Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Guten Morgen Österreich

06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Gaukler und Fantast". Christian Rathner, Filmexperte und Filmemacher, macht sich Gedanken zu Federico Fellini, anlässlich dessen 100. Geburtstags. - Gestaltung: Alexandra Mantler Federico Fellini schuf als einer der größten Regisseure der internationalen Filmgeschichte ein unverwechselbares Gesamtwerk. Der am 20. Jänner 1920 in Rimini geborene Regisseur ist gar namengebend für eine Bildsprache, die man eben nur als "fellinesk" bezeichnen kann: groteske Gestalten in zirkusartigen Umwelten, voluminöse Frauen, Traumwelten und skurrile Bilder und Situationen. Fellini begann als Karikaturist, er war Gagschreiber, Begleiter eines Wanderzirkus, Darsteller, Regieassistent und Drehbuchautor, bevor er sich schließlich selbst als Regisseur einen Namen machte mit Filmen wie "La strada", "Die Nächte der Cabiria" oder "Amarcord". Christian Rathner, Filmexperte und Filmemacher macht sich "Gedanken für den Tag" zu Federico Fellini und seiner einprägsamen Bildsprache.

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.55 Uhr
nach-gehört

Edition Ö1. Der Schüler Gerber Gestaltung: Stephan Pokorny Der begabte Schüler Gerber ist im letzten Jahr vor der Matura dem herrschsüchtigen Professor Kupfer ausgeliefert, der jede Gelegenheit nützt, den in Mathematik schwachen Schüler zu demütigen. Gerber nimmt den ungleichen Kampf auf - und verliert. Torbergs Erstlingswerk von 1930 ist bis heute das weitaus erfolgreichste Werk des Romanciers. Die Unmittelbarkeit der Umsetzung, das Authentische machen - ebenso wie die autobiographische Qualität - den fulminanten Erfolg dieses Schüler- und Schulromanes damals wie heute aus. Dramatisierte Fassung aus dem Jahr 1968 Dramatisierung Regie: Klaus Gmeiner Bearbeitung: Peter Klein Mit Michael Heltau (Kurt Gerber), Wolfgang Weiser (Professor Kupfer), Gert Westphal (Erzähler) u.v.a.

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.10 Uhr
Ö1 heute

08.15 Uhr
Pasticcio

mit Chris Tina Tengel. Ziehrer vom "Radio Waltz King" - Ein ideales Mieterpaar - "Non omnis morirar"/"All shall not die" Die Wiener Adresse "Am Hundsturm" ist in die Musikgeschichte eingegangen. Hier wurde Joseph Haydn begraben, hier folgt bald darauf der legendäre Schädelraub durch einen ehemaligen Esterhazy'schen Beamten. Die armselige Stätte sichtet noch in den 1810er Jahren ein Haydn-Schüler, Sigismund Neukomm. Er ist es, der einen würdigen Grabstein mit Notenzitat aufrichten lässt, und den lateinischen Worten. "Non omnis morirar", nach Horaz - "nicht in allem werde ich sterben", also bereits aufs Weiterleben des Werkes abzielend. Seit 1926 ist der Grabstein in den an die Stelle des Friedhofs getretenen Haydn-Park integriert, ein Gemeindebau mit Namen "Haydn-Hof" entsteht.

08.55 Uhr
Heimspiel

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Hörbilder

Es war einmal: La dolce vita Federico Fellini und der Mythos Cinecittà Von Claudia Wheeler Zum 100. Geburtstag Fellinis am 20.1. Produktion RBB 2011 Kein Regisseur hat den Mythos der römischen Filmstadt Cinecittà so geprägt wie Federico Fellini. Von "la dolce vita" bis zu "la voce della luna" sind all seine Filme in Cinecittà entstanden - dort, wo auch mit "Ben Hur", "Cleopatra" oder "Gangs of New York" Filmgeschichte geschrieben wurde. Doch mit dem Tod von Fellini 1993 begann der Niedergang der römischen Filmstudios. "Big Brother" produziert man heute dort statt "Im Namen der Rose". Freunde und Weggefährten von Federico Fellini erweisen dem Meister die letzte Ehre und blicken auf jene Jahre zurück, als Cinecittà noch "Hollywood am Tiber" genannt wurde.

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem RadioCafe in Wien. Gast: Teresa Präauer. Präsentation: Helmut Jasbar Mit der Einladung zum "Ö1 Klassik-Treffpunkt" an Teresa Präauer hat Gestalter Helmut Jasbar eine Schriftstellerin, die auch als bildende Künstlerin aktiv ist, zu Gast. 1979 in Linz geboren, in Graz und St. Johann im Pongau aufgewachsen, absolvierte Teresa Präauer das Germanistik-Studium an den Universitäten Salzburg und Berlin und das der Malerei am Mozarteum Salzburg. Für ein Postgraduate-Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien übersiedelte sie in die Hauptstadt, wo sie seither lebt und arbeitet. Gleich ihr erster Roman "Für den Herrscher aus Übersee" wurde 2012 mit dem Aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Prosadebüt ausgezeichnet, ein weiterer Roman "Johnny und Jean" erhielt nicht nur den Friedrich-Hölderlein-Förderpreis, sondern war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. 2015 war Teresa Präauer auch für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert. Oft stehen ihre literarischen und bildnerischen Arbeiten in engem Zusammenhang, indem sie Zeichnungen mit Texten kombiniert oder auch Bücher illustriert. Bei all ihren Büchern gestaltet sie den Umschlag selbst; eine Buchskulptur ist auf Dauer im Museum für Angewandte Kunst in Wien zu sehen. Das Drama "Ein Hund namens Dollar" erlebte 2018 am Schauspielhaus Frankfurt seine Premiere. Sie schreibt regelmäßig für Zeitungen und Magazine, hält Seminare und erhält Gastprofessuren für Literatur. Als bildende Künstlerin ist sie ebenso erfolgreich, gestaltet Ausstellungen und erhält Stipendien und Preise.

11.35 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

11.40 Uhr
help - das Ö1 Konsumentenmagazin

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

12.56 Uhr
Ö1 heute

13.00 Uhr
Le week-end: Willi Boskovsky trifft Paul Desmond

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib "I have won several prizes as the world's slowest alto player, as well as a special award in 1961 for quietness." Mehrere Preise habe er für Langsamkeit, einen für Stillsein gewonnen, merkt der Altsaxophonist Paul Desmond 1961 selbstironisch über sich an. In einem Interpretationsvergleich hieß es zu einer 1957 eingespielten Aufnahme: "Compared to the great Willi Boskovsky, Heifetz was a scraper." Verglichen mit dem großen Willi Boskovsky spielte Haifetz wie eine Kratzbürste. Der Altsaxophonist Paul Desmond und der Geiger Willi Boskovsky: Zwei betont Sensible, denen nichtsdestotrotz auch der Triumph vor Massen wohlbekannt war.

14.00 Uhr
Ö1 Hörspiel

"Neues Leben im falschen". Von Robert Woelfl. Mit Gerti Drassl, Markus Meyer, Petra Morzé und Peter Knaack. Tongestaltung: Anna Kuncio und Manuel Radinger. Musik: Martin Zrost. Regie: Götz Fritsch (ORF 2015) Das Gedächtnis zu verlieren bedeutet, seine Vergangenheit und damit seine Identität zu verlieren. Das psychologische Konzept der Identität hängt wesentlich damit zusammen, was man erlebt und erfahren hat und womit man sich in der Vergangenheit identifizieren konnte. Kann man sich an nichts mehr in seinem Leben erinnern und beginnt nun gleichsam nochmals bei Null, stellt sich als erstes die Frage: Womit soll man sich eigentlich identifizieren? Mit welchem Lebensentwurf und mit welcher Haltung? Fragen wie diese thematisiert dieses Hörspiel des österreichischen Autors Robert Woelfl. "Die Menschen in diesem Stück träumen davon, ein neues Leben zu beginnen und die Chance zu haben, noch einmal ganz neu starten zu können. Aber sobald sie versuchen, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen, scheitern sie. Sie scheitern an ihrer eigenen Mutlosigkeit, an ihrer Untreue, an ihrem Zaudern, aber auch daran, dass wichtige Fragen nicht geklärt werden können. Und diese Fragen lauten: Ist Gedächtnisverlust ein Fluch oder ein Segen? Kann man aus Gedächtnisverlust Kapital schlagen? Ist es unmöglich, das Leben zu verändern, außer man wird regelrecht dazu gezwungen? Und warum interessieren sich jetzt alle für das Innere des Anderen statt für dessen Äußeres?" (Robert Woelfl)

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Apropos Klassik

mit Gerhard Krammer. Zum 185.Geburtstag von César Cui Werke von César Cui, u.a. a) Paraphrasen für Klavier zu vier Händen; b) Suite concertante für Violine und Orchester op.25; c) Auswahl aus den 25 Preludes op.64 (Hans Kann, Rosario Marciano; Takako Nishizaki, Hong Kong Philharmonic Orchestra, Kenneth Schermerhorn; Jeffrey Biegel u.a.) Sie sahen sich in der Weiterführung der russischen Musik des Michail Glinka und wollten sich damit bewusst von jenen russischen Komponisten unterscheiden, die sich an westeuropäischen Kollegen ausrichteten: Mili Balakirew, Alexander Borodin, César Cui, Modest Mussorgski und Nikolai Rimskij-Korsakow. Als "mächtiges Häuflein" wurden sie von ihren Gegnern bezeichnet, selbst sahen sich die fünf als "Novatoren", als Erneuerer. Am 18. Jänner 1835 wurde in Vilnius César Cui (1835 - 1918) geboren, die vielleicht widersprüchlichste Figur dieses Quintetts. Tat er sich doch überwiegend als strenger Musikkritiker hervor, klingt in seinen Kompositionen auch durchaus Bewunderung für Robert Schumann durch - was wiederum so gar nicht mit einem russischen Nationalstil einher ging. 15 Opern hat er geschrieben, von denen die Kinderoper "Der gestiefelte Kater" (1913) fallweise auf den Spielplänen zu finden ist. Dem Liedschaffen galt seine große Leidenschaft, sein Werkkatalog umfasst aber auch Orchesterwerke, Kammermusik und Klaviermusik. Wir nehmen den Geburtstag Cuis als Anlass, einen Einblick in dessen Instrumentalschaffen zu geben und stoßen dabei auf Interessantes, das eine Vorstellung über die Zeit des endenden 19. Jahrhunderts in Russland bietet.

16.57 Uhr
Ö1 heute

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

Greatest Hits III: Krise des Willens. Diagonal zur Lage der Demokratie. Präsentation: Andrea Hauer, Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon: Soweto Kinch - "The Black Peril" Die Demokratie und ihre Feinde. Wie Demokratien sterben. Wo Europa endet. Die Liste der Bücher, die sich mit dem Zustand der westlichen Demokratien befassen, wird immer länger. Die Rede ist von "Postdemokratie", der "illiberalen" und der "privatisierten Demokratie", von "Retrotopia" und der "großen Regression". Man weiß längst nicht mehr, wer Mitbestimmung und Minderheitenschutz, Menschenrechte und Konsensprinzip, Gewaltenteilung und Pressefreiheit am meisten bedroht: Populisten, Kapitalisten, wildgewordene Präsidenten, kalte Brüssel-Technokraten, Troll-Armeen im Netz? Politikverdrossene Konsumjunkies oder Wutbürger, die die "direkte Demokratie" fordern? Wer bringt die Herrschaft des Volkes ins Wanken: die Herrschenden oder das Volk? Wir oder wir? Eine Gesellschaft, die aus mehr und mehr vereinzelten Menschen besteht und einer Vielzahl "neuer", sich "unsichtbar" fühlenden Existenzen, schwanke zwischen Passivität und Angst, schreibt Pierre Rosanvallon, französischer Intellektueller und Professor für politische Geschichte am Collège de France in seinem Buch "Gegen-Demokratie: Politik im Zeitalter des Misstrauens". Politik - und mit ihr die Demokratie - werde immer heftiger abgelehnt, es trete eine "Krise des Willens" auf. Wie kann man den Willen, mitzugestalten, heben? Diagonal über Wiederbelebungsversuche und den Stand der Demokratiedebatte. Erstausstrahlung: 10. November 2018

19.00 Uhr
Live aus dem Theater an der Wien - Richard Strauss: "Salome" (Fassung von Eberhard Kloke)

Mit Marlis Petersen (Salome), Johan Reuter (Jochanaan), John Daszak (Herodes), Michaela Schuster (Herodias), Martin Mitterrutzner (Narraboth), Tatiana Kuryatnikova (Page) u.a. ORF Radio-Symphonieorchester Wien; Dirigent: Leo Hussain (Live-Übertragung der Premiere aus dem Theater an der Wien). Präsentation: Michael Blees

21.00 Uhr
"Salome. Radiophone Rezitation nach Oscar Wilde"

Statt expressiven Orchesteraufwallens nackte sprachliche Präzision: Die Salome von Gerhard Rühm "Salome. Radiophone Rezitation nach Oscar Wilde" von und mit Gerhard Rühm. Gerhard Rühm schreibt zu seiner Salome-Fassung: "Meine Nachdichtung der Salome folgt dem französischen Original. Salome ist das einzige Werk, das Wilde in französischer Sprache geschrieben hat, die Rolle der Salome war ursprünglich Sarah Bernhardt zugedacht. Auffallend an der Originalfassung ist ihr sprachlich archaischer Charakter und ihr knappes, rotierendes Wortinventar. Das war es auch, was mich an diesem Stück besonders reizte. Mit den Erfahrungen der 'Konkreten Poesie' habe ich die Sparsamkeit des Vokabulars, die Ökonomie seiner Verwendung noch auf die Spitze getrieben. In der vorliegenden Rezitationsfassung werden ... alle handelnden Personen von einem Sprecher vorgetragen. Einige Ungewohnheiten in meiner deutschen Nachdichtung beruhen auch darauf, dass ich zuweilen von den Besonderheiten der französischen Sprache mehr in die deutsche übernommen habe, als bei Übersetzungen gemeinhin üblich ist". Der ohrenfälligste Unterschied ist: Der Mond als dauernder Bezugspunkt ist natürlich im Französischen - la lune - ebenso weiblich wie Salome selbst. Deswegen heißt es bei Rühm konsequent: Die Mondin. Bearbeitung und Regie: Gerhard Rühm; Ton: Heinz Elbert, Produktion ORF-Steiermark, 1987

22.00 Uhr
Nachrichten

22.05 Uhr
Nachtbilder - Poesie und Musik

"Das Mädchen Parzival". Von Thomas Ballhausen. Es liest Nikolaus Kinsky. Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser Der Narr Parzival aus dem mittelhochdeutschen Versroman des Wolfram von Eschenbach ist eine der am häufigsten aufgegriffenen und verwandelten Figuren der Literaturgeschichte. Der Wiener Autor Thomas Ballhausen erweckt den Parzival ein weiteres Mal zu neuem Leben. In Ballhausens Langgedicht ist der Parzival weiblich und jung: "Das Mädchen Parzival". Wolfram von Eschenbachs berühmtes Elsterngleichnis, das den Menschen als schwarz und weiß, als gut und böse zugleich beschreibt, wird bei Ballhausen zu einem Bild für die weibliche Selbstermächtigung: "Das Mädchen Parzival setzt immer wieder neu an", so der Autor, "selbst schreibend und lesend: eine Elster". Thomas Ballhausen , Jahrgang 1975, lebt als Schriftsteller, Herausgeber und Kulturwissenschaftler in Wien.

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Die Ö1 Jazznacht

HI5 im Jazznacht-Studio, "Thelonious" mit Steve Cardenas bei den INNtönen 2019 Das Quartett HI5 wurde 2010 in Tirol gegründet. Zehn Jahre später können Schlagzeuger Chris Norz, Gitarrist Philipp Ossanna, Vibrafonist Matthias Legner und Bassist Clemens Rofner stolz behaupten, eine hochoriginelle, unverwechselbare musikalische Signatur entwickelt zu haben. Im Gespräch mit Christian Bakonyi erläutern die vier Musiker, was es mit dem Schlagwort "Minimal Jazz Chamber Music", das sie selbst für ihre Musik verwenden, tatsächlich auf sich hat. Und sie plaudern über das Ende 2019 erschienene HI5-Album "Southern Inspection Tour". Weiters erinnert die Jazznacht an den Pianisten Gene Harris, dessen Todestag sich am 16. Jänner 2020 zum 20. Male jährt. Und wir hören das 2015 gegründete britische Quartett "Thelonious" um Martin Speake (Saxofon) und Hans Koller (Euphonium), das sich ausschließlich den Kompositionen Thelonious Monks widmet und das für den Auftritt beim INNtöne-Festival 2019 den US-amerikanischen Gitarristen Steve Cardenas als prominenten Gast aufbot. Gestaltung: Christian Bakonyi

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Die Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung) HI5 im Jazznacht-Studio, "Thelonious" mit Steve Cardenas bei den INNtönen 2019. Gestaltung: Christian Bakonyi; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Das Quartett HI5 wurde 2010 in Tirol gegründet. Zehn Jahre später können Schlagzeuger Chris Norz, Gitarrist Philipp Ossanna, Vibrafonist Matthias Legner und Bassist Clemens Rofner stolz behaupten, eine hochoriginelle, unverwechselbare musikalische Signatur entwickelt zu haben. Im Gespräch mit Christian Bakonyi erläutern die vier Musiker, was es mit dem Schlagwort "Minimal Jazz Chamber Music", das sie selbst für ihre Musik verwenden, tatsächlich auf sich hat. Und sie plaudern über das Ende 2019 erschienene HI5-Album "Southern Inspection Tour". Weiters erinnert die Jazznacht an den Pianisten Gene Harris, dessen Todestag sich am 16. Jänner 2020 zum 20. Male jährt. Und wir hören das 2015 gegründete britische Quartett "Thelonious" um Martin Speake (Saxofon) und Hans Koller (Euphonium), das sich ausschließlich den Kompositionen Thelonious Monks widmet, und das für den Auftritt beim INNtöne-Festival 2019 den US-amerikanischen Gitarristen Steve Cardenas als prominenten Gast aufbot.