Spezialtipp

Politischer Aschermittwoch (1/2)

Bild: SWR/WDR/Ben Knabe

Samstag, 23:03 Uhr SWR2

SWR2 Spätvorstellung

Politischer Aschermittwoch (1/2)

Teil 2 am Samstag (07.03.20) mit dabei u.a.: Kabarettistin Sarah Bosetti

Tagestipp

Heute, 22:00 Uhr Bremen Zwei

Sounds in concert: Jazzfest Berlin 2019 (II)

Marc Ribot Quartet (USA) / Christian Lillinger"s Open Form For Society (USA/NOR) Konzertmitschnitte vom 1.11. bzw. 3.11.2019 aus dem Haus der Berliner Festspiele Das zweite Jazzfest unter der künstlerischen Leiterin Nadin Deventer war in vielfacher Hinsicht herausfordernd. Es begann mit einem Groß-Event im ehrwürdigen Gropius-Bau. Anthony Braxton, von jeher ein eigenwilliger Intellektueller der Avantgarde, ließ unter der Überschrift "Sonic Genome" sechs Stunden lang die Räumlichkeiten des Ausstellungsbereiches bespielen. 60 MusikerInnen bewegten sich in Kleingruppen über Treppen und Flure und versammelten sich nach Lust, Laune und Intuition, um Kompositionen des gestandenen US-Amerikaners zu intonieren. Im Foyer des Haus der Festspiele in Wilmersdorf, Stammsitz des Festivals, hatte das Kim Collective aus Berlin eine klingende "Pilz"-Installation eingerichtet, in der zuweilen auch gekocht wurde - Steinpilze. Am letzten Konzert-Abend eroberte die bunt besetzte Truppe die Bühne des großen Saals, bezog allerdings auch Ränge, Unterbühne und die Aufbauten ein. Unter der thematischen Leitlinie "Kollektive, Communities und internationale Begegnungen" erklang viel Schroffes und Sprödes, wurde das Publikum (das zum Teil auf der Bühne oder auf Matratzen direkt davor lauschte) Zeuge von frei improvisiertem Austausch, von Resultaten spezieller Sound- und Form-Konzepte und von ungewöhnlichen stilistischen Kreuzungen. Zu den etablierten Namen im Programm gehörte der US-amerikanische Gitarrist Marc Ribot, ein stilistisch enorm vielseitiger Fixstern der New Yorker Szene. Mit seinem aktuellen Quartett, in dem er zuweilen auch singt, gastierte er - überraschenderweise - zum ersten Mal überhaupt beim Berliner Jazzfest. Drummer Christian Lillinger, umtriebiger Wahlberliner, hat unter dem Motto "Open Form For Society" eine mittelgroße Formation auf seine speziellen Groove- und Form-Vorstellungen eingeschworen.

Konzerttipp

Heute, 20:03 Uhr SWR2

SWR2 Abendkonzert

SWR2 Konzert in Kooperation mit Villa Musica Rheinland-Pfalz Johanna Pichlmair (Violine) Mamikon Nakhapetov (Klavier) Ludwig van Beethoven: Sonate für Violine und Klavier G-Dur op. 30 Nr. 3 Eugène Ysaÿe: Sonate für Violine solo g-Moll op. 27 Nr. 1 Fanz Schubert: Sonatine für Violine und Klavier a-Moll op. 137 Nr. 2 D 385 Arnold Schönberg: Fantasie für Violine und Klavier op. 47 Eugène Ysaÿe: Caprice d"après l"Etude en forme de valse op. 52 Nr. 6 de Camille Saint-Saëns für Violine und Klavier (Konzert vom 13. April 2019 in Schloss Villa Ludwigshöhe, Edenkoben)

Hörspieltipp

Heute, 21:05 Uhr NDR Info

Das Kriminalhörspiel

Der Monolog der Terry Jo Von Max Bense und Ludwig Harig Regie: Klaus Schöning Mit Giselheid Hönsch, Alois Garg, Rudolf Kleinfeld-Keller, Heinz Schacht, Alf Marholm, Gerhard Becker, Magda Hennings, Peter Lieck, Michael Thomas, Marius Müller-Westernhagen, Helmut Peine, Herbert Fleischmann, Annemarie Schlaebitz, Louise Martini, Siegfried Wischnewski SR/RB 1968 In der Karibischen See wurden im Jahr 1961 die Gäste einer Yacht ermordet. Nur das Mädchen Terry Jo entkam diesem Schicksal. Sie trieb mehrere Stunden im Wasser, ehe sie von einem Frachtschiff aufgenommen wurde. Noch auf der Schwelle der Bewusstlosigkeit erzählte sie den Hergang des Verbrechens. Dieser Fall der Terry Jo dient einem Hörspieltext zur Vorlage, der mithilfe eines Computers zustande gekommen ist. Aus dem authentischen Wortmaterial, den Sprachfetzen der Bewusstlosen, ergibt sich in Anwendung der Kombinatorik allmählich der Ablauf des Verbrechens. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. Das Kriminalhörspiel

Featuretipp

Heute, 18:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Feature

Wirklichkeit im Radio Wie eine Staubwolke von Noten Porträt eines Orchesters Von Ekkehard Saß Regie: Hans Rosenhauer Mit: Horst Stark Ton: Erich Matthias und Karl Otto Bremer Produktion: NDR / SFB / WDR 1975 Länge: ca. 54"00 Mit unzähligen Aufnahmen und Gesprächen dokumentierte der Autor 1975 das Innenleben eines Orchesters. Das Feature, in dem sich auch heutige Klangkörper wiedererkennen können, gewann damals den Prix Italia. Die Wahl des Orchestervorstands, die Gespräche in der Pause, die Verabschiedung der Pensionäre, der Umgang mit Gastdirigenten, die Reaktionen auf Neue Musik, die Routinen und ihre Störungen: Ein Sinfonieorchester spielt nicht nur Konzerte, es ist auch ein mittelständischer Betrieb und ein sozialer Mikrokosmos. 1975 begab sich der Autor für ein halbes Jahr in diesen Mikrokosmos und machte sein Innenleben eindringlich und doch behutsam hörbar. Jahrzehnte später hat sich so viel nicht verändert. Ekkehard Saß (1932-2018), geboren in Berlin, begann seine Radiolaufbahn 1952 beim RIAS als Sprecher und in kleineren Hörspielrollen. Später studierte er Romanistik und Gesang, wurde 1960 Nachrichtensprecher in Baden-Baden und war von da an Autor vor allem von Radio-Features. Im Alter beschäftige er sich mit Buddhismus und veröffentlichte ein Buch dazu. "Wie eine Staubwolke von Noten", das 1976 den Prix Italia gewann, hatte den größten Erfolg; andere Radioarbeiten waren: "Verordnete Verhältnisse - zum Thema Krankenhaus" (HR 1981), Brenners Parkhotel. Ein Blick hinter die Kulissen eines Luxusetablissements (SWF 1986), "Tonbandprotokolle: Rückblick eines Hörfunkautors" (BR 1992). Wie eine Staubwolke von Noten

Podcast

Deutschlandfunk

Afghanistan - Rückblick auf 19 Jahre Krieg

Autor: Musch-Borowska, Bernd Sendung: Informationen am Morgen

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Hörspiel-Download

WDR

The Cruise (8/8): Die Nacht der Gottesanbeterin

Teil 8 -Thriller- Die tödliche "Nacht der Gottesanbeterin" steht bevor. Verzweifelt sucht die Truppe einen Ausweg. Angeblich soll ihnen "das Geheimnis der Insel" helfen, das Spiel zu gewinnen. Aber wie sollen sie das Geheimnis finden? Und wie können sie es zu ihren Gunsten nutzen? // Von Edgar Linscheid und Stuart Kummer / Regie: Stuart Kummer / WDR 2014 / www.hoerspiel.wdr.de

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