR Blue
Samstag 22:05 Uhr

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Bayern 2

Eins zu Eins. Der Talk

Fair-TradeGast: Bernd Hausmann, Fair-Trade-Unternehmer Vor zehn Jahren hat Bernd Hausmann in Nürnberg den ersten Laden in Deutschland gegründet, in dem ausschließlich ökologisch verantwortungsbewusst produzierte Mode verkauft wird. Vom Fußballtrikot zur fairen Mode Die Idee der "globally responsible fashion" gab dem Geschäft auch seinen Namen: "Glore". Inzwischen gibt es sechs Glore-Läden und einen Online-Shop. Bernd Hausmann stammt aus einer Arbeiterfamilie, erbt die Fußballleidenschaft vom Vater und steht schon mit fünf auf dem Spielfeld. In den nächsten Jahren besteht sein Leben fast ausschließlich aus Fußball. Die Schule läuft nebenher mit, ein glänzender Schüler ist er nicht, schafft aber nach Realschule und FOS das Abitur, was ihm viel bedeutet, gerade weil sein Vater ein Dreher ist und die Mutter eine Sekretärin. Im Fußball ist er inzwischen bei den Amateuren des 1. FC Nürnberg angekommen, eine Profikarriere ist möglich. Aber immer öfter merkt er, dass ihm Fußball im Leben zu wenig ist. Er will reisen, seinen Horizont erweitern - intellektuell und geographisch. Also beendet er mit 19 seine aktive Fußballkarriere abrupt und geht nach dem Zivildienst auf Weltreise. Als er zurück nach Nürnberg kommt, hat er ein Ziel vor Augen: Er will die Welt besser machen. Also studiert er Sozialarbeit, lebt ein halbes Jahr in bewusster Armut mit Obdachlosen in den USA und nimmt dann eine Stelle in der Jugendarbeit an. Bei einem Urlaub will er sich ein Retro-Fußballtrikot kaufen. Als das in seiner Größe nicht zu haben ist, beschließt er spontan, es selbst herzustellen. So kommt er in die Textilbranche, bemerkt dort, dass es durchaus möglich ist, auch fair und ökologisch produzierte Mode herzustellen, die weit vom Öko-Schlabberlook entfernt ist. In der Nürnberger Fußgängerzone gründet er mit "Glore" seine ersten Laden. Besondere Kundenbindung In "Eins zu Eins. Der Talk" verrät Bernd Hausmann auch, wie aus einer seiner Kundinnen seine Geschäfts- und Lebenspartnerin wurde, wie er sicherstellt, dass die Mode in seinem Laden tatsächlich fair produziert wird, und warum es wichtig ist, dass auch weiter in Indien und Bangladesch genäht wird.
Samstag 22:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Late Night Jazz

Grady TateGrady Tate Im letzten Monat, am 8. Oktober starb der Schlagzeuger und Sänger Grady Tate. Er war einer der meistaufgenommenen Jazzmusiker überhaupt, auf rund 700 Alben dürfte er mitgespielt haben. Daneben realisierte er ein halbes Dutzend Platten, wo er sich als Sänger präsentierte. Als Schlagzeuger hart und zupackend und als Sänger smooth and gentle, - was für eine Mischung!
Samstag 22:06 Uhr

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HR2

The Artist"s Corner

alper maralStefan Fricke / Alper MaralAm Grabe (mit Schatten). Ein radiophones Audio-Ritual, Staffel 1 (hr 2017) - Ursendung - Grabesstille gibt es genauso wenig, wie es nirgends je still ist. Irgendetwas tönt immer. Natürlich auch an den Gräbern von Komponistinnen und Komponisten, wo auch immer sie beigesetzt sind. Alper Maral (* 1969) und Stefan Fricke (* 1966) besuchten, gemeinsam oder einzeln, die letzten Ruhestätten verschiedener prominenter Tonkünstler, deren Werke in der Klassik-Gemeinde eine Rolle spielten und spielen. Darunter Boulez und Beethoven, Stockhausen und Wagner, Maderna und Spohr, Eisler und Brahms. Atmosphärische Vor-Ort-Aufnahmen, verwoben mit Fragmenten aus dem verbalen oder musikalischen Erbe der Verstorbenen, formen eine Klangortreise durch Ewigkeit und Endlichkeit.
Samstag 23:00 Uhr

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NDR Info

Nachtclub Classics

jimi hendrixDer den Himmel küsst - Jimi Hendrix Mit Heinrich Oehmsen Vor 75 Jahren wurde Jimi Hendrix in Seattle geboren, vor 50 Jahren feierte er mit seinen Alben "Are You Experienced?" und "Axis: Bold As Love" seine ersten großen Erfolge. 1970 endete die Karriere des afroamerikanischen Ausnahmegitarristen mit seinem frühen Tod abrupt. Ein Porträt der Legende, die mit ihrem Sound die Rockmusik revolutionierte. Erstsendung Sonnabend, Wiederholung am Mittwoch auf NDR Blue Nachtclub Classics
Samstag 23:05 Uhr

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Ö1

Die Ö1 Jazznacht

Christie DashiellDie Ö1 Jazznacht mit Gerhard Graml. Washington Renaissance - Ein Hauptstadtporträt. Clemens Salesny im Jazznacht-Studio, Lorenz Raab im Jänner 2017 im Wiener Konzerthaus. Washington D.C. ist nicht nur die Schaltzentrale der politischen Mächte in den USA, sondern besitzt auch eine reiche Jazzgeschichte. Lange Zeit war die Heimatstadt von Duke Ellington, auch infolge der vielfältigen Museenlandschaft, eher dem Bewahren und Sammeln verpflichtet. So beherbergt die größte Bibliothek der Welt, die Library of Congress, Nachlässe von Ella Fitzgerald, Charles Mingus, Gerry Mulligan und viele andere Schätze. Allerdings meldet sich seit einigen Jahren auch eine neue, lebendige Szene zu Wort. Verantwortlich dafür ist u. a. der Bassist Luke Stewart, der mit seiner Organisation "CapitalBop" die "Jazz Loft Series" an ungewöhnlichen Orten veranstaltet, und damit auch am "DC Jazz Festival" Aufsehen erregt. Junge Talente wie die Sängerin Christie Dashiell, Großformationen wie das Bohemian Caverns Jazz Orchestra oder Veteranen wie der Tenorsaxofonist Ron Holloway leisten ihren Beitrag zur Hauptstadtrenaissance. Gerhard Graml begrüßt außerdem den österreichischen Saxofonisten und Klarinettisten Clemens Salesny im Jazznacht-Studio, der im Oktober seine neue Quartett-CD "Jekyll Hyde" veröffentlicht hat, und präsentiert den "Carte blanche"-Abend von Trompeter Lorenz Raab vom 18. Jänner 2017 im Wiener Konzerthaus. Raab war dabei einerseits im Duo "RaaDie" mit Christof Dienz (Zither) zu hören, anderseits mit Kompositionen Kenny Wheelers, interpretiert mit Pianist Martin Reiter und dem Hugo Wolf Quartett.
Samstag 23:30 Uhr

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