Tagestipps

Montag 18:00 Uhr Radio Blau

jung & blau

Mädchen* sein heute- was bedeuet das? Mädchen*sein kann echt anstrengend sein. Alle erwarten etwas von dir und du musst darauf klar kommen. Mädchen* in einer vollkommen neuen und fremden Gesellschaft zu sein ist noch viel anstrengender! Wir nehmen uns Raum und Zeit um genau darüber zu reden, wie man als Mädchen* in der Gesellschaft klar kommt - und das in einer Radiosendung. Unser Thema sind Frauenrechte, Emanzipation, Selbstbestärkung und vieles mehr. Diese Sendung ist eine Produktion der Bildungsstätte Alte Schule Anspach (basa e.V.) in Kooperation mit dem Mit.Mach.Laden Borna. Die Veranstaltung wurde von der BUndeszentrale für politische Bildung, dem Paritätischen Bildungswerk Hessen und dem Ministerium für Familie und Soziales gefördert.

Montag 18:25 Uhr Ö1

Journal-Panorama

Ein Pilz bedroht die gigantischen Kauri-Bäume, die für die Ureinwohner große spirituelle Bedeutung haben. Gestaltung: Michael Marek Im Nordwesten Neuseelands liegt einer der außergewöhnlichsten Orte des Staates: Waipoua Forest ist die Heimat eines der ältesten Wälder der Erde. Dort stehen die riesigen Kauri-Bäume, die über 2000 Jahre alt und 50 Meter hoch werden können. Der berühmteste von ihnen ist Tane Mahuta: der "Gott des Waldes", wie er von den M?ori genannt wird. Tane Mahuta war auch schon groß und mächtig, als der britische Kapitän James Cook 1769 die Nordinsel entdeckte. Für die Maori hat der Wald große spirituelle Bedeutung. Doch das Naturparadies ist bedroht, unter anderem durch Wanderer und ihre Schuhe, die Pilze auf die bemerkenswerten Bäume übertragen.

Montag 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Weltzeit

Moderation: Tina Hüttl Revolution im Libanon? Die Hoffnung der Jungen auf ein säkulares Land Von Julia Neumann Der Libanon steckt in einer tiefen Finanz- und Regierungskrise. Die Wut über die Dreistigkeit der Politiker, die das Land durch Korruption und Misswirtschaft an den Rand eines Staatsbankrotts gebracht haben, entlädt sich auf den Straßen. Vor allem die jungen Menschen wollen sich von den Machthabenden, die seit 30 Jahren die Geschicke des Landes lenken, emanzipieren. Sie haben sich von ihrer politischen Frustration freigemacht, möchten das Land aktiv mitgestalten und reformieren.

Montag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Ich und die Weltmeere. Weil die Tür vom U-Boot klemmte Von Sarah Trilsch Von der Sehnsucht der Nachtwächter Mit Nico Eleftheriadis, Hüseyin Cirpici, Markus Lerch und Oliver Kraushaar Regie: Iris Drögekamp Aufnahme des SWR Anschließend: WDR 3 Foyer

Montag 19:05 Uhr SWR2

SWR2 Tandem

Du kannst nicht wütend sein auf jemanden, der dich anlächelt Gegen Hass und Vorurteile als sozialen Sprengstoff Gast: Bastian Berbner, ZEIT-Redakteur und Buchautor Moderation: Patrick Batarilo Redaktion: Cornelia Bach Können wir gar nichts tun? Mit dieser Frage beginnt Bastian Berbner sein Buch "180 Grad - Geschichten gegen den Hass". Auf einer Recherchereise im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen erlebt der ZEIT-Redakteur hautnah die tiefe Spaltung der französischen Gesellschaft. Er spürt zum ersten Mal so etwas wie eine politische Angst um die Demokratie, um die Stabilität unserer Gesellschaften, in Europa, in der Welt. Und er begibt sich auf die Suche nach Menschen, denen es gelungen ist, Hass und Vorurteilen, die den sozialen Zusammenhalt zu zerstören drohen, etwas entgegenzusetzen.

Montag 19:05 Uhr MDR KULTUR

Jeder stirbt für sich allein (1/5)

Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Hans Fallada

Montag 19:05 Uhr Ö1

Dimensionen

Shiatsu in Wissenschaft und Medizin Von Christian Brüser Das japanische Wort "Shiatsu" bedeutet wörtlich "Fingerdruck". Die Klienten liegen bekleidet auf einer Baumwollmatratze. Mit teils sanften, teils fordernden Berührungen lösen Shiatsu-Praktiker Blockaden und aktivieren die Selbstheilungskräfte des Organismus. Sie orientieren sich dabei meist an den Meridianen, Energieleitbahnen, die nach dem Verständnis der chinesischen Medizin den Körper durchziehen und die Lebensenergie Qi (japanisch Ki) zirkulieren lassen. Zahlreiche Erfahrungsberichte dokumentieren die positiven Wirkungen von Shiatsu. Regelmäßige Behandlungen steigern das psychische und körperliche Wohlbefinden. Z.B. nimmt die Beweglichkeit zu, Schmerzen verringern sich und der Schlaf verbessert sich. Nach einer erfolgreichen Vorstudie soll nun in einer länderübergreifenden wissenschaftlichen Studie die Wirksamkeit von Shiatsu erforscht werden. Seit einigen Jahren interessieren sich auch Krankenhäuser für Shiatsu. Nicht als Ersatz für evidenzbasierte Heilmethoden, sondern als Ergänzung. Mit Shiatsu heilen Wunden schneller, Patienten benötigen weniger Schmerzmittel und vertragen z.B. bei Krebsbehandlungen die Chemotherapie besser. An der Universitätsklinik Münster behandelt die Shiatsu-Praktikerin Elke Werner seit 23 Jahren Jugendliche, die unter psychischen oder psychosomatischen Krankheiten wie Depressionen, Ess-, Schmerz- oder traumatischen Belastungsstörungen leiden. Am Klinikum in Münster haben die Ärzte erkannt, dass die achtsamen und zugewandten Berührungen einen wesentlichen Faktor für den Behandlungserfolg bilden. Shiatsu kommt nun auch in weiteren Abteilungen zum Einsatz. Auch hier bereiten die Ärzte und Praktikerinnen Studien vor. In der Schweiz hat Shiatsu seit 2015 einen festen Platz im Gesundheitssystem. Hier gibt es den Beruf Komplementärtherapeut/in.

Montag 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Schaufkämpfe statt echter Maßnahmen? Wieso sich die Polizei mit der Organisierten Kriminalität so schwer tut Von Peter Podjavorsek Seit einiger Zeit geht der Staat stärker gegen Clan-Kriminalität vor. Endlich, denken viele. Doch sind die spektakulären Razzien, bei denen schon kleine Vergehen geahndet werden, tatsächlich so wirkungsvoll wie behauptet? Kritiker monieren, dass viele Maßnahmen vor allem Showeffekt seien, um der Öffentlichkeit Handlungsfähigkeit zu demonstrieren. Tatsächlich ist Deutschland Experten zufolge nach wie vor ein Paradies für Organisierte Kriminalität und Geldwäsche. Über einhundert Milliarden Euro werden hierzulande jährlich gewaschen. Juristisch belangt wird kaum jemand. Warum tut sich der Staat so schwer im Kampf gegen die Organisierte Kriminalität?

Montag 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

In Concert

Jazzfest Berlin A-Trane Aufzeichnung vom 01.11.2019 Elliot Galvin, Piano-Solo Moderation: Matthias Wegner Der englische Pianist Elliot Galvin (Jahrgang 1991) hat die komplette Jazztradition verinnerlicht. Diese dient ihm jedoch nur als Ausgangspunkt seiner aufregenden musikalischen Abenteuer. Ob im eigenen Trio, im Duo mit Saxofonist Binker Golding oder als Gastmusiker in der Band von Laura Jurd - stets bleibt seine musikalische Handschrift erkennbar. Inspirieren lässt sich Galvin dabei schon lange nicht nur vom Jazz, sondern auch von moderner Klassik, Pop und HipHop. Beim Jazzfest in Berlin 2019 widmete er sich im renommierten Club A-Trane der Königsdisziplin des Jazz: dem Solo-Klavier. Es wurde ein fesselnder, zum großen Teil frei improvisierter Abend.

Montag 21:00 Uhr Bremen Zwei

ARD Radio Tatort: Das dunkle Netz

Erneuter Amoklauf in einer Schule. Hat man aus Winnenden nichts gelernt? Doch - und trotzdem konnte die Tat eines Schülers nicht verhindert werden. Xaver Finkbeiner und Nina Brändle vom LKA Stuttgart stehen unter Druck: Warum hat der siebzehnjährige Tristan vier Mitschüler und seine Lehrerin erschossen? Indizien für Mobbing- oder Rachemotive fehlen. Gibt es überhaupt Motive, die zu begreifen sind? Komisch sei er halt gewesen, sagen Mitschüler, richtig gemocht habe ihn niemand. Woher er die Waffe hatte, die er schließlich gegen sich selbst richtete, ist ebenso rätselhaft. Aus dem Waffenschrank des Vaters? Der passionierte Sportschütze hielt ihn immer unter Verschluss. Woher aber dann? Die Ermittler stoßen auf das Darknet, jenes weltumspannende Netz, das kaum Spuren seiner Nutzer hinterlässt. Finden sich dort die Lieferanten und Mitverantwortlichen? Der Fall nimmt Anleihen bei der jüngsten deutschen Rechtsgeschichte, in der erstmals der Betreiber eines Darknet-Forums wegen einer Mittäterschaft verurteilt wurde. Autorin: Katja Röder Regie: Alexander Schuhmacher Produktion: SWR 2020

Montag 21:05 Uhr Bayern 2

Theo.Logik

Cool down - mehr Gelassenheit statt Empörung Im Auge des Shitstorms: Menschen in der Empörungsspirale Von Viktoria Hausmann Empörung als Kunstform: ein Blick in die Geschichte der Tirade Von Maximilian Sippenauer Die Kunst des Miteinander-Redens. Interview mit Prof. Bernhard Pörksen Die Entdeckung der Gelassenheit: mit Buddha und Meister Eckhart zur Ruhe finden Von Daniel Knopp Gelassenheit lernen mit störrischen Tieren: wandern mit Eseln Von Kristina Dumas Moderation: Wolfgang Küpper Empörung, Wut, Hass. Für Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, gehört es oft zum Alltag, sich mit Beschimpfungen oder sogar Bedrohungen auseinanderzusetzen, die sie über die sozialen Medien erreichen - Stichwort: Shitstorm. In Theo.Logik erinnern wir uns daran, dass es Hassreden auch in anderen Bereichen gab und gibt, in Literatur und Kunst zum Beispiel, wo sie mitunter positive Wirkung entfalten und wie ein reinigendes Gewitter wirken. Kirchenvertreter und Medienwissenschaftler sprechen über ihre persönlichen Erfahrungen mit Empörungsspiralen und zeigen Wege auf, eine gelassene Haltung zu entwickeln, um besonnen auf die Widrigkeiten des Alltags reagieren zu können. Was braucht es, um zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden? Wir lernen vom "Erfinder der Gelassenheit", dem spätmittelalterlichen Theologen Meister Eckhart, der die Gelassenheit als eine Fähigkeit sieht, die der Mensch mühsam erlernen muss. Wie? Vielleicht bei einer Eselwanderung, denn eine Begegnung mit den als "störrisch" geltenden Tieren heißt oft, seinen Zeitplan und seine Ambitionen hinter sich zu lassen. Eine Stunde Theo.Logik über Empörung und Gelassenheit.

Montag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Der Wachmann Nach dem Roman von Peter Terrin Bearbeitung und Regie: Steffen Moratz Mit: Matthias Bundschuh, Martin Reik, Lennart Hillmann, Michael Klammer, Gerd Wameling Ton: Thomas Monnerjahn Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020 Länge: 54"24 (Ursendung) Während alle Bewohner ihre Apartments verlassen, harren zwei Nachtwärter in der Tiefgarage eines luxuriösen Wohnkomplexes aus. Von der Außenwelt isoliert, sich selbst und ihren Wahnvorstellungen überlassen. Michel und Harry sind Wachmänner. Von der Tiefgarage aus kontrollieren sie den Zugang zu einer Reihe von Luxusapartments. Die Außenwelt erblicken sie nur durch das Garagentor: Draußen muss sich etwas Schlimmes zugetragen haben, eine nukleare Katastrophe vielleicht oder ein Krieg. Nach und nach verlassen die Bewohner den Block, aber Michel und Harry halten mit eiserner Disziplin die Stellung. Als ein dritter Wachmann auftaucht, eskaliert die Situation. Wurde er geschickt, um die beiden zu überprüfen? Oder hat er es auf den letzten Bewohner abgesehen, der das Gebäude anscheinend nie verlassen hat? Peter Terrins Thriller ist eine ebenso beklemmende wie komische Parabel auf den stetig wachsenden Kontrollwahn in unserer Gesellschaft. Peter Terrin, 1968 im belgischen Tielt geboren, gehört zu den wichtigsten Stimmen der flämischen Literatur. Er veröffentlichte Erzählungen, Theaterstücke und bislang sieben Romane, darunter "Der Wachmann", für den er 2010 den Literaturpreis der Europäischen Union erhielt, und "Post Mortem", der 2012 mit dem niederländischen AKO-Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Seine Werke wurden in über fünfzehn Sprachen übersetzt. Der Wachmann

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