SWR1 Baden- Württemberg

SWR1 Festivalradio

Guns NRosesSWR1 Festivalradio - Guns N"Roses Konzert in Mannheim
Sonntag 18:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Nachspiel

ZumbaUmsonst und draußen Sport im Park Von Anja Schrum Faszientraining auf dem Rathausrasen, Zirkeltraining auf dem Spielplatz, Zumba in den Rheinauen - kostenlose und unverbindliche Sport- und Bewegungskurse auf öffentlichen Grünflächen haben Konjunktur. Immer mehr Großstädte bieten entsprechende Kurse an, mal organisiert von der Kommune, mal von örtlichen Sportvereinen. Damit reagieren sie auf einen Trend: Zahllose Freizeitsportler zieht es in den öffentlichen Raum. Weil Hallenzeiten knapp sind oder flexible Arbeitszeiten sich nicht mit festen Trainingszeiten vereinbaren lassen. Einer Umfrage der Sporthochschule Köln zufolge setzen immer mehr Klubs in Deutschland auf mobile Anlagen für Fußball, Basketball etc., um an wechselnden Orten präsent zu sein. Berlin erarbeitet ein Parksportkonzept, das die verschiedenen Nutzerinteressen berücksichtigen soll, Hamburg hat im Rahmen der internationalen Gartenschau bereits 2013 im Stadtteil Wilhelmsburg eine Parksportinsel errichtet. Mit den sportlichen Nutzern verändern sich allerdings auch die Wünsche an die Park-Infrastruktur: Toiletten, Schließfächer, Beleuchtung und multifunktionale Flächen konkurrieren mit Ansprüchen an Naturschutz und Erholungsmöglichkeiten - gerade in innerstädtischen Ballungsräumen. Da scheinen Konflikte programmiert.
Sonntag 18:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Hörspiel am Sonntag

Finis TerraeFinis Terrae Hörspiel von Raoul Schrott und Klaus Buhlert Mit: Rolf Boysen, Ignaz Kirchner und Werner Wölbern Musik und Regie: Klaus Buhlert (Produktion: BR / ORF 1996) Der österreichische Romancier und Dichter Raoul Schrott hat seinen Roman "Finis Terrae" gemeinsam mit dem Regisseur Klaus Buhlert für das Radio bearbeitet. Im Zentrum steht der Nachlass des Archäologen Ludwig Höhnel: Das erste Heft enthält das von Höhnel übersetzte Logbuch des Pytheas von Massalia, der im 4. Jahrhundert v. Chr., als erster griechischer Navigator und Astronom, mit dem Schiff den Norden Europas bereiste und bis zur Insel Thule kam, dem Ende der Welt. Höhnel selbst folgte den in Pytheas" Bericht beschriebenen Reisestationen und berichtet davon in Briefen und Notizen seinem Kollegen Ghjuvan Schiaparelli. Davon handelt das zweite Heft. Hier finden sich aber auch Refexionen über Höhnels tödliche Krankheit sowie Andeutungen über die komplizierte Liebesbeziehung zu Schiaparelli und Höhnels Frau Sofia. Über die Zeiten und die Personen hinweg entstehen leitmotivisch sprachliche und klangliche Entsprechungen, die von einer langsamen Erstarrung von Körper und Seele erzählen.
Sonntag 18:20 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

jocelyne saucierEin Leben mehr Hörspiel nach dem Roman von Jocelyne Saucier Übersetzung: Sonja Fink Regie: Ulrich Lampen Mit: Cristin König, Katharina Matz, Günter Lamprecht, Tilo Prückner, Matthias Matschke, Oliver Stokowski Komposition: Bert Wrede Ton: Alexander Brennecke, Philipp Adelmann Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017 Länge: 78"11 (Wdh. v. 28.05.2017) "Man ist frei, wenn man sich aussuchen kann, wie man lebt ... und wie man stirbt." Dies ist die Geschichte von drei alten Männern, die sich in die nordkanadischen Wälder zurückgezogen haben. Von drei Männern, die die Freiheit lieben. Eines Tages aber ist es mit ihrer Einsiedelei vorbei. Zuerst stößt eine Fotografin zu ihnen, sie sucht nach einem der letzten Überlebenden der großen Brände, einem gewissen Boychuck. Kurze Zeit später taucht Marie-Desneiges auf, eine eigensinnige, zierliche Dame von 80 Jahren. Die Frauen bleiben. Jocelyne Saucier, geboren 1948 in Clair, Provinz New Brunswick, kanadische Schriftstellerin französischer Sprache. Arbeitete lange als Journalistin, bevor sie mit dem literarischen Schreiben begann. "Ein Leben mehr", ihr vierter Roman, gewann zahlreiche Preise und wurde 2015 auf Deutsch verlegt. 2017 wurde "Ein Leben mehr" in beiden kanadischen Sprachen verfilmt. Ein Leben mehr
Sonntag 18:30 Uhr

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NDR kultur

Gedanken zur Zeit

identitäreOhne Rechtsstaat ist alles nichts Über den Legitimitätsverlust der liberalen Demokratie Von Albrecht von Lucke Alle reden von der Krise der Demokratie. Tatsächlich ist sie zuallererst eine Krise des Rechtsstaats. Ohne Gewaltenteilung, Menschen- und Bürgerrechte, Wettstreit der Parteien ist alles nichts. Diese Form der Demokratie wird gegenwärtig durch eine andere radikal in Frage gestellt, eine identitäre, in der eine Person den Volkswillen verkörpert; ohne Parteien, Gerichte, freie Medien. Die identitäre Idee ist aber nur deshalb stark, weil die repräsentativ-rechtsstaatliche geschwächt ist. Darum dürfen Demokraten den Staat nicht Populisten überlassen, sondern müssen ihn wieder handlungsfähig machen. 19:00 - 19:05 Uhr Nachrichten, Wetter
Sonntag 19:00 Uhr

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SRF 2 Kultur

52 beste Bücher

Khaled Khalifa«Der Tod ist ein mühseliges Geschäft» von Khaled Khalifa Khaled Khalifa ist einer der wenigen Schriftsteller, die in Syrien geblieben sind. Auch wenn die Lebensbedingungen schwierig sind, kann er sich nicht vorstellen wegzugehen. Er würde im Ausland sterben, sagt er. Auch die Hauptfigur in «Der Tod ist ein mühseliges Geschäft» bleibt im Land. Der Roman von Khaled Khalifa ist ein Roadmovie. Drei syrische Geschwister fahren mit der Leiche ihres Vaters von Damaskus nach Aleppo. Im Krieg ist das eine unmögliches Unterfangen und sehr gefährlich. Islamisten, Regierungstruppen, Rebellen und Kriminelle haben auf der Strecke unzählige Strassensperren errichtet. Da durchzukommen ist ein Abenteuer. Mal wird die Leiche des Vaters verhaftet, mal werden die Geschwister bedroht oder gedemütigt. Im Land herrschen Chaos und Willkür. Wie die Menschen damit umgehen mal mit Galgenhumor, mal mit Wut oder Verzweiflung davon handelt der Roman. Khaled Khalifa erzählt im Gespräch mit Esther Schneider, wie es sich anfühlt, von der Welt alleine gelassen zu werden und die Hoffnung dennoch nicht zu verlieren. Buchhinweis: Khaled Khalifa. Der Tod ist ein mühseliges Geschäft. Aus dem Arabischen von Hartmut Fähndrich. Rowohlt, 2018.
Sonntag 20:00 Uhr

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Bayern 2

Bayerisches Feuilleton

WeltuntergangUm halb sechs nach dem Weltuntergang! Bayerische Prophezeiungen und Apokalypsen Von Thomas Kernert Der Bayer ist kein, kann kein Pessimist sein. Auch wenn er noch so fest an das Böse im Preußen zu glauben sich bemüht, zwingt ihn die Schönheit seiner Heimat immer wieder zu intrinsischen Glückszuständen der ganz besonderen Art. Darüber hinaus weiß er, dass die Patrona Bavariae ihre schützenden Hände niemals von ihm lassen wird. Und trotzdem steht er wie jeder Nichtbayer vor der Zukunft wie der berühmte Ochs vorm Berg. Sicherlich: Que sera, sera! Doch manchmal wär" s nicht schlecht, Genaueres zu wissen. Nicht nur das Wetter, der Aktienindex und die Fußballergebnisse von morgen interessieren, sondern auch und vor allem das ganz, ganz große Finale, der Letzte Tusch, der "Big Rip". Werden uns die Schwarzen Löcher verschlingen? Oder wird es einen 3. Weltkrieg geben? Oder ein großes "Bänkeabräumen", wie es einer der populärsten weißblauen Propheten, der Mühlhiasl aus Straubing, in dunklen Worten prognostizierte? - Wie in jedem Jahr stehen auc h für 2018 bereits diverse Termine für die irreversible Saalräumung fest ... Andererseits: Wie viele vermeintliche Apokalypsen hat der Freistaat nicht schon unbeschadet überstanden?!! Den Tod des Märchenkönigs, die Abschaffung der D-Mark, das Rauchverbot in Wirtschaften, Champions-League-Niederlagen des FC Bayern, Flüchtlingswellen, fränkische Ministerpräsidenten ... Irgendwie scheint der Dies irae auch nicht mehr das allerallerletzte Wort zu haben. Weshalb die Halbe auch am "Doomsday" um halb sechs ganz bestimmt vorzüglich munden wird ...
Sonntag 20:05 Uhr

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NDR Info

Das Hörspiel

Frank WitzelDie apokalyptische Glühbirne Von Frank Witzel Kompostion: Frank Witzel Regie: Leonhard Koppelmann Mit Peter Brombacher, Gaby Dohm, Thomas Hauser, Sophie von Kessel, Julia Riedler, Michael Tregor, Irina Wanka und Anton Winstel BR 2017 Seit seinem 9. Lebensjahr wurde er weggesperrt, hauste hinter verschlossenen Mauern in psychiatrischen Anstalten. Jetzt ist er tot. Seine Hinterlassenschaft soll von einer Großnichte gesichtet werden. Die stößt dabei auf ein dunkles Kapitel Familien- und Gesellschaftsgeschichte. Denn der Tote hat offenbar in verrückten Briefen gegen das systematische Schweigen seiner Familie angeschrieben und gegen ein Trauma, das er in der Nazizeit erlebte. Das große "deutsche" Thema, undidaktisch erzählt mit den Mitteln des Absurden und der Groteske. Das Hörspiel
Sonntag 21:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Musikabend

Olivier MessiaenMessiaens Vision einer Wüstenlandschaft 200 Jahre US-amerikanische Unabhängigkeit: Das war der Aufhänger. Geschaffen hat Olivier Messiaen dazu etwas ganz Eigenes: Die musikalische Vision einer Wüstenlandschaft. Zur Inspiration verbrachte Olivier Messiaen zusammen mit seiner Frau Yvonne Loriod 1972 zwei Wochen in südwest-amerikanischen Nationalparks: Bryce Canyon, Cedar Breaks und Zion Park. Von den «grossartigsten und schönsten Wundern der Erde» mit ihren (beim Komponisten nicht wegzudenkenden) Vogelstimmen und anderen Naturstimmungen spannt Messiaen einen zwölfsätzigen Orchesterbogen, der weniger Naturmalerei ist, sondern eine neue Art sakraler Musik: plastisch und klanglich opulent, modern und virtuos und spirituell zugleich. Olivier Messiaen: «Des canyons aux étoiles» für Klavier, Horn, Xylorimba, Glockenspiel und Orchester Ensemble intercontemporain Ensemble der Lucerne Festival Alumni Matthias Pintscher, Dirigent Hidéki Nagano, Klavier Jean-Christophe Vervoitte, Horn Victor Hanna, Xylorimba Samuel Favre, Glockenspiel Konzert vom 23. März 2018, KKL Luzern (Lucerne Festival zu Ostern)
Sonntag 22:06 Uhr

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