Radioprogramm

MDR KULTUR

Jetzt läuft

MDR KULTUR im Konzert

05.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

05.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (IV)

Antonio Vivaldi: Violinkonzert d-Moll, RV 236 (Enrico Onofri, Violine; Il Giardino Armonico: Giovanni Antonini) Maurice Ravel: Sonatine fis-moll (Michael Endres, Klavier) Max Bruch: Serenade nach schwedischen Melodien (Ostbottnisches Kammerorchester: Juha Kangas) Frédéric Chopin: Zwei Walzer für Klavier, op. 69 "Abschiedswalzer" (Alice Sara Ott, Klavier) Georg Friedrich Händel: Concerto grosso G-Dur, op. 3, Nr. 3 (Gradus ad Parnassum Wien; Hiro Kurosaki) Michail Glinka: "Ruslan und Ludmila", Ouvertüre (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Esa-Pekka Salonen)

06.00 Uhr
MDR KULTUR am Morgen

06.08 Uhr
Wort zum Tage

MDR KULTUR übernimmt das Wort zum Tage abwechselnd aus den drei Ländern des Sendegebietes. Heute spricht Michael Schubach, Stollberg (Sachsen). Sie hören eine Verkündigungs-Sendung der evangelischen Freikirchen.

06.15 Uhr
Thema

06.30 Uhr
Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten

06.40 Uhr
Kalenderblatt

06.50 Uhr
Medienschau

07.00 Uhr
Nachrichten

07.10 Uhr
Thema

07.30 Uhr
Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten

07.40 Uhr
MDR KULTUR empfiehlt: Das Sachbuch der Woche

07.50 Uhr
Feuilleton

08.00 Uhr
Nachrichten

08.10 Uhr
Thema

08.30 Uhr
Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten

08.40 Uhr
Thema

09.00 Uhr
Nachrichten

Lesezeit

09.05 Uhr
Harry Rowohlt liest (3/5)

"Kindheit im Limerick" von Frank McCourt Wenn Frank McCourt gefragt wurde, welche Voraussetzung ein guter Schriftsteller mitbringe, zögerte er nie: "Eine unglückliche Kindheit!" Frank McCourts Kindheit im irischen Limerick ist geprägt von Armut, Hunger, einem arbeitslosen saufendem Vater und scheinheiligen katholischen Priestern. Drei seiner Geschwister sterben. Frank McCourt ist mit elf Jahren Hauptverdiener der Familie, er stiehlt Brot und Milch, um Mutter und Geschwister zu ernähren. Erfahrungen, die er erst im Rentenalter in dem autobiographischen Roman "Die Asche meiner Mutter" verarbeitet. Beim Erscheinen des Romans sagt er: "Schlimmer als die normale unglückliche Kindheit ist die irische unglückliche Kindheit und noch schlimmer ist die unglückliche irische katholische Kindheit." Der Roman eines Mannes, der mit 14 Jahren die Schule ohne Abschluss verlassen hat, wird ein Bestseller. Die eindringliche Geschichte, die jedoch in einem heiteren, kindlichen Tonfall vorgetragen ist, findet bei Millionen Lesern und den Literaturkritikern Zuspruch. Frank McCourt wird am 19. August 1930 als erstes von sieben Kindern in New York geboren. Nach dem Tod einer jüngeren Schwester zieht die Familie nach Irland, woher Mutter Angela und Vater Malachy McCourt ursprünglich stammen. An ein besseres Leben glaubt er immer: "Am Ende der Straße war eine Porzellanlaterne, und da kreuzte eine Straße, die zum Bahnhof führte. Und ich sagte mir: Eines Tages wirst du mit einem Beutel in der Hand dort lang gehen und nach Amerika auswandern." Im Alter von 19 Jahren hat er genug Geld zusammen, an Bord der "Irish Oak" kommt er im Hafen von New York an: mit entzündeten Augen, fauligen Zähnen und 40 Dollar in der Tasche. Er arbeitet als Putzkraft, als Arbeiter auf Schlachthöfen und hütet 60 Kanarienvögel in einem Hotel. Während des Korea-Kriegs ist McCourt zwei Jahre in Bayern stationiert. Die Wende in seinem Leben, denn anschließend kann er ohne Schulabschluss ein Studium aufnehmen: Die "GI-Bill" ermöglicht die Weiterbildung für ehemalige Soldaten. Er studiert Englische Literaturwissenschaft und unterrichtet 30 Jahre lang als Englischlehrer an verschiedenen staatlichen Schulen in New York. Nach seiner letzten Schulstunde ruft ihm ein Schüler hinterher, er solle doch ein Buch schreiben. 1996 erscheint "Die Asche meiner Mutter". Nach eigener Aussage will er darin "den Gestank der Armut zeigen" und "den Leuten und den Kindern die Würde geben, die sie hatten". Weltweit verkaufen sich sechs Millionen Exemplare, McCourt erhält den Pulitzerpreis, die höchste literarische Ehrung der USA. Der Roman wird in dreißig Sprachen übersetzt und auch verfilmt. Produktion: hr 1996

09.45 Uhr
Kulturtipp

10.00 Uhr
Nachrichten

10.15 Uhr
Musik Forum

10.30 Uhr
Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten

10.40 Uhr
Kalenderblatt

10.50 Uhr
Das Gedicht

11.00 Uhr
Nachrichten

11.15 Uhr
Buch

11.30 Uhr
Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten

11.45 Uhr
Feuilleton

12.00 Uhr
MDR KULTUR am Mittag

12.10 Uhr
Thema

12.30 Uhr
Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten

12.40 Uhr
Thema

13.00 Uhr
Nachrichten

13.10 Uhr
Lebensart

13.30 Uhr
Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten

13.40 Uhr
Lebensart

14.00 Uhr
MDR KULTUR am Nachmittag

14.15 Uhr
MDR KULTUR empfiehlt: Das Sachbuch der Woche

14.30 Uhr
Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten

14.45 Uhr
MDR KULTUR Vorschau

15.00 Uhr
Nachrichten

MDR KULTUR - Die Klassikerlesung

15.10 Uhr
"Mein Leben für die Zeitung" und andere Prosa (18/20)

"Kämpfe um die Lokalnotiz, speziell um Selbstmorde" (1) Von Egon Erwin Kisch Produktion: RIAS 1985 Sprecher: Paul Matic

15.30 Uhr
Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten

15.45 Uhr
Musik Forum

16.00 Uhr
Nachrichten

16.10 Uhr
Thema

16.30 Uhr
Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten

16.40 Uhr
MDR Kultur International

17.00 Uhr
Nachrichten

17.10 Uhr
Thema

17.30 Uhr
Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten

17.40 Uhr
Film

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
MDR KULTUR Spezial

19.00 Uhr
Nachrichten

Lesezeit

19.05 Uhr
Harry Rowohlt liest (3/5)

"Kindheit im Limerick" von Frank McCourt (Wdh. von 09:05 Uhr)

19.35 Uhr
MDR KULTUR - Jazz Lounge

20.00 Uhr
Nachrichten

20.05 Uhr
MDR KULTUR - Songs und Chansons

21.00 Uhr
MDR KULTUR - Folk und Welt

MDR KULTUR - Feature

22.00 Uhr
Die Kinder von Station 19 *

Auf der Suche nach den Opfern einer Verwahrungspsychiatrie Von Marie von Kuck (Ursendung) Die Leipziger Psychiatrie war seit den frühen 70er Jahren berühmt für ihre sozialtherapeutischen Arbeitsweisen und genoss auch international Anerkennung. Doch die meisten psychiatrischen Patienten lebten auf sogenannten Verwahrstationen. Die Bedingungen waren von Mangel geprägt und desaströs. Tausende psychisch Kranke und geistig Behinderte lebten dort ein menschenunwürdiges Dasein. Die Autorin lernte 1990 als Hilfskraft die Kinderstation in Altscherbitz kennen. Kurze Zeit nach der Wende wurden die Stationen geschlossen und aus Altscherbitz fast 600 Menschen entlassen. Die meisten hatten fast ihr ganzes Leben dort verbracht. Wer waren sie und was ist aus ihnen geworden? Marie von Kuck wurde 1971 in Leipzig geboren und war in der DDR- Oppositionsbewegung aktiv. Sie ist ausgebildete Puppenspielerin und Theatertherapeutin. Seit dem Jahr 2000 arbeitet sie auch als Autorin. Für den Rundfunk schreibt sie Hörspiele, Features und Reportagen. Sie lebt in Berlin. Regie: Beatrix Ackers Produktion: DLF/MDR 2020

23.00 Uhr
MDR KULTUR - Nachtmusik

00.00 Uhr
Nachrichten

präsentiert von BR-KLASSIK

00.05 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (I)

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert D-Dur, KV 315 f (Midori, Violine; NDR Elbphilharmonie Orchester, Klavier und Leitung: Christoph Eschenbach) Louis Spohr: Symphonie Nr. 10 Es-Dur, WoO 8 (NDR Radiophilharmonie: Howard Griffiths) Georg Friedrich Händel: "Silete venti", HWV 242 (Carolyn Sampson, Sopran; NDR Radiophilharmonie: Robert King) Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie A-Dur, Wq 182, Nr. 4 (Ensemble Resonanz: Riccardo Minasi) Camille Saint-Saëns: Suite, op. 16 (Steven Isserlis, Violoncello; NDR Elbphilharmonie Orchester: Christoph Eschenbach)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Ernst von Dohnanyi: Konzertstück D-Dur, op. 12 (David Pia, Violoncello; Münchner Rundfunkorchester: Ulf Schirmer) Robert Schumann: Fantasiestücke, op. 12 (Severin von Eckardstein, Klavier) Peter von Winter: Symphonie Nr. 2 F-Dur (Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim: Johannes Moesus) Sergej Tanejew: Trio, op. 31 (Erich Höbarth, Violine; Predrag Katanic, Viola; Thomas Riebl, Tenorviola) Frank Martin: "Maria-Triptychon" (Juliane Banse, Sopran; Muriel Cantoreggi, Violine; Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern: Christoph Poppen)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Ludwig van Beethoven: 14 Variationen Es-Dur, op. 44 (Trio Wanderer) Ottorino Respighi: "Feste romane" (Philharmonisches Orchester des Theaters Altenburg - Gera: Gabriel Feltz) Frédéric Chopin: Ballade f-Moll, op. 52 (Seong-Jin Cho, Klavier)