Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Die Ö1 Klassiknacht

06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Von Narren und Weisen". Die evangelische Theologin Luise Müller lüftet in ihren "Gedanken für den Tag" so manche Maske. "Der Mensch ist am wenigsten er selbst, wenn er in eigener Person spricht. Gib ihm eine Maske, und er sagt die Wahrheit", lautet eine Weisheit des englischen Schriftstellers Oscar Wilde. Masken und Rollen, Narren und Weise, Rio de Janeiro und Venedig, oder einfach einmal aus der Alltagshaut fahren. Nicht nur der Fasching hat viele Gesichter. Die evangelische Theologin Luise Müller lüftet in ihren "Gedanken für den Tag" so manche Maske.

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.55 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.10 Uhr
Ö1 heute

08.15 Uhr
Pasticcio

mit Christoph Wagner-Trenkwitz. Robert Schumann spielte für seine Clara ... Chopin. Und das tun wir, an dessen 210. Geburtstag, ebenfalls. Verwirrung um Beethovens "Oeuvre 1": Mozart-Variationen oder Klaviertrios?

08.55 Uhr
Heimspiel

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Hörbilder

"Die ganze Welt will es wissen". Das Vermächtnis der Christl Putschi. "Ich bin die Enkelin von Kronprinz Rudolf!" Davon war die 92-jährige Christiana Putschi bis zu ihrem Tod im Jänner 2017 tief überzeugt. Rudolf, der Sohn von Kaiser Franz Josef und Kaiserin Elisabeth habe in der Nacht im Jänner 1889 seine Geliebte Mary Vetsera und sich selbst nicht getötet - sondern er habe weitergelebt und eine andere Identität angenommen: Als Hermann Heinrich, Wiener Maschinenfabrikant, habe er Kinder gezeugt. Eines davon war Eugen Heinrich: Christiana Putschis Vater. Was hat zu dieser fixen Vorstellung geführt? Und mit welchen Unterlagen wollte oder konnte Frau Putschi ihre Herkunft beweisen? Diesen Fragen geht Isabelle Engels in dem Feature nach - und stößt auf eine andere, ebenso erstaunliche Lebensgeschichte. Christl, eigentlich Christiana Maria Desiree, wurde am 7.10.1924 im Rudolfinerhaus in Wien geboren. Beide Eltern sind wohlhabend. Die Familie des Vaters betreibt die Maschinenfabrik Heinrich, der Familie der Mutter gehört der Autohandel Opel Beyschlag. Ihre Kindheit und Jugend verbringt Christl bei den Großeltern Beyschlag - ein Leben in Wohlstand und Geborgenheit. Dann aber folgen Ereignisse, die ihr Leben in eine andere Richtung führen: Der gewaltsame Tod des Großvaters Otto Beyschlag gegen Ende des zweiten Weltkriegs, das durch die Mutter verspielte Beyschlag-Erbe, drei gescheiterte Ehen und Geldnöte lassen ihren Lebensmut sinken. Mitte der 1960er Jahre erbt Christl Putschi von der Maschinenfabrik ihres Großvaters Hermann Heinrich verschiedene Gegenstände aus der Monarchie. Die "Kaisersachen", wie Christl sie nennt, lassen ihre Herkunft in neuem Licht erscheinen. Gestaltung: Isabelle Engels Ton: Anna Kuncio Sound: Stefan Weber Redaktion: Eva Roither

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem RadioCafe in Wien. Gäste: Andrea Grill, Angelika Kirchschlager. Andrea Grill hat in ihrem Roman "Cherubino" eine entscheidende Phase im Leben einer Mezzosopranistin beschrieben und sich davor eingehend bei einer prominenten österreichischen Sängerin dieser Stimmlage erkundigt, bei Angelika Kirchschlager. Renate Burtscher begrüßt Autorin und Sängerin heute gemeinsam zu einem "Ö1 Klassik-Treffpunkt" im RadioCafe. Cherubino aus Mozarts "Die Hochzeit des Figaro" ist nicht nur eine der bekanntesten Hosenrollen für einen Mezzosopran, sondern jetzt auch der Titel des Romans von Andrea Grill, in dem es um eine Sängerin kurz vor einem Karrieresprung, zwischen zwei Männern und zwischen zwei "Berufungen", erfolgreiche Sängerin oder Mutter, geht. Andrea Grill hat sich gemeinsam mit Sängerinnen und Musikwissenschaftler/innen im engen Austausch auf ihre Romanfigur vorbereitet und wurde so zur genauen Beobachterin und anteilnehmenden Erzählerin. 1975 in Bad Ischl geboren, studierte Andrea Grill Biologie und Sprachen in Salzburg, Thessaloniki und Tirana, lebte mehrere Jahre auf Sardinien und promovierte 2003 zur Doktorin der Philosophie. Neben wissenschaftlichen Arbeiten schreibt die jetzt in Wien ansässige Autorin u.a. Gedichte, Essays und Romane und übersetzt aus dem Albanischen. Nach einem Stipendium am Literarischen Colloquium Berlin war Andrea Grill 2007 Teilnehmerin am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb und erhielt 2010 den Förderpreis zum Bremer Literaturpreis. Erfolge gefeiert hat die in Salzburg geborene Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager an den wichtigsten und größten Opern- und Konzerthäusern der Welt, wurde für ihre vielfältigen, einfühlsamen Rollengestaltungen und Interpretationen mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und beschreitet immer wieder neue Wege, wie z.B. mit Liedern von Konstantin Wecker, mit der "Liederreise" durch Österreich, auf der sie gemeinsam mit Robert Lehrbaumer am Klavier auch abseits der Festivalstädte dem Publikum Liedgesang näher bringen will. Im März wird Kammersängerin Angelika Kirchschlager wieder auf der Bühne der Wiener Staatsoper stehen, als Marcellina in "Die Hochzeit des Figaro", in dem Werk, in dem sie einst (1994) als "Cherubino" im Haus am Ring debütierte. Präsentation: Renate Burtscher

11.35 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

11.40 Uhr
help - das Ö1 Konsumentenmagazin

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

12.56 Uhr
Ö1 heute

13.00 Uhr
Le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib

14.00 Uhr
Ö1 Hörspiel

Die besten Hörspiele des Jahres Sie schmiegen sich erzählerisch an die Ohrmuschel, kitzeln Sie mit Sprach- und Klangspielen oder prallen hart auf das Trommelfell. Sie handeln von einem afrikanischen Nachtclub, führen uns ins Kunsthistorische Museum oder in die Klagenfurter Psychiatrie. Sind Radiokunst aus Denkkrümeln, Farben und Notizzetteln, pulsierend-oszillierende Wortgeflechte oder "Gesellschaft im Kasten": Die 27 Neuproduktionen des Jahres 2019 zeigten, wie vielseitig, inhaltlich wie formal, das Genre Hörspiel ist. Ö1 Hörer/innen haben gewählt und Kurt Reissnegger und Cornelia Krenn präsentieren die "besten Hörspiele des Jahres". Das Siegerstück wird bei der Ö1 Hörspiel-Gala am 28. Februar ausgezeichnet und am 29.2. wiederholt.

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Apropos Klassik

mit Gerti Mittermeyer Und eine neue Herausforderung Die ersten beiden Februarwochen standen ganz im Zeichen des in Salzburg ausgetragenen "Internationalen Mozartwettbewerbs" der Universität Mozarteum. Er war heuer für die Instrumente Violine und Klavier ausgeschrieben und, erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs, für Horn. Zur bewährten Leitung von Geiger Benjamin Schmid und dem Pianisten Pavel Gililov übernahm Hansjörg Angerer den Juryvorsitz in der Sparte Horn. Die Abschlusskonzerte fanden am 5., 11. und 15. Februar statt. Auf dem Programm standen Konzerte von Mozart und Auftragswerke für Violine von Florian Willeitner, für Klavier von Krzysztof Meyer und für Horn von Michael Kapsner.

16.57 Uhr
Ö1 heute

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Diagonal

Unter dem Deckmantel der Zweideutigkeit. Diagonal zur Person Otto Grünmandl Seine "Alpenländischen Interviews", Kabarettprogramme wie "Einmannstammtisch", "Ich heiße nicht Oblomow" oder "Politisch bin ich vielleicht ein Trottel, aber privat kenn' ich mich aus" sind legendär. Doch der gelernte Elektrotechniker, Textilhändler im Familienbetrieb, und schließlich Autor, Kleinkünstler, Rundfunkredakteur und Schauspieler aus Hall in Tirol, war weniger Witzbold als streng gescheitelter Vermesser des Abgrundes. Um den Blick in die Tiefe zu schärfen, zermahlte Otto Grünmandl die Worte wie Nüsse. Witz und Komik ließ er nicht wie bei einer Pointenjagd in Simpl-Tradition knacken, sondern aus den Ritzen der Groteske schleichen. Er pflegte die "Ironie des Irrationalen" und tarnte sich - ohne sich dabei verstellen zu müssen, da es seinem privaten Naturell auch voll und ganz entsprach - mit dem Image des kauzigen und verschrobenen Tirolers. Dahinter steckte ein avantgardistischer Künstler. Aus der Sinnlosigkeit allen Tuns und Strebens entwickelte er seinen Sinn für das Absurde. Grünmandls wenig bekannte Lyrik, seine frühen Novellen und Erzählungen wurzeln in der traurigen Erfahrung von Migration, Krieg und Nationalsozialismus. Wegen der jüdischen Abstammung des Vaters wurde die Familie, die aus Böhmen nach Tirol gekommen war, zum Opfer von antisemitischer Anfeindung, Enteignung und Verfolgung. Im März 2000 starb Otto Grünmandl mit 75 Jahren. Eine Sendung von Nicole Dietrich und Michael Neuhauser.

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Logos - Glauben und Zweifeln

"Was die Kirchen gegen die 'kleinen Freuden' des Lebens haben". Am Faschingssamstag geht LOGOS der Frage nach, ob diese Klischees (noch) der Realität entsprechen. König David hat vor der Bundeslade halbnackt getanzt, Jesus von Nazareth galt zu Lebzeiten als "Fresser und Säufer", und im Gottesdienst kommt bis heute eine höchst berauschende Substanz wie Weihrauch zum Einsatz: Und trotzdem gelten die christlichen Kirchen eher als "vergnügungsfeindlich" - und scheinen eher Verzicht als Genuss zu predigen. In einigen Kirchen der Reformation ist jede Form von Glückspiel, sogar das Kartenspiel, verpönt. Tanzen gilt sowieso als unanständig. Und jede Form des Alkohols ist gleichsam "des Teufels". Im Vergleich dazu gilt zwar die katholische Tradition fast schon als "permissiv". Doch auch da wird allenthalben zur Mäßigung aufgerufen. Und Sexualität gibt es da wie dort grundsätzlich nur in der Ehe. Dass in vielen Bereichen strenge Regeln gegolten haben, beweist schon allein die Existenz einer "närrischen Zeit", wie der Fasching eine ist - in der sie dann begrenzt und ausnahmsweise aufgehoben worden sind. Zum Höhepunkt und Ende des Faschings, am Faschingssamstag, geht LOGOS der Frage nach: Entsprechen diese Klischees (noch) der Realität? Wo liegen allenfalls die Wurzeln einer sittenstrengen Vergnügungsfeindlichkeit in den unterschiedlichen Ausprägungen des Christentums? Und warum scheint man es zu gewissen Zeiten, wie im Fasching, dann doch nicht so genau zu nehmen? Gestaltung: Markus Veinfurter

19.30 Uhr
Gioachino Rossini: "Ermione"

Mit Angela Meade (Ermione), Teresa Iervolino (Andromaca), John Irvin (Pirro), Antonino Siragusa (Oreste), Filippo Adami (Pilade), Gaia Petrone (Cleone), u.a. Chor und Orchester des Teatro San Carlo di Napoli; Dirigent: Alessandro De Marchi (aufgenommen am 7. November 2019 im Teatro San Carlo di Napoli)

22.00 Uhr
Nachrichten

22.05 Uhr
Nachtbilder - Poesie und Musik

"wir gehen". Von Sandra Hubinger. Es liest Katharina Stemberger. Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser "Sandra Hubinger gewinnt dem Natur- und Landschaftsgedicht neue Qualitäten ab". Das schreibt der Herausgeber Helwig Brunner zu diesem Lyrikband, der "das Genre zeitgenössisch interpretiert und fortentwickelt". Die detailreichen lyrischen Schilderungen, so Helwig Brunner, "beruhen auf genauer und geduldiger, fast wissenschaftlich beharrlicher und zugleich emotional durchlässiger Beobachtung. So wird das Naturgedicht zur hochaktuellen Herausforderung in Hinblick auf immer neu zu überprüfende Verhältnisse". Sandra Hubinger ist in Oberösterreich aufgewachsen. Seit ihrem Studium der Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst lebt sie in Wien.

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Die Ö1 Jazznacht

Neuigkeiten aus der Welt des Jazz 23:03 bis 24:00 Uhr Jazznacht-Magazin Mit Konzerttipps und Neuheiten aus Österreich. Gestaltung: Christian Bakonyi

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Die Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung) 5 Millionen Pesos: Martin Bayer im Studio und mit Andreas Waelti alias "Near" im Wiener RadioCafe. Erinnerungen an Cornelia Giese; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten 00:05 bis 01:00 Uhr Im Jazznachtstudio: Martin Bayer Der Gitarrist Martin Bayer im Gespräch über seine verschiedenen Projekte, wie z.B. das Salesny / Bayer Duo und die Pepl (Lonely) Single Swinger Band. 01:03 bis 03:00 Uhr Der Konzertmitschnitt: "NEAR", RadioCafe, Wien Christian Bakonyi präsentiert das Duo "NEAR" mit dem Gitarristen Martin Bayer und dem Kontrabassisten Andreas Waelti, aufgenommen, in der Reihe "5 Mio. Pesos", am 6. Dezember 2019, im RadioCafe in Wien. "Near" als Name für diese Zweierkonstellation kommt nicht von ungefähr: Zwischen Waelti und Bayer entspinnen sich intime, kammermusikalische Dialoge, doch neben entschleunigten, Song-artigen Strukturen werden auch Erfahrungen mit freier Improvisation reflektiert. Danach: In Erinnerung an die viel zu früh, im Alter von nur 41 Jahren, am 19. Februar vor 20 Jahren verstorbene Sängerin, Cornelia Giese: "Lembranca", ein Livemitschnitt der Künstlerin mit dem Fritz Pauer Trio aus dem Radiokulturhaus in Wien vom 27. Februar 1999. 03:03 bis 05:00 Uhr Orchestra Jazz Mit dem Duke Ellington Orch., Don Sebeskys Giant Box, Iiro Rantala, dem Michael Leonhart und Levitation Orchestra u.v.a.m. 05:04 bis 06:00 Uhr Entschleunigung In Tempo und Lautstärke reduzierte Musik, darunter Bohren der Club of Gore und das Alessandro Tedesco Low Frequency Quartet. Gestaltung: Christian Bakonyi