WDR3

WDR 3 Hörspiel

ulrich woelkDer Mann im Mond Von Ulrich Woelk Wernher von Braun: Wanja Mues Häftling: Hendrik Stickan Kurt Debus: Maximilian Hilbrand Walter Dornberger: Reinhart Firchow John F. Kennedy: Steve Hudson Hanna Reitsch: Anja Niederfahrenhorst Lady Drummond-Hay: Karin Johnson Maria von Braun: Frauke Poolman Neil McElroy: Mark Rossman Wernher von Braun als Junge: Ben Falkenroth Kritiker: Oliver Krietsch-Matzura Mutter, Luna: Caroline Schreiber R.B. Searcy, Radio DJ: Tom Zahner Regie: Thomas Werner
Samstag 19:04 Uhr

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NDR kultur

ARD Radiofestival 2018 Oper

dshamilja kaiserBregenzer Festspiele 2018 mit Berthold Goldschmidts Oper "Beatrice Cenci" Die Oper beginnt nach den Nachrichten um 20:04 Uhr. Eine "richtige Belcanto-Oper" sei sie geworden, sagte der Komponist Berthold Goldschmidt über seine Oper "Beatrice Cenci" - für die er die wahre Geschichte der 1577 geborenen und 1599 hingerichteten Tochter des römischen Edelmanns Francesco Cenci zugrunde legte. 1923 hatte er den Stoff bereits kennengelernt, doch erst die Teilnahme an einem britischen Opernwettbewerb 1949 ermöglichte es ihm, den Text nach Percy Bysshe Shelleys Drama "The Cenci" zu vertonen. Auf eine Aufführung musste Goldschmidt, der 1903 in Hamburg geboren wurde, 1935 nach England emigrieren musste und 1996 in London starb, lange warten. Erst 1988 wurde "Beatrice Cenci" in London konzertant auf die Bühne gebracht. Bei den Bregenzer Festspielen setzt Johannes Erath diese spannungsgeladene Oper um kirchliche Korruption und menschliche Gewalt in Szene. Am Dirigentenpult ist Johannes Debus zu erleben, der dem Publikum der Bregenzer Festspiele durch seine Interpretation von Jacques Offenbachs Hoffmanns Erzählungen in Erinnerung ist. Berthold Goldschmidt Beatrice Cenci Oper in drei Akten (1949/50) Graf Francesco Cenci: Christoph Pohl Lucrezia: Dshamilja Kaiser Beatrice: Gal James Bernardo: Christina Bock Kardinal Camillo: Per Bach Nissen Orsino: Michael Laurenz Marzio: Wolfgang Stefan Schwaiger Olimpio: Sébastian Soulès Ein Richter: Peter Marsh Colonna: Lukas Hynek-Krämer Ein Offizier: Jan Bochnak Prager Philharmonischer Chor Wiener Symphoniker Musikalische Leitung: Johannes Debus Aufzeichnung vom 18. Juli 2018, Festspielhaus, Bregenz 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter ARD Radiofestival 2018 Oper
Samstag 20:00 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

hans platzgumer«Am Rand» von Hans Platzgumer Ein Mann steht auf einem Gipfel - am Rand zum Abgrund - und legt Zeugnis ab über die Katastrophen seines Lebens. Eine Geschichte mit vielen Toten - und doch kein Krimi. Wozu ist man fähig in der Überzeugung, das Richtige zu tun? Ein Mensch steigt früh am Morgen auf einen Berg. Sobald es dunkel ist, will er einen letzten Schritt tun. Schon immer lagen der Tod und das Glück für Gerold Ebner nah beieinander. Als Kind hat er seinen ersten Toten gesehen. Später hat er zweien Menschen eigenhändig den Tod gebracht: Er erlöste seine Mutter vom terrorisierenden Grossvater und seinen besten Freund von dessen Leiden. Doch ist er damit zum Mörder geworden? Noch einmal entscheidet sich Gerold gegen das Gesetz. Und erneut schickt er zwei geliebte Menschen in den Tod. Fesselnd bis zum Schluss erzählt Gerold Ebner von den Ereignissen, die ihn an den Rand eines Felsens geführt haben. «Der Tod interessiert mich natürlich schon immer, gerade literarisch als Thema, weil es die ultimative Grenzerfahrung ist und das grösste Limit, das wir eigentlich so kennen, und ich siedle meine Geschichten immer so in Grenzbereichen an, es interessiert nicht das normale Leben, das ich amüsant beschreiben kann, sondern mich interessiert immer, jemanden aus dem normalen Leben herauszureissen, aus welchen Gründen auch immer, und ihn dann vor neue Aufgaben zu stellen, oder ihn irgendwo hinzustellen, wo ich dann mal sehen will, wie er sich verhält, oder wie das Leben ihm dann dort in diesen Grenzregionen passiert, da ist der Tod natürlich immer ein grosser Mitspieler.» (Hans Platzgumer im Deutschlandfunk-Interview) Mit: Rainer Egger (Gerold Ebner), Luis Mulser (Gerold Ebner als Kind), Julia Rosa Stöckl (Mutter), Liz Marmsoler (Mutter), Georg Kaser (Grossvater), Roland Silbernagl (Guido Senoner), Philipp Seppi (Peter Innenhofer), Leo Seppi (Guido Senoner als Kind) Komposition: Hans Platzgumer - Tontechnik: Daniel Senger, Steffan Piazza, Sonja Röder - Regie: Ulrich Lampen - Produktion: SWR 2016 - Dauer: 57
Samstag 20:00 Uhr

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SR2 Kulturradio

ARD Radiofestival 2018 Oper

gal jamesBregenzer Festspiele 2018 mit Berthold Goldschmidts Oper "Beatrice Cenci" Prager Philharmonischer Chor Wiener Symphoniker Musikalische Leitung Johannes Debus Graf Francesco Cenci: Christoph Pohl Lucrezia: Dshamilja Kaiser Beatrice: Gal James Bernardo: Christina Bock Kardinal Camillo: Per Bach Nissen Orsino: Michael Laurenz Marzio: Wolfgang Stefan Schwaiger Olimpio: Sébastian Soulès Ein Richter: Peter Marsh Colonna: Lukas Hynek-Krämer Ein Offizier: Jan Bochnak Berthold Goldschmidt Beatrice Cenci, Oper in drei Akten (1949/50) Aufnahme vom 18.07.2018 aus dem Festpielhaus in Bregenz
Samstag 20:04 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

paul plamperDienstbare Geister Von Paul Plamper Übersetzung ins Englische: Ben Fergusson Übersetzung ins Deutsche Paul Plamper Übersetzung ins Französische) Elise Graton Komposition: Titus Maderlechner und Schneider TM Regie: Paul Plamper Mit Sandra Hüller, Olivier Djommou, Cristin König, Britta Hammelstein, Richard Djif, Jacqueline Ekombo Itondo, Serge Foouda, Tobbit Dieudonné, Fabian Hinrichs u.a. Produktion: WDR/BR/DLR/MDR/Ruhrtriennale/Maxim Gorki Theater 2017 Länge: 106" Dienstbare Geister erzählt von zwei gegenläufigen Migrationsbewegungen: 1905 verlässt eine mittellose junge Frau Berlin und wandert in die deutsche Kolonie Kamerun aus. Ihr sozialer Aufstieg geschieht auf Kosten der einheimischen Nachbarn und Bediensteten, die beharrlich und vergeblich Widerstand gegen die Deutschen leisten - unter anderem gegen Landraub und Zwang zur Arbeit mit der Peitsche. 2015 bricht ein junger Mann aus Kamerun Richtung Deutschland auf. Er sieht für sich keine Alternative zum reichen Europa. Durch beharrliche Selbstausbeutung erkämpft er sich in Berlin schließlich eine feste Stelle. Zunehmend verliert er die Verbindung zu seiner Heimat. Aber eines Tages soll er seiner Chefin einen Dienst erweisen und gegen seinen Willen einen Auftrag in Kamerun übernehmen. Europas Kolonialgewalt und die Folgen als Parallelmontage. Dienstbare Geister
Samstag 20:05 Uhr

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Bayern 2

radioSpitzen

thomas pigorKabarett und Comedy "Pigor & Eichhorn" beim Salzburger Stier 2018 Aufnahme vom 5. Mai 2018 im Steintor-Variété in Halle Wiederholung vom Freitag, 14.05 Uhr Seit über 20 Jahren betreiben Thomas Pigor und Benedikt Eichhorn satirische Erkundungen im Grenzbereich zwischen Soziologie und Nonsens - und haben zu diesem Zweck gleich ein eigenes Genre erfunden: "Salon-HipHop" nennen sie die von ihnen kreierte Kunstgattung zwischen Chanson, Rap und ironischer Feldforschung, für die sie 2018 mit dem internationalen Radio-Kabarettpreis "Salzburger Stier" ausgezeichnet werden. Ihre Satire ist stets aktuell und meidet weder gesellschaftliche noch politische, weder profane noch vermeintlich sakrale Themen, die aber in einer Weise durchdekliniert werden, wie es nur "Pigor & Eichhorn" in Punkto Vertiefung, Überraschung und Wortwitz gelingt. Musikalisch zwängen sich "Pigor & Eichhorn" für ihre Kunst nie ins "kleine Schwarze", sondern wählen eine spannende Kombination aus quietschbunten Hemden, Chapeau Claque und Cowboyboots. Dementsprechend finden sich Pop, Jazz, Schlager und Mitsing-Hymnen im Repertoire, wenn Thomas Pigor dem Publikum seine Stakkato-artigen Textungetüme um die Ohren haut und Benedikt Eichhorn auf, am und unter dem Klavier begleitet. Dazwischen beharken sich beide auf derart schräge und atemlos intelligente Weise, dass das Zwerchfell kaum hinterherkommt. Da "Pigor & Eichhorn" dieses außergewöhnliche Niveau seit über 20 Jahren nicht nur halten, sondern stets zu neuer Blüte bringen, sind sie die deutschen Preisträger des Salzburger Stiers 2018.
Samstag 20:05 Uhr

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BR-Heimat

Zeit für Bayern

walter sedlmayrMundart und Eigenart Die Renaissance der bayerischen Volksschauspieler Von Christoph Leibold Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 2001 schlug die Bayerische Theaterakademie in München Alarm: die bayerischen Volksschauspieler sterben aus. Dialektsprecher schienen längst nicht mehr so gefragt wie zu Zeiten, als Größen wie Gustl Bayrhammer, Walter Sedlmayr oder Erni Singerl in der Gunst der Zuschauer ganz oben rangierten. Inzwischen hat sich die Lage grundlegend gewandelt. Schauspielschulen versuchen Dialektsprechern ihre Mundart nicht mehr auszutreiben. Schauspieler, die Dialekt beherrschen, liegen wieder hoch im Kurs. Der Chiemgauer Maximilian Brückner sorgte für Lachanfälle, als er bei der Aufnahmeprüfung für die Otto-Falckenberg-Schule ein Hirtenstück auf bayerisch vortrug. Heute ist er ein gefragter Film- und Fernsehstar. Ähnlich erging es der Niederbayerin Bettina Mittendorfer, die für ihre Dialektrollen 2011 den Bayerischen Filmpreis bekam. Mundart wird nicht mehr als eigenartig abgetan, sondern als Eigenart geschätzt, gerade in Zeiten der globalisierten Einheitskultur, die sich allerorten breit macht. Woher kommt die Renaissance des Dialekts und der bayerischen Volksschauspieler? Christoph Leibold zeichnet in seinem Feature "Mundart und Eigenart" diesen Imagewandel nach.
Samstag 21:05 Uhr

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MDR KULTUR

Kabarett

martina schwarzmannradioSpitzen live vor Ort - das 100. Gastspiel (Teil 2) Mehrmals im Jahr ist die "radioSpitzen"-Redaktion in ganz Bayern unterwegs und lädt in Zusammenarbeit mit Kabarett- und Kleinkunstbühnen vom Allgäu bis zur Oberpfalz, von Unterfranken bis Niederbayern Künstler und Künstlerinnen ein, die gemeinsam einen in dieser Zusammenstellung einmaligen Kabarettabend bestreiten. Bayerische Kabarett-Größen geben sich dabei ebenso die Klinke in die Hand wie Comedy-Stars aus Berlin, Köln oder Hamburg. Vor allem für Newcomer aus der gesamten deutschsprachigen Szene waren und sind diese Kurzauftritte immer wieder Karriere-Sprungbrett. Schon das 50. Gastspiel feierten die "radioSpitzen" in Ebersberg. Zum 100. Gastspiel kehrte die Redaktion mit einem hochkarätig besetzten Abend nach Ebersberg zurück. Auf der Bühne standen Martina Schwarzmann, Matthias Tretter, Michael Altinger, Lisa Eckhart, Hannes Ringlstetter & Stephan Zinner, Han"s Klaffl, Alexander Liegl, Maria Peschek, Werner Schmidbauer und die Band "Organ Explosion". Mitschnitt vom 4. März 2018 aus dem "Alten Speicher" in Ebersberg Moderation: Christa Niederreiter
Samstag 23:00 Uhr

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NDR Info

Nachtclub Classics

Go-Betweens30 Jahre 16 Lovers Lane Der größte Wurf und das Ende der Go-Betweens Mit Henning Cordes In den 80ern waren sie Lieblinge der Musikkritik. Auch bei den schwerer zu befriedigenden Schreibern hatte die australische Gitarrenband Go-Betweens scheinbar einen leichten Stand - bis zu ihrem sechsten Studioalbum 16 Lovers Lane. Es war das erste, das dem anspruchsvollen Musikmagazin Sounds keine Kritik wert war. Möglicherweise enttäuschte Liebe: Nie zuvor war die Band so hitparadennah unterwegs, und dann auch noch mit nichts anderem als Liebesliedern. Sellout, eindeutig. Die Kritiker des Alternative Rock konnten damit offenbar nicht besonders gut umgehen. Doch überall sonst übertreffen sich die Hörer in ihren Lobhudeleien: "their most direct, accessible and heartfelt ever" (Toby Creswell, Musikjournalist); "unbelievably brilliant" (Steve Kilby, The Church). Mehr als in anderen Ländern, wächst 16 Lovers Lane über die Jahre vor allem in Australien zum Klassiker. Diesen August wird das Album 30 Jahre alt: eine Geschichte vom größten Erfolg und Ende der Go-Betweens.
Samstag 23:05 Uhr

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Ö1

Die Ö1 Jazznacht

Sélébéyonemit Christian Bakonyi. Steve Lehman Sélébéyone und das Duo "Sax Ruins" beim Jazzfestival Saalfelden 2017; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten In dieser Jazznacht gibt es eine ausführliche Vorschau auf das am letzten August-Wochenende stattfindende 39. Internationale Jazzfestival in Saalfelden. Zudem präsentiert Christian Bakonyi zwei Konzertmitschnitte der Festival-Ausgabe 2017: Zum einen das Jazz und Hip Hop verbindende Projekt "Sélébéyone" des US-amerikanischen Saxofonisten Steve Lehman, zum anderen das japanische Duo "Sax Ruins", bestehend aus Saxofonistin Ono Ryoko und Schlagzeuger Tatsuya Yoshida. Weiters steht Musik des Saxofonisten Ike Quebec und des Pianisten Jimmy Rowles auf dem Programm - beide wären dieser Tage 100 Jahre alt geworden.
Sonntag 00:05 Uhr

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